Solomon spricht über ein Leben in Verbundenheit

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Ja, so ergibt die Sache einen Sinn, dachte ich, während ich an den Kassenschalter ging, wo meine Brieftasche erheblich erleichtert wurde.
Ein paar Tage später rief mich eine Freundin an und meinte, ich müsse unbedingt zu diesem Medium in Simi Valley gehen. Er sei ganz bemerkenswert und habe bisher ohne Fehler noch jedermanns Geburtstag erraten.
Ich wusste zwar nicht, was daran so faszinierend sein sollte, wenn jemand anderer Leute Geburtstag errät, aber ich war interessiert. Ich hatte keine Ahnung, wo Simi Valley war. Ich machte mich auf den Weg und fuhr scheinbar endlos durch die Gegend.
Die Reise ins Unbekannte dauert immer etwas länger. Schließlich kam ich zu einem verwitterten kleinen Haus, das dringend einen neuen Anstrich nötig hatte und dessen Hausnummer unter den Bougainvilleas kaum noch zu erkennen war. Ich klopfte, doch niemand öffnete. Ich war etwas ungehalten, denn ich hatte mich auf dem Weg in diese abgelegene Gegend mehrfach verfahren. Damals gab es noch kein MapQuest und die Buchstaben GPS sagten niemandem etwas.
Ich ging ums Haus herum. Dort saß an einem alten Resopal-Küchentisch ein noch älterer Mann in einem Trainingsanzug. Er erinnerte mich an einen Weihnachtsmann, der schon mal bessere Tage gesehen hatte. Ich fragte ihn, ob er den Mann kenne, dessen Namen ich ihm auf einem Stück Papier hinhielt.
Er meinte, das sei sein Name, und lud mich ein, mich neben ihn zu setzen.
Auf dem Weg zu dem Stuhl, den er mir an den Tisch rückte, liefen mir ein paar Hühner zwischen die Füße.
Inzwischen fand ich diesen Kerl wirklich dubios. Er passte überhaupt nicht zu dem Bild, das ich von Leuten hatte, die Zugang zur »anderen Seite« haben, falls es überhaupt eine »andere Seite« gab. Er sah mich lange an und senkte dann nachdenklich den Kopf.
Nun ist es so, dass mein Geburtstag der 2. April ist. Meine Mutter kam am Sonntag, den 1. April ins Krankenhaus, weil sie Wehen zu haben schien. Aber sie konnten den Arzt nicht finden, und da ich mit einem Kaiserschnitt zur Welt kommen sollte, durfte die Geburt deshalb nicht weitergehen. Also warteten sie bis Montag, den 2. April, und um 8.01 Uhr erblickte ich dann das Licht der Welt.
Hier saß ich nun diesem wettergegerbten alten Mann gegenüber und fragte mich, was all das sollte.
Langsam hob er den Kopf. »Das ist mir noch nie passiert«, sagte er. »Ich kriege zwei Daten. Ich kriege den 1. April, aber geboren wurdest du am 2. April, richtig?«
Ich erbleichte und stammelte ein verblüfftes »Ja«.
Dann sah er mir direkt in die Augen und murmelte: »Du hast eine merkwürdige Verbindung zu Harold Lloyd. Hat dir das schon mal jemand gesagt?«
Ich war total schockiert. Ich hörte kaum noch etwas von dem, was er danach sagte. Wie um Himmels willen konnte er von all den Menschen, die es gab und gegeben hatte, ausgerechnet auf den Namen Harold Lloyd kommen?
Ich kehrte nach Hollywood und in die scheinbare Normalität zurück. Es war mir unbegreiflich, wie dieser Mann wissen konnte, was er wusste.
In all dieser Zeit war die Stimme, die ich in Colorado gehört hatte, ab und zu wieder aufgetaucht. Ich ignorierte sie oder tat so, als würde ich sie nicht hören.
Ende 1992 besuchte ich dann eine Freundin, die gerade eine emotional schwierige Zeit durchmachte. Während ich mit ihr sprach, spürte ich, dass jemand oder etwas in mir das Gespräch übernehmen wollte. Diese Präsenz in mir wurde immer stärker, und ich fing an, mich schwindelig und schläfrig zu fühlen.
Schließlich sagte ich zu ihr, ich hätte den Eindruck, »etwas oder jemand« wolle mit ihr kommunizieren, und ich würde spüren, wie ich das Bewusstsein verliere. Ob es für sie in Ordnung sei, wenn ich für einen Augenblick aus dem Weg ginge.
Das Gefühl nahm weiter zu, und der Golden Retriever meiner Freundin fing an, erst zu jaulen und dann ängstlich zu bellen. Schließlich wurde ich bewusstlos, aber ich spürte, wie jemand meine Stimmbänder nutzte, und ich fühlte, dass meine Arme und Hände gestikulierten. Ich verstand nicht, was gesagt wurde. So ging es eine Weile, bis ich spürte, dass sich die Präsenz wieder zurückzog und ich mein Bewusstsein wiedererlangte, wenn mir auch noch etwas schwindelig war.
Ich sah meine Freundin an. Der Mund stand ihr offen wie ein Scheunentor. Ich fühlte mich, als sei ich aus einem tiefen Schlaf erwacht. Ich fragte sie, was geschehen sei, und sie meinte nur, es sei etwas sehr Persönliches gewesen. Sie schien sehr bewegt und verwundert zu sein. Ich drang nicht weiter in sie.
Als ich mich von ihr verabschiedet hatte, fühlte ich mich äußerst unwohl und auch etwas ängstlich. Ich war mir nicht sicher, wie andere Leute dieses Phänomen aufnehmen würden, falls so etwas noch einmal passieren würde.
Ich beschloss, die ganze Angelegenheit für mich zu behalten (Jahre später erzählte mir diese Freundin, das Geistwesen habe mit ihr über das Kind gesprochen, welches sie in sehr jungen Jahren zur Adoption freigegeben hatte).
Einige Zeit später erhielt ich einen Job als Koordinator der »OUTAuction«-Spendenaktion in Los Angeles. Es war eine wirklich große Aufgabe, und als alles vorbei war, nahm ich drei Sitzungen bei einem Chiropraktiker namens Eric Pearl. Ich war noch nie bei einem Chiropraktiker gewesen und war mir noch nicht einmal sicher, was Chiropraktiker tun, aber ich befand mich in Kalifornien und dachte, so etwas sei wohl irgendwie Teil der Erfahrung von Los Angeles.
Ich ging in die Praxis am Melrose Place und setzte mich in den bequemen, freundlichen Wartebereich. Ich wurde in einen kleinen Raum gebeten und wartete dort etwas beklommen. Als Dr. Pearl eintrat, dachte ich, dieser Mann sieht überhaupt nicht aus wie ein Arzt. Ich legte mich auf die Behandlungsliege, und innerhalb kürzester Zeit überkam mich jenes Gefühl der Schläfrigkeit. Ich rang darum, wach zu bleiben. Ich dachte, ich kann doch nicht gleich bei meiner ersten Sitzung einschlafen. Das wäre doch unhöflich.
Während der Behandlung kämpfte ich weiter gegen den Schlaf und fragte mich währenddessen, wie ich wohl noch zwei weitere Behandlungen überstehen würde. Und genauso kam es. Bei meinem nächsten Termin fing es wieder an, nur dass ich diesmal noch härter darum ringen musste, wach zu bleiben. Ich wusste nicht, wie ich das erklären sollte, und war mir unsicher, ob ich diese Empfindungen überhaupt erwähnen sollte.
Vor der nächsten Sitzung sprach ich Dr. Pearl auf das Phänomen an. Ich wollte wissen, ob das vielleicht für chiropraktische Sitzungen typisch sei. Er sah mich leicht amüsiert, aber fasziniert an. Er riet mir, nicht gegen das Gefühl anzukämpfen, sondern mich ihm hinzugeben.
Das tat ich. Und dieses Buch ist das Ergebnis meiner nachfolgenden Sitzungen mit ihm.
Begreife ich, was da passiert? Nein, das tue ich nicht. Ich weiß nur, dass ich in gewisser Weise das Bewusstsein verliere, und wenn ich wieder zu mir komme, weiß ich vielleicht noch ein Wort oder ein Bruchstück eines Satzes, mehr nicht.
Ich habe Solomon, wie wir die Stimme genannt haben, inzwischen mit vielen anderen Menschen sprechen lassen, die mir über den Weg liefen und die gerade Orientierung oder Rat brauchten. Für Eric hatte Solomon jedoch eine klare Aufgabe. Solomons Rat hat zu den Sitzungen geführt, die in diesem Buch beschrieben werden, und letztlich zu Reconnective Healing, das Dr. Pearl in die Welt gebracht hat. Ich halte Solomons Botschaft für universell, aber darüber werden letztlich Sie entscheiden …
Einleitung
Bevor Sie mit der Lektüre des Materials fortfahren, das Fred und ich in diese Seiten gepackt haben, möchte ich Sie an ein paar Erkenntnissen teilhaben lassen, die ich im Laufe meiner Reise durch dieses Material entdeckt habe, um Sie zu inspirieren, wie Sie es am wirksamsten nutzen können.
Der Name Solomon, den wir der bewussten Intelligenz gaben, die uns diese Informationen zukommen ließ, fasst eigentlich zwei verschiedene Wesenheiten zusammen. Die Intelligenz, die als erste durch Fred und über fünfzig meiner Patienten sprach, titulierten wir Aaron. Doch schon bald tauchte in unseren Sitzungen die Stimme, die Intelligenz auf, die wir mit Solomon ansprechen. Zum leichteren Verständnis haben wir uns entschieden, das gesamte Material »Solomon« zuzuschreiben, also der Stimme, die uns die Informationen übermittelte, sei es als Aaron oder als Solomon. Der größte Teil des Materials in diesem Buch stammt von Aaron und Solomon, die sich für Fred als »Sprachrohr« entschieden. Sie können sich Fred gewissermaßen als das Telefon vorstellen und Aaron und Solomon als die Anrufer. Wir – Sie und ich – sind gewissermaßen die Empfänger dieses Anrufs.
Die Kapitel mit Solomons Informationen geben weitestgehend wörtlich wieder, was gesagt wurde. Die Kapitel entsprechen im Wesentlichen den einzelnen Sitzungen in der Reihenfolge, in der sie stattfanden. In manchen Fällen haben wir auch Teile von Sitzungen zusammengefasst, wenn dasselbe Thema in verschiedenen Sitzungen auftauchte.
Wie Sie vielleicht bemerken werden, wirken Solomons Rhythmus, Grammatik und Satzbau zunächst etwas fremd. Unsere Interpunktion ist dabei lediglich als Vorschlag zu betrachten (ich würde jedoch nicht raten, diesen Ansatz gegenüber einer Deutschlehrerin zu vertreten!). Solomon spricht manchmal in der ersten Person Singular (»ich«) und manchmal in der ersten Person Plural (»wir«). Er verleiht dem Gesagten oft eine besondere Bedeutung, indem er die Worte mit großem Nachdruck ausspricht, was wir durch Kursivsetzung zu vermitteln versuchen.
Außerdem wiederholt Solomon einige Punkte immer wieder. Sie müssen wissen, dass dieses Material im Laufe mehrerer Jahre übermittelt wurde, in denen viele Sitzungen stattfanden. Manche Punkte mussten mehrmals gesagt werden. Wir haben zwar versucht, diese Wiederholungen auf ein Minimum zu reduzieren, doch wo wir den Eindruck hatten, dass Solomon bestimmte Punkte bewusst mehrfach gesagt hatte, haben wir die Wiederholungen belassen. Indem wir es möglichst nahe am Original lassen, können wir meiner Überzeugung nach am ehesten die Dichte und die Intention der Erfahrung und der Botschaft wiedergeben.
Tatsache ist, dass ich es manchmal mehrfach hören musste. Ich war vielleicht auch nicht der einfachste Schüler. Um die Informationen tiefer zu erfassen, musste ich sie verarbeiten, erfahren und prüfen – manchmal auch ohne dass ich es selbst auf eine Prüfung angelegt hätte. Im realen Leben begleiteten sie mich in meinem Prozess, Heiler zu werden. Doch sie bieten sehr viel mehr als das. Ich habe darin Erkenntnisse gefunden, die auf jeden Lebensbereich zutreffen.
Dieses Material ist auf vielen, vielen Ebenen verfasst. Eben diese verschiedenen Bedeutungsebenen machen es unter anderem so faszinierend. Die vielen Ebenen potenzieller Bedeutung. Die Tore, die sich uns öffnen, um uns durchzulassen. Obwohl ich bei jeder einzelnen Sitzung anwesend war, gewinne ich, je öfter ich das Material lese, immer noch tiefere Einsichten. Viele Menschen werden dieses Material nicht so leicht mit einmaligem Durchlesen aufnehmen können. Und vielleicht werden Sie es wie ich wieder und wieder lesen. Manchmal lese ich das Buch gerne von vorne bis hinten durch und genieße die Entwicklung von einer Sitzung zur nächsten. Zu anderen Zeiten schlage ich es einfach irgendwo auf und lasse mich davon überraschen, wo mich mein Instinkt an diesem Tag hinführt. Die Synchronizität zwischen dem, was im Buch erwähnt wird, und dem, was an diesem Tag in meinem Leben passiert, ist oft absolut verblüffend. Ich erhalte Antworten auf Fragen, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie gestellt hatte.
Meiner Erfahrung nach ist es eine gute Idee, während der wiederholten Lektüre des Solomon-Materials die eigenen Gedanken und Erkenntnisse zu notieren. Ich möchte Sie ermutigen, sich nach jedem Kapitel Notizen zu machen und Ihre Eindrücke oder Fragen in einem Tagebuch oder Notizbuch festzuhalten. Mir verschafft das Zeit und Fokus, um meine Erfahrungen mit dem Material zu integrieren. Und es fasziniert mich, ab und zu in das hineinzuschauen, was ich vor zwölf Jahren dazu notiert habe – oder vor zwölf Monaten –, und die Entwicklung meiner Ansichten und Einsichten zu erkennen. Deshalb versehe ich meine Notizen immer mit einem Datum. Wie mir bei der Zusammenstellung dieses Buches bewusst wurde, ist es für mich am besten, das Material nicht in einem Rutsch durchzulesen, sondern es häppchenweise zu genießen und mir zwischen den Kapiteln Zeit zu lassen, das Gelesene »einzuatmen« und darüber nachzusinnen, wie es zu meinen eigenen Lebenserfahrungen passt. Das Schreiben hat mich darin unterstützt.
Manchmal schienen sich Teile des Materials zu widersprechen. Doch wenn ich tiefer hineinschaute …, tiefer nachforschte, zeigte sich mir plötzlich, wie die scheinbaren Gegensätze eins wurden, sich vereinigten. Und dann wundere ich mich, wie ich das beim ersten Mal – oder die ersten drei Male – nicht erkennen konnte! Ich finde dieses Material so zeitlos und so umfassend, dass ich vorhabe, es im Laufe meines Lebens noch viele, viele Male zu lesen.
Fred und ich – und die vielen, die das Material auch gelesen haben und freundlicherweise ihre Zeit und ihre Rückmeldungen beigesteuert haben, um den besten Weg zu finden, es Ihnen zu vermitteln –, wir alle haben darüber hinaus bemerkt, wie sehr sich schon allein durch das Aufnehmen der Informationen unser Wohlbefinden gesteigert und ein Empfinden von Heilung eingestellt hat. Das wird natürlich bei jedem unterschiedlich sein, aber wir sind davon überzeugt, dass es auch bei Ihnen zu deutlich spürbaren Erfahrungen kommen kann.
Diese Sitzungen waren Teil meines Wachstumsprozesses zur Entwicklung von Reconnective Healing. Doch inzwischen habe ich festgestellt, dass sie für jeden lebenswichtig sind – sie sind nicht nur für jene relevant, die Heilen lernen oder eine Rolle in der Welt des Heilens einnehmen wollen, sondern für alle, die das Leben insgesamt verstehen möchten. Auch wenn es manchmal so scheinen mag, als ob das Material sich an mich persönlich oder nur an Heiler wendet, ist es doch universell anwendbar. Es führt Sie durch meine Höhen und Tiefen; wirft Licht auf mein persönliches Wachstum, meine Weiterentwicklung und meine Erfolge, aber auch auf die Bereiche, wo noch Wachstum, oft viel Wachstum, Weiterentwicklung und Erfolg möglich sind.
Manchmal hört sich das vielleicht so an, als ob mir – uns – Lob ausgesprochen wird, manchmal klingt es eher nach Kritik. Meiner Meinung nach soll diese Kommunikation weder das eine noch das andere zum Ausdruck bringen, sondern vielmehr unser Potenzial beleuchten, unser neu erweitertes Potenzial für eine neu erweiterte Zeit. Und es soll uns daran erinnern, dass jeder von uns – auf unserer Reise durch unser Leben mit seinen Höhen und scheinbaren Tiefen – ein Segen ist. Und wir sind ganz bestimmt nicht allein.
Wenn Sie also heute in diesem Buch lesen, können Sie es direkt zu sich sprechen lassen. Denn genau das tut es. Es wendet sich direkt an Sie. In diesem Buch geht es nicht um Wahrsagerei und es enthält keine Prophezeiungen über die Zukunft. Es bietet Ihnen vielmehr Erkenntnisse über das Leben an, mit deren Hilfe sich jeder und jedem von uns eine umfassendere Ebene der Heilung unserer selbst und anderer erschließt, weil es uns den Weg zu umfassenderen und tieferen Schichten unserer selbst und anderer weist. Mit anderen Worten: Es geht um Rückverbindung, um Heilung anderer, um Heilung unserer selbst.
Wie Solomon sagt: »Wir sind alle eins.« So hoffe ich, dass Sie, indem ich Sie auf meine Reise mitnehme, Teile Ihrer eigenen Reise entdecken. Genießen Sie die Landschaft. Dies ist ein Werk der Liebe. Gehen Sie …, treten Sie durch die Tür.
Eric Pearl
Staune …
Erkenne eine andere Ebene …,
Teil einer viel umfassenderen Ebene …
Du bist immer Teil des Zyklus gewesen …
Du bist hier, um deine Wahrnehmung zu fördern …
Du betrittst eine hohe Ebene der Existenz …
Es gibt da viel zu verstehen.
1
Wer ist Solomon?
Anmerkung von Eric und Fred:
Der Text auf der vorstehenden Seite ar eine der frühen Botschaften von Solomon. Wir waren neugierig, wer genau Solomon ist, und fragten ihn in unseren Sitzungen direkt nach seiner Identität. Wir hielten es für das Beste, wenn wir ihn sich einfach selbst vorstellen lassen …
Wir sind uns alle schon begegnet, und da sind wir nun. Kein Zufall, stimmt’s? Du musst verstehen, dass unsere Leben auf eine sehr tiefe und komplexe Art miteinander verbunden sind. Es ist ein ineinander verwobenes Gewebe der Existenz. Und es ist wunderschön. Wir werden zusammenarbeiten. Und wir werden dabei kühn sein.
Wir mögen Namen. Es spielt für mich kaum eine Rolle, mit welchem Namen du mich herbeirufst. Wenn Solomon passt, dann ist das vollkommen akzeptabel. Aaron mag seinen Namen sehr. Er ist sehr sympathisch.
Ich bin im Wesentlichen ein Teil jenes spirituellen Bereichs, der als Aaron bezeichnet werden kann, und Aaron hat viel mit mir zu tun, dem, was du Solomon nennst. Ich bin keine Wesenheit, wie ihr sie wahrnehmt. Ich kommuniziere über diesen Körper ein reiches Wissen, welches aus den Erfahrungen vieler, vieler Energien kommt. Ich bin ein Produkt dieser Energien, die sich einig sind und eingewilligt haben. Dies ist einfach nur die Manifestation, nicht das, was es wirklich ist, so wie der Wind, der durch die Bäume weht. Der Wind ist nicht das Geräusch der raschelnden Blätter, doch dieses Geräusch ist seine Manifestation. Er spricht in einer Sprache, die ihr verstehen könnt. Aber in Wirklichkeit geschieht – in diesem Bereich – ein Energietransfer. Das ist die Qualität davon.
Die Worte sind erkennbar, aber auf einer tieferen Ebene geht ein weiterer, tiefgründigerer Energietransfer vor sich. Wir sind Wesenheiten, die viel Energie zusammengetragen haben, welche denjenigen hilft, die in dieser Zeit schneller Veränderungen ihren Weg finden müssen. Sie sind hier und wir sind hier, um den Wandel sichtbar werden zu lassen und ihnen dabei zu helfen, damit umzugehen, während er sich zeigt.
Letztlich gehören wir alle zu einer größeren Wesenheit derselben Energie, deshalb möchte ich euch nicht zu dem Irrtum verleiten, zu meinen, wir seien sehr eigenständige Persönlichkeiten. Auf einer gewissen Ebene sind wir es, aber in einem anderen, umfassenderen Zusammenhang sind wir eine Kraft. Wir erblühen auf unterschiedliche Weise.
Ich versuche, einen Weg zu finden, dir zu helfen, es dir vorzustellen. Wir sind Blutsverwandte. Unsere Kraft war die Kraft der Ewigkeit. Unsere Leben manifestieren diese Ewigkeit in verschiedenen Bereichen. Wir sind eins mit unseren Leben, und wir sind eins mit der Ewigkeit.
Ich stamme aus einer Energiequelle, die es schon seit allen Zeiten gab. Es gab sie in der Empfängnis des Lebens selbst. Es ist eine Ebene der Existenz, die völlig unberührt blieb – bis vor Kurzem. Sie ist gekommen, weil der Weckruf erklang.
Sie kommt auf eine Weise, die für unser umfassenderes Verständnis der Kräfte, die im Universum wirken, grundlegend wichtig ist. Unser Wesen ist gewissermaßen eine Familie von Energien, die zusammenfließen. Es gibt viele Mitglieder dieser Familie, Fred und Eric gehören dazu, und du auch. Wir haben gewissermaßen Missionen, auf verschiedenen Ebenen. Unsere Mission hier ist dringlicher Natur: Die Menschen müssen ihre Rollen im Universum begreifen. Es liegt eine großartige Zeit vor uns. Aber auch ein großer Kampf.
Wir sind schon zuvor für dich da gewesen. Wir sind immer hier gewesen. Wir tragen dich in unseren Herzen und werden dabei ein Teil des DAS-WAS-IST sein. Wir spüren deine Energie.
Ich bin nur ein Vermittler zu einer größeren Energie. Ich bin Teil dieser Energie, und ich gebe sie an dich weiter. Sie ist da, um zu helfen. Ich bin genauso ein Vermittler wie du. Wir sind eine Kette, die zur Mitte führt, zum DAS-WAS-IST.
Ich bin ein Repräsentant einer weiteren Facette dieser Energie. Wir sind viele Individuen in einem Kraftfeld. Wir bringen verschiedene Facetten einer umfassenderen, sich enthüllenden Wahrheit zum Ausdruck.
Du fragst dich vielleicht, ob ich eine Person bin, weil ich in dieser Interaktion persönlich auftrete. Wenn ich da wäre und es dich einfach erleben ließe, wäre das wertvoll, aber du würdest es nicht erkennen.
Mit anderen Worten: Ich spreche durch Fred – wodurch die Menschen sich irgendwie bestätigt fühlen, weil ich niemanden irgendwie bewerte. Mir geht es nicht darum, irgendjemanden zu bewerten. Ich bin nur hier, um ihnen zu helfen, sich zu erinnern, wer sie sind, wie großartig sie sind, und sich der Großartigkeit aller menschlichen Lebensformen zu erinnern und des Respekts, der jedem entgegengebracht werden sollte. Wenn das ganz erkannt und verwirklicht ist, dann habt ihr das Paradies.
2
Staune …
Staune … Erkenne eine andere Ebene …, Teil einer viel umfassenderen Ebene … Du bist immer Teil des Zyklus gewesen … Du bist hier, um deine Wahrnehmung zu fördern … Du betrittst ein hohe Ebene der Existenz … Es gibt da viel zu verstehen.
Du verstehst etwas, das dich in eine andere Erfahrung befördern wird. Dies ist nur der Anfang einer spannenden Reise.
Ich bin schon zuvor hier bei dir gewesen. Du sollst wissen, dass im Verbindung-Aufnehmen keine Gefahr besteht, doch du musst es auf eine Weise tun, die mit dem Universum im Einklang steht; du kannst das nicht mit deiner Logik erfassen.
Die Musik deines Lebens liegt in deinem Instinkt.
Dein Leben ist so sinnvoll wie deine Fähigkeit, Verbindung aufzunehmen. Dieses Bestreben bereichert dich.
Energie ist DAS-WAS-IST in deinem Leben; sie ist stets allgegenwärtig. Sie ist nicht zu gefährden und lässt sich nicht täuschen.
Du bist ein Novize dieser Welt. Dies ist deine Lehrzeit.
Ich möchte, dass du verstehst. Du lebst dein Leben … Es ist deiner Erfahrung eingeschrieben; es hat sein Fundament ganz klar und deutlich in deinem eigenen Weg. Du siehst, es lässt sich nicht vorherbestimmen.
Es gehört zu deinem Sein, dass diese Energien durch dich hindurchfließen. Ich bin nicht nur ein Teil, sondern ein Teilnehmer dieses Austauschs, der nicht außerhalb von dir stattfindet. Er findet in dir statt.
Ich möchte, dass du fühlst, dass diese Kraft spürbar ist. Fühle sie. Kannst du sie fühlen? Du hast Zugang zu ihr. Sie ist ein Kanal zu einer dir zur Verfügung stehenden Weisheit, zu einer im Raum existierenden Erhabenheit. Du hörst es mit deinem Leben. Es gehört dazu, dass du nach dieser Kraft verlangst, denn in ihr liegt die Größe der gesamten Existenz.
Du hast ein Herz, das bereit ist, geöffnet zu werden. Darin liegt eine schwierige Verantwortung, weißt du. Es ist in vielerlei Hinsicht überwältigend, aber es wird die Lebenskraft, die du bereits besitzt, anheben. Energie ist der Schlüssel, der dich mit einer umfassenderen Hoffnung verbindet.
Durch dich – und deine Hände – strömt eine Naturkraft, die auf Umweltreize reagiert. Es ist eine gegenseitige Begegnung. Sie tritt ein, fließt durch und tritt aus. In diesem Austausch wirst du die Existenz verstehen, wie du es schon so lange ersehnst.
Dies steht vielen offen, aber die Augen sind blind, weißt du. Nur ein paar wenige wagen es, ihre Augen zu öffnen, und die es tun, sind oft geblendet von dem, was sie sehen.
Die Art von Wissen, welches du suchst, steht in deinem Herzen geschrieben. Es befindet sich nicht außerhalb von dir.
Du versuchst, dazu Zugang zu bekommen – dabei wünsche ich dir größtmöglichen Erfolg. Doch es ist deine innere Suche. Das wird dir im weiteren Verlauf klarer werden. Diese Suche ist eine Zeit des Übergangs in deinem Leben. Du wirst spüren, wie sich Widersprüche auf eine Weise ineinander verwickeln, die du nicht willst. Es entspricht nicht immer deinem klaren Wunsch. Es wird ein Erkennen einer spürbaren Kraft geben. Im Laufe der Zeit wird sich das klarer anfühlen. Dies sind sehr schwierige Zeiten. Und so viele Herzen bleiben unberührt. In gewisser Weise besteht deine Aufgabe darin, ein spirituelles Herz mit einer spirituellen Existenz zu verbinden. Das ist nicht immer ein einfaches Unterfangen. Aber genau darin besteht die Suchreise des Lebens. Du musst dir einen anderen Zustand zugestehen. Es ist Zeit, sehr viel mehr zu fühlen. Erlaube dieser Lebenskraft, dich zu durchdringen.
3
Bewege dich vorwärts



