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Das Grössere wurde verlegen und rannte weg, aber das Jüngere stellte sich keck vor ihn hin, zeigte einen leinenen Beutel und erläuterte: «Wir pflücken Bärlauch.» «So, so, und wie heisst du?» «Ich bin die Mina und gehör’ dem Oswald Kunz.»
Ach so war das, es waren die Kinder des armen Handwebers, dachte der Pfarrerssohn. Der hatte mindestens zehn Kinder, wie man hörte.
«Mina, komm jetzt!» Das ältere Mädchen war nähergetreten, und der junge Mann bemerkte, dass sie gar nicht mehr so jung war. Jedenfalls kein Mädchen mehr, sondern eine junge Frau! Und was für eine! Diese Augen! Gross und von der Farbe dunkler Kastanien. Solche Augen hatte er noch nie gesehen. Dieser Tag konnte interessant werden, stellte der junge Pfarrerssohn mit Unruhe zwischen den Lenden fest.
Er beeilte sich zu beteuern: «Sie stört mich nicht, im Gegenteil! Wenn ich darf, helfe ich euch.» Emma Kunz sah ihn misstrauisch an. «Wer bist du?», fragte sie förmlich. «Ich bin Thomas, der Sohn des Pfarrers.» Unter braunen Locken blitzten fröhliche, blaue Augen.
Emma dachte nach. Hatte sie nicht schon von diesem Thomas gehört? Das war doch der verlorene Sohn, das schwarze Schaf der angesehenen Pfarrersfamilie. Neugierig betrachtete sie ihn. «Wenn du magst, kannst du mithelfen.» Mina packte die Hand des jungen Mannes und zog ihn mit sich.
Später sassen Emma und Thomas am Waldrand, und Hulda, Mina und Otto spielten Verstecken. Thomas tat verlegen. Normalerweise hatte er keine Mühe, mit hübschen Frauen zu schäkern. Aber jetzt, dieses Mädchen war anders, seine grossen dunklen Augen schauten tief und ernst. Es war sehr schön, und er ahnte, dass diese kraftvolle Schönheit mehr als nur äusserliche Hülle war. Ein Schauer durchfuhr ihn. Es überraschte ihn, wie er zu erzählen begann, von den Schwierigkeiten mit seinem Vater, der ihn nicht verstand, von seinem Rauswurf aus der Schule, von seiner Angst, nicht zu genügen und wie eingeschränkt und unglücklich er sich fühlte.
Erstaunt spürte er, wie wohl es ihm tat, dies alles berichten zu können. Statt herumzudrucksen und sich jedes Wort zu überlegen, bevor er es aussprach, kamen ihm die Sätze flüssig von den Lippen, auch jene Episoden, die er ungern erwähnte. Emma hörte aufmerksam zu. Sie unterbrach ihn nie.
Inzwischen stand die Sonne im Zenit, die Kirchenglocken begannen mit ihrem Geläute. Emma schrak hoch. «Oje, wir müssen los, ich muss das Mittagessen kochen!»
Thomas nahm rasch ihre Hand, hielt sie fest. Ihr Gesicht rötete sich, aber sie zog ihre Hand nicht zurück. «Danke, Emma, du hast mir sehr geholfen durch dein Zuhören! Emma», er stockte, brach ab, «ich möchte dich wieder-sehen!»
Emma zögerte. Thomas sprach rasch weiter: «Hier. Morgen um die gleiche Zeit. In Ordnung?» «Ich weiss nicht, ob ich kommen kann», erwiderte Emma unsicher. «Ich warte hier», wiederholte Thomas bestimmt.
Thomas wartete, nicht nur einen Tag, sondern eine Woche. Gespannt sass er am Waldrand, mit pochendem Herzen, und später mit enttäuschtem Blick, weil Emma nicht auftauchte.
Kampf
Nach der Begegnung mit Thomas fand Emma keinen ruhigen Schlaf mehr. Fröhlich blitzende Augen tauchten in ihren Träumen auf, bittend und fordernd. Süsse durchströmte ihren Körper. Empfindungen, die sie schwach und zittrig werden und ihr Blut kochen liessen. «Emma, du hast letzte Nacht laut gestöhnt, geht es dir nicht gut?» Mina blickte mit fragenden Augen zu ihr auf. «Mach dir keine Sorgen, Mina, ich habe nur geträumt.» Emma wandte sich ab, eilte in die Küche und spritzte sich kaltes Wasser ins Gesicht. Abkühlen wollte sie sich und verstand, was es bedeutete, wenn es hiess, in dieser Hitze lauere ein Raubtier. Diese Gefühle waren unheimlich. Überwältigend. Bedrohlich. Sie konnte nichts dagegen tun. Nicht nur ihre Gedanken, auch ihr Körper wollte nur noch eines: immer wieder zurück – zurück zu ihm.
Bis anhin hatte sie gedacht, körperliche Liebe sei etwas, das Männer bräuchten, so wie sie essen müssen. Manche Nacht hatte sie die polternden Geräusche aus der Schlafstube der Eltern gehört, das Quietschen der Bettstatt, das Keuchen des Vaters, das sich in einem lang gezogenen Stöhnen entlud. Die Gier und die Entladung dieser Energie hatten auf ihrer Haut gebrannt. Wie oft hatte Emma gebetet, es nicht mehr hören, fühlen zu müssen. Ihre Mutter stöhnte nicht, von ihr hatte das Mädchen Müdigkeit und Angst wahrgenommen. Und Überdruss.
Die Tage gingen vorüber, Emma wusste nicht wie. Sie war abwesend, konnte sich an nichts erinnern. Ihre sonst so geschickten Hände liessen die Dinge fallen, und sie hörte nicht zu, wenn jemand mit ihr sprach. Zum ersten Mal in ihrem Leben war sie sich nicht bewusst, was um sie herum geschah. Der Vater ertappte sie beim Träumen, als sie falsche Wolle auf eine Spindel wickelte. Hart zerrte er an ihren Zöpfen.
«Das muss ein Ende haben!» Weit schritt Emma aus, neben dem Fluss in die Ebene hinaus. Entschlossen klang ihre Stimme, als sie sich selbst zur Ordnung rief. Oben am Waldrand wartete Thomas; sie wusste es. Dorthin wollte sie nicht. Wie konnte sie seine blitzenden Augen loswerden? Den Wunsch nach Austausch. Die Sehnsucht nach Berührung. Sie wollte es, und sie wollte es nicht.
Emma wusste genau, wohin es führte. Sie hatte es bei ihrer ältesten Schwester beobachtet. Junge Männer hatten Maria im «Ochsen» umworben, als sie dort serviert hatte. Einige kamen nur, um von ihr bedient zu werden, um ihr nahe zu sein. In der engen Gaststube war es leicht, einander zu berühren.
Maria hatte es genossen, begehrt zu werden. Sie hatte geleuchtet wie eine Blume, deren feuchte Blütenblätter sich an einem sonnigen Sommermorgen öffnen. Schönheit und Anmut hatten ihre Schritte über den schmutzigen Wirtshausboden tanzen lassen, derbe Witze hatte sie lachend erwidert. Sie war nicht rot geworden dabei, im Gegenteil: Jede Aufmerksamkeit hatte sie noch reger werden lassen, noch begehrenswerter. Vor einem Jahr hatte Maria geheiratet. Ihr Bauch war rund geworden, Ausgelassenheit hatte sich in fade Müdigkeit verwandelt. Verblasste Blätter taumelten von den Bäumen.
Emma schluchzte. Nein, das wollte sie nicht! Es gab so viel Schönheit auf dieser Welt! So viele Fragen harrten einer Antwort. Alles wollte sie entdecken und nicht ruhen, bis sie in die hintersten Ecken der Welt geleuchtet hatte mit ihrer Neugierde. Und darüber hinaus. Nein, sie hatte keine Lust, den Rest ihres Lebens wie eine erloschene Lampe zu verbringen.
Wie verbannte sie Thomas’ Blick aus ihrem Kopf, wie zerschnitt sie dieses Band, das sie mit ihm verband, das pulsierte und ihn so nah spüren liess?
Emma hastete übers nasse Gras, die Wigger floss träge. Die Grashalme bogen sich, die Bäume pulsten im kreisenden Saft, jeder Windhauch streichelte sie zärtlich. Emma fühlte sich trunken von der Leidenschaft der Natur um sie herum, der unendlichen Lebenskraft in allem.
Unvermittelt blieb sie stehen, wandte sich um, schritt rasch dem Dorf zu. Hier fand sie keinen Trost, keinen Willen, um das Pulsieren ihres Leibes zu dämpfen. Fast zürnte sie den Bäumen, den Hügeln, dem Fluss für deren Lebenslust. Sie wollte nicht! Nein, das wollte sie nicht, der Versuchung nachgeben, sie wusste, wie es herauskam. «Denk an Maria!», ermahnte sie sich streng. Herrgott noch mal! Sie würde nicht nachgeben, eher würde sie... Der Fluss trug Birkenblätter mit sich, die sich von den Bäumen gelöst hatten.
Emma suchte Zuflucht in der Kirche. Hier war es dämmrig und kühl. Und still. Das Gespräch mit Gott beruhigte sie. Die blitzenden Augen verschwanden aus ihrem Kopf, sie schöpfte Kraft. Aufatmend erhob sie sich, wandte sich um, strebte zum Ausgang.
Neben der Säule stand er. Unsicher, ängstlich, junge Männlichkeit in das dumpfe Halbdunkel der Kirche ausstrahlend. War das Gott, der jetzt herzhaft lachte? Oder war’s der Teufel? Emma ging auf ihn zu und wusste: Diesen Kampf hatte sie verloren. Thomas sah sie an, nahm sanft ihre Hand und zog sie hinter die Säule. Sanft legten sich seine Lippen auf die ihren; heisse Schauer durchflossen ihren Körper. Er hielt sie fest in seinen Armen.
Sommer der Liebe
Dieser Sommer wurde der schönste in Emmas Leben. Golden reihten sich die Tage aneinander, scheinbar ohne Ende. Die Landschaft leuchtete intensiver als in anderen Jahren, die Beeren schmeckten süsser.
Wann immer es möglich war, riss sich Emma los und eilte den weiten Weg zum vereinbarten Treffpunkt, um Thomas zu treffen. Seine Arme umfingen sie, seine Lippen fanden die ihren. Der Wald bot ihnen moosigweiche Plätze und verbarg sie vor neugierigen Blicken. Der Himmel war weit. Lange Spaziergänge über Hügel und Felder und Wiesen schenkten ihnen das Gefühl von Freiheit, im Licht glühender Sonnenuntergänge, und im Meer wogender Weizenhalme schmolzen Unbill und Widerwärtigkeiten dahin.
Ihre Liebe überstrahlte den Alltag, jeder Tautropfen spiegelte sie morgens wider, und der Fluss murmelte ihr Lied. Es gab in dieser Zeit nichts anderes für die beiden, nur sie selbst und ihr Glück. Sie versprachen sich ewige Treue und schmiedeten Zukunftspläne.
Sie lachten gemeinsam und redeten viel. Beide waren Abenteurer und fürchteten weder die Fremde der Welt, noch das Unbekannte des Lebens. Beide litten unter der Enge des Dorfes und unter ihren Verhältnissen. Beide flohen sie aus ihrem tristen Dasein an das wärmende Feuer ihres Beisammenseins, in die Offenheit der Natur. Die Zeit stand still, und die Lerchen sangen nur für sie beide.
Thomas begann, von Amerika zu erzählen. Dort gäbe es Möglichkeiten, Gold und unermesslich viel Land. Freiheit gelte als das höchste Gut, und jeder habe die gleichen Chancen. Einschränkungen kenne man kaum, wenn einer tüchtig sei, habe er eine glorreiche Zukunft vor sich, schwärmte er.
Er erzählte von einem Bekannten seines Vaters, der zwei Jahre zuvor völlig mittellos nach Missouri ausgewandert sei und nun bereits eine Herde mit zweihundert Rindern besitze, ein unübersehbar grosses Stück Land und ein Farmhaus. Natürlich sei Scheitern nicht ausgeschlossen, meinte er, aber daran glaube er nicht. Er rief: «Versauern kann ich hier auch.»
Emma sass neben ihm, hielt seine Hand und vor ihren Augen tat sich die Unendlichkeit auf. Sie begann, sich in die Welt einzufühlen, die Thomas vor ihr ausbreitete. Da war niemand, der fand, die kleine Kunz sei eine Komische, da war nichts von drangvoller Enge mit fünf Kindern in einem Zimmer, die sich alle, die Mutter in der Nebenkammer eingeschlossen, vor den Gewalttätigkeiten des betrunkenen Vaters duckten. Da war kein Kampf ums tägliche Brot inmitten einer aufstrebenden Gesellschaft, in der doch nur die einen zu profitieren schienen, während die anderen an Ort traten, da war weder Kartoffelfäule noch Hagelschlag.
Da waren nur sie und Thomas, das Abenteuer eines weiten unbekannten Landes und die Chance, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Vereint. Gemeinsam.
Die Eisenbahn
Doch auch dieser Sommer neigte sich dem Ende zu, die Tage wurden kürzer und kühler. Die Erntezeit kam, und unzählige Arbeiten auf dem Feld und in der Küche erlaubten Emma nur kurze Treffen mit ihrem Geliebten. Der Alltag und die unabänderliche Macht ihrer Situation begannen, ihre Liebe zu umklammern. Die Freiheit bekam Fesseln angelegt.
An einem Samstag war Feierstunde in Brittnau: Der Bahnhof wurde eingeweiht. Das ganze Dorf wartete auf den ersten Zug, der hier anhalten würde. Musik spielte, und Würste vom Grill verbreiteten verlockenden Duft. Das Bier floss, die Menschen waren fröhlich. Jetzt hatte Brittnau eine eigene Zughaltestelle, die Welt fuhr nicht mehr vorbei, sondern hielt an. Und damit Fortschritt, neue Zeiten, neue Hoffnungen. Die vor wenigen Jahren gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen versprachen Verbindungen, Öffnung im ganzen Land, Aufbruch. Die Politiker versprachen sichere Arbeitsplätze für das Volk dank Mobilität und besseren Transportbedingungen für die Industrie. Die Stadt rückte näher und damit die Welt. Nun konnte man leichter nach Olten, Aarau, Zürich oder Luzern reisen, musste sich nicht mit Zofingen oder Dagmarsellen bescheiden.
Emma und Thomas nutzten den Moment und stahlen sich davon. Sie spazierten Hand in Hand die Schienen entlang, erklommen die Böschung neben der Bahnlinie und fanden ein geschütztes Plätzchen, von wo aus sie unbeobachtet den Zug sehen konnten. Sie waren vollkommen ineinander versunken, als das Stampfen der Dampflokomotive erklang. Beide richteten sich auf, Thomas schaute fasziniert auf die Eisenbahn. Emma sah dem Schienenstrang entlang, der sich gegen Osten und Westen zwischen den Hügeln und Feldern verlor.
Eine neue Zeit war da – kein Zweifel. Wohin wird sie uns führen, fragte sich Emma und blickte zu Thomas hinüber. Dieser wandte sich ihr zu; hastig, aber entschlossen, kam es aus ihm heraus: «Ich halte es hier nicht mehr aus! Ich habe mich entschlossen, ich wandere aus. Nach Amerika. Meine Mutter gibt mir ihr heimlich Erspartes. Nächste Woche gehe ich nach Aarau auf eine Auswanderungsagentur.» Er stockte einen Augenblick. «Emma, ich verreise nächsten Frühling.»
Thomas fasste Emmas Hände, sein Gesicht rötete sich leicht: «Kommst du mit mir mit, Emma?» «So schnell schon?», stotterte Emma, überrascht von der Klarheit seines Entschlusses. «Ja», jauchzte es in ihr, «nein», mahnte es, denk an deine Mutter, an Otto, Hulda und Mina.
«Aber Thomas, ich habe kein Geld! Meine Eltern sind mausarm, und mein Vater hat keine Arbeit mehr. Brächte Stephan nicht seinen schmalen Lohn von der Schuhfabrik heim, müssten wir verhungern!» «Das ist doch keine Sache!», meinte Thomas locker. «Die Ortsbürgergemeinde gibt allen Geld, die auswandern wollen. Das ist billiger für sie, als wenn sie die Armen hier unterstützen muss. Sieh’s doch so: Wenn du fortziehst, hat deine Familie eine Esserin weniger am Tisch. Du brauchst nur das Rathaus aufzusuchen und einen Antrag auszufüllen.»
«Bist du sicher? Wenn das so ist, komme ich mit.» Emma spürte ihr Herz klopfen. Ja, sie wollte mit ihm gehen! Um alles in der Welt wollte sie mit ihm gehen.
Thomas umarmte sie heftig. Der Zug war abgedampft. Das Bier war ausgetrunken.
Emma lief beschwingten Schrittes heim. Sie öffnete die Tür, die Mutter kam gerade von der Webstube herauf. Ihr Blick fiel auf das strahlende Gesicht der Tochter, sie giftete: «Hast du dich gut amüsiert? Meinst du, man habe nicht bemerkt, dass du dich mit dem nichtsnutzigen Sohn des Pfarrers herumtreibst? Das halbe Dorf klatscht darüber! Währendessen musste ich die ganze Wäsche allein machen!»
Rosina knickte zusammen, wurde bleich. Sie musste sich auf die Treppenstufe setzen. Emma erschrak. «Mutter! Ruhe dich aus, den Rest der Arbeit erledigen wir. Hulda und Mina werden gleich vom Fest heimkommen, dann können sie mir helfen.» Emma half der Mutter beim Aufstehen und führte sie in den oberen Stock. Rosina stöhnte und klammerte sich an Emma. Emma half ihrer Mutter, sich ins Bett zu legen und deckte sie zu wie ein Kind. «Emma», seufzte sie, und ihr Gesicht bekam einen befremdlichen Ausdruck, «was würde ich ohne dich tun?» Emma lächelte sie an und strich ihr über die Haare.
Dann eilte sie nach draussen. Ordentlich und sauber hing die Wäsche an den Schnüren, leicht bewegt vom Wind und angestrahlt von der Abendsonne. Das Schwein grunzte in seinem Koben. Der Abend zauberte goldene Sonnenlichter über den Garten. Emma hielt einen Augenblick inne, ganz still stand sie, nahm alles in sich auf.
Sie liess sich von der friedlichen Szene berühren, dankbar und still. Und aufgewühlt, weil ihr kostbares Geheimnis, der Schatz in ihrem Herzen, ihre grosse Liebe, kein Geheimnis mehr war, sondern wie eine schmutzige Zote in den Haushalten von Brittnau herumgereicht wurde. War dies das Leben, diese Gleichzeitigkeit von Frieden, Liebe und Schmerz? Bedeutete ihre Freude das Leiden der Mutter?
Emma sog die Herbstsonne in sich auf im Wissen um die Kälte des Winters; doch dieses Wissen schmälerte nicht die Wärme der Abendsonne. War das Leben dieses «Alles in Einem»? Die lebhaften Stimmen von Hulda und Mina unterbrachen ihre Gedanken. Schnell rief sie ihre Namen, bevor die beiden sich zu irgendwelchen Spielen aus dem Staube machen konnten.
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