Choose Cthulhu 1 - Cthulhus Ruf

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»Kommen Sie schon, Henry! Wachen Sie auf!« Du schüttelst ihn. Doch der Junge schläft, deinen Schreien und seinem markerschütternden Gekreisch zum Trotz. In seinen Albträumen sieht er etwas, das ihn in den Wahnsinn treibt. Etwas Titanisches und Groteskes.
Die üble Masse aus Farbe erreicht dich und berührt deinen Stiefel. Sie kriecht hinein und löst ihn auf, als handle es sich um eine wirklich starke Säure. Falls sie deine Haut berührt, kannst du dich von deinem Bein verabschieden …
»Henry, wachen Sie auf, kommen Sie wieder in die Wirklichkeit zurück!«, schreist du und spürst die Gegenwart des Ungeheuers dort unten, das widerwärtige, brodelnde Geräusche macht. »Wachen Sie schon auf!«
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Plötzlich blickst du zur Seite und siehst sie: die Kaffeekanne! Es wird Henry wehtun, aber es ist die einzige Möglichkeit, ihn wieder in die Wirklichkeit zurückzuholen.
Du öffnest die Kanne. Nach ihrem Gewicht zu urteilen, muss noch etwas siedend heiße Flüssigkeit darin sein. Ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, schüttest du sie auf den Kragen von Wilcox’ Hemd. Er wacht (tatsächlich) auf und gibt einen anderen Schrei von sich als zuvor. Kurz darauf hört die Halskette auf zu schimmern und verfällt zu Staub.
Die Farbmasse löst sich ebenfalls auf, als wäre sie nur ein Albtraum gewesen. Das Produkt eines üblen Traums. Ihr seid gerettet!
Der junge Mann, leichenblass, blickt dich mit aufgerissenen Augen an.
»Ich … Ich habe von einer Insel geträumt …«, murmelt er. Dann bricht er auf dem Boden zusammen.
Er ist nur in Ohnmacht gefallen, braucht aber ein paar Stunden, um wieder zu sich zu kommen. Als es soweit ist, bist du immer noch da und bittest ihn, dir von der Insel zu erzählen, die er in seinen Albträumen gesehen hat.
Befrage ihn bei 99
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Der Gang scheint eine gute Idee zu sein, aber der Brunnen ist näher. Und er ist eng genug, dass das Ungeheuer nicht seinen enormen Kopf hineinstecken kann. Ohne weiter nachzudenken, springst du hinein und betest, dass der Schacht nicht allzu tief ist – denn sonst stirbst du nicht durch dieses Überbleibsel aus dem Jura, sondern durch den Sturz ins Nichts.
Nichts, meinst du? Ja, das scheint das einzige zu sein, was es dort unten gibt. Es scheint, dass du eine Ewigkeit fällst und fällst. Du stürzt derart lange in die Finsternis hinab, dass du anfängst zu glauben, du wärst verrückt geworden und all dies sei nur Einbildung.

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Du stürzt immer weiter, bis du von einem Strudel aus kaleidoskopischem Licht aufgefangen wirst, der dich schüttelt und rüttelt wie eine Puppe …
Daraufhin gleitest du durch etwas anderes als lediglich eine Barriere zwischen Räumen oder Realitäten. Du fällst durch die Zeit!
Unergründliche Wesenheiten erschnüffeln dich aus den Winkeln der Realität und jagen dich … Du spürst, wie sich ihre blinden Sinne auf dich richten und wie furchtbare Träume durch den Dunst der Zeit rutschen und gleiten … Mit jeder Sekunde kommen sie näher. Und dann durchquerst du einen Knoten, der mit kosmischen Unwahrscheinlichkeiten verbunden ist.
Du hast keine Ahnung, wie, aber du kehrst zum Anfang deines Abenteuers zurück.
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