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Das ebenfalls der Moderne verpflichtete Wohnhaus setzt nun den Schlusspunkt in dem großen, parkähnlichen Garten des Hotels. Der dreigeschossige Monolith, errichtet in Ziegelbauweise und verkleidet mit erdfarbenem, grob gekörntem und von Hand aufgetragenem Putz, legt sich an und in den Hang. Sein oberirdischer Grundriss ist annähernd quadratisch, er erwächst aus dem in die Topografie geschobenen großen Untergeschoss, das als Sockel ausreichend Platz für untergeordnete Nutzung bietet. Kompakt wurden die Küche und das Wohnzimmer im Erdgeschoss untergebracht, zwei Loggien gestatten den geschützten Aufenthalt im Freien. Grünlicher Terrazzo harmoniert mit dem Mobiliar aus Eiche. Einläufig führt die hölzerne Treppe hinauf ins Obergeschoss, hier wurden Eltern- und Kinderschlafzimmer untergebracht. Eine Loggia wird auch zum erhöhten intimen Rückzugsraum.
Die Dachterrasse feiert den Ausblick und die dem Hotelbetrieb entrückte Privatheit. Rosen versüßen den Aufenthalt. Die robuste, geneigte Pergola wird zum Höhepunkt des kantigen Kubus. Dem massiven und von Einschnitten geprägten Volumen setzt das Spalier an der nordwestlichen Seite ein entsprechend schweres und dabei doch transparentes Dach auf.

Oben: Tiefliegende Fenster und präzise Einschnitte machen die Schwere des Hauses spürbar.
Unten links: Die intime Loggia in der Küche bietet ausreichend Platz für Ausblick und Austritt.
Unten rechts: Die geradlinige, reduzierte Formensprache des Hauses bestimmt auch die Innenräume. Eiche sorgt hier für Wohnlichkeit.
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OBERGESCHOSS

DACHGESCHOSS

ERDGESCHOSS

MASSSTAB M 1:400
1EINGANG
2KÜCHE/ESSEN
3WOHNEN
4BAD
5ELTERN
6KINDER
7DACHTERRASSE
SCHNITT

Standort: Oberbozen (I)
Planungsbüro: bergmeisterwolf architekten
Anzahl der Bewohner:
6
Wohnfläche (m2):
60
Grundstücksgröße (m2):
14.232
Zusätzliche Nutzfläche (m2):
160
Bauweise: Ziegelbauweise
Fertigstellung: 2014
Weiterbauen im Weiler
So hat man vor einigen Jahrzehnten noch nicht gebaut, hier treffen regionale Kultur und neuzeitliche Bauweisen zusammen und bilden eine kontemplative Einheit.
Die beiden Wohnhäuser nehmen Bezug auf eine typische Siedlungsform des Gadertals, den Weiler, eine gehöftartige Hausgruppe, die das Prinzip der nachbarschaftlichen Gemeinschaft abbildet. Dieser traditionellen Bauform mit ihren zum Tal gerichteten Firsten entsprechen die beiden Gebäude – ein Wohn- und ein Ferienhaus. Aber statt rustikaler Dekoration haben die Architekten alle Erkenntnisse nachhaltigen Bauens beherzigt. Denn umweltbewusste Ökonomie gemäß den regionalen Voraussetzungen entspricht viel eher dem Prinzip der Bergbewohner. Nicht nur bautypologisch harmonieren die Gebäude mit der Region, auch alle Materialien stammen aus der Nachbarschaft. Beide Häuser sind aus Sichtbeton mit Dolomitsteinzuschlag errichtet, und in der richtigen Mondphase geschlagene Lärchenhölzer verkleiden Dach und Fassaden. Die für den Innenausbau verwendeten Zirbenhölzer (eine hochalpine Kiefer) stammen ebenfalls aus dem Gadertal. Die handgehobelten Fensterrahmen sind dreifach verglast, zum Energiekonzept gehören Erdwärme, Fotovoltaik, passive Sonnenenergie und Wohnraumlüftung. Das Trinkwasser kommt aus einer eigenen Quelle, die Häuser sind autark.
Die moderne Technik ist also keine aufgesetzte Wiedergutmachung für ein freistehendes Haus, wie man es in städtischen Siedlungsbeispielen häufig findet. Schon die Konstruktion ist ohne Stützmauern so auf den Berghang ausgerichtet, dass nur ein minimaler, schonender Aushub erforderlich war. Ihre Orientierung und die Position der Fenster erfordern keine Verschattungseinrichtungen. Die Staffelung der Lärchenschalung dient dem Holzschutz. Aber die Architekten haben nicht nur alles „richtig“ gemacht, sie haben auch innenräumlich durch unerwartete Raumzuschnitte und das Nebeneinander von Sichtbeton, unbehandeltem, massivem Zirbenholz und weichen Lodenstoffen eine wohnliche Atmosphäre geschaffen. Im Haupthaus reichen die Wohnräume im Obergeschoss bis unters Dach. Zusammen mit den reduziert abstrakten Ausbauten und den aussichtsreichen großen Öffnungen ergibt sich eine bergende Umgebung.

Oben: Regionale Elemente wie Satteldach, Loggia und Holzfassade werden aufgenommen und eigenständig interpretiert.
Unten links: Die blendend weißen Innenräume sind von massiver, unbehandelter und handgehobelter Zirbe bestimmt.
Unten rechts: Die Baumaterialien wurden auf ein Minimum beschränkt. Hier ist jeder Einrichtungsstil denkbar.
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OBERGESCHOSS

DACHGESCHOSS

ERDGESCHOSS

MASSSTAB M 1:400
1ZUGANG
2BAD/WC
3WOHNEN
4KOCHEN
5LOGGIA
6ESSEN
7ZIMMER
8TECHNIK
9GARAGE
SCHNITT OHNE MASSSTAB

Standort: Pliscia/Enneberg (I)
Planungsbüro: pedevilla architects
Anzahl der Bewohner:
4 + 4
Wohnfläche (m2):
185 + 92
Grundstücksgröße (m2):
609
Zusätzliche Nutzfläche (m2): 78
Bauweise: Massivbauweise
Heizwärmebedarf: Haus 1: 21 kWh/m2a Haus 2: 27,92 kWh/m2a
Primärenergiebedarf : Haus 1: 7,69 kWh/m2a Haus 2: 10,37 kWh/m2a
Energiestandard: Klimahaus A
Baukosten gesamt: 770.000 Euro
Fertigstellung: 2013
Haus am Hang
Das Haus steht auf einem Hanggrundstück mit großartigem Blick ins Tal. Es ersetzt einen Vorgängerbau aus den Siebzigerjahren, dessen äußere Kubatur aufgenommen werden musste.
Die Umgebung entspricht der Wohnbebauung aus dieser Zeit. Die Bauherrschaft wünschte sich einen Neubau, der die aussichtsreiche Lage auch im Innenraum erleben lässt. Sie hat ihren Architekten gezielt angesprochen, wohl wissend, dass sie mit einem extravaganten Entwurf rechnen durfte. Die Konzeption, die Grundrissaufteilung, die Anmutung der Räume wurden zusammen entwickelt.
Im Eingangsgeschoss liegen zwei separate Zimmer, in den dunklen Seiten Kellerräume, der Wellnessbereich in der Tiefe des Bergs wird von einem Lichthof erhellt. Im Hauptgeschoss darüber „fließt“ die Wohnebene, wobei dieser gängige Begriff für offene Raumkompartimente hier wirklich den weichen, organischen Übergang vom Lesezimmer bis zum Hauswirtschaftsraum treffend bezeichnet.
Zur Talseite bietet sich durch die breite Verglasung der freie Blick in die Landschaft. Betont wird diese Funktion durch den gebärdenhaften Einschnitt der Fassade, der sich an den Hausflanken wie ein Etui öffnet und schließlich das ganze Geschoss einnimmt. Den rückwärtigen Garten kann man über eine Terrasse betreten. Das Dachgeschoss teilen sich Eltern- und zwei Kinderzimmer, ergänzt durch großzügige Bäder, Ankleiden und zwei eingeschnittene Terrassen.
Zentrales gestalterisches Element ist eine weiße Treppe, deren Brüstungsgeschlinge sich wie ein domestiziertes Fabelwesen über drei Ebenen nützlich macht. Aber: Es gibt auch einen Aufzug. Weiße Wandschränke reduzieren den Bedarf an herumstehendem Mobiliar, sodass die Treppe konkurrenzlos herrscht. Das Haus ist als Stahlbetonkonstruktion errichtet, die Fassade als Wärmedämmverbundsystem ausgeführt, unterbrochen von Alu-Glas-Elementen mit äußeren Sonnenschutzlamellen und innenliegendem Blendschutz. Alle Innenwände sind in Trockenbauweise hergestellt, ebenso die Treppenbrüstungen, in denen eine tragende Stahlprofilkonstruktion steckt. Die Oberflächen sind mit Wand- bzw. Lackfarbe gestrichen, der Bodenbelag glänzt als fugenlose Estrichbeschichtung. Auf dem Dach mit vorbewittertem Zinkblech befinden sich solare Wärmetauscher.

Oben: Weiche Konturen führen zum Eingang im Sockelgeschoss. Außen und Innen gehören kongenial zusammen. Die Gestaltung kokettiert mit der Nierentischmoderne. Wohin sich der Blick richten soll, zeigt die sich zum Tal aufweitende Fassade im Obergeschoss.
Unten links: Das Blattwerk der Treppenbrüstung wird von Stahlprofilen stabilisiert, die Gipskartonflächen sind ausgespachtelt und lackiert. Bei der Küchenarbeit belohnt ein traumhafter Ausblick.
Unten rechts: Die Wandschränke und wenigen Sitzmöbel konkurrieren nicht mit der Treppenkunst.
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DACHGESCHOSS

UNTERGESCHOSS

ERDGESCHOSS

MASSSTAB M 1:400
1ZUGANG
2GARAGE
3TECHNIK
4RUHEBEREICH
5LICHTHOF
6WELLNESS
7BAD
8SAUNA
9LAGER
10ZIMMER
11LESEN
12WOHNEN
13ESSEN/KOCHEN
14HAUSWIRTSCHAFTSRAUM
15KIND
16ANKLEIDE
17SCHLAFEN
18TERRASSE
SCHNITT

Standort: Winnenden
Planungsbüro: Jürgen Mayer H.
Anzahl der Bewohner:
4
Wohnfläche (m2):
393
Grundstücksgröße (m2):
891
Zusätzliche Nutzfläche (m2): 114
Bauweise: Stahlbetonkonstruktion mit Wärmedämmverbundsystem
Primärenergiebedarf: 25 kWh/m2a
Fertigstellung: 2011
Erweiterung eines Wohnhauses
Ein bestehendes Wohnhaus am Ortsrand von Wuppertal-Schöller, erbaut zwischen 1900 und 1910 und zunächst als Jagdhaus genutzt, sollte für eine vierköpfige Familie erweitert werden.
Die Ortschaft wird geprägt vom Baumaterial Kalkstein, der aus dem familieneigenen Steinbruch Oetelshoven kommt. Dadurch ist bis heute ein einheitliches Ortsbild ablesbar.
Das alte Haus hat eine fünfachsige, symmetrische Straßenfassade, die sich im Inneren fortsetzt. Das Satteldach reicht bis zur Decke des Erdgeschosses herunter, was Konsequenzen für den geplanten Anbau bedeutete: Einerseits sollte der Bestand um neuzeitlichen Wohnkomfort erweitert, andererseits eine Balance zwischen dem Vorhandenen und dem Hinzugefügten erreicht werden. Die Architekten entschlossen sich, eingeschossig an das vorhandene Haus anzuschließen und diesen Zwischentrakt zweigeschossig zum Garten fortzusetzen. Dabei wurden die Fluchten des Altbaus respektiert, sodass von der Straße gesehen seine Präsenz und Anmutung nicht beeinträchtigt wird.
Der innere Weg wird ebenfalls aufgenommen und zum Neubau hin verlängert. Er endet im Obergeschoss mit Weitblick zum Tal und im Untergeschoss mit dem Austritt zum Innenhof, der das dort eingebaute Hallenbad belichtet. Der kubische Anbau nimmt das Material des alten Hauses auf, wobei dessen bislang noch weiß geschlämmte Fassaden später einmal gereinigt werden sollen, um den Dialog zwischen Alt und Neu noch harmonischer zu gestalten.

Oben: Ein 100 Jahre altes ehemaliges Jagdhaus wurde zu einem stattlichen Anwesen erweitert: kompromisslos in der Kubatur, unauffällig von der Straße und verbindlich im Material.
Unten links: Attraktion ist das unterirdische Schwimmbad, das über den Tiefhof belichtet wird. Hier setzt sich der Kalkstein der Außenmauern auch innen fort.
Unten rechts: Beim Kamin im Obergeschoss des Neubaus taucht der Stein, hier glatt verfugt, noch einmal auf.
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UNTERGESCHOSS

ERDGESCHOSS

MASSSTAB M 1:400
1ZUGANG
2BAD
3KOCHEN/ESSEN
4KAMINZIMMER
5SCHWIMMBAD
6AUSSENHOF
SCHNITT

Standort: Wuppertal
Planungsbüro: denzer & poensgen
Anzahl der Bewohner:
4
Gesamtwohnfläche (m2):
200
Wohnfläche (m2): Bestand: 122 Anbau: 78
Grundstücksgröße (m2):
1.800
Zusätzliche Nutzfläche (m2): Schwimmbad UG: 262
Bauweise: konventionelle, zweischalige Bauweise
Primärenergiebedarf: 66,7 kWh/m2a
Fertigstellung: 2011
Nachhaltiges Holzhaus
Nachhaltigkeit wird bei diesem Haus auf den gesamten Lebenszyklus bezogen.
Nachhaltigkeit wird bei diesem Haus vor allem auf die Herstellung, den Unterhalt und schließlich – in ferner Zukunft – den Abbruch des Gebäudes bezogen. Berücksichtigt wurde also der gesamte Lebenszyklus von der Gewinnung der Baumaterialien bis zu ihrer Entsorgung.
Errichtet wurde das Haus auf einem betonierten Kellergeschoss deshalb in Dickholzbauweise, in anderen Gegenden bezeichnet man das Konstruktionsmaterial auch als Kreuzlagenholz (KLH) oder Cross Laminated Timber (CLT). Durch die (formaldehydfreie) kreuzweise Verleimung der Fichtenholzlamellen wird deren Schwinden und Quellen reduziert und ihre statische Belastbarkeit erhöht. Auf der Innenseite sind die vorgefertigten Elemente mit Lehm verputzt, nach außen folgt eine Hanfdämmung. Die abschließende Fassade besteht aus handgespaltenen Zedernschindeln, die nicht nur der Tradition entsprechen, sondern gleichzeitig einen Insektenschutz bieten.
Die großzügige Wohnfläche führt zu keiner massiven Behauptung in der Landschaft, vielmehr bestimmen Wohn- und Schlafbereiche als schlanke Flügel die Kubatur des Gebäudes, das sich dem Außenbereich mit freien Formen mitteilt. Zwischen den Schenkeln der Hausfigur empfängt einerseits der Eingang, andererseits liegt hier eine geschützte Terrasse.
Innen erlebt man eine funktionale Wohnskulptur. Entsprechend dem Vorsatz der Nachhaltigkeit wurden die Dielen über der Fußbodenheizung aus alten Eichenhölzern hergestellt, aber neben der Idee des Recyclings erhält das Haus dadurch auch eine ungewöhnlich warme Atmosphäre. Die Heizenergie wird mit einer Wärmepumpe aus einer Tiefensonde gewonnen. Im Garten gibt es ein naturnahes „Schwimmbiotop“.
Das Haus – so versichern die Architekten – ist hundertprozentig biologisch abbaubar.

Oben: Eine Villa, die sich mit ihren schlanken Flügeln in die Landschaft fächert. Die Architektur folgt – gerade wegen der verschwenderischen Größe – in jedem Detail den Prinzipien der Ressourceneffizienz.
Unten links: Das Haus lebt vom intensiven Bezug zum Außenraum. Jedes Fenster, jeder Austritt, jede Terrasse teilt sich anders mit. Tages- und Jahreszeiten lassen sich intensiv verfolgen.
Unten rechts: Die Küche erhält das Licht in der Frühe, von Osten. Ein glänzender weißer Tresen gibt Ruhe vor dem lebhaft gemaserten Einbauschrank, hinter dem noch eine Vorratskammer folgt.
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OBERGESCHOSS

ERDGESCHOSS

MASSSTAB M 1:400
1EINGANG
2KOCHEN
3ESSEN
4WOHNEN
5ZIMMER
6ABSTELLRAUM
7BAD
8WIRTSCHAFTSRAUM
9WC
10GARAGE
11TERRASSE
12SCHWIMMBIOTOP
13ANKLEIDE
14SCHLAFEN
15TERRASSE
16BEGRÜNTES DACH
SCHNITT OHNE MASSSTAB

Standort: Frohnleiten (A)
Planungsbüro: Marion Wicher Architektur
Anzahl der Bewohner:
6
Wohnfläche (m2):
303
Grundstücksgröße (m2):
1.600
Zusätzliche Nutzfläche (m2): 67
Bauweise: Holzbau
Primärenergiebedarf: 36 kWh/m2a
Fertigstellung: 2010
Den See im Blick
Architektonische Akkuratesse und Eleganz in bester Lage.
Herrliberg liegt am unteren rechten Zürichseeufer an der sogenannten Goldküste im Bezirk Meilen im Kanton Zürich, eine Lage so prominent wie kostspielig wie begehrt. Der Bauherr tat das einzig Richtige: Er stellte auch an die Architektur höchste Ansprüche, die in großartig unverbaubarer Lage direkt auf einer Krete, also einem Gebirgskamm, mit Blick über den See und Richtung Alpen, neu entstehen sollte, und beauftragte das junge Zürcher Büro von Juan González und Rubén Daluz.
Die beiden in Spanien geborenen Architekten, die seit 2012 zusammenarbeiten, entwickelten zwei gegeneinander verschobene und gleichzeitig organisch miteinander verschmolzene kubische Baukörper, die sich über die stark abfallende Geländekante schieben. Wohn- und Schlafgeschoss sind gen Südwesten orientiert, dem See begegnen sie längs gerichtet mit Panoramafenstern. Zur Quartierstraße hingegen präsentiert das Haus eine geschlossene Front. Lediglich bei Nacht sickert Licht durch die in die helle Betonfassade gestanzten Ornamente.
Innenräumlich ist die Villa über drei Geschosse organisiert, eines davon schiebt sich als Split-Level zwischen Erd- und Obergeschoss. Hier liegt die Küche. Sie bildet nicht nur die räumliche und gesellschaftliche Mitte, sie behält auch alles im Blick: das erdgeschossige Esszimmer und den auf den See ausgerichteten großzügigen Wohnbereich ebenso wie das Entree auf der anderen Seite. Breite Treppen verbinden die offenen Räume miteinander. Schränke und Regale aus edlem Furnier entlang der Wände sorgen für Ordnung. Das Untergeschoss ist aufgrund der Hanglage von der Straße her nicht sichtbar. Es macht Platz für ein Arbeitszimmer, ein Studio sowie zwei weitere Räume samt kleinem Bad. Technik- und Lagerräume sind gegen den Hang hin angeordnet.




