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„Was hab ich mich für die Mama geschämt! Beim Abladen der Möbel und des Hausrats hat die Bäuerin ihre Schwester am Arm gezupft, eigenartig gelacht und gesagt: ‚Ament isch se gar nouh unwohl gwesn! Siechsch dejs roate Tuech!‘ Aber es waren nur Preiselbeeren. Ich hab noch nicht gewusst, was Unwohlsein bedeutet. Kurz darauf war mir mehr als unwohl. Alles war anders. Aus mit den Träumen.“
Im Herbst vor Mamas Tod gibt es noch einmal ein legendäres Fest bei der Maisernte, das „Türkenausmachen“, von dem die Leute noch Jahre nach ihrem Tod reden! Die Hauptarbeit auf dem Feld ist für ein Jahr getan. Das wird gefeiert. Tage vorher beginnen die Vorbereitungen. Im Heustadel werden Tische und Bänke gerichtet. Die Maiskolben, bereits von den dicken Stängeln abgetrennt, liegen in großen Haufen am Stadelboden. Die Stube wird von der Mama ebenfalls ausgeräumt. Beide Tische kommen in die hintere Kammer. Ein großer Tanzboden tut sich auf. Die Mama bäckt Streuselkuchen, schneidet Speck und Brot auf. Aus der Vorratskammer wird der große Kochkessel geholt und mit Wein gefüllt. Den Wein bekommt sie von ihrer Schwester, der Wirtin. Mit Arbeitshilfe im Gasthaus dient Mama den Wein ab. Sie schüttet einen Kübel mit Wasser zum Wein und sagt lachend: „Nit z’starch sell der Glühwein wearn, siesch kriegn se alle an Rausch!“ Das Kind weiß noch nicht, was ein Rausch ist. Die Mama gibt Zucker, Zimtrinden und Nelken dazu. Das ganze Haus duftet.
An diesem Tag geht die Mama etwas früher in den Stall. Das Kind mistet bei den Kühen aus. Es kann nun selber mit dem Schubkarren voll Mist zum Misthaufen radeln und den Mist dort auskippen. Den Schweinestall ausmisten mag das Kind nicht so gern. Es hat ein bisschen vor den großen Schweinen Angst und der Schweinemist stinkt sehr. Die große Schwester hilft der Mama beim Melken. ’s Hannele ist heute zum Küchenputzen an der Reihe. Eine eigenartige, erwartungsvolle Stimmung ist im Stall.
Nach der Stallarbeit noch schnell sich waschen, dann kommen bereits die ersten Nachbarn. Sie werden von der Mama mit lautstarken Sprüchen begrüßt. Gelächter. Bald ist der Stadel voll mit Leuten, Reden und Lachen. Einige Nachbarskinder sind zum Helfen mitgekommen. Die Kinder teilen sich ihre Arbeitsplätze auf; ihre Aufgabe ist es, den Erwachsenen die Maiskolben auf die Bänke zu legen und die „ausgemachten“ Kolben wieder ordentlich aufzuschlichten. Jedes Kind hat mindestens vier Erwachsene zu versorgen. Bei hereinbrechender Dunkelheit wird das Licht eingeschaltet. Endlich gibt es elektrisches Licht sogar im Heustadel.
Das Kind gabelt Wortfetzen auf: „Dear war ouh gscheider still!“, „Hein nouh a Nazi“, „Hat sigs alm schue derrichtet“. Es versteht die Zusammenhänge nicht. Allmählich sickert durch den immer größer werdenden Berg „ausgemachter“ Maiskolben vergangenes Dorfleben durch, so als ob die Tätigkeit des „Türkenausmachens“ die Zunge leichter zum Reden brächte. Oder sind es die Jahre, die inzwischen vergangen sind, oder die lockere Stimmung bei der Mama im Heustadel?
Im Nachbarhaus lebten „Schwarz“ und „Braun“ unter demselben Dach. Der Sohn einer Familie meldete sich noch vor Kriegsbeginn freiwillig zum Kriegsdienst. Sofort nach dem „Anschluss“ wehten bei zwei Familien die Hakenkreuzfahnen im Wind. Sogar für die Frau im mittleren Teil des Hauses war eine Fahne vorbereitet. „In Gottes Namen“ hängte sie die Fahne zum Fenster hinaus – sie war Witwe und ihre Söhne alle im wehrpflichtigen Alter. Noch tagelang sagte sie vor sich hin: „Jetzt gibt es wieder Krieg!“ Gut konnte sie sich noch an den Ersten Weltkrieg erinnern, an das Warten, Heimkehren, Gefallensein.
Einer ihrer Söhne war knapp vor dem „Anschluss“ zu einer Tanzveranstaltung im benachbarten Weiler gegangen. Im Laufe des Abends war der Einfluss von außen, der längst in die hintersten Winkel des Dorfes gekommen war, zu hören. Deutschnationale Lieder und der Hitlergruß wurden mit zunehmendem Alkoholgenuss eifrig geprobt. Noch war die Partei verboten, doch das Denken hatte sich Raum geschaffen. Oder war es immer schon da, drängte es nur jetzt ans Licht? Der Sohn schlich sich davon. Am nächsten Tag horchten ihn die Gendarmen aus. Er wusste von nichts; Verrat im eigenen Dorf musste erst langsam eingeübt werden.
Die Mutter hatte ihren Söhnen bereits eingeschärft, sich jedes Wort genau zu überlegen; ein Wort zu viel konnte die Front bedeuten. Keiner ihrer Söhne rückte freiwillig ein. Verändert kamen alle wieder zurück, mussten wieder miteinander unter einem Dach leben.
Viele von den Heimgekehrten arbeiteten wieder auf den Klosterfeldern. Die anderen waren im Feld gefallen, wie der Tod im Krieg umschrieben wurde. Auch ein Bruder von der Mama ist gefallen. Das Kind versteht lange nicht, was „gefallen“ bedeutet. Nach dem Krieg marschieren viele der Heimkehrer als Mitglieder der Musikkapelle am Kriegergedenksonntag zum Kriegerdenkmal. Gemeinsam blasen sie den Marsch „Ich hatt’ einen Kameraden, einen bessern findst du nicht“. Ein Bruder von der Mama, der am Ende des Krieges die wichtigste Funktion im Dorf ausübte, schlägt die große Trommel. Die Frauen und Kinder beten den Rosenkranz.
Das Kind, das Mädchen, ja sogar noch die junge Frau wird jedes Jahr beim Gang zum Soldatenfriedhof weinen müssen. Wegen der zu Herzen gehenden Töne? Wegen Mamas frühem Tod? Viele Frauen, alte und junge, schluchzen ebenfalls noch viele Jahre nach dem Krieg.
Im Heustadel ist die gute Stimmung verflogen. Doch die Mama erzählt einen Witz und sagt mit Nachdruck: „Gnueg fiar hein!“
Das Machtwort der Mama leitet über zum gemütlichen Ausklang des Abends. Das Kind und das Hannele bekommen ein Stück Streuselkuchen und ein Glas Johannisbeersaft. Heute dürfen sie im braunen Zimmer im oberen Stock schlafen. Am nächsten Morgen erzählen die große Schwester und die Mama immer noch lachend, dass die Nachbarn und Nachbarinnen fast nicht zum Heimbringen waren.
Muttertag! Das Kind hat in der Schule ein Muttertagsgedicht gelernt. Den Frühstückstisch richten, den am Vorabend gepflückten Vergissmeinnichtstrauß hinstellen. Die Mama ist baff, als sie endlich vom Stall hereinkommt und den Stubentisch sieht. Das Kind sagt der Mama mit seiner tiefen Stimme das Gedicht auf. Der Mama kommen die Tränen. Sie drückt das Kind an sich, streicht ihm über den Kopf. Später wird sich das Mädchen oft an diese Zärtlichkeit erinnern, wenn es in der Kammer bei der Bäuerin das Sterbebild der Mama hervorholt – das Einzige, was ihr von der Mama geblieben ist. Das Muttertagsgedicht ist dem Mädchen durch den Schock aus dem Gedächtnis entschwunden. Auf das Gedicht am Sterbebild werden die Tränen tropfen.
Sie ging voran ins Vaterhaus
und ruht von allen Leiden aus
ihr müsst den Weg der Mutter gehn
dann werdet ihr sie wiedersehn
Am Muttertag weiß noch niemand, welchen Weg die Mama bald gehen wird; einen Weg, der das Leben der Familie durch einen plötzlichen Fall für immer verändern wird.
Am Hohen Frauentag, dem 15. August, geht die Mama zur Frühmesse ins Kloster. Nur an hohen Feiertagen wird die Messe für alle Dorfbewohner in der Stiftskirche gefeiert. Leute haben auch gesehen, dass die Mama beichten und „speisen“ gegangen ist – ein möglicher Passierschein wenigstens für das Fegefeuer. „Wienigschtns beichtn und speisn isch se nouh gwesen“, hört das Kind Wochen später die Bäuerin sagen.
Zu Mittag kocht die Mama für fünfzehn Personen Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Die Wiener Familie mit den sieben Kindern und zwei ältere Damen sind zur Sommerfrische da. Alle sagen, dass die Mama die beste Köchin ist. Das Kind will auch einmal die beste Köchin werden.
Heute ist ein großer Feiertag: Maria, in den Himmel aufgenommen. Warum weiß man das bei Maria so genau und bei der Mama nicht, fragt sich das Kind Tage später.
Ein eigenartiges Kribbeln hat das Kind im Bauch, als die Mama zwischen Tür und Angel in der Haustür steht. „Gehst mit uns auf den Locherboden?“, fragen die zwei Wiener Damen. „Na, mir tien hein wieder aso die Fiaß weah. Ih lieg mih lieber ins Bett eiche und lesn a bissl. Geah du mit und bet fiar ins“, sagt die Mama zum Kind.
Habe ich zu wenig gebetet? War ich zu wenig brav? Warum geht die Mama voraus ins Vaterhaus? Warum muss die Mama von allen Leiden ausruhen? Noch Tage später versteht das Kind das Gedicht auf dem Sterbebild nicht. Die Mama ist doch meistens gut aufgelegt, vor allem seit der Tate in Hall und die Nale bei ihrer Tochter ist. Und sie hat so gerne gearbeitet und Witze erzählt.
Am Abend des Hohen Frauentags beginnt es zu regnen. Am nächsten Morgen die letzten Worte der Mama, die das Kind hört: „Steah au, Zeit isch es!“ Das sagt die Mama zur großen Schwester, die sie um halb sechs zum in den Stall Gehen weckt.
Das Kind schläft noch einmal ein. Dann der Schrei, der Fall, die Rufe vom Hannele. Das Kind torkelt in den Stall. „Hat dir die Kueh weahtoun?“ – „Geah decht ins Bett, es isch nouh z’friah zun Auschtiahn. Du hasch lei schlecht tramt“, sagt die große Schwester.
Wieder zurück, hört das Kind aus Mamas Zimmer das Hannele rufen: „Die Mama, die Mama!“ Das Kind reißt die Tür zu Mamas Zimmer auf, ein einziger Blick hinein; dann beginnt das Kind im Hausgang zu schreien, sich am Boden zu „werglen“. Schreien, schreien, stampfen.
Der Gast aus Wien kommt die Stiege herunter, läuft im Nachtgewand ins Kloster, um den Pfarrer zu holen und den Arzt anzurufen. Die beiden älteren Damen kommen erschrocken aus der guten Stube. Die Frau des Wiener Gastes und eine der beiden Damen tragen das Hannele zu den Gästekindern in das obere Stockwerk hinauf. Die andere Dame versucht das schreiende Kind, das wild um sich schlägt, zu beruhigen. Irgendwie gelingt es ihr, das Kind auch über die Stiege hinaufzubringen.
Es ist der 16. August, halb sieben Uhr morgens. Um halb acht läutet die Sterbeglocke.
Das Kind weint, schreit im Bett der Sommerfrischlerkinder. Tief drinnen spürt es bereits, was Tage später auch auf dem Sterbebild stehen wird:
Nun trauern wir um Dich gar sehr
Wir haben keine Mutter mehr
Die Sonne am See ist untergegangen. Beiden Schwestern wird kalt.
„Wo bist denn eigentlich du gewesen? Als die Mama gestorben ist, hab ich dich erst wieder beim Begräbnis gesehen.“
„Ich hab Schreien gehört. Ich bin vom Stall hereingelaufen und wollte in Mamas Zimmer, aber die Sommergäste haben mich nicht hineingelassen. Sie haben mich in die Küche geschoben und gesagt, dass der Pfarrer und der Arzt im Zimmer sind. Dann am Vormittag haben die Nachbarinnen die Stube ausgeräumt und die Mama aufgebahrt. Sie haben mich erst wieder in die Stube gelassen, als der Sarg bereits geschlossen war. Ich hab die kommenden drei Tage bis zur Beerdigung im Haus bleiben müssen und die Stallarbeit machen. Ich hab allein unten im Haus schlafen müssen, obwohl ich erst sechzehn war. Im oberen Stock waren eine Südtiroler Aussiedlerin und die Sommergäste.“
„Was, du hast die Mama auch nicht mehr gesehen? Ich hab immer geglaubt, dass man nur mir die Mama nicht mehr gezeigt hat. Ich weiß noch, wie wir zwei hinter dem Sarg zum Friedhof hinuntergegangen sind. Beim ‚Penznegg‘ ist die Mama von der Rosi gestanden und hat geweint. Du hast am Grab laut geschrien. Ich hab mich nicht getraut, einen Blick ins Grab zu werfen, und hab beim Weihwassergeben die Augen geschlossen.“
Die große Schwester hat einer Tante nie verziehen, dass diese am Sterbetag der Mama nach Innsbruck gefahren ist. Nie hat sie nachgefragt, warum, auch nicht als erwachsene Frau. So blieb der Stachel des Verlassenseins am Todestag der Mama. Eine andere Tante kam, obwohl die Mama wegen der Nazizeit lange Zeit nicht mehr mit ihr geredet hatte.
Die Frau denkt an den ersten Schreiausbruch der Bäuerin, als sie nach dem Begräbnis mit dem Bauer zum Hof zurückkam. Das Hannele, das nicht mitgehen konnte, hatte im Radio Musik gehört. „D’oagne Mueter kam unter der Eard und anstatt betn Radio lousnen! Dejs sein Fratzn!“ Damals dachte sich das Kind, dass sich die Mama im Himmel sicher darüber freuen wird, da sie ja auch selber gern gesungen hat.
Es ist Nacht. Die Schwestern stehen auf und gehen schweigend davon. Jede hat die eigenen Bilder dieser Tage bewahrt.
Der Kirschbaum fällt. Ein starker Baum. Mitten im Sommer, gleichzeitig voll mit Blüten und Früchten. Das Kind greift nach den Kirschen. Der Baum fällt um, viele hundert Blüten darauf. Die Feuerwehr kommt. Es brennt, alles brennt, verbrennt im Fallen. Zu spät. Der Baum fällt zur Erde; das Kind schreit, schreit: „Mama, Mamele kimm!“
Die Frau wacht auf. Die Muskeln krampfen, das Herz schlägt wild. Die Bilder des Traums kommen zurück. Kirschblüten, Blüten am Boden. „D’Weiberleit brauchn an Bluementeppich“, summt die Mama. Die Mama „kimpt“!
Kein Kind mehr.
Keine Zeit für einen Übergang, für ein sich Einüben, für langsam aus der Kindheit herausfallen. Nicht über Nacht, nein, an einem Tag zum Mädchen werden.
Am Morgen die starren Augen der Mama. Das Kind, starr vor Schreck, starrt die Mama an. Es hört den Schrei, diesen durchdringenden, dringlichen Schrei. Dann fällt die Mama, fällt wie ein starker Baum, der den ganzen Wald zusammenhält. Am selben Tag noch fallen die Kinder auseinander.
Das Mädchen starrt bei der Nachbarin durch das fremde Fenster. Es regnet. Verschleierte Fensterscheiben, verschleierte Augen. Eine eisige Kälte zieht in den Leib. Nicht die Augen schließen, offen halten. Irgendwo an der Kirchturmspitze den Blick festmachen, sonst kriecht der starre Blick der Mama gleich wieder in den hintersten Winkel hinein. Das Mädchen spricht nicht, die Kehle ist ihm zugeschnürt. Es kann von der Eintropfsuppe der Nachbarin nur einen Löffel voll hinunterwürgen. Eine fremde Suppe in einem fremden Teller. Dem Mädchen ekelt es vor dem groben Eintropf. Immer noch ein Würgen im Hals.
Vor dem Haus hält das Pferdefuhrwerk. Die Bäuerin kommt, fasst mit der Nachbarin das Hannele unter den Armen, gemeinsam tragen sie sie zum Wagen. Drei Tage vorher hatte sie beinahe Starrkrampf. Sie hat sich beim Schweineausmisten mit der Mistgabel ins Knie gestochen. Sie muss eine Woche liegen bleiben, ansonsten stirbt sie, sagt der Doktor.
So viel Starre auf einmal, denkt sich das Mädchen. Die Mama liegt mit diesen starren, schreckensweiten Augen unter dem Leintuch. Am Morgen, als die Nachbarinnen das Hannele und das Mädchen holen, will das Mädchen unbedingt noch einmal in Mamas Zimmer hineinlaufen, noch einmal die Mama sehen. Die Nachbarinnen drängen es zur Tür hinaus. Der letzte Blick: die Mama mit einem weißen Leintuch zugedeckt. Das Mädchen weiß nicht, ob der Doktor oder der Pfarrer der Mama die Augen zugedrückt hat.
Starre Augen, Starrkrampf haben, heißt das sterben?
Das Mädchen will nicht sterben, will keinen Starrkrampf, ist sprachlos erstarrt, legt sich vierzehn Jahre lang zum Einschlafen auf die Seite und nicht auf den Rücken. Erst bei der Geburt der eigenen Tochter wird sich die Frau zum ersten Mal wieder auf den Rücken legen. Leben gebären, am Rücken liegen, sonst kann die Hebamme nicht helfen.
Wer hilft der Mama bei diesem fürchterlichen Schrei in den Tod?
„Hock dih nebm dei Schwester.“
Das Mädchen nickt.
Die Bäuerin zieht die Zügel an. „Huijo – hot!“
Das ratternde Fuhrwerk fährt aus der Kindheit.
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