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8 Maracujas zum Servieren
Für die Bayerische Creme
400 g flüssige Schlagsahne
100 g Zucker
6 Bio-Eigelb
6 Blatt Gelatine (10 g)
360 g frische oder TK-Erdbeeren
1 große Handvoll frischer Estragon
Eine Kastenform mit 900 ml Fassungsvermögen leicht einfetten und mit Frischhaltefolie auslegen, sodass der Boden und die Seiten bedeckt sind und ein bisschen Folie überhängt.
Den Kuchen in Stücke brechen und in einer Schüssel fein zerbröseln. Die geschmolzene Schokolade hinzufügen und die Zutaten mit den Händen zu einer festen Masse vermengen. Auf dem Boden und an den Seiten der Form verteilen und mit den Händen oder einem Löffelrücken gleichmäßig andrücken, dabei oben einen 2 cm breiten Rand lassen. In den Kühlschrank stellen und inzwischen die Bayerische Creme zubereiten.
Dafür die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen und dann sofort vom Herd nehmen.
In einer separaten Schüssel Zucker und Eigelb hell und schaumig aufschlagen. Die heiße Sahne unter ständigem Rühren langsam hineingießen. Dann zurück in den Topf füllen und unter ständigem Rühren mit dem Silikonteigschaber auf mittlerer Stufe etwa 5 Minuten auf 80 °C erhitzen. Durch ein feines Sieb in eine separate Schüssel streichen, um Klümpchen zu entfernen.
Die Gelatineblätter in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser 10–15 Minuten einweichen. Überschüssiges Wasser ausdrücken und die Gelatine in der Sahnemischung auflösen.
Erdbeeren putzen und mit den Estragonblättern pürieren. Das Püree durch ein feines Sieb streichen und unter die Bayerische Creme rühren.
Die Creme in die mit Kuchenkrümeln ausgekleidete Kastenform gießen und mindestens 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen, bis sie vollständig geliert ist. Zum Servieren den Kuchen aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden. Fruchtfleisch und Kerne der Passionsfrüchte aus den Schalen lösen und auf den Kuchenscheiben servieren.
Knusprige Rocky Roads
ERGIBT 12 STÜCK
ZUBEREITUNG 30 MINUTEN, PLUS KÜHLZEIT
KOCHEN 2 MINUTEN
Wenn es um Rocky Roads, die beliebten englischen Schokoriegel, geht, gibt es nur wenige Regeln: Sie müssen angenehm zäh, knusprig und klebrig zugleich sein und selbstverständlich viel Schokolade enthalten. Dieses Rezept bietet all das – und dann auch noch in mehreren Schichten! Zuerst eine klebrige Schicht aus Schokoladen-Karamell-Riegeln und geschmolzener Schokolade, in der ein paar zerbröckelte Grissini für Biss sorgen. Dann eine Lage leuchtender, salziger Pistazien und abschließend eine Schicht süßer weißer Schokolade mit gehackten Aprikosen und Beeren. Alles in quadratische Stücke geschnitten und bereit zum Servieren.
Butter für die Form
8 Schokoladen-Karamellriegel à etwa 50 g, am besten mit Keksfüllung
150 g dunkle Schokolade, gehackt oder Chips
50 g Butter
40 g Golden Syrup (alternativ Zuckerrübensirup)
70 g Grissini, grob zerbröselt
150 g Pistazienkerne, grob gehackt
1 kräftige Prise Meersalzflocken
Für die weiße Schicht
150 g weiße Schokolade, gehackt
50 g Butter
40 g Golden Syrup (alternativ Zuckerrübensirup)
70 g gefriergetrocknete Kirschen und Beeren
70 g getrocknete Aprikosen, gehackt
Eine 18 x 25 cm große, rechteckige Kuchenform oder eine quadratische Kuchenform mit 20 cm Seitenlänge mit Backpapier auslegen und leicht einfetten.
Den Boden der Form mit den Schokoladen-Karamellriegeln auslegen. Ein paar kleinere Lücken sind ok, denn die Masse der nächsten Schicht wird hineinlaufen und alles zusammenhalten.
Dunkle Schokolade, Butter und Golden Syrup in eine mikrowellengeeignete Schüssel füllen und in der Mikrowelle 1 Minuten schmelzen. Glatt rühren und dann 10 Minuten ruhen lassen. Die zerbröselten Grissini sorgfältig untermischen. Diese Masse gleichmäßig auf den Riegeln in der Form verteilen.
Die gehackten Pistazienkerne gleichmäßig darüberstreuen und mit dem Löffelrücken in die Schokoladenmasse drücken. Mit Meersalzflocken bestreuen und das Ganze 30 Minuten kalt stellen.
Weiße Schokolade, Butter und Golden Syrup in eine mikrowellenfeste Schüssel füllen und in der Mikrowelle 1 Minuten schmelzen. Glatt rühren und falls sich die Zutaten trennen, teelöffelweise heißes Wasser unterrühren, bis wieder eine glatte, glänzende Masse entstanden ist.
Die Kirschen, Beeren und getrockneten Aprikosen untermischen.
Die Kuchenform aus dem Kühlschrank nehmen, die weiße Schokoladenmischung hineingeben und gleichmäßig verstreichen. Zurück in den Kühlschrank stellen und ein paar Stunden ruhen lassen, bis die Zutaten fest sind.
Aus der Form stürzen, in quadratische Stücke schneiden und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Selbstgemachte Überraschungseier
FÜR 12 PORTIONEN
ZUBEREITUNG 20 MINUTEN, PLUS KÜHLZEIT
In England sind »Creme Eggs« – Schokoladeneier mit süßer Cremefüllung, die den Eidotter imitiert – sehr beliebt. Leider sind sie in Deutschland nur schwer zu bekommen, aber dieses Rezept funktioniert auch wunderbar mit anderen gefüllten Schokoeiern! Am besten legt man sich um Ostern einen Vorrat zu. Denn die Hülle aus saftigem Rührkuchen (siehe auch meine Erklärung zum Madeira-Kuchen auf Seite 55) und knusprigen Krümeln machen sie zu einer wahren Köstlichkeit!
240 g Schokoladeneier mit Cremefüllung
90 g Haferkekse
Für die Umhüllung
300 g Rührkuchen (gekauft oder selbst gebacken)
Abrieb von 1 Bio-Zitrone
3 EL weiche Butter
2 EL Puderzucker, gesiebt
1 TL Vollmilch
Die Schokoladeneier aus der Verpackung nehmen und auf einem Teller in den Kühlschrank stellen.
Die Kekse in einem verschlossenen Gefrierbeutel mit der Teigrolle fein zerstoßen. (Alternativ könnt ihr sie auch in der Küchenmaschine hacken.) Die feinen Krümel auf einen tiefen Teller geben.
In einer Schüssel den Rührkuchen fein zerkrümeln (mit den Fingern oder in der Küchenmaschine) und den Zitronenabrieb untermischen.
Butter, Puderzucker und Milch hell und schaumig aufschlagen. Die Kuchenkrümel von Hand portionsweise unterkneten, bis eine gut formbare Masse entsteht.
Diese in sechs gleichmäßige Portionen teilen und die Schokoeier aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Portion Kuchenmasse zwischen den Handflächen flach drücken. Ein Ei mittig darauflegen und rundherum mit der Masse umschließen. Ebenso mit den anderen Eiern verfahren.
Die umhüllten Eier nacheinander in den Kekskrümeln wälzen, bis sie rundherum damit bedeckt sind.
Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen. Wenn die Eier gekühlt sind, lassen sie sich besser in zwei Hälften schneiden. Und eine Hälfte hat es ganz schön in sich!
Schoko-Puffreis-Happen
ERGIBT 16 STÜCK
ZUBEREITUNG 15 MINUTEN, PLUS RUHEZEIT
KOCHEN 10 MINUTEN
In der Schule haben wir früher Schoko-Reis-Küchlein gemacht (und in der Regel verschlungen, bevor wir sie in die vorgesehenen Papierförmchen gesetzt hatten). Diese Version ist köstlich und angenehm weich, weil wir Schokoriegel mit Nugat-Karamell-Füllung verwenden. Manchmal braucht man eben etwas Einfaches mit nostalgischem Wert.
120 g Butter, plus mehr für die Form
6 Nugat-Karamell-Schokoriegel (à 40 g), davon 4 gehackt und 2 in dünne Scheiben geschnitten
70 g Golden Syrup (alternativ Zuckerrübensirup)
¼ TL Salz
300 g Puffreis
250 g Milchschokolade, geschmolzen
Eine quadratische Backform mit 20 cm Seitenlänge mit Backpapier auslegen, sodass es am Rand leicht übersteht, und leicht einfetten.
In einer großen, hitzebeständigen Schüssel die Butter, die gehackten Schokoriegel, den Golden Syrup und das Salz mischen.
In einem Topf etwas Wasser zum Kochen bringen und die Schüssel so in den Topf hängen, dass ihr Boden nicht im Wasser steht. Die Temperatur reduzieren.
Die Zutaten unter häufigem Rühren schmelzen lassen, glatt rühren und dann vom Herd nehmen.
Den Puffreis in eine große Schüssel füllen und die Schokoladenmasse darübergießen. Sorgfältig vermischen.
Die Masse in die vorbereitete Backform füllen und mit einem gefetteten Löffelrücken glatt streichen.
Die geschmolzene Schokolade gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Mit den Schokoriegel-Scheiben garnieren und im Kühlschrank fest werden lassen.
In quadratische Stücke schneiden und genießen. Willkommen zurück in der Kindheit!
Schottisches Cranachan mit Mango und schwarzem Pfeffer
ERGIBT 6 PORTIONEN
ZUBEREITUNG 20 MINUTEN
KOCHEN 5 MINUTEN
Ich liebe simple, cremige Desserts wie dieses, die einfach gemacht sind, sich leicht variieren lassen und im Voraus zubereitet werden können. Hier also meine eher unorthodoxe Version eines klassischen schottischen Rezeptes, das traditionell Sahne, Himbeeren und Haferflocken enthält. In meiner Interpretation werden Mango, buttrige Cornflakes und ein Hauch schwarzer Pfeffer unter die luftig aufgeschlagene Sahne gemischt.
90 g Butter
100 g Cornflakes
1 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 kleine Mango, geschält, entsteint und gewürfelt
450 g Mango-Püree
600 g flüssige Schlagsahne
3 EL Zucker
1 EL Puderzucker
Fangt mit den Cornflakes an: Die Butter in einem großen Topf mit Antihaftbeschichtung zerlassen. Die Cornflakes unter die heiße, zerlassene Butter mischen.
Die Cornflakes etwa 5 Minuten rösten, bis sie goldbraun sind und die Butter komplett aufgesaugt haben. Sie sollen sehr knusprig sein und beim Essen eine Menge Krach machen, müssen beim Rösten also ständig gerührt werden.
Die gerösteten Cornflakes auf einem Backblech verteilen, den schwarzen Pfeffer darüberstreuen und mit einem Löffel vorsichtig unterheben. Abkühlen lassen.
In einer Schüssel die Mangostückchen unter das Mango-Püree mischen. Beiseitestellen.
Sechs Servierschälchen bereitstellen und jeweils einen Löffel Mango-Mischung hineingeben.
Sahne und Zucker in einer Schüssel locker aufschlagen und ein Drittel der Cornflakes unterheben. Bis auf einen kleinen Rest die übrige Mango-Mischung hinzufügen und unter die Crème ziehen, sodass ein Marmor-Effekt entsteht. Diese Mischung auf die Servierschüsseln verteilen.
Jeweils einen Kleks der übrigen Mango-Mischung auf jede Portion setzen. Wenn das Dessert sofort serviert werden soll, die Cornflakes darüberstreuen. Wenn ihr später essen möchtet, stellt die Schälchen kalt und hebt die Cornflakes in einem luftdicht verschlossenen Behälter bei Raumtemperatur auf, bis ihr soweit seid.
Zum Servieren die knusprige Cornflakes-Schicht mit Puderzucker bestäuben.



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