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3 Dem Endbenutzer-Lizenzvertrag und den Datenschutzrichtlinien müssen Sie notgedrungen zustimmen. Dem Übermitteln von Diagnosedaten und Marketing-Informationen können Sie aber durch Entfernen des Häkchens widersprechen.

4 Als Nächstes können Sie ein Google-Konto hinzufügen. Das kann ich nur empfehlen, denn andernfalls können Sie den größten App-Store für Android-Apps nicht nutzen. Es gibt zwar Alternativen, aber keine Option ist so bequem und einfach wie der Weg über den Google Play Store (Seite 106). Haben Sie schon ein Google-Konto, tippen Sie diese E-Mail-Adresse ein und melden sich an. Ansonsten tippen Sie auf Oder ein neues Konto erstellen. Mit Überspringen (unten rechts) können Sie diesen Vorgang auch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Spätestens, wenn Sie Apps aus dem Play Store herunterladen möchten, werden Sie erneut an das Einrichten des Kontos erinnert.

5 Wenn Sie das verwendete Google-Konto bereits auf einem anderen Android-Gerät genutzt haben (egal ob Smartphone oder Tablet), können Sie die dort verwendeten Apps und Einstellungen einfach auf Ihr neues Galaxy Tab übertragen. Wählen Sie dazu das Gerät aus und tippen Sie auf Weiter. Andernfalls belassen Sie es einfach bei Als neues Gerät einrichten.
6 Zu den Vorteilen eines Google-Kontos gehört die Möglichkeit, Daten Ihres Tablets zu sichern. Diese können später nach einem Defekt oder auch auf anderen Geräten wiederhergestellt werden. Durch Standortdienste kennt Ihr Tablet stets Ihren aktuellen Aufenthaltsort und kann Ihnen mitteilen, wo die nächste Haltestelle ist, wann der nächste Bus kommt oder einfach, welches Wetter Sie in den nächsten Stunden erwartet.

7 Ein Samsung-Konto ist mit einem Google-Konto vergleichbar, bietet aber zusätzlich speziell auf die Geräte dieser Firma abgestimmte Funktionen für mehr Sicherheit (Seite 246), mehr Entertainment (Seite 163) sowie die Möglichkeit, das Tablet zu orten, falls es mal abhanden kommt (Seite 254).

8 Wenn Sie sich für ein Samsung-Konto entscheiden, besteht die Möglichkeit, alle geforderten Daten entweder manuell einzugeben (wenn Sie mit der Tastatur nicht gut zurechtkommen, lesen Sie erst einmal auf Seite 61 weiter) oder sich mit Ihrem Google-Konto anzumelden. So laufen Sie nicht so schnell Gefahr, die Übersicht über Ihre Konten zu verlieren.
9 Auch für das Samsung-Konto sollen Sie einer Reihe von Geschäftsbedingungen zustimmen, obligatorisch sind aber nur AGB und Datenschutzrichtlinie. Alles andere – egal, welch bedeutungsschwere Bezeichnungen sich Marketingleute dafür ausdenken – läuft nur auf eine Zustimmung zu Werbemaßnahmen hinaus.

10 Sie können direkt beim ersten Einrichten einen Schutz für den Sperrbildschirm festlegen, der Ihr Tablet vor ungewolltem Einschalten und zugleich Ihre Daten vor unberechtigten Zugriffen schützt. Sie können diesen Schritt aber auch zunächst Überspringen und sich später in Ruhe damit befassen (siehe Seite 246).

11 Sollten Ihnen zum Abschluss des Einrichtvorgangs noch weitere Optionen angeboten werden, schauen Sie genau hin. Samsung lässt sich hier gern zusätzliche Rechte, etwa zum Zugriff auf Ihre Standortdaten, einräumen.
Generell empfiehlt es sich, alle Optionen abzuwählen, solange sich der Vorgang auch ohne sie beenden lässt.

12 Glückwunsch, Sie sind fertig. Wenn Sie während des Einrichtens ein bestehendes Google-Konto angegeben haben, werden Ihre E-Mails sowie ggf. Kontakte und Termine direkt auf Ihr Tablet geladen.
Nutzen Sie das E-Mail-Postfach eines anderen Anbieters, lesen Sie auf Seite 84, wie auch diese Nachrichten ganz schnell auf Ihrem neuen Galaxy Tab ankommen.

Die drei wichtigsten Tasten an Ihrem Galaxy Tab
Unterhalb des Tablet-Displays befinden sich drei Tasten bzw. Sensorfelder, die unverzichtbar sind, um sich auf dem Galaxy Tab zurechtzufinden. In der Mitte sowie unüberseh- und fühlbar befindet sich die Home-Taste. Sie ist als einziges Element tatsächlich als Taste ausgeführt. Links und rechts daneben sitzen hinter den beiden Symbolen Sensoren, die auf Berührung reagieren. Sie werden standardmäßig immer nur kurz beleuchtet, können aber trotzdem jederzeit benutzt werden.
Die drei Bedienelemente von links nach rechts:

❶ Anwendungstaste: Ein kurzes Antippen zeigt eine Übersicht der zuletzt benutzten Apps an und ermöglicht schnelles Wechseln zwischen Apps. Mit dem X-Symbol rechts neben den App-Titeln können Sie laufende Apps beenden, mit Alle beenden den Speicher gründlich leer räumen (mehr auf Seite 123). Ein längeres Antippen bietet die Möglichkeit, zwei Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm anzuzeigen (siehe Seite 55).

❷ Home-Taste: Mit einem einmaligen Betätigen dieser Taste gelangen Sie jederzeit zu Ihrem Startbildschirm. Auf diese Weise können Sie sich nie in den unendlichen Weiten von Apps und Einstellungen verlaufen. Durch längeres Drücken rufen Sie Google Now (Seite 153) und damit auch die Google-Suche auf.
❸ Zurück-Taste: Mit dem Pfeil gehen Sie immer einen Schritt zurück. Außerdem klappen Sie mit dieser Taste die virtuelle Tastatur (Seite 61) ein, wenn sie mal wieder etwas Wichtiges verdeckt.
Keine Taste für Menüs mehr
Wenn Sie schon mit anderen Android-Geräten Erfahrungen haben, vermissen Sie vielleicht eine Taste zum Öffnen von Menüs. Dafür war früher die linke Taste zuständig. Das ist allerdings nicht mehr nötig, da die Richtlinien für Android-Apps inzwischen ein Menü-Symbol innerhalb der App-Oberfläche vorschreiben (oft eine Schaltfläche mit drei Strichen oder Punkten). Da sich die App-Entwickler daran halten, verfügen mittlerweile 99 % der aktuellen Apps darüber und eine eigene Taste für diesen Zweck wäre Verschwendung.
An, Aus & mehr: die Ein/Aus-Taste
Wenn Sie die Ein/Aus-Taste an der Gehäuseseite einfach nur kurz drücken, schicken Sie Ihr Galaxy Tab in den Ruhezustand. Das bedeutet, es läuft im Hintergrund weiter, aber laufende Anwendungen werden angehalten und der Bildschirm abgeschaltet. In diesem Zustand verbraucht das Gerät nur wenig Strom. Wenn Sie später erneut die Ein/Aus-Taste (oder auch die Home-Taste) drücken, aktivieren Sie das Tablet wieder und gelangen zum Sperrbildschirm (Seite 30).
Halten Sie die Ein/Aus-Taste länger gedrückt, werden Ihnen weitere wichtige Funktionen angeboten:
■ Ausschalten: Das Tablet schaltet sich vollständig ab und verbraucht keinen Strom mehr. Nur durch längeres Drücken der Ein/Aus-Taste können Sie es dann bei Bedarf wieder einschalten, was aber etwas länger dauert.

■ Neustart: Das Tablet fährt herunter und direkt im Anschluss von selbst wieder hoch. Das kann sinnvoll sein, wenn das Gerät merkwürdig oder gar nicht mehr reagiert.
■ Offline-Modus: Bei manchen älteren Geräten kann man hier zusätzlich den Flugmodus aktivieren, der alle ein- und abgehenden Daten unterbindet. Das sorgt für Ruhe, spart Strom und ist eine praktische Alternative in Situationen, in denen Mobilgeräte unerwünscht sind.
Schutz und schnelle Information: der Sperrbildschirm
Wenn Sie Ihr Galaxy Tab mit der Ein/Aus-Taste in den Ruhezustand schicken, es neu starten oder der Bildschirm wegen Nichtbenutzung von allein ausgeht, wird beim erneuten Aktivieren per Ein/Aus- oder Home-Taste der Sperrbildschirm angezeigt. Dieser dient dazu, versehentliches Bedienen des Tablets beispielsweise während des Transports in einer Tasche zu vermeiden. Ebenso kann er als Schutz vor unbefugtem Zugriff eingesetzt werden.

Den Sperrbildschirm entsperren Sie standardmäßig, indem Sie kurz über den Bildschirm streichen. Also einfach irgendwo in der Mitte den Finger ansetzen, dann einige Zentimeter über den Bildschirm ziehen und wieder vom Bildschirm nehmen. Danach wechselt das Tablet automatisch zum Startbildschirm.
Sie können an dieser Stelle aber auch eine zusätzliche Sicherung einfügen, damit sich das Gerät keinesfalls von selbst (etwa in der Tasche) einschaltet und bei einem etwaigen Verlust andere nicht auf Ihre Daten zugreifen können. Welche Möglichkeiten Ihr Galaxy Tab dazu bietet, lesen Sie auf Seite 246.

Wichtige Touch-Gesten für die einfache und komfortable Bedienung
Die Bedienung eines Tablets per Touchscreen ist zunächst mal intuitiv und einfach: Man tippt auf dem Bildschirm ein Symbol, ein Menü oder ein Auswahlfeld an, um eine Funktion auszuführen. Ihr Touchscreen kann aber noch mehr. So finden sich viele Entsprechungen zu den Mausaktionen, die Sie von Ihrem PC kennen.
Wischen statt Scrollen
Auch auf einen großen Tablet-Bildschirm passt längst nicht immer alles drauf. Wo Sie beim PC mit der Maus scrollen würden, können Sie beim Touchscreen wischen: Sie setzen den Finger auf den Bildschirm und ziehen ihn dann in die Richtung, in die sich der Inhalt bewegen soll. Das funktioniert bei längeren Webseiten oder E-Mails, aber z. B. auch in Menüs mit Befehlslisten.

Tipp: Wenn Ihnen irgendwo Inhalt »fehlt«, wischen Sie einfach mal auf Verdacht hin und her. Vielleicht geht es in einer Richtung noch weiter.
Länger antippen statt rechte Maustaste
Neben dem einfachen kurzen Antippen können viele Objekte auch länger angetippt werden. Sie setzen also den Finger darauf und lassen ihn ein paar Sekunden dort ruhen, bis etwa ein Menü angezeigt wird oder Sie eine haptische Rückmeldung durch eine kurze Vibration erhalten. Tipp: Durch längeres Antippen lassen sich in vielen Situationen Kontextmenüs mit zusätzlichen Funktionen öffnen (siehe Seite 66).
Doppeltipp statt Doppelklick
Auch eine Entsprechung für den Doppelklick gibt es bei Android. Das Doppeltippen wird vom Betriebssystem selbst nur selten genutzt. Apps aber können auf diese Funktion zurückgreifen. Tipp: Wenn Sie im Webbrowser doppeltippen, wird der Inhalt einer Webseite automatisch optimal an die Bildschirmgröße angepasst.
Multitouch-Gesten für Zoom und Rotieren
Fast alle Android-Tablets unterstützen Multitouch-Gesten, bei denen Sie den Bildschirm gleich mit mehreren Fingern berühren. Das ermöglicht weitere intuitive Funktionen. So lässt sich z. B. das Vergrößern (Zoomen) von Bildschirminhalten erledigen:
1 Platzieren Sie zwei Fingerspitzen – praktisch sind z. B. Daumen und Zeigefinger – dicht nebeneinander über dem zu verändernden Bildschirminhalt, etwa einem angezeigten Bild.

2 Bewegen Sie die Fingerspitzen auf dem Bildschirm auseinander, um den Inhalt zu vergrößern, sozusagen auseinanderzuziehen. Die Veränderung erfolgt in Echtzeit unter Ihren Fingerspitzen.

3 Haben Sie die gewünschte Vergrößerung erreicht, nehmen Sie beide Finger gleichzeitig vom Bildschirm weg. Der Inhalt verbleibt in der eingestellten Darstellung.
Verkleinern funktioniert genau umgekehrt: Setzen Sie die Fingerspitzen möglichst weit voneinander entfernt auf und ziehen Sie sie dann aufeinander zu.
Auch das Rotieren von Bildern können Sie per Multitouch-Geste erledigen. Platzieren Sie wiederum zwei Fingerspitzen zugleich auf dem Bild und führen Sie damit eine rotierende Bewegung in die gewünschte Richtung aus. Das Bild dreht sich unter Ihren Fingern mit.

Einstellungen: die Werkzeugkiste zum Anpassen und Optimieren
Ihr Galaxy Tab lässt sich über eine Vielzahl von Einstellungen optimieren und an Ihre Bedürfnisse sowie persönlichen Vorlieben anpassen. Deshalb werde ich Sie in diesem Buch immer wieder in die Einstellungen »schicken«, um dort die eine oder andere Option zu verändern.
Auf den ersten Blick kann einen die Vielzahl der Einstellungen überwältigen, aber eigentlich ist alles sinnvoll strukturiert. Zum Einstieg zeige ich Ihnen einmal, wie Sie schnell in die Einstellungen gelangen und sich dort zurechtfinden. In den weiteren Anleitungen beschreibe ich dann jeweils genau, wo Sie eine bestimmte Einstellung finden können.
1 Wichtigstes Element für die Einstellungen ist das gleichnamige Symbol. Im Prinzip werden die Android-Einstellungen nämlich wie eine App behandelt, die Sie jederzeit aufrufen können. Diese App finden Sie in der App-Übersicht, die Sie mit dem App-Symbol in der Favoritenleiste öffnen können.

2 Suchen Sie hier nach dem Zahnradsymbol mit der Bezeichnung Einstellungen und starten Sie die App durch einfaches Antippen.

3 In den Einstellungen sehen Sie links eine lange Liste von Menüpunkten. Wählen Sie einen davon durch Antippen aus, werden auf der rechten Seite die dazugehörenden Einstellungen angezeigt.

4 In den Einstellungen finden Sie verschiedenartige Elemente wie Listen, Schalter und Auswahlfelder, mit denen Sie Funktionen wie WLAN oder Bluetooth direkt ein- und ausschalten können. Tippen Sie in diesem Fall rechts auf die Schalter zum Aktivieren oder Deaktivieren.

5 Ebenso finden Sie aber Untermenüs, die Sie zunächst öffnen müssen, um eine Einstellung zu wählen. Tippen Sie dazu auf den Text des Menüeintrags, um das Untermenü für weitere Optionen zu öffnen.
Die Optionen in den Einstellungen sind ebenso zahlreich wie vielfältig. Von angedeuteten Schaltern über klassische Kästchen bis hin zu komplexen Auswahlmenüs ist alles dabei. Wie bereits erwähnt, führen viele Anleitungen in diesem Buch Sie in die Einstellungsmenüs und beschreiben dabei auch, wie welche Einstellungen vorzunehmen sind. Spätestens am Ende dieses Buches dürften Sie die Einstellungen Ihres Galaxy Tab also gut beherrschen und Ihr Tablet jederzeit beliebig in Ihrem Sinne konfigurieren können.
Kein Rückgängigmachen für Einstellungen
Ein kleiner Hinweis sei noch erlaubt: Es gibt für die Einstellungen keine Rückgängig-Funktion, mit der Sie einfach zur letzten Konfiguration zurückkehren können, wenn es nicht so klappt wie geplant. Selbstverständlich können Sie jederzeit zur vorherigen Konfiguration zurückkehren, indem Sie die letzten Änderungen zurücknehmen. Dazu ist es im Zweifelsfall sinnvoll, immer nur eine Option zu verändern und die Auswirkung jeweils zu überprüfen. Außerdem kann es sinnvoll sein, sich die vorherige Einstellung einer Option zu notieren.
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