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Nun drückte Torvac sie hinunter, bis sich ihr Körper parallel zur Wasseroberfläche befand. Ihr Nacken kam auf meiner linken Schulter zum Liegen. An den Hüften festhaltend rammte der Minotaurus sein Geschlecht in den zuckenden Körper und holte sich seine erste Anzahlung auf unsere gewünschten Dienste. Ich testete, wie weit ich bei Moi’ra gehen konnte, streichelte ihren bebenden Bauch, spürte das sich rhythmisch in ihr bewegende Fleisch während meine Finger durch ihr Schamhaar glitten. Sanft drückte ich Küsse gegen ihren langen Hals und achtete auf ihre Reaktion. Sie ging nicht auf meine Einladung ein, drehte mir nicht den Kopf zu, um unsere Lippen eins werden zu lassen. Ich entschied, es dabei zu belassen, sie nicht zu bedrängen. Sie hatte offensichtlich keine Erfahrungen mit Frauen, aber vielleicht kam diese Gelegenheit noch. Sie sollte es selber wollen, aus freien Stücken ihren Weg finden und nicht Opfer meiner eigenen, kaum noch zu beherrschenden Lust werden.
Zumindest jetzt noch nicht.
Aus tiefen Atemzügen schöpfte der weibliche Mönch seine Kraft, prustete, spannte den ganzen Körper an. Ein angenehmes, anregendes Gemisch weiblicher und männlicher Lust erfreute meine Nase. Reine Begierde lag in dem Blick, den ich mit Torvac tauschte.
»Ja«, hauchte ich rasselnd, am Rande meines Verstandes, »nimm sie, sie will es genauso wie ich.« Ich schluckte etwas Wasser, um meinen trockenen Hals zu beruhigen. »Nimm sie, ich spüre, wie es ihr kommt. Und dann nimm mich.« Ein heller Aufschrei kündigte meine Offenbarung an. Ihr rasierter Schädel auf meiner Schulter sackte nach hinten, halb im Wasser liegend. Der Körper bog sich durch, Muskeln zitterten unkontrolliert. Zwei, drei Mal warf sie sich von einer Seite zur anderen, von kräftigen Händen gehalten, und erschlaffte dann.
Sofort zog sich der Hüne aus dem gemarterten Frauenkörper hinaus, legte ihn sanft zur Seite über den Rand, so dass er nicht untertauchte, und kam auf mich zu.
Mein Mund, immer noch knapp über der Wasseroberfläche, begrüßte die feucht schimmernde Eichel. Ich schmeckte beider Lust an der heißen Haut, leckte alles ab. Torvac zog mich hoch. Schwer und kühl legte sich mein langes, nasses Haar an meinen Körper. Mit einer Pranke schob er dicke Haarsträhnen zur Seite und beugte sich zu mir hinab. Auf Zehenspitzen schob ich mich ihm entgegen, berührte mit der Nase seine kühle Schnauze, öffnete leicht den Mund und hauchte ihm entgegen.
»Nimm mich jetzt, Torvac! Ich halte es nicht mehr aus. Fick mich so richtig durch!« Um meine Worte zu verstärken, kneteten meine Hände den dicken Stab, der erwartungsvoll gegen meinen Bauch stieß.
Kurz trafen sich unsere Lippen. Sein Maul war viel größer als mein Mund. Um diesen Unterschied auszugleichen, rieb ich mit meinen Lippen entlang seiner Unterlippe und strich sanft mit der Zunge darüber. Sinnlich hatte ich die Augen geschlossen und spürte seine Zungenspitze an meiner Nase. Sofort hob ich den Kopf ein Stück weiter an und schnappte nach ihr, rieb meine Zungenspitze an der seinen.
Wir konnten nicht mehr voneinander lassen. Ein Grunzen beendete den zärtlichen Kuss. Mühelos hob er mich an der Hüfte hoch, drehte mich herum, packte mich am Nacken und stützte mich mit einer Hand am sanft gerundeten Bauch, kurz unter meinem Bauchnabel. Wenn er gewollt hätte, wäre mein Genick wie ein dünner Ast gebrochen. Ich war ihm völlig ausgeliefert. Voller aufgestauter Wollust stöhnte ich auf.
Zuerst prallte sein Schwanz gegen mein Gesäß, rutschte ab und zwischen meinen Pobacken hinauf. Ein Zittern lief durch meinen Körper. War ich schon so nahe an einem Orgasmus? »Ja!«, seufzte ich. »Steck deinen heißen Schwanz endlich in mich rein!« Meine Worte spornten ihn an.
Wie eine Feder hob er mich in einen leichten Bogen an und setzte mich von oben auf sein aufgerichtetes Geschlecht hinab. Nur kurz drückte seine Spitze knapp oberhalb meiner harten Klitoris gegen den haarlosen Schamhügel und wanderte dann zielstrebig zum Scheideneingang. Ich fröstelte, so sehr zitterte mein Körper. Lust. Aufregung. Freude. Meine Gedanken konzentrierten sich vollkommen auf diese eine Berührung seines Körpers, das Verlangen, ihn aufzunehmen, zu umschließen. Mein Herzschlag stockte, ich hielt den Atem an. Nichts sollte das Gefühl, geweitet zu werden, stören. Auch meine Augen hatte ich geschlossen. Dennoch sah ich ganz deutlich, wie sich meine Schamlippen weiteten, die gebräunte Haut und das dunkel geschwollene Fleisch zur Seite geschoben wurden, sich mächtig und unaufhaltsam ein breiter, schwarzer Schaft seinen Weg in mich hinein bahnte, um feucht glänzend wieder aus mir zu gleiten.
An meinen konzentrierten Zuckungen musste Torvac erkannt haben, wie sehr ich die Penetration genoss. Er zog sich ganz aus mir heraus und wiederholte sein Eindringen von Anfang an. Ich kannte nur noch meinen Schoß und die hinein drängenden Bewegungen, jauchzte dabei innerlich auf und merkte erst später, wie inbrünstig ich bereits stöhnte und um mehr bettelte.
Und er gab mir mehr.
Kraftvoll kamen seine Stöße. Meine Schläfen pochten schmerzhaft. Schnell verstand ich, was Moi’ra den Atem genommen hatte. Er war einfach gewaltig, unbeschreiblich, einzigartig, seiner enormen Körpergröße angemessen. Noch während mein Körper vom ersten durch ihn bereiteten Orgasmus geschüttelt wurde, beschloss mein noch verbliebener Verstand, ihn zu meinem persönlichen Beschützer zu machen und mich niemals seiner schier unstillbaren Lust zu entsagen.
Meine Hüften drückten gegen Holz. Stoßend hatte mich der Minotaurus durch das ganze Becken getrieben. Wimmernd lehnte ich mich an ihn zurück, denn er brauchte mich nicht mehr festhalten, das besorgte unser vereintes Fleisch. Seine Stöße sorgten für ein Auf und Ab meines Körpers, dabei massierten beide Pranken meine üppigen Brüste und rieben die Brustwarzen bis ich glaubte, sie würden jeden Moment zerplatzen. Auch Torvac schien meine körperliche Reaktion sehr zu gefallen.
»Willst du mich spüren?« Sein tiefer Bass vibrierte durch meinen Körper, mischte sich in dem Beben seiner Stöße.
»Ja! Jah!«, raunte ich heiser. »Füll mich!«
Grunzend packte er meine Brüste fester. Mir war, als drängte er noch vehementer in mich. Ich schrie. Meine Lungen füllten sich mehr und mehr mit seinem intensiv nach Moschus riechenden Körpergeruch. Ein roter Schleier nahm mir die Sicht. In meinen Ohren rauschte ein Ozean im Sturm der Gezeiten. Eine glühende Stange in mir schwoll weiter an, presste mich auseinander, zerriss mich genau zwischen den Beinen. Blutgeschmack füllte meinen Mund. Ich hatte auf meine Lippe gebissen. Kein Schmerz drang noch an mich heran, nur noch Lust. Soll er mich doch zerreißen.
Entrückt jeglicher Realität geriet mein Bewusstsein in einen Sturm. Ein Gewitter tobte direkt über meinem Kopf. Geblendet von einem Blitz waberten rote Punkte vor meinen Augen. Der folgende Donnerschlag betäubte mich. Ein zweiter Blitz traf mich direkt am Schädel, drang in die rechte Schläfe ein und zog sich mein Rückgrat entlang, entlud seine Spannungen in wilden Zuckungen, durchtrennte mich, verzehrte mich und entfachte eine Feuersbrunst zwischen meinen Lenden, die sich beständig im ganzen Körper ausbreitete. Ich war verloren, brannte lichterloh. Der nächste Donnerschlag raubte meine letzten Sinne. Ich fiel in die Dunkelheit.
Wärme hüllte mich ein, barg mich im Schoß der Natur. Schwebend trieb ich durch die Dunkelheit, sah die ersten Sterne am Firmament aufblühen. Ruhe und Geborgenheit beruhigten meinen schnellen Puls. Langsam färbte sich der Himmel violett, verdrängte das silberne Sternenlicht. Über die ganze Breite des Horizonts dämmerte rot glühend das Feuer der Sonne, Bote eines neuen Tages. Ich blinzelte, wollte schützend eine Hand vor die Augen nehmen, doch meine Muskeln versagten den Dienst, fühlten sich müde und taub an. Mit der Dämmerung kam die Flut, ein sanftes Plätschern, Wasser an seichte Buchten gespült. Tiefe Atemzüge halfen mir, das Bewusstsein zu befreien, die Betäubung abzuschütteln.
Ich riss die Augen auf.
Kein Morgen dämmerte, im Gegenteil, die Nacht musste hereingebrochen sein. Fackellicht hatte mir eine nicht aufgehende Sonne vorgegaukelt. Ich lag im abgekühlten Wasser an eine heiße, muskulöse und stark behaarte Brust gelehnt. Ein großer, kräftiger Arm hielt mich um die Hüften fest. Zu meiner Linken lag Moi’ra, ihr Kopf ruhte an eine der breiten Schultern. Torvac döste und hatte seine Bezahlung fest im Griff. In mir brannte immer noch das Feuer seiner frisch gepflanzten Lebenskraft. Ich drückte seine Hand.
»Das Wasser ist kühl geworden, wir sollten einen wärmeren Ort aufsuchen. Du hast doch sicher ein Bett, das für uns drei reicht, oder?« Meine Stimme kam schnurrend, den letzten Satz unterstützte ich, indem meine Nase an seinem dichten Fell rieb.
Seine riesige Hand streichelte meine feuchten Haare. Er brummte zustimmend.
»Wir sollten gehen. Kommt mit.«
»Hebst du mich aus dem Wasser?« Ich wollte seine Nähe, brauchte sie wie die Luft zum Atmen.
Als wäre ich eine Feder, fasste er mich sanft an der Taille und ich stand außerhalb des Beckens. Wasser tropfte an mir hinab. Ich nahm ein bereit liegendes Handtuch und trocknete mich ab. Unsere Kleidung lag gesäubert auf einer breiten Holzbank. Schnell schlüpfte ich in die Lederhose, zog die Stiefel an und band mir den Brusthalter um. Im Gehen nutzte ich mein Haarband und flocht es in die Haare zu einem dicken Zopf, der mit leichtem Schwung meinen Rücken hinab fiel.
Erfrischt verließen wir das Badehaus. An vereinzelten Stellen erhellten Laternen die Gassen, der überwiegende Bereich blieb jedoch in Dunkelheit gehüllt. Meine dämonischen Augen durchdrangen die Schwärze. Graue Schatten und helle Konturen zeigten mir das rege Treiben jener, die im Dunkeln wandelten. Von allen Seiten drangen Gesprächsfetzen sowie Laute der Musik und des Frohsinns an mein Ohr, alles vermischt mit Zank und Streit. Das geschäftige Nachtleben machte mich munter. Nur die Vorfreude auf die Nacht mit Torvac hielt mich davon ab, mich ins Getümmel zu stürzen und das Stadtleben auszukosten. So viele Sterbliche. So viele Empfindungen.
Niemand wagte sich an uns heran oder rief eine schmutzige Bemerkung. Von unserem Wächter überragt verbarg jeder seine interessierten Blicke. Ich wollte gesehen werden und empfand es als angenehm, unbehelligt durch die Gassen zu wandern. Meist waren es dreckige, zerlumpte oder stinkende Männer, die einer Frau ohne ihre Zustimmung zu nahe kamen. Sie hatten nichts mehr zu verlieren oder waren so verblendet und eingebildet, dass sie die wahre Kunst der Verführung nicht kannten. Für ihre Lebensenergie hatte selbst ich nichts übrig, außer meinen Krallen, um sie aufzuschlitzen. Bei diesen Gedanken ging ein Frösteln durch meinen Rücken. Ich besaß meinen Stolz und hatte es nicht nötig, mich unter Wert zu verkaufen. Zugegeben, vielleicht war mein Stolz etwas größer als bei anderen, aber im Moment fühlte ich mich sehr wertvoll an der Seite des riesigen Anführers der Stadtwache.
»Alles ruhig heute Nacht?« Die Frage unterbrach meine Gedankengänge und ich sah zu einem von zwei Wächtern am Höhleneingang des Quartiers der Stadtwachen auf.
»Alles ruhig, Leutnant. Selec und Tabahac mussten einen kleinen Streit schlichten, der drohte, sich auf die ganze Straße auszubreiten. Sie räumen gerade die vier Erschlagenen auf.«
»Vielleicht kommt ja heute ein wenig Stimmung in die Stadt. Aber das werdet ihr sicherlich auch ohne mich schaffen. Stört mich nur, wenn es absolut notwendig ist, verstanden?«
Ein süffisantes Lächeln begleitete seinen Befehl und wurde mit einem breiten Grinsen und dem Blick an uns Frauen hinab beantwortet.
»Ja, natürlich, eine angenehme Nacht, Leutnant.« Sie nahmen Haltung an und wir schritten vorbei.
Ohne einen mir ersichtlichen Umweg gingen wir direkt zu seiner Unterkunft. Wie ich schon gedacht hatte, führte der Durchgang im ersten Raum zu einer Schlafstätte, die von einem sehr breiten, niedrigen Bett nahezu ausgefüllt wurde. Sechs Menschen nebeneinander hätten Platz darin gefunden, ohne sich in der Nacht zu stören. Mehrere Lagen Felldecken und von Fell überzogene gepolsterte Kissen verteilten sich auf der Fläche. Zwei Truhen standen an jeder Seite, ein sechsarmiger Kerzenhalter spendete bald warmes Licht. In einem Regal lagen verschiedene Gegenstände, die mir als Trophäen oder Erinnerungsstücke anmuteten.
»Macht es euch bequem.« Torvac deutete auf das Bett und ich wollte mich schon vor Freude quiekend hinein werfen, als er mich zurückzog. »Wartet, das braucht ihr hier nicht«, und mit geschickten Fingern löste er unsere Brusthalterungen, zog uns zu sich heran und knetete mit jeder Hand eine unserer Brüste. Seufzend lehnte ich mich an seine Hüfte, streichelte mit einer Hand längs seiner Schenkelinnenseiten, mit der anderen mich selbst. Zwischen seinen Fingerspitzen schwoll meine Brustwarze an.
»So ist es gut«, flüsterte er.
Auch Moi’ra seufzte ergeben von seiner Kraft. Während er ihr den aus Ketten gewobenen Slip auszog, schleuderte ich meine Stiefel in verschiedene Richtungen, öffnete die Kordeln meiner Hose, beugte mich vor und streifte sie langsam nach unten ab. Mein Zopf fiel auf eine Felldecke. Bevor ich mich wieder aufrichten konnte, gab er uns beiden einen Stoß und wir purzelten auf die weiche Unterlage.
Auf den Knien rutschte er zu uns heran und hatte seinen Lendenschurz zurückgelassen. Ich gab meiner Bettgefährtin mit dem Kopf einen Wink in Richtung des baumelnden Geschlechts. Sie hatte nun keine Eile, gestattete mir den Vortritt und sah nun zu, wie ich meine Küsse auf seinem Bauch verteilte, dabei das schwarze Fleisch mit den Händen knetete. Er legte sich auf die Seite und zog Moi’ra zu sich heran. Mit einer Hand hielt ich seinen anschwellenden Schwanz aufrecht, wanderte mit der Zunge schlagend über den knotigen Schaft und lutschte an der Eichel. Mein lodernder Blick wanderte zu seinem Gesicht und erntete die Begierde in seinen Augen. Bevor ich mich ausgiebig um sein bestes Stück kümmerte, sah ich noch, wie er die Hüften meiner Gefährtin packte, sie über seinen Mund schob und mit der Zunge ihren Schoß leckte.
Immer drängender wurde das Pochen zwischen meinen Schenkeln. Seine Spitze schmeckte bitter. Herber, männlicher Geruch von Lust strömte mir von seinen Hoden entgegen. Mit der Zungenspitze arbeitete ich mich an dem nun aufrecht stehenden Geschlecht entlang und leckte die sämigen Tropfen ab, die aus dem Spalt seiner Eichel quollen. Ich schmeckte seine Triebhaftigkeit heraus, wurde selbst immer verlangender, fordernder. Ich wollte ihn. Jetzt.
Nur kurz löste ich meine Hände von ihm, stütze mich auf seinem Unterleib und setzte meine Füße zu seinen Seiten ab, um mit meinen feuchten Schamlippen der Länge nach seinen dicken Schaft zu reiben und ihn so mit meiner austretenden Lust zu benetzen. Ich richtete mich auf, knetete meine Brüste und stöhnte sanft.
Ohne von Moi’ra abzulassen, schob er meine Knie weiter auseinander, hob mich mit einer Hand an und hielt mit der anderen sein Organ aufrecht, drückte es gegen meinen Kitzler. Ich bewegte meine Hüfte ein wenig vor, platzierte mich direkt über ihn und sank hinab. Einen kurzen Moment lang stieß seine Eichel gegen meine Leiste, wurde von den hervorgetretenen Schamlippen eingefangen und fand meine Scheidenöffnung. Voller Hingabe öffnete ich mich für ihn, stöhnte langgezogen und begleitete so seinen Weg tief in mein Innerstes hinein. Hinter meiner Stirn entstand ein Ziehen, das sich über meinen Rücken bis zum Gesäß zog, angespannt wurde und meinen Rücken durchbog. Ich warf den Kopf nach hinten, ließ meinen Zopf baumeln und stütze mich mit einer Hand auf seinem Oberschenkel ab. Die andere griff in meinen Schritt, fühlte die Feuchtigkeit und Hitze. Mehr als die Hälfte seiner Manneskraft hatte ich bereits aufgenommen. Auf seinen Weg hatte er meine feuchten Lippen mitgenommen. Langsam bewegte ich meine Hüfte vor, hob mich etwas an. Er glitt ein Stück weit aus mir hinaus, zog mein eigenes Fleisch mit sich. In mir aufgestaute Lustsäfte fanden ihren Weg und flossen an ihm hinab, sammelten sich zu Rinnsalen entlang seiner Hoden. Mit gespreizten Fingern hielt ich meine weichen, feuchten Schamlippen fest, seufzte und senkte mein Becken wieder. Immer mehr Feuchtigkeit drang aus mir hinaus, ergoss sich über unsere Körper. Alles war glitschig, was unsere Haut intensiv miteinander verband, die Reibung noch deutlicher, angenehmer und erregender machte. Ich roch meine eigene Lust. In einer flüssigen Bewegung setzte ich mich ganz auf ihn, nutzte das Gewicht meines eigenen Körpers und drückte meine harte Klitoris in sein dichtes Fell, spürte, wie sich seine Hoden gegen meinen Po pressten. Meine Hand brauchte ihn nicht mehr führen, alles war feucht genug für den nun anstehenden Ritt. Ich leckte meine Lust von den Fingern. Seine Hände streichelten abwechselnd meine Beine, meine Brüste oder Moi’ras Körper. Meine ganze Konzentration war auf sein Körperteil in mir gerichtet. Ich massierte ihn mit meinen Scheidenmuskeln, pumpte noch mehr Blut in das schon mächtige Stück Männlichkeit. Mein ganzer Körper zitterte, die Spannung in meinem Rücken wuchs unerbittlich an.
Dann stieß er zu. Ich schrie.
Sein erster Stoß hob mich nur ein Stück an. Das gab ihm aber mehr Bewegungsfreiheit. Noch bevor die Schwerkraft mein Becken wieder senkte, kam der nächste, kraftvolle Stoß. Ich schrie noch lauter. Er trieb mich in den Wahnsinn. Meine Schläfen drohten zu explodieren. Mein Rücken zog sich immer weiter zusammen, bis meine Schultern auf seinen Knien lagen. Dadurch änderte sich sein Winkel in mir, drückte die Eichel gegen die vordere Scheidenwand und rieb seine Haut mit stärkerem Druck entlang meines G-Punktes. Mit den Händen griff ich hinaus, suchte Halt, krampfte die Finger vor schmerzhafter Lust zusammen. Dann explodierte ich, warf wild meinen Kopf hin und her und sank dann befriedigt in die Felldecken. Eine Schwere umfing mich. Ich rollte zur Seite und sah zu, wie Torvac das Becken seiner zweiten Verlockung in die richtige Position brachte, ihren Oberkörper in die Kissen drückte und seine tropfende Eichel zwischen die von dunklen Haaren umrahmten rot schimmernden Schamlippen führte.
Er nahm Moi’ra wie mich zuvor, kraftvoll, triebhaft und mitreißend. Sie biss in die Felldecken und hielt sich mit beiden Händen daran fest. Ihr Körper erschauerte periodisch. Nach ungezählten Stößen legte Torvac seinen Stierkopf zurück und brüllte. Sein Gesäß half mit pumpenden Bewegungen, sich in den athletischen Körper zu entleeren.
Ermattet warf sich der Minotaurus auf den Rücken, zog uns an seine Seiten und hielt uns in seinen starken Armen fest an sich gedrückt. Ich schmiegte mich wie ein zufriedenes Kätzchen in seine Umarmung.
Lange Zeit lagen wir nur da, atmeten zufrieden und innerlich ausgeglichen. Mein Interesse an Torvac war geweckt, nur wusste ich nicht viel über ihn. Verspielt widmete ich mich seinen Locken und säuselte verträumt seinen Namen.
»Du bist nicht aus dieser Stadt, nicht wahr?«, flüsterte ich.
Er sah zu mir hinab. Ich warf meinen Zopf auf den Rücken, hob mein Kinn etwas an und drehte mich seitlich auf ihn. Er streichelte meine Wange.
»Nein, ich wurde in den Hügeln von Niveney geboren. Mein Volk lebt dort.«
»Was hat dich dann in die Labyrinthstadt verschlagen?«, wunderte ich mich.
»Hier wachen weitere meiner Art, und ich konnte Erfahrungen sammeln, mir einen Namen machen. Es ist eine ehrenvolle Aufgabe.«
»Du bist der geborene Anführer. Alle gehorchen deinen Befehlen. Was willst du mehr?«
»Eines Tages werde ich der Anführer meiner Rasse sein!« Ein Glitzern stahl sich in seine Augen. »Und jetzt lass mich ruhen, meine Leute werden den finden, den ihr sucht, und ihr bleibt bei mir.«
»Es kann sein«, erwähnte ich noch, »dass noch ein Gefährte zu uns gebracht wird, von dem, der auch uns beide brachte.«
Er schnaufte. »Den kenne ich. Der schleicht sich immer in die Stadt, hat es nicht nötig, sich anzukündigen und hinterlässt nur seinen verfaulten Geruch. Wir werden wissen, wenn er wieder da war.«
Ich sah zu Moi’ra hinüber, die unserem Gespräch lauschte. Sie nickte, als ich weitersprach.
»Ich denke, wir brauchen nicht zur Unterkunft zurück und bleiben einige Tage länger, wenn du möchtest. Wenn uns jemand informiert, sobald ein weiterer Gefährte bei der 'blutigen Axt' einkehrt, brauchen wir uns darüber keine Gedanken machen. Es war richtig, zu dir zu gehen.« Er brummte zustimmend, schloss die Augen und nickte ein. Lächelnd folgte ich ihm in den Schlaf.
Noch in dieser Nacht ging unser Treiben weiter. Mit seiner großen Ausdauer rang er uns alles ab und forderte mein ganzes Können heraus. Meine Begleiterin war völlig erschöpft, und so vereinigte ich mich über eine Stunde allein mit ihm, bis wir fast in unserem Schweiß ertranken. Es war wundervoll. Vorsichtig kostete ich während eines Höhepunktes seine Lebensenergie, den wahren Geschmack seiner Lust. Reine Kraft und Männlichkeit, süffig, animalisch. Ich hatte meinen ausdauernden Liebhaber für die Zukunft gefunden, einer der fähig war, meinen nahezu unstillbaren Durst der Lust zu löschen. Und er hatte Gefallen an mir gefunden, zeigte es mit seinen Berührungen, dem Glanz in seinen Augen. Mit jedem Akt wurden wir vertrauter, brauchten keine Worte, nahmen und gaben alles, was unsere Körper vermochten.
Mit der zweiten Nacht wurde unser Preis eingelöst. Ich hatte kein Verlangen, in unsere spärliche Unterkunft zurückzugehen und blieb bei Torvac. Meine Begleiterin wollte auch nicht gehen. Torvac grinste nur bei unserer Entscheidung.
Am folgenden Tag berichteten die Wächter, ein Reiter sei vom Norden in die Stadt gekommen. Ob Zufall oder nicht, er befand sich im Gasthaus zur blutigen Axt. Ich reckte meine von den vergangenen Nächten angespannten Muskeln, griff zur Hose und kroch unter den Felldecken hervor.
»Dann wollen wir uns diesen Boten mal ansehen.« Moi’ra nickte zustimmend und legte sich den Brusthalter aus Ketten an. Ich prüfte meinen Dolch und steckte ihn in eine kleine Gürtelscheide. Die Hose lag auf meinen Hüften an und ermöglichte mir so, meine Waffe schnell zu ziehen. Mit einem prüfenden Blick auf meine langen Fingernägel vergewisserte ich mich, dass sie perfekt geformt waren. Wir konnten gehen.
»Soll ich mitkommen?«, brummte Torvac.
»Ich wäre sehr beruhigt, wenn ich weiß, dass du in der Nähe bist.« Mein unschuldiger, hilfsbedürftiger Blick verstärkte seine Beschützerinstinkte.
Eine leichte Aufregung sammelte sich in meinem Bauch, je näher wir der Taverne kamen. Außen neben dem Eingang war eine hohe Apfelschimmelstute festgemacht. Sie trug noch den Sattel, an ihren Flanken glänzte deutlich das verschwitzte Fell. Ein anstrengender Ritt lag hinter ihr.
Nur wenige Gäste hatten am frühen Nachmittag den Weg ins Gasthaus gefunden. Allein an einem der Tische saß der schmächtige Mann. Er trug einen weiten Umhang, seine Arme und Hände waren von dunklen Tuchbandagen eingewickelt. Ein Kopftuch verbarg seine Haare. Er widmete sich einem Glas Wasser, eine Karaffe stand bereit, seinen Durst zu stillen.
Ohne Umschweife traten wir ein und schritten zielstrebig auf ihn zu. Er hob seinen Kopf. Ich sah seine Schultern sich lockern, bereit, Schwung zu holen und den Tisch zwischen uns und seinem Körper zu bringen.
»Ihr kommt aus Talorn und habt etwas für uns.« In solchen Momenten schätzte ich meine Begleiterin für ihre direkte Art. Viele Worte waren hier nur Verschwendung.
»Für euch?« Er zog seine Nase hoch und wischte mit seinem Ärmel darüber. Seine abfällige Geste missfiel mir. Ich beugte mich vor, trommelte mit den Fingernägeln auf das Holz und ignorierte die Blicke der anderen Gäste.
»Ja, wir wollen es haben. Gebt es uns, dann passiert Euch nichts.« Ich wusste, er würde meine Drohung ignorieren, aber ich liebte dieses Spiel.
»Mir wird nichts passieren, wenn ich meine Lieferung zum richtigen Bestimmungsort bringe.« Er redete zu viel.
»Aha«, knüpfte ich mit hochgezogener Augenbraue an, »dann habt Ihr tatsächlich etwas dabei. Wem sollt Ihr es geben?«
»Das möchtest du jetzt wirklich gerne wissen, was?« Er lachte dreckig. Mein zorniger Blick belustigte ihn. »Verschwindet wieder!« Seine Hände unterstützten die Forderung. »Kümmert euch wieder um den Abwasch, macht die Wäsche oder wofür ihr sonst zu gebrauchen seid. Ich will nicht länger gestört werden.« Ein Blick zur Seite bestätigte das Ende der Unterhaltung.




