Rechtliche Rahmenbedingungen für Geschäftstätigkeiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten

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Eine besonders bemerkenswerte Entwicklung sind die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der VAE und der Volksrepublik China. Verschiedene Staatsfirmen des Emirats Dubai haben im Reich der Mitte investiert und wollen ihre Erfahrung mit großen Bauprojekten einbringen. DP World betreibt mittlerweile bereits fünf Terminals in vier chinesischen Häfen und baut einen gigantischen Container-Terminal in Qingdao. Der Handel zwischen den beiden Ländern ist zwischen 2002 und 2012 um ein Fünffaches gestiegen. 2002 betrug das Handelsvolumen US$ 3,2 Mrd. und im Jahr 2012 waren es US$ 15,6 Mrd. Es ist allerdings ein offenes Geheimnis, dass ein Großteil der chinesischen Lieferungen wegen der UN-Sanktionen nach Iran re-exportiert wird. In den VAE operieren etwa 3.500 chinesische Firmen, meist sind sie in Dubai angesiedelt. Hinzu kommen mehr als 200.000 Gastarbeiter.
Das wichtigste Lieferland der VAE dürfte 2011 mit einem Anteil von rund 17,4 % Indien gewesen sein. Die beiden nachfolgenden Plätze belegten mit 9,1 % China und mit 8,8 % die USA. Als Handelspartner für Deutschland spielen die VAE zwar keine vergleichbare, in der Region aber dennoch eine sehr wichtige Rolle. Die deutschen Ausfuhren in die VAE wuchsen 2012 um rund 30 Prozent, d.h. auf 9,77 Mrd. Euro, an. Auf der Liste der Abnehmerländer für deutsche Waren standen die Emirate 2012 nach den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes auf Rang 23. Unter den arabischen Ländern sind die VAE das wichtigste Abnehmerland.
2.4 Industrielle Perspektive
Die Industrie liefert mit 56,1 % (2012) den größten Beitrag zum BIP, wobei der Anteil der Rohöl- und Erdgasindustrie auf 25 % gesenkt werden konnte. Den zweitgrößten BIP-Anteil hat der Dienstleistungssektor mit 43,1 % und wird wohl in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen.
Etwa 80 % der Nicht-Ölexporte stammen von verschiedenen industriellen Freihandelszonen (FTZ), in denen es sehr viel leichter ist, ein Unternehmen zu etablieren. Die bekannteste und erfolgreichste ist Jebel Ali Free Trade Zone. Die Mehrzahl dieser Freihandelszonen liegt in Dubai. Andere Emirate strengen sich an, ihr Angebot zu erhöhen und zu verbessern. In Abu Dhabi wurden zum Beispiel Anfang 2008 vier neue Industriezonen eingerichtet, viele weitere entstanden in den Folgejahren.
2.5 Kfz-Industrie
Die VAE verfügen de facto über keine eigene Kfz-Industrie. Es gibt bislang lediglich die Initiative der Gulf Automobile Industry Corp. (GAIC), die sich in Abu Dhabi an einem selbstgebauten Pick-up versucht, dessen Teile in verschiedenen Ländern zusammengekauft werden. Eine Reihe kleinerer Firmen produziert diverse Kfz-Teile.
Dessen ungeachtet sind die VAE ein Land des Autos: Das Benzin ist billig, ein öffentlicher Nahverkehr steht erst am Anfang und die Temperaturen sind für Fußgänger meist zu hoch. Kfz-Händler melden kräftig steigende Absatzzahlen – mittlerweile ist es der am schnellsten wachsende Automobilmarkt der Welt. Dieser Trend dürfte sich die nächsten Jahre fortsetzen. Hinzu kommt Dubais zunehmend stärkere Position als Umschlagplatz für neue und gebrauchte Kfz sowie als Zwischenlager für Kfz-Teile auf ihrem Weg nach Asien und Afrika.
2.6 Chemie
Die Petrochemie und andere nachgelagerte Betriebe dürften der wichtigste Industriezweig der VAE sein. Hauptunternehmen ist Borouge mit einem Ethylen-Cracker und einer Polyethylen-Produktion. Im Vergleich mit Saudi-Arabien, Kuwait und Katar kann sich die Petrochemie der VAE bislang allerdings kaum sehen lassen.
Mit der Wiederbelebung des 2008 von der Abu Dhabi National Chemicals Company (ChemaWEyaat) geplanten Tacaamol Chemicals-Projekts in Ruwais ist Abu Dhabi mit seinen Diversifizierungsplänen einen großen Schritt vorangekommen. Nach Fertigstellung soll die Einrichtung zum Hauptknotenpunkt für die Petrochemie werden. Mitte März 2008 hatten sich der Abu Dhabi Investment Council (ADIC), die Borealis AG und die International Petroleum Investment Company (IPIC) bereits auf den Bau einer neuen Chemie-Industriestadt geeinigt. Schon nach einer ersten, 2013 abgeschlossenen Entwicklungsphase sollte der Komplex der größte seiner Art weltweit sein. Geplant waren unter anderem ein Naphtha-Cracker zur Herstellung von Propen und Ethen aus Rohöl sowie ein Großreformer für die Produktion von Xylol, Benzol, Cumol und Phenol. Neu an diesem Vorhaben ist, dass Rohöl und nicht Erdgas als Grundstoff eingesetzt wird. In der neuen Khalifa Port and Industrial Zone plant die Abu Dhabi National Chemicals Company für 20 Mrd. US$ insgesamt zwölf petrochemische Downstream-Anlagen.
Die staatliche Abu Dhabi Basic Industries Corp. hat derweil eine exklusive Industriezone für kunststoffverarbeitende Betriebe vorgestellt, den Abu Dhabi Polymers Park. Mehr als 50 Unternehmen sollen dort angesiedelt werden und aus 1 Mio. Tonnen pro Jahr Rohkunststoffprodukte herstellen, z.B. Flaschen, Röhren oder Taschen.
2.7 Maschinenbau
Die Konjunktur in den VAE und am Golf sichert dem verarbeitenden Gewerbe volle Auftragsbücher. Getrieben wird die Nachfrage von den üppig sprudelnden Petro-Dollars, die in unzählige Bauprojekte und Vorhaben zur Verbreiterung der wirtschaftlichen Basis fließen. Besonders das ölreiche Emirat Abu Dhabi treibt die Industrialisierung voran. Ausgebaut wird die Schwerindustrie mit den Sektoren Petrochemie, Aluminium und Stahl. Um die Großprojekte sollen sich Industrie-Cluster mit nachgelagerten Betrieben entwickeln.
Die zahlreichen laufenden und angekündigten Projekte werden auch in den kommenden Jahren zu einer lebhaften Nachfrage an Maschinen und Anlagen führen. Die Bedeutung der VAE als Einfuhrmarkt für Maschinenbauerzeugnisse geht dabei über das Gewicht des lokalen Marktes hinaus, da die Emirate – und insbesondere Dubai – eine wichtige Rolle als regionales Handelszentrum spielen. So wurden 2012 rund 60 % der Importe als Re-Exporte weiterverschifft.
Der Fokus liegt unter anderem auf Bewehrungs- und Strukturstahl. Wichtige Abnehmer der Metall verarbeitenden Betriebe sind neben dem Bausektor auch der Schiffsbau sowie die Service- und Montageindustrie für die Erdöl- und Gasversorgung (Erdölraffinerien, Förderanlagen, Pipelines etc.). Neue Impulse für den Absatz von Maschinen und Anlagen gehen von den zahlreichen Vorhaben zur Diversifizierung der Wirtschaft aus. So konnte die in Dubai entstandene Industriestadt mit Betrieben, Lagerhäusern und Wohnraum für eine halbe Million Einwohner im Jahr 2012 einen 82- %igen Zuwachs von Unternehmen verzeichnen. Die Dubai Industrial City ist mit einer Fläche von rund 5.200 Hektar die größte Industriestadt in Dubai. Etwa 471 Betriebe haben bis Ende 2011 bereits Grundstücke gebucht.
Während im Emirat Dubai die hohen Grundstückspreise große Industrievorhaben unrentabel erscheinen lassen, siedelt sich die kapitalintensive Schwerindustrie im größten Emirat Abu Dhabi (85 % der VAE-Landesfläche) an. Diese Arbeitsteilung der beiden führenden Wirtschaftsregionen der VAE wird bewusst durchgeführt und mit gegenseitigen Investitionen zementiert. Abu Dhabi setzt dabei auf so genannte Industrie-Cluster in den Segmenten Petrochemie, Stahl und Aluminium. Mittelfristig sind überdies Investitionen in die Entwicklung anderer Branchen wie die der Kfz-Zulieferer vorgesehen.
2.8 Energie- und Elektrotechnik
Die große Nachfrage an Energie- und Elektrotechnik resultiert aus dem Bedarf der riesigen Kraftwerks- und Wasserentsalzungsanlagen, die in ständig neuen Größenordnungen gebaut werden müssen. Neben dem Gaskraftwerk Shuweihat 3 (1.600 MW) befindet sich in Abu Dhabi die erste von insgesamt vier 1.400-MW-Atomanlagen im Bau. Das alte 551-MW-Kraftwerk in Al Mirfa soll durch einen Um- und Ausbau auf 1.500 MW gebracht werden. Im Jahr 2012 planten die UAE 20 neue Projekte im Energiesektor mit einem Wert von US$ 34,2 Mrd.
Aktuell verfügen Abu Dhabi und Dubai über ausreichend Kraftwerkkapazitäten, doch allein Dubai wird schon 2015 mehr als drei Mal soviel Strom wie vor fünf Jahren verbrauchen. Hinzu kommt der Bedarf der unzähligen Wohn- und Büroimmobilien sowie der Industrievorhaben an Elektro-Haustechnik.
2.9 Bauwirtschaft
Das Emirat Dubai war Initiator und Mittelpunkt eines einzigartigen Baubooms in der arabischen Welt, der längst auch Abu Dhabi und andere Zentren in den ölreichen Golfländern erfasst hatte. Nach dem Krisenjahr 2009 kann man jedoch trotz vieler bestehender Bauprojekte nicht mehr von einem Boom reden. Erholt hat sich der Bausektor zwar und weist auch steigende Zahlen auf, doch bisweilen kann er nicht das Vorkrisenniveau erreichen. In Dubai ist die Bauwirtschaft im Jahr 2012 mit -4,1 % deutlich geschrumpft, Abu Dhabi dagegen gibt für 2012 das reale Wachstum der Baubranche mit 4 % an. Mit dem Gewinn der Expo 2020 kann Dubai jedoch wieder einen Anstieg in der Bauwirtschaft, wie auch in anderen Sektoren, erwarten. So soll bald in Dubai das zukünftig höchste Bürogebäude der Welt entstehen. 2013 wurde das neue Bauprojekt mit dem Namen Burj 2020 angekündigt.
Seit 2008 existieren Pläne für eine nachhaltigere und energieeffizientere Bauwirtschaft. Eingeleitet wurde die „grüne“ Trendwende durch den Auftrag Abu Dhabis für den Bau der CO2-freien Öko-Stadt Masdar und eine Anordnung des Regenten von Dubai, der die Einführung grüner Baustandards verlangte. Das hehre Ziel: Das Leben in den beiden Metropolen soll gesund, schadstofffrei und nachhaltig werden.
Energieeffizienz oder die Anwendung grüner Nachhaltigkeitskriterien waren bei Planung und Bau der Megaprojekte in Dubai oder Abu Dhabi bis dahin kaum thematisiert worden. Die vermeintlich im Überfluss vorhandene Energie sowie äußerst niedrige Strom- und Wasserkosten standen der Anwendung solcher Kriterien, beziehungsweise der zu ihrer Erreichung erforderlichen Technologien, bislang im Wege.
Im Zuge des weltweit wachsenden Bewusstseins für Klimaschutz und Energieeinsparung, wichtiger aber noch aufgrund der sich auch in den Golfemiraten abzeichnenden Stromknappheit, sind seit Anfang 2008 erste ernsthafte Anzeichen für eine vorsichtige Trendwende erkennbar. Regierung wie Industrie haben die Relevanz des „grünen Bauens“ erkannt und befinden sich im Prozess einer richtungsweisenden Formulierung von Industrie- beziehungsweise Nachhaltigkeitsstandards.
In Dubai existiert die Initiative eines 2006 gegründeten Green Building Council (GBC), das Teil eines internationalen, in den USA gegründeten Unternehmerverbandes ist, der sich die Anwendung und Fortentwicklung des US-Zertifizierungssystems „LEED“ (Leadership in Energy and Environmental Design) zum Ziel gesetzt hat. Das GBC ist dabei, die ursprünglich für die USA entwickelten LEED-Standards an die klimatisch völlig anderen Verhältnisse am Golf anzupassen. Mit der Ankündigung von grünen Baukriterien hat auch die Regierung Dubais das Thema Anfang 2008 aufgegriffen und eine 30-prozentige Energie- und Wassereinsparung bei allen Neubauten gefordert. Mitte 2013 wurden neue Kriterien zur Zertifizierung nachhaltiger Gebäude veröffentlicht. Um dieses Zertifikat zu erhalten, müssen Gebäude neben diesen neuen Kriterien ebenfalls die LEED-Kriterien erfüllen.
Mittel- bis langfristiges Problem sind die steigenden Preise für Strom und Wasser. Beobachter glauben, dass die VAE deren hohe Subvention nicht viel länger aufrechterhalten können und spürbare Abstriche machen müssen. Dennoch bestehen laut dem Energieminister der VAE, Suhail Mohammed Al-Mazroui, keine Intentionen, die Subventionen zu reduzieren. Daraus ergeben sich auf der einen Seite neue Chancen für Unternehmen, die im Bereich der Energieeffizienz spezialisiert sind, auf der anderen Seite aber auch Gefahren für die sich erholende Bauwirtschaft.
2.10 Tourismus
Die VAE sind das beliebteste Touristenziel am Golf und zählen weltweit zu den Top-20. Bis 2020 sollen die Besucherzahlen auf 20 Mio. pro Jahr steigen. Im ersten Halbjahr 2013 besuchten 5,5 Mio. Touristen die VAE. Zusätzlich wird 2020 anlässlich der Expo 2020 eine Besucherzahl von 25 Mio. erwartet.
Es gibt etwa 76.792 Hotelzimmer und auf Tagesbasis zu mietende Apartments in Dubai. Insgesamt müssen bis 2020 81.000 neue Hotelzimmer entstehen, um der hohen erwarteten Besucherzahl Herr zu werden. In den l etzten Jahren gab es eine Vielzahl an Projekten für neue Hotelanlagen, doch aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise konnten viele nicht realisiert werden. Nachdem sich die Wirtschaft nun langsam erholt hat, wurden einige Projekte wieder aufgenommen. Hinzu kommt Bawadi, ein Tourismuskomplex im neuen Stadtteil Dubailand, mit dem größtem Einkaufszentrum der Welt, der Mall of Arabia, sowie Freizeitparks, Museen, Theatern und Veranstaltungszentren. Geplant sind dort 51 Hotels mit 60.000 Zimmern und 1.500 Restaurants und Bars. Größte Luxusherberge ist das Asia-Asia mit 6.500 Zimmern.
Bislang sind die Hotels mit ca. 80 % bestens ausgelastet. Branchenkenner glauben allerdings, dass der Bedarf an Luxushotels schon bald gedeckt sein dürfte. Weiterhin steigen wird dagegen die Nachfrage nach preisgünstigeren Unterkünften mit drei oder vier Sternen. Mehrere internationale Ketten sind bereits eingestiegen.
So hat die französische Accor-Gruppe binnen weniger Jahre mehrere Dutzend neuer Hotels der Marken Ibis, Sofitel und Novotel eingerichtet, von denen viele 2013 eröffnet wurden. Weitere Eröffnungen sind 2014 geplant.
Für deutsche Unternehmen ist vor allem die Hotelausstattung ein interessantes Geschäft: Von der Zimmermöblierung, der Bettwäsche, der Barausstattung bis hin zu den beliebten Kronleuchtern sowie Restaurants und Küchen sind deutsche Unternehmen mit ihren Produkten bislang gut im Geschäft.
2.11 Vorbild für die Nachbarn
Die rapide Entwicklung in den VAE und insbesondere die des Emirats Dubai wird in der ganzen arabischen Welt und vor allem von den anderen Golfstaaten mit großem Staunen und mitunter auch mit Neid verfolgt. Mittlerweile aber eifern fast alle dem Erfolg des Nachbarn nach: Wolkenkratzer, riesige Shopping-Malls, künstliche Inseln werden auch in Katar, Bahrain, Kuwait, Oman sowie in Saudi-Arabien gebaut. Alle Länder pochen dabei auf eine eigenständige Entwicklung, schielen aber laufend nach Dubai und Abu Dhabi, kopieren Ideen und lernen, zumindest teilweise, von dort gemachten Fehlern. Dabei dürften sich die Wirtschaftszentren von Katar, Bahrain, Kuwait und Oman allerdings wohl nur als Satellitenstädte des Vorreiters VAE behaupten können.
Anders Saudi-Arabien: Dort hat die Regenten-Familie mit großem Staunen und wohl auch Argwohn die rapiden Veränderungen in den anderen Golf-Staaten erst einmal zur Kenntnis genommen. Dass andere in der Welt leuchtende und blühende Städte bauen – bis vor wenigen Jahren hätte dies die saudi-arabische Regenten-Familie wenig beeindruckt.
Dann kamen am 11. September 2001 die Terroranschläge in den USA und westliche Auslandsreisen wurden für arabische Passinhaber weniger vergnüglich und mitunter zur Demütigung. Schneller als alle anderen erkannten die VAE die sich daraus ergebende Marktlücke und vermarkten sich seitdem beim reichen Nachbarn geschickt als alternatives Reiseziel: Wer Luxusgüter sucht oder mit seinen Kindern mal im Schnee spielen möchte, muss nicht mehr bei westlichen Botschaften um Besuchervisa Schlange stehen, die Emirates-Mall in Dubai bietet zum Beispiel alles unter einem Dach, einschließlich eines deutschen Luxushotels. Auch für die Schätze des Louvre oder des Guggenheim-Museums braucht bald niemand mehr die Arabische Halbinsel zu verlassen: ein Besuch von Abu Dhabi reicht. Wichtiger noch: Arabische Unternehmer zeigen, dass sie zu baulichen Welthöchstleistungen fähig sind.
3. Immobilienerwerb durch Ausländer

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