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„Wieder runter, Junge. Wollen abwarten, was nun passiert. Da drüben im Wäldchen gibt‘s Besucher. Jedenfalls hat irgendetwas die Vögel aufgestöbert und damit den Hirsch erschreckt. Also erst einmal liegen bleiben und beobachten.“
Wir blieben also liegen, wo wir waren und beobachteten das Wäldchen scharf. Aber es tat sich eine gute Viertelstunde nichts weiter. Die Vögel hatten sich auch wieder niedergelassen und man konnte ihr Gezwitscher vernehmen.
Firehand gab mir zu verstehen, dass er zum Wäldchen hinüberschleichen werde, um nachzusehen, ob nicht doch etwas oder jemand darin sei. Er gab mir sein Gewehr und einen seiner Colts. Nur mit dem anderen Revolver und seinem Messer bewaffnet, schlich er sich weiter an das Wäldchen heran. Als er den Waldrand erreicht hatte, konnte ich beobachten, wie er vorsichtig, jede plötzliche Bewegung vermeidend, in den Wald eindrang.
Ich blieb liegen, wo ich war und wartete mindestens eine halbe Stunde. Dann sah ich Firehand wieder auf dem Wege, den er für den Hinweg genutzt hatte, zurückkommen. Er ging aber aufrecht, zwar langsam und Geräusche vermeidend, aber doch, ohne darauf zu achten, ob er gesehen werden könnte. Ich stand also auch auf und er winkte mich herbei. Ich nahm unsere Waffen und ging ihm entgegen.
Er lächelte von einem Ohr zum anderen und sagte:
„Gibt Besuch dort drinnen. Aber keinen menschlichen. Schauen uns diesen noch einmal zusammen an und sehen dann, dass wir uns unseren Hirsch schnappen und zum Lager zurückkehren.“
Ich wunderte mich, was für ein nicht menschlicher Besuch dort im Walde stecken sollte, sah aber davon ab, danach zu fragen, weil ich mir dachte, dass Firehand mir nichts sagen würde, bevor wir nicht wieder dort wären.
Wir drangen also wieder in den Wald ein und näherten uns dessen Mitte. Je näher wir kamen, desto vorsichtiger wurden wir nun doch, bis wir uns endlich, wieder auf dem Boden liegend, vorwärts schlichen. Ich beobachtete Firehand, der voran schlich, genau, wie er es geschickt vermied, kleinere Ästchen oder loses Gestein mit dem Körper zu berühren, um kein Geräusch zu verursachen. Er räumte mir den Weg von diesen Dingen fast vollständig frei, so dass ich keine Mühe hatte, ihm genauso lautlos zu folgen. Jedoch merkte ich, wie sehr diese Körperhaltung mir Brennen in Arm-, Bein- und Rückenmuskeln verursachte --- und wir waren gerade einmal zehn Minuten in dieser Haltung unterwegs.
Dann kamen wir endlich am Ziel an. Firehand winkte mich zu sich heran und machte mir Zeichen, ja leise zu sein. Ich schob mich also vorwärts an das hier dichte Unterholz heran, um zu Firehand aufzuschließen. Dann schob er am unteren Rand ein paar Äste leise auseinander und ich konnte eine allerliebste kleine Lichtung sehen, die fast etwas von einer Höhle hatte, so dicht war sie von Laubwerk umgeben. Und genau in der Mitte derselben, saß --- ein Bär.
Ich zuckte fast zurück, so nah waren wir dem Bären gekommen. Dieser verspeiste gerade gemütlich einige Beeren, die es in dieser „Höhle“ in Massen gab. Er schien sich gerade deshalb hier zu befinden.
Nachdem Firehand mir einige Zeit gegeben hatte, mich an dem Tier sattzusehen, tippte er mich an und gebot mir, ihm voran, wieder zurück zu schleichen.
Wir zogen uns also zurück und ich versuchte, mich genauso zu verhalten, wie Firehand es auf dem Hinweg gemacht hatte. Als wir wieder am Waldrand angekommen waren, sagte er:
„Es ist ein Baribal33, eher ein Pflanzenfresser, wie du gesehen hast. Vorsicht ist aber auch bei ihm geboten. Wenn er aufgeschreckt wird, greift er auch den Menschen an. Ist dann ein nicht zu unterschätzender Gegner. Zwar kein Menschenfresser, wie der Grizzly aber immerhin.“
„Wollen wir ihn nicht auch schießen?“, fragte ich. „Soll doch einen famosen Braten geben, wie ich hörte.“
„Nein, Meister Petz hatte heute einmal Glück. Normaler Weise würde ich mir einen Bärenbraten auch nicht entgehen lassen, aber heute haben wir schon den Hirsch geschossen und dieser gibt mehr Fleisch, als wir zurzeit benötigen. Haben hier auch nicht die Möglichkeit, das Fleisch aus dem Pelz zu bekommen. Müssten also das Tier hier liegen lassen und könnten nur einen kleinen Teil mitnehmen. Wenn wir morgen wiederkämen, um uns zusammen den Rest zu holen, würden sich die Aasfresser der Prairie schon an unserem Bären gütlich getan haben. Auch möchte ich ein Tier nur töten, wenn ich das Fleisch brauche, nicht aber um es hier verrotten zu lassen.“
Dagegen gab es nichts zu sagen und er fuhr fort:
„Ich hole die Pferde, geh du schon einmal zu unserem Hirsch.“
Ich lief also die paar Schritte zu unserer Jagdbeute hinüber und schaute nach, ob ich überhaupt getroffen hatte. Da sah ich nun, dass Firehands Schuss genau dort getroffenen hatte, wohin ich zuvor gezielt hatte. Der meine lag etwa zwei Zoll weiter rechts und hatte eine Verletzung hervorgerufen, die nicht sofort tödlich gewesen war, so dass der Hirsch noch weiter springen konnte.
Jetzt kam Firehand mit den Pferden heran. Er stieg ab und untersuchte den Hirsch auch. Dann sah er auf, und sagte: „Guter Schuss, Leo.“ Ich sagte sofort:
„Jetzt hört aber auf, Mr. Firehand! Mein Schuss hat nicht das vorgegebene Ziel erreicht und Euer Schuss hat den Hirsch erst niedergeworfen.“
„Jetzt mach du mal halblang, Junge.“, gab Firehand darauf zurück. „Wenn ich mich nicht irre, war dies dein erster Schuss mit einem Gewehr auf diese Entfernung und dann auch noch auf ein bewegliches Ziel. Zudem wurdest du durch den plötzlichen Sprung des Hirschs überrascht. So wie ich das sehe, war das unter diesen Bedingungen ein hervorragender Schuss. Der Hirsch wäre ein paar Sprünge weiter auch zusammengebrochen. Wenn du mir nicht glaubst, kannst du ja nachher Bulcher um sein Urteil bitten, wenn wir uns den Braten schmecken lassen. So und jetzt hilf mir, den Bock auf dein Pferd zu heben. Wird dunkel und wir sollten uns auf den Rückweg machen.“
Ich schwieg dazu und wir machten den Hirsch, so gut es ging, auf dem Rücken meines Morgan fest, der sich dies auch gefallen ließ. Dann nahm ich hinter Firehand, auf dessen Rappen, Platz. Den Sattel hatte ich dem Morgan abgenommen, da dieser sonst von dem blutenden Hirsch besudelt worden wäre. Am Knauf haltend, trug ich den Sattel deshalb auf dem Rücken. Dies war zwar unbequem, aber zu Fuß zurück zum Lager zu gehen, wäre noch unbequemer gewesen. Zudem war es tatsächlich in den letzten Minuten schnell dunkler geworden.
Als wir am Lager ankamen, war es schon stockfinster und die Kameraden hatten bereits ein Feuer angefacht. Die ausgestellte Wache hörte uns herankommen und rief uns aus dem Gebüsch an:
„Halt, wer da?“
Wir konnten auf die kurze Entfernung, trotz der Finsternis, den langen Lauf einer Rifle auf uns gerichtet sehen. Firehand hielt den Rappen an.
„Wir sind es, Kirby. Hatten Glück bei der Jagd. Sitzen deshalb zu zweit auf meinem Pferd. Kannst die Gun also einziehen.“
Jetzt trat Kirby, ein langer, sehr hagerer, alter Weggefährte Firehands aus dem Gesträuch und tippte sich an den Hut.
„Konnte Euch bei der Finsternis nicht erkennen, Masters34. Stehe aber ja nicht hier, um Löcher in dieselbe zu starren, sondern, um zu wachen.“
„Schon recht, Alter.“, meinte Firehand. „Hattest uns schön gestellt. Wären wohl nicht an euch gekommen, mit dir auf Wache, Kirby.“
Kirby ließ jetzt, aufgrund des Lobes Old Firehands, grinsend seine schlechten Zähne sehen und winkte uns durch eine Lücke im Gesträuch, wo, einige Schritte entfernt, unsere Kameraden um ein Feuer lagerten.
„Ah, seid ihr endlich auch wieder zurück, Mesch‘schurs?“ rief Korner. Und dann: „Oh, was sehe ich da auf dem Gaul unseres Greenhorns? Einen ausgewachsenen White-Tailed. Na, das gibt einen schönen Braten, … einen guten Braten.“
Nun sprangen doch einige Kameraden auf und wollten sich unsere Beute näher ansehen. Bulcher war einer der ersten, die herankamen. Er packte denn auch gleich mit an, um den Hirsch vom Pferde herunter zu heben.
„Schönes Tier.“, meinte er. „Wie geht die Geschichte zu dieser Beute?“
Er sah mich dabei an, ich zuckte jedoch nur mit den Schultern. Daraufhin sah er zu Firehand herüber, dieser sagte:
„Lass gut sein, Bill. Können später darüber reden. Jetzt lasst uns dem Hirsch erst einmal den Rock ausziehen, damit wir alle zu unserem Stück Fleisch kommen.“
Das ließen sich die Jäger nicht zweimal sagen. Die Messer wurden gezogen und in kurzer Zeit brieten die ersten Stücke Fleisches an dem Spieß über dem Feuer. Als alle sich satt gegessen hatten, fragte Bulcher Firehand erneut, wie die Jagd auf den Hirsch verlaufen war. Firehand erzählte das vorgefallene, ließ aber die Begegnung mit dem Bären aus.
Bulcher sagte dazu:
„Habe mir schon gedacht, dass unser Neuzugang sich wieder auszeichnen würde. Hätte noch gefehlt, dass ein solcher Neuling auch hier gleich beim ersten Schuss auf ein flüchtendes Wildtier ins Herz getroffen hätte. War aber, wie du schon sagtest, Firehand, ein hervorragender Schuss. Bin sicher, dass hier keiner besser geschossen hätte, als du es heute getan hast, Leo.“
Aus allen Richtungen wurde Zustimmung geäußert. Ich war zwar nicht davon überzeugt, dass wirklich keiner der anderen ein solchen Schuss getan hätte, war aber doch zufrieden. Wenigstens hatte Firehand nicht übertrieben, als er von einem hervorragenden Schuss gesprochen hatte.
Jetzt entspann sich eine der lebhaften Lagerfeuer-Unterhaltungen unter Prairiemännern, wie ich sie später noch des Öfteren erlebt habe und wie ich sie immer mochte. Jeder hatte sein eigenes erstes Jagderlebnis zu berichten und so kamen einige interessante, spannende aber auch lustige Erlebnisse zur Sprache. Eben erzählte Clinton, wie er bei seiner ersten Jagd auf Büffel beinahe von einem ausgewachsenen Bullen aufgegabelt worden wäre, da stand Bulcher, der die Geschichte wohl schon des Öfteren gehört hatte, auf und sagte:
„Werde mal draußen, den alten Kirby ablösen. Hat sicher auch noch einiges zu erzählen, der alte Waldläufer.“
Er ging durch die bereits erwähnte Lücke im Gebüsch und bald darauf kam Kirby, um sich zu uns zu setzen.
Er nahm sich auch ein Stück Hirschbraten und hatte kurz darauf tatsächlich einige Jagderlebnisse zu berichten. Firehand stand jetzt auch auf und sagte:
„Das Feuerholz geht zur Neige, werde also ein wenig Nachschub holen.“
Er entfernte sich vom Lager. Ich wollte noch einmal nach meinem Pferd sehen und stand daher auch auf, um mich in der entgegengesetzten Richtung vom Feuer zu entfernen. Wir hatten die Pferde nur angehobbelt, so dass sie sich doch in einigem Umkreis vom Lager bewegen konnten. Zwar sollte die Wache die Tiere im Auge behalten, aber ich fand meinen Morgan nicht sofort. Er hatte sich doch sehr weit in die Richtung des Gebüsches bewegt, bei dem Bulcher auf Wache saß.
Bei der Suche nach meinem Pferd kam ich dem Wachtposten daher sehr nahe, war aber zunächst noch durch das Gebüsch gedeckt. Da hörte ich, dass Bulcher nicht allein war. Er sprach mit jemandem. Ich wollte gerade die paar Schritte zu meinem Pferd weitergehen, wobei ich aus dem Sichtschatten des Gesträuchs getreten wäre, da hörte ich die Stimme Old Firehands, der gerade zu Bulcher sagte:
„Ich sagte dir doch, der Junge ist besonders. Habe noch keinen kennengelernt, der sich so leicht in die Dinge hineingefunden hat, wie er.
Erst reitet er, als hätte er nie etwas anderes getan, dann schießt er mit dem Gewehr, wie ein Alter. Beim Spurenlesen leistet er bereits, ohne größere Anleitung, erstaunliches und nun heute dieser Schuss auf ein Wildtier bei seiner ersten Jagd mit einem Schießeisen.“
„Stimmt schon. Der Junge ist fast fertig, ohne groß in die Lehre gegangen zu sein. Hat bereits jetzt mehr Verstand und Können gezeigt, als die meisten unserer Kameraden. Ist aber doch ein Greenhorn.“
„Egad, wieso dieses Wort? Habe es mir bereits abgewöhnt, ihn mit diesem Wort zu ärgern. Ist ja auch unpassend für einen wie ihn.“
„Sehe das anders, Firehand! Der ist noch so grün, dass ihm gar nicht klar ist, wieviel er bereits jetzt zu leisten im Stande ist. Sollten ihm aber auch nicht zu viele Lorbeeren winden, meine ich, könnte ihm zu Kopf steigen. Habe dies heute zwar selbst bereits getan, denke aber, dass das anders werden muss.“
„Hast zwar recht, was seine Unwissenheit betrifft, ich glaube aber nicht, dass er zur Überheblichkeit neigt.“
„Nun, das kann man nicht wissen. Wir kennen ihn im Grunde auch erst ein paar Tage. Aber ich denke auch, dass du ihn richtig einschätzt. Trotzdem muss er sich erst noch im Ernstfall beweisen. Hatten bisher keine Indianer zu fürchten, was aber jetzt bald anders werden kann. Wollen hoffen, dass sie uns nicht feindlich gesinnt sein werden, aber man kann ja nie wissen. Kommen wir in eine Lage, in der Kaltblütigkeit und Erfahrung den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen, wird sich zeigen, was wirklich in ihm steckt.“
„Auch hier pflichte ich dir bei. Dennoch denke ich, dass wir auch in diesem Punkt auf ihn bauen können. Vorhin, beim Anschleichen an den Hirsch, konnte ich ihm zunächst anmerken, dass er sehr aufgeregt war. Immerhin war es seine erste richtige Jagd. Als er aber anlegen sollte, hatte er sich wieder voll unter Kontrolle. Hielt sein Gewehr so ruhig, als gelte es nur, wieder eine Zielscheibe zu treffen.“
„Sollte mich freuen, wenn du recht behieltest. Ist mir ziemlich ans Herz gewachsen der Junge und daher wäre ich mächtig stolz, wenn er einmal ein tüchtiger Scout und Prairiemann würde, von dem wir sagen könnten, er habe seine ersten Schritte bei uns getan.“
Firehand stimmte wiederum zu und machte nun die Bemerkung, dass er noch Feuerholz sammeln wollte und ich schlich mich deshalb wieder ein paar Schritte rückwärts, um vorgeben zu können, soeben erst hier angekommen zu sein, um nach meinem Pferd zu sehen.
Ich ging dann wieder, absichtlich vernehmbareren Schrittes, um das Gesträuch herum, so dass Bulcher rief: „Halt, wer dort?“
Ich gab zurück:
„Ich bin´s, Mr. Bulcher. Wollte noch zu meinem Pferd, muss sich hier irgendwo herumtreiben.“
Ich sah so eben noch, wie Firehand wieder in der Lücke im Gebüsch verschwand und gab mir den Anschein, ihn nicht bemerkt zu haben.
„Dein Pferd? Muss gleich da vorn rechts stehen, schlich eben noch hier vorüber.“
„Ah, ja da ist er. Muss ihm doch noch eine gute Nacht wünschen.“
„Recht so, Junge. Das Tier hat es verdient, dass du dich kümmerst. Werde meinem Gaul gleich auch noch einen Abendbesuch abstatten.“
Unser Wortwechsel war beendet und so ging ich die paar Schritte hinüber zu meinem Pferd. Nachdem ich dem Tier noch ein paar Worte zugeflüstert hatte, legte es sich hin und ich ging zurück zum Feuer, um meine Decken zu holen. Ich wollte bei dem Morgan schlafen. Als ich zurückkam, legte ich meinen Kopf an seinen Hals, was sich das Tier gern gefallen ließ. In all den Jahren, in denen ich in far-west unterwegs war, hatte ich es danach immer so gehalten.
Vor dem Einschlafen dachte ich noch über das zufällig belauschte Gespräch zwischen Firehand und Bulcher nach. Wie man sich denken kann, hatte ich zwar ein schlechtes Gewissen, weil ich gelauscht hatte, war aber doch an diesem Abend ziemlich zufrieden mit mir. Ich nahm mir vor, die beiden nicht zu enttäuschen, sollte es auf unserem Ritt hart auf hart kommen und wir auf feindliche Indianer stoßen. Diesen Überlegungen nachhängend, schlief ich schließlich ein.
Am Morgen danach brachen wir doch nicht gleich wieder auf, sondern nahmen erst ein ausgiebiges Bad im Fluss. Jener machte ein paar Schritte weiter eine Krümmung, in deren Ausbuchtung die Strömung kaum spürbar war und wo deshalb ein angenehmes und ungefährliches Baden möglich wurde. Nach den Tagen im Sattel, empfand ich es als geradezu paradiesisch, mich einmal ausgiebig reinigen zu können. Den anderen schien es ebenso zu gehen und so brachten wir noch fast den halben Tag hier an der Mündung des Cedar Creeks zu.
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