    
 


      ,    .      ,     :                 .

        -,  ,     ,     :  , -,   .

     ,     .            ,        ,     .

    :    ,      ,  ,      .





 

    





Auf des Hechtes Gehei? (  )


Es war einmal ein alter Mann (- ). Und er hatte drei S?hne (     ): zwei waren klug ( ), und der dritte  war der Dummkopf Jemelja (    ).

Die Br?der arbeiten  die klugen (    ), und der Dummkopf Jemelja liegt den ganzen Tag auf dem Ofen ( -     ), will von nichts wissen (   ).

Einmal fuhren die Br?der auf den Markt (     ), und die Weiber, die Schwiegert?chter, schicken den Jemelja immerzu ( , ,   ):

 Geh, Jemelja, Wasser holen (, ,  ).

Und er ihnen vom Ofen herunter (    ):

 Keine Lust ()

 Geh, Jemelja, sonst kommen die Br?der vom Markt zur?ck (, ,      ), und bringen dir keine Geschenke mit (   ).

 Ja? Na, gut (? , ).

Jemelja kroch vom Ofen (   ), zog Schuhe an, zog sich an (, ), nahm die Eimer und die Axt und ging zum Fluss (       ).

Er hackte ein Loch ins Eis ( ), sch?pfte die Eimer voll und stellte sie hin (    ), und selbst schaut er ins Eisloch (    ). Und Jemelja sah im Eisloch einen Hecht (     ). Er machte sich geschickt und packte den Hecht mit der Hand (     ):

 Das wird eine s??e Fischsuppe! (   !)

Pl?tzlich sagt der Hecht zu ihm mit menschlicher Stimme (     ):

 Jemelja, lass mich ins Wasser frei (,    ), ich werde dir n?tzlich sein (  ).

 Und wozu wirst du mir n?tzlich sein?.. (     ?..) Nein, ich trage dich nach Hause (,   ), befehle den Schwiegert?chtern, eine Fischsuppe zu kochen (   ). Die Fischsuppe wird s?? sein (  ).

 Jemelja, Jemelja, lass mich ins Wasser frei (, ,    ), ich werde f?r dich alles tun, was du nur w?nschst (   ,   ).

 Gut, nur zeig zuerst, dass du mich nicht betr?gst (,   ,    ), dann lasse ich dich frei ( ).

Der Hecht fragt ihn (  ):

 Jemelja, Jemelja, sag  was willst du jetzt? (, ,      ?)

 Ich will, dass die Eimer von selbst nach Hause gehen und das Wasser nicht versch?ttet wird (,          )

Der Hecht sagt ihm (  ):

 Merk dir meine Worte (  ): wenn dir etwas beliebt  sag nur (      ):

Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben (  ,   ).

Jemelja sagt auch (  ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  geht, Eimer, von selbst nach Hause (  ,     , ,  )

Kaum hatte er es gesagt  gingen die Eimer von selbst den Berg hinauf (        ). Jemelja lie? den Hecht ins Eisloch frei (    ), und selbst ging er hinter den Eimern her (    ). Die Eimer gehen durchs Dorf (   ), das Volk wundert sich ( ), und Jemelja geht hinten, lacht vor sich hin (   , ) Die Eimer kamen in die Stube und stellten sich von selbst auf die Bank (        ), und Jemelja kroch auf den Ofen (    ).

Es verging viel oder wenig Zeit (  ,   )  die Schwiegert?chter sagen wieder zu ihm (   ):

 Jemelja, was liegst du denn? (,    ?) W?rdest du doch Holz hacken gehen (   ).

 Keine Lust ()

 Wenn du kein Holz hackst (  ), kommen die Br?der vom Markt zur?ck (   ), bringen dir keine Geschenke mit (   ).

Jemelja hat keine Lust, vom Ofen zu kriechen (    ). Er erinnerte sich an den Hecht und sagt leise (       ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  geh, Axt, hack Holz (  ,     , ,  ), und ihr, Holzscheite, geht von selbst in die Stube und legt euch in den Ofen (          )

Die Axt sprang unter der Bank hervor (  - )  und auf den Hof (  ), und f?ngt an Holz zu hacken (   ), und die Holzscheite gehen von selbst in die Stube und kriechen in den Ofen (         ).

Viel oder wenig Zeit verging ( ,    )  die Schwiegert?chter sagen wieder (  ):

 Jemelja, wir haben kein Holz mehr (,     ). Fahr in den Wald, hack welches (  , ).

Und er ihnen vom Ofen herunter (    ):

 Und ihr, wozu seid ihr denn da? ( -  ?)

 Wie  wozu sind wir da?.. (    ?..) Ist das etwa unsere Sache, in den Wald um Holz zu fahren? (       ?)

 Mir ist nicht danach ( )

 Nun, dann gibt es keine Geschenke f?r dich (,    ).

Da ist nichts zu machen ( ). Jemelja kroch vom Ofen, zog Schuhe an, zog sich an (   , , ). Nahm einen Strick und die Axt (   ), ging auf den Hof hinaus und setzte sich in den Schlitten (      ):

 Ihr Weiber, macht das Tor auf! (,  !)

Die Schwiegert?chter sagen ihm (  ):

 Was bist du denn, Dummkopf, hast dich in den Schlitten gesetzt (  , ,   ), und das Pferd nicht angespannt? (   ?)

 Ich brauche kein Pferd (   ).

Die Schwiegert?chter machten das Tor auf (  ), und Jemelja sagt leise (   ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  geht, Schlitten, in den Wald (  ,     , ,  )

Der Schlitten fuhr von selbst aus dem Tor (     ), und so schnell  mit einem Pferd ist er nicht einzuholen (       ).

Und in den Wald musste man durch die Stadt fahren (  -    ), und hier hat er viele Leute zerquetscht und zerdr?ckt (     , ). Das Volk schreit: Haltet ihn! Fangt ihn! ( :  !  !) Und er, wohlgemerkt, treibt den Schlitten an ( , ,  ). Er kam in den Wald an (  ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  Axt, hack recht trockenes Holz (  ,     ,   ), und ihr, Holzscheite, fallt von selbst in den Schlitten, bindet euch von selbst zusammen ( , ,    ,  )

Die Axt fing an zu hacken, trockenes Holz zu spalten (  ,   ), und die Holzscheite fallen von selbst in den Schlitten und binden sich mit dem Strick (        ). Dann befahl Jemelja der Axt, ihm eine Keule auszuhauen (      )  eine solche, dass man sie kaum heben kann (,   ). Er setzte sich auf die Fuhre (  ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  fahrt, Schlitten, nach Hause (  ,     , , )

Der Schlitten jagte nach Hause (  ). Wieder f?hrt Jemelja durch jene Stadt (     ), wo er vorhin viele Leute zerquetscht und zerdr?ckt hat (  ,   ), und dort wartet man schon auf ihn (    ). Sie packten Jemelja und ziehen ihn von der Fuhre (     ), schimpfen und schlagen ihn (  ).

Er sieht, dass die Sache schlecht steht ( ,   ), und leise ( ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  na los, Keule, brich ihnen die Seiten (  ,     -, ,   )

Die Keule sprang hervor  und f?ngt an zu pr?geln (     ). Das Volk stob davon (  ), und Jemelja kam nach Hause und kroch auf den Ofen (       ).

Lang oder kurz ( ,  )  der Zar h?rte von Jemeljas Streichen (    ) und schickt einen Offizier nach ihm (    )  ihn zu finden und ins Schloss zu bringen (     ).

Der Offizier kommt in jenes Dorf (    ), tritt in jene Stube, wo Jemelja wohnt (   ,   ), und fragt ( ):

 Bist du der Dummkopf Jemelja? (   ?)

Und er vom Ofen herunter (   ):

 Und du, wozu? (   ?)

 Zieh dich schneller an, ich fahre dich zum Zaren ( ,     ).

 Aber mir ist nicht danach (  )

Der Offizier wurde zornig und schlug ihm auf die Wange (      ). Und Jemelja sagt leise (   ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  Keule, brich ihm die Seiten (  ,     ,   )

Die Keule sprang hervor  und f?ngt an, den Offizier zu pr?geln (      ), mit M?he trug er die Beine davon (   ).

Der Zar wunderte sich, dass sein Offizier mit Jemelja nicht fertig werden konnte ( ,        ), und schickt seinen obersten W?rdentr?ger (     ):

 Bringe mir den Dummkopf Jemelja ins Schloss (      ), sonst lasse ich dir den Kopf von den Schultern nehmen (     ).

Der oberste W?rdentr?ger kaufte Rosinen, Backpflaumen, Lebkuchen ein (   , , ), kam in jenes Dorf (   ), trat in jene Stube und fragte die Schwiegert?chter, was Jemelja mag (        ,   ).

 Unser Jemelja mag es, wenn man ihn freundlich bittet und ihm einen roten Kaftan verspricht (  ,        ),  dann tut er alles, worum man ihn auch bittet (   ,   ).

Der oberste W?rdentr?ger gab Jemelja Rosinen, Backpflaumen, Lebkuchen und sagt (    , ,   ):

 Jemelja, Jemelja, was liegst du auf dem Ofen? (, ,     ?) Fahren wir zum Zaren (  ).

 Mir ist auch hier warm (   )

 Jemelja, Jemelja, beim Zaren wird man dich gut speisen und tr?nken (, ,      -),  bitte sch?n, fahren wir (, ).

 Aber mir ist nicht danach (  )

 Jemelja, Jemelja, der Zar schenkt dir einen roten Kaftan (, ,     ), eine M?tze und Stiefel (  ).

Jemelja dachte nach und dachte nach ( -):

 Na, gut, geh du voraus (, ,   ), und ich werde hinter dir her sein (     ).

Der W?rdentr?ger fuhr weg ( ), und Jemelja lag noch ein Weilchen und sagt (     ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  na los, Ofen, fahr zum Zaren (  ,     -, ,   )

Da krachten in der Stube die Ecken (    ), das Dach geriet ins Wanken ( ), die Wand flog hinaus ( ), und der Ofen fuhr von selbst die Stra?e entlang (     ), den Weg entlang, geradewegs zum Zaren ( ,   ).

Der Zar schaut aus dem Fenster, wundert sich (   , ):

 Was ist das f?r ein Wunder? (   ?)

Der oberste W?rdentr?ger antwortet ihm (   ):

 Das ist Jemelja auf dem Ofen, er f?hrt zu dir (       ).

Der Zar trat auf die Freitreppe hinaus (   ):

 Was denn, Jemelja, ?ber dich gibt es viele Klagen! (-, ,    !) Du hast viele Leute zerdr?ckt (   ).

 Und wozu krochen sie unter den Schlitten? (     ?)

In dieser Zeit schaute durchs Fenster auf ihn die Zarentochter (         )  Marja-Zarewna (-). Jemelja erblickte sie im Fensterchen und sagt leise (       ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  soll die Zarentochter mich lieb gewinnen (  ,         )

Und sagte noch (  ):

 Geh, Ofen, nach Hause (, , )

Der Ofen kehrte um und ging nach Hause (    ), kam in die Stube und stellte sich an den fr?heren Platz (       ). Jemelja liegt wieder und faulenzt (  -).

Und beim Zaren im Schloss ist Geschrei und Tr?nen (       ). Marja-Zarewna sehnt sich nach Jemelja (-   ), kann ohne ihn nicht leben (    ), bittet den Vater, dass er sie mit Jemelja verheiratet ( ,       ). Da geriet der Zar in Not und Kummer und sagt wieder zum obersten W?rdentr?ger (  ,      ):

 Geh, bring mir Jemelja lebendig oder tot (,       ), sonst lasse ich dir den Kopf von den Schultern nehmen (     ).

Der oberste W?rdentr?ger kaufte s??e Weine und verschiedene Imbisse ein (       ), fuhr in jenes Dorf (   ), trat in jene Stube und fing an, Jemelja zu bewirten (       ).

Jemelja trank sich satt, a? sich satt ( , ), wurde beschwipst und legte sich schlafen (   ). Und der W?rdentr?ger legte ihn in den Wagen und fuhr ihn zum Zaren (         ).

Der Zar befahl sofort, ein gro?es Fass mit eisernen Reifen heranzurollen (        ). Sie setzten Jemelja und Marja-Zarewna hinein (     -), verpichten es und warfen das Fass ins Meer (     ).

Lang oder kurz ( ,  )  Jemelja erwachte ( ), sieht  es ist dunkel, eng (  , ):

 Wo bin ich denn? (   ?)

Und man antwortet ihm (  ):

 Traurig und ?bel ist es, Jemeljuschka! (  , !) Man hat uns in ein Fass verpicht, ins blaue Meer geworfen (   ,    ).

 Und wer bist du? (  ?)

 Ich bin Marja-Zarewna (  -).

Jemelja sagt ( ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  ihr wilden Winde, rollt das Fass ans trockene Ufer (  ,      ,     ), auf den gelben Sand (  )

Die wilden Winde bliesen (  ). Das Meer geriet in Wallung ( ), das Fass warf es ans trockene Ufer (    ), auf den gelben Sand (  ). Jemelja und Marja-Zarewna stiegen heraus (  -   ).

 Jemeljuschka, wo werden wir denn wohnen? (,     ?) Bau irgendeine kleine Stube (     ).

 Aber mir ist nicht danach (  )

Da fing sie an, ihn noch heftiger zu bitten (      ), und er sagt (  ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  errichte dich, steinerner Palast mit goldenem Dach (  ,     ,     )

Kaum hatte er es gesagt (  )  erschien ein steinerner Palast mit goldenem Dach (     ). Ringsum  ein gr?ner Garten (   ): Blumen bl?hen und V?gel singen (    ). Marja-Zarewna und Jemelja gingen in den Palast (-     ), setzten sich ans Fensterchen (  ).

 Jemeljuschka, k?nntest du nicht ein schmucker Kerl werden? (,     ?)

Da dachte Jemelja nicht lange nach (   ):

 Auf des Hechtes Gehei?, nach meinem Belieben  werde ich ein braver Bursche, ein bildsch?ner Mann (  ,        ,  )

Und Jemelja wurde so, dass man es in keinem M?rchen sagen, mit keiner Feder beschreiben kann (   ,     ,   ).

Und zu der Zeit fuhr der Zar zur Jagd und sieht (         )  ein Palast steht, wo fr?her nichts war ( ,     ).

 Was ist das f?r ein Flegel, der ohne meine Erlaubnis auf meinem Land einen Palast gebaut hat? (           ?)

Und er schickte hin, um zu erkunden und zu fragen: Wer seid ihr? (  -:  ?) Die Boten liefen hin ( ), stellten sich unters Fensterchen (  ), fragen ().

Jemelja antwortet ihnen (  ):

 Bittet den Zaren zu mir zu Gast (     ), ich werde es ihm selbst sagen (   ).

Der Zar kam zu ihm zu Gast (     ). Jemelja empf?ngt ihn (  ), f?hrt ihn in den Palast (  ), setzt ihn an den Tisch (  ). Sie fangen an zu tafeln (  ). Der Zar isst, trinkt und kann sich nicht satt wundern ( ,    ):

 Wer bist du denn, braver Bursche? (   ,  ?)

 Und erinnerst du dich an den Dummkopf Jemelja (   )  wie er zu dir auf dem Ofen kam (     ), und du befahlst, ihn mit deiner Tochter ins Fass zu verpichen (         ), ins Meer zu werfen? (  ?) Ich bin derselbe Jemelja (    ). Wenn ich will  brenne und verw?ste ich dein ganzes Reich (       ).

Der Zar bekam gro?e Angst (  ), fing an, um Verzeihung zu bitten (  ):

 Heirate meine Tochter, Jemeljuschka (   , ), nimm mein Reich (  ), nur richte mich nicht zugrunde! (   !)

Da veranstaltete man ein Festmahl f?r die ganze Welt (     ). Jemelja heiratete Marja-Zarewna und fing an, das Reich zu regieren (   -    ).

Da ist das M?rchen zu Ende (   ), und wer zugeh?rt hat  bravo! (    !)




Mascha und der B?r (  )


Es lebten einmal ein Gro?v?terchen und eine Gro?m?tterchen (-   ). Sie hatten eine Enkelin, Maschnka (    ).

Einmal versammelten sich die Freundinnen in den Wald, um Pilze und Beeren zu sammeln (         ). Sie kamen, um auch Maschnka mitzurufen (     ).

 Gro?v?terchen, Gro?m?tterchen (, ),  sagt Maschnka ( ),  lasst mich in den Wald mit den Freundinnen! (     !)

Gro?v?terchen und Gro?m?tterchen antworten (   ):

 Geh, nur pass auf, dass du nicht hinter den Freundinnen zur?ckbleibst (,      ), sonst verirrst du dich (  ).

Die M?dchen kamen in den Wald (   ), fingen an, Pilze und Beeren zu sammeln (    ). Da ist Maschnka  B?umchen um B?umchen, Str?uchlein um Str?uchlein (     ,   )  und ging weit, weit weg von den Freundinnen (  -  ).

Sie fing an zu rufen (  ), fing an, sie zu rufen (  ), und die Freundinnen h?ren nicht, antworten nicht (   ,  ).

Maschnka ging und ging im Wald umher (,    )  hat sich ganz verirrt ( ).

Sie kam in die tiefste Wildnis, ins dichteste Dickicht (    ,   ). Sieht  eine kleine Stube steht (   ). Maschnka klopfte an die T?r  man antwortet nicht (      ). Sie stie? die T?r an  die T?r ging auf (      ).

Maschnka trat in die Stube ein (   ), setzte sich am Fenster auf die kleine Bank (    ).

Sie sitzt und denkt (  ):

Wer wohnt denn hier? (   ?) Warum ist niemand zu sehen?.. (   ?..)

Und in jener Stube wohnte ein riesengro?er B?r (      ). Nur war er damals nicht zu Hause (     ): er ging im Wald umher (   ).

Am Abend kehrte der B?r zur?ck (  ), sah Maschnka, freute sich ( , ).

 Aha (),  sagt er (),  jetzt lasse ich dich nicht mehr frei! (   !) Wirst bei mir leben (   ). Wirst den Ofen heizen (  ), wirst Gr?tze kochen (  ), mich mit Gr?tze f?ttern (  ).

Mascha war betr?bt, war bek?mmert ( , ), aber da ist nichts zu machen (   ). Sie fing an, beim B?ren in der Stube zu leben (      ).

Der B?r geht f?r den ganzen Tag in den Wald (      ), und Maschnka befiehlt er, nirgendwohin ohne ihn aus der Stube zu gehen (         ).

 Und wenn du weggehst (  ),  sagt er (),  fange ich dich sowieso und dann fresse ich dich! (      !)

Maschnka fing an nachzudenken, wie sie vor dem B?ren weglaufen k?nnte (  ,     ). Ringsum Wald ( ), in welche Richtung zu gehen  wei? sie nicht (      ), zu fragen ist niemand da (   )

Sie dachte und dachte und dachte es aus ( ,   ).

Einmal kommt der B?r aus dem Wald (    ), und Maschnka sagt ihm (    ):

 B?r, B?r, lass mich f?r ein T?gchen ins Dorf frei (, ,      ): ich bringe dem Gro?m?tterchen und dem Gro?v?terchen Geschenke (     ).

 Nein (),  sagt der B?r ( ),  du verirrst dich im Wald (   ). Gib die Geschenke her ( ), ich bringe sie selbst hin (   ).

Und Maschnka ist das gerade recht! (    !)

Sie buk Piroggen (  ), holte einen gro?en, riesengro?en Korb hervor und sagt dem B?ren ( -    ):

 Da, schau (, ): ich lege in diesen Korb die Piroggen (     ), und du bring sie dem Gro?v?terchen und dem Gro?m?tterchen (      ). Und denk daran ( ): den Korb unterwegs nicht ?ffnen (    ), die Piroggen nicht herausnehmen (  ). Ich klettere auf eine kleine Eiche (   ), werde hinter dir aufpassen! (   !)

 Gut (),  antwortet der B?r ( ),  gib den Korb her! ( !)

Maschnka sagt ( ):

 Geh auf das Treppchen hinaus (  ), schau, ob kein Regen kommt! (,    !)

Kaum war der B?r auf das Treppchen hinausgegangen (    ), kletterte Maschnka sofort in den Korb (     ), und auf den Kopf stellte sie die Sch?ssel mit den Piroggen (       ).

Der B?r kehrte zur?ck ( ), sieht  der Korb ist fertig (   ). Er lud ihn auf den R?cken und ging ins Dorf (       ).

Der B?r geht zwischen Tannen (   ), der B?r stapft zwischen Birken (   ), steigt in Schluchten hinunter (  ), steigt auf H?gel hinauf (  ). Er ging und ging, wurde m?de und sagt (-,   ):

 Ich setz mich auf den Baumstumpf (  ),

Ich ess die Pirogge! ( !)

Und Maschnka aus dem Korb (   ):

 Ich seh, ich seh! (, !)

Setz dich nicht auf den Baumstumpf (   ),

Iss nicht die Pirogge! (  !)

Bring sie dem Gro?m?tterchen ( ),

Bring sie dem Gro?v?terchen! ( !)

 Schau mal, was f?r eine gro??ugige (  ),  sagt der B?r ( ),  alles sieht sie! ( !)

Er hob den Korb und ging weiter (     ). Er ging und ging, ging und ging (-, -), blieb stehen, setzte sich und sagt (,   ):

 Ich setz mich auf den Baumstumpf (  ),

Ich ess die Pirogge! ( !)

Und Maschnka aus dem Korb wieder (    ):

 Ich seh, ich seh! (, !)

Setz dich nicht auf den Baumstumpf (   ),

Iss nicht die Pirogge! (  !)

Bring sie dem Gro?m?tterchen ( ),

Bring sie dem Gro?v?terchen! ( !)

Der B?r wunderte sich ( ):

 Was f?r eine listige! (  !) Hoch sitzt sie, weit schaut sie! ( ,  !)

Er stand auf und ging schneller (   ).

Er kam ins Dorf (  ), fand das Haus, wo Gro?v?terchen und Gro?m?tterchen wohnten ( ,     ), und f?ngt an, aus allen Kr?ften ans Tor zu klopfen (       ):

 Tock-tock-tock! (--!) Macht auf, macht auf! (, !) Ich habe euch von Maschnka Geschenke gebracht (     ).

Und die Hunde witterten den B?ren und st?rzten auf ihn los (       ). Aus allen H?fen laufen sie, bellen (   , ).

Der B?r bekam Angst ( ), stellte den Korb ans Tor und jagte in den Wald ohne zur?ckzuschauen (         ).

Da kamen Gro?v?terchen und Gro?m?tterchen zum Tor heraus (      ). Sie sehen  ein Korb steht (   ).

 Was ist das im Korb? (   ?)  sagt das Gro?m?tterchen ( ).

Und das Gro?v?terchen hob den Deckel (   ), schaut  und traut seinen Augen nicht (      ): im Korb sitzt Maschnka (   ), quicklebendig und kerngesund (  ).

Gro?v?terchen und Gro?m?tterchen freuten sich (   ). Sie fingen an, Maschnka zu umarmen, zu k?ssen, kluges M?dchen zu nennen (  , ,  ).




Das kleine H?uschen ()


Es steht im Feld ein kleines H?uschen (   ). Eine kleine Maus l?uft vorbei (  -). Sie sah das kleine H?uschen ( ), blieb stehen und fragt (  ):

 Kleines H?uschen, kleines H?uschen! (-!) Wer wohnt im kleinen Haus? (   ?)

Niemand antwortet (  ). Da ging sie hinein und fing an, im kleinen H?uschen zu wohnen (        ). Ein Frosch h?pfte herbei ( -):

 Kleines H?uschen, kleines H?uschen! (-!) Wer wohnt im kleinen Haus? (   ?)

 Ich, die kleine Maus, und wer bist du? (, -,   ?)

 Und ich bin der Frosch (  -).

 Komm zu mir wohnen (   ).

Der Frosch kam hinein, und sie fingen an, zu zweit zu wohnen ( ,    ). Ein H?schen kam gelaufen ( ):

 Kleines H?uschen, kleines H?uschen! (-!) Wer wohnt im kleinen Haus? (   ?)

 Ich, die kleine Maus, ich, der Frosch, und wer bist du? (, -, , -,   ?)

 Und ich bin das H?schen (  -).

 Komm zu uns wohnen (   ).

Sie fingen an, zu dritt zu wohnen (   ). Ein F?chslein kam gelaufen ( ):

 Kleines H?uschen, kleines H?uschen! (-!) Wer wohnt im kleinen Haus? (   ?)

 Die kleine Maus, der Frosch, das H?schen, und wer bist du? (-, -, -,   ?)

 Und ich bin das F?chslein-Schwesterchen (  -).

 Komm zu uns (  ).

Das F?chslein kletterte ins kleine H?uschen (   ). Sie fingen an, zu viert zu wohnen (   ). Ein W?lfchen-graues B?uchlein kam gelaufen ( - ), schaute in die T?r und fragt (    ):

 Kleines H?uschen, kleines H?uschen! (-!) Wer wohnt im kleinen Haus? (   ?)

 Die kleine Maus, der Frosch, das H?schen, das F?chslein-Schwesterchen, und wer bist du? (-, -, -, -,   ?)

 Und ich bin das W?lfchen-graues B?uchlein (  - ).

 Komm zu uns wohnen! (   !)

Sie fingen an, zu f?nft zu wohnen (  ). Pl?tzlich geht ein B?r vorbei (    ). Der B?r sah das kleine H?uschen, blieb stehen und br?llte (  ,   ):

 Kleines H?uschen, kleines H?uschen! (-!) Wer wohnt im kleinen Haus? (   ?)

 Die kleine Maus, der Frosch, das H?schen, das F?chslein-Schwesterchen, das W?lfchen-graues B?uchlein (-, -, -, -, - ).

 Und ich bin der B?r! (  -!)

 Komm zu uns wohnen (   ).

Der B?r kletterte auch ins kleine H?uschen (    ).

Er kletterte und kletterte, kletterte und kletterte (-, -)  konnte auf keine Weise hineinklettern und sagt (     ):

 Ich wohne besser bei euch auf dem Dach (       ).

 Aber du wirst uns ja zerdr?cken! (   !)

 Nein, ich zerdr?cke euch nicht (,  ).

 Na, dann kletter hinauf! (  !)

Der B?r kletterte aufs Dach und kaum hatte er sich gesetzt (      ), da krachte auch das kleine H?uschen (  ), fiel auf die Seite und zerfiel ganz (     ). Die Tiere liefen heraus, ganz betr?bt ( , ), wissen nicht, wo sie jetzt wohnen sollen ( ,    ). Aber dann verabredeten sie, dass jeder ein Zweiglein und ein St?mmchen bringt (     ,    ), um das kleine H?uschen neu zu bauen (   ).

Sie fingen an, St?mme zu tragen, Bretter zu s?gen (   ,  )  ein neues kleines H?uschen zu bauen (  ). Besser als das fr?here bauten sie es! (  !) Und sie fingen an, eintr?chtig zu leben und zu wohnen und Gutes zu erwerben (   -   ).




Das H?hnchen Rjaba ( )


Es lebten einmal ein Gro?vater und eine Gro?mutter (-   ). Und sie hatten ein H?hnchen Rjaba (     ).

Das H?hnchen legte ein Eichen (  ), und kein einfaches  ein goldenes (    ).

Der Gro?vater schlug  zerschlug nicht (    ).

Die Gro?mutter schlug  zerschlug nicht (    ).

Und ein M?uschen lief (  ), wedelte mit dem Schw?nzchen ( ), das Eichen fiel und zerbrach (   ).

Der Gro?vater weint, die Gro?mutter weint ( ,  ), und das H?hnchen Rjaba sagt ihnen (    ):

 Weine nicht, Gro?vater, weine nicht, Gro?mutter ( , ,  , ): ich lege euch ein neues Eichen, kein goldenes, sondern ein einfaches! (     ,  !)




Die G?nse-Schw?ne (-)


Es lebten ein Bauer und eine B?uerin (   ). Sie hatten ein T?chterchen und ein kleines S?hnchen (      ).

 T?chterchen (),  sagte die Mutter ( ),  wir gehen zur Arbeit (   ), h?te das Br?derchen ( ). Geh nicht aus dem Hof (   ), sei klug  wir kaufen dir ein kleines Kopftuch (      ).

Vater und Mutter gingen weg (   ), und das T?chterchen verga?, was man ihr befohlen hatte (  ,   ): setzte das Br?derchen aufs Gr?schen unters Fensterchen (     ), und selbst lief sie auf die Stra?e spielen (     ). Die G?nse-Schw?ne flogen heran ( -), packten das B?bchen ( ), trugen es auf ihren Fl?geln fort (  ).

Das M?dchen kehrte zur?ck ( ), schaut  und das Br?derchen ist nicht da! (    !) Sie schrie auf (), st?rzte los, ihn zu suchen (  ), hierhin, dorthin  nirgends ist er! (-   !) Sie rief ihn (  ), zerfloss in Tr?nen ( ), jammerte, dass es schlimm sein wird von Vater und Mutter (,       ),  das Br?derchen antwortete nicht (  ).

Sie lief ins freie Feld hinaus und sah nur noch (       ): in der Ferne schossen die G?nse-Schw?ne vorbei und verschwanden hinter dem dunklen Wald (  -     ). Da erriet sie, dass sie ihr Br?derchen fortgetragen hatten (  ,     ): ?ber die G?nse-Schw?ne ging schon lange ein schlechtes Ger?cht, dass sie kleine Kinder entf?hrten ( -       ,    ).

Das M?dchen st?rzte los, sie zu verfolgen (   ). Sie lief, lief (, ), sah  ein Ofen steht (   ).

 ?fchen, ?fchen, sag (, , ), wohin sind die G?nse-Schw?ne geflogen? ( - ?)

Der Ofen antwortet ihr (  ):

 Iss meine Roggenpirogge  dann sage ich es (     ).

 Ich werde doch keine Roggenpirogge essen! (    !) Bei meinem V?terchen werden nicht einmal die Weizenpiroggen gegessen (      )

Der Ofen sagte es ihr nicht (   ). Das M?dchen lief weiter  ein Apfelbaum steht (     ).

 Apfelb?umchen, Apfelb?umchen, sag (, , ), wohin sind die G?nse-Schw?ne geflogen? ( - ?)

 Iss mein Wald?pfelchen  dann sage ich es (     ).

 Bei meinem V?terchen werden nicht einmal die Garten?pfel gegessen (      ) Der Apfelbaum sagte es ihr nicht (   ). Das M?dchen lief weiter (  ). Ein Milchfluss flie?t in Kisselufern (     ).

 Milchfluss, Kisselufer, wohin sind die G?nse-Schw?ne geflogen? ( ,  ,  - ?)

 Iss mein einfaches Kisselchen mit Milch  dann sage ich es (       ).

 Bei meinem V?terchen wird nicht einmal das Sahnechen gegessen (      ) Lange lief sie ?ber die Felder, durch die W?lder (    ,  ). Der Tag neigte sich zum Abend (   ), nichts zu machen  man muss nach Hause gehen (     ). Pl?tzlich sieht sie  eine kleine Stube steht auf einem H?hnerbein (       ), mit einem Fensterchen (  ), dreht sich um sich selbst (  ).

In der Stube spinnt eine alte Baba-Jaga Werg (   -  ). Und auf der kleinen Bank sitzt das Br?derchen (    ), spielt mit silbernen ?pfelchen (  ). Das M?dchen trat in die Stube ein (   ):

 Guten Tag, Gro?m?tterchen! (, !)

 Guten Tag, M?dchen! (, !) Wozu bist du mir vor die Augen gekommen? (   ?)

 Ich ging ?ber Moose, ?ber S?mpfe (  ,   ), habe das Kleid nass gemacht ( ), bin gekommen, mich zu w?rmen ( ).

 Setz dich einstweilen, Werg zu spinnen (   ). Baba-Jaga gab ihr eine Spindel, und selbst ging sie weg (-   ,   ). Das M?dchen spinnt ( )  pl?tzlich l?uft unter dem Ofen ein M?uschen hervor und sagt ihr ( -      ):

 M?dchen, M?dchen, gib mir ein wenig Gr?tzchen (, ,   ), ich sage dir etwas Gutes (   ).

Das M?dchen gab ihr Gr?tzchen (   ), das M?uschen sagte ihr (  ):

 Baba-Jaga ist gegangen, die Badestube zu heizen (-   ). Sie wird dich waschen, dich d?mpfen (   ), in den Ofen setzen (  ), braten und fressen (  ), und selbst wird sie auf deinen Knochen herumfahren (    ). Das M?dchen sitzt weder lebendig noch tot (     ), weint (), und das M?uschen wieder zu ihr (   ):

 Warte nicht ( ), nimm das Br?derchen, lauf ( , ), und ich werde an deiner Stelle das Werg spinnen (     ).

Das M?dchen nahm das Br?derchen und lief (    ). Und Baba-Jaga tritt ans Fensterchen und fragt ( -     ):

 M?dchen, spinnst du? (,  ?)

Das M?uschen antwortet ihr (  ):

 Ich spinne, Gro?m?tterchen (, ) Baba-Jaga heizte die Badestube aus und ging, das M?dchen zu holen (-      ). Und in der Stube ist niemand (    ).

Baba-Jaga schrie (- ):

 G?nse-Schw?ne! (-!) Fliegt zur Verfolgung! (  !) Die Schwester hat das Br?derchen fortgetragen!.. (  !..)

Die Schwester mit dem Br?derchen erreichte den Milchfluss (      ). Sie sieht  die G?nse-Schw?ne fliegen (   -).

 Fl?sschen, M?tterchen, versteck mich! (, ,  !)

 Iss mein einfaches Kisselchen (   ).

Das M?dchen a? und sagte Danke (    ). Der Fluss verbarg sie unter dem Kisseluferchen (     ).

Die G?nse-Schw?ne sahen sie nicht (-  ), flogen vorbei ( ). Das M?dchen und das Br?derchen liefen wieder (    ). Und die G?nse-Schw?ne kehrten zur?ck, ihnen entgegen ( -  ), gleich werden sie sie sehen (- ). Was tun? ( ?) Ein Ungl?ck! (!) Ein Apfelbaum steht ( )

 Apfelb?umchen, M?tterchen, versteck mich! (, ,  !)

 Iss mein Wald?pfelchen (   ). Das M?dchen a? es schneller und sagte Danke (     ). Der Apfelbaum sch?tzte sie mit den Zweigen (   ), bedeckte sie mit den Bl?ttern ( ).

Die G?nse-Schw?ne sahen sie nicht (-  ), flogen vorbei ( ). Das M?dchen lief wieder (  ). Sie l?uft, l?uft (, ), schon ist es nicht mehr weit (  ). Da sahen die G?nse-Schw?ne sie ( -  ), fingen an zu schnattern ()  sie fliegen heran (), schlagen mit den Fl?geln ( ), im Nu werden sie das Br?derchen aus den H?nden rei?en ( ,    ). Das M?dchen erreichte den Ofen (   ):

 ?fchen, M?tterchen, versteck mich! (, ,  !)

 Iss meine Roggenpirogge (   ).

Das M?dchen schneller  die Pirogge in den Mund (     ), und selbst mit dem Br?derchen in den Ofen (     ), setzte sich in die kleine ?ffnung (  ).

Die G?nse-Schw?ne flogen und flogen (- -), schrien und schrien (-) und flogen mit nichts zu Baba-Jaga davon (      -).

Das M?dchen sagte dem Ofen Danke und zusammen mit dem Br?derchen kam sie nach Hause gelaufen (         ).

Und da kamen auch Vater und Mutter (      ).




Schneefl?ckchen ()


Jedes Ding in der Welt geschieht (    ), ?ber jedes wird im M?rchen gesprochen (    ). Es lebten einmal ein Gro?v?terchen und eine Gro?m?tterchen (-   ). Sie hatten alles in F?lle (    )  und ein K?hchen ( ), und ein Sch?fchen ( ), und eine Katze auf dem Ofen (   ), aber Kinder hatten sie keine (    ). Sie waren sehr betr?bt (  ), sie gr?mten sich immerzu ( ). Da fiel einmal im Winter wei?er Schnee bis ans Knie (       ). Die Nachbarskinder str?mten auf die Stra?e hinaus (    )  Schlitten fahren (  ), sich mit Schneeb?llen bewerfen ( ), und sie fingen auch an, eine Schneefrau zu bauen (     ). Der Alte schaute sie aus dem Fensterchen an (     ), schaute und sagt zur Alten (   ):

 Was, Frau, sitzt du in Gedanken versunken (, ,  ), schaust auf fremde Kinder (   ), komm auch wir (-  ), gehen wir spazieren auf unsere alten Tage (   ), bauen auch wir eine Schneefrau (    ).

Und ?ber die Alte, wohl wahr, kam auch eine fr?hliche Stunde (  , ,    ).  Was denn, gehen wir, Alter, auf die Stra?e ( , , ,  ). Nur wozu sollen wir eine Frau bauen? (     ?) Lass uns doch ein T?chterchen bauen, Schneefl?ckchen (-   ).

Gesagt  getan (  ).

Die Alten gingen in den Gem?segarten und fangen an, ein Schneet?chterchen zu bauen (        ). Sie bauten ein T?chterchen ( ), setzten anstelle der Augen zwei hellblaue Perlen ein (     ), machten auf den W?ngchen zwei Gr?bchen (    ), aus einem scharlachroten B?ndchen  den Mund (    ). Wie sch?n ist doch das Schneet?chterchen Schneefl?ckchen! (     !) Der Alte und die Alte schauen sie an  k?nnen sich nicht satt schauen (        ), bewundern sie  k?nnen sich nicht satt bewundern (   ). Und bei Schneefl?ckchen l?chelt das M?ndchen (    ), das H?rchen kr?uselt sich ( ).

Schneefl?ckchen bewegte die Beinchen und ?rmchen (  -), r?ckte von der Stelle und ging auch durch den Garten zur Stube (         ).

Der Alte und die Alte waren wie von Sinnen (     )  an der Stelle festgewachsen (  ).

 Alter (),  schreit die Alte ( ),  das ist ja unser lebendiges T?chterchen (     ), liebes Schneefl?ckchen! ( !) Und in die Stube st?rzte sie (   ) Was f?r eine Freude das war! (-  !)

Schneefl?ckchen w?chst nicht nach Tagen, sondern nach Stunden (    ,   ). Mit jedem Tag  ist Schneefl?ckchen immer sch?ner (      ). Der Alte und die Alte k?nnen sich an ihr nicht satt schauen, nicht satt atmen (      ,  ). Und von Gestalt ist Schneefl?ckchen  wie eine wei?e Schneeflocke (      ), die ?uglein wie blaue Perlen (   ), der hellbraune Zopf bis zum G?rtel (   ). Nur R?te hat Schneefl?ckchen keine, aber auch gar keine, und in den Lippen kein Tr?pfchen Blut (           ). Und trotzdem ist sie sch?n, die Schneefl?ckchen! (    !)

Da kam der Fr?hling-klar (  -), die Knospen schwollen an ( ), die Bienen flogen aufs Feld (   ), die Lerche sang ( ). Alle Kinder sind froh-?berfroh (  -), die M?dchen singen Fr?hlingslieder (   ). Und Schneefl?ckchen wurde traurig (  ), wurde unlustig ( ), schaut immer zum Fensterchen hinaus (   ), vergie?t Tr?nen ( ).

Da kam auch der rote Sommer (    ), die Blumen erbl?hten in den G?rten (   ), das Korn reift auf den Feldern (   )

Mehr als fr?her runzelt Schneefl?ckchen die Stirn (   ), versteckt sich immerzu vor der Sonne (   ), immer m?chte sie in den Schatten und in die K?hle (       ), und noch besser unter den Regen (    ).

Der Alte und die Alte seufzen immerzu (    ):

 Bist du denn gesund, T?chterchen? (   , ?)  Ich bin gesund, Gro?m?tterchen ( , ).

Und selbst versteckt sie sich immer in ein Eckchen (     ), will nicht auf die Stra?e (   ). Da versammelten sich einmal die M?dchen, um in den Wald Beeren zu gehen (       )  um Himbeerchen, Heidelbeerchen, scharlachrote Erdbeerchen ( , ,  ).

Sie fingen an, auch Schneefl?ckchen mit sich zu rufen (     ):

 Komm doch, komm doch, Schneefl?ckchen!.. (  , !..)  Komm doch, komm doch, Freundinchen!.. (  , !..) Keine Lust hat Schneefl?ckchen, in den Wald zu gehen (    ), keine Lust hat Schneefl?ckchen, unter die liebe Sonne zu gehen (   ). Und da befehlen der Alte und die Alte (     ):

 Geh, geh, Schneefl?ckchen (, , ), geh, geh, Kindchen (, , ), am?siere dich mit den Freundinnen (  ).

Schneefl?ckchen nahm ein K?rbchen (  ), ging in den Wald mit den Freundinnen (    ). Die Freundinnen gehen im Wald umher (   ), winden Kr?nze ( ), tanzen Reigen ( ), singen Lieder ( ). Und Schneefl?ckchen fand ein eiskaltes B?chlein (    ), sitzt bei ihm (  ), schaut ins Wasser (  ), taucht die Finger ins schnelle Wasser (    ), spielt mit den Tropfen wie mit Perlen (,  , ).

Da kam auch der Abend (   ). Die M?dchen spielten sich aus ( ), setzten auf die K?pfchen die Kr?nze (   ), z?ndeten ein Feuer aus Reisig an (   ), fingen an, ?bers Feuer zu springen (   ). Keine Lust hat Schneefl?ckchen zu springen (  ) Aber die Freundinnen bedr?ngten sie (    ). Schneefl?ckchen trat ans Feuer heran (   ) Sie steht und zittert (-), im Gesicht kein Tr?pfchen Blut (    ), der hellbraune Zopf fiel auseinander (  ) Die Freundinnen schrien ( ):

 Spring, spring, Schneefl?ckchen! (, , !)

Schneefl?ckchen nahm Anlauf und sprang (   )

Es rauschte ?ber dem Feuer (  ), es st?hnte kl?glich ( ), und Schneefl?ckchen war nicht mehr da (   ).

?ber dem Feuer zog sich wei?er Dampf hin (    ), wand sich zu einem W?lkchen (  ), das W?lkchen flog in die himmlische H?he (    ).

Schneefl?ckchen schmolz dahin ( )




Chawroschetschka (-)


Es gibt auf der Welt gute Menschen (    ), es gibt auch schlechtere (  ), und es gibt auch solche, die sich vor ihrem Bruder nicht sch?men (   ,     ).

Zu solchen geriet auch Chawroschetschka ( -   -). Sie blieb als Waise zur?ck (  ), diese Menschen nahmen sie (   ), f?tterten sie auf und plagten sie mit Arbeit zu Tode (    ): sie webt auch (  ), sie spinnt auch (  ), sie r?umt auch auf (  ), sie steht auch f?r alles gerade (    ).

Und ihre Herrin hatte drei T?chter (      ). Die ?lteste hie? Ein?uglein (  ), die mittlere Zwei?uglein ( ), und die j?ngste  Drei?uglein (   ).

Die T?chter taten nichts anderes, als am Tor zu sitzen (   ,    ), auf die Stra?e zu schauen (  ), und Chawroschetschka arbeitete f?r sie ( -   ): sie n?hte f?r sie (  ), f?r sie spann sie (   ), und webte ( ), und ein gutes Wort hat sie niemals geh?rt (     ).

Es kam vor, Chawroschetschka geht aufs Feld hinaus (, , -  ), umarmt ihre bunte Kuh (   ), legt sich an ihren Hals und erz?hlt, wie schwer es ihr ist zu leben (      ,    -):

 K?hchen-M?tterchen! (-!) Man schl?gt mich, man schilt mich ( -), Brot gibt man mir nicht (  ), weinen befiehlt man mir nicht (  ). F?r morgen ist mir befohlen, f?nf Pud zu spinnen (      ), zu weben, zu bleichen und in R?hren zu rollen (,     ).

Und das K?hchen antwortet ihr (    ):

 Sch?nes M?dchen ( ), kriech mir in das eine Ohr (     ), und aus dem anderen kriech heraus  alles wird gemacht sein (       ).

So geschah es auch (  ). Das sch?ne M?dchen kriecht aus dem Ohr heraus (    )  alles ist fertig ( ): und gewebt ( ), und gebleicht ( ), und in R?hren gerollt (   ).

Sie tr?gt die Leinwand zur Herrin (    ). Diese schaut hin ( ), ?chzt ein wenig (), versteckt sie in der Truhe (  ), und ihr gibt sie noch mehr Arbeit auf (     ).

Chawroschetschka kommt wieder zum K?hchen (    ), kriecht in das eine Ohr (   ), aus dem anderen kriecht sie heraus und nimmt das Fertige (     )  bringt es der Herrin ( ).

Da rief die Herrin ihre Tochter Ein?uglein und sagt ihr (        ):

 Meine gute Tochter, meine sch?ne Tochter! (  ,   !) Geh, schau nach (, ), wer der Waise hilft (  ): und webt ( ), und spinnt ( ), und in R?hren rollt? (   ?)

Ein?uglein ging mit Chawroschetschka in den Wald (     ), ging mit ihr aufs Feld (    ), verga? das m?tterliche Gebot (  ), erhitzte sich an der lieben Sonne (  ), streckte sich auf dem Gr?schen aus (  ). Und Chawroschetschka singt vor sich hin (  ):

 Schlaf, ?uglein, schlaf, ?uglein! (, , , !)

Das ?uglein schlief auch ein (  ). W?hrend Ein?uglein schlief (  ), webte das K?hchen alles und bleichte (    ).

Nichts hat die Herrin erfahren (   ), sie schickte die zweite Tochter  Zwei?uglein (    ).

 Meine gute Tochter, meine sch?ne Tochter! (  ,   !) Geh, schau nach, wer der Waise hilft? (, ,   ?) Zwei?uglein erhitzte sich auch an der lieben Sonne und streckte sich auf dem Gr?schen aus (        ), verga? das m?tterliche Gebot und schloss die ?uglein (     ). Und Chawroschetschka singt in den Schlaf (  ):

 Schlaf, ?uglein, schlaf, anderes! (, , , !)

Das K?hchen webte, bleichte, rollte in R?hren ( , ,   ), und Zwei?uglein schlief noch immer (    ).

Die Alte wurde b?se ( ), am dritten Tag schickte sie Drei?uglein (    ), und der Waise gab sie noch mehr Arbeit (     ). Und Drei?uglein, wie ihre ?lteren Schwestern ( ,    ), h?pfte und h?pfte (-), wurde an der lieben Sonne schl?frig und fiel aufs Gr?schen (      ). Chawroschetschka singt ( ):

 Schlaf, ?uglein, schlaf, anderes! (, , , !)  und das dritte ?uglein verga? sie (     ).

Zwei Augen von Drei?uglein schliefen ein (    ), und das dritte schaut und sieht alles (     ): wie das sch?ne M?dchen in das eine Ohr kroch (      ), aus dem anderen herauskroch und die fertige Leinwand nahm (      ).

Drei?uglein kehrte nach Hause zur?ck und erz?hlte der Mutter alles (      ); die Alte freute sich ( ), kam am n?chsten Tag zu ihrem Mann (      ):

 Schlachte die bunte Kuh! (  !)

Der Alte so und so ( , ):

 Was hast du, Alte, bist du bei Verstand? ( , ,   ?) Die Kuh ist jung, gut! ( , !)

 Schlachte, und basta! (,   !)

Der Alte sch?rfte das Messer (  )

Chawroschetschka lief zum K?hchen (   ):

 K?hchen-M?tterchen! (-!) Man will dich schlachten (  ).

 Und du, sch?nes M?dchen ( ,  ), iss mein Fleisch nicht (   ), sammle meine Kn?chelchen (  ), binde sie in ein T?chlein (  ), vergrabe sie im Garten (   ) und vergiss mich niemals (    ), gie?e jeden Morgen die Kn?chelchen mit Wasser (    ).

Der Alte schlachtete das K?hchen (  ). Chawroschetschka tat alles, was das K?hchen vermacht hatte (  ,   ): sie hungerte mit Hunger ( ), nahm ihr Fleisch nicht in den Mund (     ), ihre Kn?chelchen vergrub sie und goss sie jeden Tag im Garten (        ), und daraus wuchs ein kleines Apfelb?umchen (    ), und was f?r eines! ( !) Die ?pfelchen h?ngen daran saftig (    ), die Bl?tter rauschen golden (  ), die Zweiglein biegen sich silbern (  ). Wer vorbeireitet  h?lt an (     ), wer nahe vorbeigeht  schaut sich satt (    ).

Viel Zeit verging oder wenig (   ,  ) Ein?uglein, Zwei?uglein und Drei?uglein gingen einmal im Garten spazieren (,       ). Zu der Zeit ritt ein starker Mann vorbei (      )  reich (), lockig (), jung (). Er sah die ?pfelchen ( ), fing an, die M?dchen zu necken (  ):

 Sch?ne M?dchen! (-!)  sagt er ( ).  Welche von euch mir ein ?pfelchen reicht (     ), die wird mich heiraten (    ).

Und die drei Schwestern st?rzten eine vor der anderen zum Apfelbaum (        ). Und die ?pfelchen hingen doch niedrig ( -  ), waren unter den H?nden (  ), und nun hoben sie sich hoch (   ), weit ?ber den K?pfen (  ).

Die Schwestern wollten sie abschlagen (Ѹ   )  die Bl?tter versch?tten die Augen (  ), wollten sie pfl?cken ( )  die Zweiglein flechten die Z?pfe auf (  ). Wie sie sich auch abm?hten, hin und her warfen (  ,  )  die H?nde zerkratzten sie sich ( ), aber erreichen konnten sie sie nicht (   ).

Chawroschetschka trat heran ( ), die Zweiglein neigten sich zu ihr (   ), und die ?pfelchen senkten sich zu ihr (    ). Sie bewirtete jenen starken Mann und er heiratete sie (         ), und sie fing an, im Guten zu leben, ohne das B?se zu kennen (     ,   ).




Das R?bchen ()


Der Gro?vater pflanzte ein R?bchen und sagt (    ):

 Wachse, wachse, R?bchen, s??! (, , , !) Wachse, wachse, R?bchen, fest! (, , , !)

Das R?bchen wuchs s??, fest, gro?-?bergro? (  , , -).

Der Gro?vater ging, das R?bchen zu ziehen (   ): er zieht und zieht (-), kann es nicht herausziehen (  ).

Der Gro?vater rief die Gro?mutter (  ).

Die Gro?mutter am Gro?vater (  ),

Der Gro?vater am R?bchen (  ) 

Sie ziehen und ziehen, k?nnen es nicht herausziehen (-,   ).

Die Gro?mutter rief das Enkelchen (  ).

Das Enkelchen an der Gro?mutter (  ),

Die Gro?mutter am Gro?vater (  ),

Der Gro?vater am R?bchen (  ) 

Sie ziehen und ziehen, k?nnen es nicht herausziehen (-,   ).

Das Enkelchen rief den K?fer (  ).

Der K?fer am Enkelchen (  ),

Das Enkelchen an der Gro?mutter (  ),

Die Gro?mutter am Gro?vater (  ),

Der Gro?vater am R?bchen (  ) 

Sie ziehen und ziehen, k?nnen es nicht herausziehen (-,   ).

Der K?fer rief die Katze (  ).

Die Katze am K?fer (  ),

Der K?fer am Enkelchen (  ),

Das Enkelchen an der Gro?mutter (  ),

Die Gro?mutter am Gro?vater (  ),

Der Gro?vater am R?bchen (  ) 

Sie ziehen und ziehen, k?nnen es nicht herausziehen (-,   ).

Die Katze rief das M?uschen (  ).

Das M?uschen an der Katze (  ),

Die Katze am K?fer (  ),

Der K?fer am Enkelchen (  ),

Das Enkelchen an der Gro?mutter (  ),

Die Gro?mutter am Gro?vater (  ),

Der Gro?vater am R?bchen (  ) 

Sie ziehen und ziehen  und zogen das R?bchen heraus (-    ).


Das F?ustling (



)

Der Gro?vater ging durch den Wald (  ), und hinter ihm lief ein H?ndchen (    ). Der Gro?vater ging und ging ( , ), und da verlor er einen F?ustling (   ). Da l?uft ein M?uschen (  ), kroch in diesen F?ustling und sagt (     ):

 Hier werde ich wohnen (   ).

Und in dieser Zeit ein Fr?schchen  h?pf-h?pf!  fragt (      -!  ):

 Wer, wer wohnt im F?ustling? (,    ?)

 Das M?uschen  Kratzerchen (  ). Und wer bist du? (  ?)

 Und ich bin das Fr?schchen  H?pferchen (    ). Lass auch mich hinein! (  !)

 Komm ().

Da sind ihrer schon zwei (   ). Ein H?schen l?uft ( ). Es lief zum F?ustling, fragt (  , ):

 Wer, wer wohnt im F?ustling? (,    ?)

 Das M?uschen  Kratzerchen, das Fr?schchen  H?pferchen (  ,   ). Und wer bist du? (  ?)

 Und ich bin das H?schen  Laufherchen (    ). Lasst auch mich hinein! (  !)

 Komm ().

Da sind ihrer schon drei (   ). Ein F?chslein l?uft ( ):

 Wer, wer wohnt im F?ustling? (,    ?)

 Das M?uschen  Kratzerchen, das Fr?schchen  H?pferchen und das H?schen  Laufherchen (  ,       ). Und wer bist du? (  ?)

 Und ich bin das F?chslein-Schwesterchen (  -). Lasst auch mich hinein! (  !)

Da sitzen ihrer schon vier (    ). Schau, ein W?lfchen l?uft (,  )  und auch zum F?ustling, und fragt (   ,   ):

 Wer, wer wohnt im F?ustling? (,    ?)

 Das M?uschen  Kratzerchen, das Fr?schchen  H?pferchen, das H?schen  Laufherchen und das F?chslein-Schwesterchen (  ,   ,     -). Und wer bist du? (  ?)

 Und ich bin das W?lfchen  graues B?uchlein (     ). Lasst auch mich hinein! (  !)

 Na, komm! ( !)

Auch dieses kroch hinein (  ). Schon sind ihrer f?nf (   ). Wie aus dem Nichts kommt ein Eber dahergetrottet (  ,  ):

 Oink-oink-oink, wer wohnt im F?ustling? (--,    ?)

 Das M?uschen  Kratzerchen, das Fr?schchen  H?pferchen, das H?schen  Laufherchen, das F?chslein-Schwesterchen und das W?lfchen  graues B?uchlein (  ,   ,   , -     ). Und wer bist du? (  ?)

 Und ich bin der Eber  Hauerchen (    ). Lasst auch mich hinein! (  !)

Das ist ein Ungl?ck, alle wollen in den F?ustling ( ,    ).

 Du wirst ja nicht einmal hineinkriechen! (   !)

 Irgendwie werde ich hineinkriechen, lasst mich! (- , !)

 Na, was soll man mit dir machen, kriech! (,     , !)

Auch dieses kroch hinein (  ). Schon sind ihrer sechs (  ). Und es ist ihnen so eng, dass sie sich nicht umdrehen k?nnen! (   ,   !) Und da krachten die Zweige (   ): ein B?r klettert heraus und kommt auch zum F?ustling (      ), br?llt ():

 Wer, wer wohnt im F?ustling? (,    ?)

 Das M?uschen  Kratzerchen, das Fr?schchen  H?pferchen, das H?schen  Laufherchen, das F?chslein-Schwesterchen, das W?lfchen  graues B?uchlein und der Eber  Hauerchen (  ,   ,   , -,        ). Und wer bist du? (  ?)

 Gu-gu-gu, ihr seid hier ein bisschen zu viele! (--,   !) Und ich bin das B?rchen  V?terchen (    ). Lasst auch mich hinein! (  !)

 Wie sollen wir dich denn hineinlassen? (    ?) Es ist ja sowieso eng (   ).

 Aber irgendwie! ( -!)

 Na, dann komm, nur vom R?ndchen her! (  ,   !)

Auch dieses kroch hinein (  ). Sieben wurden es, und so eng ( ,   ), dass der F?ustling jeden Augenblick zu zerrei?en droht (    , ).

Und in der Zeit merkte der Gro?vater  der F?ustling ist nicht da (       ). Da kehrte er zur?ck, ihn zu suchen (    ). Und das H?ndchen lief voraus (   ). Es lief und lief (, ), schaut  der F?ustling liegt und bewegt sich (     ). Das H?ndchen da ( ):

 Wau-wau-wau! (--!)

Die Tiere bekamen Angst ( ), rissen sich aus dem F?ustling los (  )  und in alle Richtungen in den Wald (   ). Und der Gro?vater kam und nahm den F?ustling (     ).


Die Spitzchen und die Wurzelchen (







)

Ein Bauer freundete sich einmal mit einem B?ren an ( -   ). Da kamen sie auf den Gedanken, zusammen R?ben zu s?en (      ). Sie s?ten und fingen an, sich zu verabreden, wer was bekommt (   ,   ). Der Bauer sagt auch (  ):

 Ich nehme f?r mich die Wurzelchen (   ), und dir, Mischka, fallen die Spitzchen zu ( , ,  ).

Bei ihnen wuchs eine gute R?be (    ). Sie brachten die Ernte ein (  ). Der Bauer nahm f?r sich die Wurzelchen (   ), und Mischa gab er die Spitzchen (   ).

Der B?r sieht, dass er sich verspekuliert hat ( ,  ). Nur Bl?tter hat er bekommen und sagt dem Bauern (     ):

 Du, Bruder, hast mich betrogen (, ,  ). Na, pass auf, wenn wir ein anderes Mal s?en (, ,      ), wirst du mich so nicht mehr hereinlegen (     ).

Im n?chsten Jahr sagt der Bauer dem B?ren (     ):

 Komm, Mischa, s?en wir wieder zusammen (, ,   ).

 Komm, nur jetzt nimm du f?r dich die Spitzchen (,      ), und mir gib die Wurzelchen  verabredet Mischa (      ).

 Gut! (!)  sagt der Bauer ( ).  Mag es nach deinem Willen sein (  -).

Und sie s?ten Weizen (  ). Guter Weizen gedieh (  ). Der Bauer nahm f?r sich die Spitzchen (   ), und Mischa gab er die Wurzelchen (   ). Der Bauer drosch den Weizen aus (  ), mahlte Mehl ( ), buk Piroggen ( ), und der B?r wieder mit nichts (     ). Er sitzt ?ber einem Haufen trockener St?ngel (    ). Seit dieser Zeit h?rten der B?r und der Bauer auf, Freundschaft zu halten (         ).


Das Stierchen  schwarzes B?uchlein, wei?e H?fchen (









,





)

Es lebten einmal ein Mann und eine Frau (-   ), sie hatten ein T?chterchen  Njurotschka-M?dchen (     -). Einmal kommen ihre Freundinnen zu ihnen und bitten (       ):

 Lasst Njurotschka-M?dchen mit uns in den Wald gehen (   -  )  Pilze und Beeren sammeln! ( ,  !)

Die Mutter und der Vater sagen (   ):

 Geht, nur verliert sie nicht im Wald (,      ): sie ist bei uns noch klein (   )  sie verirrt sich (), findet allein den Weg nach Hause nicht (    ).

 Wir werden sie nicht verlieren! (   !)

Da gingen die Freundinnen alle in den Wald (      ). Sie fingen im Wald an, Pilze und Beeren zu sammeln und zerstreuten sich in verschiedene Richtungen (           ). Sie zerstreuten sich und verloren Njurotschka-M?dchen (    -). Sie blieb im Wald allein, mutterseelenallein und fing an zu weinen (    -   ).

Und in dieser Zeit ging Baba Jaga vorbei, das Knochenbein (       ,  ). Sie sah Njurotschka-M?dchen (  -), packte sie und schleppte sie in ihre kleine Stube auf H?hnerbeinchen (         ).

Sie schleppte sie hin und sagt (  ):

 Jetzt wirst du f?r mich arbeiten! (    !) Heize den Ofen ( ), hacke Holz ( ), trage Wasser ( ), spinne Garn ( ), fege die Stube! ( !)

Njurotschka-M?dchen fing an, bei Baba Jaga zu leben ( -    ). Baba Jaga zwang sie vom Morgen bis zur Nacht zu arbeiten (        ), f?tterte sie nicht satt (  ), schimpfte und schalt (-). Einmal ging Baba Jaga aus der Stube (      ), und Njurotschka-M?dchen sitzt am Fensterchen ( -   ), spinnt Garn ( ), und selbst weint sie bitterlich (   ).

Schafe laufen vorbei (  ):

 B?h-b?h-b?h! (--!) Worum weinst du, M?dchen, so bitterlich? (     ?)

 Wie soll ich, wie soll ich, Sch?fchen, nicht weinen! (  ,      !) Mich l?sst Baba Jaga nicht nach Hause (     ), f?ttert mich nicht satt (  ), schimpft und schilt (-), zwingt mich den ganzen Tag zu arbeiten (   ).

Der Widder sagt ( ):

 Setz dich auf mich, ich bringe dich nach Hause! (  ,    !)

Njurotschka-M?dchen setzte sich auf den Widder ( -  )  er lief los (  ), und die Sch?fchen hinter ihm her (   ). Baba Jaga kehrte in die Stube zur?ck (    ), merkte es  Njurotschka-M?dchen ist nicht da! (   -!)

Sie setzte sich in den M?rser (   ), jagte hinterher (  ). Mit dem St??el treibt sie an ( ), mit dem Besen verwischt sie die Spur (  ). Sie holte den Widder ein ( ), nahm Njurotschka-M?dchen weg ( -), schleppte sie zur?ck in ihre kleine Stube auf H?hnerbeinchen (       ). Wieder zwang sie sie, vom Morgen bis zur Nacht zu arbeiten (       ), wieder fing sie an zu schimpfen und zu schelten (  -).

Einmal sitzt Njurotschka-M?dchen auf der Freitreppe (  -  ), spinnt Garn und weint (   ).

Ziegen laufen vorbei (  ):

 M?h-m?h-m?h! (--!) Worum, M?dchen, weinst du? ( , , ?)

 Wie soll ich, Zieglein, nicht weinen! (     !) Mich l?sst Baba Jaga nicht nach Hause (     ), schimpft und schilt (-).

Der Ziegenbock sagt ( ):

 Setz dich auf mich, ich bringe dich von Baba Jaga weg! (  ,      !)

Njurotschka-M?dchen setzte sich auf den Ziegenbock ( -  ), er lief los (  ). Aber er lief nicht sehr schnell (    ): Baba Jaga holte ihn ein (   ), nahm Njurotschka-M?dchen weg und schleppte sie wieder in die Stube (-      ). Als Baba Jaga weggegangen war (   ), ging Njurotschka-M?dchen auf das Treppchen hinaus (-   ), setzte sich auf die Stufen (  ), sitzt und gr?mt sich ( ). Eine Herde K?he und K?lber geht vorbei (     ), und hinter allen ein Stierchen  schwarzes B?uchlein, wei?e H?fchen (      ,  ).

Es fragt Njurotschka-M?dchen (  -):

 Muh-muh-muh! (--!) Worum gr?mst du dich? (  ?)

 Wie soll ich mich, Stierchen  schwarzes B?uchlein, nicht gr?men! (  ,    ,  !) Mich hat Baba Jaga zu sich geschleppt (     ), l?sst mich nicht nach Hause (  ), schimpft und schilt (-), zwingt mich ohne Ruhe zu arbeiten (   ).

 Setz dich auf mich, ich bringe dich nach Hause! (  ,    !)

 Ach wo, Stierchen  schwarzes B?uchlein! ( ,    !) Mich hat der Widder fortgebracht  nicht fortgebracht (     ), der Ziegenbock hat mich fortgebracht  nicht fortgebracht (    ), und du wirst mich schon gar nicht fortbringen (     ): du kannst nicht schnell laufen (   ).

 Der Widder hat nicht fortgebracht, der Ziegenbock hat nicht fortgebracht (  ,   ), und ich bringe dich fort (  ), halt dich nur fester an meinen H?rnchen! (     !)

Da setzte sich Njurotschka-M?dchen auf das Stierchen und hielt sich an seinen H?rnchen fest! ( -        !) Das Stierchen  schwarzes B?uchlein, wei?e H?fchen warf den Kopf, wedelte mit dem Schw?nzchen und lief los (   ,    ,    ). Und Baba Jaga merkte es  Njurotschka-M?dchen ist wieder nicht da! (     -  !) Baba Jaga setzte sich in den M?rser (    ), mit dem St??el treibt sie an ( ), selbst schreit sie ( ):

 Gleich hole ich ein! ( !) Gleich packe ich! ( !) Nach Hause schleppe ich, niemals lasse ich frei! ( ,   !)

Sie flog heran  jeden Augenblick packt sie (   , ).

Und das Stierchen  schwarzes B?uchlein schneller zum schmutzigen Sumpfchen (        ). Kaum war Baba Jaga herangeflogen und aus dem M?rser gesprungen (       ), da fing das Stierchen an, mit den Hinterbeinen auf das Sumpfchen zu schlagen (       ): es bespritzte Baba Jaga von Kopf bis Fu? mit Schmutz (       ), verklebte ihr alle Augen (   ).

W?hrend Baba Jaga sich die Augen rieb und die Brauen putzte (       ), kam das Stierchen  schwarzes B?uchlein ins Dorf gelaufen (      ), klopfte mit den H?rnchen ans Fensterchen und schreit (     ):

 Muh-muh! (-!) Kommt schneller heraus ( ): ich habe eure Njurotschka-M?dchen von Baba Jaga gebracht! (  -    !)

Vater und Mutter kamen heraus (   ), fingen an, ihr T?chterchen zu umarmen, zu k?ssen (   , ), fingen an, das Stierchen zu danken (  ):

 Danke dir, Stierchen  schwarzes B?uchlein, wei?e H?fchen, spitze H?rnchen! (     ,  ,  !)


Die Froschprinzessin (



-



)

In alten Jahren hatte ein Zar drei S?hne (        ). Als die S?hne ins Alter kamen (,     ), versammelte der Zar sie und sagt (    ):

 Meine lieben S?hnchen (,  ), solange ich noch nicht alt bin (    ), h?tte ich Lust, euch zu verheiraten (    ), eure Kinderchen anzuschauen, meine Enkelchen (   ,   ).

Die S?hne antworten dem Vater (  ):

 Also was denn, V?terchen, gib den Segen (  , , ). Mit wem ist es dir w?nschenswert, uns zu verheiraten? (     ?)

 Folgendes, S?hnchen, nehmt jeder einen Pfeil ( , ,   ), geht hinaus ins freie Feld und schie?t (     ): wohin die Pfeile fallen, dort ist auch euer Schicksal (  ,    ).

Die S?hne verneigten sich vor dem Vater (  ), nahmen jeder einen Pfeil (  ), gingen hinaus ins freie Feld (   ), spannten die Bogen und schossen (   ).

Beim ?ltesten Sohn fiel der Pfeil auf den Bojarenhof (       ), die Bojarentochter hob den Pfeil auf (   ). Beim mittleren Sohn fiel der Pfeil auf den breiten Kaufmannshof (        ), die Kaufmannstochter hob ihn auf (   ).

Und beim j?ngsten Sohn, Iwan-Zarewitsch (   , -), erhob sich der Pfeil und flog fort, er wei? selbst nicht wohin (       ). Da ging er und ging (  , ), kam bis zu einem Sumpf (  ), sieht  ein Frosch sitzt (   ), hat seinen Pfeil aufgefangen (  ). Iwan-Zarewitsch sagt ihr (-  ):

 Frosch, Frosch, gib meinen Pfeil heraus (, ,   ). Und der Frosch antwortet ihm (   ):

 Nimm mich zur Frau! (  !)

 Was sagst du, wie soll ich einen Frosch zur Frau nehmen? ( ,       ?)

 Nimm, wohl, dein Schicksal ist so (, ,   ).

Iwan-Zarewitsch wurde betr?bt ( -). Nichts zu machen, er nahm den Frosch, brachte ihn nach Hause ( ,  ,  ). Der Zar richtete drei Hochzeiten aus (   ): den ?ltesten Sohn verheiratete er mit der Bojarentochter (     ), den mittleren  mit der Kaufmannstochter (   ), und den ungl?cklichen Iwan-Zarewitsch  mit dem Frosch (  -   ).

Da rief der Zar die S?hne (   ):

 Ich will sehen, welche von euren Frauen die beste Handarbeiterin ist ( ,      ). Sollen sie mir f?r morgen je ein Hemd n?hen (      ).

Die S?hne verneigten sich vor dem Vater und gingen (    ).

Iwan-Zarewitsch kommt nach Hause (-  ), setzte sich und lie? den Kopf h?ngen (   ). Der Frosch h?pft auf dem Boden (,   ), fragt ihn ( ):

 Was, Iwan-Zarewitsch, hast den Kopf h?ngen lassen? (, -,  ?) Oder irgendein Kummer? (  ?)

 Der Vater hat dir befohlen, f?r morgen ein Hemd zu n?hen (      ). Der Frosch antwortet ( ):

 Gr?me dich nicht, Iwan-Zarewitsch, leg dich lieber schlafen ( , -,   ), der Morgen ist kl?ger als der Abend (  ).

Iwan-Zarewitsch legte sich schlafen (-  ), und der Frosch sprang auf die Freitreppe (    ), warf die Froschhaut von sich ab (    ) und verwandelte sich in Wassilissa die Allweise (   ), eine solche Sch?nheit, dass man sie im M?rchen nicht erz?hlen kann ( ,      ).

Wassilissa die Allweise schlug in die H?nde und rief (      ):

 Ammen, Kinderm?dchen, versammelt euch, r?stet euch! (, , , !) N?ht mir f?r den Morgen ein solches Hemd, wie ich es bei meinem leiblichen V?terchen gesehen habe (     ,       ).

Iwan-Zarewitsch erwachte am Morgen (-  ), der Frosch h?pft wieder auf dem Boden (    ), und schon liegt das Hemd auf dem Tisch (     ), in ein Handtuch eingewickelt (  ). Iwan-Zarewitsch freute sich ( -), nahm das Hemd, trug es zum Vater ( ,   ). Der Zar nahm in dieser Zeit die Gaben von den gro?en S?hnen entgegen (        ). Der ?lteste Sohn wickelte das Hemd aus (   ), der Zar nahm es entgegen und sagte (    ):

 Dieses Hemd in der schwarzen Stube zu tragen (     ). Der mittlere Sohn wickelte das Hemd aus (   ), der Zar sagte ( ):

 In diesem nur in die Badestube zu gehen (     ).

Iwan-Zarewitsch wickelte das Hemd aus, mit Gold und Silber verziert, mit kunstvollen Mustern (-  ,  -,  ). Der Zar warf nur einen Blick darauf (  ):

 Na, das ist ein Hemd  an Feiertagen es zu tragen (,        ).

Die Br?der gingen nach Hause  jene beiden  und urteilen untereinander (           ):

 Nein, offenbar haben wir umsonst ?ber die Frau von Iwan-Zarewitsch gelacht (, ,      -): sie ist kein Frosch, sondern irgendeine Listige (  ,  - )

Der Zar rief wieder die S?hne (   ):

 Sollen eure Frauen mir f?r morgen Brot backen (       ). Ich will erfahren, welche besser kocht ( ,   ).

Iwan-Zarewitsch lie? den Kopf h?ngen, kam nach Hause (-  ,  ). Der Frosch fragt ihn (  ):

 Was bist du betr?bt? ( ?) Er antwortet ( ):

 Man muss f?r morgen dem Zaren Brot backen (     ).

 Gr?me dich nicht, Iwan-Zarewitsch, leg dich lieber schlafen ( , -,   ), der Morgen ist kl?ger als der Abend (  ).

Und jene Schwiegert?chter, zuerst lachten sie ?ber den Frosch (  , -   ), und jetzt schickten sie ein Gro?m?tterchen-Hinterhof (    -), um zu schauen, wie der Frosch Brot backen wird (,     ).

Der Frosch ist listig, sie merkte das ( ,   ). Sie knetete den Sauerteig ( ); den Ofen brach sie von oben auf und direkt dorthin, ins Loch, st?rzte sie den ganzen Sauerteig (     ,  ,    ). Das Gro?m?tterchen-Hinterhof lief zu den zarischen Schwiegert?chtern (-    ); erz?hlte alles, und jene fingen an, es genauso zu machen ( ,      ).

Und der Frosch sprang auf die Freitreppe (    ), verwandelte sich in Wassilissa die Allweise (  ), schlug in die H?nde (  ):

 Ammen, Kinderm?dchen, versammelt euch, r?stet euch! (, , , !) Backt mir f?r den Morgen weiches wei?es Brot, wie ich es bei meinem leiblichen V?terchen gegessen habe (      ,       ).

Iwan-Zarewitsch erwachte am Morgen (-  ), und schon liegt auf dem Tisch das Brot (     ), verziert mit verschiedenen K?nsten (  ): an den Seiten gedruckte Muster (   ), oben St?dte mit Schlagb?umen (   ).

Iwan-Zarewitsch freute sich (- ), wickelte das Brot in ein Tuch (   ), trug es zum Vater (  ). Und der Zar nahm in dieser Zeit die Brote von den gro?en S?hnen entgegen (         ). Ihre Frauen hatten den Teig in den Ofen hinabgelassen ( -    ), wie es ihnen das Gro?m?tterchen-Hinterhof gesagt hatte (  - ), und es kam bei ihnen nur ein verbrannter Schmutz heraus (      ). Der Zar nahm das Brot vom ?ltesten Sohn entgegen (     ), schaute es an und schickte es in die Gesindestube (    ). Er nahm es vom mittleren Sohn entgegen und schickte es ebendorthin (       ). Und als Iwan-Zarewitsch es reichte (   -), sagte der Zar ( ):

 Das ist Brot, es nur an Feiertagen zu essen (  ,     ).

Und der Zar befahl seinen drei S?hnen (     ), dass sie morgen mit ihren Frauen bei ihm zum Festmahl erscheinen (         ).

Wieder kehrte Iwan-Zarewitsch unlustig nach Hause zur?ck (  -  ), unter die Schultern lie? er den Kopf h?ngen (   ). Der Frosch h?pft auf dem Boden (   ):

 Quak, quak, Iwan-Zarewitsch, was bist du betr?bt? (, , -,  ?) Oder hast du vom V?terchen ein unfreundliches Wort geh?rt? (     ?)

 Frosch, Frosch, wie soll ich mich nicht gr?men! (, ,    !) Der Vater hat befohlen, dass ich mit dir zum Festmahl komme ( ,       ), und wie soll ich dich den Leuten zeigen? (     ?)

Der Frosch antwortet ( ):

 Gr?me dich nicht, Iwan-Zarewitsch, geh allein zum Festmahl ( , -,    ), und ich werde hinter dir her sein (     ). Wenn du ein Klopfen und einen Donner h?rst (    ), erschrick nicht ( ). Man wird dich fragen ( ), sag: Das ist mein Fr?schchen, kommt in einem Kistchen gefahren (:   ,   ).

Iwan-Zarewitsch ging auch allein (-   ). Da kamen die ?lteren Br?der mit ihren Frauen angefahren (     ), herausgeputzt, geschm?ckt (, ), rot geschminkt, mit geschw?rzten Brauen (, ). Sie stehen da und lachen ?ber Iwan-Zarewitsch (   - ):

 Was bist du denn ohne Frau gekommen? (     ?) H?ttest du sie doch in einem T?chlein gebracht (     ). Wo hast du eine solche Sch?nheit aufgest?bert? (    ?) Wohl alle S?mpfe durchwandert (,   ).

Der Zar mit den S?hnen, mit den Schwiegert?chtern, mit den G?sten setzte sich an die eichenen Tische (  ,  ,      ), an die gemusterten Tischt?cher  zu tafeln (    ). Pl?tzlich erhob sich ein Klopfen und ein Donner (    ), der ganze Palast erzitterte (  ). Die G?ste bekamen Angst ( ), sprangen von den Pl?tzen auf (  ), und Iwan-Zarewitsch sagt ( - ):

 F?rchtet euch nicht, ehrbare G?ste ( ,  ): das ist mein Fr?schchen, ist in einem Kistchen gekommen (  ,   ).

Zur zarischen Freitreppe flog eine vergoldete Kutsche mit sechs wei?en Pferden heran (         ), und es steigt von dort Wassilissa die Allweise aus (    ): auf dem himmelblauen Kleid  dichte Sterne (     ), auf dem Kopf  ein heller Mond (    ), eine solche Sch?nheit  weder auszudenken, noch zu erraten (    ,  ), nur im M?rchen zu sagen (   ). Sie nimmt Iwan-Zarewitsch bei der Hand und f?hrt ihn zu den eichenen Tischen (  -       ), zu den gemusterten Tischt?chern (  ).

Die G?ste fingen an zu essen, zu trinken, sich zu vergn?gen (  , , ). Wassilissa die Allweise trank ein wenig aus dem Glas und die Reste goss sie sich in den linken ?rmel (           ). Sie a? ein St?ck Schwan und die Kn?chelchen warf sie in den rechten ?rmel (       ).

Die Frauen der gro?en Zarewitsche sahen ihre Listen und fangen an, dasselbe zu tun (Ƹ -         ).

Man trank, man a?, die Reihe zu tanzen kam (, ,   ). Wassilissa die Allweise ergriff Iwan-Zarewitsch und ging (   -  ). Sie tanzte und tanzte (  , ), drehte sich und drehte sich  allen zum Wunder (,     ). Sie schwenkte den linken ?rmel  pl?tzlich wurde ein See (      ), schwenkte den rechten ?rmel  wei?e Schw?ne schwammen auf dem See (        ). Der Zar und die G?ste wunderten sich (    ).

Und die ?lteren Schwiegert?chter gingen tanzen (    ): sie schwenkten den einen ?rmel  nur die G?ste bespritzten sie (     ), schwenkten den anderen  nur die Knochen flogen auseinander (     ), ein Knochen traf den Zaren ins Auge (     ). Der Zar wurde zornig und jagte beide Schwiegert?chter davon (     ).

In dieser Zeit entfernte sich Iwan-Zarewitsch heimlich (   -  ), lief nach Hause ( ), fand dort die Froschhaut und warf sie in den Ofen (        ), verbrannte sie im Feuer (  ).

Wassilissa die Allweise kehrt nach Hause zur?ck (   ), merkte es  keine Froschhaut ist da (    ). Sie setzte sich auf die Bank (   ), wurde traurig (), wurde betr?bt () und sagt zu Iwan-Zarewitsch (  -):

 Ach, Iwan-Zarewitsch, was hast du getan! (, -,    !) Wenn du nur noch drei Tage gewartet h?ttest (       ), w?re ich auf ewig die Deine gewesen (    ). Und jetzt leb wohl (  ). Suche mich jenseits der dreimalneun L?nder (    ), im dreimalzehnten Reich (  ), bei Koschtschej dem Unsterblichen (  )

Wassilissa die Allweise verwandelte sich in einen grauen Kuckuck und flog zum Fenster hinaus (        ). Iwan-Zarewitsch weinte und weinte (- , ), verneigte sich nach allen vier Seiten (   ) und ging, wohin die Augen schauen  seine Frau zu suchen, Wassilissa die Allweise (       ,  ). Er ging, ob nah, ob fern (ظ   ,  ), ob lang, ob kurz ( ,  ), die Stiefel trug er durch ( ), den Kaftan rieb er ab ( ), das M?tzchen zerschnitt der Regen (  ). Ein uraltes Greislein kommt ihm entgegen (    ).

 Guten Tag, braver Bursche! (,  !) Was suchst du, wohin h?ltst du den Weg? ( ,   ?)

Iwan-Zarewitsch erz?hlte ihm von seinem Ungl?ck (-     ). Das uralte Greislein sagt ihm (   ):

 Eh, Iwan-Zarewitsch; wozu hast du die Froschhaut verbrannt? (, -;     ?) Nicht du hast sie ihr angezogen, nicht dir stand es zu, sie abzunehmen (   ,     ). Wassilissa die Allweise ist listiger, weiser als ihr Vater geboren (  ,    ). Er hat sich daf?r auf sie erz?rnt und ihr befohlen, drei Jahre ein Frosch zu sein (            ). Na, nichts zu machen, hier hast du ein Kn?uelchen (,  ,   ): wohin es rollt, dorthin geh auch du mutig hinter ihm her (  ,       ).

Iwan-Zarewitsch dankte dem uralten Greislein und ging hinter dem Kn?uelchen her (-       ). Das Kn?uelchen rollt, er geht hinter ihm her ( ,    ). Auf freiem Feld begegnet ihm ein B?r (     ). Iwan-Zarewitsch zielte, will das Tier t?ten (- ,   ). Und der B?r sagt ihm mit menschlicher Stimme (     ):

 Schlag mich nicht, Iwan-Zarewitsch, irgendwann werde ich dir n?tzlich sein (  ,  , -  ).

Iwan-Zarewitsch hatte Mitleid mit dem B?ren (-  ), schoss nicht auf ihn (   ), ging weiter ( ). Schau, ein Erpel fliegt ?ber ihm (,    ). Er zielte ( ), und der Erpel sagt ihm mit menschlicher Stimme (     ):

 Schlag mich nicht, Iwan-Zarewitsch! (  , -!) Ich werde dir n?tzlich sein (  ).

Er hatte Mitleid mit dem Erpel und ging weiter (     ). Ein schielender Hase l?uft (  ). Iwan-Zarewitsch fasste sich wieder (-  ), will auf ihn schie?en (   ), und der Hase sagt mit menschlicher Stimme (    ):

 T?te mich nicht, Iwan-Zarewitsch, ich werde dir n?tzlich sein (  , -,   ). Er hatte Mitleid mit dem Hasen, ging weiter (  ,  ). Er kommt ans blaue Meer und sieht (     )  am Ufer, auf dem Sand, liegt ein Hecht ( ,  ,  ), atmet kaum und sagt ihm (    ):

 Ach, Iwan-Zarewitsch, hab Mitleid mit mir, wirf mich ins blaue Meer! (, -,  ,    !)

Er warf den Hecht ins Meer, ging weiter am Ufer entlang (    ,   ). Ob lang, ob kurz ( ,  ), das Kn?uelchen rollte zu einem Wald (   ). Dort steht eine kleine Stube auf H?hnerbeinchen (     ), dreht sich um sich selbst (  ).

 Kleine Stube, kleine Stube, stell dich nach altem Brauch (, ,  -), wie es die Mutter hingestellt hat (  ): mit dem R?cken zum Wald (  ), mit der Vorderseite zu mir (  ).

Die kleine Stube kehrte sich mit der Vorderseite zu ihm (    ), mit dem R?cken zum Wald (  ). Iwan-Zarewitsch trat hinein und sieht (-     )  auf dem Ofen, auf dem neunten Ziegel ( ,   ), liegt Baba Jaga ( -), das Knochenbein ( ), die Z?hne  auf dem Bord (   ), und die Nase in die Decke gewachsen (    ).

 Wozu, braver Bursche, bist du zu mir gekommen? (,  ,   ?)  sagt Baba Jaga zu ihm (  -).  Suchst du eine Tat oder fliehst du vor einer Tat? (     ?)

Iwan-Zarewitsch antwortet ihr (-  ):

 Ach du, alte Hexe, du h?ttest mich erst tr?nken, speisen ( ,  ,     , ), in der Badestube ausd?mpfen sollen (  ), dann h?ttest du auch gefragt (   ).

Baba Jaga d?mpfte ihn in der Badestube aus (-    ), tr?nkte ihn, speiste ihn (, ), legte ihn ins Bett (  ), und Iwan-Zarewitsch erz?hlte ihr ( -  ), dass er seine Frau sucht, Wassilissa die Allweise (   ,  ).

 Ich wei?, ich wei? (, ),  sagt Baba Jaga zu ihm (  -),  deine Frau ist jetzt bei Koschtschej dem Unsterblichen (     ). Schwer wird es sein, sie zu bekommen (   ), nicht leicht ist es, mit Koschtschej fertig zu werden (   ): sein Tod ist an der Spitze einer Nadel (    ), diese Nadel ist in einem Ei (   ), das Ei ist in einer Ente (  ), die Ente ist in einem Hasen (  ), jener Hase sitzt in einer steinernen Truhe (     ), und die Truhe steht auf einer hohen Eiche (     ), und diese Eiche h?tet Koschtschej der Unsterbliche wie sein eigenes Auge (        ).

Iwan-Zarewitsch ?bernachtete bei Baba Jaga (-  - ), und am Morgen zeigte sie ihm (    ), wo die hohe Eiche w?chst (   ). Ob lang, ob kurz ( ,  ), Iwan-Zarewitsch kam dorthin (  -), sieht  die hohe Eiche steht und rauscht (  ,   ), auf ihr eine staatliche Truhe (   ), und sie zu erreichen ist schwer (   ).

Pl?tzlich, wie aus dem Nichts, kam ein B?r gelaufen (,   ,  ) und riss die Eiche mit der Wurzel aus (    ). Die Truhe fiel und zerbrach (   ). Aus der Truhe sprang ein Hase hervor (   )  und riss aus in voller Fahrt (    ). Und hinter ihm jagt ein anderer Hase (     ), holte ihn ein und zerriss ihn in Fetzen (    ). Und aus dem Hasen flog eine Ente hervor (    ), erhob sich hoch ( ), bis unter den Himmel selbst (  ). Schau, auf sie st?rzte sich ein Erpel (,    ), wie er sie schl?gt  die Ente lie? das Ei fallen (      ), das Ei fiel ins blaue Meer (    ).

Da zerfloss Iwan-Zarewitsch in bitteren Tr?nen ( -   )  wo soll man denn im Meer das Ei finden! (     !) Pl?tzlich schwimmt ein Hecht ans Ufer (    ) und h?lt das Ei in den Z?hnen (    ). Iwan-Zarewitsch zerbrach das Ei (-  ), nahm die Nadel heraus und f?ngt an, ihre Spitze abzubrechen (       ). Er bricht ab ( ), und Koschtschej der Unsterbliche schl?gt um sich, wirft sich hin und her (   , ). Wie sehr Koschtschej auch um sich schlug und sich hin und her warf (  ,   ), Iwan-Zarewitsch brach die Spitze der Nadel ab ( -   ), Koschtschej musste sterben (  ).




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   ,     (https://www.litres.ru/pages/biblio_book/?art=74254774)  .

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