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Aus dem Nebel, der vom Tal her zieht, fällt mit einemmal ein Morgenlicht, nicht gleißend, nicht blendend, aber doch ein Aufleuchten ist es, ein Scheinen, fremdartig und unwirklich, als käme es nicht von der Sonne. Am schweigsamsten von allen ist der alte Wasenmeister, der etwas abseits alleine auf einem Kübel hockt. Im Schutz der Dunkelheit wird er den Selbstmörder Klausert für seinen Frevel büßen lassen und ohne Totenmesse beim kleinen Gehölz hinter der Friedhofsmauer verscharren müssen, außerhalb der geweihten Erde, mit dem Gesicht nach unten und als Bann mit einem großen Eisen beschwert.
Dann findet einer, als sie die nassen Schläuche rollen und die Hoffnung beim weiteren Suchen längst aufgegeben haben, hinter einer Wegkurve das Kind verschreckt aber unversehrt im kleinen Chaisenwagen, den der Klausert vor seiner Tat spätnachts mit aufgespanntem Verdeck geschützt vor dem Feuer ins feuchte Mergelloch gestellt hat. Eingepackt in einen umgeschlagenen Soldatenmantel und dick in wollene Decken gehüllt hat es auf dem knopfgesteppten Lederpolster die ganze Zeit geschlafen.
Noch einmal kommt es, mittlerweile Waise, für kurze Wochen in die Kinderkammer im Hohrieder Bauernhaus. Es wäre dort zufrieden.
Aber dann waltet das Amt.
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