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Um die Sprungliste eines Programms zu nutzen, klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf das dazugehörende Symbol in der Taskleiste. Alternativ tippen Sie etwas länger mit der Fingerspitze. Anstelle eines Kontextmenüs öffnet sich dann die Sprungliste. Sie kann verschiedene Kategorien enthalten:
■Die Rubrik Häufig bzw. Meistbesucht enthält regelmäßig mit dieser Anwendung genutzte Daten, Dokumente oder Orte. Was das genau ist, hängt von der Art der Anwendung ab. Bei einem Webbrowser sind es beispielsweise oft besuchte Webseiten.■Manche Anwendungen fügen zusätzliche Abschnitte ein, wie etwa Chrome mit Kürzlich geschlossen. So kann man schnell zur zuletzt besuchten Webseite zurückkehren.■Der Abschnitt Aufgaben enthält typische Aufgaben, die oft mit dem Start der Anwendung verbunden sind.■Unten in der Sprungliste finden Sie jeweils die Anwendung selbst. Wollen Sie also einfach nur das Programm starten, sind Sie hier richtig. Die Wirkung ist die gleiche, als würden Sie direkt mit der linken Maustaste auf das Schnellstartsymbol klicken.■Außerdem finden Sie hier den Befehl Programm von Taskleiste lösen, mit dem Sie dieses Symbol aus der Taskleiste entfernen können.■Ist die Anwendung aktiv, wird ganz unten in der Sprungliste der Befehl Fenster schließen angezeigt, mit dem Sie das Programm direkt beenden können.
Die Sprunglisten bei Webbrowsern
Der Edge-Browser ist technisch eine App und verfügt deshalb nicht über die gerade für Browser recht praktische Sprunglistenfunktion. Das ist mal wieder so eine Stelle, wo die Integration von Apps in den klassischen Desktop nicht konsequent zu Ende gedacht ist.
Dafür zeigt der Internet Explorer in seiner Sprungliste in erster Linie die Rubrik Häufig. Sie erlaubt den direkten Zugriff auf die regelmäßig besuchten Webseiten. Ihr Inhalt entspricht dem des Internet-Explorer-Verlaufs in der Darstellung Nach der Anzahl der Zugriffe anzeigen, zeigt also in etwa die zuletzt meistbesuchten Webseiten an.
Dieser Inhalt ist selbstverständlich dynamisch, wird also ständig aktualisiert. Ein Klick auf einen der Einträge startet den Internet Explorer und öffnet diese Webseite. Darunter finden sich noch die Standardfunktionen zum Starten des Internet Explorer und zum Ablösen des Symbols von der Taskleiste. Die Sprunglisten von alternativen Browsern wie Chrome oder Firefox sehen ähnlich aus.


Sprungliste als Abkürzung
Auch während ein Webbrowser läuft, können Sie seine Sprungliste auf die beschriebene Weise nutzen. Sie ist eine gute Abkürzung, da der Zugriff auf den Verlauf selbst deutlich umständlicher sein kann.
Die Sprungliste des Windows-Explorer
Die Sprungliste des Windows-Explorer enthält in der Rubrik Angeheftet Ordner, die ständig angezeigt werden sollen.
Häufig verwendet enthält zusätzlich die zuletzt am meisten geöffneten Ordner bzw. Bibliotheken. Diese beiden Listen entsprechen in etwa den Schnellzugriffen des Windows-Explorer (siehe Seite 161).
Auch diese Listen sind dynamisch und werden ständig aktualisiert. Wenn Sie einen der Einträge anklicken, startet der Windows-Explorer und zeigt den Inhalt dieses Ordners an.

Die Sprungliste des Windows Media Player
Der Windows Media Player enthält ebenfalls die Rubrik Häufig verwendet in seiner Sprungliste. Er zeigt hier die Alben bzw. Wiedergabelisten an, die Sie zuletzt bzw. häufig gehört haben. Ein Klick auf einen der Einträge startet den Windows Media Player und spielt diese Wiedergabeliste ab.
In der Rubrik Aufgaben finden Sie außerdem typische Aufgaben, die direkt beim Start des Windows Media Player erledigt werden sollen. So können Sie mit Vorherige Liste fortsetzen die beim letzten Beenden des Windows Media Player gerade aktive Wiedergabeliste fortsetzen. Mit Gesamte Musik wiedergeben bekommen Sie mit einem Mausklick reichlich Musik auf die Ohren. Der Windows Media Player spielt automatisch dann Ihre gesamte Musikbibliothek ab.

Sprunglisten bei weiteren Anwendungen
Sprunglisten funktionieren im Prinzip mit beliebigen Anwendungen. Sie können also jedes Programm, wie in diesem Kapitel beschrieben, als Symbol in der Taskleiste platzieren und dann per rechter Maustaste eine Sprungliste dafür abrufen. Oft wird die Liste allerdings recht kurz ausfallen und nur zwei bis drei Punkte umfassen:
■Symbol und Name des Programms, um die Anwendung starten zu können.■Programm von Taskleiste lösen zum Entfernen des Symbols aus der Taskleiste.■Wenn die Anwendung gestartet ist, wird zusätzlich Fenster schließen zum Beenden angezeigt.
Weitere Sprunglistenfunktionen sind nur verfügbar, wenn die Anwendung, wie z. B. Internet Explorer, Windows-Explorer und Windows Media Player, speziell für dieses Feature vorbereitet wurde. Mittlerweile trifft dies auf immer mehr Programme und Tools zu, da die erforderlichen Änderungen am Programm nicht allzu aufwendig sind. Probieren Sie es also im Zweifelsfall bei weiteren Anwendungen einfach aus.
Dynamische Inhalte von Sprunglisten kontrollieren
Sprunglisten mit dynamischen Inhalten, wie z. B. den regelmäßig besuchten Seiten beim Webbrowser, verändern sich im Laufe der Zeit automatisch. Meist ist das kein Problem, da sie sich damit den Gewohnheiten des Benutzers anpassen. Manchmal arbeitet dieser Mechanismus aber auch gegen die Interessen des Benutzers, etwa wenn eine Webseite, die immer mal wieder gern aufgerufen wird, von anderen Webadressen aus der Sprungliste verdrängt wird. In solchen Fällen können Sie aber eingreifen und bestimmte wichtige Einträge fest in der Sprungliste verankern.
1.Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Symbol, um die Sprungliste zu öffnen.2.Bewegen Sie den Mauszeiger dann auf den Eintrag, den Sie dauerhaft verankern möchten.
3.Der Eintrag verwandelt sich dann in eine Schaltfläche mit einem Stecknadelsymbol am rechten Ende. Klicken Sie auf diese Stecknadel, um den Eintrag in der Sprungliste zu verankern.4.In der Sprungliste wird dadurch eine weitere Rubrik namens Angeheftet angelegt, die alle auf diese Weise verankerten Einträge enthält.

Sollten Sie die Verankerung später wieder lösen wollen, wiederholen Sie diese Schritte einfach.
Datenschutz: Bedenken wegen Adressen und Informationen in der Taskleiste?
Sprunglisten enthalten Informationen über besuchte Webseiten, benutzte Ordner und verwendete Dokumente, Medienclips etc. Dies kann unter Umständen problematisch sein, wenn Sie sich den PC mit anderen Benutzern teilen, die nicht unbedingt alles wissen müssen, was Sie damit gemacht haben. Zum einen ist es in solchen Fällen sinnvoll, die Funktionen der verschiedenen Anwendungen zu nutzen, damit solche Informationen gar nicht erst gesammelt werden, also z. B. beim Webbrowser den Verlauf zu löschen oder entsprechende Webseiten nur im Privat-Surfen-Modus zu besuchen. Aber auch die Taskleiste lässt sich so einstellen, dass solche Verlaufsinformationen nicht mehr angezeigt werden. Die Sprunglisten verlieren dadurch jedoch einen großen Teil ihres Potenzials.
1.Öffnen Sie die PC-Einstellungen und darin den Bereich Personalisierung/Start.2.Setzen Sie auf der rechten Seite bei Zuletzt geöffnete Elemente in Sprunglisten im Menü „Start“ oder auf der Taskleiste anzeigen den Schalter auf Aus.

Einzelne dynamische Einträge aus Sprunglisten entfernen
Wenn es nur um einzelne Einträge in einer Sprungliste geht, die Ihnen ungeeignet oder überflüssig erscheinen, können Sie diese zumindest beim Internet Explorer auch direkt entfernen. Öffnen Sie dazu die entsprechende Sprungliste und klicken Sie den fraglichen Eintrag mit der rechten Maustaste an. Im Kontextmenü finden Sie dann den Befehl Aus dieser Liste entfernen, der den Eintrag aus der Sprungliste entfernt. Leider bieten nicht alle Webbrowser diese Funktion an.
3.3 Mit dem Infobereich alles Wichtige im Blick
Der Infobereich rechts unten in der Taskleiste war und ist sowohl bei Benutzern als auch bei Softwareanbietern recht beliebt. Allerdings hat er auch seine Tücken und Unzulänglichkeiten. So platziert mittlerweile fast jede Anwendung ihr Symbol in den Infobereich und setzt auf diesem Weg auch Meldungen und Hinweise ab, die nicht immer gewünscht sind. Deshalb lässt Windows dem Benutzer die Kontrolle über den Infobereich.
Leider lässt sich nicht mehr ganz so detailliert wie in früheren Versionen festlegen, welche Anwendungen Symbole und/oder Benachrichtigungen anzeigen können. Aber man kann immer noch entscheiden, welche Programme den Infobereich nutzen dürfen und welche nicht.
■Wie bereits bei früheren Versionen ist der Infobereich zweigeteilt. Da ist zum einen der Kernbereich mit den wichtigen Symbolen. Er ist am rechten Rand der Taskleiste ständig zu sehen.
■Mit dem Pfeil links neben den Symbolen kann man jederzeit den erweiterten Infobereich ausklappen, der die Symbole enthält, die aus dem Kernbereich verbannt wurden. Sie können hier wie gewohnt links, rechts oder doppelt angeklickt werden, um die damit verbundenen Funktionen abzurufen.

Welche Symbole wo angezeigt werden, bestimmen Sie selbst. Mit der Maus können Sie Symbole aus dem Kernbereich in den erweiterten Bereich ziehen und umgekehrt. Nur wenn Symbole ganz verschwinden sollen, müssen Sie die Einstellungen bemühen, wie ich im Folgenden beschreibe.
Die Systemsymbole im Infobereich individuell auswählen
Wie gehabt, finden sich im Infobereich der Taskleiste standardmäßig einige Symbole des Betriebssystems selbst. Die sind nicht immer alle hilfreich. Wer etwa die Lautstärke bequem via Tasten regeln kann, der braucht dafür kein Symbol im Infobereich. Und das Netzwerksymbol ist auch nur dann von Interesse, wenn dessen Status oder Einstellungen regelmäßig benötigt werden.
Deshalb können Sie genau einstellen, welche der Systemsymbole angezeigt werden sollen.
1.Öffnen Sie in den PC-Einstellungen den Bereich System/Benachrichtigungen und Aktionen.2.Klicken Sie hier in der rechten Hälfte auf den Link Systemsymbole aktivieren oder deaktivieren.
3.Damit öffnen Sie ein Menü, in dem die verschiedenen Symbole/Informationen aufgeführt sind, die Windows im Infobereich einblenden kann.4.Für jedes der Symbole können Sie in einem kleinen Auswahlfeld die Einstellung Ein oder Aus wählen. Manche Einträge lassen sich eventuell nicht einschalten, wenn der PC nicht über die entsprechende Hardware verfügt, wie etwa Stromversorgung oder Position.

Zusätzliche Zeitzonen im Infobereich anzeigen
Die Uhr lassen sich erfahrungsgemäß die meisten Benutzer im Infobereich anzeigen. Wenn Sie z. B. Kontakt zu Bekannten und Kollegen in der ganzen Welt halten wollen, ist es hilfreich, zu wissen, wie spät es bei denen gerade ist. Oder Sie handeln an internationalen Märkten und müssen stets den Überblick darüber behalten, welcher Handelsplatz wann geöffnet ist. Bei Windows können Sie zu Ihrer eigenen Uhrzeit zwei weitere beliebige Zeitzonen einblenden und sind so immer mit einem Blick im Bilde.
1.Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Uhrzeit unten rechts im Infobereich und wählen Sie im Kontextmenü Datum/Uhrzeit ändern.2.Klicken Sie im anschließenden Menü ganz unten bei Verwandte Einstellungen auf den Link Uhren für unterschiedliche Zeitzonen hinzufügen.
3.Aktivieren Sie im anschließenden Dialog die Option Diese Uhr anzeigen und wählen Sie die gewünschte Zeitzone aus. Bei Anzeigenamen eingeben können Sie außerdem eine eigene Bezeichnung für diese Zeit festlegen.4.Für eine dritte Uhrzeit wiederholen Sie diese Einstellungen im unteren Bereich mit einer weiteren Zeitzone.

Bei der Uhrzeit im Infobereich ändert sich dadurch auf den ersten Blick nichts.
Wenn Sie allerdings den Mauszeiger über der (lokalen) Uhrzeit verharren lassen, blendet Windows eine kleine Übersicht mit allen Zeitzonen ein. Noch deutlicher bekommen Sie es mit einem einfachen Klick auf die Uhrzeit. Dann öffnet Windows ein Feld, in dem Sie neben dem Kalender und der lokalen Uhrzeit auch die zusätzlichen Zeitzonen optisch ansprechend ablesen können. Ein weiterer Mausklick an einer beliebigen Stelle blendet diese Anzeige wieder aus.

Symbole und Meldungen von Anwendungen ganz nach Bedarf dosieren
Der Infobereich der Taskleiste wird auch durch die Software anderer Anbieter genutzt, selbst wenn es nicht immer notwendig und sinnvoll ist. Deshalb gibt Ihnen Windows die Kontrolle über den Infobereich. So können Sie genau einstellen, welche Symbole und Meldungen hier angezeigt werden und welche Windows automatisch unterdrücken soll.
1.Öffnen Sie in den Einstellungen den Bereich System/Benachrichtigungen und Aktionen.2.Klicken Sie hier in der rechten Hälfte auf den Link Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen.3.Damit öffnen Sie eine Liste der vorhandenen Symbole für den Infobereich. Hierin finden Sie alle Symbole, die bislang von anderen Anwendungen hinzugefügt wurden. Der Inhalt der Liste verändert sich also dynamisch, wenn Sie Anwendungen installieren bzw. deinstallieren.

Grundsätzlich alle Symbole und Meldungen anzeigen
Falls Ihnen das Einstellen der vielen Symbole zu mühsam ist und Sie im Zweifelsfall lieber zu viele als zu wenige Informationen und Funktionen im Infobereich haben, ist die Option Immer alle Symbole im Benachrichtigungsbereich anzeigen ganz oben die richtige für Sie. Sie überstimmt alle oben vorgenommenen Einstellungen und zeigt grundsätzlich alle vorhandenen Symbole und Meldungen an.
3.4 Mit dem Info-Center keine Systemmeldung mehr verpassen
Der Infobereich wird beim aktuellen Windows vom Info-Center begleitet. Dieses beseitigt ein altes Windows-Problem mit den gern als „Infoblasen“ eingeblendeten Systemmeldungen. Diese werden auch gern schnell wieder ausgeblendet, egal ob der Benutzer sie nun wahrgenommen hat oder nicht. Das Info-Center sammelt alle Systemmeldungen. Nur die wirklich wichtigen werden zusätzlich immer noch angezeigt. Des Weiteren bietet das Info-Center praktische Abkürzungen zu wichtigen bzw. viel genutzten Funktionen.
Meldungen im Info-Center abrufen
Das Info-Center hat sein eigenes Symbol im Infobereich der Taskleiste. Dieses hat standardmäßig wie in nebenstehender Abbildung einen hellen Umriss auf dunklem Grund.

Wann immer ungelesene Nachrichten vorliegen, verändert sich das Symbol. Klicken Sie es einfach an, um das Info-Center anzuzeigen. Hinweis für Touchbenutzer: Sie können auch die von Windows 8 bekannte Touchgeste verwenden, bei der man vom rechten Rand aus in den Bildschirm hineinwischt. Ausgeblendet werden kann das Info-Center mit der gegensätzlichen Bewegung.

Das Info-Center besteht im Wesentlichen aus einer langen (und hoffentlich überwiegend leeren) Liste. Liegen mehrere Einträge vor, werden diese teilweise nach Themenbereichen gruppiert. Zu jedem Eintrag finden Sie:
■(optional) ein Symbol, das die Dringlichkeit verdeutlicht,■den Titel der Nachricht,■die Uhrzeit, zu der die Meldung erstellt wurde, sowie■ein Pfeilsymbol, mit dem Sie den vollständigen Inhalt der Meldung ausklappen können.
Unterhalb der Liste finden Sie verschiedene Schaltflächen, auf die ich auf Seite 86 eingehe.
Wenn Sie auf das Pfeilsymbol am rechten Rand einer Mitteilung klicken, wird diese ausgeklappt. Sie können dann den vollständigen Inhalt sehen. Dieser umfasst teilweise auch konkrete Aktionen. Wie Sie mit solchen Hinweisen umgehen, insbesondere wenn sie die Sicherheit Ihres PCs betreffen, ist auf Seite 366 beschrieben.
Legen Sie fest, wer Meldungen ins Info-Center schicken darf
Auch wenn sich das Info-Center notfalls prima ignorieren lässt, möchte man doch nicht ständig von mehr oder weniger sinnlosen Mitteilungen belästigt werden. Deshalb können Sie steuern, welche Anwendungen Nachrichten ans Info-Center schicken dürfen.
1.Öffnen Sie dazu in den PC-Einstellungen den Bereich Benachrichtigungen und Aktionen.2.Hier können Sie rechts unter der Überschrift Benachrichtigungen zunächst pauschal angeben, welche Arten von Mitteilungen Sie im Info-Center nicht sehen möchten.
3.Darunter finden Sie eine Liste aller Apps, die bislang eigene Benachrichtigungen erstellt haben. Hier können Sie mit dem jeweiligen Schalter alle weiteren Wortmeldungen dieses Programms unterdrücken.

Diese Methode funktioniert gut, solange es um Software von Fremdanbietern geht, was ja auch wichtig ist. Sie stößt an ihre Grenzen, wenn Windows-eigene Programme ins Spiel kommen. Da lässt sich aufgrund der Benennung oft nicht zuordnen, um welche Funktion es nun eigentlich geht. Andere Methoden, die Windows-eigenen Sicherheits- und Wartungsfunktionen notfalls zum Schweigen zu bringen, finden Sie auf Seite 366.
Schnelle Aktionen für das Info-Center festlegen
Sicher sind Ihnen schon die Schaltflächen im unteren Bereich des Info-Centers aufgefallen. Diese stellen praktische Abkürzungen dar und lassen sich – in Grenzen – durch den Anwender selbst wählen. Dies bezieht sich vor allem auf die obere Viererreihe.
1.Öffnen Sie dazu in den PC-Einstellungen den Bereich Benachrichtigungen und Aktionen.2.Hier finden Sie auf der rechten Seite ganz oben Schnelle Aktionen. Darunter sind die vier Schaltflächen abgebildet, so wie Sie sie auch im Info-Center finden.
3.Wenn Sie auf eine der Schaltfläche klicken, wird ein kleines Menü mit allen Funktionen angezeigt, die Sie auf diese Schaltflächen legen können. Wählen Sie die Funktion aus, die an dieser Position angezeigt werden soll.4.Auf die gleiche Weise können Sie für die anderen Schaltflächen jeweils dieses Menü anzeigen lassen. So lässt sich individuell einstellen, welche Funktion Sie wo verfügbar haben möchten.
Die Symbole darunter zeigt Windows nach Verfügbarkeit der entsprechenden Funktionen automatisch an. So finden sich bei einem typischen Desktop-PC hier nur wenige Schaltflächen beispielsweise für VPN, Ruhezeiten oder das Erlauben der Standortermittlung. Bei einem Mobilgerät hingegen werden hier weitere Symbole etwa für WLAN, den Flugzeugmodus oder die Bildschirmhelligkeit angezeigt.

4 Apps und Fenster auf dem Desktop effizient nutzen
Solange man immer nur mit einer Anwendung oder App arbeitet, braucht man sich über Fenstermanagement und schnellen Wechsel zwischen Anwendungen keine Gedanken zu machen. Einfach die App der Wahl im Vollbild auf dem Bildschirm anzeigen und fertig.
Aber sowie man mehr als eine Anwendung gleichzeitig bzw. im Wechsel nutzt und vielleicht sogar Daten zwischen Anwendungen austauschen möchte, bekommen diese Aspekte eine große Bedeutung. Windows bietet hierbei verschiedene Möglichkeiten, Arbeitsabläufe nach den eigenen Vorlieben anzupassen und zu optimieren.
4.1 Schneller Wechsel zwischen mehreren Anwendungen und Apps
Beim Umschalten zwischen verschiedenen Anwendungen, Apps bzw. Fenstern zeigt Windows wann immer möglich eine Minivorschau des aktuellen Fensterinhalts. Das macht das Auswählen einfacher und schneller, insbesondere wenn es um mehrere Fenster ein und derselben Anwendung geht, wie z. B. bei mehreren geöffneten Webseiten im Webbrowser.
Neu hinzugekommen ist die Taskansicht, die den Switcher von Windows 8 ablöst. Sie zeigt alle geöffneten Fenster in einer bildschirmfüllenden Übersicht an, sodass man sie sowohl per Maus, aber insbesondere per Touchbedienung komfortabel nutzen kann.

Klassisches Umschalten per Alt+Tab
Beim klassischen Fensterwechsel per Tastatur mit








