Der Bauch von Paris: mehrbuch-Weltliteratur

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Eine tiefe Mutlosigkeit befiel ihn. Er hätte am liebsten gebettelt. Sein alberner Stolz in der Nacht brachte ihn außer sich. Wenn er das Almosen von Frau François angenommen, wenn er nicht wie ein Blödling vor Claude Angst gehabt hätte, wäre er nicht mehr hier am Verröcheln zwischen diesen Kohlköpfen. Und er ärgerte sich vor allem, daß er sich nicht bei dem Maler über die Rue Pirouette erkundigt hatte. Jetzt war er allein und konnte auf dem Pflaster verrecken wie ein verlorener Hund.
Ein letztes Mal blickte er auf und betrachtete die Markthallen. Sie flammten in der Sonne. Ein großer Strahl drang hinten in den Eingang der überdachten Straße und durchbohrte die Masse der Hallen mit einem Säulengang von Licht; und prasselnd fiel auf die Fläche der Dächer ein glühender Regen. Das ungeheure Eisengebälk verschwamm, wirkte blau und war nur noch ein dunkler Schattenriß auf den Flammen der Feuersbrunst im Osten. Oben entzündete sich ein Fenster. Ein Tropfen Helligkeit rollte an den schrägen breiten Zinkblechplatten bis zu den Dachrinnen hinab. Das war jetzt eine in fliegendem Goldstaub brodelnde Stadt. Das Erwachen war angewachsen vom Schnarchen der Gemüsebauern, die unter ihren Mänteln dalagen, bis zum lebhafteren Wirbel der eintreffenden Waren. Die ganze Stadt zog jetzt die Gitter hoch; das Straßenpflaster summte, die Hallen dröhnten. Alle Stimmen setzten ein – man möchte sagen – in einem meisterhaften Erstrahlen dieses Tonsatzes, den Florent seit vier Uhr morgens im Dunkel sich dahinschleppen und anschwellen hörte. Rechts, links, von allen Seiten brachte Versteigerungsgekreisch die spitzen Töne der Pikkoloflöte in die dumpfen Bässe der Menge. Das war beim Seefisch, das bei der Butter, das beim Geflügel, das beim Fleisch. Glockenläuten wehte herüber, und hinterdrein bebte das Murmeln der Märkte, die geöffnet wurden. Rings um Florent setzte die Sonne das Gemüse in Flammen. Er erkannte das zarte Aquarell der bleichen Morgendämmerung nicht mehr wieder. Die weiter gewordenen Herzen des Salats brannten. Die Tonleiter des Grüns rauschte in strotzender Pracht. Die Möhren bluteten; die Rüben wurden weißglühend in diesem sieghaften Brand. Links von Florent stürzten noch immer Fuhrwerke mit Kohl unter ihrer Last fast zusammen. Er wandte den Blick und sah in der Ferne Rollwagen, die unaufhörlich aus der Rue Turbigo einmündeten. Das Meer stieg weiter. Er hatte es an seinen Knöcheln gefühlt, dann an seinem Bauch; jetzt drohte es, ihm über den Kopf zu gehen. Geblendet, ertränkt, mit sausenden Ohren und den Magen zermalmt von allem, was er gesehen, und neue unendliche Tiefen von Nahrung ahnend, bat er um Gnade, und ein wahnsinniges Weh ergriff ihn, so Hungers zu sterben in diesem vollgefressenen Paris, in diesem funkelnden Erwachen der Markthallen. Große heiße Tränen quollen aus seinen Augen.
Er war in einen breiteren Gang gekommen. Zwei Frauen, eine kleine Alte und eine lange Dürre, gingen plaudernd an ihm vorbei zu den Hallen.
»Sie wollen Ihre Einkäufe machen, Mademoiselle Saget?« fragte die lange Dürre.
»Oh, Madame Lecœur, wenn man so sagen kann ... Sie wissen ja, eine alleinstehende Frau. Ich lebe von nichts ... Ich wollte einen kleinen Blumenkohl kaufen, aber alles ist so teuer ... Und was kostet heute die Butter?«
»Vierunddreißig Sous ... Ich habe sehr gute. Wenn Sie zu mir herankommen wollen ...«
»Ja, ja, ich weiß nicht, ich habe noch ein bißchen Fett ...«
Mit einer übermenschlichen Anstrengung folgte Florent den beiden; er erinnerte sich, den Namen der kleinen Alten von Claude in der Rue Pirouette gehört zu haben, und nahm sich vor, sie anzureden, wenn sie die lange Dürre verlassen hätte.
»Und Ihre Nichte?« fragte Fräulein Saget.
»Die Sarriette tut was ihr gefällt«, antwortete Frau Lecœur bitter. »Sie wollte sich selbständig machen. Das geht mich nichts mehr an. Wenn die Männer sie dann ausgenommen haben, wird sie von mir auch kein Stück Brot bekommen.«
»Sie waren so gut zu ihr ... Sie müßte doch Geld verdienen; Obst bringt in diesem Jahr immerhin etwas ein ... Und Ihr Schwager?«
»Ach der ...!« Frau Lecœur kniff die Lippen zusammen und schien nichts weiter sagen zu wollen.
»Immer noch derselbe, wie?« fuhr Fräulein Saget fort. »Ist mir schon der Richtige ... Ich habe mir sagen lassen, daß er sein Geld in einer Weise durchbringt ...«
»Weiß man denn, ob er sein Geld durchbringt?« entfuhr es Frau Lecœur. »Ein Geheimniskrämer ist er, ein knickeriger Kerl, ein Mann, sehen Sie, Mademoiselle, der mich eher verrecken ließe, als daß er mir hundert Sous leihen würde ... Er weiß sehr gut, daß Butter ebenso wie Käse und Eier in dieser Jahreszeit nicht gehen. Er dagegen kann soviel Geflügel verkaufen, wie er will ... Na, nicht ein einziges Mal hat er mir seine Hilfe angeboten. Ich bin zu stolz, etwas anzunehmen, verstehen Sie, aber ich hätte mich doch darüber gefreut.«
»Ach, da ist ja Ihr Schwager«, bemerkte Fräulein Saget leise.
Die beiden Frauen drehten sich um und blickten jemandem nach, der den Fahrdamm, überquerte und in die große überdachte Straße ging.
»Ich habe es eilig«, murmelte Frau Lecœur. »Ich habe meinen Stand allein gelassen. Außerdem will ich nicht mit ihm reden.« Auch Florent hatte sich unwillkürlich umgedreht. Er erblickte einen kleinen, untersetzten, vergnügt aussehenden Mann mit grauen, bürstenartig geschnittenen Haaren, der unter jedem Arm eine fette Gans trug, deren Kopf herunterhing und ihm beim Gehen gegen den Schenkel schlug. Und plötzlich machte Florent vor Freude eine Handbewegung, und seine Müdigkeit vergessend, lief er hinter dem Mann her. Als er ihn erreicht hatte, rief er:
»Gavard!« und klopfte ihm auf die Schulter.
Der Mann hob den Kopf, musterte mit überraschter Miene diese lange schwarze Gestalt, die er nicht wiedererkannte. Mit einem Male rief er dann in höchster Überraschung:
»Sie! Sie! Wie, Sie sind das!« Beinahe hätte er seine fetten Gänse fallen lassen. Er konnte sich nicht beruhigen. Als er aber seine Schwägerin und Fräulein Saget gewahrte, die von weitem neugierig dieser Begegnung beiwohnten, begann er weiterzugehen und sagte: »Wir wollen hier nicht stehenbleiben, kommen Sie ... Es gibt zu viele Augen und Zungen.«
Und in der überdachten Straße sprachen sie miteinander. Florent erzählte, daß er in der Rue Pirouette gewesen war. Gavard fand das sehr komisch; er lachte viel und berichtete, daß Florents Bruder Quenu umgezogen sei und ein paar Schritt weiter in der Rue Rambuteau gegenüber den Markthallen seinen Fleischerladen wieder eröffnet habe. Ungeheuren Spaß machte es ihm, zu hören, daß Florent während des grauen Morgens mit Claude Lantier herumgelaufen war, diesem komischen Kauz, der ausgerechnet der Neffe von Frau Quenu war. Er wollte Florent sogleich zu dem Fleischerladen bringen. Als er dann erfuhr, daß Florent mit falschen Papieren nach Frankreich zurückgekehrt war, setzte er allerlei geheimnisvolle und ernste Gesichter auf. Er wollte in fünf Schritt Abstand vor ihm gehen, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Nachdem sie die Geflügelhalle durchschritten hatten, wo er seine beiden Gänse in seinem Stand aufhängte, überquerte er die Rue Rambuteau, immer gefolgt von Florent. Dort wies er ihm in der Mitte des Fahrdamms mit einem Augenzwinkern einen großen und ansehnlichen Fleischerladen.
Die Sonne fiel schräg in die Rue Rambuteau und entflammte die Häuserfronten, zwischen denen der Eingang zur Rue Pirouette ein schwarzes Loch bildete. Am anderen Ende stand ganz golden wie ein riesiger Reliquienschein im Sonnenstaub das große Kirchenschiff von SaintEustache. Und mitten durch die lärmende Menge rückte von der Straßenkreuzung her in einer Linie und mit regelmäßigem Besenschwingen ein Heer von Straßenfegern vor, während Kehrichtsammler mit der Forke den Unrat in Karren warfen, die alle zwanzig Schritt mit einem Klirren hielten, als werde Geschirr zerschlagen. Aber Florent achtete nur auf den großen offenen und in der aufgehenden Sonne flammenden Fleischerladen.
Der Laden bildete fast die Ecke der Rue Pirouette. Es war eine Freude, ihn anzusehen. Er lachte ganz hell mit lebhaften Farbtupfen, die im Weiß des Marmors sangen. Das Schild, auf dem in einer Umrahmung von Zweigen und Blättern, auf mattem Grund gezeichnet, in großen goldenen Lettern der Name QUENUGRADELLE leuchtete, war eine mit Glas überdeckte Malerei. Die beiden Seitenfüllungen des Ladenfensters, gleichfalls bemalt und unter Glas, stellten pausbäckige Amoretten dar, die inmitten von Schweinsköpfen, Koteletts und Würstchengirlanden spielten; und diese mit Schnörkeln und Rosetten geschmückten Stilleben waren von einer so aquarellähnlichen Zartheit, daß das rohe Fleisch dazwischen rosige Tönungen von Konfitüren annahm. In dieser lieblichen Umrahmung war die Auslage aufgebaut. Alles war auf Unterlagen aus zurechtgeschnittenem feinem blauem Papier gebettet; stellenweise verwandelten sinnreich angeordnete Farnblätter einzelne Teller in Sträuße, die von Grün umgeben waren. Es war eine Welt von guten Dingen, von saftigen Dingen, von fetten Dingen. Zunächst stand ganz unten an der Scheibe eine Reihe Töpfe mit feingehacktem und in Schmalz gebratenem Schweinefleisch, dazwischen Töpfe mit Mostrich. Oberhalb davon kamen ausgebeinte Geflügelkeulen mit ihrem hübsch runden Gesicht, gelb wie geriebene Brotrinde, und ihrem in einen grünen Pompon auslaufenden Beinstück. Dann folgten die großen Platten: die nappierten Straßburger Zungen, die mit der roten Glasur ihrer Haut blutig wirkten neben den bleichen Würstchen und Schweinefüßen; die schwarzen, wie gutmütige Nattern zusammengerollten Blutwürste; die paarweise aufeinandergestapelten, vor Gesundheit strotzenden Bratwürste; die Dauerwürste, die in ihrem Silberornat steifen Kirchensängern glichen; die Pasteten, die noch ganz warm waren und die Fähnchen ihrer Etiketts trugen; die dicken Schinken, die großen gefrorenen Stücke Kalb und Schwein, deren Gelee durchsichtig wie Zuckerkandis war. Ferner standen da geräumige Schüsseln, auf deren Boden Fleischstücke und Gehacktes in geronnenem Fett schlummerten. Zwischen die Teller und Platten waren auf der Unterlage aus blauem zurechtgeschnittenem Papier Gefäße mit eingemachten Früchten, mit durchgeseihter Kraftbrühe, eingelegten Trüffeln, Schüsseln mit Gänseleber und schillernde Büchsen mit Thunfisch und Sardinen verstreut. Ein Kasten mit Milchkäse und ein anderer mit in Kräuterbutter angemachten und wieder ins Gehäuse gestopften Weinbergschnecken waren nachlässig in die beiden Ecken gestellt. Schließlich hingen ganz oben von einem Gestänge mit Wolfszähnen Ketten von Bratwürsten, Dauerwürsten und Zervelatwürsten symmetrisch herab und glichen Schnüren und Quasten reicher Wandbehänge, während dahinter Fettnetzstücke ihre Spitze, ihren Untergrund weißer und fleischiger Stickerei setzten, und dort auf dem letzten Aufsatz dieser Kapelle des Bauches wurde zwischen zwei Sträußen purpurner Gladiolen und inmitten der Fettnetzstücke der Prozessionsaltar gekrönt durch ein viereckiges, mit Muscheln verziertes Aquarium, in dem ständig zwei Goldfische schwammen.
Florent überrieselte ein Schauer; und in der Sonne erblickte er auf der Schwelle des Ladens eine Frau. Sie brachte eine Glückseligkeit mehr, eine handfeste und glückliche Fülle in all diese fette Fröhlichkeit. Es war eine schöne Frau. Sie nahm die Breite der Tür ein, war vollbusig in der Reife ihrer dreißig Jahre, jedoch keineswegs zu dick. Sie war soeben aufgestanden, und ihre glatten anliegenden, gleichsam gelackten Haare gingen ihr in schmalen, flachen Streifen über die Schläfen. Dadurch wirkte sie sehr eigen. Ihr friedliches Fleisch hatte jene weiße Durchsichtigkeit, jene feine rosige Haut von Menschen, die ihr Leben zwischen Fett und rohem Fleisch zu verbringen pflegen. Sie war sehr ernst, sehr ruhig und behäbig, hatte einen heiteren Blick und strenge Lippen. Ihr gestärkter, eng den Hals umschließender Leinenkragen, ihre weißen Ärmel, die ihr bis zu den Ellbogen reichten, und ihre weiße, die Schuhspitzen verbergende Schürze ließen nur Stückchen ihres schwarzen Kaschmirkleides sehen, die runden Schultern, die volle Büste, deren Korsett den Stoff aufs Äußerste spannte. In all dem Weiß brannte die Sonne. Aber obwohl sie mit dem blauschimmernden Haar, der rosigen Haut, dem strahlenden Glanz der Ärmel und der Schürze von Helligkeit durchtränkt war, blinzelte sie nicht, sondern nahm in seliger Gelassenheit mit sanften Augen und den überquellenden Markthallen zulachend ihr morgendliches Lichtbad. Sie erweckte den Anschein großer Ehrbarkeit.
»Das ist die Frau Ihres Bruders, Ihre Schwägerin Lisa«, meinte Gavard zu Florent. Er hatte sie mit einem leichten Nicken des Kopfes begrüßt. Dann ging er, weiterhin die peinlichsten Vorsichtsmaßregeln beobachtend, in den Hausflur, weil er nicht wollte, daß Florent durch den Laden eintrat, der allerdings leer war. Er war offenbar geradezu beglückt, sich in ein Abenteuer zu begeben, das er für gefährlich hielt. »Warten Sie«, sagte er. »Ich will sehen, ob Ihr Bruder allein ist ... Kommen Sie erst herein, wenn ich in die Hände klatsche.« Er stieß hinten im Flur eine Tür auf.
Als Florent aber hinter dieser Tür die Stimme seines Bruders vernahm, stürzte er mit einem Satz hinein. Quenu, der ihn geradezu anbetete, warf sich an seinen Hals. Wie Kinder umarmten sie sich.
»Donnerwetter! Du bist es!« stammelte Quenu. »Das hätte ich mir nicht träumen lassen, nein! Ich habe dich für tot gehalten! Noch gestern habe ich zu Lisa gesagt: ›Der arme Florent ...‹« Er hielt inne und rief, den Kopf in den Laden steckend: »He! Lisa! Lisa!« Dann, zu einem kleinen Mädchen gewandt, das sich in eine Ecke geflüchtet hatte: »Pauline, geh doch und hol deine Mutter.«
Aber die Kleine rührte sich nicht. Es war ein prächtiges Kind von fünf Jahren mit einem vollen runden Gesicht und großer Ähnlichkeit mit der schönen Fleischersfrau. In den Armen hielt die Kleine einen riesigen gelben Kater, der es sich recht bequem machte und die Pfoten herunterhängen ließ; und mit ihren kleinen Händen, die sich unter der Last krümmten, drückte sie ihn an sich, als habe sie Angst, daß dieser so schlecht angezogene Herr ihn ihr wegnehme.
Langsam kam Lisa herbei.
»Das ist Florent, mein Bruder«, erklärte Quenu mehrmals. Sie redete ihn mit »Herr« an und war sehr freundlich. Ohne irgendwelche unhöfliche Verwunderung an den Tag zu legen, betrachtete sie ihn ruhig vom Kopf bis zu den Füßen. Nur ihre Lippen hatten eine kleine Falte. Sie blieb stehen und lächelte schließlich über die ungestümen Umarmungen ihres Mannes, der sich jedoch zu beruhigen schien. Da erst sah er, wie dürr und elend Florent war.
»Ach, mein armer Junge«, meinte er, »du bist nicht stattlicher geworden da drüben ... Ich, ich bin dicker geworden, wie du siehst!«
Er war tatsächlich dick, zu dick für seine dreißig Jahre. Er quoll über in seinem Hemd, seiner Schürze und seinem weißen Leinenzeug, in dem er eingewickelt war wie ein riesiges pausbäckiges Kind. Sein glattrasiertes Gesicht hatte sich in die Länge gezogen und allmählich eine entfernte Ähnlichkeit mit jenen Schweineschnauzen und mit jenem Fleisch angenommen, worin sich seine Hände während des ganzen Tages versenkten und worin sie lebten. Florent erkannte ihn kaum wieder. Er hatte sich gesetzt, und seine Blicke wanderten von seinem Bruder zur schönen Lisa und zur kleinen Pauline. Sie strotzten vor Gesundheit; sie waren prächtig, breitschultrig und strahlend. Sie musterten ihn mit dem Erstaunen besonders wohlgenährter Leute, die beim Anblick eines Mageren eine unbestimmte Unruhe ergreift. Und sogar der Kater, dessen Fell vor Fett barst, machte runde gelbe Augen und musterte ihn mit argwöhnischer Miene.
»Du wartest doch bis zum Mittagessen, nicht wahr?« fragte Quenu. »Wir essen zeitig, um zehn Uhr.«
Ein kräftiger Küchengeruch hing im Raum. Florent erlebte noch einmal seine schreckliche Nacht, seine Ankunft in dem Gemüse, sein Ringen mit dem Tode mitten in den Markthallen, diese unaufhörlichen Nahrungslawinen, denen er eben entkommen war. Da sagte er leise, mit sanftem Lächeln:
»Nein, ich habe Hunger, weißt du.«
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