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In dieser Sekunde war ihm bewusstgeworden, dass er auf schnellstem Wege diese hässliche Stadt mit ihrem Öl-Geruch und dem Gestank nach faulen Eiern verlassen musste. Es zog ihn dorthin, wo er das erste Mal seit er sich erinnern konnte, eine Art Wohlbehagen empfunden hatte. Ein unerklärlich warmes Gefühl, das leider immer eisiger geworden war, je weiter er sich Richtung Bakersfield entfernt hatte. Darum war er die ganzen Stunden wie im Wahn durchgefahren und als er spät in der Nacht die Stelle an den Klippen erreicht hatte, waren Twister und er auf die Ladefläche geklettert und hatten es sich dort gemütlich gemacht. Sie hatten in den Himmel gestarrt, ein Sandwich geteilt und waren mit Meeresrauschen eingeschlafen. Und nun, wo sie auf den Ozean hinaussahen, wusste er, er hatte endlich mal etwas richtiggemacht. Es war das erste Mal, dass er an einen Ort zurückkehrte und es fühlte sich großartig an. Aber auch hier würde er einen Job brauchen, denn nur rumsitzen und auf das Meer hinaussehen, war fürs Erste sicher schön, aber auf Dauer lag ihm das nicht. Vielleicht ergab sich etwas, wenn er in Joes Diner ein Frühstück einnehmen würde. Meist war so eine Bar die Anlaufstelle einer Kleinstadt, in der jeder jeden kannte und jeder alles über jeden wusste. Sicher konnte Joe ihm einen Tipp geben, wo er Arbeit finden konnte. Ansonsten würde er es am Hafen versuchen, die brauchten in der Regel immer Leute.
Er setzte seinen Gedanken sofort in die Tat um und fuhr nach Tillamook hinein. Als er vor dem Diner einen Parkplatz ergattern konnte und aus dem Truck stieg, grüßte ihn die ruppige Politesse, erstaunlicherweise sogar mit Namen. Sie warf seinem Wagen einen strengen Blick zu, nickte dann jedoch wohlwollend und zog ihrer Wege. Dieser Moment, auch wenn er noch so verrückt war, gab ihm für eine Sekunde das Gefühl, Zuhause zu sein. Ein Ort, an dem die Politesse einen mit Namen grüßte, auch wenn es hundertachtundzwanzig Dollar gekostet hatte. Kurz wunderte er sich über sich selbst und seinen seltsamen Wunsch nach Heimatgefühlen. Das war völlig neu, denn falls er jemals über einen festen Wohnsitz nachgedacht hätte, dann höchstens in Jaspers Nähe. Ob es nur eine momentane Laune war? In den letzten Tagen stellte er alles infrage, überwarf sogar seine Entscheidungen. Wege, die er fest geplant hatte, empfand er plötzlich als Sackgassen. Leon schüttelte innerlich den Kopf und versuchte diese verwirrenden Gedanken loszuwerden. Diese ganze Denkerei verursachte sowieso nur Läuse im Kopf, wie sein Vater immer zu sagen pflegte, und bevor er bei dem Gedanken an das größte Monster in seinem Leben das Kotzen bekam, betrat er schnell Joes Diner.
Er bestellte ein Frühstück und nachdem Twister und er reichhaltig gegessen hatten, erkundigte er sich bei Joe nach einem Arbeitsplatz.
„Es gibt hier einige Jobs, denn viele junge Kerle verschwinden aus Tillamook. Es zieht sie in die größeren Städte, hier ist es ihnen zu langweilig. Was kannst du denn?“ Bevor Leon antworten konnte, sprach er weiter. „Wenn du dir nicht zu schade zum Arbeiten bist und gut anpacken kannst, dann frag‘ unten am Hafen nach, die suchen immer Leute für die Fischerboote. Aber ich sag’s dir gleich, du wirst immer nach Fisch stinken, da kannst du noch so oft duschen.“
Joe lachte laut und ein Mann am Nebentisch lachte mit. Er drehte sich zu ihnen und mischte sich in die Unterhaltung ein. „Da hat er recht, aber wenn du danach in der Käsefabrik arbeiten gehst, riechst du wie überbackener Fisch.“
Die Männer lachten laut. Leon lachte nicht, aber er verzog aus Höflichkeit den Mund zu einem schrägen Grinsen.
„Was ist mit dem alten Mick?“, sagte der Mann über Leons Kopf hinweg zu Joe. „Der sucht doch bestimmt eine helfende Hand.“
„Ja genau“, gab Joe zurück und schlackerte mit dem erhobenen Zeigefinger. „Der alte Mick ist vom Scheunenboden gestürzt. Wir dachten erst, nun ist er hin“, erklärte er grinsend, „doch das alte Schlachtross ist nicht totzukriegen.“ Der Kerl neben ihm war sehr amüsiert und obwohl Joes Worte makaber klangen, spürte Leon, wie sehr sie diesen alten Mick schätzten.
„Der knurrige Zausel hat sich den Oberarm gebrochen und ist alleine draußen auf seiner Farm. Es wäre nur für ein paar Wochen, aber es ist sicher besser, als auf dem Fischkutter.“
„Was sagst du?“
Beide Männer sahen ihn abwartend an.
„Sicher, warum nicht?“
Der Mann am Nebentisch klatschte in die Hände. „Na prima. Man muss Arbeitskräfte schnell von der Straße holen, bevor die Fabrik sie einsaugt.“ Er lachte dazu und während Joe eine Adresse aufschrieb, stellte er sich vor. „Ich bin Wilbur, und wenn ich nicht in meinem Truck sitze, bin ich hier. Das ist mein Wohnzimmer.“ Joe bekräftigte das, indem er Wilbur auf die Schulter klopfte.
„Wir sehen uns sicher, Junge. Grüß Mick von mir und sag ihm, ich komme die Tage vorbei.“ Er tippte an den Schirm seiner Kappe und ging hinaus. Joe reichte Leon derweil den Zettel mit der Adresse. Er bedankte sich, bezahlte sein Essen und machte sich mit Twister auf den Weg.
Es führte ihn in die Berge und als er dachte, er hätte sich verfahren, sah er mit Glück einen kleinen Holzpfahl mit einer Hausnummer. Er bog in den steinigen Weg und fuhr auf ein typisches Farmhaus zu. Ein breitschultriger Kerl stand neben einem Holzklotz, auf dem er offenbar sein Brennholz hackte. Mit zu Boden gelassener Axt und einem Arm in einer Schlaufe sah er ihm entgegen.
Leon stoppte den Wagen, stieg aus und ging auf ihn zu. Der alte Mick, wie sie ihn betitelt hatten, schien nicht wesentlich älter zu sein als Joe und Wilbur. Sein sonnengegerbtes und verschwitztes Gesicht lag zur Hälfte im Schatten seiner Hutkrempe und obwohl Leon sich freundlich lächelnd näherte, verzog er keine Miene.
„Guten Tag, Sir“, grüßte er und erklärte den Grund seines Besuchs.
„Joe schickt Sie?“, gab er leicht verwundert und mit Skepsis in seiner tiefen Stimme zurück. „Hm, ich könnte schon jemanden brauchen, Sie sehen ja selber …“ Er hob seinen verletzten Arm, während sein Blick an Leon vorbei auf den Truck fiel. „Aus Portland kommen Sie? Was suchen Sie hier?“
Das war eine gute Frage, aber die konnte er nicht mal sich selbst beantworten. „Arbeit und Unterkunft.“
„So. Aha. Wer sagt mir, dass Sie kein Killer sind?“
„Ihr gesunder Menschenverstand.“
Er sah Leon abschätzig an und sagte eine ganze Weile kein Wort. Leon hielt das aus, er kannte den Argwohn. Es war überall dasselbe.
„Sie können sich drüben im Schuppen einrichten. Dort finden Sie, was Sie brauchen. Sie müssen dort sauber machen. Und der Hund …“ Er deutete auf Twister, der neugierig aus dem Seitenfenster herausschaute. „Passen Sie auf, dass er sich nicht an meinen Hühnern zu schaffen macht.“
„Das werde ich.“
Mick schob ihm die Axt zu, deutete mit der gesunden Hand Richtung Brennholz und verschwand mit einem „Sie können gleich damit anfangen. Also dann.“
Leon sah ihm lächelnd nach. So einfach konnte es sein … Also dann!

Eywa beschloss Tessa zur Hand zu gehen, bis July von der Arbeit kam und mit ihrer Rückkehr endlich Langeweile und Tristesse verschwanden, die sich immer dann einschlichen, wenn sie keine Schüler hatte. Sie war neben ihrem Onkel und ihrer Tante einer der wichtigsten Menschen in Eywas Leben und nicht nur Cousine, sondern auch beste Freundin. July hatte nach langer Suche Arbeit im Büro einer Schiffswerft gefunden und vor kurzem ihre Festanstellung gefeiert. Da die Fahrtzeit von der Ranch bis zur Werft täglich eine knappe Stunde in Anspruch nahm, hatte Eywa Sorge gehabt, July würde die Ranch verlassen und näher in die Stadt ziehen. Doch July hatte ihr versichert, dass keine zehn Pferde sie von der Ranch wegbekämen. Das hatte sie beruhigt, aber dennoch wusste sie, dass es nur ein Aufschub war. Heute oder morgen würde Prinz Charming angeritten kommen und dann wären die zehn Pferde sicher schnell vergessen. So war der Lauf des Lebens. Nicht ihrer, nein, sicher nicht. Da brauchte sie sich auch nichts vormachen. Sie hatte kaum Träume und das war auch okay. Was für andere bitter klingen mochte, war für Eywa nur realistisches Denken. Wenn jemand wie sie überhaupt Arbeit finden könnte, dann nur in einer der größeren Städte. Dann könnte auch sie eine Wohnung mieten, in schicken Cafés sitzen oder in tollen Restaurants essen gehen. Vielleicht sogar einen Mann kennenlernen, der sie so akzeptierte, wie sie war. Aber in Tillamook?
„Du bist heute so still, Eywa. Bedrückt dich etwas?“ Sie spürte Tessas Hand auf ihrem Kopf. Sie strich ihr über das Haar und es war ein angenehmes, beruhigendes Gefühl. Eywa legte das Messer beiseite, mit dem sie in einem speziellen Gerät für Blinde eine Tomate in Scheiben geschnitten hatte.
„Ich frage mich, was mich erwartet im Leben.“
„Oha! Also sehr tiefsinnige Gedanken. Möchtest du darüber reden?“
„Es gibt nicht viel zu reden, denn es gibt nicht viel zu erwarten.“
„Eywa, du bist noch jung, alles liegt vor dir.“
„Ich weiß, du willst mich trösten, aber dir ist sicher auch klar, dass mein Leben anders verlaufen wird als das von July, oder?“
„Jedes Leben verläuft anders.“ Sie setzte sich neben Eywa an den Tisch und legte ihre Hand tröstend auf ihren Arm. „Mein Leben ist auch anders verlaufen als das meiner Schwester. Sie ist in New York, lebt in einem luxuriösen Loft mit ihrem reichen Ehemann Nummer vier.“
Sie mussten beide lachen und Eywa spürte die Aufmunterung in sich wirken. „Ich dagegen schaffe es höchstens alle zwei Monate zur Maniküre und wenn ich den Laden betrete, schlagen sie sich die Hände über dem Kopf zusammen. Zuletzt, und da bin ich mir ganz sicher, sind sie hinter der Ladentheke in Sicherheit gegangen, als ich vorbeiging.“
Eywa musste so sehr lachen, das tat gut.
„Im Gegensatz zu meiner schicken Schwester lebe ich auf einer Ranch, habe viele Tiere und dazu unsere Gäste. Das hatte ich so nie geplant. Bis ich Mike kennenlernte und mit ihm seine Visionen verwirklicht habe.“
Tessa nannte die vom Gericht geschickten Jugendlichen immer ihre Gäste. Das fand Eywa sehr liebenswert. Sie sollten das Gefühl von Geborgenheit und Freiheit haben, nicht von Druck und Zwang.
„Für dich gab es immer eine Wahl. Egal was du gewollt hättest.“
„Aber die hast du doch auch?“
„Nicht wirklich. Die Vereinigung für Sehbehinderte hat mir ein Arbeitsangebot geschickt. Vielleicht nehme ich es an.“
„Was für ein Angebot?“ Tessas Stimme klang erschrocken.
„In einer Telefonzentrale. Ich müsste dafür nach Eugene ziehen.“ Sie verzog den Mund, denn Eugene war nicht das, was sie gewollt hätte.
„Na dann hast du doch die Wahl, die du wolltest. Du kannst in eine andere Stadt ziehen, wo dich niemand kennt, du dich nicht auskennst und einen Job erledigst, den du hassen wirst. Oder du bleibst bei uns und widmest dich dem, was dir Freude macht und dir wichtig ist, zum Beispiel deiner Musik. Die Entscheidung ist doch ganz einfach. Was ist mit deinen Klavierstunden?“
Noch bevor Eywa ihr antworten konnte, stürmte July ins Haus. Ihre Schritte waren schnell und sie wirkte hektisch, ihr Atem war sogar zu hören, als sie die Küche betrat. Tessa bestätigte Eywas Gespür.
„Nanu, July, was ist passiert?“
„Hi Mom“, sagte sie und gab ihr einen Kuss, dann kam sie auf Eywa zu und sie spürte Julys Lippen auf ihrer Wange. „Hi Cousinchen. Du glaubst nicht, wen ich gesehen habe.“
„Ein Gespenst?“
„Namens Leon!“
Eywas Herz machte einen so heftigen Satz, dass sie einen Augenblick verwirrt war.
„Wer ist Leon?“, wollte Tessa wissen.
„Der Typ, der Eywa über den Haufen gerannt hat.“
„Aha, und was ist daran so toll?“
Eywa war froh, dass Tessa so neugierig war und mehr wissen wollte, denn sie war zu überrascht, um zu reagieren. Am meisten über ihre Reaktion. Konnten andere sehen, wenn einem das Herz in der Brust schlug? Vorsichtshalber legte sie ihre Hand dorthin, wo es am heftigsten pochte.
„Er war auf der Durchreise, wollte nach Bakersfield.“
„Vielleicht hat er etwas vergessen? Ich zucke verwundert mit den Schultern.“
Eywa musste lächeln, denn ihre Tante war die Einzige, die ihre körperlichen Gesten manchmal laut aussprach, damit sie auch diese Dinge erfassen konnte. Oft klang das wirklich witzig.
„Eben nicht. Ich traf Joe an der Tankstelle und er hat mir erzählt …“
„Er hat getratscht!“, schnitt Tessa ihr scharf das Wort ab. Es war nicht so, dass Tessa Joe nicht mochte, aber sie konnte ihm nie ganz verzeihen, dass er mit seinem losen Mundwerk fast ihr Projekt mit den Jugendlichen gefährdet hätte. Nicht überall waren Straftäter gerne gesehen. Auch wenn sie noch jung waren. Joe war damals dagegen gewesen, dass man sich freiwillig ‚diese verdorbenen Subjekte‘ in die Stadt holte. Tillamook sei eine friedliche Stadt und sie sollte es auch bleiben. In seiner Bar animierte er die Einwohner zum Protest, verteilte Flugblätter und sammelte sogar Unterschriften. Als sogar die Behörden begannen, das Projekt anzuzweifeln, kostete es Mike und Tessa viele Nerven, Überzeugungskraft und jede Menge Kuchen, der die hitzigen Diskussionen bei Krisentreffen auf der Ranch versüßte. Was auch immer Tessas Rezept gewesen sein mochte, doch die köstlichen Stückchen schmolzen nicht nur auf ihren Zungen, sondern entlockten ihnen auch süßere Töne. Zum Schluss einigte man sich auf eine Art Probelauf für ein halbes Jahr und den bestanden sie mit Bravour.
„Mom, vergiss die Sache von damals“, gab July zurück und hatte offenbar dieselben Gedanken gehabt wie Eywa. „Also, Joe erzählte mir, dass ein Kerl namens Leon bei ihm nach einem Job gefragt hätte und er ihn zum alten Mick geschickt hat. Er sagte zu mir ‚Ich glaube, das ist der Typ, mit dem ihr zuletzt hier gesessen habt’. Da wollte ich wissen, ob ich mit meiner Vermutung richtigliege.“
„Und?“ Eywa platzte vor Neugier.
„Ich bin unter einem Vorwand zum Farmhaus, schließlich kümmert man sich in Tillamook um seine kranken Nachbarn.“
„Natürlich“, sagte Tessa mit spöttischem Unterton.
„Mick hat sich sehr gefreut, ich soll dich übrigens grüßen, Mom, und als ich gerade danach fragen wollte, ob er etwas benötigt, kam Leon aus der Scheune, und wow, er sah echt gut aus.“
Eywas Eingeweide zogen sich zusammen und darüber ärgerte sie sich. Sie war gerade dabei, sich in etwas zu verrennen und das war gar nicht gut. Denn ganz offenkundig schien er Julys Aufmerksamkeit ebenso auf sich gezogen zu haben. Und nur weil er in Tillamook war, hieß es nicht, dass sich ihre Wege noch einmal kreuzten.
„Was hast du zu ihm gesagt?“
„Ich habe natürlich so getan, als sei ich völlig erstaunt, ihn dort zu treffen. Ich habe nachgehakt, ob er nicht vorgehabt hatte, nach Bakersfield zu fahren, und er antwortete, dort mögen sie keine Hunde. Was auch immer er damit meinte.“ July lachte und in Eywa flackerte etwas auf, was sie noch nie zuvor gefühlt hatte. Es brannte, es pochte, es brodelte und … es ärgerte sie. Sie war eifersüchtig! Das konnte doch nicht sein!
„Ich ziehe gerade überrascht meine Augenbrauen hoch, liebes Töchterlein. Dieser junge Mann scheint dich sehr zu interessieren.“
„Wie kommst du denn darauf?“ July lachte. Eywas Gefühle überrannten sie gerade und das musste sie schnell unterbinden. Wenn July sich in ihn verliebte, dann war das nun mal so und dann würde sie sich von Herzen für sie freuen. Fertig! Ihre Gedanken an ihn waren eine dumme Schwärmerei über eine schöne Stimme und ein höfliches Auftreten. July jedoch wäre stets die geeignetere Kandidatin. Sie hoffte nur, dass nicht ausgerechnet er der Prinz Charming war, der sie von der Ranch entführen würde.
„Ich habe ihn gefragt, ob er Lust hat, zum Essen zu kommen, doch er schien irgendwie schüchtern und ist mir ausgewichen. Aber er hat nach dir gefragt.“
Wieder machte ihr Herz einen unkontrollierten Satz. „Aus Höflichkeit. Er wollte sicher nur wissen, wie es meinem Handgelenk geht.“
„Nein, das glaube ich nicht, denn von deinem Handgelenk war nicht die Rede und außerdem war es die Art, wie er nach dir gefragt hat. Ich glaube, er findet dich toll und ist nur hier, um dich wiederzusehen.“
Es gab ein lautes, schnippendes Geräusch, gleich neben Eywas Ohr.
„Meine Tochter hat mit ihren Fingern geschnipst, weil sie das offenbar für eine ganz tolle Idee hält“, mischte Tessa sich wieder ein. „Ich glaube, du liest zu viele Groschenromane, July.“
„Mom! Wer sagt denn heute noch Groschenroman?“ Sie schien bester Laune, doch Eywa war völlig verwirrt. Er findet sie toll? Wie kam July nur auf solche Gedanken?
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