Die Abenteuer des Katers Casar

- -
- 100%
- +
*
Casar und Rufus
Schon seit Tagen lief ein schwarzer Kater in der Nachbarschaft herum, der fast so aussah wie Casar, und jagte Mäuse und Vögel. Er hieß Rufus und war ein bildschöner Kater. Drei Jahre alt – genau wie Casar – und ebenso frech. Man konnte glauben, dass Rufus vor nichts Angst hatte.
Eines Tages lag Casar auf der Mauer bei seinen direkten Nachbarn und ließ sich die Sonne auf den Pelz scheinen, als Rufus vorbeikam und ihn ansprach:
„Hey du da, du liegst auf meiner Mauer!“ Rufus grinste frech.
Casar beobachtet ihn aus den Augenwinkeln und sagte darauf erst mal nichts. Gelangweilt begann er, sein Fell zu putzen. Immer wieder blinzelte er dabei allerdings zu dem vor ihm sitzenden Rufus hinüber.
„Du redest auch nicht mit jedem, was?“, fragte da Rufus.
„Nein, warum sollte ich?“, antwortete darauf Casar und putzte sich weiter.
„Kennst du die hübsche Minnie drei Häuser weiter? Sie wohnt seit vier Wochen bei Familie Lorenz. Sie ist die Katze von Reini, dem achtjährigen Sohn.“
„Nein, kenne ich nicht.“ Casar blickte Rufus jetzt direkt an und fragte ihn: „Wollen wir mal zusammen hingehen und schauen, ob Minnie draußen im Garten ist?“
Die beiden schwarzen Kater machten sich auf den Weg.
„Minnie also“, dachte Casar. „Na, mal schauen, was das für eine Mieze ist.“
Im Garten der Familie Lorenz spielte Reini gerade mit einer Katze. Neben der Katze lag in einiger Entfernung eine weitere Katze. Scheinbar konnten die zwei sich nicht leiden. Sie ignorierten sich völlig. Die zweite Katze hieß Minou und putzte sich gerade sehr gelangweilt das Fell. Minnie war eine grau-weiß gestreifte Katze und ein richtiger Wildfang beim Spiel mit Reini.
Minou gefiel Rufus sehr, wie er Casar erzählte. Casar hatte nur Augen für Minnie. Wie sie mit dem Jungen tobte und spielte. Er konnte seine Augen nicht von der Katzendame lassen. Rufus war schon lange der heimliche Verehrer von Minou. Sie war eine dreifarbige Langhaarkatze, die so richtig edel war. Sie wusste allerdings auch ganz genau, wie sie aussah, und sie wurde daher von den Mitgliedern der Familie Lorenz nur Prinzessin gerufen.
Die beiden Kater schauten den Katzen noch eine Weile zu, dann gingen sie zurück in Casars Garten. Benji brachte ihnen Katzenstangen raus, die sie nach diesem Ausflug genüsslich verspeisten. Casar wunderte sich darüber, dass Benji und Reini Lorenz noch keine Freunde waren. Sie waren doch beide ja so Katzenfreunde.
*
Reini und Benji werden Freunde
Reini saß in seinem Garten, als Benji vorbeikam. Reini spielte gerade mit seinem Nintendo DS, als Benji in fragte, was er denn mache. Reini ging zum Gartenzaun und zeigte Benji sein Spiel. Benji kannte das Spiel, weil er es selbst hatte, und so beschlossen die beiden Jungs, gemeinsam zu spielen. Benji holte schnell seinen DS und schon saßen sie gemeinsam spielend im Garten im Schatten. Casar war Benji gefolgt, Minnie und Minou hatten es sich ebenfalls im Schatten bequem gemacht. Minou schlief auf einem Stuhl und Minnie jagte den Schmetterlingen hinterher.
Die beiden Jungen saßen auf einer Decke und spielten mit ihren Konsolen, sie waren richtige Kämpfer.
Casar stellte sich unterdessen Minnie vor: „Hallo, ich bin Casar!“, sagte er zu ihr.
„Hallo, Casar!“, antwortete Minnie und beide tollten bald darauf vergnügt im Garten herum. Frau Lorenz brachte den Jungs etwas zu trinken und den Katzen Schüsselchen mit Wasser. Die Jungs und die Katzen verstanden sich super gut.
Reini fragte Benji, ob er mit ihn sein Zimmer gehen wollt, und so gingen sie ins Haus, um dort weiterzuspielen.
Rufus, der gerade auf seinem Streifzug durch die Siedlung war, erblickte die Katzen im Lorenzschen Garten, sprang über die Mauer und lief zu ihnen. Durstig trank er aus dem Schüsselchen Wasser und fragte Minou, ob sie nicht vielleicht mit ihm ein wenig spazieren gehen wolle.
Minou willigte ein und so gingen sie gemeinsam auf Mäusejagd in der Umgebung. Seite an Seite jagten sie außerdem Schmetterlingen hinterher und liefen immer schneller durch die Gärten.
Während sie unterwegs waren, begegneten ihnen Filou und Mizzie. Die beiden fragten nach Casar und liefen schließlich gemeinsam mit Rufus und Minou zurück in den Garten der Familie Lorenz.
Reini und Benji lachten laut auf, als sie bei einem Blick aus dem Fenster die vielen Katzen im Garten sahen: Minou und Minnie, Casar und Rufus, Filou und Mizzie waren jetzt dort. Sie waren schon so etwas wie eine richtige Katzenclique. Lustig ging es zu und so beschlossen jetzt alle, zu Benji nach Hause zu gehen, weil Benji seinem neuen Freund Reini seine Spielsachen zeigen wollte. Es sah so aus, als ob die zwei Jungs und die Katzen in dieser kurzen Zeit echte Freunde geworden waren. Sah schon lustig aus, wie Benji und Reini und sechs Katzen zu den Maiers gingen.
Frau Maier bot den Jungs zu trinken an, nachdem Benji seiner Mutter den neuen Freund vorgestellt hatte. Und Rufus? Der sagte zu Casar, als alle Katzen verschwunden waren: „Hey, Kumpel, schön, dass es dich gibt!“
*
Minou, die Prinzessin-Katze
Minou, die Prinzessin-Katze, die Glückskatze,
möchte ich für Dich, oh Kind, ja sein!
Ich sehe DIR beim Schlafen zu,
ich bin die Prinzessin-Katze Minou,
und wenn Du schläfst in der Nacht,
dann gebe ich auf Deine Träume acht.
Auf leisen Pfoten schleiche ich
und mit meinen Schnurren störe ich Dich nicht,
und wenn Du Dich zur Seite drehst,
achte ich darauf, das Dein Traum nicht vergeht!
Mein Name ist Minou gar fein,
ich bin eine, Deine Katze klein,
Miau und schlau bin ich auch,
ich achte sehr auf Deinen Traum.
Von langem Fell bin ich wohl
und drei Farben finden sich darin,
denn ich bin eine kleine Glückskatze,
und Glück bringen ist in meinem Sinn.
Schlafe ruhig ein bei Nacht,
als Glückskatze einen glücklich Traum dir zu bringen
ist meine Sache,
da schiebe ich für Dich auch die Glückswache.
Was, Du kennst mich nicht?
Erinnerst Dich nicht an mich?
Dann schließe schnell die Augen fein,
und schon kann ich in Deiner Fantasie die Glückskatze sein.
Minou, die Prinzessin-Katze, möchte ich für Dich sein,
Dich glücklich machen jede Nacht,
als Glückskatze ich das mag,
dann träume schön in der Nacht,
ich halte stille da die Wacht
und gebe auf Deine Träume acht.
Gute Nacht!
Конец ознакомительного фрагмента.
Текст предоставлен ООО «ЛитРес».
Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.
Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.



