Die 77 erfolgreichsten Wunschregeln

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PIERRE FRANCKH
DIE
77
erfolgreichsten
WUNSCH
REGELN

Wichtiger Hinweis
Die im Buch veröffentlichten Ratschläge wurden von Verfasser und Verlag sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie kann dennoch nicht übernommen werden. Ebenso ist die Haftung des Verfassers bzw. des Verlages und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.
Pierre Franckh gibt Seminare und Intensivkurse.
Termine findest du unter:
www.Pierre-Franckh.de
© KOHA-Verlag GmbH Burgrain
Alle Rechte vorbehalten
1. Auflage 2011
Lektorat: Maria Müller
Innenlayout: Johannes Wiebel | punchdesign
Fotos: Pierre Franckh, Michaela Merten, Julia Franckh
Gesamtherstellung: Karin Schnellbach
978-3-86728-710-4
eBook-Herstellung und Auslieferung:
Brockhaus Commission, Kornwestheim
www.brocom.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 1 Beschäftige dich konsequent mit deinen neuen Zielen 2 Erst durch die Entscheidung bekommt unser Wunsch einen Willen 3 Öffne dich für die vielfältigen Möglichkeiten der Schöpfung 4 Fang einfach an – am besten mit kleinen Dingen 5 Unmöglich ist nur das, was wir für unmöglich halten 6 Mach dir deine alten, negativen Glaubensmuster bewusst 7 Transformiere deine alten, negativen Glaubensmuster 8 Streich die Wörter »nicht« und »kein« aus deiner Wunschformulierung 9 Formuliere deine Wünsche in der Gegenwartsform 10 Lass dir Zeit und bleib dran 11 Wir haben die Fähigkeit, alte Überzeugungen zu transformieren 12 Nutze die Kraft der Affirmationen 13 So werden Affirmationen benutzt 14 Nutze Affirmationen, um automatische Gedanken zu verhindern 15 Tue so, »als ob« der Wunsch bereits eingetroffen wäre 16 Gehe in die Vorfreude 17 Umgib dich mit Menschen, die dich motivieren 18 Werde zu deinem eigenen Fürsprecher 19 Setze dir kleine Ziele, die du Schritt für Schritt erweitern kannst 20 Formuliere deine Wünsche klar, knapp und präzise 21 Betrachte das, was du hast 22 Verbinde dich mit der Fülle in deinem Leben 23 Alles geschieht zu deinem Besten 24 Verbinde dich mit dem Gefühl der Dankbarkeit 25 Sei voller Vertrauen – gib Zweifeln keinen Raum 26 Sei offen für Zufälle 27 Höre auf deine Intuition 28 Das Wunder des Lächelns 29 Nutze die Kraft des Visualisierens 30 Nutze die beste Zeit zum Wünschen 31 Alles in unserem Leben ist »nur« Energie 32 Höre immer auch auf dein Bauchgefühl 33 Den perfekten Partner finden 34 Denke beim Partnerwunsch weniger an den Partner, sondern mehr an dich 35 Suche in anderen das Schöne 36 Notiere den Wunsch 37 Präzisiere deine Formulierungen durch Aufschreiben 38 Schaffe klassische Konditionierungen 39 Übe dich in Verschwiegenheit 40 Erhöhe deine Eigenschwingung 41 Finde heraus, wie du am besten deine Ziele materialisierst: loslassen – oder dich immer wieder damit beschäftigen 42 Finde den passenden Wunsch für dich 43 Behalte die Kontrolle über deine Ziele 44 Nutze die Wechselwirkung zwischen Gedanken und Körper 45 Sprich nur Gutes über deinen Körper 46 Beschäftige dich mit dem wundervollen Zustand von Gesundheit 47 Nutze die Heilkraft der Klänge 48 Komme in Kontakt mit dir selbst 49 Verändere deine Sichtweise der Vergangenheit 50 Jede Information hinterlässt einen Eindruck in unserer gesamten Zellstruktur 51 Befasse dich mit Biografien erfolgreicher Menschen 52 Gehe dorthin, wo sich für andere deine Wünsche bereits realisiert haben 53 Transformiere deine Selbstwahrnehmung 54 Rede mit dir wie mit einer Person, die du liebst 55 Wünsche dir Schönheit – lass nur positive Gedanken über dich zu 56 Ich bin sexy 57 Verstärke den Wunsch durch ein Ritual 58 Arbeit ist Ausdruck deiner Lebensfreude 59 Liebe das, was du tust 60 Vierzehn Schritte zum Erfolg 61 Die Resonanz entscheidet, was deine Wünsche bewirken 62 Wünsche nicht allzu konkret 63 Schütze dich vor Fremdenergie 64 Verbinde dich mit deinen Zielen 65 Klopfe an und so wird dir aufgetan 66 Lass Altes auf sich beruhen – und vergib 67 Lösche deine nicht mehr gewollten Wünsche 68 Wünsche gemeinsam mit deinem Partner 69 Die wichtigsten Punkte, um Reichtum in deinem Leben zu verwirklichen 70 Erkenne den Zusammenhang zwischen innerem und äußerem Reichtum 71 Wünsche dir lieber gleich, was du mit dem Geld machen würdest 72 Der Wunsch nach Reichtum ist vollkommen in Ordnung 73 Nutze die Kraft der Wunschcollage 74 Jedes Kind hat seine individuellen Wünsche und Sehnsüchte 75 Nutze die Kraft der Imagination 76 Mach dir deine unbewussten Überzeugungen bewusst 77 Betrachte dich als Teil der WeltVorwort
Durch unsere Überzeugungen erschaffen wir unsere Realität.
Seit vielen Jahren berichte ich nun in meinen Vorträgen und Seminaren, wie man durch Gedankenkraft auf sehr leichte und äußerst effektive Weise sein Leben wieder selbst in die Hand nehmen kann. Seit ebenso vielen Jahren erreichen ganz viele Menschen auf diese Weise ihre Ziele.
Deswegen ist alles, was du in diesem Buch lesen wirst, keine reine Theorie, sondern etwas, das bei vielen Menschen bereits bestens funktioniert hat. Genau genommen entstand dieses Buch auch auf Drängen dieser Menschen, die mich baten, dieses Wissen nicht nur auf meinen Seminaren, sondern die wichtigsten Regeln gesammelt in einem Buch mitzuteilen.
Auch du kannst dein Leben erfolgreich gestalten, spielerisch und leicht.
Das glaubst du nicht? Vielleicht bist du im Moment davon überzeugt, dass das Erreichen von Zielen allein durch Gedankenkraft unmöglich ist. Dann ist das deine Überzeugung. Daran ist nichts falsch oder richtig, nichts gut oder schlecht. Es ist einfach deine Überzeugung. Diese feste Überzeugung hat allerdings Konsequenzen, denn genau danach wird sich dein Leben ausrichten und entwickeln. Denn alles, alles geschieht nach deiner Überzeugung.
Wir alle haben feste Vorstellungen davon, wie gewisse Dinge ablaufen sollen. Wir sind sogar überzeugt davon, dass sie nur auf diese Weise ablaufen können, ja, sogar müssen. Und weil wir so felsenfeste Vorstellungen haben, schaffen wir es meist nicht, von eingefahrenen Gleisen abzuweichen.
Feste Vorstellungen sind nichts anderes als Überzeugungen. Überzeugungen wiederum sind die wahren Schöpfer unseres Lebens.
Ganz gleich, welche Überzeugung du also jetzt im Moment hast, dieses Buch wird »neue«, andere Erfahrungen in dir reifen lassen, auch wenn sie in Wahrheit gar nicht so neu sind. Denn alles, was ich hier schreibe, kennst du bereits. Du hast es nur vergessen, so wie ich es auch vergessen hatte.
Vielleicht hast du in der Vergangenheit auch nur die falschen Annahmen oder die Aussagen anderer Leute für richtig gehalten. Was aber, wenn deine Überzeugungen auf falschen Tatsachen und Informationen basieren? Die Frage ist also einzig und allein: Was sind deine Überzeugungen? Und wie kannst du sie beeinflussen?
Deswegen werden wir in diesem Buch vermutlich vieles anders machen, als du vielleicht erwartest, und dabei wirst du wahrscheinlich viele irreführende Überzeugungen loslassen.
Mit den 77 Regeln in diesem Buch haben wir Folgendes vor. Wir werden …
… den Verstand ein bisschen auf unsere Seite bringen, damit er nicht länger gegen uns arbeitet;
… alte, deine Persönlichkeit verhindernde Programme und Überzeugungen aufspüren und transformieren und neue nützliche Programme und Überzeugungen aufbauen.
Und ja – all dies geht spielerisch und leicht! Du brauchst dieses Buch auch nicht chronologisch durchzuarbeiten. Nimm dir einfach immer wieder verschiedene Kapitel vor. Stöbere ein bisschen, und was dir gefällt, wendest du an. Gehe nach dem Lustprinzip. Was dir heute Spaß macht, zeigt dir, wofür du heute offen bist. Morgen nimmst du dir ein anderes Kapitel vor.
Und dabei wünsche ich dir viel Spaß.
Diese 77 Regeln habe ich für dich aufgeschrieben, damit sich all deine Wünsche, deine Sehnsüchte und Hoffnungen auch in deinem Leben realisieren können.
Alles Liebe
Dein Pierre

1
Wie wir bereits wissen, können wir durch neue Denkweisen und neue Handlungen neue Nervenzellen des Gehirns aktivieren. Wir können unser Gehirn sozusagen zum Erfolg trainieren.
Aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung besagen, dass unser Gehirn veränderbar ist. Es lässt sich formen, je nachdem welcher Tätigkeit wir nachgehen. Es verändert sich nicht nur theoretisch, sondern physisch. Es verändert sich je nachdem, welchen neuen Gedanken wir nachgehen oder welche neuen Erfahrungen wir machen. Man ließ Probanden eine gewisse Zeit lang unbekannte Tätigkeiten ausführen und konnte feststellen, dass der Bereich des Gehirns, der dafür benutzt wurde, an Größe zunahm, vergleichbar mit einem Muskel, den man trainiert, während sich andere Bereiche des Gehirns, die man brachliegen ließ, verkleinerten. Das Gehirn schrumpfte an dieser Stelle tatsächlich in seiner Größe. Gleichzeitig schlossen sich neue Synapsen, der Fluss an Energie nahm dort zu und es begannen sich neue, andere automatische Gedankenketten zu aktivieren.
Das Gehirn besitzt also die Fähigkeit, seine Vernetzungen zu verändern und neue Verknüpfungen von Neuronen auszubilden, wenn wir für eine gewisse Zeit Neues tun oder denken. Die dafür zuständigen Neuronen verändern ihre Funktionen, damit die neuen, dafür nötigen elektrischen Signale – und damit auch die Informationen – wesentlich schneller und leichter weitertransportiert werden können.
Die Wissenschaft hat für diese überraschende Fähigkeit des Gehirns, sich vollständig verändern zu können, bereits einen Namen gefunden: Plastizität.
Das wirklich Faszinierende daran ist nun für uns, dass wir jederzeit eine neue Wirklichkeit für unser Leben erschaffen können. Unser Gehirn reagiert auf unsere Gedanken und bildet je nachdem seine Neuronen aus. Unser Gehirn vernetzt sich völlig neu.
Trainieren wir also für eine gewisse Zeit durch neue Denkweisen unsere bisher brachliegenden Abschnitte des Gehirns, können unsere Erfahrungen in Zukunft völlig anders verlaufen.
Allerdings benötigt unser Gehirn etwas Zeit, um sich umzuwandeln. Werden Nervenzellen gezielt angeregt, bauen sie auch gezielt Verbindungen zu ihren Nachbarzellen auf, und zwar innerhalb von Minuten. Sie bauen schon mal eine »kleine Straße«. Bis diese Straße »befahrbar« ist, also die Informationen tatsächlich ausgetauscht werden können, vergeht allerdings ein Tag. Neurobiologen des Max-Planck-Instituts haben erforscht, dass unsere Nervenzellen bis zu 24 Stunden brauchen, um über die neu gebauten Kontaktstellen Informationen auszutauschen.
Alles neu Erlernte braucht eben seine Zeit. Innerhalb der ersten 8 Stunden wachsen erst einmal kleine Verästelungen. In den darauf folgenden Stunden und Tagen entscheidet sich, ob diese weitergebaut werden und Bestand haben sollen oder nicht.
Wollen wir die neuen Informationen aber behalten, brauchen wir eine gezielte Wiederholung derselben. Das ist ein Lernprozess, der sich nur durch häufiges Wiederholen im Gehirn manifestiert.
Nun verstehen wir auch, warum es so wichtig ist, seine bisherigen Angewohnheiten zu überprüfen und eine gewisse Zeit lang ganz bestimmte, neue Handlungen zu wiederholen.
Übung macht eben den Meister.
Affirmationen


Aufgabe

2
Erst durch die Entscheidung bekommt unser Wunsch einen Willen
Warum ist der Wille so wesentlich? Der Wille hilft uns, Dinge in die Tat umzusetzen, und bringt unsere Ziele in den Bereich der Wirklichkeit. Wir alle kennen das Zitat: »Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.« Im Willen stecken Kraft und Energie. Vor allem aber auch etwas Zielgerichtetes. Durch diese Zielrichtung wird unser Bewusstsein auf bestimmte Aktivitäten gelenkt. Wir werden aktiv. Die Entscheidung wandelt somit unsere Wünsche in Ziele. Erst wenn wir uns entschieden haben, sind wir wirklich fokussiert. Solange wir uns nicht entschieden haben, bleibt unsere Energie diffus.
Wenn wir uns jedoch klare Ziele setzen, produziert das Gehirn Dopamin. Der Botenstoff Dopamin ist als Glückshormon bekannt und hat einen sehr starken Einfluss auf unsere Psyche, und zwar im Positiven wie im Negativen. Dopamin steigert unser Wohlbefinden. Es motiviert und belohnt uns mit Glücksgefühlen und steuert auf diese Weise unser Verlangen.
Ziele beschenken uns daher auch mit einer gehörigen Portion an Motivation. Wir stimmen uns bereits durch die Vorfreude positiv auf sie ein. Es entstehen Leidenschaft, Spaß und die Bereitschaft, sich für die selbst gesteckten Ziele einzusetzen. Mit klaren Zielen vor unseren Augen werden Hindernisse zu überwindbaren Hürden.
Bevor wir beginnen, gilt es demnach, eine Entscheidung zu treffen und klare Ziele zu setzen. Denn wenn wir ankommen wollen, benötigen wir Richtungspunkte. Ansonsten wollen wir nur weg und nicht so sein wie jetzt. Und weil wir einfach nur wegwollen, laufen wir los, ohne zu wissen wohin.
Wer sein Ziel nicht kennt, kann auch nicht dort ankommen.
Wollen wir zum Beispiel abnehmen, darf unser Ziel nicht sein, weniger zu essen oder ein straffes Trainingsprogramm zu absolvieren, das wir mit Sicherheit nicht über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten können. Um abzunehmen, gilt es, eine mentale Kraft und Stärke aufzubauen, die eine Langzeitwirkung hat.
Forschungen zum Leistungsverhalten von Athleten zeigen ziemlich deutlich, was den Unterschied zwischen leistungsschwachen und leistungsstarken Menschen ausmacht: klare, fokussierte Ziele.
Sicher hast du das Bild vor Augen: Die Spieler einer Sportmannschaft stehen im Kreis und motivieren sich gegenseitig. Sie schwören sich ein. »Das packen wir!«
Nichts anderes bewirkt deine Entscheidung. Sie lässt dich wissen: »Das packst du.« Aber jeder Athlet weiß, was er packen will. Und bevor er sein Ziel angeht, trifft er eine klare Entscheidung.
Affirmationen


Aufgabe



3
öffne dich für die vielfältigen Möglichkeiten der Schöpfung
»Ich glaube nur, was ich sehe.« Diese und ähnliche Sätze bekommen wir von den eingefleischten Realisten zu hören. Dabei könnte nichts weiter entfernt von der Wahrheit sein. Die Realität ist facettenreicher als unsere Wahrnehmung. Wissenschaftliche Tatsache ist, dass wir nur den kleinsten Teil des vorhandenen Lichtspektrums, nämlich 8 Prozent, mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen können. Allein aus biologischer Sicht erkennen wir also die Wirklichkeit in ihrer vollen Gänze gar nicht. Obwohl wir wissen, dass sich 92 Prozent der Wirklichkeit unserer Wahrnehmung verschließen und es sie wohlweislich gibt, tun wir so, als wären sie nicht vorhanden. Aber es gibt sie.
Halten wir einmal fest: Unsere Wahr-nehmung ist gar nicht so wahr. Und: Wir vertrauen unserer persönlichen, limitierten Wahrnehmung mehr als der tatsächlichen Wirklichkeit. Was wir nicht wahrnehmen, existiert für uns nicht.
Wie verhält es sich mit den Dingen, die wir zumindest dank unserer Sinne erkennen könnten? Auch wenn es nur 8 Prozent der gesamten Wirklichkeit sind, so sind dies trotzdem noch Millionen von verschiedenen Einflüssen pro Tag, die auf uns einströmen. Aus diesem Grund kann der Verstand nicht alles bearbeiten, das würde schlicht seine Kapazität sprengen. Deswegen schaltet er bei vielem einfach ab, hauptsächlich bei bereits Bekanntem und Vertrautem. Warum sollte er bei jedem herannahenden Auto auf Alarm schalten? Das meiste, was wir kennen, wird also ganz selbstverständlich und unbewusst ausgeblendet, damit wir genügend Zeit für die Dinge finden, die uns wichtig sind. Was uns nicht wichtig ist, nehmen wir ebenfalls nicht wahr. Das bedeutet, unbewusst nehmen wir pro Sekunde ca. 11.000 Eindrücke auf und speichern sie in unserem Gehirn, ohne dass wir etwas davon wissen. Bewusst nehmen wir pro Sekunde nur 9 bis 10 Eindrücke wahr. Das bedeutet, dass wir von den verbleibenden 8 Prozent aller Dinge abermals nur ein Tausendstel bewusst wahrnehmen und dies für die allumfassende Wahrheit halten. Die Realität, die wir erleben, ist verschwindend klein im Vergleich zu der Realität, die uns insgesamt gibt.



