Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik.

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1. Grenzkompanie Standort Pötenitz
2421 Pötenitz, Am Nordstrand, PF 73509 Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg 14 km Luftlinie zum Stab I.GB Selmsdorf 12 km Luftlinie bis zur Grenze 1 kmDer Ort Pötenitz liegt in der Nähe der Lübecker Bucht und der Pötenitzer Wiek. Er lag auch unmittelbar an der Grenze. Es gab nur zwei Landstraßen um Pötenitz zu erreichen, über Harkensee oder über Johannstorf. In der Nähe von Pötenitz auf dem Priwall stand die Grenzsäule Nr. 1 (sie wurde am 02.08.1967 gesetzt). Im Ort befand sich das Schloss Pötenitz. Von 1974 bis 1983 war der Grenzabschnitt von Barendorf bis Ortsende Dassow. Ab 1985 betrug der Grenzabschnitt 21 km und ragte in die Ostsee hinein. Die FüSt (BT-11) stand auf dem Priwall, später ein BT-6 mit Allwetterkamera. B-Türme gab es noch: BT-6 Pötenitz, an der Brücke in Dassow, Schlutuper Wiek, südlich der GÜST Selmsdorf und Höhe Schwedenschanze. Gegenüber BT Volksdorfer Spitze war auf westlicher Seite ein Hochofen. Das Abkippen der glühenden Schlacke war in der Nacht ein spektakulärer Anblick. Ausgang gab es nur im Ort Pötenitz. Die Gaststätte war im Schloss in der Nähe der GK. Das Ablaufen (Fußstreife) K-6 und K-2 von Pötenitz bis Dassow oder von Pötenitz bis Bahrendorf (TL Bahrendorf, ab dann 8. GK Brook Grenzbrigade Küste). In Bahrendorf war die technische Beobachtungskompanie und die Funkaufklärung des Mfs stationiert. Der Grenzzaun ging auf Höhe Barendorf bis an das Wasser der Ostsee heran Diese Stelle wurde durch die technische Beobachtungskompanie mit Kameras gesichert.
Vor der Grenzöffnung zog das ganze Dorf zum Tor-6 und wollte es öffnen lassen. Der KC (ein junge Oberleutnant) konnte die Massen beruhigen. Gegenüber der Schwedenschanze gab es einen Schleusertunnel. Er ist heute zugeschüttet.
Der obige Bericht mit freundlicher Genehmigung aus dem NVA Forum, Seite allgemeine Geschichte der GT
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1961 1. GK Pötenitz/I.GB Holm/Grenzregiment-6 Schönberg 1974 1. GK Pötenitz/I.GB Selmsdorf/GR-6 Schönberg 1989 1. GK Pötenitz/GKK-101 Schönberg/ GBK-1 Stendal 03.02.1990 Um 9.25 Uhr provisorische Grenzöffnung das Durchlasstor Pötenitz (Tor 6) wurde geöffnet von Pötenitz nach Priwall. 12.04.1990 Eröffnung eines Übergangs nur für Fußgänger und Radfahrer. 1992 Ab dann durften auch die Kfz diese Landstraße passieren. 1990 Grenzkompanie abgerissen.Die Sicherung Dassower See
Der Dassower See gehörte zum Stadtgebiet Lübeck, dabei bildete die gesamte Uferlinie zur DDR die Grenze. Die Stadt Dassow grenzte direkt an den See und auch die ehemalige Gutsanlage Schloss Johannestorf nördlich von Dassow. Der kleine Fluss Stepenitz ist ein Zufluss zum Dassower See. Im Dassower See befindet sich die kleine Insel Bachhorst. Sie war ein beliebter Anlaufpunkt (so z. B. 1963 schwammen Personen zu ihr hin) von Grenzverletzern, da man sich an ihr gut orientieren konnte und sie auf westdeutschen Gebiet lag. Im Jahr 1970 gab es einen Zwischenfall am Dassower See. Vier Fischer aus der BRD wurden unter Anwendung der Schusswaffe festgenommen und nach Vernehmung wieder zu ihren Booten geschickt. Das Grenzufer zur Stadt Dassow war mit einer Mauer gesichert worden. Die Grenzkompanie Teschow wurde nach einem Brand nach Dassow verlegt.
November 1989 Grenzöffnung der Mauer am Dassower See
Bericht von Grenzer:
Hier hatte jemand ganz laut nach mir gerufen, also hier bin ich. Habe tatsächlich an der Grenzsäule 1 gedient und diese steht (oh Entschuldigung stand) direkt auf der Stranddüne am Priwall. Für die Leser, die es interessiert, Grenzsäule 2 (stand) direkt am Parkplatz Priwall, heute ist dort die Verbindungsstraße Pötenitz/Travemünde. Interessant ist aber noch was: Zwischen diesen beiden Grenzsäulen gab es einen Grenzstein. War ca. 40 cm hoch und hatte den Mecklenburger Stier als Wappen. Unsere Grenzsäule 2 und auch die 3 mussten fast wöchentlich instand gesetzt werden. Einfach demoliert bis hin zum Brandanschlag. Obwohl oder gerade weil dort ein Postenpunkt mit Wetterhütte von BGS und Zoll war.
Mit freundlicher Genehmigung von Grenzer, Internet NVA Forum, Seite Priwall
Diese beiden folgenden Bilder vom Priwall, mit freundlicher Genehmigung von Rothaut, Internet Forum DDR Grenze, Bilder GR-6


2. Grenzkompanie Selmsdorf
2441 Selmsdorf, Dr.-Leber-Straße, PF 68142 Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg Luftlinie zum Stab I.GB Selmsdorf Entfernung zur Grenze 6 km 0 km 3 kmDer Ort Selmsdorf liegt in der Nähe der heutigen B-105 und nicht weit von der Trave entfernt. Er war Durchgangsort zur Sondermülldeponien Ihlenberg. Die 2. GK war zusammen mit dem Stab I. GB in einem Objekt untergebracht. In diesem Objekt war auch noch der Sicherungszug für die GÜST (Straße) Lübeck / Selmsdorf stationiert. Von 1977 bis 1983 waren hier auch die Funkaufklärer stationiert.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1961 3. GK Selmsdorf/I.GB Holm/Grenzregiment-6 Schönberg 1971 2. GK Selmsdorf/I.GB Selmsdorf/GR-6 Schönberg 1989 2. GK Selmsdorf/GKK-101 Schönberg/ GBK-1 Stendal 09.11.1989 Um 22.30 Uhr Grenzöffnung der F 104 nach Schlutup (Lübeck) (B104) (GÜST). 1990 Altenheim mit EinkaufsmarktDas folgende Bild mit freundlicher Genehmigung von K2 Bilder und der darunter stehende Kommentar gleichfalls, Internet Grenzerforum, Bilderreihe ehemalige GK 2. GK und I. GB Selmsdorf
Alle nicht zum Umbau vorgesehenen Gebäude und Anlagen wurden abgebrochen. Auf dem Bild links ist die zu einem Wohnhaus mit seniorengerechten Wohnungen umgebaute ehemalige GK-Unterkunft zu sehen. Das Gebäude rechts davon ist jetzt ein Mehrzweckobjekt. Auch einige Eigenheime wurden auf dem Gelände errichtet und für weitere steht noch Bauland zur Verfügung.

3. Grenzkompanie „Siegfried Apportin“ Palingen
2811 Palingen, Am Weststrand, PF 73514
Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg 6 km Luftlinie zum Stab I.GB Selmsdorf 3 km Entfernung zur Grenze 1,5 kmDer Ort Palingen liegt an der Landstraße in Richtung Selmsdorf.
Über eine Landstraße hat er auch Verbindung zu den Orten Herrnburg und Lüdersdorf. Auf westlicher Seite lag Lübeck gegenüber. Ganz in der Nähe war die GÜST Eisenbahn Herrnburg / Lübeck. Der Sicherungszug war in Palingen stationiert. Im Grenzbereich Palingen gab es die Grenzsäulen Nr. 64 bis 99 in der Zeit der Grenzkreiskommandos. In den Jahren 1988 bis 1990 ging der Grenzabschnitt von Hinterhakenfeld bis Abzweig Dassow Schönberg.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1961 4. GK Palingen/I.GB Holm/Grenzregiment-6 Schönberg 1971 4. GK Palingen/I.GB Selmsdorf/GR-6 Schönberg 1985 3. GK Palingen/I.GB Selmsdorf/GR-6 Schönberg 1989 3. GK Palingen/GKK-101 Schönberg/GBK-1 Schwerin 16.12.1989 Grenzöffnung Herrnburg auch für Palingen 1990 in Privatbesitz, wird bewohntDie zwei folgenden Bilder und der danach folgende Kommentar mit freundlicher Genehmigung von K2, Internet Grenzerforum, Bilderreihe ehemalige GK

Versteckt in einem Waldgebiet nahe der Ortslage Palingen befindet sich die gleichnamige ehemalige Grenzkompanie. Das Objekt ist in Privatbesitz und wird bewohnt. Offensichtlich ist der neue Besitzer dem Reitsport verbunden, denn eine dementsprechende Tierhaltung war im September 2007 festzustellen. Das Objekt machte insgesamt einen ordentlichen Eindruck und es darf von einem gesicherten Bestand ausgegangen werden.

4. Grenzkompanie Utecht
2730 Utecht, Am Dorfe, PF 42614 Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg 15 km Luftlinie zum Stab I.GB Selmsdorf 15 km Entfernung zur Grenze 1,5 kmDer Ort Utecht liegt an der Landstraße in Richtung Schattin und Römnitz. Über eine Landstraße hat er auch Verbindung zu dem Ort Thandorf. Auf westlicher Seite gegenüber ist der Große Ratzeburger See. Er hatte nur wenige, knapp über 350 Einwohner. Die Ortsteile Neuhof und Campow mussten auf Grund der Grenzsicherungsmaßnahmen leergezogen werden, dabei wurde der Ortsteil Neuhof abgerissen. Die Grenze verlief durch den Ratzeburger See, dabei war die Uferzone DDR-Gebiet. Die Grenzkompanie Utecht hatte die Grenzsäulen 100 bis 124.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1961 7. GK Utecht/II.GB Schlagsdorf/GR-6 Schönberg 1971 6. GK Utecht/I.GB Holm/GR-6 Schönberg 1985 4. GK Utecht/I.GB Selmsdorf/GR-6 Schönberg 1989 4. GK Utecht/GKK-101 Schönberg/GBK-1 Schwerin 11.04.1990 17.00 Uhr Grenzöffnung bei Rothenhusen zur B 207 (Wakenitzbrücke) nach Groß Sarau. 1990 Das Kompaniegebäude wurde abgerissen.
Das obige Bild und der unten stehende Kommentar mit freundlicher Genehmigung von K2, Internet, Grenzerforum, Bilderreihe ehemalige GK Das Bild entstand im September 2007 und ist nicht wiederholbar. Nur wenige Monate später, im April 2008, wurde die ehemalige Grenzkaserne Utecht in wenigen Tagen abgebrochen, um Platz für ein neues Wohngebiet zu schaffen. Nur das Wohnhaus, einst für die Berufssoldaten errichtet, wird auch weiterhin ein wenig Erinnerung an die GT-Zeit wachhalten.
5. Grenzkompanie Groß Thurow
2730 Groß Thurow, Straße nach Ratzeburg, PF 68143, Siegel 953
Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg 17 km Luftlinie zum Stab II.GB Lassahn 12 km Entfernung zur Grenze 1,5 kmDer Ort Groß Thurow liegt an der Landstraße in Richtung Dutzow und südlich der B 208 (frühere F-208). Westlich von Groß Thurow liegt der Golden See, deren Fläche noch DDR-Gebiet war. Im Grenzgebiet von Groß Thurow gab es die Anlage 501. Die Durchfahrt von Dutzow nach Ratzeburg war unterbrochen worden.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1961 9. GK Groß Thurow/II.GB Schlagsdorf/GR-6 Schönberg 1971 7. GK Groß Thurow/II.GB Schlagsdorf/GR-6 Schönberg 1985 5. GK Groß Thurow/II.GB Lassahn/GR-6 Schönberg 1989 Reserveobjekt/GKK-101 Schönberg/GBK-1 Schwerin 12.11.1989 Um 13.05 Uhr Grenzöffnung der F 208 von Roggendorf nach Mustin (B 208), auch für die Einwohner von Groß Thurow. 1990 Das Kompaniegebäude wurde abgerissen.
Das Bild von der GK Thurow stellte das Forumsmitglied herbert_w im Grenzerforum zur Veröffentlichung zur Verfügung.
6. Grenzkompanie Kneese
2731 Kneese, An der Landstraße, PF 73516 Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg Luftlinie zum Stab II.GB Lassahn Entfernung zur Grenze 20 km 8 km 1,5 kmDer Ort Kneese liegt an der Landstraße in Richtung Roggendorf und hat eine Landstraße nach Dutzow und Bernstorf. Der Ort hatte über 300 Einwohner und liegt an den Ausläufern (Bernstorfer Binnensee und den Niendorfer Binnensee) des Schaalsee. Im Grenzgebiet von Kneese gab es die Anlage 501.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1961 1. GK Kneese/I.GB Zarrentin/GR-7 Wittenburg 1971 8. GK Kneese/II.GB Lassahn/GR-6 Schönberg 1985 6. GK Kneese/II.GB Lassahn/GR-6 Schönberg 1989 5. GK Kneese/GKK-101 Schönberg/GBK-1 Schwerin 12.11.1989 Um 13.05 Uhr Grenzöffnung der F 208 von Roggendorf nach Mustin (B 208), auch für die Einwohner von Kneese.Das nun folgende Bild mit freundlicher Genehmigung von K2, Internet, Grenzerforum, Bilderreihe ehemalige GK

7. Grenzkompanie Zarrentin
2824 Zarrentin, Testorfer Straße, PF 73522
Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg 30 km Luftlinie zum Stab II.GB Lassahn 7 km Entfernung zur Grenze 2 kmDie kleine Stadt Zarrentin (auch Zickentown genannt) liegt am Ende der B 195 (früher F-195) und hatte über 5000 Einwohner. Die Stadt Zarrentin liegt direkt am Schaalsee und war auch über Landstraße mit anderen Orten (Bantin, Testorf und Wittenburg) verbunden. Nördlich von Zarrentin ging die Seegrenze in die Landgrenze über. In der Nähe von Zarrentin lag das Pionierlager und das Versorgungslager vom GR-6. Zusätzlich gab es hier die SiK Güst Gudow – Zarrentin, untergebracht im gleichen Objekt. In Zarrentin war die /.Grenzkompanie sowie GÜST Sicherungszug, in der Nähe von Zarrentin ein Pioniersicherstellungslager.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1961 I. GB Zarrentin/Grenzregiment-7 Wittenburg, sowie I. GK Zarrentin/Grenzbataillon Zarrentin/Grenzregiment-7 Wittenburg 1963 I. GB Zarrentin/ Grenzregiment-7 1971 10. GK Zarrentin/III.GB Lassahn/GR-6 Schönberg 1979 – 1980 10. GK Zarrentin 1983 7. GK Zarrentin/II.GB Lassahn/GR-6 Schönberg 1989 2. GK Zarrentin/GKK-102 Wittenburg/GBK-1 Schwerin 18.11.1989 Um 16.00 Uhr Grenzöffnung der F 195 nach Marienstedt (B 195). 1990 Umgebaut zu WohnungenDie zwei folgenden Bilder mit freundlicher Genehmigung von K2, Internet, Grenzerforum, Bilderreihe ehemalige GK. Am Stadtrand von Zarrentin an der Straße nach Testorf gelegen ist nur noch das zu seniorengerechten Wohnraum umgebaute GK-Unterkunftsgebäude und ein weiteres einmal von der GÜST Zarrentin genutztes und zu gleichem Zweck umgebautes Gebäude vorhanden. Im Blick das umgebaute GK-Gebäude und rechts im Bild das früher von der GÜST Zarrentin genutzte Gebäude, beides heute Wohnhäuser.



Blick von der Schlossruine zum Schaalsee

Sichtblende am Schaalsee (Dutzow), Beide Bilder mit freundlicher Genehmigung von Rothaut, Internet Forum DDR Grenze, Bilder GR-6
8. Grenzkompanie Leisterförde
2820 Leisterförde, Straße nach Lüttenmark, PF 38911
Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg 63 km Luftlinie zum Stab II.GB Lassahn 20 km Entfernung zur Grenze 200 mDer Ort Leisterförde liegt westlich der B-195 (früher F-195) und direkt an der Grenze. Er war über Landstraße mit der Ortschaft Schwanheide und der B-195 verbunden. Das sogenannte Gartenschlägereck befindet sich bei Leisterförde Hier hat Michael Gartenschläger mehrmals den Versuch unternommen sogenannte Selbstschussautomaten (Typ SM-70) abzumontieren. Ab der GK Leisterförde begann der 500 m Schutzstreifen. Ab Ortseingang von Leisterförde begann die 5 km Sperrzone. Mit dem Erreichen des Standortes der GK Leisterförde ist auch die Trennungslinie zum Nachbar-Regiment-8 Grambow und zu dessen 1.GK Zweedorf erreicht.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1961 6. GK Leisterförde/II. GB Schwartow/GR-7 1971 12. GK Leisterförde/III.GB Lassahn/GR-6 Schönberg 1983 8. GK Leisterförde/II.GB Lassahn/GR-6 Schönberg 1989 3. GK Leisterförde-Lüttenmark/GKK-102 Wittenburg/GBK-1 Schwerin 1990 Im Juni wurde ein extra Grenzübergang für die Bewohner von Langenlehsten zum Holzfest nach Greven geschaffen. 1990 Das Kompaniegebäude stand leer. 2007 Das Kompaniegebäude wurde abgerissen. Es steht nur der Postenpilz mit einer Erinnerungstafel.Ein folgendes Bild vom „Gartenschlägereck“. Mit freundlicher Genehmigung von Rothaut, Internet Forum DDR Grenze, Bilder GR-6.
Das Bild darunter mit freundlicher Genehmigung von K2, Internet Grenzerforum, Bilderreihe ehemalige GK. Hier stand einmal die GK Leisterförde, nur einige Betonreste sowie die Brunnen für die Wasserversorgung sind im Mai 2008 noch im hohen Gras zu finden.


9. Grenzkompanie Lütgenhof
2424 Lüttgenhof, An der F-104, PF 38910
Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg 3 km Luftlinie zum Stab III.GB Schönberg 3 km Luftlinie bis zur Grenze 9 kmDer Ort Lütgenhof, ein Ortsteil von Schönberg liegt an der B-104. Das Objekt war das Schloss Lütgenhof. Es war über eine Landstraße mit Schönberg verbunden. Die 9. GK Lütgenhof lag zwischen der 1. GK Pötenitz und der 2. GK Selmsdorf und hatte zur Aufgabe das Hinterland zu sichern.
Stationierung von Grenzpolizisten/Grenzsoldaten im Ort und die Belegung der letzten Kaserne:
1986/87 9. GK Lütgenhof/II: GB 1989 Reserveobjekt/GKK-102 Wittenburg/GBK-1 Schwerin Med.-Punkt 09.11.1989 Um 22.30 Uhr Grenzöffnung über Selmsdorf (F 104) nach Schlutup (B 104) für Einwohner von Dassow (Lütgenhof). 1990 Das Kompaniegebäude stand leer.Auch im Schloss Lütgenhof war einmal eine Einheit der GT stationiert. In der MGFA Struktur 1986/87 wird Lütgenhof als Standort der 9.GK und des Med. Punktes GR 6 ausgewiesen. In einigen Dokumentationen über die Dislozierung der GT wird das Objekt Lütgenhof als Reserveobjekt geführt, der konkrete Zeitraum der Vorhaltung als Reserveobjekt wird leider nicht vermerkt. Im Mai 2008 erinnert nichts mehr daran, dass hier einmal ein Militärstützpunkt war, im Schloss Lütgenhof befindet sich jetzt ein Hotel der gehobenen Preisklasse.
Mit freundlicher Genehmigung Bild und Kommentar von K2, Internet Grenzerforum, Bilderreihe ehemalige GK, GT-Objekt Schloss Lütgenhof
Objekt Dassow
2.GK Teschow wurde nach Brand zum Objekt Dassow verlegt.
War U-Schule/3. Grenzbrigade und auch Nachrichtenkompanie

10. Grenzkompanie Schattin
2442 Schattin, PF 42603, Siegelcode 952 Luftlinie zum Stab GR-6 Schönberg Luftlinie zum Stab III.GB Schönberg Luftlinie bis zur Grenze 9 km 12 km 1,5 kmDer Ort Schattin liegt südlich der A-20 und ist über die Landstraße zu erreichen. Auch die 10. GK war zur Hinterlandsicherung festgelegt. Über die Landstraße gab es auch Verbindungen zu den umliegenden Orten, Utecht und Herrnburg. Das gesamte Ufer der Wakenitz gehörte zur DDR, die Brücke darüber wurde gesperrt.



