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30 erste Abende auf Deutsch

Zweisprachige Kurzgeschichten f?r Anf?nger  Niveau A1

      A1




So lesen Sie dieses Buch /    


Dieses Buch hat drei?ig sehr kurze Geschichten  eine f?r jeden Abend im Monat. Es ist f?r Menschen am Anfang: Sie lernen gerade erst Deutsch. Die Geschichten haben einfache W?rter und eine einfache Grammatik  meistens das Pr?sens und ein bisschen Perfekt. Sie brauchen nicht viel Deutsch f?r dieses Buch. Ein bisschen Deutsch ist genug.

             .   ,     .             (Pr?sens)     (Perfekt).    ,     .   .

Jede Geschichte gibt es zweimal: zuerst auf Deutsch, dann auf Russisch. Der russische Text ist keine Wort-f?r-Wort-?bersetzung. Er ist ein nat?rlicher russischer Text und erz?hlt dieselbe Geschichte. Lesen Sie zuerst den deutschen Absatz. Verstehen Sie alles? Vielleicht nicht  das ist okay. Neue W?rter sind normal. Dann lesen Sie den russischen Absatz. Er hilft Ihnen, und Sie verstehen alles.

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Nach jeder Geschichte gibt es eine kurze Liste: Neue W?rter. Das sind W?rter aus der Geschichte mit der russischen ?bersetzung. Nomen stehen immer mit Artikel: der, dieoder das. Bei trennbaren Verben steht oft ein Beispiel: aufstehen (sie steht auf). Sie m?ssen die W?rter nicht auswendig lernen. Lesen Sie sie einfach  dann helfen sie Ihnen beim n?chsten Mal.

        .        .       der, die  das.        : aufstehen (sie steht auf)    ,      .     .            .

Die Geschichten erz?hlen von einfachen Dingen: von einer neuen Arbeit, einem verlorenen Schl?ssel, einem Regentag, einem neuen Hund, einem Geburtstagskuchen. Das sind keine gro?en Abenteuer. Das sind kleine Momente  so etwas passiert jedem, in jedem Land, in jeder Sprache. Das ist Absicht. Einfache Geschichten  einfaches Deutsch. Und Sie k?nnen es lesen, verstehen und stolz auf sich sein.

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Drei?ig Abende, drei?ig kleine Geschichten. Lesen Sie eine pro Tag, oder drei, oder eine zweimal. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Am Ende vom Monat ist Deutsch keine Wand mehr. Dann denken Sie: Deutsch? Das kann ich!

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TAG 1





Ein neuer Morgen


Lucy ist sechsundzwanzig Jahre alt. Heute ist ihr erster Tag im neuen Job. Sie arbeitet jetzt in einem kleinen Blumenladen in ihrer Stadt.

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Lucy steht um sechs Uhr auf. Sie ist sehr nerv?s. Sie sieht in den Spiegel und sagt: Du schaffst das, Lucy.

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Sie fr?hst?ckt schnell. Sie isst Toast und trinkt Tee. Ihre Katze sitzt auf einem Stuhl und schaut sie an.

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Lucy zieht ihren Mantel an. Er ist blau und hat gro?e Kn?pfe. Sie nimmt ihre Tasche und geht aus dem Haus.

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Der Morgen ist kalt. Der Himmel ist grau. Lucy geht schnell. Sie m?chte p?nktlich sein.

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Der Blumenladen ist klein und h?bsch. Im Fenster sind Blumen: rote Rosen, gelbe Tulpen und wei?e Lilien.

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Lucy ?ffnet die T?r. Eine kleine Glocke klingelt. Aus einem kleinen Zimmer hinten kommt eine ?ltere Frau. Das ist Frau Hill, die Chefin.

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Guten Morgen! Sind Sie Lucy? Herzlich willkommen!, sagt Frau Hill.

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Guten Morgen, sagt Lucy. Ich bin ein bisschen nerv?s.

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Frau Hill l?chelt. Keine Sorge. Am ersten Tag sind alle nerv?s. Ich war auch nerv?s  vor vierzig Jahren.

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Frau Hill zeigt Lucy den Laden: die Blumen, die Vasen und das kleine Zimmer hinten.

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Zuerst schneiden wir die Blumen an, sagt Frau Hill. Schauen Sie. So. Sie schneidet eine Rose an, schnell und vorsichtig.

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Lucy schaut zu. Dann probiert sie es auch. Ihre ersten Blumen sind nicht perfekt, aber Frau Hill sagt: Gut gemacht! Sie lernen schnell.

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Um neun Uhr ?ffnet der Laden. Der erste Kunde kommt herein. Es ist ein junger Mann mit einem gro?en L?cheln.

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Ich brauche Blumen. Meine Frau hat Geburtstag, sagt er. K?nnen Sie mir helfen?

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Lucy hilft ihm. Zusammen w?hlen sie rosa Rosen und kleine wei?e Blumen. Der Mann ist sehr zufrieden.

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Danke sch?n, sagt er. Meine Frau liebt Blumen. Die gefallen ihr bestimmt.

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Lucy l?chelt. Sie ist stolz. Das ist ihr allererster Verkauf.

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Der Tag geht schnell vorbei. Lucy schneidet Blumen an, hilft den Kunden und putzt den Laden. Am Abend ist sie m?de  aber gl?cklich.

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Um sechs Uhr schlie?t Frau Hill die Ladent?r. Das haben Sie heute sehr gut gemacht, Lucy, sagt sie.

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Danke, sagt Lucy. Die Arbeit macht mir wirklich Spa?.

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Lucy geht nach Hause. Der Himmel ist jetzt dunkel, aber sie friert nicht mehr. Sie l?chelt den ganzen Weg nach Hause.

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Neue W?rter /  

nerv?s  , 

aufstehen (sie steht auf)  

der Spiegel  

fr?hst?cken  

der Mantel  

der Blumenladen   

die Blume  

der Kunde  , 

l?cheln  

helfen (sie hilft)  

stolz  

m?de  

schlie?en  

anschneiden (sie schneidet an)   ( )

Spa? machen  ,  




TAG 2





Der falsche Bus


Tom ist drei?ig Jahre alt. Jeden Morgen f?hrt er mit demselben Bus zur Arbeit. Aber heute ist alles anders.

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Tom ist sp?t dran. Er l?uft zur Bushaltestelle. Dort steht ein Bus. Tom springt schnell hinein. Er sieht nicht auf die Nummer.

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Tom setzt sich. Er sieht aus dem Fenster. Nach ein paar Minuten denkt er: Hm. Diese Stra?e kenne ich gar nicht.

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Tom sieht auf die Busnummer. Es ist die Nummer 15. Sein Bus ist die Nummer 5. Er sitzt im falschen Bus!

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Oh nein, sagt Tom leise. Er kennt diesen Teil der Stadt nicht.

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Der Bus h?lt. Tom steigt aus. Er sieht sich um. Die Stra?e ist klein. Es gibt alte H?user und kleine Gesch?fte.

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Tom sieht eine Frau mit einem Hund. Entschuldigung, sagt er. Wo h?lt hier der Bus Nummer 5?

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Die Frau l?chelt. Nicht weit. Gehen Sie geradeaus und dann links. Die Haltestelle ist neben der B?ckerei.

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Vielen Dank, sagt Tom.

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Tom geht zur B?ckerei. Es riecht wunderbar nach frischem Brot. Er bleibt stehen und schaut hinein.

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Drinnen gibt es ein kleines Caf. Es hat nur drei Tische und gelbe W?nde. Es sieht sehr gem?tlich aus.

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Tom sieht auf die Uhr. Der n?chste Bus kommt in zehn Minuten. Warum nicht?, denkt er.

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Er geht hinein und kauft einen Kaffee und ein kleines St?ck Kuchen. Der Kaffee ist hei? und gut. Der Kuchen ist noch besser.

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Die Frau hinter der Theke l?chelt. Sind Sie neu hier?, fragt sie.

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Ja, sagt Tom. Ich habe heute Morgen den falschen Bus genommen!

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Beide lachen. Kommen Sie wieder, sagt die Frau. Wir haben den besten Kuchen in der Stadt.

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Tom trinkt seinen Kaffee aus und geht zur richtigen Haltestelle. Der Bus Nummer 5 kommt bald.

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Tom kommt f?nfzehn Minuten zu sp?t zur Arbeit. Sein Chef fragt: Warum kommst du so sp?t, Tom?

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Tom l?chelt. Ich habe den falschen Bus genommen. Aber ich habe ein wunderbares Caf gefunden.

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Am Abend erz?hlt Tom seinem Freund von dem kleinen Caf. Ich m?chte wieder hingehen, sagt er. Vielleicht jede Woche.

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Neue W?rter /  

sp?t dran sein  

die Bushaltestelle   

falsch  ,  

aussteigen (er steigt aus)   ( )

geradeaus  

links / rechts   / 

die B?ckerei  

gem?tlich  

die Theke  , 

lachen  

der Chef  

wunderbar  , 




TAG 3





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