Praxis des Bußgeldverfahrens im Kapitalmarktrecht

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Sanktionen | Verteidigung | Compliance
von
Daniel David, LL.M. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Frankfurt am Main
Professor Dr. Lasse Dinter, LL.M. Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

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Vorwort
Vorwerfbares Fehlverhalten kann in nahezu allen Bereichen des Kapitalmarktrechts mit Geldbuße in beträchtlicher Höhe sanktioniert werden. Bußgeldrahmen im zweistelligen Millionenbereich sowie bezogen auf den Umsatz des Unternehmens auch weit darüber hinaus sind mittlerweile der gesetzliche Regelfall.
Ein Blick auf die Bußgeldpraxis der BaFin zeigt, dass sich die Wertpapieraufsicht nicht in allen rechtlichen Verästelungen mit Verstößen gegen Kapitalmarktpflichten in gleicher Häufigkeit konfrontiert sieht. Verspätete oder fehlende Stimmrechtsmitteilungen und Finanzberichte, Verstöße gegen die Ad-hoc-Publizität: Einige Bußgeldtatbestände nehmen in der Ahndungspraxis eine so zentrale Rolle ein, dass die Rahmenbedingungen zur Festsetzung diesbezüglicher Geldbußen gesondert in den sog. WpHG-Bußgeldleitlinien der BaFin veröffentlicht werden. Hinzu tritt eine überschaubare Zahl weiterer bußgeldbewehrter Pflichtverstöße, die in den Bußgeldstatistiken der BaFin-Jahresberichte wiederkehrend ausgewiesen ist. Genau diese – aus Sicht der Praxis wichtigsten – Bußgeldtatbestände sollen in den Mittelpunkt der nachfolgenden Abhandlung gerückt werden.
Alle Autorinnen und Autoren sind seit vielen Jahren in der Praxis tätig – als Aufseher oder Verfolger, Rechtsberater oder Verteidiger. Für die bei der BaFin Beschäftigten ist zu betonen, dass sie ihre persönlichen (Rechts-)Ansichten wiedergeben.
Bei der Erstellung des Buches konnten u.a. das WpIG vom Mai 2021, die Änderungen durch das FISG vom Juni 2021 sowie das AnlSchStG vom Juli 2021 berücksichtigt werden. Insgesamt geben die Ausführungen die Rechts- und Faktenlage zum 16.8.2021 wieder. Dies schließt etwa auch den BaFin-Jahresbericht 2020 vom 18.5.2021 sowie öffentliche Bekanntmachungen über Bußgeldentscheidungen der BaFin bis zu diesem Zeitpunkt ein.
Über Hinweise oder sonstige Anregungen freuen wir uns. Schreiben Sie uns unter:
handbuch@danieldavid-online.de
lasse.dinter@hspv.nrw.de
Besonderer Dank gilt Herrn VRiLG Dr. Kai-Alexander Heeren LL.M. (Univ. of Chicago) und VRiLG Wolfgang Rühle für ihre konstruktive Kritik. Im Übrigen bedanken wir uns herzlich bei den Autorinnen und Autoren für ihr erfolgreiches Mitwirken.
Frankfurt a. M./Hamburg, Oktober 2021
Daniel David, Lasse Dinter
Bearbeiterverzeichnis
Ralf Becker* Leitender Regierungsdirektor Referatsleiter und stellv. Abteilungsleiter Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Frankfurt am Main 2. Kapitel G. IV. 3. Kapitel E. 3. Kapitel F. (zusammen mit David) Dr. Julia von Buttlar, LL.M.* Regierungsdirektorin stellv. Referatsleiterin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Frankfurt am Main 2. Kapitel H. 8. Kapitel Sabine Canzler* Oberregierungsrätin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Frankfurt am Main 1. Kapitel I. Daniel David, LL.M.* Oberregierungsrat Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Frankfurt am Main 2. Kapitel G. I.-III. 3. Kapitel B.-D. 3. Kapitel F. (zusammen mit Becker) 3. Kapitel H.-J. 4. Kapitel 5. Kapitel (zusammen mit Sartorius) Vanessa Trixi David, LL.M. Rechtsanwältin, Wendelstein Frankfurt am Main 7. Kapitel Professor Dr. Lasse Dinter, LL.M. Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen 1. Kapitel A.-H. 1. Kapitel J.-L. 2. Kapitel A. 2. Kapitel C. 2. Kapitel D.-E. (zusammen mit Werning) 2. Kapitel F. Anja Felten* Regierungsdirektorin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Frankfurt am Main 1. Kapitel M. 2. Kapitel B. 2. Kapitel G. V. Mark Gillert* Regierungsdirektor Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Frankfurt am Main 3. Kapitel G. Dr. Tobias Heinrich, LL.M. Rechtsanwalt, White & Case LLP Frankfurt am Main 3. Kapitel A. (zusammen mit Rohde) Thorsten M. R. Rohde, Mag. iur. Rechtsanwalt, White & Case LLP Frankfurt am Main 3. Kapitel A. (zusammen mit Heinrich) Carlo Sartorius* Oberregierungsrat Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Frankfurt am Main 5. Kapitel (zusammen mit David) Dr. André-M. Szesny, LL.M. Rechtsanwalt, Heuking Kühn Lüer Wojtek Düsseldorf 6. Kapitel Nico Werning, LL.M. Rechtsanwalt, Witting Contzen & Kollegen München 2. Kapitel D.-E. (zusammen mit Dinter)* Die Autorinnen und Autoren geben jeweils ihre persönliche Meinung wieder.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Bearbeiterverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Einleitung
1. Kapitel Das Bußgeldverfahren der Wertpapieraufsicht
A. Verhältnis von Aufsichts- und Bußgeldverfahren12 – 37
I. Kollisionsgefahren im Aufsichtsverfahren13 – 17
II. Belehrungspflichten der BaFin im Aufsichtsverfahren18 – 27
1. Verpflichteter ohne Betroffenenstatus20 – 22
2. Verpflichteter mit Betroffenenstatus23 – 25
3. Zum Begriff des Betroffenen26
4. Juristische Personen als Verpflichtete27
III. Verwertbarkeit von Erkenntnissen aus dem Aufsichtsverfahren28 – 37
1. Rechtmäßig erlangte Erkenntnisse aus dem Aufsichtsverfahren29 – 32
2. Rechtswidrig erlangte Erkenntnisse aus dem Aufsichtsverfahren33 – 37
B. Aufgaben der BaFin im Ermittlungsverfahren38 – 116
I. Verfahrenseinleitung39 – 47
1. Absehen von der Verfahrenseinleitung40
2. Einheitliches oder selbstständiges Verfahren41 – 45
3. Einleitungsvermerk46
4. Keine Pflicht zur Bekanntgabe der Verfahrenseinleitung47
II. Einzelne Verfahrenshandlungen48 – 116
1. Anhörung des Betroffenen50 – 63
a) Hinweise (Tatvorwurf und Bußgeldvorschrift)52
b) Belehrungspflichten53 – 62
aa) Belehrung über das Schweigerecht54
bb) Belehrung über das Recht auf einen Verteidiger55 – 62
c) Fragen zum Tatgeschehen und Fristsetzung63
2. Bestellung eines notwendigen Verteidigers64 – 76
a) Verteidiger66 – 69
b) Gründe notwendiger Verteidigung70 – 72
c) Bestellung eines notwendigen Verteidigers73 – 76
3. Zurückweisung eines Verteidigers77 – 80
4. Verfahrensbeteiligung einer Gesellschaft81 – 92
a) Anordnung der Verfahrensbeteiligung82, 83
b) Anhörung der Organe der Gesellschaft84 – 87
c) Belehrungspflichten88 – 90
aa) Schweigerecht89
bb) Recht auf anwaltlichen Rechtsbeistand90
d) Beiordnung eines anwaltlichen Vertreters91, 92
5. Ladung und Vernehmung von Zeugen93 – 97
6. Antrag auf Erlass eines Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlusses98 – 116
a) Sicherstellung und Beschlagnahme von Beweismitteln99 – 104
b) Durchsuchung zur Auffindung von Beweismitteln105 – 110
c) Anordnungskompetenz111 – 113
d) Sonstiges114 – 116
C. Verfahrensrechte des Betroffenen im Ermittlungsverfahren117 – 128
I. Schweigerecht118 – 120
II. Recht auf Verteidiger121
III. Akteneinsichtsrecht122 – 128
1. Betroffener125, 126
2. Verteidiger127, 128
D. Verfahrensrechte der Nebenbeteiligten im Ermittlungsverfahren129 – 139
I. Vorbemerkungen130, 131
II. Schweigerecht132 – 134
III. Recht auf anwaltlichen Rechtsbeistand135
IV. Akteneinsichtsrecht136 – 139
E. Abschluss der Ermittlungen140, 141
F. Einstellung des Verfahrens142 – 183
I. Fehlender Tatnachweis und sonstige Gründe144 – 147
II. Verbot mehrfacher Ahndung148 – 157
III. Verfolgungsverjährung158 – 183
1. Verjährungsdauer160, 161
2. Beginn der Verjährung162 – 165
3. Berechnung des Fristendes166 – 168
4. Unterbrechung der Verfolgungsverjährung169 – 182
a) Unterbrechung gem. § 33 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 OWiG172 – 178
b) Unterbrechung gem. § 33 Abs. 1 S. 1 Nr. 9 OWiG179 – 182
5. Sachverhaltsunsicherheiten183
G. Abgabe an die Staatsanwaltschaft184
H. Ahndungskompetenz der BaFin: der Bußgeldbescheid185 – 232
I. Erlass des Bußgeldbescheids186
II. Inhalt des Bußgeldbescheids187 – 226
1. Angaben zur Person des Betroffenen und etwaiger Nebenbeteiligter, § 66 Abs. 1 Nr. 1 OWiG190 – 192
2. Name und Anschrift des Verteidigers, § 66 Abs. 1 Nr. 2 OWiG193
3. Bezeichnung der Tat einschl. Zeit und Ort ihrer Begehung, § 66 Abs. 1 Nr. 3 OWiG194 – 202
4. Gesetzliche Merkmale der Ordnungswidrigkeit, § 66 Abs. 1 Nr. 3 OWiG203 – 206
5. Angewendete Bußgeldvorschriften, § 66 Abs. 1 Nr. 3 OWiG207
6. Beweismittel, § 66 Abs. 1 Nr. 4 OWiG208 – 214
7. Bezeichnung der Geldbuße und Nebenfolge, § 66 Abs. 1 Nr. 5 OWiG215
8. Kostenentscheidung, §§ 105, 107 Abs. 1, 3 OWiG216 – 221
9. Begründung des Bußgeldbescheids222 – 225
10. Hinweise, Zahlungsaufforderung und Rechtsmittelbelehrung226
III. Erlass und Zustellung des Bußgeldbescheids227 – 232
I. Einvernehmliche Verfahrensbeendigung (Settlement)233 – 240
I. Entwicklung233
II. Verfahrensgang234 – 240
1. Rechtliche Grundlagen 235 – 237
2. Ablauf und Voraussetzungen des Settlementverfahrens 238 – 240
J. Zum Einspruch gegen den Bußgeldbescheid241 – 244
K. Vollstreckung des Bußgeldbescheids245 – 247
L. Eintragung ins Gewerbezentralregister248 – 250
M. Die Rolle der BaFin im gerichtlichen Verfahren251 – 261
I. Allgemein: Mitwirkungsrechte und Stellung der BaFin252 – 254
II. Zur Mitwirkung der BaFin im Zwischenverfahren255
III. Zur Mitwirkung der BaFin im schriftlichen Verfahren256, 257
IV. Zur Mitwirkung der BaFin in der Hauptverhandlung258 – 261
2. Kapitel Materielles Sanktionsrecht in der Wertpapieraufsicht
A. Allgemeines262 – 266
B. Ahndungspraxis der BaFin267 – 281
I. Empirische Entwicklung der Ahndungspraxis (2008-2020)268 – 275
II. Schwerpunkte der Ahndungspraxis 276 – 278
III. Aktuelle Entwicklungen der Ahndungspraxis279 – 281
C. Direktverstöße gegen kapitalmarktrechtliche Bußgeldvorschriften282 – 348
I. Begehungs- und Unterlassungsdelikte283 – 286
1. Abgrenzung Tun und Unterlassen285
2. Tatort echter Unterlassungsdelikte286
II. Beteiligung an Ordnungswidrigkeiten287 – 297
1. Sonderdelikte im Kapitalmarktordnungswidrigkeitenrecht289 – 291
2. Überwälzung der Adressateneigenschaft, § 9 OWiG292 – 297
III. Die Aufsichtspflichtverletzung als Direktverstoß298 – 304
1. Delegationsfähigkeit der Pflicht299
2. Überwachungs- und Kontrollpflichten300, 301
3. Sanktionsvoraussetzungen302 – 304
IV. Vorsatz, Leichtfertigkeit und Fahrlässigkeit305 – 323
1. Vorsatz307 – 314
2. Fahrlässigkeit und Leichtfertigkeit315 – 323
V. Vorwerfbarkeit, insbesondere Verbotsirrtum324 – 348
1. Abgrenzung von Tatumstands- und Verbotsirrtum326 – 331
2. Vorliegen eines Verbotsirrtums in tatsächlicher Hinsicht332 – 336
3. Unvermeidbarkeit des Verbotsirrtums337 – 348
a) Anlass zur Überprüfung339 – 341
b) Rechtserkundigungsobliegenheit342 – 348
aa) Kompetente Auskunftsstelle343, 344
bb) Anwaltliche Rechtsauskunft345 – 348
D. Aufsichtspflichtverletzung, § 130 OWiG349 – 377
I. Sanktionsvoraussetzungen350 – 374
1. Tatbestand351 – 365
a) Täterkreis351 – 353
b) Tathandlung: Aufsichtspflichtverletzung354 – 361
aa) Zum Inhalt erforderlicher Aufsichtsmaßnahmen355 – 357
bb) Zur Reichweite der Aufsichtspflicht358
cc) Zum Nachweis der Aufsichtspflichtverletzung359 – 361
c) Vorsatz oder Fahrlässigkeit362 – 365
2. Objektive Bedingung der Ahndung: Zuwiderhandlung366 – 374
a) Zuwiderhandlung366 – 371
aa) Betriebsbezogene Pflichtverletzung367
bb) Bezugstat als „Zuwiderhandlung“368 – 371
b) Zurechnungszusammenhang372 – 374
II. Rechtsfolge375
III. Verjährung376, 377
E. Bebußung von juristischen Personen und Personenvereinigungen, § 30 OWiG378 – 396
I. Voraussetzungen des § 30 OWiG379 – 394
1. Sanktionsfähiger Verband380 – 386
a) Ahndung ausländischer Gesellschaften381, 382
b) Ahndung bei Rechtsformwechsel und Rechtsnachfolge383 – 386
2. Taugliche Täter387, 388
3. Anknüpfungstat389 – 394
a) Volldeliktische Tat390
b) Keine Verfolgungshindernisse391
c) Begehung einer Ordnungswidrigkeit392, 393
d) Handeln „als“ Leitungsperson und Betriebsbezogenheit der Pflichtverletzung394
II. Rechtsfolge395
III. Verjährung396
F. Rechtsfolgenbildung (Konkurrenzen)397 – 404
G. Zumessung von Geldbußen405 – 492
I. Wesen und Funktion der Geldbuße410 – 412
II. Bestimmung des Bußgeldrahmens413 – 445
1. Betragsmäßige Höchstbeträge422 – 424
2. Umsatzbezogene Höchstbeträge425 – 433
3. Mehrerlösbezogene Höchstbeträge und § 17 Abs. 4 OWiG434 – 438
4. Halbierung der Höchstbeträge bei Fahrlässigkeit/Leichtfertigkeit (§ 17 Abs. 2 WpHG)439 – 442
5. Höchstbeträge bei Aufsichtspflichtverletzungen nach § 130 OWiG443 – 445
III. Kriterien der Zumessung im engeren Sinn446 – 455
1. § 17 Abs. 3 S. 1 OWiG und europäische Vorgaben447 – 452
2. Auswirkung eines Compliance-Management-Systems auf die Bußgeldbemessung453 – 455
IV. Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse, § 17 Abs. 3 S. 2 OWiG456 – 463
V. Die WpHG-Bußgeldleitlinien der BaFin (I und II)464 – 492
1. Sinn und Zweck der WpHG-Bußgeldleitlinien I und II464 – 466
2. Rechtsgrundlage467
3. Anwendungsbereich der WpHG-Bußgeldleitlinien I und II468 – 472
4. Inhalt der WpHG-Bußgeldleitlinien I473 – 478
5. Inhalt der WpHG-Bußgeldleitlinien II479 – 482
6. Änderungen der WpHG-Bußgeldleitlinien II im Vergleich zu den WpHG-Bußgeldleitlinien I 483 – 490
7. Ausblick491, 492
H. Kapitalmarktrechtliches Sanktionsrecht als Europarecht493 – 502
I. Früheres Sanktionsrecht und Reform493 – 495
II. Ausgestaltung der europäischen Sanktionsnormen496, 497
III. Entwicklung eines neuen EU-Kapitalmarktstrafrechtes498, 499
IV. Umsetzung und Anwendung der europäischen Sanktionsnormen500 – 502
3. Kapitel Ausgewählte Delikte im Kapitalmarktrecht
A. Stimmrechtsmitteilungs- und Veröffentlichungspflichten505 – 609
I. Historische Entwicklung und Europäisierung508 – 511
II. Ahndungspraxis der BaFin512 – 514
III. Mitteilungspflichten gem. §§ 33, 38 und 39 WpHG515 – 562
1. Systematik der Beteiligungstransparenz nach WpHG516, 517
2. Sanktionsvoraussetzungen518 – 562
a) Mitteilungspflichten beim Halten von Aktien (§§ 120 Abs. 2 Nr. 2 lit. d, 33 Abs. 1 WpHG)520 – 541
aa) Adressat der Mitteilungspflicht522
bb) Zurechnung von Anteilen523 – 527
cc) Mitteilungspflichtiges Ereignis: Schwellenberührung528, 529
dd) Tathandlung530 – 541
(1) Fristberechnung533 – 537
(2) Fristwahrung538
(3) Verletzungen der Mitteilungspflicht im Einzelnen539 – 541
b) Verstoß gegen Mitteilungspflichten beim Halten von Instrumenten (§§ 120 Abs. 2 Nr. 2 lit. e, 38 Abs. 1 WpHG)542 – 549
aa) Instrumente die dem Inhaber ein Erwerbsrecht einräumen544
bb) Instrumente mit vergleichbarer wirtschaftlicher Wirkung545
cc) Regelbeispiele546
dd) Berechnung der Stimmrechte547 – 549
c) Verstoß gegen Mitteilungspflichten bei Zusammenrechnung (§§ 120 Abs. 2 Nr. 2 lit. e, 39 Abs. 1 WpHG)550 – 553
d) Subjektiver Tatbestand554 – 562
aa) Unterlassungsvorsatz555 – 557
bb) Leichtfertigkeit558 – 562
IV. Veröffentlichungspflichten gem. §§ 40, 41 WpHG563 – 579
1. Verstoß gegen die Pflicht zur Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen (§§ 120 Abs. 2 Nr. 4 lit. a, 40 Abs. 1 S. 1 WpHG)565 – 572
a) Adressat566
b) Umfang der Veröffentlichungspflicht567 – 569
c) Inhalt, Form und Frist der Veröffentlichung570 – 572
2. Verstoß gegen die Pflicht zur Veröffentlichung betreffend eigene Aktien (§§ 120 Abs. 2 Nr. 4 lit. b, 40 Abs. 1 S. 2 WpHG)573 – 575
3. Verstoß gegen die Pflicht zur Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte (§§ 120 Abs. 2 Nr. 4 lit. a Alt. 2, 41 Abs. 1 S. 1 WpHG)576 – 578
4. Subjektiver Tatbestand579
V. Sonstiges580 – 609
1. Adressat der Geldbuße580 – 584
2. Verjährung 585 – 587
3. Verwaltungssanktionen588
4. Bekanntmachung589 – 592
5. Bemessung der Geldbuße593 – 606
a) Höchstbeträge593, 594
b) Zumessungspraxis der BaFin595 – 606
aa) Verstoß gegen Stimmrechtsmitteilungspflichten597 – 602
bb) Verstoß gegen Veröffentlichungspflichten603 – 606
6. Risikomanagement607 – 609
B. Finanzberichterstattungspflichten610 – 667
I. Historische Entwicklung und Europäisierung610 – 612
II. Ahndungspraxis der BaFin613, 614
III. Sanktionsvoraussetzungen615 – 653
1. Zurverfügungstellung von Finanzberichten (§ 120 Abs. 12 Nr. 5 WpHG)618 – 635
a) Jahresfinanzbericht, § 114 Abs. 1 S. 1 WpHG620 – 623
b) Halbjahresfinanzbericht, § 115 Abs. 1 Satz 1 WpHG624, 625
c) Veröffentlichungsfrist, §§ 114 Abs. 1 Satz 1, 115 Abs. 1 Satz 1 WpHG626 – 629
d) Mindestinhalt, §§ 114 Abs. 2, 115 Abs. 2, ggf. i.V.m. § 117 WpHG630
e) Tathandlungen631 – 633
f) Subjektiver Tatbestand634, 635
2. Veröffentlichungen von Hinweisbekanntmachungen (§ 120 Abs. 2 Nr. 4 lit. e und f WpHG)636 – 645
3. Mitteilungen über die Veröffentlichungen von Hinweisbekanntmachungen (§ 120 Abs. 2 Nr. 2 lit. k und l WpHG)646 – 649
4. Übermittlungen von Finanzberichten und Hinweisbekanntmachungen an das Unternehmensregister (§ 120 Abs. 2 Nr. 15 und Nr. 10 WpHG)650 – 653
IV. Besondere Aspekte654 – 667
1. Verjährung654 – 656
2. Bemessung der Geldbuße657 – 663
a) Höchstbeträge657 – 659
b) Zumessungspraxis der BaFin660 – 663
3. Verwaltungssanktionen664
4. Bekanntmachung665 – 667
C. Ad-hoc-Publizität668 – 761
I. Historische Entwicklung und Europäisierung668, 669
II. Ahndungspraxis der BaFin670
III. Verhältnis zu anderen Publizitätspflichten671, 672
IV. Sanktionsvoraussetzungen673 – 742
1. Fehlerhafte Bekanntgabe oder Veröffentlichung von Insiderinformationen (§ 120 Abs. 15 Nr. 6 und 7 WpHG)673 – 729
a) Persönlicher Anwendungsbereich/Adressat der Ad-hoc-Pflicht676 – 682
b) Insiderinformation683 – 702



