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Anfahrt: Straße Nr. 306 und/oder Nr. 349, kurz nach Sambro (in Richtung West Pennant) nach Süden der Ausschilderung zum Park folgen.
Hinweis: Der Park ist nicht bewirtschaftet, verfügt aber über Toiletten. Selbst an heißen Sommertagen muss man sich auf schnell wechselndes Wetter einstellen.
Unterkunft: Sal's B&B, 241 Village Rd, Herring Cove, www.salsbythesea.com; zahlreiche weitere Hotels, Motels und B&Bs in Halifax und Umgebung.
4.Entdeckungen am Bedford Basin: Fort Sackville, Scott Manor House und Admiral Cove Park
Abseits des Trubels von Halifax Downtown kann man am Ende des Bedford Basin, des inneren Hafenbeckens, einen ganz anderen Blick auf die Hauptstadt Nova Scotias gewinnen.

Fort Sackville, Grenzmarkierung
Halifax hat einen der größten Naturhäfen der Welt, was entscheidend für die Standortwahl war. Nach ihrer Gründung 1749 wurde die Stadt an strategisch wichtigen Stellen durch militärische Forts gesichert. Eines davon war Fort Sackville an der Mündung des Sackville River in das Bedford Basin, wo man feindliche Angriffe der Mi’kmaq und von akadischen (französischen) Verbänden erwartete. Von diesem Fort sind nur noch wenige, vom Gras fast verdeckte Steine zu sehen. Anhand der Informationstafeln und beim Blick über das Bedford Basin kann man jedoch einen Eindruck von der strategischen Bedeutung dieses Ortes gewinnen.
Gleich neben dem ehemaligen Fort steht das Scott Manor House, eines der ältesten Gebäude von Halifax, das heute ein Museum ist. Der erste Eigner, Joseph Scott, war gleichzeitig Kommandant des Forts. Das Haus ist zu großen Teilen in seinem Ursprungszustand und zeigt eine für das 18. Jahrhundert in England typische Bauweise mit einem Mansardengiebeldach, die es auch in Nova Scotia häufig gegeben hat. Der Vorteil gegenüber einem Satteldach liegt in dem deutlich vergrößerten Dachraum, wovon man sich bei einem Besuch im Museum überzeugen kann. Neben historischen Möbeln und Haushaltsgegenständen sind besonders zwei Gemälde interessant, die das ehemalige Fort Sackville im 18. Jahrhundert zeigen. Bemerkenswert sind die beiden im Keller zu sehenden, aus lose aufeinandergeschichteten Feldsteinen gegründeten Schornsteine.




