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»Wir sind Feldwebel!« Stolz schwoll die Brust des Helleren.
»Oh!« Beeindruckt weiteten sich meine Augen. »Das ist doch schon sehr bedeutend, nicht wahr? Dann stehen euch doch sicher viele hübsche Frauen zu?« Neugierig rutschte ich auf meinem Stuhl hin und her.
Beide rümpften zugleich ihre Schnauzen. Ich hatte ins Schwarze getroffen. Der Braune nahm einen kräftigen Schluck, sein Kamerad funkelte ungehalten.
»Wenn das mal so wäre«, machte er seinem Unmut Luft. »Immer ist es Torvac, der die hübschesten Frauen für sich beansprucht. Er denkt gar nicht daran, uns etwas abzugeben. Wir sind es leid, dass er uns den rechtmäßigen Anteil vorenthält.«
Während ich unschuldig blickend zum Wein griff, rutschte die Decke ein Stück weit meine Schulter hinab. Aus großen Augen lächelnd zog ich sie wieder hinauf. Sie wechselten vielsagende Blicke und hatten meinen Köder geschluckt.
»Wir haben eine gemeinsame Unterkunft ganz in der Nähe«, erwähnte der Braune. »Dort könnten wir uns ungestört weiter unterhalten.«
Neugierig leckte ich mir die Lippen. »So prächtige Burschen wie ihr habt doch sicher viele Trophäen gesammelt.«
»Natürlich, sie sind alle in unserem Quartier. Wir zeigen sie dir gerne.« Eifrig nickten sie bei dem Angebot.
»Dann lasst uns gehen«, ich stand auf und hakte mich bei ihnen unter. Meine funkelnden Blicke heizten ihrem Blut ein. Ihr Verlangen schwoll sichtbar an. In mir wuchs Vorfreude auf ihre kaum noch verborgene Erregung.
In ihrem Gemach angelangt sah ich mir alle gezeigten Trophäen begeistert an und durchstöberte so ihren Raum. Ganz nebenbei, während ich versuchte, einen Gegenstand mit beiden Händen zu greifen, entglitt mir die Decke.
Als ich sie vom Boden aufhob, zog mich der Braune wieder hoch und der Hellere betrachtete meinen nackten, makellosen Körper mit begierigem Blick. Aus großen, aufgeschlagenen, ängstlichen und aufreizenden Augen schaute ich sie abwechselnd an. Ein breiter Finger glitt an meiner samtweichen Haut entlang und ich schaute hinauf. Meine Lippen standen auffordernd leicht offen, als dürsteten sie nach einem Kuss. Mit den Augen sprang ich suchend zwischen den auf mich hinab Blickenden hin und her. Als der Dunklere einen Schritt auf mich zu machte, hob ich wie zur versuchten Abwehr die Hände, nur um sie sanft gegen seinen Unterleib zu drücken. Der andere trat hinter mich und so schob ich mein Gesäß an seine Schenkel und blickte über die Schulter Hilfe suchend zu ihm empor. Ihre begeisterten Bemerkungen rauschten in meinem Kopf, während meine Hände wie von selbst begannen, an dem angeschwollenen Geschlecht vor mir hin und her zu gleiten. Unterbewusst hatte sich meine Atmung beschleunigt und von meinem Unterleib ging eine immer größer werdende Hitze aus. Eine zweite Erregung bohrte sich in meinen Rücken. Sie wollten nicht länger warten und ich schloss sinnlich die Augen während sich mein Mund für den ersten Kuss öffnete.
Der herbe Geruch ihres dichten Felles durchströmte meine Nase, die feuchte Zunge prickelte an der meinen und von Alkohol gewürzter Speichel rann in meinen Rachen. Ich begann, voller Begierde zu atmen und gestattete ihnen, mich hinauf zu heben. Mühelos drehte mich einer um, legte meine Schenkel auf seine Schultern und begann, mit seiner breiten, pelzigen Zunge langsam zwischen meine Schamlippen zu streifen, während ich die Arme um den Kopf des zweiten gewunden hatte und in ein Spiel unserer Zungen vertieft war.
Sie legten mich auf die Schlafunterlage ab. Ich richtete mich vor ihnen kniend auf und umfasste ihre dargebotene Männlichkeit, begann abwechselnd an ihren Eicheln zu saugen und mit meiner Hand zu kneten und zu reiben. Ich konnte das pulsierend hereinströmende Blut spüren und brauchte bald beide Hände für einen allein. In seiner vollen Erregung zog mich der Dunklere hoch und drehte mich seitlich. Ich senkte meinen Kopf, hielt den erregten Schaft des anderen fest und stülpte meine Lippen über seine glänzende Eichel. Sie schmeckte süß und meine Zunge rieb methodisch seinen Wulst, zuckte in kurzen Abständen in die Öffnung seiner Spitze, um dann längs seiner Unterseite zu klopfen. Ich hob mein linkes Bein an, eine schwielige Pranke hielt es fest. Feucht und dick spürte ich nun die Spitze seines Kameraden an meinem geschwollenen Geschlecht. Stehend drang er in mich ein.
Auch wenn die beiden Minotauren nicht so üppig bestückt waren, wie es Torvac eigen war, so stellten sie doch eine ziemliche Herausforderung dar. Zunächst wechselten sie einander ab und drangen aus verschiedenen Positionen in mich ein, während ich den wartenden mit Händen, Brüsten und Zunge verwöhnte. Ich forderte immer mehr. Ihnen blieb keine Gelegenheit zum Ruhen und der Raum füllte sich mit dem Geruch und dem Stöhnen unserer Körper. Meine Fingernägel gruben sich in ihre Haut und auch die ihren hinterließen rote Striemen. Meine zu Boden gefallene Decke nutzte ich, um sie in den Nacken eines Minotauren zu legen und meinen Körper herabzusenken, während er mein Gesäß umfasste und heftig in mich eindrang. So konnte ich die Hoden des anderen lecken während dieser meine Brüste knetete. Unser wildes Treiben forderte ihren Tribut. Meine Decke bekam Risse. Ihre Lust wusste ich durch auffordernde Worte anzustacheln und motivierte den mit hellem Fell, seinen Saft über meinen Oberkörper zu entladen. Das Ejakulat spritzte in weitem Bogen aus ihm heraus und verklebte meine Haare, rann wie Honig über eine Wange auf meine Brust hinab. Ich leckte einige verbliebene Tropfen von seinem rot leuchtenden Fleisch ab und sammelte meinen Speichel, um den klebrigen Saft herunterzuschlucken.
Wild auf dem zweiten reitend ließ ich mich gehen, stöhnte immer lauter und wurde wiederholt von Orgasmen geschüttelt. Ich zählte sie nicht, sondern bemühte mich, die Erregung des neben mir stehenden wieder aufzubauen, während der andere mich hinauf zog, meine Hüften umklammerte und mit starken Stößen von hinten in mich eindrang. Mein Gesäß tönte klatschend, als sein Becken dagegen stieß. Rote Punkte tanzten vor meinen Augen während er ganz in mich glitt. Sein Finger massierte dabei meinen Anus. Zähflüssig tropfte von seiner Zunge Speichel darauf hinab und bereitete zusammen mit dem langsam eingeführten Daumen eine noch größere Wonne vor. Ich motivierte ihn, mit Blicken und meiner eigenen Hand.
Dann hielten wir inne, er führte seinen harten Schaft aus meiner Scheide hinaus und unter meinen bettelnden Blicken rieb der Braune seine dick geschwollene Eichel an meinem Gesäß. Sein Gefährte zerrte meine Pobacken so weit es ging auseinander und half seinem Partner, die Muskeln meines noch engen Afters zu weiten.
Natürlich wollte ich beide, und ich wollte ihn auch genau dort. Irgendwie hatte ich die Ausmaße ihrer Männlichkeit verdrängt. Mein Kopf schien wie mein Gesäß zu bersten und ein Blitz durchzuckte meinen Blick, der Schmerz trübte die Sinne und wandelte sich dann schnell zu hemmungsloser Lust. Unermüdlich drang er in mich ein, zunächst vorsichtig, doch als er seinen Weg gefunden hatte, mit der Energie von einem Dutzend menschlicher Männer. In mir brannte ein tosendes Feuer. Unbewusst rannen mir Tränen über die Wangen und meine Lustschreie waren kaum von Schmerzensschreien zu unterscheiden. Er grunzte immer inbrünstiger und machte so lebhaft seiner Freude an mir Luft.
Nun legte sich der Hellere auf den Boden nieder und winkte mich zu sich, um auf ihn Platz zu nehmen. Er drehte mich so, dass der Rücken ihm zugewandt war und ich setzte mich mit dem Po über seine prächtige Erregung und rutschte ein wenig vor, damit er besser in mich eintauchen konnte. Ein kurzer Moment des Schmerzes durchzuckte mich erneut, bis er seinen Weg ganz in mich hinein fand und ich wild auf ihm zu reiten begann. Meine Schreie wurden dadurch gemindert, dass der andere mir seine Eichel zum Schmecken gab und ich genüsslich daran saugte, auch wenn ich außerstande war, ihn tiefer in meinen Mund aufzunehmen ohne in Gefahr zu geraten, zu ersticken oder ihn nicht mehr hinaus nehmen zu können. Bald schon wollte er mehr, legte meine Beine zur Seite und während der zweite noch in meinem Gesäß steckte, drang er in meine dunkelrot und feucht schimmernde Scheide ein. Mein langgezogener Schrei begleitete seinen Weg in meinen heißblütigen Körper. Nur durch die dünne Membran meiner Scheide war ihr Fleisch voneinander getrennt. Auch sie mussten einander spüren. Vor meinen Augen hatte sich ein roter Schleier gelegt. Ich schloss sie und konzentrierte mich allein auf ihre in mir ruhende Erregung.
Von einem Schauer begleitet raunte ich: »stoßt zu, beide. Ich will euch spüren, ja!« Angestachelt von meinem Verlangen verfielen wir in ein energisches Spiel unserer Leiber und erfüllten den Raum mit triebhaften Lauten.
Hätte ich gewusst, welche Wonne es bedeutete, so ausgefüllt zu sein, wäre mein eigentliches Ziel wahrscheinlich schon früher in Vergessenheit geraten. Nun musste ich es schaffen, mich nicht ganz der eigenen Befriedigung hinzugeben und so zu früh zu ermüden. Aber die beiden waren so wild und voller Kraft – ihre heftigen Stöße raubten mir den Atem. Ich wollte sie. Mein Leib zuckte hemmungslos und meine Lenden trieben ihr hartes Fleisch tief in mich hinein. Verkrampft zerkratzte ich den Rücken des Minotauren über mir, während ich dem unten liegenden in die Seite biss. Ihr Grunzen musste überall zu hören sein. Ihre Hoden klatschten feucht gegen meinen Körper und ich spürte, wie Ströme meines Saftes und Schweißes sich zwischen meinen Schenkeln sammelten. Ihr üppig duftender Schweiß rann meinen Körper hinunter und badete ihn in eine animalisch riechende Wolke. Der Helle drückte zwei Finger in meinen Mund und erhöhte so noch die Begierde. Immer wieder wurde ich von kleinen Energiestößen durchzuckt, was beide weiter anstachelte. Dann bäumte sich der Dunklere über mir auf. Ich spürte das Anschwellen seiner Eichel in mir und wie sein Schaft rhythmisch von einer Seite zur anderen zuckte und dabei heiße Lava weit in mein Innerstes schickte. Sein Grunzen ebbte erst nach mehreren Sekunden ab und mit einem Schmatzen zog er sich aus mir zurück.
Nun holte sich sein Partner seine Befriedigung. Ich wurde nach vorne gebeugt. Ein kräftiger Arm drückte meinen Oberkörper zu Boden, während der Hellere über mir hockte und laut grunzend in regelmäßigen Abständen in mein Gesäß eintauchte. Sein Rhythmus steigerte sich, bis auch er unter lautem Stöhnen seine Befriedigung auf und über mich ergoss. Ein heißer, dicklicher Strom floss meinen Rücken hinauf.
Wir schafften es noch in die fellbedeckte Schlafstätte und die beiden schliefen eng mit mir verschlungen ein. Schwer hing der Geruch unseres intensiven Aktes in der Luft und füllte das Gemach unzweifelhaft mit dem Geschehenen.
Ein kurzer Blick auf meinen Körper zeigte mir, wie gründlich sie mich genommen hatten. Einzelne Striemen und trocknendes Sperma zogen deutlich ihre Spuren auf meiner goldbraunen Haut. Einen Blick in den Spiegel brauchte ich nicht, um zu wissen, dass meine Haare verklebt waren und sehr unordentlich hinab fielen.
Vom Boden hob ich die zerrissene Decke auf um sie, soweit noch möglich, um meine Hüften zu legen. Ein kurzer Blick zeigte, dass die beiden Minotauren nicht so schnell aufwachen würden. Tief in meinem Inneren sammelte ich einige trübe Gedanken, nährte sie und gab ihnen Raum zur Entfaltung. Zunächst schluchzte ich, dann kamen die ersten Tränen und so lief ich los, passierte mehrere, mir dunkel erscheinende Gestalten in den wirren Gängen. Keinem schenkte ich einen Blick. Dieser wurde schon stark durch die Tränen getrübt.
Mit stolperndem Schritt stürzte ich in Torvacs Gemach und warf mich heulend auf ihn. Besorgt legte er einen Arm um mich, hob mich hoch und betrachtete meinen geschundenen Körper. Eine erste Ahnung stieg in ihm hoch.
Unter meinem Heulen konnte ich kaum einige Worte hervorbringen. Meine verquollenen Augen mussten fürchterlich anzusehen sein. »Sie … sie sind über mich hergefallen … konnte mich nicht wehren … haben …«
»WER?«, brüllte Torvac zornig.
»… kenne nicht ihre Namen … am Eingang gesehen …«, stammelte ich etwas dümmlich, aber er stürmte schon wütend, seiner Ahnung nachgehend, los. Dabei umfasste er derart kräftig seine riesige Axt, dass seine Knöchel knackten. Ich folgte so gut ich konnte.
Ohne Umwege gelangten wir in das Zimmer der beiden noch schlafenden Minotauren. Mit mehreren, harten Tritten weckte sie der Leutnant. Ihre erschreckten Gesichter und der offensichtliche Zustand des Raumes brauchten keine weitere Erklärung. Unterschwellig entließ ich psionische Energien, um etwaige Reaktionen in einem schlechteren Licht erscheinen zu lassen.
Voller Zorn holte der riesige Minotaurus mit seiner gewaltigen Axt aus und übte Rache für den begangenen Frevel. Mit den ersten beiden schnellen Hieben erschlug er den nächstgelegenen, durchtrennte Haut und Knochen, verteilte die Innereien über das Bett.
Noch bevor der verbliebene Nebenbuhler aufgestanden war und zur Gegenwehr ansetzen konnte, trafen ihn die nächsten beiden Schläge. Die Schädeldecke zersprang durch die Wucht in unzählige Splitter. Blutspritzer verteilten sich vermischt mit den Resten des Kopfes im ganzen Raum. Ich leckte den versprühten Lebenssaft von meinen Wangen und war euphorisch.
Langsam dämmerte Torvac, was er getan hatte.
»Du hast mich verhext!«, brummte er feststellend.
»Des Zauberns bin ich nicht mächtig«, widersprach ich, »noch hätte ein Zauber dich zu dieser Tat getrieben. Du hast meine Ehre gerettet, und dafür danke ich dir.«
»Wir müssen gehen!«, bestimmte er und rollte einen großen Stein vor den Eingang, bevor wir ohne weiteres Aufsehen zu erzeugen zurück zum Gemach gingen.
Die blutverschmierte Decke fiel achtlos zu Boden. Mit Feuer in den Augen fesselte ich seinen Blick.
»Ich weiß deine Tat zu schätzen, Torvac. Du hast mir gezeigt, dass dir an mir gelegen ist, und dafür will ich dir danken.« Sanft streichelte ich ihm durch sein Fell und schmiegte mich eng an seinen behaarten Leib. »Ob mein Dank die Morde wert sein wird, musst du für dich entscheiden. Für mich wirst du immer etwas Besonderes sein, Torvac. Etwas Großartiges, dessen Genuss ich dir mit Freude nun zeigen werde.«
Und mit meinen Worten arbeitete sich mein Körper langsam tiefer. Zwischen meinen Brüsten knetete ich seine Männlichkeit, ging ganz in die Hocke und begann, voller Genuss an seiner Eichel zu saugen. Während sich sein Geschlecht zur vollen Größe aufrichtete, kraulten meine Hände durch sein dichtes Fell. Mit spitzer Zunge wanderte ich an dem Schaft entlang, leckte, saugte und stöhnte. Dann widmete ich mich wieder seiner Spitze, presste mit meinen Lippen das harte und doch nachgiebige Fleisch zusammen, rutschte dabei vor und zurück und spürte seinen schneller werdenden Herzschlag. Beide Hände kneteten nun seine Hoden, spürten, wie prall sie sich anfühlten.
Sein adrenalingetränkter Körper reagierte intensiv auf meinen Mund. Ganz leicht bewegten sich seine Hüften, drückten den Schwanz gegen meine Lippen, bis er ein gutes Stück von mir eingesaugt wurde. Ich konnte das Adrenalin schmecken, und seinen Schweiß. Während meine Zunge seine Unterseite ausgiebig bearbeitete, nahm der herbe Geschmack seiner Lust weiter zu. Mein Speichel wurde durch seinen austretenden Saft zu einem beständigen Strom. Mehrmals schluckte ich, drohte zu ertrinken, gönnte seinem hitzigen Körper aber die Wonne der Befriedigung.
Meine Hände spürten seinen Orgasmus als erstes. Die Hodenstränge zogen sich zusammen, Muskeln pumpten seine Fruchtbarkeit in die Harnröhre. Durch sanftes Kneten unterstützte ich die Kontraktionen, dehnte sie aus, intensivierte sie.
Als sein Samen in meinen Mund sprühte, ihn mit Hitze und zähem Schleim flutete, klopfte seine Eichel mehrfach gegen meinen Gaumen. Unbewusst zog sich mein Kopf ein Stück zurück. Ich drohte, ihn zu verlieren, wäre seine Spitze nicht zu solcher Größe aufgepumpt gewesen, dass sie ohne befreienden Orgasmus sicher gar nicht mehr aus meinem Mund entfernt werden konnte.
So stieß er zuckend zu, brüllte befreiend und voller Befriedigung. Ich saugte intensiv weiter, schluckte so viel ich konnte hinunter, wanderte mit der Zunge über das empfindliche, gedehnte Fleisch. Ein neuer Schauer fuhr durch seinen Körper, unkontrolliert, schmerzhaft. Lust wurde zu Schmerz, gewollt, genossen. Torvac befreite sein Fleisch nicht und sackte ein wenig in die Knie. Erschreckt gab ich seine Hoden preis und griff sein Gesäß in der unmöglichen Absicht, ihn dadurch auf den Beinen halten zu wollen, wenn seine Standhaftigkeit nachließ. Aber er wäre nicht der Anführer der hiesigen Minotauren, wenn es ihm an Ausdauer mangelte. Mit einem Aufschrei der Lust hob er sich zur vollen Größe an. Der ganze Raum zitterte. Noch einmal zuckte seine Eichel, dann umfasste er seinen Schwanz vorsichtig, drückte die letzten Tropfen heraus und zog das weicher gewordene Fleisch ganz langsam aus meinem dankbaren Mund.
Unablässig schluckte ich, denn mein ganzer Mund war voller Flüssigkeit. Ich hatte seine Ejakulation unterschätzt, wofür ich nun büßte, und musste meinen Atemreflex unterdrücken. Auch aus meiner Nase quoll weißer Schaum, was mir gar nicht behagte. Dennoch lächelte ich, denn es hatte mir viel Spaß gemacht, seine erregte Haut so intensiv zu erkunden. Er schmeckte so männlich. Ich streckte meine Zunge heraus, was mir etwas Luft im Mund verschaffte und ihm die Möglichkeit gab, das leicht abgeschwollene Fleisch gegen meine rötliche Zunge zu schlagen.
Zärtlich wanderte seine freie Hand über meinen Kopf, wie ein Kind, das für eine gute Tat gelobt wird. In seinen Augen fand ich die Befriedigung, die ich ihm hatte zukommen lassen wollen. Ich war zufrieden und so kosteten wir diesen intimen Moment mehrere Augenblicke lang aus.
Dann gab es aber keinen Aufschub mehr. Torvac musste seine Sachen zusammensuchen. Noch bevor der Mord bekannt wurde, verließen wir die Stadt bei den ersten Strahlen des neuen Tages.
3. Kapitel
Wir marschierten nach Süden, dem Lauf der Sonne entgegen, die sich schon bald hinter den gigantischen Gebirgszügen verbarg, den Schattenzinnen, die einen großen Teil des Kontinents auch am Tage in dämmriges Licht tauchte, obwohl ihre höchsten Gipfel weit im Westen lagen. Da ich mich überhaupt nicht mit der Wildnis auskannte und schmerzhaft mit Daunen gefüllte Kissen vermisste, verließ ich mich auf meine Begleiter. Für die tägliche Rast hatten wir mehrere Zelte dabei. Auch hier erwies sich Torvac als eine Bereicherung. Am Tag schleppte er einen Großteil der Ausrüstung und in der Nacht teilten wir eine Schlafstätte. Er hatte einen Besitzanspruch auf mich entwickelt, den ich zwar nicht teilte, aber seine schützende Nähe auch nicht missen wollte. Er lenkte zudem meine Gedanken von Laanas verheißungsvollen, unter der dunklen Kapuze aufblitzenden Lippen ab – zumindest vorerst.
Nach vielen Tagen der Wanderschaft wurde das Land karger und die Luft hatte einen muffigen Geruch angenommen, der schwer auf unseren Gemütern lag. Wie Wunden von gigantischen Krallen gleich zogen sich lange Schluchten durch eine Steppenlandschaft. Wir standen am Rand der Narbenlande. In meinem Bauch rumorte es, eine Aufregung, die ich noch nicht näher benennen konnte. Auch der Halbork schien unruhig, von einer inneren Stimme getrieben. Laana blickte mit ihren hellen, durchtrieben funkelnden Augen zum Himmel empor. Das Sonnenlicht war hinter einer dunstigen Trübung verschwunden. Ein kalter Wind überzog meine Haut mit feinen Eiskristallen. Ich fröstelte und war dankbar für die große Pranke des Minotauren, der meinen Rücken rieb.
»Wir müssen dort entlang«, erklärte Laana, die sich am besten auskannte, und deutete auf eine breite Schlucht, deren Ränder bald in eine ungewisse Dunkelheit führten.
Mit verkniffenen Augen rutschte ich eine leichte Böschung hinunter, wirbelte Staub und kleine Steine auf, bevor ich festen Stand erreichte und meine Lederrüstung enger schnallte.
Ich fühlte mich unbehaglich in dieser Kleidung, auch wenn mir das Leder gut stand. Leider hatte sich genug Staub darauf gesammelt, dass ich auf mehrere Schritt nur noch als einfache Menschenfrau durchging, wenngleich mit schmaler Taille und bis zum Gesäß reichenden, dicken Zopf. Wogar schenkte mir sogar ein Lächeln, als er hinter mir her rutschte. Moi’ra schien auf die bisherigen Entbehrungen mit einem Gleichmut zu reagieren, der Ignoranz sehr nahe kam.
Die blonde Schönheit in ihrer dunklen Kleidung stoppte kurz vor mir, ihre Lippen berührten fast die meinen und ich war geblendet von dem strahlenden Blau ihrer Augen.
»Pass auf, wo du hintrittst. Bei dem ganzen Lärm, den du erzeugst, überhören wir sonst, wenn dich eins der zahlreichen Monster in dieser Gegend verschluckt«, flüsterte sie und erzeugte einen kalten Schauer entlang meines Rückgrats. Noch bevor ich antworten, oder zumindest die mir eingejagte Furcht runterschlucken konnte, hatte sie ihre Zunge zwischen meine ängstlich geweiteten Lippen geschoben und befeuchtete meinen Gaumen so sanft, dass ich sinnlich die Augen schloss.
Ohne Vorwarnung drehte sie mich herum und schubste mich weiter. Benommen von ihrem Geschmack taumelte ich einige Schritte, bis ich wieder Fuß gefasst hatte und zu den anderen aufholen konnte. Aufgewühlt versuchte ich, das köstliche Prickeln auf meinen Lippen zu bewahren, wagte jedoch nicht, mich nach ihr umzudrehen. Sie blieb in meinem Rücken und ich konnte ihr schelmisches Grinsen spüren.
Zwischen den zehn Mann hohen Schluchtenwänden war es kühler und ein beständiger Lufthauch wehte in mein Gesicht. Am abgestandenen Geruch änderte das aber nichts. Je weiter wir gingen, je mehr roch es nach Tod.
Wir hatten mehrere Stunden Wegstrecke zurückgelegt, als Laana uns auf Geräusche aufmerksam machte, die sich aus der Richtung näherten, von der wir kamen. Anscheinend hatte man uns aufgelauert, passieren lassen und griff uns nun von hinten an.
Schon war über ein ganzes Dutzend kleinerer Gestalten heran. Sie reichten mir etwa bis zum Bauchnabel. Im Gegensatz zu meinem Nabel war der ihre hinter dreckigem Leder verborgen und ihr ungepflegter Geruch störte meine Nase. Ihr Fell hätte auch als dunkle, schmierige Haut durchgehen können. Sie schwangen primitive Waffen, deren Gefährlichkeit meine erworbenen kämpferischen Instinkte einzuordnen wussten. Mit beiden Händen umfasste ich den Griff meiner Streitaxt und machte in leicht gebückter Haltung einige Schritte rückwärts.
Ein ärgerlicher Aufschrei von der Seite zeigte eine neue Bedrohung auf. Wogar hatte ein Pfeil erwischt, dessen gefiederter Schaft aus seiner Schulter ragte. Ein schneller Blick hinauf enthüllte, dass sich zu beiden Seiten der Schlucht auf deren Plateau ebenfalls ein Dutzend dieser Gestalten befand und mit Bögen auf uns schoss.
Torvac brüllte und sprang zusammen mit Laana in die heran laufende Menge. Ich folgte Wogar und Moi’ra, um an den zerklüfteten Wänden hinauf zu klettern. Ein Pfeil bohrte sich schmerzhaft in meine Schulter, die Fleischwunde heilte sofort wieder, nur der Pfeilschaft behinderte mich beim Klettern. Moi’ra hatte ihre Ketten dazu genutzt, schnell an Höhe zu gewinnen, und hievte sich schwungvoll auf das erste Plateau. Wogar fluchte auf der anderen Seite. Aus ihm ragten schon drei Pfeile, was seinen Zorn nur weiter anfachte. Ich war mir sicher, dass mindestens ein Pfeil in seiner dicken Rüstung hängen geblieben war.
Für mich blieben nur noch zwei Gegner, an denen ich mein aufgestautes Adrenalin entladen konnte. Berauscht vom fließenden Blut lugte ich hinüber zur Kampftechnik des weiblichen Mönchs. Voller Anmut bewegte sie sich durch die verbliebenen Reihen, erahnte förmlich die Hiebe und Schläge um dann mit tödlicher Präzision ihre eigenen Treffer zu landen.
Am Boden der Schlucht sammelten wir uns wieder. Uns war nur eine kurze Verschnaufpause gegönnt, dann wackelte der Boden unter unseren Füßen. Etwas bewegte sich darin. Unsere Köpfe wandten sich zu einer Stelle, an der etwas Staub und Dreck absank, nur um dann in die Höhe zu schnellen und inmitten all des aufgewirbelten Gesteins sich der bräunliche Chitinpanzer eines Chakkragh mit seinen großen Mandibeln, den beiden Fühlern und sechs Klauenbeinen herausschälte. Schwarze Knopfaugen fixierten uns. Der langgezogene Körper verlief zu den Seiten und zum Ende hin flach und maß etwa zehn Fuß. Das Wesen war offensichtlich zum Graben geschaffen, nun wollte es seine Beute holen.
Wogar reagierte sofort, holte tief Luft und blies seinen feurigen Odem dem Wesen entgegen.




