Gesammelte Werke (Über 150 Titel in einem Band)

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203 "The partition of inheritance and execution for debt levied on land are destroying the communities - this is the formla heard now-a-days everywhere in India." Henry Maine: l.c., S.113.)
204 Diese typische Beleuchtung der offiziellen britischen Politik in den Kolonien findet man z.B. bei dem langjährigen Vertreter der englischen Macht in Indien, Lord Roberts of Kandahar, der zur Erklärung des Sepoyaufstandes nichts anderes anzuführen weiß als lauter "Mißverständnisse" über die väterlichen Absichten der englischen Regenten: "Der Siedelungskommission warf man fälschlicherweise Ungerechtigkeit vor, wenn sie, wie es ihre Pflicht war, die Berechtigung von Landbesitz und auch die Führung von damit verbundenen Titeln kontrollierte, um dann den rechtmäßigen Besitzer eines Grundstücks zur Grundsteuer heranzuziehen ... Nachdem Frieden und Ordnung hergestellt war, mußte der Landbesitz, welcher teilweise durch Raub und Gewalt erlangt war, wie das unter den eingeborenen Regenten und Dynastien die Gewohnheit ist, geprüft werden. Unter diesen Gesichtspunkten wurden Erörterungen angestellt in bezug auf Besitzrecht usw. Das Resultat dieser Untersuchungen war, daß viele Familien von Rang und Einfluß sich einfach das Eigentum ihrer weniger angesehenen Nachbarn angeeignet hatten oder sie zu einer Steuer heranzogen, die ihrem Landbesitz entsprach. Das wurde in gerechter Weise abgeändert. Obwohl diese Maßregel mit großer Rücksicht und in der besten Meinung getroffen wurde, war sie doch den höheren Klassen äußerst unangenehm, während es nicht gelang, die Massen zu versöhnen. Die regierenden Familien nahmen uns die Versuche, eine gerechte Verteilung der Rechte und gleichmäßige Besteuerung des Landbesitzes herbeizuführen, gehörig übel ... Obwohl auf der anderen Seite die Landbevölkerung durch unsere Regierung bessergestellt wurde, kam sie doch nicht zur Erkenntnis, daß wir beabsichtigten, durch alle diese Maßregeln ihre Lage zu bessern." (Forty one years in India, Bd. I, deutsche Ausgabe 1904, S. 307.)
205 In den Regierungsmaximen Timurs (1783 aus dem Persischen ins Englische übersetzt, hieß es "And I commanded that they should build places of worship, and monasteries in every city; and that they should erect structures for the reception of travellers on the high roads and that they should make bridges across the rivers. An I commanded that the ruined bridges should be repaired and that bridges should be constructed over the rivulets and over the rivers; and that on the roads, at the distance of one stage from each other, Kauruwansarai should be erected, and that guards and watchers &c. should be stationed on the road, and that in every Kauruwansarai people should be appointed to reside etc. And I ordained, whoever undertook the cultivation of waste lands, or build an aqueduct, or made a canal or planted a grove, or restored to culture a deserted district, that in the first year nothing should be taken from him, and that in the second year, whatever the subject voluntarily offered should be received, and that in the third year the duties, should he collected according to the regulation." (James Mill: The History of British India, Bd. II. 4. Aufl., S. 492-498.)
206 Graf Warren: De l'état moral de la population indigène. Zit. bei: Kowalewski: l.c., S. 164.
207 Historical and descriptive account of British India from the most remote period to the conclusion of the Afghan war by Hugh Marray, James Wilson, Greville, Prof. Jameson, William Wallace and Captain Dalrymple, Bd. II, 4. Aufl., Edinburgh 1843, S. 427. Zit. bei Kowalewski: l.c.
208 Siehe Victor v. Leyden: Agrarverfassung und Grundsteuer in Britisch-Ostindien In: Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft, XXXVI. Jg., Heft 4, S. 1855.
209 "Presque toujours, le père de famille en mourant recommande à ses descendants de vivre dans l'indivision, suivant l'exemple de leurs aïeux t'est là sa dernière exhortation et son vœu le plus cher." (A. Hanotaux et A. Letourneux: La Kabylie et les coutumes Kabyles Bd. 1; Droit civil, 1873, S. 468-473.) Die Verfasser bringen es übrigens fertig, die oben wiedergegebene frappante Schilderung des Großfamilienkommunismus mit der folgenden Sentenz einzuleiten: "Dans la ruche laborieuse de la famille associée, tous sont réunis dans un but commun, tous travaillent dans un intérêt général; mais nul n'abdique sa liberté et ne renonce à ses droits héréditaires. Chez aucune nation on ne trouve de combinaison qui soit plus près de l'égalité et plus loin du communisme!"
210 "Wir müssen uns beeilen", erklärte in der Nationalversammlung 1851 der Abgeordnete Didier als Berichterstatter, "die Geschlechtsverbände aufzulösen, denn sie sind der Hebel jeder Opposition gegen unsere Herrschaft."
211 Zit. bei: Kowalewski: l.c., S. 217. Bekanntlich ist in Frankreich seit der großen Revolution Mode, jede Opposition gegen die Regierung als offene oder versteckte Verteidigung des "Feudalismus" zu bezeichnen.
212 Vgl. G. K. Anton: Neuere Agrarpolitik in Algerien und Tunesien. In: Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft, 1900, S. 1341 ff.
213 In seiner Rede am 20. Juni 1912 in der französischen Abgeordnetenkammer führte der Berichterstatter der Kommission für die Reform des "Indigenants" (der administrativen Justiz) in Algerien, Albin Rozet, die Tatsache an, daß aus dem Bezirk Setif Tausende Algerier emigrieren. Aus Tlemcen sind im vergangenen Jahre in einem Monat 1.200 Eingeborene ausgewandert. Das Ziel der Auswanderung ist Syrien. Ein Auswanderer schrieb aus der neuen Heimat: "Ich habe mich jetzt in Damaskus niedergelassen und bin vollkommen glücklich. Wir sind hier in Syrien zahlreiche Algerier, die gleich mir ausgewandert sind und denen die Regierung Grund und Boden bewilligt sowie die Mittel zu seiner Bearbeitung erleichtert hat." Die algerische Regierung bekämpft die Auswanderung in der Weise, daß sie - die Pässe verweigert. (Siehe Journal officiel vom 21. Juni 1912, S. 1594 ff.)
214 1854 wurden 77.379 Kisten eingeführt. Später geht die Einfuhr angesichts der Ausbreitung der heimischen Produktion ein wenig zurück. Trotzdem bleibt China der Hauptabnehmer der indischen Plantagen. 1873/1874 wurden in Indien 6,4 Millionen Kilogramm Opium produziert, davon 6,1 Millionen Kilogramm an die Chinesen abgesetzt. Jetzt noch werden von Indien jährlich 4,8 Kilogramm im Werte von 150 Millionen Mark fast ausschließlich nach China und dem Malaiischen Archipel ausgeführt.
215 Angeführt bei Schreibert: Der Krieg in China, 1903, S. 170.
216 Schreibert:, l.c., S. 207.
217 Ein kaiserliches Edikt vom 3. Tage des 1. Mondes im 10. Jahre Hsien-Feng (6. September 1860) sagt u.a.: "Wir haben weder England noch Frankreich jemals untersagt, mit China Handel zu treiben, und lange Jahre hat zwischen jenen und uns Friede gewaltet. Aber vor drei Jahren sind die Engländer in übler Absicht in unsere Stadt Kanton eingedrungen und haben unsere Beamten in Gefangenschaft hinweggeführt. Wir sahen damals von Wiedervergeltung und Maßregeln ab, weil wir anzuerkennen gezwungen waren, daß die Hartnäckigkeit des Vizekönigs Yeh in gewissen Grade eine Veranlassung zu den Feindseligkeiten gegeben hatte. Vor zwei Jahren kam der Barbarenanführer Elgin gen Norden, und wir befahlen dem Vizekönig von Tschi-li, T'an Ting-Hsiang, die Sachlage zu prüfen, ehe man zu Unterhandlungen schritte. Aber der Barbar benutzte unsere unvorbereitete Lage, griff die Takuforts an und ging auf Tientsin vor. Besorgt, unserem Volke die Kriegsschrecknisse zu ersparen, sahen wir abermals von Vergeltung ab und befahlen dem Kuel-Liang, über Frieden zu verhandeln. Trotz der schmählichen Forderungen der Barbaren befahlen wir dem Kuel-Liang darauf, sich nach Schanghai wegen des vorgeschlagenen Handelsvertrages zu begeben, und haben sogar dessen Ratifikation als Zeichen unserer bona fides verstattet. Dessen nicht geachtet, entwickelte der Barbarenführer Bruce neuerdings eine Halsstrarrigkeit unvernünftigster Art und erschien im 8. Monde mit einem Geschwader von Kriegsschiffen auf der Takureede. Daraufhin griff ihn Seng Ko Liu Ch'in heftig an und zwang ihn so schleunigem Rückzug. Aus allem diesem geht hervor, daß China keinen Vertrauensbruch begangen hat und daß die Barbaren im Unrecht gewesen sind. Im laufenden Jahre sind nun die Barbarenchefs Elgin und Gros neuerlich an unseren Küsten erschienen, aber China, unlustig, zu äußersten Maßregeln zu greifen, gestattete ihnen die Landung und ihren Besuch in Peking zwecks Ratifikation des Vertages. Wer hätte es glauben können, daß während dieser ganzer Zeit die Barbaren nichts als Ränke gesponnen haben, daß sie ein Heer von Soldaten und Artillerie mir sich führten, mit denen sie die Takuforts von rückwärts angegriffen haben und nach Vertreibung der Besatzung auf Tientsin marschiert sind!" (China unter der Kaiserin-Wltwe, Berlin 1912, S. 25. Vgl. auch in dem genannten Werk das ganze Kapitel "Die Flucht nach Jehol".)
218 Die Operationen der europäischen Helden behufs Erschließung Chinas für den Warenhandel sind noch mit einem hübschen Fragment aus der inneren Geschichte Chinas verknüpft. Frischweg von der Plünderung des Sommerpalastes der Mandschu-Souveräne begab sich der "Chinesische Gordon" auf den Feldzug gegen die Taiping-Rebellen und übernahm 1863 sogar den Befehl über die Kaiserliche Streitmacht. War doch die Niederwerfung des Aufstandes eigentlich das Werk der englischen Armee. Während aber eine erhebliche Anzahl von Europäern, darunter ein französischer Admiral, ihr Leben gelassen haben, um China der Mandschudynastie zu erhalten, benutzten die Vertreter des europäischen Warenhandels die Gelegenheit, um bei diesen Kämpfen ein Geschäftchen zu machen, und versorgten mit Waffen sowohl die Verfechter der Erschließung Chinas wie die Rebellen, gegen die jene zu Felde zogen. "Dir Gelegenheit. Geld zu machen, verführte außerdem auch den ehrenwerten Kaufmann dazu, beiden Parteien Waffen und Munition zu liefern, und da die Schwierigkeiten, sich in diesem Artikel zu verproviantieren, für die Rebellen größer waren als für die Kaiserlichen und sie daher höhere Preise zahlen mußten und zu zahlen bereit waren, wurden mit Vorliebe mit ihnen die Geschälte abgeschlossen. die ihnen erlaubten, nicht allein den Truppen der eigenen Regierung. sondern auch denen Englands und Frankreichs Widerstand zu leisten." (M. v. Brandt: 33 Jahre in Ostasien, Bd. III: China, 1901, S. 11.)
219 Siehe O. Franke: Die Rechtsverhältnisse am Grundeigentum in China, Leipzig 1903, S. 82 ff.
220 China unter der Kaiserin-Witwe, S. 334.
221 In China hat sich das häusliche Gewerbe bis in die jüngste Zeit sogar beim Bürgertum in weitem Maße erhalten, selbst in so großen und alten Handelsstädten, wie z.B. Ningpo mit seinen 300.000 Einwohnern. "Noch vor einem Menschenalter machten die Frauen selbst Schuhe, Hüte, Hemden und sonstiges für ihre Männer und für sich. Es erregte damals in Ningpo viel Aufsehen. wenn eine junge Frau irgend etwas bei einem Händler einkaufte, was sie durch den Fleiß ihrer Hände selbst hätte herstellen können." (Nyok-Ching Tsur: Die gewerblichen Betriebsformen der Stadt Ningpo. Tübingen 1909. S. 51.)
222 Das letzte Kapitel in der Geschichte der Bauernwirtschaft unter den Einwirkungen der kapitalistischen Produktion stellt freilich dieses Verhältnis auf den Kopf. Bei dem ruinierten Kleinbauer wird vielfach die Hausindustrie für kapitalistische Verleger oder einfach die Lohnarbeit in der Fabrik zum Hauptberuf der Männer, während der landwirtschaftliche Betrieb ganz auf die Schultern von Frauen, Greisen und Kindern abgewälzt wird. Ein Musterbeispiel bietet der Kleinbauer Württembergs.
223 W. A., Peffer: The Farmer's side. His troubles and their remedy, Tel II: How we got here, Kapitel I: Changed conditions of the Farmer, New York 1891, S. 56/57. Vgl. auch A. M. Simons: The American Farmer, 2. Aufl. Chicago 1906, S. 74 ff.
224 Zit. bei Lafargue: Getreidebau und Getreidehandel in den Vereinigten Staaten. in: Die Neue Zeit, 1885, S. 344. (Der Aufsatz ist zuerst im Jahre 1883 in einer russischen Zeitschrift erschienen.)
225 "The three revenue acts of June 30, 1864, practically form one measure, and that probably the greatest measure of taxation which the world has seen ... The internal revenue act was arranged, as Mr. David A. Wells had said on the principles of the Irishman at Donnybrook fair: 'Whenever you see a head, hit it; whenever you see a commodity, tax it.' Every thing was taxed, and taxed heavily." (F. W. Taussig: The Tariff History of the United States, New York 1888, S. 164.)
226 "The necessity of the Situation, the critical state of the country, the urgent need of revenue, may have justified this haste, which, it is safe to say, is unexampled in the history of civilized countries." (Taussig: l.c., S. 168.)
227 W. A. Peffer: l.c., S. 58.
228 W. A. Peffer : l.c. Introducton, S. 6. Sering berechnet Mitte der 80er Jahre das notwendige Bargeld für einen "sehr dürftigen Anfang" der kleinsten Farm im Nordwesten auf 1.200-1.400 Dollar. (Siehe Die landwirtschaftliche Konkurrenz Nordamerikas, Leipzig 1887, S. 431.)
229 Lafague: l.c., S. 345.
230 Der "Report of the U.S. Commissioner of Labor" für 1898 gibt die folgende Zusammenstellung der erreichten Vorteile des maschinellen Betriebes gegen die Handarbeit:
Arbeit Arbeitszeit bei der Anwendung von Maschinen für die Ausgegebene Einheit Arbeitszeit bei Handarbeit für dieselbe Einheit des Produktes Stunden Minuten Stunden Minuten Pflanzen von kleinem Getreide - 32,7 10 55 Ernten und Dreschen von kleinem Getreide 1 - 46 40 Pflanzen von Mais - 37,5 6 15 Schneiden von Mais 3 4,5 5 - Enthülsen von Mais - 3,6 66 40 Pflanzen von Baumwolle 1 3.0 8 48 Kultivieren von Baumwolle 12 5,1 60 - Mähen von Heu Sense gegen Maschine 1 0,6 7 20 Einholen u. Verpacken 11 3,4 35 30 Pflanzen von Kartoffeln 1 2,5 15 - Pflanzen von Paradiesäpfeln 1 4,0 10 - Kultivieren und Ernten von Paradiesäpfeln 134 5,2 324 20231 Die Ausfuhr des Weizens aus der Union nach Europa betrug in Millionen Bushels:
1868/69 17,9 1874/75 71,8 1879/80 153,2 1885/86 57,7 1890/91 55,1 1899/1900 101,9(Juratcheks Übersichten der Weltwirtschaft, Bd. VII, Abt. I. S. 32.
Gleichzeitig ging der Preis pro Bushel Weizen loco Farm in Cents folgendermaßen herunter:
1870/79 105 1880/89 83 1895 51 1896 73 1887 81 1898 58Seit 1883, wo er den Tiefstand von 58 Cents pro Bushel erreicht hat, bewegt sich der Preis wieder aufwärts:
1900 62 1901 62 1902 63 1903 70 1904 92(Juraschek: l.c., S. 18.)
Nach den "Monatlichen Nachweisen über den auswärtigen Handel" stand der Preis pro 1.000 Kilogramm im Juni 1912 in Mark:
Weizen Berlin 227,82 Mannheim 247,93 Odessa 173,94 New York 178,08 London 170,96 Paris 243,69232 Zit. bei: Peffer: l.c., Teil I: Where we are, Kapitel II: Progress of Agriculture, S. 30/31.
233 Peffer: l.c.; S. 42.
234 Sering: Die landwirtschaftliche Konkurrenz Nordamerikas, S. 433.
235 Siehe W. A. Pfeffer: l.c., S. 35/36.
236 Zit. bei Nikolai-on: l.c. S. 224.
237 Die Einwanderung nach Kanada betrug 1901 49.149 Personen. Im Jahre 1912 sind über 300.000 Personen eingewandert, davon 131.000 britische und 134.000 amerikanische Einwanderer. Wie aus Montreal Ende Mai 1912 gemeldet wurde, dauerte der Zuzug der amerikanischen Farmer auch in diesem Frühjahr fort.
238 "Ich habe auf der Reise durch den kanadischen Westen nur eine einzige Farm besucht, welche weniger als 1.000 Acres (1.585 preußische Morgen) umfaßte. Nach dem 1881er Census des Dominion of Canada waren in Manitoba zur Zeit der Aufnahme 2.384.337 Acre Landes von nur 9.077 Besitzern okkupiert; es entfielen demnach auf einen einzelnen nicht weniger 2.047 Acres - eine Durchschnittsgröße, wir sie in keinem Staate der Union nur entfernt erreicht wird." (Sering: l.c., S. 376.) Wenig verbreitet war freilich zu Beginn der 80er Jahre in Kanada eigentlicher Großbetrieb. Doch beschreibt schon Sering die einer Aktiengesellschaft gehörige "Bell-Farm", die nicht weniger als 22.680 Hektar umfaßte und offenbar nach dem Muster der Dalrymple-Farm eingerichtet war. - Sering, der die Aussichten kanadischen Konkurrenz sehr kühl und skeptisch betrachtete, hat in den 80er Jahren als den "fruchtbaren Gürtel" Westkanadas eine Fläche von 311.000 Quadratmeilen oder ein Gebiet drei Fünftel so groß wie ganz Deutschland berechnet, davon nahm er bei extensiver Kultur nur 38,4 Millionen Acres als wirkliches Kulturland und davon als voraussichtliches Weizengebiet im Höchstfalle nur 14 Millionen Acres an. (Sering: l.c., S. 337 u. 338.) Nach den Schätzungen der "Manitoba Free Press" von Mitte Juni 1912 betrug die Anbaufläche für Frühjahrsweizen in Kanada im Sommer 1912 11,2 Millionen Acres gegen eine Fläche von 19,2 Millionen Acres Frühjahrsweizen in den Vereinigten Staaten. (Siehe Berliner Tageblatt und Handelszeitung, Nr. 305 vom 18. Juni 1912.)
239 Siehe Sering: l.c., S. 362 ff.
240 Siehe Ernst Schultze: Das Wirtschaftsleben der Vereinigten Staaten. In: Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft, 1912, Heft IV, S. 1724.
241 "Moshesh, the great Basuto leader, tho whose courage and statesmanship the Basutos owed their very existence as a people, was still alive at the time, but constant war with the Boers of the Orange Free State had brought him and his followers to the last stage of distress. Two thousand Basuto warriors had been killed, cattle had been carried off, native homes had been broken up and crops destroyed. The tribe was reduced to the position of starving refugees, and nothing could save them but the protection of the British Government, which they had repeatedly implored." (C. P. Lucas: A Historical Geography of the British Colonies, Oxford, Bd. IV, S. 60.)
242 "The eastern section of the territory is Mashonaland, where, with the permission of King Lobengula, who claimed it, the British South Africa Company first established themselves." (Lucas; l.c., S 77.)
243 Das Eisenbahnnetz betrug in Kilometern in
Europa Amerika Asien Afrika Australien 1840 2.925 4.754 - - - 1850 23.504 15.064 - - - 1860 51.862 53.935 1.393 455 367 1870 104.914 93.139 8.185 1.786 1.765 1880 168.983 174.666 16.287 4.646 7.847 1890 223.869 331.417 33.724 9.386 18.889 1900 283.878 402.171 60.301 20.114 24.014 1910 333.848 526.382 101.916 36.854 31.014Demnach betrug der Zuwachs in
Europa Amerika Asien Afrika Australien 1840-50 710 Proz. 215 Proz. - - - 1850-60 121 Proz. 257 Proz. - - - 1860-70 102 Proz. 73 Proz. 486 Proz. 350 Proz. 350 Proz. 1870-80 61 Proz. 88 Proz. 99 Proz. 156 Proz. 333 Proz. 1880-90 32 Proz. 89 Proz. 107 Proz. 104 Proz. 142 Proz. 1890-1900 27 Proz. 21 Proz. 79 Proz. 114 Proz. 27 Proz.244 Tugan-Baranowski: Studien zur Theorie und Geschichte der Handelskrisen, S. 74.



