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Was du in deinem Energiefeld eingespeichert hast,
zeigt sich den anderen Menschen in ihrem Bauchgefühl.
Alle Menschen spüren intuitiv, wenn dein innerstes Fühlen nicht mit deinem äußeren Handeln übereinstimmt. Dadurch entsteht eine Ausstrahlung, die etwas diffus und beinahe benebelnd undurchsichtig erscheint. Man bekommt das Gefühl, der Mensch möchte etwas von sich zurückhalten und unerwünschte Wesenszüge verstecken. Mögen andere Menschen auch nicht direkt erkennen, welchen Aspekt du vor ihnen verbergen willst, indirekt werden sie dennoch erkennen und fühlen können, dass es in deinem Wesen einige Schattenstellen gibt, durch die du so manches zu verbergen versuchst. Denn gleichgültig, welchen Gedanken du denkst und welches entsprechende Gefühl dadurch in dir verursacht wird, es zeigt sich stets sofort in deinem Energiefeld und ist von anderen Menschen spürbar und erfahrbar.
Du kennst das sicherlich aus der Beobachtung von anderen Menschen. Wann hast du jenseits ihrer Sprache ein stimmiges, wann ein unklares, verwaschenes Gefühl? Ebenso wie du es deutlich wahrnehmen kannst, wenn jemand wahre Freude empfindet, kannst du auch erkennen, wenn jemand äußerlich lächelt, innerlich jedoch betrübt ist. Du spürst im Feld deines Gegenübers, wenn dessen Ausstrahlung etwas anderes sagt als seine Worte – sobald du beginnst, wirklich darauf zu achten.
Und zu verbergen haben wir zum jetzigen Zeitpunkt alle noch etwas. Im Besonderen sind das die Wesenszüge, Eigenheiten oder Interessen, die wir für uns selbst als ungenügend oder unpassend erachten. Von denen wir nicht wissen, wie sie ein stimmiger Teil unseres Gesamtbildes werden könnten. Dafür schämen wir uns. Doch haben alle deine Seelenanteile ihren Sinn und führen dich zu den größeren Zusammenhängen deines Lebens. Manches Mal kannst du das Gesamtbild eben nur noch nicht erkennen.
Erst wenn du dich in all deinen Facetten zeigst,
wird man wirklich erkennen können, wer du bist.
Mach dir also bewusst, dass jeder Einzelaspekt in dir maßgeblich zur Gesamtwirkung deiner Person beiträgt. Die Details machen das Gesamtbild erst aus. Und dieses Gesamtbild bestimmt deine äußere Wirkung.
Das Gesamtbild ist entscheidend
Je nachdem, wie ausgeglichen und bereinigt du in den einzelnen Aspekten deines Wesens durch die Welt gehst, hast du die Fähigkeit, bestimmte Arten von Menschen, Situationen und Dingen anzuziehen.
Doch mögen auch noch so viele wegweisende Anteile deines Wesens ausgeglichen sein, es gibt gewisse Faktoren, ohne die die Gesamtbilanz deiner Ausstrahlung nicht auskommen kann. Eine ausgewogene und harmonische Ausstrahlung entsteht nur dann, wenn sich die Energie des „Wollens“ und „Festhaltens“ nicht mehr in den Vordergrund drängt. Das ist für uns meist sehr ungewohnt – denn wie könnten wir etwas erreichen, wenn wir das nicht „wollen“? Nicht das „ich will“, sondern die absolute Hingabe an dich selbst als Gesamtheit aller deiner zu dir gehörenden Puzzleteile ist die Zauberformel, die dir Zufriedenheit, Glück und beständigen Erfolg bringt. Denn hier beginnst du zu erkennen, was auch ungewollt, ganz wie von selbst, wirklich zu dir passt. Es sind die Dinge und Menschen, die von sich aus in deine Richtung streben, um sich mit dir verbinden zu können.
Folgst du dabei deiner eigenen Intuition, resultiert daraus ein immer deutlicher werdendes Fühlen deiner Lebensintention. Dieser Intuition kannst du aber nur dann stimmig folgen, wenn du es wagst, nicht mehr festzuhalten, was im Grunde nicht wirklich zu dir gehört. Denn so eröffnest du Raum für das, was wirklich passt.
Dein unbedingtes Wollen hindert dich zuverlässig daran,
deine Lebensintention zu erkennen.
Je geringer die Abweichung deiner wahren seelischen Intention und der daraus entstehenden Gefühle zu deinen gesprochenen und gedachten Worten und entsprechend zu deinem äußeren Ausdruck ist, umso ehrlicher, vertrauensvoller und liebenswürdiger wird deine Ausstrahlung sein. Entsprechend offen müssen dir andere begegnen und dich als einen Menschen zu schätzen wissen, der innere Sicherheit ausstrahlt und Wohlgefühl vermittelt. Folglich sind die Reaktionen auf einen solchen Menschen begründetes Vertrauen, das nachhaltig wirkt und sich auf deinem Weg in Form von positiven Begegnungen abzeichnet!
Wahre Berührung heilt dich auf allen Ebenen. Und berührt werden kannst du nur, wenn du endlich deine eigene Wahrheit zeigst, auslebst und in die Welt einfließen lässt. Nur dann kann dir diese Wahrheit auch von außen wieder begegnen. ln Form von Begegnungen, Menschen und Situationen, die sich anfühlen wie eine äußere Erweiterung deiner innersten Essenz. Einem magisch anmutenden Gefühl von Übereinstimmung. Wenn dann endlich deine innere und deine äußere Welt dieselbe Geschichte erzählen, kannst du wahre Zufriedenheit empfinden.
Wende deinen Blick nach innen
Im Grunde kannst du dich jetzt schon viel bestimmter und präziser spüren, als du es dir die meiste Zeit zugestehst. Die Antworten deines wahren inneren Wesens stehen in deinem Inneren wie zur Abholung bereit und warten nur darauf, wahrgenommen zu werden.
Dabei ist es nicht wirklich hilfreich, allen Gefühlen, die in dir auftauchen, und allen Situationen, in die du scheinbar hineingerätst, eine äußere Ursache zu geben. Fühlst du dich deinen eigenen Gefühlen noch immer auf eine Weise ausgeliefert, die dir den Eindruck vermittelt, es seien Vorgänge, die außerhalb von dir geschehen und eigentlich gar nicht zu dir gehören? Auf die du kaum Zugriff hast und die du eigenständig nur wenig zufriedenstellend verändern kannst? Die meisten Menschen unternehmen deshalb oft nicht einmal den Versuch, ihre Gefühle wirklich zu erfassen und deren feinstofflichen Ursprung zu erkunden. Schlicht, weil wir in unserem System nicht eingespeichert haben, dass es in solchen emotionalen Augenblicken zunächst wichtig wäre, sich bewusst Zeit zu nehmen, um die eigene Energie in Ordnung zu bringen.
Wir tendieren vielmehr in Gefühlsdingen dazu, zunächst an den äußeren Gegebenheiten zu manipulieren oder die unliebsamen Gefühle zu unterdrücken. Ich verwende dabei den Begriff „manipulieren“, da er am deutlichsten beschreibt, was vor sich geht.
Die äußere Lebenserscheinung, die dir begegnet, ist eine wunderbar detailgenaue Verbildlichung der Informationen, die du in deinem Energiefeld trägst. Du aber bist derjenige, der diese Daten in seinem Feld abgelegt und gespeichert hat. Somit bist also auch du dafür verantwortlich, dem Ganzen die Möglichkeit zu geben, eine harmonischere Geschichte abzubilden, die dir absolut entspricht.
Möglicherweise bist du also jetzt dazu bereit, einen inneren Ursprung deiner Gefühle zu erkennen und zu erlauben. Denn einfach alles beginnt in deinem Inneren! Dein Erfolg und dein Misserfolg, deine Fähigkeit zu Liebe sowie dein Unmut. In dir wohnt ein schon immer vorhandenes Grundvermögen, dich selbst zu formen. Es ist die größte Macht, die du in dir zur Verfügung hast.
Was wäre, wenn du dich damit augenblicklich dazu befähigen würdest, wahrhaft etwas an deinen Gefühlen und damit auch in deinem Leben zu verändern? Ganz in deinem Sinne, in deinem Tempo und unter Beachtung der wahren Beweggründe deiner Seele.
Finde Zugang zu deinem feinstofflichen Ich
Hast du einmal erfahren, wie sich die Schwingung deines eigenen Seelenwesens anfühlt, wirst du diese wunderschöne Erfahrung nie wieder vergessen. Und immer wieder danach suchen.
„Endlich“ … das löst den unangenehmen Moment ab, da du noch wippend in deiner Meditationshaltung auf die Erlösung deiner inneren Anspannung gewartet hast. Plötzlich sinkst du ganz tief in dich hinein und stellst verwundert fest: Hier herrscht eine Art von Ruhe, die man nicht nur gut aushalten kann, nein, sie berauscht sogar und zieht dich immer tiefer in dich hinein. Um dich herum wird es ruhig und bezaubernd klar.
Auf einmal vergisst du Gedanken wie „wann bin ich endlich da?“ und „wie fühlt es sich überhaupt an, da zu sein?“. Du erkennst ganz deutlich, dass du diesen inneren Zustand erreicht hast, der dich dazu befähigt, tatsächlich etwas in und an dir zu verändern. Du hast plötzlich Zugang und Zugriff auf dich selbst.
Wenn deine Frage – welche auch immer es war – plötzlich unwichtig wird und du sie ab jetzt nicht mehr stellst, weißt du, dass du angekommen bist. In diesem Fall bei dem Gefühl, dass du deinen innersten Punkt erreicht hast.
Kontaktiere dich selbst
Doch wie gelangt man an diesen Ur-Punkt? In den seltensten Fällen gelingt dir etwas Neues auf Anhieb. Beginnst du eine neue Tätigkeit oder ein neues Hobby, so erwartest du kaum von Beginn an, ein fließend funktionierendes Gefühl dabei zu haben. Du hast dir vorher lebhafte Bilder davon gemacht, wie sich das Neue wohl anfühlen mag. Egal, ob du Fotografieren, Tanzen, Kochen oder Programmieren lernen möchtest: Zu Beginn erschaffst du dir stets ein inneres Bild davon, diese Fähigkeit bereits ausgebildet zu haben. Zieht dich diese innere Vorstellung genug an, beginnst du damit zu experimentieren, zu üben oder Unterricht zu nehmen. Du bist bereit, eine Weile in dieses Neue einzutauchen und dessen Komponenten erst einmal kennenzulernen.
Hast du also nicht schon immer diesen Zugriff auf dein Energiefeld und dein inneres Wesen gehabt, so gib dir bitte etwas Zeit, um an diesen machtvollen Ort zu gelangen, den du aktiv so verändern kannst, dass es dir zu deinen Zielen verhilft. Oder dich vielleicht erst einmal dazu animiert, deine gesetzten Ziele noch einmal zu überdenken.
Feinsinniges Erspüren ist von jedem erlernbar,
doch wie alles andere benötigt es
auch Sorgfalt, Hingabe und Zeit.
Schritt für Schritt – so einfach mutet es an und ist doch so wirkungsvoll. Drei kleine Worte, die bei vielen Menschen eine große Wirkung entfalten. Entwicklung geschieht immer Schritt für Schritt! Versuche nicht, alles gleichzeitig in Händen, Geist und Gefühl zu halten. Unter einem solchen Gewicht würde sich jeder belastet fühlen und sich be-schweren. Du musst nicht das Gewicht deines Lebens tragen – dein Leben trägt sich selbst. Es ist wie eine eigenständige Wesenheit, die dich umgibt. Du hingegen bist dazu da, es zu beobachten und in den richtigen Momenten die richtigen Fäden zu ziehen. Hierfür musst du erfühlen können, wann der rechte Zeitpunkt ist, was als Nächstes anzupacken ist und mit welchem inneren Gefühl es idealerweise zu tun ist. Doch dazu später mehr.
Interessanterweise beschreiben viele Menschen ihr Lernen, ihre innere und äußere Entwicklung und ihren Fortschritt in drei mehr oder weniger bewegungsreichen Phasen, in denen vielleicht auch du dich wiedererkennst. Und vielleicht unterstützt es dich zu wissen, dass es auch anderen Menschen so ähnlich ergeht wie dir.
Die Faszination des Neubeginns
Wir lieben Veränderung, wenn wir vorher wissen, was auf uns zukommt. Es ist das Gefühl einer wunderbaren Vorahnung. Intuitiv wünschen wir uns, durch jedes neue Element in unserem Leben ein weiteres Puzzleteil unseres Gesamtlebensbildes aufzudecken, um irgendwann das Gesamtbild „Ich“ zufrieden erkennen zu können. Und es dann loszulassen.
Du erhoffst dir also, einen weiteren Aspekt deines eigenen Wesens erleben zu können, sodass immer mehr Anteile deiner Persönlichkeit ins Licht treten und gesehen werden können. Deswegen stellst du dir bei den meisten Dingen auch die Frage: „Ist das wirklich meins?“. Und genauso ist es auch, wenn du es zulässt. Du folgst den Dingen, die stimmen, damit sie dich immer näher zu dir selbst führen.
Hast du so ein „Meins“ gefunden, gibst du zu Beginn Hingabe, Kraft und Zeit hinein. Die ersten Schritte ergeben sich meist recht zügig. Und das stellt dich innerlich zufrieden. Du hast etwas Neues gelernt, kannst es anfassen und begreifen, zeigen und besprechen.
Beispielsweise nimmst du deine neue Kamera in die Hand und hast gelernt, den Auslöser zu bedienen. Sehr einfach. Und mit dieser Funktion kannst du bereits alles aufnehmen. Folgen physische neue Funktionen aufeinander, so haben wir das Gefühl, etwas ginge voran. Doch ist das tatsächlich so?
Oder geschieht nicht viel mehr in einer Phase, die erst danach kommt? In der wir uns tiefer einarbeiten und alle Facetten genauer zu betrachten beginnen? Wir lernen vielleicht nicht nur, die Kamera zu bedienen, sondern auch das, was darum herum von Bedeutung ist. Die Komposition, das Verhältnis von Nähe und Ferne, das Licht und vieles mehr. Hier lernen wir wie bei allen Dingen, dass es einerseits um die Sache selbst, andererseits auch um die einwirkenden Begleitbedingungen geht, damit es wirklich gut wird. Das kann jedoch eine ganze Weile dauern.
Zu Beginn empfindest du linear verbundene Teil-Aspekte.

Ein vernetzendes Grundgefühl erzeugt später wahres Verständnis in dir.
In dieser Phase geben viele auf, da oft keine äußere Entwicklung und auch kein schneller Erfolg zu sehen sind. Eventuell sogar nicht einmal ein inneres Gefühl von Erfolg. Doch etwas ganz besonders Wichtiges geschieht in dieser Phase: Das Gelernte wird im Inneren bewegt und im Gefühl gefestigt. Es entsteht ein unverzichtbares Grundgefühl zur Fähigkeit selbst.
Die innere Dimension von Wissen
Geh mit wohlwollendem Wissen durch diese Phase und genieße das Dahinsegeln! Es bereitet dich bestens auf alles Weitere vor. Die Einzelteile des Gesamten werden in dieser Phase zusammengesucht.
Um deine Fähigkeiten wirksam entwickeln zu können,
musst du zunächst bereit sein, allmählich ein Grundgefühl
für diese Sache entstehen zu lassen.
Und wahrscheinlich ist es bei dir wie bei vielen anderen auch wichtig, in dieser Zeit einmal zu hören: Gib nicht auf! Kein sichtbarer Erfolg ist nicht gleich kein Erfolg. Denn viele Aspekte äußeren Könnens entstehen allmählich mithilfe deiner inneren Intelligenz. Selbst wenn du eine Weile nichts für eine bestimme Angelegenheit tust, die du lernen möchtest, bewegst du doch deren Inhalte in deinem Inneren. So können sie unbewusst wachsen und sich in deinem Gefühl formen. Diese Phase ist ungemein wichtig; aus ihr entstehen letztendlich Sicherheit und Kompetenz. Auf diese Weise generierst du ein Gesamtgefühl zu deiner Tätigkeit. Und nur dann gelangst du an einen Punkt, an dem du die Sache mit einem Mal – scheinbar „plötzlich“ – begriffen hast. Du hast jetzt durch das Gefühl die Sache durchdrungen und verstanden. Nur so kannst du die Fähigkeit später immer wieder abrufen.
Nimm als Beispiel, wie du ans Radfahren denkst. Du stellst dir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vor, wie du Pedal für Pedal die Runden drehst, den Lenker festhältst und die Richtung bestimmst. Nein, du tauchst in das Gefühl, in ein Bild ein, wie du etwa an einem sonnigen Tag im Park durch üppiges Grün fährst und sanfte Kurven vorbei an schönen Bäumen ziehst. Etwas ganz anderes ist es natürlich, wenn du gerade erst Radfahren lernst. Dann denkst du Punkt für Punkt noch an Treten, Richtung fixieren und das Fahrrad in Balance halten.
Ebenso verhält es sich mit deiner meditativen Ebene. Willst du wirklich etwas in dir und deinem Leben verändern, wird es wahrscheinlich eine Weile dauern, bis du vollständig in das Gefühl eintauchen kannst, dich selbst im Ganzen erfassen zu können.
Wenn deine Gedanken und deren Inhalte dann als Gefühl ein Zuhause in dir gefunden haben, kannst du sie immer wieder abrufen. Oftmals ist dann dein inneres Visualisieren deinen äußeren Fähigkeiten schon einen Schritt voraus. Wie ist das gemeint?
Die Trägheit der sichtbaren Welt
Du kannst deine Fähigkeiten bereits innerlich fühlen, bevor sie im Äußerlichen eingesetzt werden. Beispielsweise kannst du den Tanzschritt, die Bewegung, die Drehungen bereits innerlich sehr klar und deutlich fühlen und ablaufen lassen, bevor du sie tatsächlich ausführen kannst. Dein Körper, deine Kombinationsfähigkeit und deine Leistung ziehen dann Schritt für Schritt deiner inneren Entwicklung nach. Ganz gleich, für welchen Bereich, dieses Prinzip gilt für alles. Wenn du dir wirklich Fähigkeiten aneignen willst, ist die Basis dafür eine Art Allgemeinverständnis-Gefühl. Selbst in technischen Bereichen musst du zunächst ein Grundgefühl für Abläufe und Strukturen entwickeln, damit du neue Aufgaben oder Probleme lösen kannst. Denn Wissen allein genügt nicht, erst das zugehörige Gefühl fügt die Teile zusammen und macht sie lebendig. Selbst Programmierer beschreiben sich oft selbst als Künstler und Entwickler oder Konstrukteure entdecken die gefühlte Schönheit in funktionierenden Abläufen und stimmigen Details. Doch das geschieht erst, wenn man sich eingearbeitet und vor allem: in die Materie eingefühlt hat.
Erahnen kann man dieses Gefühl oft erst, wenn man selbst darin eintaucht und erkennt, dass die Antwort bereits in einem steckt, noch bevor man sie abholt. Was darauf folgt, ist wundervoll. Ein Tun, ohne über das Tun nachzudenken. Das Gelernte wird zum Instrument, um dich auszudrücken. Hier beginnst du, vom Ergebnis aus zu denken, da du bereits die Fähigkeiten besitzt, um dorthin zu gelangen. Meistens entsteht dieses wunderbare Flussgefühl ganz plötzlich. Auf einmal ist es da und du kannst es tatsächlich greifen. Du bist damit eingetaucht in das Wesen der Sache selbst.
Ganz ähnlich verhält es sich bei deinem Zugang zu deinem „feinstofflichen Ich“. Manche Testung wird dir sehr schnell gelingen, andere wiederum brauchen eben eine gewisse Kontinuität und Übung, um sich in dir festigen und auswirken zu können.
Habe etwas Geduld. Es wird sich für dich lohnen.
Den meisten Menschen fällt es sehr leicht, stimmige Entscheidungen zu erkennen, richtige Zeitpunkte zu erspüren und Personen zu fühlen, die wirklich tief gehen, sobald sie dafür ein geeignetes Testsystem in sich angelegt haben. Etwas herausfordernder gestaltet sich oftmals das Annehmen dieser inneren Antworten und die tatsächliche äußere Umsetzung. Wir verändern uns eben ungern in eine Richtung, von der wir nicht wissen, wohin sie uns führen wird. Besonders dann nicht, wenn wir bereits etwas um und bei uns haben, das sich schon „ganz in Ordnung“ anfühlt.
Finde wahre innere Stärke
Das Erkennen, ob etwas stimmig ist, wird also weniger die Schwierigkeit für dich sein. Viel eher, und das ist bei fast allen Menschen so, die Akzeptanz, der Mut und die Hingabe an diese deutlichen inneren Antworten, die immer stärken werden, sobald du den Impuls gibst, dass du sie verstärkt wahrnehmen und einbinden möchtest. Es ist das neu entstehende Vertrauen in deinen ganz eigenen, von innen heraus gestalteten Weg. Indem du dich mit positiven Gedanken und Gefühlen füllst und dir bewusst bist, dass du allen Situationen, in die du gerätst, mit deiner sanftmütigen inneren Stärke und Mitgefühl begegnen und sie mit offenem Wesen entgegennehmen kannst.
Wenn du immer wieder für dein inneres Ganzsein, dein Grundgefühl zu dir selbst sorgst, schaffst du so eine innere Basis, die dir durch nichts im Außen wieder genommen werden kann. Und selbst wenn, dann weißt du, wie du dich selbst wieder stärken, heilen und ganz werden lassen kannst. Du kannst nicht für alle Situationen gewappnet sein, die dir begegnen mögen, das würde nur in Härte und Abwehr dir selbst und anderen gegenüber enden, was allen Fluss zum Stocken bringen würde.
Du kannst nicht auf jeden Schmerz vorbereitet sein.
Doch du kannst dir einen fließenden inneren Zustand erschaffen, der dich so sehr ganz fühlen lässt, dass du die Fülle und das „Immer-Mehr“ nicht mehr im Außen suchen musst.
Denn Unabhängigkeit entsteht nur, wenn du weißt, dass du mit allem umgehen kannst, das dir begegnet. Schaffe also innere Sicherheit. Und zwar nicht durch Härte und Abwehr, sondern durch die Bereitschaft hinzusehen und hineinzuspüren, was deiner Wahrheit tatsächlich entspricht.
Diese Unabhängigkeit führt dazu, dass du allen Geschehnissen direkt aus deinem Zentrum heraus begegnen kannst und dir genau die Dinge und Menschen über den Weg laufen, die zu deiner persönlichen Energiestruktur passen. Die dich also wohlfühlen lassen und mit denen etwas Stimmiges und Schönes entstehen kann.
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