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Als ein weiteres Organ zum Sehen steht uns dann auf ätherischer Ebene die gedrehte Zirbeldrüse zur Verfügung. In diesem Zusammenhang beschreibt Drunvalo eine Beweglichkeit um 90 Grad. Diese Art des Sehens wird in alten spirituellen Texten gerne als das Sehen aus dem Einzigen Auge bezeichnet. Spezialist zum Thema Auge, Sehen, Sicht, Licht und Zirbeldrüse ist Jacob Libermann. Sein Buch Lichtmedizin ist eine weiterführende Anregung für Sie.
Die Schlüssel sind also Verständnis über das Blicken und das bewusst erlebte und gefühlte DASEIN im JETZT in dem Raum, den es zu erfahren gibt.
Selbsterfahrung durch Heilige Geometrie
Brandaktuell wurden all diese meine Erfahrungen wieder, als ich über mein Interesse an Spiritualität, Religion, Esoterik und Ethnologie immer wieder mit dem Gedanken eines Paradigmenwechsels, einer kommenden großen Veränderung konfrontiert wurde.
Dieses Zusammenkommen von zwei Seiten, der Spiritualität und des Erfahrungsbereiches des Nichtsichtbaren mit den Naturwissenschaften, mit Mathematik, Physik und Astronomie, wo alles Erfahrbare greif- und messbar gemacht wird, zeigt für mich einen fundamentalen Grundsatz des Lebens, wie wir es erfahren: Hier in unserem Erfahrungsbereich verbinden sich die Eindrücke und das Erleben aus einem höheren und einem niedrigeren Schwingungsbereich kommend. Mit anderen Worten: eines von zwei Richtungen aus der Quelle hervorgehenden Schwingens.
In den folgenden Kapiteln möchte ich uns erfahrbar machen, wie wir einerseits unseren Blick spielerisch in Bewegung bringen und wie wir andererseits uns neu im Raum empfinden, um uns schließlich zu öffnen für den Sprung hinein in die Wahrnehmung von uns selbst im nächsthöheren Zusammenhang.
Was eignet sich da besser, als unser eigenes Verständnis zu aktivieren durch die Beschäftigung mit den Strukturen des Seins, die der Mensch seit Tausenden von Jahren über die Zeiten des Wissens und Vergessens hindurch in heiligen geometrischen Figuren und Zeichnungen weitergetragen hat?
Die Heilige Geometrie stellt uns dieses Wissen in ihren Darstellungen bewusst oder noch nicht bewusst zur Verfügung. In unserer Beschäftigung und Auseinandersetzung mit ihr können wir uns in einem vereinfachten Spielfeld des Lebens Erfahrungen aneignen, die wir dann in unserem eigenen gefühlten Leben selbst ins DASEIN leben können.
Der Sandkasten
Über die Heilige Geometrie sind schon viele Texte geschrieben worden. Den Aspekt, uns selbst in der Heiligen Geometrie zu spüren, möchte ich in uns allen anregen, sodass wir uns in ihr mit unserem ganzen Sein eingebettet empfinden. Ich spüre, wie diese Sichtweise uns in eine neue Seins-Weise führt.
Ich freue mich, wenn ich Sie dazu anregen kann, alle Ihre Sinne zu öffnen und sich spielerisch voranzubewegen wie ein Kind, welches zum ersten Mal einen Sandkasten entdeckt. Bildlich gesehen sehe ich vor meinem inneren Auge einen Sandkasten, in dem die Muster und Gesetze, die wir Heilige Geometrie nennen, uns als Sand zur Verfügung stehen. Als Beobachter können wir darauf sehen und diese analysieren. Tausende von Jahren haben wir am Rand dieses Sandkastens gesessen und auf die wunderbaren Formen, Figuren und Zusammenhänge geschaut. In der Vergangenheit gab es Zeiten, in denen sie geehrt und geachtet wurden, und andere, in denen die Menschheit sie geradezu distanziert missachtete und auf Abstand zu den geometrischen Formen ging.
Mein tiefes Empfinden ist, dass es jetzt an der Zeit ist, in den Sandkasten hineinzuspringen, sich in den Zusammenhängen und Sandkörnchen zu wälzen, zu drehen, zu spielen und mit ihnen zu bauen. Als Beobachter vom Rand aus können wir uns nicht als Mitschöpfer empfinden.
Sobald wir durch die Kräfte des Lebens, von Wind und Wasser bewegt werden, fühlen wir uns als Zuschauer oder Betroffener eines mehr oder weniger guten Films. Wenn wir Glück haben, empfinden wir dies als schön und geben uns einfach dem Beobachten hin. Aber in unserem Leben haben wir auch viele Erfahrungen als Zeuge und als Unwissender gemacht, die keine Harmonie und nicht das Gefühl des Eins-Seins mit dem Geschehen im Sandkasten entstehen ließen.
Weil diese Harmonie des Eins-Seins und Eins-Empfindens nicht stattfindet und wir uns außerhalb dieses Materials Sand empfinden, wird uns das ständige Spiel des Lebens, das Spiel der Teilchen, der Einfluss von Kräften, auf die wir nicht selbst Einfluss nehmen können, zur Last und Belastung und letztendlich beängstigend.
In meinem eigenen Leben zeigt es sich mir immer mehr, dass sich mein Empfinden auf angenehme Weise stark verändert hat, nachdem ich das Spiel begonnen habe und mehr und mehr zugelassen habe, das ich mich in dem Ganzen und als Teil des Ganzen darin enthalten fühle. Je nachdem, wie ich mich sehe – als ein Teilchen von vielen, als mit den Teilchen Spielende, als die Zulassende oder als Teilhaberin –, hat sich meine Wahrnehmung drastisch verändert und bringt Begeisterung und Freude.
Sich als ein Teilchen aus dieser Position heraus zu sehen, bedeutet gleichzeitig, einzeln und ganz zu sein und paradoxerweise auch ein Teil des Ganzen zu sein. Das ergibt ein übergeordnetes Bild: eingebunden als Teilchen am richtigen Platz, wie eine Zelle im Körper, in voller Schönheit in der großen Gesamtheit.
Einladung
Ich möchte Sie einladen zu einer Reise in die Schöpfung, zu einer Reise in das Sein hinein und zu einem neuen Blick aus der Schöpfung heraus. Wenn wir uns mit ihr eins empfinden, wenn wir von einer neuen Warte aus diese Schöpfung in ihrer Ordnung in der Heiligen Geometrie wahrnehmen und diese Heilige Geometrie auch in unserem eigenen Sein empfinden, dann wird alles, was wir aus diesem neuen Winkel des Seins heraus fühlen, denken und wahrnehmen, automatisch im Einklang mit der großen Schöpfung sein.
Wenn wir daran glauben, dass diese Schöpfung das Beste für uns möchte, dass diese Schöpfung aus unendlicher Liebe zu allem, was geschöpft ist, besteht, dann wird auch unser ganzer Ausdruck im Einklang mit diesem Schöpfungsmuster entstehen und unser Ausdruck wird nichts anderes mehr sein als ein Dem-göttlichen-Prinzip-Folgen.
Durch die einzelnen Schritte hinein in das Erfahren der Schöpfung und in das Blicken aus der Schöpfung heraus werde ich Sie in den einzelnen Kapiteln Schritt für Schritt führen.
Unser gewählter Zugang wird die Heilige Geometrie sein. Die Heilige Geometrie bietet uns den großen Vorteil, dass wir sie nicht mit einer speziellen Glaubensrichtung verbinden. Heilige Geometrie steht direkt mit Form und Ausdruck der Schöpfung in Verbindung und erst aus ihr heraus haben die einzelnen Religionen oder spirituellen Richtungen Symbole für sich beansprucht. Gehen wir an ihre Wurzeln, so können wir uns vollkommen unbelastet mit ihr beschäftigen und unser Hineinfinden in die Schöpfung spielerisch gestalten.
Wir Denker und Konditionierte der westlichen Welt haben es schwer, uns inmitten einer göttlichen Stofflichkeit wahrzunehmen. Wir nehmen Stofflichkeit – unseren materiellen Körper – nicht mehr als göttlich wahr und wir nehmen uns nicht mehr als in ihr und aus ihr heraus sehend wahr. Wir haben uns außerhalb der Schöpfung gestellt und sehen sie an. Genau an dem Punkt kann uns die Tatsache, dass wir vorher die Heilige Geometrie und die Schöpfungsstrukturen von außen betrachtet und sie analysiert haben, hilfreich sein.
Wenn wir von innen in das Sein hineinschauen, können wir wieder innere Bilder zur Hilfe nehmen. Und auch die Bilder der Heiligen Geometrie und der Schöpfungsmuster zeigen sich, jedoch aus einer neuen Perspektive, aus einem neuen Blickwinkel und in einem neuen Umfang. Um uns hineinzufinden in das »Netz« des Daseins, dienen uns immer wieder Hilfsbilder und sie zeigen uns, in einer Mischung aus Fühlen und Denken, wie es wohl aussieht, wenn wir in diese Geometrie, die die Schöpfung selbst ist, hineinschauen.
Ein Experiment
Ich möchte Sie, lieber Leser, dazu anregen, diesen neuen Blick aus der Geometrie heraus in die Geometrie hinein einfach als Experiment zu sehen. Machen wir uns auf, das auf verschiedenste Art und Weise auszudrücken. Erspüren wir eine Geometrie, eine Heilige Geometrie, und nehmen wir uns als Bestandteil in ihr wahr, wo immer wir eine Idee und Anregung dazu finden. Sie werden bemerken, dass diese Veränderung des Blickwinkels eine völlig neue Seins-Art mit sich bringt, die wir im Moment noch nicht beliebig lange einnehmen können, aber, so wie ich es spüre, schnell zunehmend mehr und mehr.
So möchte ich uns beleuchten, wo und wie wir uns am leichtesten hineinfühlen können, und lade Sie, lieber Leser ein, mich auf meinem Weg HINEIN zu begleiten und mit mir zusammen zu blicken.
Meditation
Ein erstes Erspüren der Dimensionen
Wie ein Koan, eine nicht durch Denken zu lösende Frage, die Zen-Meister ihren Schülern zu stellen pflegen, können wir die Sätze von Matt Kahn über die Veränderungen von Dimension zu Dimension reflektieren.
Die 3. Dimension sagt:
Hier gibt es Tieferes zu erforschen.
Die 4. Dimension sagt:
Hier ist alles vorhanden,
was ich aus dem Erforschen gelernt habe.
Die 5. Dimension sagt:
ICH BIN, was ich erforscht habe.
Die 6. Dimension sagt:
Erforschung ist das eine ICH BIN.
Die 7. Dimension sagt:
ICH BIN der EINE, der sich selbst erforscht.
Die 8. Dimension sagt:
ICH BIN der EINE, der EINE ICH BIN.
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