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Auch wenn die Geburtszeit vordergründig korrekt scheint, sollte sie immer hinterfragt werden.
Die Uhr geht falsch
Zu Zeiten, als die Uhren weltweit noch nicht im gleichen Takt schlugen und das Zeitalter von Funkuhren, Atomuhren und Digitaluhren noch nicht angebrochen war, konnte die Uhrzeit fehlerhaft sein, auch wenn sie korrekt abgelesen wurde.
Dagegen kann man nichts unternehmen. Durch geschicktes Befragen kann manchmal herausgefunden werden, ob es sich um die korrekte Uhrzeit handelt. Informationen zur Korrektur von Geburtszahlen finden sich auf Seite → 180f.
Rundungsdifferenz …
… ist die häufigste Fehlerquelle. Während seit einiger Zeit (etwa seit Anfang der 1980er-Jahre) die Geburtszeit auf die Minute genau festgehalten wird, hat man sie davor häufig auf 5, 10 oder gar 15 Minuten auf- oder abgerundet. Das scheint auf den ersten Blick nicht weiter tragisch, doch numerologische Aussage und Interpretation verfälschen sich dadurch markant. Bei einer Mehrheit aller Menschen endet die Geburtszeit auf Fünf oder Null, zum Beispiel 11:30 Uhr oder 16:15 Uhr. Man muss also annehmen, dass 80 Prozent aller Geburtszeiten vor 1980 nicht korrekt notiert wurden.
Auf 5 Minuten gerundet
3 und 4 sowie 8 und 9 werden aufgerundet.
1 und 2 sowie 6 und 7 werden abgerundet.
5 und 0 bleiben wie notiert.
Trefferquote: 20 Prozent, zwei von zehn Zahlen sind korrekt notiert.
Auf 10 Minuten gerundet
5, 6, 7, 8 und 9 werden aufgerundet.
1, 2, 3 und 4 werden abgerundet.
0 bleibt wie notiert.
Trefferquote: 10 Prozent, eine von zehn Zahlen ist korrekt notiert.
Die Geburtszeit ist in jedem Fall einer genauen Überprüfung zu unterziehen, damit Fehlinterpretationen auf ein Minimum beschränkt und Falschaussagen vermieden werden können.
Geburtszeit ist nicht bekannt
Über lange Zeit wurde der Geburtszeit wenig bis keine Bedeutung beigemessen. Vielen, besonders älteren Menschen ist ihre exakte Geburtszeit deshalb nur sehr ungenau oder gar nicht bekannt. Besonders häufig kommt dies bei Hausgeburten vor.
Je weniger Zahlen bekannt sind, desto schwieriger und ungenauer sind die Interpretation und die daraus abgeleiteten Aussagen. In diesem Fall beschränkt man sich am besten auf die gesicherten Zahlen und klärt die Person über die Schwierigkeit auf, eine präzise und vollständige Aussage zu machen.
Fehlerquelle »Traumatischer Verlust«
In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, dass Fähigkeiten und Talente eigentlich vorhanden sein müssten, was von der betroffenen Person jedoch deutlich, manchmal sogar vehement bestritten wird. Wenn aus numerologischer Sicht vorhandene Fähigkeiten nicht genutzt werden können, handelt es sich häufig um einen traumatischen Verlust. Dieser beruht in der Regel auf einer wiederholten seelischen Verletzung oder einem auferlegten Verbot, das einem die Anwendung seiner eigenen Fähigkeiten untersagt. Gründe dafür können gesellschaftliche, kulturelle oder religiöse Normen sein, die bestimmte Verhaltensregeln verlangen und angeborene Fähigkeiten einschränken oder untersagen. Daneben sind es die persönlichen, durch Familie, Partnerschaft oder Arbeitsplatz etablierten Erwartungen, die uns bei der Ausübung unserer Begabungen und Talente behindern.
Zur richtigen Zeit genügt ein einziger Befehl, um eine Fähigkeit zu blockieren. Ein herrisches »Tu das nie wieder!« kann so tief ins Unterbewusstsein dringen, dass man sich nicht mehr traut, sein Talent und seine Begabungen zu entfalten. Häufiger ist der schleichende Verlust durch stetiges Wiederholen von Befürchtungen oder Überzeugungen von außen.
Beispiel
Ein Mann mittleren Alters, von Beruf Bauingenieur und Vorgesetzter von acht Mitarbeitern, dem die Verantwortung für mehrere große Bauprojekte oblag, kam in meine Praxis. Obwohl bald fünfzig Jahre alt, behauptete er von sich, dass er überhaupt kein Selbstvertrauen besitzt und sich ständig minderwertig und unzulänglich fühlt, und dies, obwohl seinen Geburtszahlen zufolge Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl eigentlich vorhanden sein mussten. Eine detailliertere Befragung ergab, dass dem Mann in seinen Kindheits- und Jugendjahren immer wieder gesagt wurde:
»Dafür bist du noch zu klein.«
»Das kannst du nicht.«
»Das schaffst du nie!«
»Bist du so blöd oder tust du nur so?«
Irgendwann begann der Junge – inzwischen Mann – zu glauben, was Eltern, Lehrer, Geschwister etc. zu ihm sagten. Aus Sicht eines Kindes können und wissen Erwachsene alles. Deshalb muss das, was sie sagen, richtig sein.
Durch diese traumatische Umprogrammierung verlor der Junge sein ihm in die Wiege gelegtes Selbstvertrauen. Er vertraute nicht mehr sich selbst, sondern nur noch anderen, weil diese alles besser wissen und können. So kam er zu der Überzeugung, dass er es nicht kann und nicht schafft. Mit den langfristigen Auswirkungen dieses traumatischen Verlustes kämpft dieser Mann noch heute. Oft dauert es Jahre, häufig Jahrzehnte, bis man sich Eigenschaften wieder erarbeitet hat, die man auf traumatische Art und Wiese verloren hat.
Personen mit einer entsprechenden Vergangenheit hilft bereits die Aufklärung darüber, dass die Ursache ihrer Probleme weder Schuld noch ein Mangel an Intelligenz sind. Allein diese Erkenntnis nimmt große seelische Last von den Schultern und verhilft zu mehr Gelassenheit und Entspannung. Das wiederum bildet die Basis für eine erfolgreiche Wiedererarbeitung der verlorenen Fähigkeiten.
Die Numerologie ist ein zuverlässiges Instrument, um festzustellen, ob diese Fähigkeiten ursprünglich vorhanden waren, und sie kann in der Praxis dazu beitragen, dass verloren gegangene Fähigkeiten wieder erworben werden können.
Grafische Darstellung
Es hat sich als hilfreich erwiesen, die Zahlen rund um ein Strichmännchen anzuordnen. Dieses lässt sich schnell und einfach skizzieren und ist, wie die weiteren Erläuterungen zeigen, sehr aussagekräftig.
Der Standort der Zahlen im Strichmännchen bleibt immer gleich und erfolgt gegen den Uhrzeigersinn. Die Eins befindet sich also immer am Scheitel und die Fünf immer am rechten Fuß. Dass die Seiten rechts und links in der Abbildung seitenverkehrt positioniert sind, ist Absicht. Da der Mensch von vorn angeschaut wird, sind die Seiten aus Sicht des Betrachteten korrekt.

Die Eins steht in diesem Strichmännchen für den Kontakt zu einer höheren geistigen Ebene oder stellt die Verbindung zur göttlichen Quelle dar. Von diesem geistigen Scheitelpunkt aus beginnt der Weg in die irdische Welt. Über die Zwischenhalte in der Welt der Materie – die Zahlen Fünf und Sieben beim Strichmännchen – geht die Reise der Seele weiter zurück zur Quelle des Lichts.
Geburtszahlen notieren
Um das Erfassen von Zahlen zu vereinheitlichen, empfiehlt es sich, eine einprägsame und einfache Methode wie im Folgenden anzuwenden:
Dazu braucht man
•Ein Blatt Papier
•Zwei farbige Stifte, idealerweise Blau und Rot oder Schwarz und Rot
•Ein Geburtsdatum und die dazugehörige exakte Geburtszeit
So geht man dabei vor
•Schreibe Vornamen, Familiennamen sowie Geburtsdatum und die exakte Geburtszeit am oberen Seitenrand auf das Blatt Papier.
•Zeichne ein Strichmännchen gemäß untenstehendem Beispiel unterhalb davon. Verwende dazu die dunkle Farbe.
•Trage jede einzelne Zahl der Geburtszahlen rund um das Strichmännchen ein.
•Schreibe die vorhandenen Zahlen mit dunkler Farbe.
•Trage mehrfach vorkommende Zahlen mehrfach ein.
•Trage fehlende Zahlen, also solche, die in den Geburtszahlen nicht vorkommen, mit roter Farbe ein.
Wir gehen zunächst davon aus, dass die angegebene Geburtszeit exakt ist.
Vorname Name 27.03.68/15:51 h

Frage: Warum wird die Null der Monatszahl im Datum nicht schwarz eingetragen?
Antwort: Nullen, die nicht ausgesprochen werden, werden nicht notiert. Das Datum kann als 27.3.68 oder als 27.03.68 notiert werden. Die Null verändert an dieser Stelle nichts an der Aussage des Geburtsdatums – es handelt sich um einen sogenannten Platzhalter (→ Seite 39 ff.).
Die Geburtszeit ist unvollständig oder unbekannt
Logisch: Je ungenauer bzw. unvollständiger die Geburtszahlen sind, desto ungenauer und unvollständiger werden die daraus abgeleiteten Aussagen. Ähnlich wie bei der Astrologie ist man auch in der Numerologie auf eine möglichst exakte Geburtszeit angewiesen. Bereits eine einzige Minute kann einen markanten Unterschied in der Kombination aller Zahlen hervorrufen. Oft sind es kleine Veränderungen, die eine große Wirkung nach sich ziehen und das Gesamtbild entscheidend verändern.
Ist die Geburtszeit unbekannt, fehlerhaft oder unvollständig, kann es eine Herausforderung darstellen, Fähigkeiten, Talente und Blockaden auf numerologischer Basis zu evaluieren. Es sind in diesem Fall viel numerologische Erfahrung und einiges Geschick in der Befragung notwendig, um dennoch zu einigermaßen brauchbaren und verwertbaren Ergebnissen zu gelangen.
In der Praxis kommt es recht häufig vor, dass Menschen ihre exakte Geburtszeit nicht kennen. Sie wissen vielleicht, dass sie am Vormittag, am Nachmittag, am Abend oder in der Nacht geboren wurden, oder sie kennen die ungefähre Zeit und erzählen zum Beispiel: »Meine Mutter hat gesagt, circa zwei Uhr nachmittags.« Oder: »Mitten in der Nacht. Die Kirchturmuhr habe geschlagen, erinnerte sich meine Oma.« Wie bereits weiter oben ausgeführt, besteht statistisch gesehen bei Menschen, die vor 1980 geboren wurden, eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass ihre Geburtszeit nicht exakt erfasst wurde.
In solchen Fällen können vielleicht einzelne Zahlen einen Anhaltspunkt liefern: Wer zwischen 10:00 und 19:59 Uhr geboren wurde, hat mit Sicherheit mindestens eine Eins in den Geburtszahlen oder mindestens eine Zwei, wenn er zwischen 20: 00 und 23:59 Uhr geboren wurde.
In einem solchen Fall werden nur die gesicherten Zahlen rund um das Strichmännchen eingetragen.
Im Abschnitt Falsche Geburtszeit? → Seite 180 ff. werden Vorgehensweisen und Methoden gezeigt, wie man verfahren kann, um eine möglichst exakte Geburtszeit zu erhalten.
Einfache, mehrfache und fehlende Zahlen
Wir unterscheiden drei mögliche Formen, wie Zahlen vorkommen können und notiert werden: Fehlende Zahlen, einmalig vorkommende (einfache) Zahlen und mehrmalig vorkommende (mehrfache) Zahlen.

Fehlende Zahlen (Punkte)
Wollen, aber nicht können. Fehlende Zahlen sind gleichzusetzen mit Fähigkeiten und Talenten, die einem Menschen zum Zeitpunkt seiner Geburt fehlen. Er bekam diese nicht in die Wiege gelegt. Eine Zahl, die in den Geburtszahlen nicht erscheint, entspricht Fähigkeiten, die zwar objektiv vorhanden, von der betroffenen Person jedoch subjektiv nicht abrufbar sind. Es besteht also ein Mangel. Wo ein Mangel ist, besteht ein Bedürfnis. Und wo ein Bedürfnis besteht, da sorgt das Gesetz der Anziehungskraft (→ Seite 32 ff.) dafür, dass man sich hingezogen fühlt zu Orten und Situationen, die einem die Gelegenheit bieten, dieses Bedürfnis zu befriedigen.
Bei fehlenden Zahlen weiß das Unterbewusstsein: »Ich kann das nicht. Ich habe keine Ahnung, wie man das macht.«
Es geht dabei um Herausforderungen, die sich eine Seele ausgesucht hat, um zu reifen und sich weiterzuentwickeln. Wir begegnen diesen Aufgaben in den verschiedensten Verpackungen und zu den unterschiedlichsten Zeiten. So lange, bis wir den Lerninhalt begriffen und die Aufgabe gelöst haben.
Einfache Zahlen (gerade Linie)
Können, wenn man will. Zahlen, die in den Geburtszahlen nur ein einziges Mal erscheinen, werden auch einfache oder einmalig vorkommende Zahlen genannt. Einfache Zahlen entsprechen Fähigkeiten und Talenten, die von Geburt an vorhanden sind. Sie wurden einem sozusagen in die Wiege gelegt. Wir kennen sie auch unter den Begriffen Stärke oder Begabung. Wenn du willst, kannst du diese Begabungen anwenden. Was nicht heißt, dass du sie ständig anwenden musst. Nur weil du tanzen kannst, bedeutet das nicht, dass du ständig tanzen musst.
»Okay. Kein Problem, das schaffe ich schon.«
Du kannst diese Stärke jederzeit abrufen, sofern kein traumatischer Verlust stattgefunden hat. Mit diesem naturgegebenen Talent wird all das kompensiert, was nicht oder nicht mehr vorhanden ist. Eine Kompensation ist eine Überlebensstrategie. Jeder von muss sein Leben mit den Werkzeugen meistern, die ihm zur Verfügung stehen. Fehlende Werkzeuge versuchen wir zu kompensieren, indem wir vorhandene Werkzeuge zweckentfremden, als ob wir einen Nagel mit einem Schraubenschlüssel einschlagen, weil uns kein Hammer zur Verfügung steht.
Je größer in den Geburtszahlen die Anzahl der einmalig vorhandenen Zahlen ist, desto vielseitiger bist du. Deine Interessensgebiete sind breitgefächert, und du kannst vielseitig eingesetzt werden. Du bist aufgeschlossen und gelehrig. Als Gesprächspartner bist du spannend, weil du in vielen Bereichen mitdiskutieren kannst, und in deiner Nähe wird es selten langweilig.
Das alles führt dazu, dass du ein abwechslungsreiches Leben führen und viele interessante und spannende Erfahrungen machen kannst.
Ein Nachteil könnte vielleicht sein, dass es dir schwerfällt, dich zu spezialisieren, weil du so vielseitig interessiert bist und dich nicht auf ein Spezialgebiet festlegen möchtest aus Angst, etwas zu verpassen.
Mehrfache Zahlen (Wellenlinie)
Können, aber nicht wollen. Zahlen, die in den Geburtszahlen mehr als einmal vorkommen, werden mehrfache oder mehrmalig vorkommende Zahlen genannt.
Die ausgeprägte Bewegung der Wellenlinie weist auf eine große Schwankungsbreite der dazugehörigen Fähigkeiten hin. Einerseits gibt es starke Ausschläge nach oben (Wellenberge), die das große Potenzial aufzeigen, das in diesen Zahlen versteckt ist, und das große Spezialisierungspotenzial, das jemand in sich trägt.
Auf der anderen Seite gibt es Wellentäler, die auf blockierte Fähigkeiten verweisen. Es ist die Unfähigkeit, auf das große Potenzial zuzugreifen, das in dieser mehrfachen Zahl schlummert. Zustande kommt eine Blockade, wenn in anderen Inkarnationen überreichlich Erfahrung im entsprechenden Bereich gesammelt wurde, beispielsweise dann, wenn durch die Anwendung dieser Begabung unsägliches Leid verursacht wurde oder wenn man dadurch den eigenen Tod verschuldet hat. Ein Schwur, niemals wieder Gebrauch von dieser Fähigkeit machen zu wollen, führt zu einer Blockade in Form einer mehrfachen Zahl.
»Ich habe zwar viel Erfahrung und könnte, wenn ich wollte, aber ich habe mir geschworen, dieses Können nie mehr anzuwenden.«
Es kann also zu großen Schwankungen kommen. Zu bestimmten Zeiten kann sich ein Talent auf ausgeprägte Weise Ausdruck verschaffen – man kann sein Potenzial aufblitzen lassen –, ein andermal fühlt man sich total unfähig, diese Fähigkeit abzurufen und auszuleben und ist komplett blockiert. Das kann sich im Extremfall als Schockstarre äußern.
In ihrer Erscheinung können sich fehlende Zahlen und mehrfache Zahlen sehr ähnlich präsentieren. Wollen, aber nicht können kann auf den ersten Blick genauso aussehen wie Können, aber nicht wollen. Die Kenntnisse über die Zahlenmystik der Numerologie machen die Differenz sichtbar. Das kann insbesondere für Psychologen, Pädagogen, Ärzte und Therapeuten von Bedeutung sein, da die Behandlungsmethode individuell abweichen kann oder angepasst werden muss.
Dein Leben gestaltet sich vor diesem Hintergrund vielleicht nicht gleichermaßen spannend, verhindert aber nicht, dass man ein sehr interessantes Leben führen kann. Man verzettelt sich nicht so stark mit den Interessen und kann sich besser auf etwas fokussieren und spezialisieren.
Wenn man sich ausschließlich auf sein absolutes Spezialgebiet konzentriert, kann man Unglaubliches erreichen und sehr erfolgreich damit sein, mit dem Begleitrisiko, nicht mehr über den Tellerrand seiner Existenz hinausblicken und die Außenwelt ausblenden zu können.
Fazit
•Fehlende Zahl: Wollen, aber nicht können
•Einmalige Zahl: Können, wenn man will
•Mehrfache Zahl: Können, aber nicht wollen
Zahlen und Organe
In der numerologischen Praxis fällt auf, dass der Standort der Zahlen bei der Zuordnung im Strichmännchen in direktem Zusammenhang steht mit Beschwerden, Symptomen und Diagnosen in der bezeichneten Körperregion.
Die Wahrscheinlichkeit, dass körperliche Anfälligkeiten in der bezeichneten Körperregion auftreten, ist besonders dann hoch, wenn die zugeordnete Zahl fehlt oder mehrfach vorkommt, also ein Ungleichgewicht besteht.

Geburtszahlen verschlüsseln die tieferen Themen und Aufgaben, die jemand in dieses Leben mitgebracht hat. Werden diese nicht auf der seelischen Ebene bearbeitet, werden sie auf der körperlichen Ebene gespiegelt, um uns mitzuteilen, welchem Thema wir verstärkte Aufmerksamkeit widmen sollten. Psychische (seelische) Beschwerden somatisieren sich (werden körperlich), werden also psychosomatisch. Die große Herausforderung besteht darin, die Botschaft der Symptome zu verstehen, und dabei hilft uns die Numerologie. Grundsätzlich liegen die Ursachen für Anfälligkeiten nicht im materiellen Bereich, also im Körper. Es ist deshalb müßig, Urin oder Schweiß in Bezug auf Viren oder Bakterien zu untersuchen, wenn der Patient unter Prüfungsangst leidet oder unglücklich verliebt ist.
Bei diesen Beispielen handelt es sich um seelische Themen und nicht um körperliche. Es können in der Folge zwar körperliche Symptome auftreten, der untersuchende Arzt wird jedoch keine messbaren Veränderungen im Körper feststellen können und zum Schluss kommen: »Sie sind gesund, Ihnen fehlt nichts.«
Wir sprechen hier von Anfälligkeiten und nicht von Krankheiten. Diese Anfälligkeiten kommen zustande, weil uns der Körper über diese Organe und Symptome am leichtesten verständlich machen kann, welches dahinterliegende Thema aktuell bearbeitet werden soll. So können Halssymptome darauf hinweisen, dass ein Problem im Bereich Kommunikation besteht oder weil man vielleicht aus einem übertriebenen Harmoniebedürfnis heraus immer alles schluckt. Vielleicht weiß der Mensch, dass in diesem Sektor Handlungsbedarf besteht, hat aber nicht den Mut, etwas zu unternehmen, oder er kennt die größeren Zusammenhänge nicht. Die Reaktion seines Körpers stößt ihn mit der Nase auf das anstehende Grundproblem und fordert ihn damit auf, aktiv zu werden.
Da es sich um Wahrscheinlichkeiten, Neigungen und Tendenzen handelt, können Symptome auftreten, müssen aber nicht. Und natürlich darf nicht vergessen werden, dass noch viele weitere Faktoren vorhanden sind, die einen prägenden Einfluss ausüben können, im Positiven wie im Negativen. Parameter wie Familie, Erziehung, Gesellschaft, Kultur, Glaubenszugehörigkeit, Lebensweise oder Genetik gehören mit Sicherheit dazu.
Grundsätzlich darf man davon ausgehen, dass eine Krankheit aus dem Körper ausbricht, um diesen zu verlassen. Gefundene Viren und Bakterien dienen in aller Regel dazu, einer Krankheit zum Ausbruch zu verhelfen. Sie sind damit ein Hinweis darauf, welches dahinterliegende Thema bearbeitet werden soll. Folglich handelt es sich bei einer Krankheit um ein Regulationsventil, das dazu dient, möglichst bald wieder ein optimales inneres und äußeres Gleichgewicht herzustellen.
In Kapitel Die einzelnen Zahlen (→ Seite 59 ff.) ist zu jeder Zahl eine begrenzte Auswahl von Organen zu finden, die bei fehlender oder mehrfach vorkommender Zahl gehäuft betroffen sind.
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