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 ,              ,       .

      ,    ,     ,     ,       .

           ,       .

   ,    ,          -.





 

     





1


Vor langer, langer Zeit (-) in einem St?dtchen (  , das St?dtchen    die Stadt) am Ufer ( , das Ufer) des Mittelmeeres ( , das Mittelmeer) lebte (, Pr?teritum  leben) ein alter Tischler ( , der Tischler) namens Giuseppe (  ), der den Spitznamen ( , der Spitzname) "Graue Nase" (  =  , grau  , ) hatte (, Pr?teritum  haben).

Eines Tages (,   ) geriet ihm ( , geraten  , ) ein Holzscheit (, das Holzscheit    ) unter die Hand ( ), ein ganz gew?hnliches Holzscheit (  , gew?hnlich  ) f?r den Ofen (  / , der Ofen) in der Winterzeit (  , die Winterzeit).

"Kein ?bles St?ck" ( , ?bel  , kein ?bles  ), sagte Giuseppe zu sich selbst (   ), "man k?nnte (  , Konjunktiv II  k?nnen) etwas daraus machen (-   ), so etwas wie ein Tischbein (-    , das Tischbein   ,   )."

Giuseppe setzte die Brille auf (  , aufsetzen  ), die mit Bindfaden umwickelt war (   , der Bindfaden  /, umwickeln  ),  denn auch die Brille war schon alt (      , denn   ),  drehte das Holzscheit in der Hand (   , drehen  ) und begann ( , beginnen), es mit dem Beil zu behauen (  , das Beil  , behauen  ).

Doch kaum hatte er zu hauen begonnen (    , kaum  , hauen  , ), da quiekte ( , quieken  , ) ein ungew?hnlich d?nnes Stimmchen (  , die Stimme  , -chen   ,  das Stimmchen):

"Au, au, bitte, nicht so fest!" (-, ,   !, fest  , )

Giuseppe schob die Brille bis auf die Nasenspitze hinunter (      , schieben  /, hinunterschieben   , bis auf   , die Nasenspitze   ), schaute sich in der Werkstatt um (  , sich umschauen  , die Werkstatt  )  niemand ()

Er schaute unter die Werkbank (   , die Werkbank  )  niemand ()

Er schaute in den Korb mit Hobelsp?nen (     , der Korb  , der Hobelspan  ,  der Hobel  )  niemand ()

Er streckte den Kopf zur T?r hinaus (    , hinausstrecken   , die T?r  )  niemand auf der Stra?e (  , die Stra?e  )

"Habe ich mir das etwa eingebildet?" (   ?, sich einbilden  , etwa    ,  ) dachte Giuseppe. "Wer k?nnte da wohl gequiekt haben?" (    ?, k?nnte   , Konjunktiv II  k?nnen, gequiekt haben  Perfekt  quieken)

Er nahm abermals das Beil (   , abermals  , ) und wiederum (  ),  kaum schlug er auf das Holzscheit (    , schlagen  /)

"Au, es tut weh, sage ich doch!" (,  , !, es tut weh  , wehtun  / ) heulte das d?nne Stimmchen (  , heulen  , das Stimmchen   ,  ).

Diesmal erschrak Giuseppe nicht im Spa? (       , erschrak  Pr?teritum  erschrecken  , der Spa?  ), ihm beschlugen sogar die Brillengl?ser (     , beschlagen  , beschlugen  Pr?teritum, die Brillengl?ser   , . ) Er untersuchte alle Ecken der Stube (    , untersuchen  /, die Ecke  , die Stube  /), kroch sogar in den Ofen (   , kriechen  /, kroch  Pr?teritum) und schaute lange (  ), den Kopf verdreht (/ , verdrehen  /), in den Schornstein hinauf (   , der Schornstein  /, hinauf  ).

"Niemand da" ( , :  셻)

"Vielleicht habe ich etwas Unpassendes getrunken ( ,   - , unpassend  , getrunken    trinken) und mir klingelt es in den Ohren?" (     ?, klingeln  , das Ohr  , in den Ohren   ) ?berlegte Giuseppe ( , ?berlegen  /)

Nein, heute hatte er nichts Unpassendes getrunken (,      )

Etwas beruhigt ( , beruhigt  ,   ) nahm Giuseppe den Hobel (  , nehmen  , nahm  Pr?teritum), schlug mit dem Hammer gegen den hinteren Teil (     , schlagen  /, der Hammer  ), damit die Klinge ( , die Klinge) im richtigen Ma? (  , das Ma?  /)  nicht zu viel und nicht zu wenig (      )  herausragte ( / , herausragen   ), legte das Holzscheit auf die Werkbank (   , legen  , legte  Pr?teritum) und zog eben erst den Span ab ( -  , eben erst   /, abziehen  /, der Span  )

"Au, au, au, au, h?ren Sie mal, was zwickt ihr mich?" (, , , , -,    ?, zwicken  /, h?ren Sie mal  -,  ) quiekte das d?nne Stimmchen verzweifelt (   , verzweifelt  ,  ).

Giuseppe lie? den Hobel fallen (  , fallen lassen  , lie? fallen  Pr?teritum), wich zur?ck (, zur?ckweichen  /, wich zur?ck  Pr?teritum), wich immer weiter zur?ck (   ) und setzte sich einfach auf den Boden (    , sich setzen  , einfach  /, der Boden  /): er begriff ( , begreifen  /, begriff  Pr?teritum), dass das d?nne Stimmchen aus dem Inneren des Holzscheits kam (     , das Innere  /).



Vor langer, langer Zeit in einem St?dtchen am Ufer des Mittelmeeres lebte ein alter Tischler namens Giuseppe, der den Spitznamen "Graue Nase" hatte.

Eines Tages geriet ihm ein Holzscheit unter die Hand, ein ganz gew?hnliches Holzscheit f?r den Ofen in der Winterzeit.

"Kein ?bles St?ck", sagte Giuseppe zu sich selbst, "man k?nnte etwas daraus machen, so etwas wie ein Tischbein."

Giuseppe setzte die Brille auf, die mit Bindfaden umwickelt war,  denn auch die Brille war schon alt,  drehte das Holzscheit in der Hand und begann, es mit dem Beil zu behauen.

Doch kaum hatte er zu hauen begonnen, da quiekte ein ungew?hnlich d?nnes Stimmchen:

"Au, au, bitte, nicht so fest!"

Giuseppe schob die Brille bis auf die Nasenspitze hinunter, schaute sich in der Werkstatt um  niemand

Er schaute unter die Werkbank  niemand

Er schaute in den Korb mit Hobelsp?nen  niemand

Er streckte den Kopf zur T?r hinaus  niemand auf der Stra?e

"Habe ich mir das etwa eingebildet?" dachte Giuseppe. "Wer k?nnte da wohl gequiekt haben?"

Er nahm abermals das Beil und wiederum,  kaum schlug er auf das Holzscheit

"Au, es tut weh, sage ich doch!" heulte das d?nne Stimmchen.

Diesmal erschrak Giuseppe nicht im Spa?, ihm beschlugen sogar die Brillengl?ser Er untersuchte alle Ecken der Stube, kroch sogar in den Ofen und schaute lange, den Kopf verdreht, in den Schornstein hinauf.

"Niemand da"

"Vielleicht habe ich etwas Unpassendes getrunken und mir klingelt es in den Ohren?" ?berlegte Giuseppe

Nein, heute hatte er nichts Unpassendes getrunken

Etwas beruhigt nahm Giuseppe den Hobel, schlug mit dem Hammer gegen den hinteren Teil, damit die Klinge im richtigen Ma?  nicht zu viel und nicht zu wenig  herausragte, legte das Holzscheit auf die Werkbank und zog eben erst den Span ab

"Au, au, au, au, h?ren Sie mal, was zwickt ihr mich?" quiekte das d?nne Stimmchen verzweifelt.

Giuseppe lie? den Hobel fallen, wich zur?ck, wich immer weiter zur?ck und setzte sich einfach auf den Boden: er begriff, dass das d?nne Stimmchen aus dem Inneren des Holzscheits kam.




2


In diesem Augenblick (    /   , der Augenblick  , ) trat zu Giuseppe (  , treten  /, trat  Pr?teritum) sein alter Freund herein (   / , der Freund  , herein  /), der Drehorgelspieler (, die Drehorgel  , der Spieler  /) namens Carlo (  ).

Einst (- / ) zog Carlo ( /  , ziehen  /, zog  Pr?teritum) mit einem breitkrempigen Hut (  , breit  , die Krempe   , der Hut  ) und einer wundersch?nen Drehorgel (   , wundersch?n  /) durch die St?dte ( , die Stadt  , die St?dte  ) und verdiente sich (  /  , sich verdienen  , verdiente  Pr?teritum) mit Gesang und Musik (  , der Gesang  ) sein Brot (  /  , das Brot  ).

Jetzt ( / ) war Carlo schon alt und krank (     , krank  ), und seine Drehorgel (  ) war schon l?ngst entzwei (  / , l?ngst  , entzwei  /,  ).

"Guten Tag, Giuseppe" (, , :  ), sagte er ( ), als er in die Werkstatt trat (     /   , treten  , trat  Pr?teritum). "Warum sitzt du auf dem Fu?boden?" (    ?, warum  , der Fu?boden  )

"Ach, wei?t du (,   / ), ich habe ein kleines Schr?ubchen verloren (   , das Schr?ubchen  ,   die Schraube  , verlieren  , verloren  ) Ach, lass gut sein!" (  ! / , !, : ,   ) antwortete Giuseppe ( ) und schielte nach dem Holzscheit (   , schielen   /). "Nun, und wie geht es dir, alter Knabe?" (,    , ?, : ,      ,  ? der Knabe  /)

"Schlecht" (), antwortete Carlo. "Die ganze Zeit denke ich (    /  )  womit k?nnte ich mir mein Brot verdienen (     , womit  / , k?nnte   , Konjunktiv II  k?nnen) K?nntest du mir wenigstens helfen (    , wenigstens     /  , k?nntest   ,  k?nnen) und mir einen Rat geben, oder so" (   ,  , der Rat  , oder so   -  /  )

"Nichts leichter als das!" ( ! /   !, leicht  , nichts leichter   ) sagte Giuseppe fr?hlich (  , fr?hlich  /) und dachte bei sich (   , bei sich denken    ): "Jetzt werde ich dieses verfluchte Holzscheit los!" (-      !, jetzt  , werde los  Futur  loswerden  /, verflucht  ).

"Nichts leichter als das: ( :) Siehst du ()  da liegt auf der Werkbank (   , liegen  ) ein ausgezeichnetes Holzscheit ( , ausgezeichnet  /), nimm doch dieses Holzscheit, Carlo (-   , , nimm  ,   nehmen), und trag es nach Hause (   , trag  ,   tragen  )

"E-he-he" (--), antwortete Carlo betr?bt (  , betr?bt  /), "was kommt dann weiter? (  -?) Ich bringe das Holzscheit nach Hause (   ), und ich habe nicht einmal einen Ofen in der Kammer." (        , nicht einmal   , der Ofen  , die Kammer  )

"Ich rede dir zur Sache, Carlo (   , zur Sache reden    ) Nimm ein Messer ( , das Messer  ), schnitz aus diesem Holzscheit eine Puppe (    , schnitzen    , schnitz  , die Puppe  ), bring ihr bei ( , beibringen  /, bring bei  , ihr  , Dativ), alle m?glichen lustigen Worte zu sprechen (   , lustig  /, das Wort  , Worte  /, sprechen  ), zu singen und zu tanzen (  , singen  , tanzen  ), und dann zieh damit ?ber die H?fe (     /     , zieh    ziehen  /, der Hof  ). Du wirst dir ein St?ck Brot und ein Gl?schen Wein verdienen." (       , das St?ck  , das Gl?schen  /, der Wein  )

In diesem Moment (   /   ) quiekte auf der Werkbank (  , quieken  , quiekte  Pr?teritum), wo das Holzscheit lag (  , liegen  , lag  Pr?teritum), ein fr?hliches Stimmchen ( , fr?hlich  /, das Stimmchen  ):

"Bravo, das ist gl?nzend ausgedacht, Graue Nase!" (,  ,  !, gl?nzend  /, ausdenken  , ausgedacht  )

Giuseppe erzitterte wieder vor Angst (    , erzittern  /, die Angst  ), und Carlo schaute sich nur verwundert um (    , verwundert  /, sich umschauen  )  woher kam die Stimme? ( ? woher  , die Stimme  )

"Nun, danke, Giuseppe (, , ), dass du mir einen Rat gegeben hast (  /    ). Gib schon dein Holzscheit her!" (, ,  ! gib her   ,   hergeben  / , schon  ,   / )

Da packte Giuseppe das Holzscheit (   , packen  , packte  Pr?teritum) und steckte es schnell dem Freund zu (    , stecken  , zustecken  /, schnell  /).

Aber entweder steckte er es ungeschickt (      / , entweder ... oder    ...  , ungeschickt  /), oder es sprang von selbst los (    , losspringen  /, sprang los  Pr?teritum, von selbst    ) und schlug Carlo auf den Kopf (    , schlagen  /, schlug  Pr?teritum, der Kopf  ).

"Ach, das sind also deine Geschenke!" (,    !, das Geschenk  , also  //) schrie Carlo gekr?nkt (  , schreien  , schrie  Pr?teritum, gekr?nkt  /).

"Verzeih, Freundchen (, , verzeihen  , verzeih  , Freundchen  ,   Freund), das war nicht ich, der dich geschlagen hat." (    )

"Also habe ich mich selbst auf den Kopf geschlagen?" (,      ?)

"Nein, Freundchen,  wahrscheinlich hat dich das Holzscheit selbst geschlagen." (, ,   ,    , wahrscheinlich  / )

"Du l?gst, du hast mich geschlagen" (,   녻, l?gen  /)

"Nein, ich nicht" (,  )

"Ich wusste, dass du ein S?ufer bist, Graue Nase" ( ,   ,  , der S?ufer  ,  saufen  /), sagte Carlo ( ), "und au?erdem bist du noch ein L?gner." (    , au?erdem   , der L?gner  /).

"Ach, du schimpfst!" (,  !, schimpfen  /) schrie Giuseppe. "Na komm, komm n?her!" (-,  !, n?her  , komm   ,   kommen)

"Komm du selbst n?her, ich packe dich bei der Nase!.." (  ,     !.., packen  /, jemanden bei der Nase packen   -  )

Beide Alten ( , beide  , der Alte  ) bliesen sich auf (, sich aufblasen  /, bliesen  Pr?teritum) und begannen ( , beginnen  , begannen  Pr?teritum), aufeinander loszugehen (   , auf jemanden losgehen  /, aufeinander    ). Carlo packte Giuseppe bei der grauen Nase (     ). Giuseppe packte Carlo bei den grauen Haaren (     , das Haar  ), die um die Ohren wuchsen (   , wachsen  , wuchsen  Pr?teritum, das Ohr  ).

Danach ( ) begannen sie ( ), sich t?chtig in die Weichen zu boxen (     , t?chtig  /, boxen   /, die Weichen  /  /). Das durchdringende Stimmchen ( , durchdringend  ) auf der Werkbank ( ) quiekte in dieser Zeit (   ) und stachelte an ( , anstacheln  /):

"Hau ihn, hau ihn ordentlich!" (,  !, hauen  //, ordentlich   /)

Schlie?lich () wurden die Alten m?de ( , m?de werden  ) und gerieten au?er Atem ( , au?er Atem geraten  , der Atem  ). Giuseppe sagte:

"Lass uns Frieden schlie?en, ja?" ( ,  , Frieden schlie?en    / , lass uns  ,    1-  . )

Carlo antwortete:

"Na gut, schlie?en wir Frieden" (  ,  , na gut    /   )

Die Alten k?ssten sich ( , sich k?ssen  ). Carlo nahm das Holzscheit unter den Arm (    , der Arm  , unter den Arm nehmen    ) und ging nach Hause (  , nach Hause gehen   ).



In diesem Augenblick trat zu Giuseppe sein alter Freund herein, der Drehorgelspieler namens Carlo.

Einst zog Carlo mit einem breitkrempigen Hut und einer wundersch?nen Drehorgel durch die St?dte und verdiente sich mit Gesang und Musik sein Brot.

Jetzt war Carlo schon alt und krank, und seine Drehorgel war schon l?ngst entzwei.

"Guten Tag, Giuseppe", sagte er, als er in die Werkstatt trat. "Warum sitzt du auf dem Fu?boden?"

"Ach, wei?t du, ich habe ein kleines Schr?ubchen verloren Ach, lass gut sein!" antwortete Giuseppe und schielte nach dem Holzscheit. "Nun, und wie geht es dir, alter Knabe?"

"Schlecht", antwortete Carlo. "Die ganze Zeit denke ich  womit k?nnte ich mir mein Brot verdienen K?nntest du mir wenigstens helfen und mir einen Rat geben, oder so"

"Nichts leichter als das!" sagte Giuseppe fr?hlich und dachte bei sich: "Jetzt werde ich dieses verfluchte Holzscheit los!" "Nichts leichter als das: Siehst du  da liegt auf der Werkbank ein ausgezeichnetes Holzscheit, nimm doch dieses Holzscheit, Carlo, und trag es nach Hause"

"E-he-he", antwortete Carlo betr?bt, "was kommt dann weiter? Ich bringe das Holzscheit nach Hause, und ich habe nicht einmal einen Ofen in der Kammer."

"Ich rede dir zur Sache, Carlo Nimm ein Messer, schnitz aus diesem Holzscheit eine Puppe, bring ihr bei, alle m?glichen lustigen Worte zu sprechen, zu singen und zu tanzen, und dann zieh damit ?ber die H?fe. Du wirst dir ein St?ck Brot und ein Gl?schen Wein verdienen."

In diesem Moment quiekte auf der Werkbank, wo das Holzscheit lag, ein fr?hliches Stimmchen:

"Bravo, das ist gl?nzend ausgedacht, Graue Nase!"

Giuseppe erzitterte wieder vor Angst, und Carlo schaute sich nur verwundert um  woher kam die Stimme?

"Nun, danke, Giuseppe, dass du mir einen Rat gegeben hast. Gib schon dein Holzscheit her!"

Da packte Giuseppe das Holzscheit und steckte es schnell dem Freund zu. Aber entweder steckte er es ungeschickt, oder es sprang von selbst los und schlug Carlo auf den Kopf.

"Ach, das sind also deine Geschenke!" schrie Carlo gekr?nkt.

"Verzeih, Freundchen, das war nicht ich, der dich geschlagen hat."

"Also habe ich mich selbst auf den Kopf geschlagen?"

"Nein, Freundchen,  wahrscheinlich hat dich das Holzscheit selbst geschlagen."

"Du l?gst, du hast mich geschlagen"

"Nein, ich nicht"

"Ich wusste, dass du ein S?ufer bist, Graue Nase", sagte Carlo, "und au?erdem bist du noch ein L?gner."

"Ach, du schimpfst!" schrie Giuseppe. "Na komm, komm n?her!"

"Komm du selbst n?her, ich packe dich bei der Nase!.."

Beide Alten bliesen sich auf und begannen, aufeinander loszugehen. Carlo packte Giuseppe bei der grauen Nase. Giuseppe packte Carlo bei den grauen Haaren, die um die Ohren wuchsen.

Danach begannen sie, sich t?chtig in die Weichen zu boxen. Das durchdringende Stimmchen auf der Werkbank quiekte in dieser Zeit und stachelte an:

"Hau ihn, hau ihn ordentlich!"

Schlie?lich wurden die Alten m?de und gerieten au?er Atem. Giuseppe sagte:

"Lass uns Frieden schlie?en, ja?"

Carlo antwortete:

"Na gut, schlie?en wir Frieden"

Die Alten k?ssten sich. Carlo nahm das Holzscheit unter den Arm und ging nach Hause.




3


Carlo wohnte ( , wohnen  /) in einer Kammer unter der Treppe (   , die Kammer  , die Treppe  ), wo er nichts hatte (     ) au?er einem sch?nen Ofen (   /  , au?er  , der Ofen  /)  in der Wand gegen?ber der T?r (   , die Wand  , gegen?ber  , die T?r  ).

Aber der sch?ne Ofen (  ), und das Feuer im Ofen (   , das Feuer  ), und das T?pfchen ( , der Topf  /, das T?pfchen  , ), das auf dem Feuer kochte (   , kochen  /), waren nicht echt (  , echt  /)  aufgemalt auf ein St?ck alter Leinwand (    , aufmalen  /, aufgemalt  , die Leinwand  ).

Carlo trat in die Kammer (   , treten  /, trat  Pr?teritum), setzte sich auf den einzigen Stuhl (   , sich setzen  , der Stuhl  , einzig  ) an dem Tisch ohne Beine (    /   , das Bein  , ohne  ) und begann ( , beginnen  ), nachdem er das Holzscheit so und so gedreht hatte (    , drehen  /, gedreht hatte  Plusquamperfekt:     ), mit dem Messer eine Puppe daraus zu schnitzen (    , das Messer  , schnitzen    , die Puppe  ).

"Wie soll ich sie nennen?" (    ?, nennen  , soll    sollen, : /  ) ?berlegte Carlo ( /  , ?berlegen  ). "Ich nenne sie Buratino (-   ). Dieser Name wird mir Gl?ck bringen (    , der Name  , das Gl?ck  , bringen  ). Ich kannte eine Familie (   , kennen  , kannte  Pr?teritum, die Familie  /)  alle hie?en Buratino: (   , hei?en  /, hie?en  Pr?teritum) der Vater  Buratino (  ), die Mutter  Buratino (  ), die Kinder  auch Buratino (   , das Kind  , die Kinder  ) Sie alle lebten lustig und sorglos" (     , lustig  , sorglos  /, die Sorge  , -los  )

Zuerst (  / ) schnitzte er dem Holzscheit Haare (    , das Haar  , die Haare  ), dann  die Stirn (  , die Stirn  ), dann  die Augen (  , das Auge  , die Augen  )

Pl?tzlich () ?ffneten sich die Augen von selbst (  , sich ?ffnen  , von selbst    ) und starrten ihn an (   , anstarren   /)

Carlo lie? sich nicht anmerken (    , sich anmerken lassen  / ), dass er erschrocken war (  , erschrecken  , erschrocken  ), sondern fragte nur freundlich: (  , sondern   /  ( ), freundlich  /)

"H?lzerne ?uglein ( , h?lzern  , das ?uglein  ,   Auge), warum schaut ihr mich so seltsam an?" (      ? seltsam  /, anschauen   )

Aber die Puppe schwieg (  , schweigen  , schwieg  Pr?teritum),  wohl deshalb ( ,  /  , wohl  / , deshalb  /), weil sie noch keinen Mund hatte (       , der Mund  ). Carlo schnitzte die Wangen (  , die Wange  , schnitzen  /), dann schnitzte er die Nase  eine gew?hnliche (    , die Nase  , gew?hnlich  /)

Pl?tzlich () begann die Nase von selbst (  , von selbst  /), sich zu ziehen, zu wachsen (, , sich ziehen  /, wachsen  ), und es wurde eine so lange spitze Nase (     , spitz  , lang  ), dass Carlo sogar st?hnte: (   , st?hnen  /)

"Nicht gut, zu lang" (, 텻, zu lang   )

Und er begann, der Nase die Spitze abzuschneiden (     , die Spitze  /, abschneiden  /). Aber nichts da! ( - ! /   - !, :   !)

Die Nase drehte sich ( , sich drehen  /), wand sich (, sich winden  /, wand  Pr?teritum), und blieb so  eine lange, lange, neugierige, spitze Nase (    -, ,  , bleiben  , blieb  Pr?teritum, neugierig  ).

Carlo machte sich an den Mund (   , sich an etwas machen    -). Doch kaum hatte er die Lippen geschnitzt (     /   , die Lippe  , kaum  /),  da ?ffnete sich der Mund sogleich (   , sich ?ffnen  , sogleich  /):

"Hi-hi-hi, ha-ha-ha!" (--, --!)

Und heraus fuhr ( , herausfahren  /, fuhr heraus  Pr?teritum) aus ihm ( ), neckend (, necken  ), ein schmales rotes Z?nglein (  , schmal  , rot  , das Z?nglein  ,   die Zunge  ).

Carlo, der diesen Streichen schon keine Beachtung mehr schenkte (,       , der Streich  /, die Beachtung  , schenken  /), hobelte, schnitzte und stocherte weiter ( , , , hobeln  , schnitzen  , stochern  ). Er machte der Puppe ein Kinn (  , das Kinn  ), einen Hals, Schultern (, , der Hals  , die Schulter  ), einen Rumpf, Arme (, , der Rumpf  , der Arm  )

Doch kaum hatte er den letzten Finger zu Ende geschnitzt (     , der Finger  , zu Ende   , schnitzen  ), da begann Buratino (  , beginnen  ), Carlo mit den F?ustchen auf die Glatze zu schlagen (    , das F?ustchen  ,   die Faust  , die Glatze  , schlagen  /), zu zwicken und zu kitzeln (  , zwicken  , kitzeln  ).

"H?r mal" (, h?r mal  -), sagte Carlo streng (  , streng  ), "ich habe dich ja noch gar nicht fertig gebastelt (      , fertig  , basteln  , fertig basteln    ), und du hast schon angefangen, Unfug zu treiben (    , Unfug treiben  /, anfangen  ) Was wird denn weiter werden? (  - ?) He?" (?)

Und er blickte Buratino streng an (     , anblicken   , streng  ). Und Buratino blickte (  ) mit runden Augen, wie eine Maus ( ,  , rund  , die Maus  ), auf Papa Carlo (  ).

Carlo machte ihm aus Holzsp?nchen (    , das Holzsp?nchen  /,   der Holzspan  ) lange Beine mit gro?en F??en (    , das Bein  , lang  , der Fu?  /, gro?  ). Nachdem er damit die Arbeit beendet hatte (    /   , beenden  ), stellte er das Holzb?bchen auf den Fu?boden (    , stellen  , das Holzb?bchen   , das Holz  , der Bub  /, -chen  ), um ihm das Laufen beizubringen (   , das Laufen  /, beibringen  ).

Buratino wackelte, wackelte ( , , wackeln  /) auf den d?nnen Beinchen (  , d?nn  , das Beinchen  ,   Bein), machte einen Schritt (  /   , der Schritt  , machen  ), machte einen zweiten (  /  ), hopp, hopp (, ),  geradewegs zur T?r (  , geradewegs  /), ?ber die Schwelle ( , die Schwelle  ) und  auf die Stra?e (   , die Stra?e  ).

Carlo, beunruhigt (,  / , beunruhigt  /), ging ihm nach (  , nachgehen   ):

"He, du Schelm, komm zur?ck!.." (, , !.., der Schelm  /, zur?ckkommen  )

Ach wo! ( !, :  !) Buratino lief die Stra?e entlang wie ein Hase (   ,  , laufen  , lief  Pr?teritum, entlang  , der Hase  ), nur seine h?lzernen Sohlen (   , die Sohle  , h?lzern  )  tuki-tuk, tuki-tuk (-, -)  klopften auf die Steine (  , klopfen  /, der Stein  )

"Haltet ihn!" ( !, halten  /, haltet   . ) schrie Carlo ( , schreien  ).

Die Passanten lachten ( , der Passant  , lachen  ) und zeigten mit den Fingern (  , zeigen  , der Finger  ) auf den laufenden Buratino (  ). An der Kreuzung ( , die Kreuzung  ) stand ein riesiger Polizist (  , riesig  , der Polizist  ) mit hochgezwirbeltem Schnurrbart (   /    , hochgezwirbelt   , der Schnurrbart  ) und in einem Dreispitz (   , der Dreispitz    / ).

Als er das laufende Holzm?nnchen sah (   , das Holzm?nnchen   ), spreizte er breit die Beine (   , spreizen  /, breit  ) und versperrte damit die ganze Stra?e (    , versperren  /). Buratino wollte ihm zwischen den Beinen durchschl?pfen (      , durchschl?pfen  /, zwischen  ), aber der Polizist packte ihn bei der Nase (     , packen  , bei der Nase packen    ) und hielt ihn so fest (   , festhalten   ), bis Papa Carlo herbeieilte (    , herbeieilen  /)

"Na, warte nur (,   , warten  /), ich werd's dir schon zeigen!" (    , :    ! es jemandem zeigen   - / ) sagte Carlo ( ), sich wehrend ( / , sich wehren  /), und wollte Buratino in die Jackentasche stecken (      , stecken  /, die Jackentasche   , die Jacke  , die Tasche  )

Buratino hatte ganz und gar keine Lust (    /    , die Lust  /), an so einem lustigen Tag (   ) vor allen Leuten (   /   , die Leute  ) mit den Beinen nach oben ( , nach oben  /) aus der Jackentasche zu ragen (   , ragen  /),  er wand sich geschickt heraus (  , sich herauswinden  , geschickt  /), plumpste aufs Pflaster (  , plumpsen  /, das Pflaster  ) und stellte sich tot (  , sich tot stellen   , tot  )

"Ai, ai" (, ), sagte der Polizist ( ), "die Sache, scheint's, steht schlecht!" (, , !, die Sache  , scheint's = scheint es  , schlecht stehen   )

Es begannen sich Passanten zu versammeln (  , sich versammeln  ). Sie blickten auf den liegenden Buratino (   , blicken auf   , liegend  ) und sch?ttelten die K?pfe (  , sch?tteln  /, der Kopf  ).

"Der ?rmste" (, arm  , der ?rmste  ,  ), sagten die einen ( ), "wohl vor Hunger" ( ,  , der Hunger  , vor Hunger   )

"Carlo hat ihn zu Tode gepr?gelt" (    , zu Tode pr?geln    , pr?geln  /), sagten die anderen ( ), "dieser alte Drehorgelspieler (  ) gibt sich nur als guter Mensch aus (   , sich ausgeben als     / ), er ist ein schlechter, ein b?ser Mensch" ( ,   , schlecht  /, b?se  )

Als der schnurrb?rtige Polizist all das h?rte (  ,   , der Schnurrbart  , schnurrb?rtig  ), packte er den ungl?cklichen Carlo am Kragen (    , ungl?cklich  , der Kragen  ) und schleppte ihn zur Polizeiwache (    , schleppen  /, die Polizeiwache   ).

Carlo st?ubte mit den Schuhen (  , st?uben  , der Schuh  ) und st?hnte laut (  , st?hnen  , laut  ):

"Ach, ach, zu meinem Ungl?ck (, ,    /   , das Ungl?ck  /) habe ich mir ein Holzb?bchen gemacht!" (   !)

Als die Stra?e leer geworden war (  , leer  , werden  , geworden war  Plusquamperfekt:      ), hob Buratino die Nase (  , heben  , hob  Pr?teritum), schaute sich um (, sich umschauen  ) und lief h?pfend nach Hause (   , h?pfend  /, nach Hause laufen   )



Carlo wohnte in einer Kammer unter der Treppe, wo er nichts hatte au?er einem sch?nen Ofen  in der Wand gegen?ber der T?r.

Aber der sch?ne Ofen, und das Feuer im Ofen, und das T?pfchen, das auf dem Feuer kochte, waren nicht echt  aufgemalt auf ein St?ck alter Leinwand.

Carlo trat in die Kammer, setzte sich auf den einzigen Stuhl an dem Tisch ohne Beine und begann, nachdem er das Holzscheit so und so gedreht hatte, mit dem Messer eine Puppe daraus zu schnitzen.

"Wie soll ich sie nennen?" ?berlegte Carlo. "Ich nenne sie Buratino. Dieser Name wird mir Gl?ck bringen. Ich kannte eine Familie  alle hie?en Buratino: der Vater  Buratino, die Mutter  Buratino, die Kinder  auch Buratino Sie alle lebten lustig und sorglos"

Zuerst schnitzte er dem Holzscheit Haare, dann  die Stirn, dann  die Augen

Pl?tzlich ?ffneten sich die Augen von selbst und starrten ihn an

Carlo lie? sich nicht anmerken, dass er erschrocken war, sondern fragte nur freundlich:

"H?lzerne ?uglein, warum schaut ihr mich so seltsam an?"

Aber die Puppe schwieg,  wohl deshalb, weil sie noch keinen Mund hatte. Carlo schnitzte die Wangen, dann schnitzte er die Nase  eine gew?hnliche

Pl?tzlich begann die Nase von selbst, sich zu ziehen, zu wachsen, und es wurde eine so lange spitze Nase, dass Carlo sogar st?hnte:

"Nicht gut, zu lang"

Und er begann, der Nase die Spitze abzuschneiden. Aber nichts da!

Die Nase drehte sich, wand sich, und blieb so  eine lange, lange, neugierige, spitze Nase.

Carlo machte sich an den Mund. Doch kaum hatte er die Lippen geschnitzt,  da ?ffnete sich der Mund sogleich:

"Hi-hi-hi, ha-ha-ha!"

Und heraus fuhr aus ihm, neckend, ein schmales rotes Z?nglein.

Carlo, der diesen Streichen schon keine Beachtung mehr schenkte, hobelte, schnitzte und stocherte weiter. Er machte der Puppe ein Kinn, einen Hals, Schultern, einen Rumpf, Arme

Doch kaum hatte er den letzten Finger zu Ende geschnitzt, da begann Buratino, Carlo mit den F?ustchen auf die Glatze zu schlagen, zu zwicken und zu kitzeln.

"H?r mal", sagte Carlo streng, "ich habe dich ja noch gar nicht fertig gebastelt, und du hast schon angefangen, Unfug zu treiben Was wird denn weiter werden? He?"

Und er blickte Buratino streng an. Und Buratino blickte mit runden Augen, wie eine Maus, auf Papa Carlo.

Carlo machte ihm aus Holzsp?nchen lange Beine mit gro?en F??en. Nachdem er damit die Arbeit beendet hatte, stellte er das Holzb?bchen auf den Fu?boden, um ihm das Laufen beizubringen.

Buratino wackelte, wackelte auf den d?nnen Beinchen, machte einen Schritt, machte einen zweiten, hopp, hopp,  geradewegs zur T?r, ?ber die Schwelle und  auf die Stra?e.

Carlo, beunruhigt, ging ihm nach:

"He, du Schelm, komm zur?ck!.."

Ach wo! Buratino lief die Stra?e entlang wie ein Hase, nur seine h?lzernen Sohlen  tuki-tuk, tuki-tuk  klopften auf die Steine

"Haltet ihn!" schrie Carlo.

Die Passanten lachten und zeigten mit den Fingern auf den laufenden Buratino. An der Kreuzung stand ein riesiger Polizist mit hochgezwirbeltem Schnurrbart und in einem Dreispitz.

Als er das laufende Holzm?nnchen sah, spreizte er breit die Beine und versperrte damit die ganze Stra?e. Buratino wollte ihm zwischen den Beinen durchschl?pfen, aber der Polizist packte ihn bei der Nase und hielt ihn so fest, bis Papa Carlo herbeieilte

"Na, warte nur, ich werd's dir schon zeigen!" sagte Carlo, sich wehrend, und wollte Buratino in die Jackentasche stecken

Buratino hatte ganz und gar keine Lust, an so einem lustigen Tag vor allen Leuten mit den Beinen nach oben aus der Jackentasche zu ragen,  er wand sich geschickt heraus, plumpste aufs Pflaster und stellte sich tot

"Ai, ai", sagte der Polizist, "die Sache, scheint's, steht schlecht!"

Es begannen sich Passanten zu versammeln. Sie blickten auf den liegenden Buratino und sch?ttelten die K?pfe.

"Der ?rmste", sagten die einen, "wohl vor Hunger"

"Carlo hat ihn zu Tode gepr?gelt", sagten die anderen, "dieser alte Drehorgelspieler gibt sich nur als guter Mensch aus, er ist ein schlechter, ein b?ser Mensch"

Als der schnurrb?rtige Polizist all das h?rte, packte er den ungl?cklichen Carlo am Kragen und schleppte ihn zur Polizeiwache.

Carlo st?ubte mit den Schuhen und st?hnte laut:

"Ach, ach, zu meinem Ungl?ck habe ich mir ein Holzb?bchen gemacht!"

Als die Stra?e leer geworden war, hob Buratino die Nase, schaute sich um und lief h?pfend nach Hause




4


In die Kammer unter der Treppe gelaufen (    , die Kammer  , die Treppe  , laufen  , gelaufen  ), plumpste Buratino auf den Fu?boden (   , plumpsen  /, der Fu?boden  ) neben ein Stuhlbein (  , das Stuhlbein   , der Stuhl  , das Bein  ).

"Was k?nnte man sich noch so ausdenken?" (    ?, sich ausdenken  , k?nnte   , Konjunktiv II  k?nnen, man   )

Man darf nicht vergessen (   /  , vergessen  , d?rfen  / ), dass Buratino erst den ersten Tag von Geburt an ging (        /  , von Geburt an   , erst  / ). Seine Gedanken ( , der Gedanke  ) waren klein-klein ( -, klein  ), kurz-kurz (-, kurz  ), nichtig-nichtig (-, nichtig  /).

In diesem Augenblick (   /   ) war zu h?ren: (, :  , h?ren  ):

"Krri-kri, krri-kri, krri-kri" (-, -, -腻)

Buratino drehte den Kopf (  , drehen  /, der Kopf  ) und schaute sich in der Kammer um (  /  , sich umschauen  ).

"He, wer ist da?" (,  ?, wer  , da  /)

"Da bin ich,  krri-kri" ( ,  -腻)

Buratino erblickte ein Wesen (  , erblicken  /, das Wesen  ), das ein wenig einer K?chenschabe ?hnlich sah (   , ?hnlich sehen   , ein wenig  , die K?chenschabe  ), aber mit einem Kopf wie bei einem Grash?pfer (  ,   , der Kopf  , der Grash?pfer  ). Es sa? an der Wand ?ber dem Ofen (     , sitzen  , sa?  Pr?teritum, die Wand  , ?ber  ) und knisterte leise (  , knistern  , leise  ),  krri-kri (-),  schaute mit hervortretenden (  / , hervortretend  /), wie aus Glas (  , das Glas  ), schillernden Augen ( /  , schillernd  /, das Auge  ) und bewegte die F?hlerchen (  , bewegen  /, das F?hlerchen  ,   der F?hler  /).

"He, wer bist denn du?" (,   ?, denn  ,  /)

"Ich bin  die Sprechende Grille" (   , sprechend  , die Grille  ), antwortete das Wesen ( ), "ich wohne in diesem Zimmer schon mehr als hundert Jahre." (      , wohnen  /, das Zimmer  , mehr als   , hundert  , das Jahr  )

"Hier bin ich der Herr (  , der Herr  /), scher dich fort von hier!" ( !, sich fortscheren  /, scher dich  )

"Gut, ich werde fortgehen (,  , fortgehen  ), obwohl es mir traurig ist (  , obwohl  , traurig  /), das Zimmer zu verlassen ( , verlassen  ), wo ich hundert Jahre gelebt habe" (    , leben  , gelebt habe  Perfekt), antwortete die Sprechende Grille (  ), "aber bevor ich fortgehe (,    , bevor   ), h?r einen n?tzlichen Rat an." (  , h?ren  /, anh?ren  , n?tzlich  , der Rat  )

"Se-e-ehr n?tig brauche ich (  , sehr  , n?tig brauchen  / ) die Ratschl?ge einer alten Grille" (  , der Ratschlag  )

"Ach, Buratino, Buratino" (, , ), sagte die Grille ( ), "lass die Dummheiten (  /  , lassen  /, die Dummheit  ), gehorche Carlo ( , gehorchen  /), lauf ohne Grund nicht von zu Hause weg (     , ohne Grund   /, von zu Hause weglaufen    ) und fang morgen an, in die Schule zu gehen (     , anfangen  , fang an  , die Schule  ). Das ist mein Rat (  ). Sonst erwarten dich (  , sonst  , erwarten  /) schreckliche Gefahren und furchtbare Abenteuer (    , die Gefahr  , schrecklich  , das Abenteuer  , furchtbar  ). F?r dein Leben (  , das Leben  ) w?rde ich nicht einmal eine vertrocknete tote Fliege geben." (       , w?rde geben   , Konjunktiv II, nicht einmal   , vertrocknet  /, tot  /, die Fliege  )

"Waru-u-um?" (?, warum  ) fragte Buratino ( , fragen  ).

"Du wirst es schon sehen  waru-u-um" (     , schon  /, sehen  /), antwortete die Sprechende Grille (  ).

"Ach, du hundertj?hriges Krabbelk?ferchen!" ( ,  -!, hundertj?hrig  , das Krabbelk?ferchen  -: krabbeln  , der K?fer  , -chen  ) schrie Buratino ( , schreien  ). "Mehr als alles auf der Welt (   , mehr als alles   , die Welt  /) liebe ich furchtbare Abenteuer (   , lieben  ). Morgen, beim ersten Licht (,  , :   , das Licht  ) laufe ich von zu Hause weg (  , weglaufen  )  um ?ber Z?une zu klettern (  , der Zaun  , klettern  /), Vogelnester zu zerst?ren (  , das Vogelnest   , der Vogel  , das Nest  , zerst?ren  /), Jungen zu ?rgern ( , der Junge  , ?rgern  /), Hunde und Katzen am Schwanz zu ziehen (     , der Hund  , die Katze  , der Schwanz  , ziehen  /) Ich werde mir noch ganz anderes ausdenken!.." (    !, sich ausdenken  )

"Du tust mir leid, leid, Buratino (  , , , leidtun   /, du tust mir leid    ), du wirst bittere Tr?nen vergie?en." (   , die Tr?ne  , bitter  , vergie?en  )

"Waru-u-um?" (?) fragte Buratino wieder (  ).

"Weil du einen dummen h?lzernen Kopf hast." (,      , weil   , dumm  , h?lzern  , der Kopf  )

Da sprang Buratino auf den Stuhl (    , springen  /, sprang  Pr?teritum, der Stuhl  ), vom Stuhl auf den Tisch (   , der Tisch  ), griff den Hammer ( , greifen  , griff  Pr?teritum, der Hammer  ) und warf ihn (   /  , werfen  /, warf  Pr?teritum) der Sprechenden Grille an den Kopf (   , an den Kopf   ).

Die alte kluge Grille (  , klug  ) seufzte schwer ( , seufzen  , schwer  ), bewegte die F?hler (  / , bewegen  /, der F?hler  ) und kroch hinter den Ofen (   , kriechen  , kroch  Pr?teritum, hinter  )  f?r immer aus diesem Zimmer (   , f?r immer  , dieses  ).



In die Kammer unter der Treppe gelaufen, plumpste Buratino auf den Fu?boden neben ein Stuhlbein.

"Was k?nnte man sich noch so ausdenken?"

Man darf nicht vergessen, dass Buratino erst den ersten Tag von Geburt an ging. Seine Gedanken waren klein-klein, kurz-kurz, nichtig-nichtig.

In diesem Augenblick war zu h?ren:

"Krri-kri, krri-kri, krri-kri"

Buratino drehte den Kopf und schaute sich in der Kammer um.

"He, wer ist da?"

"Da bin ich,  krri-kri"

Buratino erblickte ein Wesen, das ein wenig einer K?chenschabe ?hnlich sah, aber mit einem Kopf wie bei einem Grash?pfer. Es sa? an der Wand ?ber dem Ofen und knisterte leise,  krri-kri,  schaute mit hervortretenden, wie aus Glas, schillernden Augen und bewegte die F?hlerchen.

"He, wer bist denn du?"

"Ich bin  die Sprechende Grille", antwortete das Wesen, "ich wohne in diesem Zimmer schon mehr als hundert Jahre."

"Hier bin ich der Herr, scher dich fort von hier!"

"Gut, ich werde fortgehen, obwohl es mir traurig ist, das Zimmer zu verlassen, wo ich hundert Jahre gelebt habe", antwortete die Sprechende Grille, "aber bevor ich fortgehe, h?r einen n?tzlichen Rat an."

"Se-e-ehr n?tig brauche ich die Ratschl?ge einer alten Grille"

"Ach, Buratino, Buratino", sagte die Grille, "lass die Dummheiten, gehorche Carlo, lauf ohne Grund nicht von zu Hause weg und fang morgen an, in die Schule zu gehen. Das ist mein Rat. Sonst erwarten dich schreckliche Gefahren und furchtbare Abenteuer. F?r dein Leben w?rde ich nicht einmal eine vertrocknete tote Fliege geben."

"Waru-u-um?" fragte Buratino.

"Du wirst es schon sehen  waru-u-um", antwortete die Sprechende Grille.

"Ach, du hundertj?hriges Krabbelk?ferchen!" schrie Buratino. "Mehr als alles auf der Welt liebe ich furchtbare Abenteuer. Morgen, beim ersten Licht laufe ich von zu Hause weg  um ?ber Z?une zu klettern, Vogelnester zu zerst?ren, Jungen zu ?rgern, Hunde und Katzen am Schwanz zu ziehen Ich werde mir noch ganz anderes ausdenken!.."

"Du tust mir leid, leid, Buratino, du wirst bittere Tr?nen vergie?en."

"Waru-u-um?" fragte Buratino wieder.

"Weil du einen dummen h?lzernen Kopf hast."

Da sprang Buratino auf den Stuhl, vom Stuhl auf den Tisch, griff den Hammer und warf ihn der Sprechenden Grille an den Kopf.

Die alte kluge Grille seufzte schwer, bewegte die F?hler und kroch hinter den Ofen  f?r immer aus diesem Zimmer.




5


Nach dem Vorfall mit der Sprechenden Grille (    , der Vorfall  /, die Grille  ) wurde es in der Kammer unter der Treppe (    , die Kammer  , die Treppe  ) ganz langweilig ( , langweilig  /). Der Tag zog sich hin und hin (   , sich hinziehen  /). Im Bauch von Buratino (   , der Bauch  ) war es ebenfalls etwas langweilig (  , ebenfalls  /, etwas  /).

Er schloss die Augen (  , schlie?en  , schloss  Pr?teritum) und sah pl?tzlich (  , sehen  , sah  Pr?teritum, pl?tzlich  ) ein gebratenes Huhn auf einem Teller (   , gebraten  , braten  , das Huhn  , der Teller  ).

Flugs ?ffnete er die Augen (   /   , flugs  /, ?ffnen  ),  das Huhn auf dem Teller war verschwunden (   , verschwinden  , verschwunden  ).

Er schloss wieder die Augen (   ),  sah einen Teller mit Grie?brei (    , der Grie?brei   ) halb und halb mit Himbeermarmelade (   , halb und halb  , die Himbeermarmelade   , die Himbeere  ).

Er ?ffnete die Augen ( ),  kein Teller mit Grie?brei halb und halb mit Himbeermarmelade (        , kein   / ).

Da begriff Buratino (   / , begreifen  /), dass er furchtbaren Hunger hatte (    , :     , furchtbar  , der Hunger  ).

Er lief zum Ofen (   , laufen  , lief  Pr?teritum, der Ofen  /) und steckte die Nase in das auf dem Feuer kochende T?pfchen (       , stecken  , das T?pfchen  , kochend  ), aber Buratinos lange Nase (   ) durchstie? das T?pfchen ganz und gar (  , durchsto?en   , ganz und gar  /), weil, wie wir wissen ( ,   , wissen  ), sowohl der Ofen, als auch das Feuer, der Rauch und das T?pfchen ( ,  ,  ,  , sowohl ... als auch   ...  , der Rauch  ) vom armen Carlo auf ein St?ck alter Leinwand gemalt waren (       , malen  , gemalt  , die Leinwand  ).

Buratino zog die Nase heraus (  , herausziehen  , zog heraus  Pr?teritum) und schaute in das Loch (   , das Loch  /),  hinter der Leinwand in der Wand (   , hinter  , die Wand  ) war etwas, das einem kleinen T?rchen ?hnlich sah ( -    , ?hnlich sehen   , das T?rchen  ,   die T?r  ), aber dort war alles so mit Spinnweben verhangen (     , das Spinnweben  , verhangen  /), dass nichts zu erkennen war (   , erkennen  /).

Buratino ging in allen Ecken st?bern (     , st?bern  /, die Ecke  ),  ob sich nicht ein Krustchen Brot f?nde (    , das Krustchen  ,   die Kruste  , das Brot  , sich finden  , f?nde  Konjunktiv II  finden) oder ein H?hnerkn?chelchen (  , der Knochen  , das Kn?chelchen  , ), von der Katze abgenagt ( , abnagen  , abgenagt  ).

Ach, gar nichts, gar nichts (, -, -, gar nichts   ) hatte der arme Carlo zum Abendessen aufgespart! (       ! aufsparen  /, das Abendessen  )

Pl?tzlich sah er (  , sehen  , sah  Pr?teritum) in dem K?rbchen mit Hobelsp?nen (   , das K?rbchen  , der Hobelspan  ) ein H?hnerei ( , das Huhn  , das Ei  ). Er griff es ( , greifen  , griff  Pr?teritum), stellte es aufs Fensterbrett (  , stellen  , das Fensterbrett  ) und  tjuk-tjuk  mit der Nase (   -) schlug er die Schale auf ( , die Schale  , aufschlagen  /).

Im Innern des Eis ( , das Innere  , innen  ) quiekte ein Stimmchen ( , quieken  , die Stimme  , das Stimmchen  ):

"Danke, h?lzernes M?nnchen!" (,  !, h?lzern  , das M?nnchen  )

Aus der aufgeschlagenen Schale (  , aufgeschlagen  ) kroch ein K?ken heraus ( , kriechen  /, kroch  Pr?teritum, das K?ken  ) mit Flaum statt eines Schwanzes (   , der Flaum  , statt  , der Schwanz  ) und mit lustigen Augen (   , lustig  ).

"Auf Wiedersehen! ( !) Mutter Huhn wartet schon lange auf dem Hof auf mich." (      , der Hof  , warten auf  )

Und das K?ken h?pfte zum Fenster hinaus (    , h?pfen  /),  weg war es (   , :   ).

"Oi, oi" (, ), schrie Buratino ( , schreien  ), "ich will essen!.." ( !.., :   )

Der Tag hatte endlich aufgeh?rt, sich hinzuziehen (   , aufh?ren  /, sich hinziehen  ). Im Zimmer wurde es d?mmrig (   , das Zimmer  , d?mmrig  ).

Buratino sa? bei dem aufgemalten Feuer (    , sitzen  , sa?  Pr?teritum, aufgemalt  , das Feuer  ) und hatte von Hunger leise Schlucken (    , der Schlucken  , leise  /).

Er sah ( )  unter der Treppe hervor (- , unter  , hervor  /-), unter dem Fu?boden (- , der Fu?boden  ) zeigte sich ein dicker Kopf (  , sich zeigen  , dick  , der Kopf  ). Es streckte sich heraus (, sich herausstrecken  ), schnupperte (, schnuppern  /) und ein graues Tier (  , grau  , das Tier  /) auf niedrigen Pfoten (  , die Pfote  , niedrig  ) kroch heraus (, herauskriechen  ).

Ohne Eile ( , die Eile  , ohne  ) ging es zum Korb mit Hobelsp?nen (     , der Korb  ), kroch hinein ( , hineinkriechen  ), schnuppernd und suchend (  , schnuppernd  , suchend  /),  b?se raschelte es mit den Hobelsp?nen (  , rascheln  , b?se  /). Wahrscheinlich suchte es das Ei ( ,   , wahrscheinlich  / , suchen  ), das Buratino aufgeschlagen hatte (  , aufschlagen  ).

Dann kroch es aus dem Korb (    ) und kam zu Buratino (   , kommen  /). Es beschnupperte ihn ( , beschnuppern  ), die schwarze Nase ( , schwarz  ) mit je vier langen H?rchen an jeder Seite (      , je  / , das H?rchen  , die Seite  ) drehend (, drehen  /). Von Buratino roch es nicht nach Essbarem (    , riechen  , roch  Pr?teritum, essbar  ),  es ging vorbei (  , vorbeigehen   ), den langen d?nnen Schwanz hinter sich herschleifend (     , der Schwanz  , hinter sich herschleifen  /  ).

Nun, wie h?tte man es nicht am Schwanz packen sollen! (       !, packen  , h?tte ... sollen    /   ) Buratino packte auch sogleich zu (    , zugreifen  /).

Es erwies sich als die alte b?se Ratte Schuschara (     , sich erweisen als  , die Ratte  , b?se  ).

Vor Schreck ( , der Schreck  ) wollte sie schon wie ein Schatten (  ,  , der Schatten  ) unter die Treppe st?rzen (  , st?rzen  /) und Buratino mitschleifen (   , mitschleifen    ), aber sie sah ( , sehen  , sah  Pr?teritum), dass es nur ein Holzb?bchen war (  -  , nur  /-, das Holzb?bchen   ),  wandte sich um (, sich umwenden  ) und st?rzte sich mit rasender Wut auf ihn (      , sich st?rzen  , rasend  , die Wut  /), um ihm die Kehle durchzubei?en (   , die Kehle  , durchbei?en  ).

Nun bekam Buratino Angst (   , Angst bekommen  ), lie? den kalten Rattenschwanz los (   , loslassen  , lie? los  Pr?teritum, die Ratte  ) und sprang auf den Stuhl (   , springen  , sprang  Pr?teritum). Die Ratte  hinter ihm her (   , hinter jemandem her   -).

Vom Stuhl sprang er aufs Fensterbrett (     , das Fensterbrett  ). Die Ratte  hinter ihm her (   ).

Vom Fensterbrett flog er durch die ganze Kammer auf den Tisch (        , fliegen  , flog  Pr?teritum). Die Ratte  hinter ihm her (   ) Und hier, auf dem Tisch ( ,  ), packte sie Buratino an der Kehle (    , an der Kehle packen    ), warf ihn um (, umwerfen  /), hielt ihn in den Z?hnen (   , der Zahn  ), sprang auf den Fu?boden (  , springen  , sprang  Pr?teritum) und schleifte ihn unter die Treppe (   , schleifen  /), in den Keller ( , der Keller  /).

"Papa Carlo!" ( !)  brachte Buratino nur noch heraus (   , herausbringen     /  ).

"Ich bin da!" ( !) antwortete eine laute Stimme (  , antworten  , laut  , die Stimme  ).

Die T?r flog auf ( , auffliegen  , flog auf  Pr?teritum), Papa Carlo trat ein (  , eintreten  ). Er zog den Holzschuh vom Fu? (    , abziehen  /, zog ab  Pr?teritum, der Holzschuh   ) und schleuderte ihn nach der Ratte (    , schleudern  /).

Schuschara lie? das Holzb?bchen los (,   , loslassen  /, lie? los  Pr?teritum), knirschte mit den Z?hnen ( , knirschen  /) und verschwand ( , verschwinden  /).

"Siehst du, wohin die Dummheiten f?hren!" (    !, wohin  / , f?hren  /, die Dummheit  /) brummte Papa Carlo (  , brummen  ), w?hrend er Buratino vom Fu?boden aufhob (   , aufheben  , w?hrend     ). Er schaute nach (, nachschauen  /), ob alles heil an ihm war (    , heil  /). Setzte ihn auf die Knie (   , das Knie  ), holte eine kleine Zwiebel aus der Tasche (   , holen  /, die Zwiebel  /, die Tasche  ), sch?lte sie ( , sch?len  /). "Da, iss!.." (, !.., essen  , iss  )

Buratino schlug die hungrigen Z?hne in die Zwiebel (     , schlagen  /, schlug  Pr?teritum, hungrig  ) und a? sie auf (  , aufessen  ), krachend und schmatzend (  , krachend  , schmatzend  ). Danach rieb er sein K?pfchen (     / , reiben  , rieb  Pr?teritum, das K?pfchen  ) an der stoppligen Wange von Papa Carlo (    , stopplig  , die Wange  ).

"Ich werde brav und vern?nftig sein, Papa Carlo (  -,  , brav  /, vern?nftig  /) Die Sprechende Grille hat mir befohlen, in die Schule zu gehen." (      , befehlen  /, befohlen  )

"Das ist fein ausgedacht, Kleiner" ( , , fein  //, ausgedacht  )

"Papa Carlo, aber ich bin ja nackt und h?lzern ( ,     , , nackt  , h?lzern  ),  die Jungen in der Schule werden mich auslachen." (    , auslachen  /)

"He (), sagte Carlo ( ) und kratzte sich das stopplige Kinn (   , sich kratzen  , das Kinn  ). "Du hast recht, Kleiner!" ( , !, recht haben   )

Er z?ndete die Lampe an (  , anz?nden  , die Lampe  ), nahm Schere, Kleister und bunte Papierschnipsel ( ,     , die Schere  , der Kleister  , bunt  , der Schnipsel  /). Er schnitt und klebte (  , schneiden  /, schnitt  Pr?teritum, kleben  ) eine Jacke aus braunem Papier (   , die Jacke  /, braun  ) und knallgr?ne H?schen ( - , knallgr?n  -, das H?schen  ,   die Hose). Er bastelte Schuhe aus einem alten Schaft (    , basteln  , der Schuh  /, der Schaft  ) und eine M?tze  zipfelig mit einem P?schel (     , die M?tze  , zipfelig  /, das P?schel  )  aus einem alten Socken (  , der Socken  ). All das zog er Buratino an (    , anziehen  , zog an  Pr?teritum):

"Trag es und bleib gesund!" (  !, tragen  , trag  , gesund bleiben   )

"Papa Carlo" ( ), sagte Buratino ( ), "aber wie soll ich denn ohne Fibel in die Schule gehen?" (        ?, die Fibel  /)

"He, du hast recht, Kleiner" (,  , )

Papa Carlo kratzte sich den Hinterkopf (    , der Hinterkopf  ). Er warf seine einzige alte Jacke ?ber die Schultern (      , ?berwerfen  , warf ?ber  Pr?teritum, die Schulter  ) und ging auf die Stra?e (   ).

Bald kehrte er zur?ck (  , zur?ckkehren  ), aber ohne Jacke (  , ohne  ). In der Hand hielt er (   , halten  ) ein Buch mit gro?en Buchstaben (   , das Buch  , der Buchstabe  ) und unterhaltsamen Bildchen (  , unterhaltsam  /, das Bildchen  ,   das Bild).

"Hier hast du eine Fibel (  ). Lern und bleib gesund." (  , lernen  , lern  )

"Papa Carlo, und wo ist deine Jacke?" ( ,    ?)

"Die Jacke habe ich verkauft (-  , verkaufen  ). Macht nichts, ich komme auch so zurecht (,   , zurechtkommen  /) Nur du bleib gesund." (     /  )

Buratino dr?ckte die Nase (  , dr?cken  /) in die guten H?nde von Papa Carlo (    ).

"Ich werde lernen, gro? werden (, , lernen  , gro? werden  ) und dir tausend neue Jacken kaufen" (     , kaufen  )

Buratino wollte aus allen Kr?ften (   , aus allen Kr?ften    ) an diesem ersten Abend in seinem Leben (      , das Leben  ) ohne Dummheiten leben (  , die Dummheit  /), wie die Sprechende Grille ihn gelehrt hatte (    , lehren  /).



Nach dem Vorfall mit der Sprechenden Grille wurde es in der Kammer unter der Treppe ganz langweilig. Der Tag zog sich hin und hin. Im Bauch von Buratino war es ebenfalls etwas langweilig.

Er schloss die Augen und sah pl?tzlich ein gebratenes Huhn auf einem Teller.

Flugs ?ffnete er die Augen,  das Huhn auf dem Teller war verschwunden.

Er schloss wieder die Augen,  sah einen Teller mit Grie?brei halb und halb mit Himbeermarmelade.

Er ?ffnete die Augen,  kein Teller mit Grie?brei halb und halb mit Himbeermarmelade.

Da begriff Buratino, dass er furchtbaren Hunger hatte.

Er lief zum Ofen und steckte die Nase in das auf dem Feuer kochende T?pfchen, aber Buratinos lange Nase durchstie? das T?pfchen ganz und gar, weil, wie wir wissen, sowohl der Ofen, als auch das Feuer, der Rauch und das T?pfchen vom armen Carlo auf ein St?ck alter Leinwand gemalt waren.

Buratino zog die Nase heraus und schaute in das Loch,  hinter der Leinwand in der Wand war etwas, das einem kleinen T?rchen ?hnlich sah, aber dort war alles so mit Spinnweben verhangen, dass nichts zu erkennen war.

Buratino ging in allen Ecken st?bern,  ob sich nicht ein Krustchen Brot f?nde oder ein H?hnerkn?chelchen, von der Katze abgenagt.

Ach, gar nichts, gar nichts hatte der arme Carlo zum Abendessen aufgespart!

Pl?tzlich sah er in dem K?rbchen mit Hobelsp?nen ein H?hnerei. Er griff es, stellte es aufs Fensterbrett und  tjuk-tjuk  mit der Nase schlug er die Schale auf.

Im Innern des Eis quiekte ein Stimmchen:

"Danke, h?lzernes M?nnchen!"

Aus der aufgeschlagenen Schale kroch ein K?ken heraus mit Flaum statt eines Schwanzes und mit lustigen Augen.

"Auf Wiedersehen! Mutter Huhn wartet schon lange auf dem Hof auf mich."

Und das K?ken h?pfte zum Fenster hinaus,  weg war es.

"Oi, oi", schrie Buratino, "ich will essen!.."

Der Tag hatte endlich aufgeh?rt, sich hinzuziehen. Im Zimmer wurde es d?mmrig.

Buratino sa? bei dem aufgemalten Feuer und hatte von Hunger leise Schlucken.

Er sah  unter der Treppe hervor, unter dem Fu?boden, zeigte sich ein dicker Kopf. Es streckte sich heraus, schnupperte und ein graues Tier auf niedrigen Pfoten kroch heraus.

Ohne Eile ging es zum Korb mit Hobelsp?nen, kroch hinein, schnuppernd und suchend,  b?se raschelte es mit den Hobelsp?nen. Wahrscheinlich suchte es das Ei, das Buratino aufgeschlagen hatte.

Dann kroch es aus dem Korb und kam zu Buratino. Es beschnupperte ihn, die schwarze Nase mit je vier langen H?rchen an jeder Seite drehend. Von Buratino roch es nicht nach Essbarem,  es ging vorbei, den langen d?nnen Schwanz hinter sich herschleifend.

Nun, wie h?tte man es nicht am Schwanz packen sollen! Buratino packte auch sogleich zu.

Es erwies sich als die alte b?se Ratte Schuschara.

Vor Schreck wollte sie schon wie ein Schatten unter die Treppe st?rzen und Buratino mitschleifen, aber sie sah, dass es nur ein Holzb?bchen war,  wandte sich um und st?rzte sich mit rasender Wut auf ihn, um ihm die Kehle durchzubei?en.

Nun bekam Buratino Angst, lie? den kalten Rattenschwanz los und sprang auf den Stuhl. Die Ratte  hinter ihm her.

Vom Stuhl sprang er aufs Fensterbrett. Die Ratte  hinter ihm her.

Vom Fensterbrett flog er durch die ganze Kammer auf den Tisch. Die Ratte  hinter ihm her Und hier, auf dem Tisch, packte sie Buratino an der Kehle, warf ihn um, hielt ihn in den Z?hnen, sprang auf den Fu?boden und schleifte ihn unter die Treppe, in den Keller.

"Papa Carlo!"  brachte Buratino nur noch heraus.

"Ich bin da!" antwortete eine laute Stimme.

Die T?r flog auf, Papa Carlo trat ein. Er zog den Holzschuh vom Fu? und schleuderte ihn nach der Ratte.

Schuschara lie? das Holzb?bchen los, knirschte mit den Z?hnen und verschwand.

"Siehst du, wohin die Dummheiten f?hren!" brummte Papa Carlo, w?hrend er Buratino vom Fu?boden aufhob. Er schaute nach, ob alles heil an ihm war. Setzte ihn auf die Knie, holte eine kleine Zwiebel aus der Tasche, sch?lte sie. "Da, iss!.."

Buratino schlug die hungrigen Z?hne in die Zwiebel und a? sie auf, krachend und schmatzend. Danach rieb er sein K?pfchen an der stoppligen Wange von Papa Carlo.

"Ich werde brav und vern?nftig sein, Papa Carlo Die Sprechende Grille hat mir befohlen, in die Schule zu gehen."

"Das ist fein ausgedacht, Kleiner"

"Papa Carlo, aber ich bin ja nackt und h?lzern,  die Jungen in der Schule werden mich auslachen."

"He", sagte Carlo und kratzte sich das stopplige Kinn. "Du hast recht, Kleiner!"

Er z?ndete die Lampe an, nahm Schere, Kleister und bunte Papierschnipsel. Er schnitt und klebte eine Jacke aus braunem Papier und knallgr?ne H?schen. Er bastelte Schuhe aus einem alten Schaft und eine M?tze  zipfelig mit einem P?schel  aus einem alten Socken. All das zog er Buratino an:

"Trag es und bleib gesund!"

"Papa Carlo", sagte Buratino, "aber wie soll ich denn ohne Fibel in die Schule gehen?"

"He, du hast recht, Kleiner"

Papa Carlo kratzte sich den Hinterkopf. Er warf seine einzige alte Jacke ?ber die Schultern und ging auf die Stra?e.

Bald kehrte er zur?ck, aber ohne Jacke. In der Hand hielt er ein Buch mit gro?en Buchstaben und unterhaltsamen Bildchen.

"Hier hast du eine Fibel. Lern und bleib gesund."

"Papa Carlo, und wo ist deine Jacke?"

"Die Jacke habe ich verkauft. Macht nichts, ich komme auch so zurecht Nur du bleib gesund."

Buratino dr?ckte die Nase in die guten H?nde von Papa Carlo.

"Ich werde lernen, gro? werden und dir tausend neue Jacken kaufen"

Buratino wollte aus allen Kr?ften an diesem ersten Abend in seinem Leben ohne Dummheiten leben, wie die Sprechende Grille ihn gelehrt hatte.




6


Fr?h am Morgen ( , fr?h  , der Morgen  ) steckte Buratino die Fibel in das T?schchen (    , stecken  /, die Fibel  , das T?schchen  ) und lief h?pfend zur Schule (    , h?pfend  /, die Schule  ).

Unterwegs (  /  , unterwegs   ) schaute er nicht einmal (   , nicht einmal   , schauen  ) auf die S??igkeiten ( /, die S??igkeit  ), die in den L?den ausgestellt waren (  , der Laden  , ausstellen  , ausgestellt  ),  Mohn-Dreiecke auf Honig (   , der Mohn  , das Dreieck  , der Honig  ), s??e Kuchen ( , s??  , der Kuchen  /) und Lutschbonbons in Form von H?hnen (    , der Lutschbonbon  , die Form  , der Hahn  ), auf ein St?ckchen gesteckt (  , das St?ckchen  , stecken  , gesteckt  ).

Er wollte nicht auf die Jungen schauen (     , der Junge  ), die einen Papierdrachen steigen lie?en (  , der Papierdrache   , steigen lassen  /)

?ber die Stra?e ging (  /   , ?ber  , die Stra?e  ) der gestreifte Kater Basilio (  , gestreift  , der Kater  ), den man am Schwanz h?tte packen k?nnen (     , der Schwanz  , packen  , h?tte packen k?nnen     ). Aber Buratino hielt sich auch davon zur?ck (     , sich zur?ckhalten  , hielt zur?ck  Pr?teritum).

Je n?her er der Schule kam (     , je n?her ... desto/umso    ... , kommen  /), desto lauter ( , laut  ) spielte nicht weit entfernt ( , nicht weit entfernt  /) am Ufer des Mittelmeeres (   , das Ufer  , das Mittelmeer   ) fr?hliche Musik ( , fr?hlich  , die Musik  ).

"Pi-pi-pi" (--), pfiff die Fl?te ( , pfeifen  /, pfiff  Pr?teritum, die Fl?te  ).

"La-la-la-la" (---), sang die Geige ( , singen  , sang  Pr?teritum, die Geige  ).

"Dsin-dsin" (-), klangen die Kupferbecken (  , klingen  /, klangen  Pr?teritum, das Kupferbecken   , das Kupfer  , das Becken  /).

"Bumm!" (!) schlug die Trommel ( , schlagen  , schlug  Pr?teritum, die Trommel  ).

Zur Schule musste man nach rechts abbiegen (    , abbiegen  , nach rechts  ), die Musik war links zu h?ren (  , links  /, h?ren  ). Buratino begann zu stolpern (  , stolpern  ). Die Beine von selbst ( , das Bein  , von selbst    ) drehten sich zum Meer (  , sich drehen  /), wo: (:)

"Pi-pi, piiiii"

"Dsin-lala, dsin-la-la"

"Bumm!"

"Die Schule l?uft ja nirgends hin" (      , nirgends  , hinlaufen  /), begann Buratino selbst laut zu sprechen (     , selbst  , laut  ), "ich schaue nur mal, h?re zu (  , , nur mal   /, schauen  , zuh?ren  )  und dann im Lauf zur Schule." (   , der Lauf  )

Aus Leibeskr?ften (   /   , die Leibeskraft   ) rannte er zum Meer (    , rennen  /, rannte  Pr?teritum). Er erblickte ( , erblicken  /) eine leinene Schaubude ( , leinen  , die Leinwand  /, die Schaubude  / ), geschm?ckt mit bunten Flaggen (  , schm?cken  , geschm?ckt  , bunt  , die Flagge  ), die vom Seewind flatterten (   , flattern  /, der Seewind   , die See  , der Wind  ).

Oben auf der Schaubude ( , oben  ) spielten tanzend (, , tanzend  /) vier Musikanten ( , der Musikant  ).

Unten () verkaufte eine dicke l?chelnde Tante (   , dick  /, l?chelnd  , l?cheln  , die Tante  , verkaufen  ) Eintrittskarten (, die Eintrittskarte   ).

Am Eingang ( , der Eingang  ) stand eine gro?e Menschenmenge (  , die Menge  , der Mensch  )  Jungen und M?dchen (  , der Junge  , das M?dchen  ), Soldaten (, der Soldat  ), Limonadeverk?ufer ( , die Limonade  , der Verk?ufer  ), Kinderm?dchen mit S?uglingen (  , das Kinderm?dchen  /, der S?ugling  ), Feuerwehrleute (, die Feuerwehr   , der Feuerwehrmann  , die Feuerwehrleute  ), Brieftr?ger (, der Brieftr?ger  ),  alle, alle lasen (,  , lesen  , lasen  Pr?teritum) einen gro?en Anschlag: ( , der Anschlag  /)

PUPPENTHEATER ( , das Puppentheater   , die Puppe  )

NUR EINE VORSTELLUNG (  , die Vorstellung  , nur  )

BEEILT EUCH! (!, sich beeilen  )

BEEILT EUCH!

BEEILT EUCH!

Buratino zupfte einen Jungen am ?rmel (     , zupfen  /, der ?rmel  ):

"Sagen Sie bitte (, ), wie viel kostet eine Eintrittskarte?" (   ?, kosten  )

Der Junge antwortete durch die Z?hne (    /   , der Zahn  , durch die Z?hne   ), ohne Eile ( , die Eile  , ohne  ):

"Vier Soldi, Holzm?nnchen." ( ,  , der Soldo  ,  , das Holzm?nnchen   )

"Verstehen Sie, Junge (, , verstehen  ), ich habe mein Portemonnaie zu Hause vergessen (    , das Portemonnaie  , vergessen  ) K?nnten Sie mir nicht vier Soldi leihen?.." (       ?, leihen  / , k?nnten   , Konjunktiv II)

Der Junge pfiff ver?chtlich (  , pfeifen  , pfiff  Pr?teritum, ver?chtlich  ):

"Hast du einen Dummen gefunden!.." ( !.., der Dumme  , finden  , gefunden  )

"Ich m??????chte so schrecklich gern (  , schrecklich gern   / ) das Puppentheater sehen!" (  !, sehen  /) sagte Buratino unter Tr?nen (   , die Tr?ne  ). "Kaufen Sie mir f?r vier Soldi mein wunderbares J?ckchen ab" (        , abkaufen    -, das J?ckchen  )

"Eine Papierjacke f?r vier Soldi? (    ?, das Papier  ) Such einen Dummen." ( , suchen  )

"Na, dann mein sch?nes M?tzchen" (,    ꅻ, das M?tzchen  /)

"Mit deinem M?tzchen kann man nur Kaulquappen fangen (    , die Kaulquappe  , fangen  ) Such einen Dummen."

Buratino wurde sogar die Nase kalt (    , kalt werden  / )  so sehr wollte er ins Theater (     , das Theater  ).

"Junge, in diesem Fall (,   , der Fall  ) nehmen Sie f?r vier Soldi meine neue Fibel" (      )

"Mit Bildern?" ( ?, das Bild  /)

"Mit wooooounderbaren Bildern und gro?en Buchstaben." (     , wunderbar  , der Buchstabe  )

"Gib schon her" (, , hergeben   ), sagte der Junge ( ), nahm die Fibel ( , nehmen  , nahm  Pr?teritum) und z?hlte widerwillig vier Soldi ab (    , widerwillig  / , abz?hlen  ).

Buratino lief zu der dicken l?chelnden Tante (     , laufen  , lief  Pr?teritum) und quiekte: ( , quieken  )

"H?ren Sie (), geben Sie mir eine Karte in der ersten Reihe (     , die Reihe  , die erste Reihe   ) f?r die einzige Vorstellung des Puppentheaters." (    , einzig  )



Fr?h am Morgen steckte Buratino die Fibel in das T?schchen und lief h?pfend zur Schule.

Unterwegs schaute er nicht einmal auf die S??igkeiten, die in den L?den ausgestellt waren,  Mohn-Dreiecke auf Honig, s??e Kuchen und Lutschbonbons in Form von H?hnen, auf ein St?ckchen gesteckt.

Er wollte nicht auf die Jungen schauen, die einen Papierdrachen steigen lie?en

?ber die Stra?e ging der gestreifte Kater Basilio, den man am Schwanz h?tte packen k?nnen. Aber Buratino hielt sich auch davon zur?ck.

Je n?her er der Schule kam, desto lauter spielte nicht weit entfernt am Ufer des Mittelmeeres fr?hliche Musik.

"Pi-pi-pi", pfiff die Fl?te.

"La-la-la-la", sang die Geige.

"Dsin-dsin", klangen die Kupferbecken.

"Bumm!" schlug die Trommel.

Zur Schule musste man nach rechts abbiegen, die Musik war links zu h?ren. Buratino begann zu stolpern. Die Beine von selbst drehten sich zum Meer, wo:

"Pi-pi, piiiii"

"Dsin-lala, dsin-la-la"

"Bumm!"

"Die Schule l?uft ja nirgends hin", begann Buratino selbst laut zu sprechen, "ich schaue nur mal, h?re zu  und dann im Lauf zur Schule."

Aus Leibeskr?ften rannte er zum Meer. Er erblickte eine leinene Schaubude, geschm?ckt mit bunten Flaggen, die vom Seewind flatterten.

Oben auf der Schaubude spielten tanzend vier Musikanten.

Unten verkaufte eine dicke l?chelnde Tante Eintrittskarten.

Am Eingang stand eine gro?e Menschenmenge  Jungen und M?dchen, Soldaten, Limonadeverk?ufer, Kinderm?dchen mit S?uglingen, Feuerwehrleute, Brieftr?ger,  alle, alle lasen einen gro?en Anschlag:

PUPPENTHEATER

NUR EINE VORSTELLUNG

BEEILT EUCH!

BEEILT EUCH!

BEEILT EUCH!

Buratino zupfte einen Jungen am ?rmel:

"Sagen Sie bitte, wie viel kostet eine Eintrittskarte?"

Der Junge antwortete durch die Z?hne, ohne Eile:

"Vier Soldi, Holzm?nnchen."

"Verstehen Sie, Junge, ich habe mein Portemonnaie zu Hause vergessen K?nnten Sie mir nicht vier Soldi leihen?.."

Der Junge pfiff ver?chtlich:

"Hast du einen Dummen gefunden!.."

"Ich m??????chte so schrecklich gern das Puppentheater sehen!" sagte Buratino unter Tr?nen. "Kaufen Sie mir f?r vier Soldi mein wunderbares J?ckchen ab"

"Eine Papierjacke f?r vier Soldi? Such einen Dummen."

"Na, dann mein sch?nes M?tzchen"

"Mit deinem M?tzchen kann man nur Kaulquappen fangen Such einen Dummen."

Buratino wurde sogar die Nase kalt  so sehr wollte er ins Theater.

"Junge, in diesem Fall nehmen Sie f?r vier Soldi meine neue Fibel"

"Mit Bildern?"

"Mit wooooounderbaren Bildern und gro?en Buchstaben."

"Gib schon her", sagte der Junge, nahm die Fibel und z?hlte widerwillig vier Soldi ab.

Buratino lief zu der dicken l?chelnden Tante und quiekte:

"H?ren Sie, geben Sie mir eine Karte in der ersten Reihe f?r die einzige Vorstellung des Puppentheaters."




7


Buratino setzte sich ( ; sich setzen  ) in die erste Reihe (  ; die Reihe  ) und blickte ( ; blicken  ) begeistert () auf den geschlossenen Vorhang (  ; geschlossen  , ; der Vorhang  ).

Auf dem Vorhang waren (  ) tanzende M?nnchen ( ; tanzend  ; das M?nnchen  ), M?dchen mit schwarzen Masken (   ; das M?dchen  ; schwarz  ; die Maske  ), schreckliche b?rtige M?nner (  ; schrecklich  ; b?rtig  ; der Mann  , ) mit Zipfelm?tzen voller Sterne (   ; die Zipfelm?tze   : der Zipfel   + die M?tze  ; voller   -.; der Stern  ), eine Sonne (), die wie ein Pfannkuchen (  ; der Pfannkuchen  ) mit Nase und Augen aussah (    ; aus|sehen  : sieht aus, sah aus, hat ausgesehen; die Nase  ; das Auge  ), und andere lustige Bildchen (   ; ander-  ; lustig  , ; das Bildchen  , .  das Bild) aufgemalt (; auf|malen  : malt auf, malte auf, hat aufgemalt).

Dreimal schlug eine Glocke (    ; dreimal  ,  ; schlagen  , : schl?gt, schlug, hat geschlagen; die Glocke  ), und der Vorhang hob sich (  ; sich heben  : hebt sich, hob sich, hat sich gehoben).

Auf der kleinen B?hne (  ; die B?hne  ) standen rechts und links Pappb?ume (     ; stehen  : steht, stand, hat gestanden; der Pappbaum   : die Pappe   + der Baum  ). ?ber ihnen hing eine Laterne in Mondform (      ; h?ngen  : h?ngt, hing, hat gehangen; die Laterne  ; die Mondform   : der Mond   + die Form  ) und spiegelte sich ( ; sich spiegeln  ) in einem Spiegelst?ck (  ; das Spiegelst?ck   : der Spiegel   + das St?ck  ), auf dem zwei Schw?ne aus Watte (      ; der Schwan  ; die Watte  ) mit goldenen Schn?beln schwammen (   ; golden  ; der Schnabel  ,  (); schwimmen  : schwimmt, schwamm, ist geschwommen).

Hinter einem Pappbaum (-  ; hinter  , ) erschien ein kleines M?nnchen (  ; erscheinen  : erscheint, erschien, ist erschienen) in einem langen wei?en Hemd (   ; lang  ; wei?  ; das Hemd  ) mit langen ?rmeln (  ; der ?rmel  ).

Sein Gesicht war mit Puder best?ubt (    ; das Gesicht  ; das Puder  ; best?ubt  , ,  best?uben), wei? wie Zahnpulver (,   ; das Zahnpulver   : der Zahn   + das Pulver  ).

Er verbeugte sich ( ; sich verbeugen  ) vor dem hochverehrten Publikum ( ; hochverehrt  , : hoch   + verehrt  ; das Publikum  ) und sagte traurig (  ; traurig  , ):

 Guten Tag (; :  ), ich hei?e Pierrot (  ; hei?en  , : hei?t, hie?, hat gehei?en)... Jetzt werden wir (  ; werden + Infinitiv   ) vor Ihnen ( ) eine Kom?die () mit dem Titel ( ; der Titel  ) Das M?dchen mit den blauen Haaren (   ; das M?dchen  ; das Haar  ; blau  ) oder Dreiunddrei?ig Nackenschl?ge (   ; der Nackenschlag  : der Nacken   + der Schlag  ) auff?hren (; auf|f?hren  , : f?hrt auf, f?hrte auf, hat aufgef?hrt). Man wird mich ( ; man   ) mit einem Stock schlagen ( ; der Stock  ; schlagen  ), mir Ohrfeigen und Nackenschl?ge geben (    ; die Ohrfeige  : das Ohr   + die Feige  ; geben  : gibt, gab, hat gegeben). Das ist eine sehr lustige Kom?die (   )...

Hinter einem anderen Pappbaum (-   ) sprang ein anderer Mensch hervor (  ; hervor|springen  : springt hervor, sprang hervor, ist hervorgesprungen), ganz kariert ( ) wie ein Schachbrett (  ; das Schachbrett   : das Schach   + das Brett  ).

Er verbeugte sich vor dem hochverehrten Publikum (   ):

 Guten Tag (), ich bin Harlekin (  ; sein  : ich bin, du bist, er ist).

Danach drehte er sich zu Pierrot um (    ; sich um|drehen  , ) und verpasste ihm zwei Ohrfeigen (    ; verpassen  ,  (): verpasst, verpasste, hat verpasst), so schallend ( ; schallend  , ), dass dem der Puder von den Wangen stob (      ; die Wange  ; stieben  , : stob, ist gestoben).

 Was heulst du denn (  ; heulen  , ; denn   : , ), Dummkopf (; der Dummkopf  , : dumm   + der Kopf  )

 Ich bin traurig ( ), weil ich heiraten will (    ; weil    (  !); heiraten  ,  ; wollen  : will, wollte, hat gewollt),  antwortete Pierrot ( ; antworten  ).

 Und warum hast du nicht geheiratet (    ; warum  ; Perfekt  heiraten: hat geheiratet)

 Weil meine Braut mir weggelaufen ist (      ; die Braut  ; weg|laufen  : l?uft weg, lief weg, ist weggelaufen; mir   , . )

 Hahaha,  lachte Harlekin schallend (   ; schallend lachen   ),  habt ihr so einen Dummkopf gesehen (  ; Perfekt  sehen: habt gesehen)!..

Er packte einen Stock (  ; packen  ) und verpr?gelte Pierrot (  ; verpr?geln  , ).

 Wie hei?t deine Braut (   )

 Und wirst du nicht mehr schlagen (     ; Futur: wirst + Infinitiv; nicht mehr   )

 Aber nein ( ), ich habe doch erst angefangen (   ; doch  ; erst  , ; an|fangen  : f?ngt an, fing an, hat angefangen).

 In diesem Fall (  ; der Fall  ) hei?t sie Malwina (  ), oder das M?dchen mit den blauen Haaren (    ).

 Hahaha!  lachte Harlekin wieder schallend (  ; wieder  , ) und verpasste Pierrot drei Nackenschl?ge (    ).  H?ren Sie (), hochverehrtes Publikum ( )... Gibt es denn wirklich (  ; es gibt  , ; denn  ; wirklich  ) M?dchen mit blauen Haaren (   )

Doch da erblickte er pl?tzlich (    ; doch da   ; erblicken  , ; pl?tzlich  ), als er sich zum Publikum wandte (  ; sich wenden  : wendet sich, wandte sich, hat sich gewandt), auf der vorderen Bank (  ; vorder-  ; die Bank  , ) einen h?lzernen Jungen ( ; h?lzern  ; der Junge  ) mit einem Mund bis zu den Ohren (   ; der Mund  ; das Ohr  ), mit einer langen Nase (  ) und einer Zipfelm?tze mit Quaste (   ; die Quaste  )...

 Schaut (; schauen  , ), das ist Buratino ( )!  schrie Harlekin ( ; schreien  : schreit, schrie, hat geschrien) und zeigte mit dem Finger auf ihn (   ; zeigen  ; der Finger  ).

 Der lebendige Buratino ( ; lebendig  )!  kreischte Pierrot ( ; kreischen  , ) und wedelte mit den langen ?rmeln (  ; wedeln  , ).

Hinter den Pappb?umen sprangen viele Puppen hervor (-     ; hervor|springen  ; die Puppe  )  M?dchen mit schwarzen Masken (   ), schreckliche B?rtige mit Zipfelm?tzen (   ; der B?rtige  ,  der Bart  ), zottelige Hunde mit Kn?pfen statt Augen (     ; zottelig  ; der Hund  ; der Knopf  ; statt  ), Bucklige mit Nasen wie eine Gurke (  ,   ; der Bucklige  ,  der Buckel  ; die Gurke  )...

Sie alle liefen zu den Kerzen am B?hnenrand (    ,   ; laufen  : l?uft, lief, ist gelaufen; die Kerze  ; der B?hnenrand   , ) und riefen, genau hinschauend, durcheinander (, , ; rufen  ; genau hinschauend   ; durcheinander  , ):

 Das ist Buratino ( )! Das ist Buratino ( )! Zu uns, zu uns ( ,  ), du lustiger Schelm Buratino (  ; der Schelm  , )!

Da sprang er von der Bank auf den Souffleurkasten (       ; springen  : springt, sprang, ist gesprungen; der Souffleurkasten   ) und von dort auf die B?hne (    ; von dort  ).

Die Puppen packten ihn (  ; packen  ), fingen an, ihn zu umarmen, zu k?ssen, zu kneifen (  , , ; an|fangen  ; umarmen  ; k?ssen  ; kneifen  )... Dann stimmten alle Puppen die Vogelpolka an (     ; an|stimmen  , : stimmt an, stimmte an, hat angestimmt; die Vogelpolka   : der Vogel   + die Polka  ):

V?glein tanzte Polka (  ; das V?glein  , .  der Vogel; tanzen  ) / Auf der Wiese fr?h am Tag (    ; die Wiese  , ; fr?h am Tag   ). / Nase links ( ; links  ), Schwanz nach rechts ( ; der Schwanz  ; nach rechts  ),  / Das ist Karabas-Polka (  ).

Zwei K?fer  an der Trommel (    ; der K?fer  ; die Trommel  ), / Kr?te bl?st den Kontrabass (   ; die Kr?te  ; blasen  : bl?st, blies, hat geblasen; der Kontrabass  ). / Nase links, Schwanz nach rechts,  / Das ist Barabas-Polka (  ).

V?glein tanzte Polka, / Weil es fr?hlich war (  , /   ; weil   ; fr?hlich  ). / Nase links, Schwanz nach rechts,  / So eine Polka war das (   ; so eine  )...

Die Zuschauer waren ger?hrt (  ; der Zuschauer  ; ger?hrt  ). Ein Kinderm?dchen vergoss sogar Tr?nen (   ; das Kinderm?dchen  , : das Kind   + das M?dchen  ; vergie?en  : vergie?t, vergoss, hat vergossen; sogar  ; die Tr?ne  ). Ein Feuerwehrmann weinte hemmungslos (   ; der Feuerwehrmann  : die Feuerwehr    + der Mann  ; weinen  ; hemmungslos  , ).

Nur die Jungen auf den hinteren B?nken (    ; nur  ; hinter-  ) waren ?rgerlich (; ?rgerlich  ) und stampften mit den F??en (  ; stampfen  ; der Fu?  ):

 Genug geschleckt ( ; genug  , ; schlecken  , ), ihr seid doch nicht klein ( ; ihr seid   ; doch  ; klein  ), macht mit der Vorstellung weiter ( ; weiter|machen  ; die Vorstellung  )!

Als er all diesen L?rm h?rte (   ; als  ; der L?rm  ; h?ren  ), streckte ein Mensch ( ; hervor|strecken  ), so schrecklich anzusehen (   ; schrecklich  ; an|zu|sehen   ), dass man vor Entsetzen erstarren konnte (     ; das Entsetzen  ; erstarren  , : erstarrt, erstarrte, ist erstarrt; konnte  ,  k?nnen), wenn man ihn nur anblickte (    ; wenn  , ; nur  ; an|blicken   ), seinen Kopf hinter der B?hne hervor (  - ; der Kopf  ).

Sein dichter, ungek?mmter Bart schleifte ?ber den Boden (      ; dicht  ; ungek?mmt  ; der Bart  ; schleifen  , ; der Boden  ), die hervortretenden Augen rollten (  ; hervortretend  , ; rollen  , ), das riesige Maul klapperte mit den Z?hnen (   ; riesig  ; das Maul  , ; klappern  , ; der Zahn  ), als w?re das kein Mensch, sondern ein Krokodil (    ,  ; als w?re     (Konjunktiv); kein   ( .); sondern   ( ); das Krokodil  ). In der Hand hielt er eine siebenschw?nzige Peitsche (     ; halten  : h?lt, hielt, hat gehalten; siebenschw?nzig  : sieben   + der Schwanz  ; die Peitsche  ).

Das war der Besitzer des Puppentheaters (    ; der Besitzer  , ), der Doktor der Puppenwissenschaft (  ; die Wissenschaft  ), Signor Karabas Barabas (  ).

 Ga-ga-ga, gu-gu-gu!  br?llte er Buratino an (   ; an|br?llen    -.).  So hast du also die Vorstellung meiner gro?artigen Kom?die gest?rt (       ; also  , ; die Vorstellung  ; gro?artig  , ; st?ren  , : st?rt, st?rte, hat gest?rt)

Er packte Buratino (  ; packen  ), trug ihn in die Abstellkammer des Theaters (   ; tragen  : tr?gt, trug, hat getragen; die Abstellkammer  ) und h?ngte ihn an einen Nagel (   ; h?ngen  ; der Nagel  ). Dann kehrte er zur?ck (; zur?ck|kehren  ) und drohte den Puppen mit der siebenschw?nzigen Peitsche (   ; drohen  ), damit sie mit der Vorstellung fortf?hren (   ; damit  ; fort|f?hren  ).

Die Puppen beendeten die Kom?die mehr schlecht als recht ( -  ; beenden  ; mehr schlecht als recht     , -), der Vorhang schloss sich ( ; sich schlie?en  : schlie?t sich, schloss sich, hat sich geschlossen), die Zuschauer gingen auseinander ( ; auseinander|gehen  ).

Der Doktor der Puppenwissenschaft, Signor Karabas Barabas, ging in die K?che (        ; die K?che  ), um zu Abend zu essen (; um... zu  ; zu Abend essen  ).

Er stopfte den unteren Teil des Bartes in die Tasche (     ; stopfen  ; der untere Teil   ; die Tasche  ), damit er nicht st?rte (  ; damit  ; st?ren  ), und setzte sich vor den Herd (   ; sich setzen  ; der Herd  , ), wo ein ganzer Hase und zwei H?hnchen am Spie? brieten (        ; der Hase  ; das H?hnchen  ; der Spie?  ; braten  : br?t, briet, hat gebraten).

Nachdem er sich die Finger geleckt hatte ( ; nachdem    ; lecken  , ; der Finger  ), bef?hlte er den Braten (  ; bef?hlen  , ; der Braten  ), und er kam ihm roh vor (    ; vor|kommen  : kommt vor, kam vor, ist vorgekommen; roh  ).

Im Herd war zu wenig Holz (    ; zu wenig   ; das Holz  , ). Da klatschte er dreimal in die H?nde (      ; klatschen  ; dreimal  ).

Harlekin und Pierrot kamen hereingelaufen (   ; herein|laufen  : l?uft herein, lief herein, ist hereingelaufen).

 Bringt mir mal diesen Taugenichts Buratino (-    ; bringen  ; mal  - (); der Taugenichts  ),  sagte Signor Karabas Barabas (   ).  Er ist aus trockenem Holz gemacht (    ; trocken  ; gemacht  ), ich werde ihn ins Feuer werfen (    ; werfen  : wirft, warf, hat geworfen; das Feuer  ), dann wird mein Braten schnell gar (   ; schnell  ; gar   ( )).

Harlekin und Pierrot fielen auf die Knie (     ; fallen  : f?llt, fiel, ist gefallen; das Knie  ) und flehten, den ungl?cklichen Buratino zu verschonen (   ; flehen  ; ungl?cklich  ; verschonen  ).

 Und wo ist meine Peitsche (   )  schrie Karabas Barabas (  ).

Da gingen sie schluchzend in die Abstellkammer ( , ,   ; schluchzend  ), nahmen Buratino vom Nagel (   ; nehmen  : nimmt, nahm, hat genommen) und schleppten ihn in die K?che (   ; schleppen  , ).



Buratino setzte sich in die erste Reihe und blickte begeistert auf den geschlossenen Vorhang.

Auf dem Vorhang waren tanzende M?nnchen, M?dchen mit schwarzen Masken, schreckliche b?rtige M?nner mit Zipfelm?tzen voller Sterne, eine Sonne, die wie ein Pfannkuchen mit Nase und Augen aussah, und andere lustige Bildchen aufgemalt.

Dreimal schlug eine Glocke, und der Vorhang hob sich.

Auf der kleinen B?hne standen rechts und links Pappb?ume. ?ber ihnen hing eine Laterne in Mondform und spiegelte sich in einem Spiegelst?ck, auf dem zwei Schw?ne aus Watte mit goldenen Schn?beln schwammen.

Hinter einem Pappbaum erschien ein kleines M?nnchen in einem langen wei?en Hemd mit langen ?rmeln.

Sein Gesicht war mit Puder best?ubt, wei? wie Zahnpulver.

Er verbeugte sich vor dem hochverehrten Publikum und sagte traurig:

 Guten Tag, ich hei?e Pierrot... Jetzt werden wir vor Ihnen eine Kom?die mit dem Titel Das M?dchen mit den blauen Haaren oder Dreiunddrei?ig Nackenschl?ge auff?hren. Man wird mich mit einem Stock schlagen, mir Ohrfeigen und Nackenschl?ge geben. Das ist eine sehr lustige Kom?die...

Hinter einem anderen Pappbaum sprang ein anderer Mensch hervor, ganz kariert wie ein Schachbrett.

Er verbeugte sich vor dem hochverehrten Publikum:

 Guten Tag, ich bin Harlekin!

Danach drehte er sich zu Pierrot um und verpasste ihm zwei Ohrfeigen, so schallend, dass dem der Puder von den Wangen stob.

 Was heulst du denn, Dummkopf?

 Ich bin traurig, weil ich heiraten will,  antwortete Pierrot.

 Und warum hast du nicht geheiratet?

 Weil meine Braut mir weggelaufen ist...

 Hahaha,  lachte Harlekin schallend,  habt ihr so einen Dummkopf gesehen!..

Er packte einen Stock und verpr?gelte Pierrot.

 Wie hei?t deine Braut?

 Und wirst du nicht mehr schlagen?

 Aber nein, ich habe doch erst angefangen.

 In diesem Fall hei?t sie Malwina, oder das M?dchen mit den blauen Haaren.

 Hahaha!  lachte Harlekin wieder schallend und verpasste Pierrot drei Nackenschl?ge.  H?ren Sie, hochverehrtes Publikum... Gibt es denn wirklich M?dchen mit blauen Haaren?

Doch da erblickte er pl?tzlich, als er sich zum Publikum wandte, auf der vorderen Bank einen h?lzernen Jungen mit einem Mund bis zu den Ohren, mit einer langen Nase und einer Zipfelm?tze mit Quaste...

 Schaut, das ist Buratino!  schrie Harlekin und zeigte mit dem Finger auf ihn.

 Der lebendige Buratino!  kreischte Pierrot und wedelte mit den langen ?rmeln.

Hinter den Pappb?umen sprangen viele Puppen hervor  M?dchen mit schwarzen Masken, schreckliche B?rtige mit Zipfelm?tzen, zottelige Hunde mit Kn?pfen statt Augen, Bucklige mit Nasen wie eine Gurke...

Sie alle liefen zu den Kerzen am B?hnenrand und riefen, genau hinschauend, durcheinander:

 Das ist Buratino! Das ist Buratino! Zu uns, zu uns, du lustiger Schelm Buratino!

Da sprang er von der Bank auf den Souffleurkasten und von dort auf die B?hne.

Die Puppen packten ihn, fingen an, ihn zu umarmen, zu k?ssen, zu kneifen... Dann stimmten alle Puppen die Vogelpolka an:

V?glein tanzte Polka

Auf der Wiese fr?h am Tag.

Nase links, Schwanz nach rechts, 

Das ist Karabas-Polka.

Zwei K?fer  an der Trommel,

Kr?te bl?st den Kontrabass.

Nase links, Schwanz nach rechts, 

Das ist Barabas-Polka.

V?glein tanzte Polka,

Weil es fr?hlich war.

Nase links, Schwanz nach rechts, 

So eine Polka war das...

Die Zuschauer waren ger?hrt. Ein Kinderm?dchen vergoss sogar Tr?nen. Ein Feuerwehrmann weinte hemmungslos.

Nur die Jungen auf den hinteren B?nken waren ?rgerlich und stampften mit den F??en:

 Genug geschleckt, ihr seid doch nicht klein, macht mit der Vorstellung weiter!

Als er all diesen L?rm h?rte, streckte ein Mensch, so schrecklich anzusehen, dass man vor Entsetzen erstarren konnte, wenn man ihn nur anblickte, seinen Kopf hinter der B?hne hervor.

Sein dichter, ungek?mmter Bart schleifte ?ber den Boden, die hervortretenden Augen rollten, das riesige Maul klapperte mit den Z?hnen, als w?re das kein Mensch, sondern ein Krokodil. In der Hand hielt er eine siebenschw?nzige Peitsche.

Das war der Besitzer des Puppentheaters, der Doktor der Puppenwissenschaft, Signor Karabas Barabas.

 Ga-ga-ga, gu-gu-gu!  br?llte er Buratino an.  So hast du also die Vorstellung meiner gro?artigen Kom?die gest?rt?

Er packte Buratino, trug ihn in die Abstellkammer des Theaters und h?ngte ihn an einen Nagel. Dann kehrte er zur?ck und drohte den Puppen mit der siebenschw?nzigen Peitsche, damit sie mit der Vorstellung fortf?hren.

Die Puppen beendeten die Kom?die mehr schlecht als recht, der Vorhang schloss sich, die Zuschauer gingen auseinander.

Der Doktor der Puppenwissenschaft, Signor Karabas Barabas, ging in die K?che, um zu Abend zu essen.

Er stopfte den unteren Teil des Bartes in die Tasche, damit er nicht st?rte, und setzte sich vor den Herd, wo ein ganzer Hase und zwei H?hnchen am Spie? brieten.

Nachdem er sich die Finger geleckt hatte, bef?hlte er den Braten, und er kam ihm roh vor.

Im Herd war zu wenig Holz. Da klatschte er dreimal in die H?nde.

Harlekin und Pierrot kamen hereingelaufen.

 Bringt mir mal diesen Taugenichts Buratino,  sagte Signor Karabas Barabas.  Er ist aus trockenem Holz gemacht, ich werde ihn ins Feuer werfen, dann wird mein Braten schnell gar.

Harlekin und Pierrot fielen auf die Knie und flehten, den ungl?cklichen Buratino zu verschonen.

 Und wo ist meine Peitsche?  schrie Karabas Barabas.

Da gingen sie schluchzend in die Abstellkammer, nahmen Buratino vom Nagel und schleppten ihn in die K?che.




8


Signor Karabas Barabas, anstatt Buratino zu verbrennen (  ,     ; anstatt... zu    ; verbrennen  : verbrennt, verbrannte, hat verbrannt), gibt ihm f?nf Goldm?nzen (    ; geben  : gibt, gab, hat gegeben; die Goldm?nze   : das Gold   + die M?nze  ) und l?sst ihn nach Hause gehen (   ; lassen  , : l?sst, lie?, hat gelassen; nach Hause  ).

Als die Puppen Buratino herangeschleppt (   ; heran|schleppen  , : schleppt heran, schleppte heran, hat herangeschleppt) und auf den Boden vor dem Kamingitter hingeworfen hatten (      ; der Boden  ; das Kamingitter   : der Kamin  ,  + das Gitter  ; hin|werfen  : wirft hin, warf hin, hat hingeworfen), r?hrte Signor Karabas Barabas (   ; r?hren  , ), furchtbar durch die Nase schnaufend (  ; furchtbar  , ; schnaufen  , ; die Nase  ), mit dem Sch?rhaken die Kohlen um ( ; der Sch?rhaken  ; die Kohle  ; um|r?hren  ).

Pl?tzlich f?llten sich seine Augen mit Blut (    ; pl?tzlich  ; sich f?llen  ; das Auge  ; das Blut  ), die Nase, dann das ganze Gesicht (,   ; das Gesicht  ) legte sich in Querfalten (  ; sich legen  , ; die Querfalte   : quer   + die Falte  , ). Vermutlich war ihm ein St?ckchen Kohle in die Nasenl?cher geraten ( ,      ; vermutlich  ,  ; das St?ckchen  ; das Nasenloch  : die Nase   + das Loch  ; geraten  : ger?t, geriet, ist geraten).

 Aaap... aaap... aaap...  heulte Karabas Barabas auf (  ; auf|heulen  , ), die Augen verdrehend ( ; verdrehen  , ),  aaap-tschiii!..

Und er nieste so heftig (    ; niesen  ; heftig  ), dass die Asche im Kamin wie eine S?ule aufstieg (     ; die Asche  ; die S?ule  , ; auf|steigen  : steigt auf, stieg auf, ist aufgestiegen).

Wenn der Doktor der Puppenwissenschaft zu niesen begann (     ; beginnen  : beginnt, begann, hat begonnen), so konnte er nicht mehr aufh?ren (    ; auf|h?ren  , ) und nieste f?nfzig, manchmal auch hundert Mal hintereinander (  ,      ; manchmal  ; hintereinander  ,   ).

Von solch au?ergew?hnlichem Niesen (   ; solch  ; au?ergew?hnlich  : au?er   + gew?hnlich  ) verlor er alle Kr?fte ( ,   ; verlieren  : verliert, verlor, hat verloren; die Kraft  ) und wurde gutm?tiger (  ; gutm?tig  ; gutm?tiger  ).

Pierrot fl?sterte Buratino verstohlen zu (   ; zu|fl?stern  ; verstohlen  , ):

 Versuch, mit ihm zwischen dem Niesen zu reden (     ; versuchen  ; zwischen  ; reden  )...

 Aaap-tschiii! Aaap-tschiii!  Karabas Barabas sog mit aufgerissenem Mund die Luft ein (     ; ein|saugen  , : saugt ein, sog ein, hat eingesogen; aufgerissen  , : auf|rei?en  , ; der Mund  ; die Luft  ) und nieste krachend (   ; krachend  ,  ), den Kopf sch?ttelnd und mit den F??en stampfend (    ; sch?tteln  ; der Kopf  , ; stampfen  ; der Fu?  ).

In der K?che zitterte alles (   ; die K?che  ; zittern  , ), die Fensterscheiben klirrten ( ; die Fensterscheibe   : das Fenster   + die Scheibe  ; klirren  , ), die Pfannen und T?pfe an den N?geln schwankten (     ; die Pfanne  ; der Topf  ; der Nagel  ; schwanken  , ).

Zwischen diesem Niesen (  ; zwischen  ) begann Buratino mit wehklagendem, d?nnem Stimmchen zu heulen (   ,  ; wehklagend  , ; d?nn  ; das Stimmchen  , .  die Stimme; heulen  ):

 Ich Armer, ich Ungl?cklicher ( , ; arm  ; ungl?cklich  ), niemand hat Mitleid mit mir (-   ; niemand  ; das Mitleid  , )

 H?r auf zu br?llen ( ; auf|h?ren  ; br?llen  , )!  rief Karabas Barabas (  ).  Du st?rst mich (  ; st?ren  )... Aaap-tschiii!

 Gesundheit, Signor ( , ; die Gesundheit  ),  schluchzte Buratino ( ; schluchzen  ).

 Danke ()... Und was  sind deine Eltern am Leben (      ; die Eltern  ; am Leben sein    )? Aaap-tschiii!

 Ich hatte niemals, niemals eine Mutter, Signor (  ,    , ; niemals  ; die Mutter  ). Ach, ich Ungl?cklicher (,  )!  Und Buratino schrie so durchdringend (    ; durchdringend  : durch   + dringend  ), dass es Karabas Barabas in den Ohren stach wie mit Nadeln (        ; das Ohr  ; stechen  : sticht, stach, hat gestochen; die Nadel  ).

Er stampfte mit den Sohlen (  ; die Sohle  ).

 H?r auf zu kreischen, sag ich dir ( ,  ; kreischen  )!.. Aaap-tschiii! Und was  ist dein Vater am Leben (      ; der Vater  )?

 Mein armer Vater ist noch am Leben (    ).

 Ich stelle mir vor (,  ; sich vor|stellen   ), wie es f?r deinen Vater sein wird zu erfahren (    ; erfahren  : erf?hrt, erfuhr, hat erfahren), dass ich auf dir ein Kaninchen und zwei H?hnchen gebraten habe (        ; das Kaninchen  ; das H?hnchen  ; braten  : br?t, briet, hat gebraten)... Aaap-tschiii!

 Mein armer Vater wird sowieso bald vor Hunger und K?lte sterben (          ; sowieso   ,  ; bald  ; der Hunger  ; die K?lte  ; sterben  : stirbt, starb, ist gestorben). Ich bin seine einzige St?tze im Alter (     ; einzig  ; die St?tze  ; das Alter  ). Haben Sie Mitleid, lassen Sie mich frei, Signor (,  , ; frei|lassen    ).

 Zehntausend Teufel (  ; der Teufel  )!  br?llte Karabas Barabas (  ).  Von Mitleid kann keine Rede sein (        ; die Rede  ; von... kann keine Rede sein  ...     ). Das Kaninchen und die H?hnchen m?ssen gebraten werden (     ). Klettere in den Kamin (  ; klettern  , ).

 Signor, ich kann das nicht tun (,     ; tun  : tut, tat, hat getan).

 Warum? (?)  fragte Karabas Barabas nur (   ), damit Buratino weiter redete (   ; damit  ; weiter  ; reden  ) und ihm nicht in die Ohren kreischte (    ).

 Signor, ich habe schon einmal versucht (,    ; einmal  ; versuchen  ), meine Nase in einen Kamin zu stecken (   ; stecken  ), und habe nur ein Loch durchgesto?en (   ; das Loch  , ; durch|sto?en  : st??t durch, stie? durch, hat durchgesto?en).

 Was f?r ein Unsinn (  ; der Unsinn  , )!  wunderte sich Karabas Barabas (  ; sich wundern  ).  Wie konntest du mit der Nase ein Loch in den Kamin sto?en (       ; konntest  ,  k?nnen)?

 Weil, Signor, der Kamin und der Kessel ?ber dem Feuer (, ,      ; der Kessel  , ; das Feuer  ) auf ein St?ck alter Leinwand gemalt waren (     ; das St?ck  ; die Leinwand  ; gemalt  ,  malen).

 Aaap-tschiii!  nieste Karabas Barabas mit solchem L?rm (     ; der L?rm  ), dass Pierrot nach links wegflog (   ; weg|fliegen  : fliegt weg, flog weg, ist weggeflogen), Harlekin nach rechts (  ), und Buratino sich wie ein Kreisel zu drehen begann (   ; der Kreisel  , ; sich drehen  , ).

 Wo hast du einen Kamin und Feuer und einen Kessel (   ,  ,  ) auf ein St?ck Leinwand gemalt gesehen (   ; gesehen  , Partizip II  sehen)?

 In der Kammer meines Papas Carlo (    ; die Kammer  , ).

 Dein Vater ist Carlo (   )!  Karabas Barabas sprang vom Stuhl auf (  ; auf|springen  : springt auf, sprang auf, ist aufgesprungen; der Stuhl  ), warf die Arme hoch ( ; werfen  ; der Arm  ), sein Bart flog auseinander (  ; der Bart  ; auseinander|fliegen  ).  Also liegt das in der Kammer des alten Carlo, die geheime (, ,       ; also  , ; liegen  , ; geheim  , )...

Doch hier hielt sich Karabas Barabas (   ; sich halten  ), offenbar nicht w?nschend, ein Geheimnis auszuplaudern (     - ; offenbar  , ; w?nschen  ; das Geheimnis  ; aus|plaudern  , ), mit beiden F?usten den Mund zu (    ; die Faust  ; zu|halten  , : h?lt zu, hielt zu, hat zugehalten). Und sa? so einige Zeit (    ; einige  ), mit hervortretenden Augen ins erl?schende Feuer starrend (     ; hervortretend  ; erl?schend  , ; starren   , ).

 Gut (),  sagte er endlich (  ; endlich  ),  ich werde mit nicht durchgebratenem Kaninchen und rohen H?hnchen zu Abend essen (      ; durchgebraten  ; roh  ). Ich schenke dir das Leben, Buratino (   , ; schenken  ; das Leben  ). Mehr noch ( )...

Er griff unter den Bart in die Westentasche (      ; greifen  , : greift, griff, hat gegriffen; die Westentasche   : die Weste   + die Tasche  ), holte f?nf Goldm?nzen hervor (   ; hervor|holen  , ) und reichte sie Buratino (   ; reichen  , ):

 Mehr noch ( )... Nimm dieses Geld und bring es Carlo (      ; nehmen  : nimmt, nahm, hat genommen; bringen  ). Gr??e ihn und sage (  ; gr??en  ,  ), dass ich ihn bitte (   ; bitten  : bittet, bat, hat gebeten), auf keinen Fall vor Hunger und K?lte zu sterben (         ; auf keinen Fall     ), und, was die Hauptsache ist (  ; die Hauptsache  : haupt-   + die Sache  , )  seine Kammer nicht zu verlassen (    ; verlassen  : verl?sst, verlie?, hat verlassen), wo sich der Kamin befindet (  ; sich befinden  ), der auf ein St?ck alter Leinwand gemalt ist (    ). Geh, schlaf dich aus (, ; sich aus|schlafen  : schl?ft aus, schlief aus, hat ausgeschlafen) und lauf morgen fr?h nach Hause (    ; morgen fr?h   ,  ).

Buratino steckte die f?nf Goldm?nzen in die Tasche (      ; stecken  , ) und antwortete mit h?flicher Verbeugung (    ; h?flich  ; die Verbeugung  ):

 Ich danke Ihnen, Signor ( , ; danken  ). Sie h?tten das Geld nicht in verl?sslichere H?nde legen k?nnen (        ; h?tten... legen k?nnen    , Konjunktiv; verl?sslich  ; verl?sslichere   )

Harlekin und Pierrot brachten Buratino ins Puppenschlafzimmer (       ; bringen  , ; das Puppenschlafzimmer   : die Puppe   + das Schlafzimmer  ), wo die Puppen wieder begannen (   ; beginnen  ), Buratino zu umarmen, zu k?ssen, zu schubsen, zu kneifen (, , , ; umarmen  ; k?ssen  ; schubsen  ; kneifen  ) und wieder zu umarmen (  ), der so unbegreiflich dem schrecklichen Tod im Kamin entgangen war (      ; unbegreiflich  ; der Tod  ; entgehen  : entgeht, entging, ist entgangen).

Er sagte fl?sternd zu den Puppen (   ; fl?sternd  ):

 Hier ist irgendein Geheimnis ( - ; irgendein  -).



Signor Karabas Barabas, anstatt Buratino zu verbrennen, gibt ihm f?nf Goldm?nzen und l?sst ihn nach Hause gehen

Als die Puppen Buratino herangeschleppt und auf den Boden vor dem Kamingitter hingeworfen hatten, r?hrte Signor Karabas Barabas, furchtbar durch die Nase schnaufend, mit dem Sch?rhaken die Kohlen um.

Pl?tzlich f?llten sich seine Augen mit Blut, die Nase, dann das ganze Gesicht legte sich in Querfalten. Vermutlich war ihm ein St?ckchen Kohle in die Nasenl?cher geraten.

 Aaap... aaap... aaap...  heulte Karabas Barabas auf, die Augen verdrehend,  aaap-tschiii!..

Und er nieste so heftig, dass die Asche im Kamin wie eine S?ule aufstieg.

Wenn der Doktor der Puppenwissenschaft zu niesen begann, so konnte er nicht mehr aufh?ren und nieste f?nfzig, manchmal auch hundert Mal hintereinander.

Von solch au?ergew?hnlichem Niesen verlor er alle Kr?fte und wurde gutm?tiger.

Pierrot fl?sterte Buratino verstohlen zu:

 Versuch, mit ihm zwischen dem Niesen zu reden...

 Aaap-tschiii! Aaap-tschiii!  Karabas Barabas sog mit aufgerissenem Mund die Luft ein und nieste krachend, den Kopf sch?ttelnd und mit den F??en stampfend.

In der K?che zitterte alles, die Fensterscheiben klirrten, die Pfannen und T?pfe an den N?geln schwankten.

Zwischen diesem Niesen begann Buratino mit wehklagendem, d?nnem Stimmchen zu heulen:

 Ich Armer, ich Ungl?cklicher, niemand hat Mitleid mit mir!

 H?r auf zu br?llen!  rief Karabas Barabas.  Du st?rst mich... Aaap-tschiii!

 Gesundheit, Signor,  schluchzte Buratino.

 Danke... Und was  sind deine Eltern am Leben? Aaap-tschiii!

 Ich hatte niemals, niemals eine Mutter, Signor. Ach, ich Ungl?cklicher!  Und Buratino schrie so durchdringend, dass es Karabas Barabas in den Ohren stach wie mit Nadeln.

Er stampfte mit den Sohlen.

 H?r auf zu kreischen, sag ich dir!.. Aaap-tschiii! Und was  ist dein Vater am Leben?

 Mein armer Vater ist noch am Leben, Signor.

 Ich stelle mir vor, wie es f?r deinen Vater sein wird zu erfahren, dass ich auf dir ein Kaninchen und zwei H?hnchen gebraten habe... Aaap-tschiii!

 Mein armer Vater wird sowieso bald vor Hunger und K?lte sterben. Ich bin seine einzige St?tze im Alter. Haben Sie Mitleid, lassen Sie mich frei, Signor.

 Zehntausend Teufel!  br?llte Karabas Barabas.  Von Mitleid kann keine Rede sein. Das Kaninchen und die H?hnchen m?ssen gebraten werden. Klettere in den Kamin.

 Signor, ich kann das nicht tun.

 Warum?  fragte Karabas Barabas nur, damit Buratino weiter redete und ihm nicht in die Ohren kreischte.

 Signor, ich habe schon einmal versucht, meine Nase in einen Kamin zu stecken, und habe nur ein Loch durchgesto?en.

 Was f?r ein Unsinn!  wunderte sich Karabas Barabas.  Wie konntest du mit der Nase ein Loch in den Kamin sto?en?

 Weil, Signor, der Kamin und der Kessel ?ber dem Feuer auf ein St?ck alter Leinwand gemalt waren.

 Aaap-tschiii!  nieste Karabas Barabas mit solchem L?rm, dass Pierrot nach links wegflog, Harlekin nach rechts, und Buratino sich wie ein Kreisel zu drehen begann.

 Wo hast du einen Kamin und Feuer und einen Kessel auf ein St?ck Leinwand gemalt gesehen?

 In der Kammer meines Papas Carlo.

 Dein Vater ist Carlo!  Karabas Barabas sprang vom Stuhl auf, warf die Arme hoch, sein Bart flog auseinander.  Also liegt das in der Kammer des alten Carlo, die geheime...

Doch hier hielt sich Karabas Barabas, offenbar nicht w?nschend, ein Geheimnis auszuplaudern, mit beiden F?usten den Mund zu. Und sa? so einige Zeit, mit hervortretenden Augen ins erl?schende Feuer starrend.

 Gut,  sagte er endlich,  ich werde mit nicht durchgebratenem Kaninchen und rohen H?hnchen zu Abend essen. Ich schenke dir das Leben, Buratino. Mehr noch...

Er griff unter den Bart in die Westentasche, holte f?nf Goldm?nzen hervor und reichte sie Buratino:

 Mehr noch... Nimm dieses Geld und bring es Carlo. Gr??e ihn und sage, dass ich ihn bitte, auf keinen Fall vor Hunger und K?lte zu sterben und, was die Hauptsache ist  seine Kammer nicht zu verlassen, wo sich der Kamin befindet, der auf ein St?ck alter Leinwand gemalt ist. Geh, schlaf dich aus und lauf morgen fr?h nach Hause.

Buratino steckte die f?nf Goldm?nzen in die Tasche und antwortete mit h?flicher Verbeugung:

 Ich danke Ihnen, Signor. Sie h?tten das Geld nicht in verl?sslichere H?nde legen k?nnen...

Harlekin und Pierrot brachten Buratino ins Puppenschlafzimmer, wo die Puppen wieder begannen, Buratino zu umarmen, zu k?ssen, zu schubsen, zu kneifen und wieder zu umarmen, der so unbegreiflich dem schrecklichen Tod im Kamin entgangen war.

Er sagte fl?sternd zu den Puppen:

 Hier ist irgendein Geheimnis.




9


Auf dem Weg nach Hause begegnet Buratino zwei Bettlern  dem Kater Basilio und der F?chsin Alice

(            ; der Weg  , ; begegnen  : begegnet, begegnete, ist begegnet; der Bettler  ; der Kater  ; die F?chsin  )

Fr?h am Morgen z?hlte Buratino das Geld nach (    ; fr?h am Morgen   ; nach|z?hlen  ),  es waren genau so viele Goldm?nzen wie Finger an der Hand (    ,    ; genau  ; der Finger  ; die Hand  ),  f?nf ().

Er klemmte die Goldst?cke in die Faust (   ; klemmen  ; die Faust  ), lief h?pfend nach Hause (   ; h?pfend  , ; nach Hause  ) und sang vor sich hin ( ; vor sich hin singen    ):

 Ich kaufe Papa Carlo eine neue Jacke (    ; kaufen  ; die Jacke  ), kaufe viele Mohndreiecke (   ; das Mohndreieck   : der Mohn   + das Dreieck  ) und Zuckerh?hne auf St?ckchen (   ; der Zuckerhahn   : der Zucker   + der Hahn  ; das St?ckchen  ).

Als der Bretterbau des Puppentheaters (      ; der Bretterbau   , : das Brett   + der Bau  ) und die wehenden Fahnen (  ; wehend  ; die Fahne  ) seinen Blicken entschwanden (  ; ent|schwinden  , : entschwindet, entschwand, ist entschwunden; der Blick  ), erblickte er zwei Bettler (   ; erblicken  ), die traurig die staubige Stra?e entlangwanderten (    ; traurig  , ; staubig  ; die Stra?e  , ; entlang|wandern   ): die F?chsin Alice ( ), die auf drei Pfoten humpelte (   ; die Pfote  ; humpeln  ), und den blinden Kater Basilio (   ; blind  ).

Das war nicht jener Kater (    ; jener  ), dem Buratino gestern auf der Stra?e begegnet war (     ; gestern  ), sondern ein anderer ( ; sondern  ,  ( ))  ebenfalls Basilio ( ; ebenfalls  , ) und ebenfalls gestreift (  ; gestreift  ). Buratino wollte vorbeigehen (   ; vorbei|gehen   ), aber die F?chsin Alice sagte zu ihm schmeichlerisch (     ; schmeichlerisch  , ):

 Guten Tag, lieber guter Buratino (,  )! Wohin hast du es so eilig (  ; eilig haben  )

 Nach Hause, zu Papa Carlo (,   ).

Die F?chsin seufzte noch schmeichlerischer (   ; seufzen  ):

 Ich wei? nicht (  ), ob du den armen Carlo noch lebendig antriffst (      ; lebendig  ; an|treffen  : trifft an, traf an, hat angetroffen), er ist ganz elend vor Hunger und K?lte (      ; elend  , )...

 Hast du das denn gesehen (   )  Buratino ?ffnete die Faust ( ; ?ffnen  , ) und zeigte die f?nf Goldst?cke (   ; das Goldst?ck   ).

Als sie das Geld sah ( ), streckte die F?chsin unwillk?rlich die Pfote danach aus (     ; unwillk?rlich  ; aus|strecken  ), und der Kater riss pl?tzlich die blinden Augen weit auf (      ; auf|rei?en  , : rei?t auf, riss auf, hat aufgerissen), und sie funkelten bei ihm wie zwei gr?ne Laternen (    ,    ; funkeln  ; gr?n  ; die Laterne  ).

Doch Buratino bemerkte von alledem nichts (     ; bemerken  ).

 Lieber, guter Buratino (,  ), was wirst du denn mit diesem Gelde machen (       )

 Kaufe eine Jacke f?r Papa Carlo (    )... Kaufe eine neue Fibel (  ; die Fibel  , )...

 Eine Fibel, ach, ach (, , )!  sagte die F?chsin Alice kopfsch?ttelnd (  ,  ; kopfsch?ttelnd   : der Kopf   + sch?ttelnd  ).  Dieses Lernen wird dich zu nichts Gutem f?hren (      ; das Lernen  ; f?hren  ; zu nichts Gutem     )... Da habe ich gelernt und gelernt (  , ), und  schau  gehe auf drei Pfoten (       ).

 Eine Fibel ()!  knurrte der Kater Basilio (  ; knurren  ) und fauchte ?rgerlich in den Schnurrbart (    ; fauchen  , ; ?rgerlich  ; der Schnurrbart  ).  Wegen dieses verfluchten Lernens (   ; verflucht  ) habe ich meine Augen verloren (  ; verlieren  : verliert, verlor, hat verloren)...

Auf einem trockenen Ast neben der Stra?e (    ; trocken  ; der Ast  ; neben  ) sa? eine bejahrte Kr?he (  ; bejahrt  ; die Kr?he  ). H?rte, h?rte und kr?chzte (,   ; kr?chzen  ):

 Sie l?gen, sie l?gen (, ; l?gen  , )!..

Der Kater Basilio machte sofort einen hohen Satz (     ; sofort   ; der Satz  ; einen Satz machen  , ), schlug die Kr?he mit der Pfote vom Ast (    ; schlagen  : schl?gt, schlug, hat geschlagen), riss ihr den halben Schwanz aus (  ; aus|rei?en  : rei?t aus, riss aus, hat ausgerissen; der Schwanz  ),  kaum dass sie davonflog (  ; kaum  ; davon|fliegen  ). Und tat wieder so, als w?re er blind (  ,   ; so tun, als w?re   , ).




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