   
 


            .      ,    .

    . ,   ,    .  ,    . ,         ,      .            .     ,   ,          .

  ,            .        ,    .   ,   ,    ,      .

 .  .      .





 

   



1. Der unsichtbare Feind (





)

Manchmal scheint es mir (  ), dass das B?se nicht mit Get?se und Flammen kommt (        ).

Es sickert in unser Leben (    ) leise, wie Feuchtigkeit durch alte Dielen (,     ), und atmet in den Nacken (   ), w?hrend man, ohne etwas zu ahnen ( ,   ), seinen Morgenkaffee kocht (  ).

Bei mir geschah es genau so (     ).

Als Beginn allen ?bels betrachte ich jetzt (     ) genau dieses Jahr  2020 (    2020-).

Die Welt erstarrte damals (  ), schrumpfte (), ver barg sich in Wohnungen (  ), und wir alle, geschockt und verwirrt (  ,   ), wurden massenhaft ins Homeoffice verfrachtet (   ).

Genau da zog ich (   ), befl?gelt von der Liebe und den kommenden Ver?nderungen (    ), zu meinem damals noch zuk?nftigen Mann (     ).

Seine Wohnung war zwar schmucklos, aber auf ihre Weise gem?tlich (   ,  - ): ein altes dreist?ckiges Haus (  ), dessen W?nde sich wohl noch an das vorvorige Jahrhundert erinnerten (  , ,   ), und unter den F??en, verborgen von Dielen, lagen morsche Holzbalkendecken (  ,  ,    ).

Das Haus atmete Altertum (  ), und anfangs erschien mir dieser Atem romantisch (      ).

Doch wie sich herausstellte (,  ), atmete ich zusammen mit der Luft der alten W?nde auch mein Verderben ein (         ).

Die ersten Anzeichen waren kaum sp?rbar (    ).

Manchmal scheint es mir, dass das B?se nicht mit Get?se und Flammen kommt. Es sickert in unser Leben leise, wie Feuchtigkeit durch alte Dielen, und atmet in den Nacken, w?hrend man, ohne etwas zu ahnen, seinen Morgenkaffee kocht. Bei mir geschah es genau so. Als Beginn allen ?bels betrachte ich jetzt genau dieses Jahr  2020. Die Welt erstarrte damals, schrumpfte, verbarg sich in Wohnungen, und wir alle, geschockt und verwirrt, wurden massenhaft ins Homeoffice verfrachtet. Genau da zog ich, befl?gelt von der Liebe und den kommenden Ver?nderungen, zu meinem damals noch zuk?nftigen Mann. Seine Wohnung war zwar schmucklos, aber auf ihre Weise gem?tlich: ein altes dreist?ckiges Haus, dessen W?nde sich wohl noch an das vorvorige Jahrhundert erinnerten, und unter den F??en, verborgen von Dielen, lagen morsche Holzbalkendecken. Das Haus atmete Altertum, und anfangs erschien mir dieser Atem romantisch. Doch wie sich herausstellte, atmete ich zusammen mit der Luft der alten W?nde auch mein Verderben ein. Die ersten Anzeichen waren kaum sp?rbar.

Ich wachte morgens mit einem Kopf so schwer wie aus Gusseisen auf (     ,    ), wie mit Blei ausgegossen (  ).

Der Schmerz war nicht stechend (   ), sondern irgendwie z?h, alles umh?llend ( - , ).

Danach ?berrollte mich eine Schl?frigkeit (  )  eine animalische, un?berwindbare (, ).

Ich schlief bis weit in den Mittag hinein (    ), und wenn ich m?hsam die Lider ?ffnete (     ), schien es mir, als h?tte ich ?berhaupt nicht geschlafen (,     ).

Der K?rper war wattig, kraftlos (  ,  ), und vor den Augen trieb ein Nebel (    ), der die Welt in einem langsamen, ?belkeiterregenden Tanz drehen lie? (    ,  ).

Es rettete mich nur, dass ich nach Moskauer Zeit arbeitete (  ,      ), und der Unterschied von vier Stunden verbarg meinen j?mmerlichen Zustand zuverl?ssig vor der Leitung (           ).

Ich schob alles, wie viele damals, auf die Folgen des ?berstandenen Covid (,    ,      ).

Angeblich baue sich der K?rper um, Schw?che sei normal (,  ,    ).

Ich redete mir das monatelang ein (     ), bis sie in mein Leben traten (      ).

Die Halluzinationen ().

Ich wachte morgens mit einem Kopf so schwer wie aus Gusseisen auf, wie mit Blei ausgegossen. Der Schmerz war nicht stechend, sondern irgendwie z?h, alles umh?llend. Danach ?berrollte mich eine Schl?frigkeit  eine animalische, un?berwindbare. Ich schlief bis weit in den Mittag hinein, und wenn ich m?hsam die Lider ?ffnete, schien es mir, als h?tte ich ?berhaupt nicht geschlafen. Der K?rper war wattig, kraftlos, und vor den Augen trieb ein Nebel, der die Welt in einem langsamen, ?belkeiterregenden Tanz drehen lie?. Es rettete mich nur, dass ich nach Moskauer Zeit arbeitete, und der Unterschied von vier Stunden verbarg meinen j?mmerlichen Zustand zuverl?ssig vor der Leitung. Ich schob alles, wie viele damals, auf die Folgen des ?berstandenen Covid. Angeblich baue sich der K?rper um, Schw?che sei normal. Ich redete mir das monatelang ein, bis sie in mein Leben traten. Die Halluzinationen.

Es geschah an der Grenze zwischen Wachen und Schlaf (      ), in genau den Minuten (   ), wenn das Bewusstsein die Tagessorgen schon losl?sst (     ), aber noch nicht in den Abgrund gest?rzt ist (     ).

Auf dem hohen h?lzernen Kopfteil unseres Bettes begann sich ein Spinnennetz auszubreiten (        ).

Es war schwarz, widerlich klebrig (  ,  ), ?lig gl?nzend im Mondlicht, das aus dem Fenster sickerte (    ,    ).

Seine F?den zogen sich, verflochten sich (  , ), als ob ein unsichtbarer Weber sie sp?nne (    ).

Und das Schrecklichste (  )  ich wusste absolut genau, dass ich nicht schlief (   ,   ).

Mein Verstand blieb kalt und klar (     ), w?hrend die Hand selbst nach diesem abscheulichen Gewebe griff (       ).

Sobald ich mit der Handfl?che ?ber das Netz strich (     ), l?ste es sich auf wie schmutziger Rauch (  ,   ), schmolz spurlos (  ), und hinterlie? nur eine klebrige K?lte des Grauens irgendwo unter dem Herzen (     -  ).

Mit solchem Gep?ck konnte man nicht leben (     ), und ich suchte das Krankenhaus auf (    ).

Ich gab literweise Blut, lief, wie mir schien, alle ?rzte ab (  , , ,  ).

Die ?rzte zuckten nur mit den Schultern (   ), und schlossen eins nach dem anderen aus (   ): nein, keine Schwangerschaft; nein, die Schilddr?se ist in Ordnung, Onkologie vorbei, und eine An?mie, die einen umwerfen k?nnte, fanden sie auch nicht (,  ; ,   ,  ,  ,    ,   ).

Es geschah an der Grenze zwischen Wachen und Schlaf, in genau den Minuten, wenn das Bewusstsein die Tagessorgen schon losl?sst, aber noch nicht in den Abgrund gest?rzt ist. Auf dem hohen h?lzernen Kopfteil unseres Bettes begann sich ein Spinnennetz auszubreiten. Es war schwarz, widerlich klebrig, ?lig gl?nzend im Mondlicht, das aus dem Fenster sickerte. Seine F?den zogen sich, verflochten sich, als ob ein unsichtbarer Weber sie sp?nne. Und das Schrecklichste  ich wusste absolut genau, dass ich nicht schlief. Mein Verstand blieb kalt und klar, w?hrend die Hand selbst nach diesem abscheulichen Gewebe griff. Sobald ich mit der Handfl?che ?ber das Netz strich, l?ste es sich auf wie schmutziger Rauch, schmolz spurlos, und hinterlie? nur eine klebrige K?lte des Grauens irgendwo unter dem Herzen. Mit solchem Gep?ck konnte man nicht leben, und ich suchte das Krankenhaus auf. Ich gab literweise Blut, lief, wie mir schien, alle ?rzte ab. Die ?rzte zuckten nur mit den Schultern und schlossen eins nach dem anderen aus: nein, keine Schwangerschaft; nein, die Schilddr?se ist in Ordnung, Onkologie vorbei, und eine An?mie, die einen umwerfen k?nnte, fanden sie auch nicht.

Meine Gesundheit war, auf dem Papier, relativ in Ordnung ( ,  ,    ).

Man verschrieb mir vorsorglich Eisen, Hormone (   , )  die Kr?fte kehrten ein wenig zur?ck (  ), eine gewisse Wachheit kam in den K?rper zur?ck (   - ), aber das n?chtliche Netz blieb, samt seinem haarigen Herrn, den ich immer ?fter aus dem Augenwinkel sah (       ,       ,   ).

Ich gew?hnte mich einfach an diesen Albtraum (     ), wie man sich an eine unheilbare Krankheit gew?hnt (    ), und h?rte auf, nachts aufzuschreien (    ).

Genau da schlich sich ein eisiger, irrationaler Verdacht in die Seele ( -     ,  ): die Ursache lag nicht in mir (   ).

Das Gift war irgendwo drau?en ( - ).

Ich w?lzte im Geiste die m?glichen Gr?nde f?r diese Intoxikation (       ), die mein Leben so hartn?ckig vergiftete (     ).

Schimmel? (?) Das Haus ist bauf?llig, die Balken sind sicher durchgefault ( ,    ), aber so sehr ich auch suchte, ich fand nicht den kleinsten schwarzen Fleck an den W?nden (,    ,        ).

Strahlung? (?) Dieser Gedanke zwang mich, ein Dosimeter zu mieten (       ).

Einen Tag lang irrte ich mit dem summenden K?stchen durch die Wohnung (       ), aber das Ger?t blieb stumm und ruhig (     ).

Ich atmete auf, aber nicht f?r lange ( ,  ).

Meine Gesundheit war, auf dem Papier, relativ in Ordnung. Man verschrieb mir vorsorglich Eisen, Hormone  die Kr?fte kehrten ein wenig zur?ck, eine gewisse Wachheit kam in den K?rper zur?ck, aber das n?chtliche Netz blieb, samt seinem haarigen Herrn, den ich immer ?fter aus dem Augenwinkel sah. Ich gew?hnte mich einfach an diesen Albtraum, wie man sich an eine unheilbare Krankheit gew?hnt, und h?rte auf, nachts aufzuschreien. Genau da schlich sich ein eisiger, irrationaler Verdacht in die Seele: die Ursache lag nicht in mir. Das Gift war irgendwo drau?en. Ich w?lzte im Geiste die m?glichen Gr?nde f?r diese Intoxikation, die mein Leben so hartn?ckig vergiftete. Schimmel? Das Haus ist bauf?llig, die Balken sind sicher durchgefault, aber so sehr ich auch suchte, ich fand nicht den kleinsten schwarzen Fleck an den W?nden. Strahlung? Dieser Gedanke zwang mich, ein Dosimeter zu mieten. Einen Tag lang irrte ich mit dem summenden K?stchen durch die Wohnung, aber das Ger?t blieb stumm und ruhig. Ich atmete auf, aber nicht f?r lange.

Die L?sung kam, wie so oft, im allt?glichsten Moment ( ,    ,    ).

Ich begann einen Gro?putz (   ) und ertastete, mit der Hand in den Falten des alten Sofas fahrend (,      )  desselben, das genau unter dem Ort des n?chtlichen Albtraums stand ( ,        )  etwas Spitzes (  ).

Eine Nadel ().

Alt, von Rost angelaufen, fremd (,  , ).

Wir hatten nie solche gehabt, und N?hen war auch nicht gerade meine St?rke (     ,   -   ).

Wie war sie dorthin geraten, warum hatte ich sie nicht fr?her bemerkt? (   ,      ?)

In derselben Sekunde f?gte sich im Kopf, wie ein Mosaik, ein irrationales, aber nicht weniger erschreckendes Bild zusammen (     ,  ,  ,       ).

B?ser Blick, Verderbnis, jemandes b?ser Wille, eingen?ht in die Tiefen des Sofas... (, , -  ,    )

Ich musste meine Mutter um Hilfe bitten (     )  eine Frau vom alten Schlag, die alle Probleme mit dem Glauben zu l?sen pflegte (  ,      ).

Sie besprengte die Wohnung mit Weihwasser und ging mit Kirchenkerzen und Gebeten durch die R?ume (     ,      ).

Die L?sung kam, wie so oft, im allt?glichsten Moment. Ich begann einen Gro?putz und ertastete, mit der Hand in den Falten des alten Sofas fahrend  desselben, das genau unter dem Ort des n?chtlichen Albtraums stand  etwas Spitzes. Eine Nadel. Alt, von Rost angelaufen, fremd. Wir hatten nie solche gehabt, und N?hen war auch nicht gerade meine St?rke. Wie war sie dorthin geraten, warum hatte ich sie nicht fr?her bemerkt? In derselben Sekunde f?gte sich im Kopf, wie ein Mosaik, ein irrationales, aber nicht weniger erschreckendes Bild zusammen. B?ser Blick, Verderbnis, jemandes b?ser Wille, eingen?ht in die Tiefen des Sofas... Ich musste meine Mutter um Hilfe bitten  eine Frau vom alten Schlag, die alle Probleme mit dem Glauben zu l?sen pflegte. Sie besprengte die Wohnung mit Weihwasser und ging mit Kirchenkerzen und Gebeten durch die R?ume.

Aber mir wurde nicht leichter (    ).

Die Angst, die in diesen W?nden wohnte, war mit keinem Weihrauch mehr auszutreiben (,    ,      ).

Ich konnte dort nicht mehr leben (     ), und bald zogen wir, mit meinem inzwischen angetrauten Mann, in eine neue Wohnung (          ).

Und  oh Wunder! (   !)  alle meine Leiden waren wie weggeblasen (     ).

Ich atmete wieder tief durch (    ), wachte mit klarem Kopf auf (   ), und nachts sah ich nur gew?hnliche Tr?ume (      ).

Bis zu einem verh?ngnisvollen Moment (   ).

Mein Mann, von den besten Absichten getrieben, brachte aus der alten, verfluchten Wohnung das mit, was ihm wertvoll erschien (,    ,   ,   ,    ).

Eine Zimmerpflanze  eine ausladende Zamie (    ).

Sie hatte jahrelang am Kopfende genau dieses Bettes gestanden (       ), und ihre schweren, dunkelgr?nen, wie w?chsernen Zweige ?ber mich gebreitet (    , -,  , ).

Am alten Ort war die Pflanze dahingesiecht, begann wegen des seltenen Gie?ens zu welken, und mein Mann beschloss, sie zur Wiederbelebung zu uns zu holen (    ,   -  ,     ,   ).

Aber mir wurde nicht leichter. Die Angst, die in diesen W?nden wohnte, war mit keinem Weihrauch mehr auszutreiben. Ich konnte dort nicht mehr leben, und bald zogen wir, mit meinem inzwischen angetrauten Mann, in eine neue Wohnung. Und  oh Wunder!  alle meine Leiden waren wie weggeblasen. Ich atmete wieder tief durch, wachte mit klarem Kopf auf, und nachts sah ich nur gew?hnliche Tr?ume. Bis zu einem verh?ngnisvollen Moment. Mein Mann, von den besten Absichten getrieben, brachte aus der alten, verfluchten Wohnung das mit, was ihm wertvoll erschien. Eine Zimmerpflanze  eine ausladende Zamie. Sie hatte jahrelang am Kopfende genau dieses Bettes gestanden, und ihre schweren, dunkelgr?nen, wie w?chsernen Zweige ?ber mich gebreitet. Am alten Ort war die Pflanze dahingesiecht, begann wegen des seltenen Gie?ens zu welken, und mein Mann beschloss, sie zur Wiederbelebung zu uns zu holen.

Kaum erblickte ich dieses gr?ne Skelett mit den herabh?ngenden Bl?ttern (         ), durchfuhr es mich wie ein Blitz (   ).

Und was, wenn die ganze Zeit ?ber dieser stille, unmerkliche Vergifter genau sie gewesen war? ( ,     ,     ?)

Die Zamie hat doch seit langem den schlechten Ruf einer giftigen Pflanze (       ).

Ihr Saft, ihre Ausd?nstungen... vielleicht waren es genau sie, die mich jahrelang w?rgten? ( ,    ,     ?)

Ich flehte meinen Mann an, sie zur?ckzubringen ( ,     ).

Aber f?r ihn war diese Pflanze wertvoll (      )  die Erinnerung an seine Mutter, die sie vor ?ber zehn Jahren eigenh?ndig gepflanzt hatte (  ,        ).

Er konnte sich nicht von ihr trennen (     ), und die Pflanze blieb (  ).

Blieb, um mich daran zu erinnern: der Kampf um meine Gesundheit ist noch nicht vorbei (,   :       ).

Jetzt kenne ich meinen Feind von Angesicht (      ).

Ich gehe still an ihm vorbei, diesem gr?nen Monster, und denke, dass ich bald gehe, um ihn gro?z?gig zu gie?en (    ,   ,  ,      ).

Kaum erblickte ich dieses gr?ne Skelett mit den herabh?ngenden Bl?ttern, durchfuhr es mich wie ein Blitz. Und was, wenn die ganze Zeit ?ber dieser stille, unmerkliche Vergifter genau sie gewesen war? Die Zamie hat doch seit langem den schlechten Ruf einer giftigen Pflanze. Ihr Saft, ihre Ausd?nstungen... vielleicht waren es genau sie, die mich jahrelang w?rgten? Ich flehte meinen Mann an, sie zur?ckzubringen. Aber f?r ihn war diese Pflanze wertvoll  die Erinnerung an seine Mutter, die sie vor ?ber zehn Jahren eigenh?ndig gepflanzt hatte. Er konnte sich nicht von ihr trennen, und die Pflanze blieb. Blieb, um mich daran zu erinnern: der Kampf um meine Gesundheit ist noch nicht vorbei. Jetzt kenne ich meinen Feind von Angesicht. Ich gehe still an ihm vorbei, diesem gr?nen Monster, und denke, dass ich bald gehe, um ihn gro?z?gig zu gie?en.

Ein Zweig, bemerkte ich, ist bereits verr?terisch schwarz geworden ( ,  ,   ).

Vielleicht, wenn man etwas zu viel Wasser gibt, verfault der ganze Rest schneller? (,    ,    ?)

Letztendlich muss in diesem ?berlebenskampf einer allein ?brig bleiben (  ,      -   ).

Und das werde ich sein (   ).

Ein Zweig, bemerkte ich, ist bereits verr?terisch schwarz geworden. Vielleicht, wenn man etwas zu viel Wasser gibt, verfault der ganze Rest schneller? Letztendlich muss in diesem ?berlebenskampf einer allein ?brig bleiben. Und das werde ich sein.


2.







(Spuren auf dem Dachboden)

Der Abend () legte sich (; sich legen  ) wie eine stickige Decke auf das Haus (    ; stickig  , , die Decke  ). Mein Mann war zur Nachtschicht gefahren (     ; die Nachtschicht   ) und lie? mich allein (   ; allein lassen   ) in dieser erdr?ckenden Stille (   ; erdr?ckend  , ).

So dicht ( ; dicht  , ), dass ich h?rte (  ; h?ren  ), wie die ausgetrockneten Dielen knarrten (   ; austrocknen  , die Diele  , knarren  ). Ich kochte Tee (  ; kochen  , ) und machte es mir mit einem Buch auf dem Sofa bequem (      ; es sich bequem machen   ).

Und genau in dem Moment (    ; genau  ,  ), als die Handlung mich zu fesseln begann (    ; die Handlung  , , fesseln  , ), h?mmerte es an der T?r (  ; h?mmern   , ), als wollte man sie aus den Angeln rei?en (     ; die Angel  , aus den Angeln rei?en    ).

Der Abend legte sich wie eine stickige Decke auf das Haus. Mein Mann war zur Nachtschicht gefahren und lie? mich allein in dieser erdr?ckenden Stille.

So dicht, dass ich h?rte, wie die ausgetrockneten Dielen knarrten. Ich kochte Tee und machte es mir mit einem Buch auf dem Sofa bequem.

Und genau in dem Moment, als die Handlung mich zu fesseln begann, h?mmerte es an der T?r, als wollte man sie aus den Angeln rei?en.

Meine Schwester st?rzte in den Flur (    ; st?rzen  , , der Flur  ) wie ein Vogel, der gegen eine Scheibe schl?gt ( ,   ; der Vogel  , die Scheibe  , schlagen  , )  kreidebleich (  ; die Kreide  , bleich  ), mit weit aufgerissenen Augen (   ; aufrei?en  , ), voller animalischer Angst (  ; animalisch  , , die Angst  ).

Ihre Stimme kippte in ein Kreischen (    ; kippen  , , das Kreischen  ), zitterte, brach (, ; zittern  , brechen  ): Er folgt mir Der Teufel Ein leibhaftiger Teufel! (    ׸ ,   !; folgen  ,  , der Teufel  , leibhaftig  ,  ).

Ich setzte sie in die K?che (    ; setzen  , ). Tee, eine Decke, leises Zureden (, ,  ; das Zureden  , ). Ich dachte an einen Betrunkenen (   ; betrunken  )  irgendein Besoffener (- ; der Besoffene   (.)), der sich an sie geh?ngt hatte (   ; sich an jemanden h?ngen  , ).

Meine Schwester st?rzte in den Flur wie ein Vogel, der gegen eine Scheibe schl?gt  kreidebleich, mit weit aufgerissenen Augen, voller animalischer Angst.

Ihre Stimme kippte in ein Kreischen, zitterte, brach: Er folgt mir Der Teufel Ein leibhaftiger Teufel!

Ich setzte sie in die K?che. Tee, eine Decke, leises Zureden. Ich dachte an einen Betrunkenen  irgendein Besoffener, der sich an sie geh?ngt hatte.

Oder ein dummer Scherzbold (  ; dumm  , der Scherzbold  , ). Wir beruhigten uns fast (  ; sich beruhigen  ), fingen sogar an zu lachen (  ; anfangen  )  nerv?s, atemlos (, ; atemlos  , ). Und dann kam das Klopfen (   ; das Klopfen  ). Drei Schl?ge ( ; der Schlag  ). Schwer (). T?dlich (; t?dlich  ). Von der Sorte, bei der einem das Blut in den Adern gefriert ( ,      ; die Sorte  , , das Blut  , die Ader  , gefrieren  , ).

Das Wohnzimmerfenster ging auf die Veranda hinaus (    ; hinausgehen auf    ( ), die Veranda  , ). Hinter der Scheibe  keine Menschenseele (    ; die Menschenseele   ). G?hnende Leere ( ; g?hnen  , die Leere  ).

Oder ein dummer Scherzbold. Wir beruhigten uns fast, fingen sogar an zu lachen  nerv?s, atemlos. Und dann kam das Klopfen. Drei Schl?ge. Schwer. T?dlich. Von der Sorte, bei der einem das Blut in den Adern gefriert.

Das Wohnzimmerfenster ging auf die Veranda hinaus. Hinter der Scheibe  keine Menschenseele. G?hnende Leere.

Der Wind, presste ich hervor (,  ; hervorpressen  ), und erkannte meine eigene Stimme nicht wieder (    ; wiedererkennen  ). Durchzug, echote meine Schwester (,   ; der Durchzug  , echoen  ,  ). Und dann machte ich den verh?ngnisvollen Fehler (     ; verh?ngnisvoll  , , der Fehler  )  ich warf einen Blick in den Spiegel gegen?ber dem Fenster (     ; werfen  , der Blick  , der Spiegel  ). Und sah ihn (  ).

Er war etwa eins siebzig gro? (      ; etwa  ). Das Gesicht  menschlich (  ; das Gesicht  ), aber so, als h?tte man es im S?uglingsalter mit kochendem Wasser verbr?ht ( ,      ; der S?ugling  , kochend  , verbr?hen  ): die Haut voller Beulen (  ; die Beule  , ), voller scheu?licher W?lste (  ; scheu?lich  , die Wulst  , ), von schmutzigem Fell ?berzogen (  ; schmutzig  , das Fell  , , ?berziehen  , ).

Der Wind, presste ich hervor, und erkannte meine eigene Stimme nicht wieder. Durchzug, echote meine Schwester. Und dann machte ich den verh?ngnisvollen Fehler  ich warf einen Blick in den Spiegel gegen?ber dem Fenster. Und sah ihn.

Er war etwa eins siebzig gro?. Das Gesicht  menschlich, aber so, als h?tte man es im S?uglingsalter mit kochendem Wasser verbr?ht: die Haut voller Beulen, voller scheu?licher W?lste, von schmutzigem Fell ?berzogen.

Der Bart  ein einziger Filzknoten (   ; der Bart  , der Filz  , der Knoten  , ). Die Ohren riesig ( ; riesig  ), verdreht, abstehend (, ; verdrehen  , abstehend  ). Doch das wahre Entsetzen packte mich (    ; das Entsetzen  , packen  , ), als mein Blick auf seine F??e fiel (      ; fallen  ). Da waren Hufe (  ; der Huf  ). Schwarz (). Ziegenhufe (; die Ziege  ). Gl?nzend im Mondlicht (   ; gl?nzen  , das Mondlicht   ).

Ich umklammerte die Hand meiner Schwester (   ; umklammern  , ), dass die Kn?chel wei? hervortraten (,   ; der Kn?chel  , hervortreten  ). Denk nicht mal dran, rauszugehen, zischte ich (  ,  ; zischen  ). Und mach die T?r nicht auf. Egal, was du h?rst. (   .     ; egal   , ).

Der Bart  ein einziger Filzknoten. Die Ohren riesig, verdreht, abstehend. Doch das wahre Entsetzen packte mich, als mein Blick auf seine F??e fiel. Da waren Hufe. Schwarz. Ziegenhufe. Gl?nzend im Mondlicht.

Ich umklammerte die Hand meiner Schwester, dass die Kn?chel wei? hervortraten. Denk nicht mal dran, rauszugehen, zischte ich. Und mach die T?r nicht auf. Egal, was du h?rst.

Ihr Blick glitt ?ber den Spiegel (    ; gleiten  ), und sie erstarrte (  ; erstarren  , ). Wir klammerten uns aneinander (    ; sich aneinanderklammern     ) wie Ertrinkende im eiskalten Wasser (    ; ertrinken  , eiskalt  ). Die Mariendistel (; die Distel  ), bei der Renovierung in die W?nde eingen?ht (    ; die Renovierung  , einn?hen  )  so hatte es die Gro?mutter einst befohlen ( -   ; einst  -, befehlen  ) , hielt die Kreatur drau?en (  ; die Kreatur  , ). Herein konnte sie nicht (   ).

Und dann begann es zu sprechen (    ; beginnen  ). Nein  es miaute (  ; miauen  ). Mit einer Katzenstimme ( ; die Katze  , die Stimme  ). J?mmerlich, langgezogen (, ; j?mmerlich  , langgezogen  ), haargenau wie unser Kater (--   ; haargenau  --, der Kater  ), wenn er ins Haus will (    ).

Ihr Blick glitt ?ber den Spiegel, und sie erstarrte. Wir klammerten uns aneinander wie Ertrinkende im eiskalten Wasser. Die Mariendistel, bei der Renovierung in die W?nde eingen?ht  so hatte es die Gro?mutter einst befohlen , hielt die Kreatur drau?en. Herein konnte sie nicht.

Und dann begann es zu sprechen. Nein  es miaute. Mit einer Katzenstimme. J?mmerlich, langgezogen, haargenau wie unser Kater, wenn er ins Haus will.

Meine Schwester zuckte (  ; zucken  , ), wollte zur T?r (  ). Doch aus dem Schlafzimmer (  ; das Schlafzimmer  ), g?hnend und beh?big (  ; g?hnen  , beh?big  , ), kam der echte Kater heraus (  ; echt  , )  lebendig, warm, schlaftrunken (, , ; schlaftrunken   ). Wir erstarrten ( ). Begriffen (; begreifen  ): Das Ding will uns ausr?uchern (    ; das Ding  , , ausr?uchern  ). Wie einen Fuchs aus dem Bau (   ; der Fuchs  , der Bau  ). Wie die Seele aus dem Leib (   ; die Seele  , der Leib  ).

Und dann  Hufschl?ge (    ; der Hufschlag   , ). Zuerst an der T?r (  ). Langsam, lauernd (, ; lauern  , ), als pr?ften die Hufe die Schwelle auf ihre Festigkeit (     ; pr?fen  , die Schwelle  , die Festigkeit  ).

Meine Schwester zuckte, wollte zur T?r. Doch aus dem Schlafzimmer, g?hnend und beh?big, kam der echte Kater heraus  lebendig, warm, schlaftrunken. Wir erstarrten. Begriffen: Das Ding will uns ausr?uchern. Wie einen Fuchs aus dem Bau. Wie die Seele aus dem Leib.

Und dann  Hufschl?ge. Zuerst an der T?r. Langsam, lauernd, als pr?ften die Hufe die Schwelle auf ihre Festigkeit.

Dann ?ber den Hof (  ; der Hof  ). Und schlie?lich auf dem Dach (    ; das Dach  ). Es ging ?ber uns (   ), kratzte, stampfte (, ; kratzen  , stampfen  ), als tanzte es eine teuflische Gigue (   ; teuflisch  , die Gigue   ()). Wir schliefen nicht bis vier Uhr morgens (     ; morgens  ), murmelten Gebete mit trockenen Lippen (   ; murmeln  , das Gebet  , trocken  , die Lippe  ). Erst im Morgengrauen fielen wir in den Schlaf (     ; das Morgengrauen  , in den Schlaf fallen    )  in kaltem Schwei?, einander umarmend (  , ; der Schwei?  , umarmen  ), wie in den Kindertagen (   ; die Kindheit  ).

Mein Mann kam mit den ersten Sonnenstrahlen zur?ck (      ; der Sonnenstrahl   ). Ich erz?hlte alles, verschwieg kein Wort (  ,    ; verschweigen  ). Er h?rte schweigend zu (  ; schweigend  ). Nahm ein B?schel Mariendistel (  ; das B?schel  ) und stieg auf den Dachboden (   ; steigen  ).

Dann ?ber den Hof. Und schlie?lich auf dem Dach. Es ging ?ber uns, kratzte, stampfte, als tanzte es eine teuflische Gigue. Wir schliefen nicht bis vier Uhr morgens, murmelten Gebete mit trockenen Lippen. Erst im Morgengrauen fielen wir in den Schlaf  in kaltem Schwei?, einander umarmend, wie in den Kindertagen.

Mein Mann kam mit den ersten Sonnenstrahlen zur?ck. Ich erz?hlte alles, verschwieg kein Wort. Er h?rte schweigend zu. Nahm ein B?schel Mariendistel und stieg auf den Dachboden.

Eine Minute sp?ter flog er von dort heraus (    ; fliegen  )  leichenblass (  ; die Leiche  , blass  ), mit zitternden H?nden (  ; zittern  ). Da Spuren, stie? er stockend hervor ( ,  , ; die Spur  , hervorsto?en  , stockend  ). Ziegenhufe. ?berall auf dem Boden. Ganz frisch. ( .   .  ; der Boden  , ).

Eine Minute sp?ter flog er von dort heraus  leichenblass, mit zitternden H?nden. Da Spuren, stie? er stockend hervor. Ziegenhufe. ?berall auf dem Boden. Ganz frisch.

Wir haben ihn nicht gerufen (   ; rufen  ). Nicht geglaubt ( ; glauben  ). Gro?vater h?mmerte es uns von Kindheit an ein (       ; der Gro?vater  , einh?mmern  ): nicht herbeirufen, nicht hinsehen, nicht daran denken ( ,  ,  ; herbeirufen  ). Und wir dachten nicht daran (     )  bis er von selbst kam (    ; von selbst    ). Siebenundf?nfzig (  ) sah Gro?vater dasselbe Ding ?ber dem Bett seines Cousins (        ; der Cousin   ). Einen Tag sp?ter war der Cousin tot (    ; tot  ).

Wir haben ihn nicht gerufen. Nicht geglaubt. Gro?vater h?mmerte es uns von Kindheit an ein: nicht herbeirufen, nicht hinsehen, nicht daran denken. Und wir dachten nicht daran  bis er von selbst kam. Siebenundf?nfzig sah Gro?vater dasselbe Ding ?ber dem Bett seines Cousins. Einen Tag sp?ter war der Cousin tot.

Seitdem s?uft Gro?vater (     ; saufen   ( ),   (.))  bet?ubt sein Ged?chtnis mit Wodka (  ; bet?uben  , , das Ged?chtnis  ), weil man das n?chtern nicht ertr?gt (     ; n?chtern  , ertragen  , ). Man sagt, die Zeit heilt (,  ; die Zeit  , heilen  , ). L?ge (; die L?ge  ). Sie stumpft die Angst nur ab (   ; abstumpfen  )  genau bis zu dem Augenblick (   ; der Augenblick  ), da du das Hufklappern wieder h?rst (    ; das Hufklappern   ).

Gestern wachte ich um drei Uhr morgens auf (      ; aufwachen  ). Vor K?lte ( ; die K?lte  ). Der Kater (), das Fell gestr?ubt ( ; str?uben  ), starrte an die Decke und knurrte dumpf (     ; starren  , die Decke  , knurren  , dumpf  ). Und vom Dachboden kam das Hufklappern (     ). Leise (). Rhythmisch (; rhythmisch  ). Geduldig (; geduldig  ). Er ist zur?ck ( ; zur?ck sein  ). Und diesmal kennt er meinen Namen (       ; diesmal    , kennen  ).




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   ,     (https://www.litres.ru/pages/biblio_book/?art=74079369)  .

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