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„Du und die Wissenschaft. Das ist so weit hergeholt, dass die Burenwurst vor Lachen platzt“, ätzt der Kanzler, weiß aber im selben Moment, dass der Vergleich ein Nichtgenügend verdient.
„Ehrlich“, erklärt Eimer, „für Medizinstudenten habe ich meine Leber hergezeigt. Die waren ganz beeindruckt. Dafür habe ich einen Gutschein für das Vinzi-Stüberl bekommen.“ Wir alle glauben ihm kein Wort, egal, er war wieder da – und das ist ein Extra-Bier wert.
Ich fühle mich heute nicht so locker, wie sonst unter meinesgleichen. Immer wieder denke ich an die Delogierung, die mir in einer Woche bevorsteht. Wohin soll ich gehen? Irgendwie bin ich ein verwöhnter Obdachloser, schlafen möchte ich unter allen Umständen in einem geschlossenen Raum und nicht unter der Donaubrücke. Der einzige Pluspunkt für mich ist die Streichung meiner Verbindlichkeit, ich bin sozusagen ein Schuldenfreier unter freiem Himmel.
Gerade jetzt fällt mir dieser Hofrat ein, beziehungsweise seine Adresse: Tulpenweg 8. Den Ort muss ich mir anschauen, vielleicht wäre das eine gute Adresse für Edamer. Erleichtert klinke ich mich wieder in die hochgeistige Diskussion ein und lege nach mit einem Bier.
Das Wetter ändert sich, es regnet. Ein Horror für mich, nur daran zu denken, solche Nächte im Freien verbringen zu müssen.
Ich bin für meine Begriffe schon zeitig unterwegs.Mein Ziel: Tulpenweg 8. Das liegt ziemlich nah am Zentrum, und es handelt sich dennoch um eine ruhige Wohngegend, sozusagen ein Zuhause für Betuchte. Der Herr Hofrat gehört ohne Zweifel zu dieser elitären Schicht. Entlang einer verkehrsberuhigten Straße gelange ich zur gewünschten Adresse. Nun stehe ich davor und staune: ein entzückendes altes Haus mit einem kleinen, verwilderten Garten. Hier wohnt er also, der Herr Pokorny. In diesem Haus, meinetwegen im Keller, eine Schlafstelle zu finden, das wäre mein Traum. Wie ich das bewerkstelligen soll? Keine Ahnung. Aber ich werde daran arbeiten. Zumindest kommen wir in Kontakt, wenn ich ihm seine Geldbörse bringe und ihm erzähle, wo ich sie gefunden habe. Außer dem Geld fehlt nichts, und mit meinem ehrlichen Gesicht kann ich ohne Mühe darlegen, dass ich seine Börse in diesem Zustand gefunden hätte und sie ihm jetzt zurückbrächte. Da könnte ich auch über einen Finderlohn mit dem Hofrat sprechen. Ich frage mich nur, ob ich wirklich so vertrauenswürdig aussehe?
Vielleicht finden wir beide über so einen verbalen Austausch zueinander und werden Freunde? Blödsinn – ich glaube, ich fantasiere. Aber irgendwie so könnte es funktionieren. Wieder einmal so eine nicht ausgereifte Idee, von denen ich ja ständig unzählige ausbrüte. Aber dieses Thema kann ich in meiner Bruderschaft der Alkoholiker nicht vorbringen. Die würden alle gerne dort einziehen, damit wäre mein Wunsch jetzt schon Schall und Rauch. Ich komme wieder, lieber Hofrat, sage ich halblaut und trete den Rückzug an.
Ich wäre jetzt gerne zu Sonjas Kiosk gegangen, doch meine Barschaft ist bereits verbraucht und anpumpen will ich sie auf keinen Fall. Ich verschiebe den Besuch auf morgen, wenn der Geldbeutel wieder voll ist. Erreicht habe ich heute gar nichts, eigentlich kein guter Tag. Keine neue Bleibe, keine Sonja und zwei leere Taschen. Jetzt kommt mir wieder der Lottoschein zwischen die Finger, auch den habe wieder vergessen. Ich kehre in meine Miniwohnung zurück – dunkel und kalt, aber um einigess besser, als neben Eimer oder dem Bladen zu liegen, zu frieren und sich den Regen, den der Wind durch alle Ritzen treibt, ständig aus dem Gesicht wischen zu müssen.
Kapitel 4
Zahltag, ein erhebendes Gefühl, wir alle stehen in einer Reihe und warten auf den Geldsegen. Das heißt, die mageren Tage sind vorbei, für kurze Zeit zumindest. Ich bin der Letzte in unserer Gruppe, der die heißersehnten Scheine zählt und dann in die Tasche steckt.
Heute beginnen wir unsere Aufwärmrunde am Schillerpark. Der Kiosk ist renoviert worden und bietet auch einen Unterstand, sodass wir bei Regen nicht auch außen nass werden. Karli, der Betreiber, hat das Geschäft von seinem Vater übernommen. Seine Statur ist furchterregend, eine Hüne von einem Mann, ergo auch ein ruhiger und sicherer Trinkplatz. Kaum haben wir den ersten Zug aus der Flasche gemacht, ist es der Kanzler, der das Maul aufreißt und mit einem Vortrag beginnt, der so entbehrlich ist, wie ein eingewachsener Zehennagel.
Eimer legte seinen Arm freundlich um den Redner und fragt den Besserwisser: „Kanzler, wen glaubst du interessiert dein Vortrag?“
Der Angesprochene schaut irritiert, wirkt etwas beleidigt, und erwidert: „Wenn ihr euch nicht weiterbilden wollt, na gut, dann werde ich eben schweigen.“ Vielleicht aus Protest trinkt er sein Bier in einem Zug aus und ordert ein neues. Wir alle lachen darüber und tun es ihm gleich.
Ein Neuer gesellt sich zu uns, auch so ein Besserwisser. Wir haben doch schon einen, denke ich. Er möchte eine Einstandsrunde zahlen, wir alle sind eingeladen. Natürlich lehnen wir nicht ab, obwohl mir bereits klar ist, der wird sich nicht lange halten. Blödsinn reden, okay. Auch Spaß machen ist akzeptiert, aber nur angeben, zeigen wollen, wie gut man ist und was man alles drauf hat, das geht gar nicht.
Der Blade nimmt sich ihn gleich zur Brust: „Sag, was macht dich denn so sicher, dass du so dick aufträgst? Du musst ja einen IQ haben, der durch die Decke geht, durch die Schädeldecke meine ich. Ich glaube viel mehr, und da werden mir meine Freunde recht geben, dass deine Gehirnzellen schneller davonschwimmen als sie nachwachsen. Saufen ist ja soweit in Ordnung, aber man muss es auch vertragen. Bei dir wurde anscheinend schon zu viel Substanz weggeschwemmt. Dein Hirn stell’ ich mir wie ein ausgetrocknetes Flussbett vor. Also, danke für die Runde. Aber wende dich besser an den Verein der Großmäuler. Da wärst du besser aufgehoben!“
So schnell können wir gar nicht schauen, ist der Angesprochene um die Ecke verschwunden. Wir brüllen vor Lachen und gratulieren unserem Bladen. Ein triftiger Grund, die nächste Runde Bier zu bestellen.
Homo ist nun an der Reihe, uns eine Episode zu schildern, als er noch als Friseur tätig war und die seinen Vater, den Besitzer dieses Salons, betraf.
Automatisch musste ich an meinen Vater denken, den ich sehr mochte und der mich eigentlich immer als Freund behandelt hat. Sein Ausspruch „Du musst dir das Leben holen, Alfred“, klingt mir heute noch in die Ohren. Damals habe ich den Sinn noch nicht verstanden, aber im Nachhinein betrachtet hat mein Vater mit beiden Händen zugegriffen.
In der Grundschule wurden wir aufgefordert, über die Berufe unserer Väter zu erzählen. Ich hatte damals keine Ahnung, welcher Tätigkeit mein Vater nachging. Eines Tages, nachdem ich ihn gefragt hatte, klärte er mich auf: „Weißt du, Alfred, ich bin so etwas ähnliches wie ein Brückenbauer.“ Voller Stolz erzählte ich das in meiner Klasse und alle beneideten mich um den seltenen Beruf meines Vaters. Später, in der Realschule, erfuhr ich aus Zufall, was seine wirkliche Profession war: er verdingte sich als Waffenhändler. Und ich konnte beim besten Willen keinen Anknüpfungspunkt zwischen Brückenbauer und Waffenhändler herstellen. Er war viel und oft unterwegs, hatte auf der ganzen Welt seine Geschäfte gemacht, viel Geld verdient, aber gleichzeitig auch viel ausgegeben. Dass der Job gefährlich war, bestätigt sein plötzlicher Tod in Somalia – unter einer Brücke. Hier scheint sich offensichtlich der Kreis zu schließen.
Die Freunde lauschen gespannt meiner Erzählung über das Leben meines Vaters. Der Kanzler will wissen, wie mein Verhältnis zu meiner Mutter war. Eigentlich möchte ich über meine Familie nicht allzu viel erzählen, aber jetzt muss ich wohl oder übel fortfahren. Ich nehme einen kräftigen Zug aus der Flasche, dann beginne ich mit einem sehr schwierigen Kapitel.
„Meine Mutter ist ganz und gar im Glauben und der Religion aufgegangen. Es gab keine Diskussion oder Gespräch, in dem nicht am Anfang oder Ende ein Bibelspruch kam. Mutter hat sozusagen eine Zwischenebene eingezogen und sich fast gänzlich vom täglichen, profanen Leben zurückgezogen. Dadurch glaubte sie, dem Himmel ein Stück näher zu sein. Immer waren der „Herr“ und die „heilige Gottesmutter“ zugegen. Wir waren praktisch immer zu fünft. Glücklicherweise waren nur drei Gedecke am Tisch, aber sonst schwebte jede Art von Heiligkeit durch unsere Räume. Ich konnte damit nichts anfangen und distanzierte mich mehr und mehr. Fragt nicht, wie es Vater erging. Der hatte natürlich die Möglichkeit, so oft wie möglich abzuhauen, sich hinter seinen Geschäftsessen zu verstecken. Natürlich hatte er seine Freundinnen – und er genoss es, das könnt ihr mir glauben. Mit so einer Frau wie Mutter es war, gab es keinen Sex, mit der einzigen Ausnahme, als ich gezeugt wurde. Wahrscheinlich wurden Vater die Augen verbunden und Mutter lag mit dem Rosenkranz im Bett.“
Ich mache eine Pause und bestelle ein weiteres Bier. Die Saufkumpane stehen mit offenem Mund um mich herum und warten auf die Fortsetzung.
Also fahre ich fort: „Nach dem plötzlichen Tod meines Vaters zog sich meine Mutter in ein Kloster in Osttirol zurück; dort lebt sie heute noch. Ich habe keinen Kontakt zu ihr und ehrlich gesagt, ich suche auch nicht ihre Nähe. So schaut es also mit meinem Elternhaus aus.“ Ich unterbreche kurz meinen Monolog und schaue mich um, wie meine Kollegen reagieren.
Fast mitleidig klopfen sie mir einer nach dem anderen auf die Schulter, Eimer umarmt mich sogar.
„Hallo, Leute, ihr müsst mich keinesfalls bedauern. Ich bin ich und ich möchte den Leitspruch meines Vaters beherzigen, ,Hol dir das Leben ab‘.“ Mir ist klar, dass es für mich viel mehr vom Leben abzuholen gibt, als ständig zu saufen. Im Moment bin ich in der Phase der Orientierung und ich hoffe, den Weg, der für mich passt, bald zu finden. Aus Vorsätzen Wirklichkeit werden zu lassen, eine Mammutaufgabe, ist ein erklärtes Ziel, hoffentlich auch meines. Gilt übrigens auch für euch. Darauf sollten wir trinken.“
Wir leeren eine Anzahl weiterer Flaschen, um meine Ansprache zu begießen, welche sich aber in der Zwischenzeit in den Gehirnen der Zuhörenden längst im Dunst des Alkohols aufgelöst haben dürfte.
Auf unserem Weg zu Sonja begleiten uns heftiger Regen und Wind. Ich sehe mich schon wieder unter der Brücke liegen, eine kalte Nacht, nass und zitternd vor Kälte. Ich muss mich endlich um ein Quartier kümmern, ermahne ich mich. Kurz bevor wir Sonjas Kiosk erreichen, quert eine Person, die ich zu kennen glaube, den kleinen Platz.
Es ist der Herr Hofrat. Wie immer mit Hut und Stock, aber diesmal ohne Schirm. Er muss auf dem Nachhauseweg von seinem Vormittagsspaziergang sein. Aber ich kann ihn jetzt unmöglich ansprechen – ich muss mein Fundstück bei ihm zuhause abgeben. Ob er sich darüber freuen wird, oder den Verlust womöglich bereits vergessen hat? Heute noch begebe ich mich zum Tulpenweg, nehme ich mir vor, um eine entsprechende Konversation in Gang zu bringen, dessen Abschluss sich vielleicht in einer Übernachtungsmöglichkeit für mich krönt.
Ich schließe zu meinen Kumpels auf, und als wir den Kiosk erreichen, sehe ich keine Sonja hinter dem Tresen stehen. Enttäuscht muss ich feststellen, dass ihre Mutter sie heute vertritt.
„Sie hat einen Arzttermin mit ihrer Tochter“, erklärt sie uns kurz angebunden und rückt mit vollen Bierflaschen im Arm an.
Dieses Bier schmeckt mir sowieso nicht besonders. Aber was soll’s, ich werde deswegen nicht auf Apfelsaft umsteigen. Ich entscheide mich, unauffällig zu verschwinden.
Kapitel 5
Die Haare mit den Fingern durchgekämmt, meine feuchte Jacke in Position gebracht, läute ich die Klingel. Lange Zeit tut sich nichts. Als ich schon den Rückzug antreten will, öffnet sich die Tür. Herr Pokorny erscheint und ruft völlig unvermittelt und laut: „Ich kaufe nichts, ich spende nichts!“ Dennoch scheint er neugierig zu erfahren, wer denn da geläutet hat. Langsam nähert er sich der Gartentür.
„Was wollen Sie?“, fragt er mich unwirsch.
Ich nehme die Geldbörse aus der Jackentasche und halte sie dem Hofrat unter die Augen.
„Ich habe Ihre Geldbörse gefunden“, sage ich und warte seine Reaktion ab. Er betrachtet das corpus delicti, nimmt es in die Hand, öffnet die Börse und prüft den Inhalt. Ich habe den Anschein, als kenne er das Fundstück gar nicht.
Dann schaut er mich an. „Wo haben Sie die Börse gefunden?“, will er wissen.
„In der Nähe des Kiosks – vor dem kleinen Park beim Bahnhof“, erkläre ich.
Dann nickt er zustimmend: „Ja, das ist tatsächlich meine Geldbörse. Die Kreditkarte ist auch noch drin, aber die ist sowieso schon ungültig.“ Er taxiert mich misstrauisch und fährt in unwirschem Ton fort: „Jetzt erwarten Sie wohl einen Finderlohn von mir, was?“ Er schaut mich durchdringend an.
„Das ist Ihre Entscheidung, Herr Hofrat“, bemühe ich mich um eine möglichst kleinlaute Antwort.
Er nimmt eine nagelneue Geldbörse aus der Gesäßtasche, entnimmt zwanzig Euro und reicht sie mir wortlos mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Danke“, sage ich und versuche ein Gespräch bezüglich eines Quartiers einzuleiten. „Sagen Sie, Herr Hofrat, vermieten Sie ein Zimmer in Ihrem Haus, vielleicht im Erdgeschoß. Ich bin Jus-Student und muss aus meiner bisherigen Bleibe heraus?“
Er mustert mich von oben bis unten, sein Gesichtsausdruck lässt darauf schließen, dass er von meinem Antrag nicht unbedingt erpicht ist.
„Ich könnte Ihnen auch für diverse Besorgungen an die Hand gehen oder vielleicht im Garten behilflich sein“, lege ich nach, wobei mir zugleich bewusst ist, bei der Gartenarbeit deutlich über das Ziel geschossen zu haben.
Der Herr Hofrat antwortet mit einigem Bedacht: „Das geht mir zu schnell, junger Mann. Geben Sie mir eine Adresse, ich melde mich beizeiten bei Ihnen.“
Das hatte ich befürchtet, damit kann ich mich jedoch nicht zufrieden geben.
„Herr Hofrat, darf ich in zwei, drei Wochen wieder vorbeischauen und nachfragen?“
Er nickt und fragt nach meinem Namen. Dann bedankt er sich noch einmal, dreht sich um und zieht sich zurück in sein Domizil.
Ich würde sagen: ein Teilerfolg. Das gibt zumindest einige Hoffnung. Zufrieden kehre ich zum Sammelpunkt Hessenpark zurück, um den Alkoholpegel an das übliche Maß anzupassen.
Heute ist der Tag des Auszugs aus meinem Quartier. Ich hätte schon vor vier Wochen das Feld räumen sollen, doch da niemand kontrolliert hat, bin ich geblieben. Aber gestern am späten Nachmittag sind sie massiv aufgefahren: Frontlader, Bagger, Kipper. Sie alle haben ihre Schaufeln wie große Münder drohend auf das kleine Häuschen gerichtet, so als wollten sie sagen: „Räume diesen Platz, sonst verschlucken wir dich!“
Meine Habseligkeiten sind schnell eingepackt, der Rucksack ist halbvoll. Alte, kaputte Sachen, wie Sandalen, zerschlissene T-Shirts, ein demolierter Schirm, bleiben zurück. Zurück bleiben auch ein paar Erinnerungen, Erlebnisse, die es nicht wert sind, sie zu speichern. Mit dem Auszug verblassen auch die letzten Begegnungen mit Vater, die gut gemeinten Ermahnungen, doch die letzten großen Prüfungen zu machen, um dann als fertiger Magister durch die Tür dieser kargen Wohnung in ein besseres, komfortableres Zuhause zu ziehen. Dazu hat er mir seine finanzielle Unterstützung angeboten. Er sieht nicht, wie sein Sohn, der Sandler, heruntergekommen und finanziell am Nullpunkt aus diesem Loch schleicht und eigentlich nicht weiß, wohin er kommende Nacht sein Haupt betten wird. Ich schlucke kurz und muss feststellen, dass ich nicht der harte Alfred bin, den ich vorgebe zu sein. Es liegt an mir, nur an meiner Person, eine grundlegende Änderung herbeizuführen.
„Nimm einen deiner Vorsätze endlich ernst und realisiere ihn, Alfred Hauser!“, sagt mir meine eigene Stimme.
Ob ich meinen Rat befolge – ich weiß es nicht.
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