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Heute fühle ich, dass mir die ganze Welt offen steht. Es bereitet mir so viel Vergnügen, zu flirten und auszutesten, wie Männer auf mich reagieren, wenn ich mich in meiner satten Weiblichkeit einfach wohlfühle. Selbst Männer, die um einiges jünger sind, reagieren positiv auf mich – obwohl ich zu dem Zeitpunkt, da ich dir von mir erzähle, nicht als schlank gelte, also nicht dem in der Gesellschaft gängigen Bild einer bei Männern erfolgreichen Frau entspreche.
Ganz ehrlich, mir sind gesellschaftliche Vorgaben, was das Aussehen anbelangt, relativ egal. Ich weiß endlich wieder um meine weiblichen Qualitäten. Viele davon waren jahrelang verschüttet, sodass ich sie erst wieder erwecken musste. Das kannst auch du – und ich kann dir aus der Tiefe meines Herzens versprechen, dass es sich absolut lohnt.
Es zahlt sich auch aus, dich mit deiner Spiritualität auseinanderzusetzen. Vielleicht fallen dir Momente auf, in denen du dir deiner Verbundenheit absolut bewusst warst, ohne dafür absichtlich etwas getan zu haben. Hier ein Beispiel aus meiner eigenen Geschichte:
Manchmal war es mir sogar als junge Frau beim Partyfeiern passiert: Es war, als ob ein Schalter umgelegt wurde. Plötzlich hatte ich das Gefühl, all das, was mir gerade widerfuhr, nur zu träumen. Manchmal erlebte ich zudem Momente, in denen alles klar war und ich alles wusste. Dabei ging es gar nicht um etwas Spezielles, sondern allgemein um den Sinn des Lebens.
Als ich mich schließlich auf die spirituelle Suche machte, kamen die richtigen Menschen und Lehrer in mein Leben. Manche taten mir gut, andere überhaupt nicht, doch alle brachten mich enorm weiter und ließen mich wachsen. Meine beeindruckendsten Ausflüge in den Raum aller Möglichkeiten machte ich allerdings mit Hilfe von Dr. Joe Dispenza. Ich besuchte seine Week Long Advanced Retreats, und er wurde einer der Lehrer, bei denen ich mich für die Geheimnisse des Lebens am weitesten öffnen konnte. Dr. Joe kann das Mystische wissenschaftlich erklären, sodass auch der Verstand mit Informationen gefüttert wird, und er verbindet Neurowissenschaft, Quantenphysik und Spiritualität auf unvergleichliche Art und Weise. Von ihm habe ich sehr viel über Manifestation gelernt.
Nachdem ich außerdem einige schamanische Techniken kennengelernt hatte, die Vergebungsarbeit meines Mentors John Newton und die einfache Methode des Klärens all unserer energetischen Verstrickungen mit unseren inneren Kindern, Ahnen und anderen Leben, die ich heute anwende, war ich mit meinen Tools super gut aufgestellt, um anderen zu helfen.
Ich könnte dir noch so viel mehr erzählen – schließlich blicke ich schon auf ein sehr bewegtes Leben mit einem reichen Erfahrungsschatz zurück. Ich kenne alle Seiten, ich war Geliebte und Betrogene, ich schwebte auf Wolke sieben und fiel in die Hölle. Für jede einzelne Erfahrung in meinem Leben bin ich dankbar, denn heute bin ich so viel gelassener und selbstsicherer als in jungen Jahren – und auch das sind übrigens Qualitäten, die Männer zu schätzen wissen.
Bevor wir gleich auf dich und dein zukünftiges Liebesglück zu sprechen kommen, bitte ich dich noch, über etwas nachzudenken.
Meine Bitte an dich
Auf deinem Weg mit mir wirst du viele magische Geheimnisse kennenlernen, die sehr mächtig sind. Es gehört zur Ethik meiner Methode, sehr behutsam und besonnen mit diesem Wissen umzugehen!
Bitte erobere einen Mann niemals nur aus Spaß oder Egoismus! Sei dir bewusst, dass du mit deiner weiblichen Kraft das Herz eines Mannes brechen und ihn todunglücklich machen kannst. Wir wissen nicht definitiv, ob es so etwas wie Karma gibt. Allerdings will ich persönlich es nicht noch mehr herausfordern, als ich es in meiner früher so unbewussten Art eventuell schon getan habe. Daher meine eindringliche Bitte an dich: Sei eine gnädige Königin, keine grausame. Sei eine Königin, die ihr großes Herz strahlen lässt, anstatt ihre sexuelle Kraft für das Brechen von Männerherzen zu benutzen.
Sei auch so klug und erzähle keinem Mann, dass du dieses Buch gelesen hast! Er könnte misstrauisch werden und glauben, du habest ihn manipuliert oder mit irgendwelchem magischen Schnickschnack verzaubert. Das finden die allermeisten Männer garantiert nicht sexy.
Sobald du zu der faszinierenden Frau wirst, die eigentlich in dir steckt, und du die Flirt-Tipps anwendest, von denen ich dir erzählen werde, wirst du deinen zukünftigen Liebsten – oder die Männer, die du auf deiner Reise triffst, ohne dass sie in dein Leben kommen, um zu bleiben – wie von selbst bezaubern. Also bitte versprich dir selbst und mir, dass du klug bist und dass dieses Buch unser kleines Geheimnis bleibt.
Bitte lass auch die Finger von den Männern anderer Frauen! Wie erwähnt kenne ich beide Seiten: die der jahrelangen Geliebten und die der betrogenen Ehefrau. Als Geliebte war ich sehr verliebt, aber leider auch sehr unbewusst; ich bin alles andere als stolz darauf, dass ich die andere Frau offenbar so wenig respektiert habe. Dieses solidarische Schwestern-Bewusstsein habe ich erst später gewonnen. Und solltest du dich doch in einen Mann verlieben, der sich trotz seiner ›älteren‹ Beziehung in dich verliebt, lass dich möglichst erst dann auf ihn ein, wenn er sich in gegenseitigem Einverständnis getrennt hat und er für dich frei ist.
Würde ich mich heute – als Coach – noch einmal ausgerechnet in einen bereits ›vergebenen‹ Mann verlieben, dann würde ich mich selbst fragen, was der tiefere Grund dafür ist. Tatsächlich ist das alles sehr komplex ..., und es ist nahezu unmöglich, die Antwort allein mit dem Verstand zu finden. Die gute Nachricht lautet: Man kann die Ursache für dieses Muster mit Hilfe der universellen Intelligenz durch die Anwendung einer sehr simplen Methode auflösen, die ich später noch genauer beschreiben werde.
Noch einmal, weil es mir so wichtig ist: Tue dir selbst den Gefallen und jage nicht in fremden Revieren, mag es auch noch so prickelnd sein. Von einer Schamanin habe ich einen sehr weisen Satz gelernt: »Man kann sein Glück nicht auf dem Unglück eines anderen Menschen aufbauen.«
Was erwartet dich?
Dich erwartet auf alle Fälle eine sehr spannende Reise, auf der du viel Neues erlebst. Wenn du offen und vertrauensvoll durchs Leben gehst und bereit bist, über den Tellerrand hinauszuschauen, kann es sein, dass dir das Universum Abenteuer präsentiert, die du dir in deinen kühnsten Träumen nicht hättest ausmalen können.
Ich erinnere mich an einen prägnanten ›Erkenntnis-Anfall‹. Damals dachte ich gerade darüber nach, was ich denn so alles manifestieren könnte, also wie meine Zukunft genau aussehen sollte. Dabei ging mir ein Licht auf: Vermutlich würde ich mein Leben ziemlich langweilig finden, wenn ich bis auf jedes kleine Detail wüsste, was dann passiert; dadurch würde ich mich ja gegenüber den Überraschungen des Lebens sperren.
Ich beschloss damals, möglichst gut auf meine geistige Führung zu vertrauen, weil ich ahnte, ja im Grunde sogar wusste: Wenn ich mich ganz hingab, würde ich Überraschungen erleben, die ich mir selbst nie und nimmer hätte ausdenken können. So würde das Leben spannend bleiben.
Einer meiner Mentoren, Alexander Mark, sagte einmal zu mir: »Solange du in Bewegung bist, bist du beschützt, du kannst nicht tiefer fallen als in die Arme Gottes. Wenn du hingegen stagnierst, stirbst du!« Vielleicht ist das mit ein Grund, weshalb einige Menschen, kaum dass sie in Rente gegangen sind, kurz darauf sterben: Wenn ihre Arbeit ihr Lebenssinn war und es scheinbar nichts mehr gibt, was das Herz noch erfreut, könnte Sterben eine Option sein.
Also lebe, du einzigartige Frau! Kümmere dich um deine hinderlichen Programmierungen, die vererbten Blockaden und die eingeschlossenen Emotionen! Mit Hilfe der in diesem Buch vorgestellten Methoden steht deinem Liebesglück nichts mehr im Weg. Lebe und freue dich auf eine neue Liebe! Glaube fest daran!
Sonjas Geschichte
Bevor ich dir – endlich! – meine Tipps präsentiere, lass mich dir Sonja näher vorstellen, die du in der Einleitung kennengelernt hast. Sie ist eine attraktive Frau Mitte fünfzig, und bis vor einem halben Jahr schien ihr Leben perfekt zu sein. Vor 13 Jahren hatte sie ihre große Liebe Alfons geheiratet, und das Paar war felsenfest davon überzeugt gewesen, den Rest seines Lebens gemeinsam zu verbringen.
Alles war wie im Bilderbuch. Beide waren beruflich sehr erfolgreich. Sonja hatte vor fünf Jahren ein kleines Unternehmen gegründet, das mittlerweile brillant lief. Sie war gerade dabei, zu expandieren, und war ziemlich beschäftigt, was dazu führte, dass Sonja und Alfons weniger Zeit zusammen verbringen konnten.
Natürlich gab es auch in dieser Ehe die üblichen Herausforderungen, und die Leidenschaft und Sinnlichkeit waren einer gewissen Gewohnheit gewichen. Doch weil Sonja und Alfons immer wieder über ihre Ehe sprachen und nach außen hin alles gut zu sein schien, gab es für Sonja keinen Anlass zur Sorge.
Als die beiden zu Mittfünfzigern wurden, veränderte sich etwas. Alfons fing an, sich die grauen Haare an den Schläfen zu färben und exzessiv im Fitnessstudio zu trainieren. Und was Sonja am allermeisten verwunderte: Er regte sich immer öfter über Kleinigkeiten auf und nörgelte an ihr herum, sodass sie immer mehr das Gefühl hatte, es ihm einfach nicht mehr recht machen zu können, egal, was sie tat.
Schließlich platzte die Bombe: Alfons gestand Sonja, dass er sich in eine Arbeitskollegin verliebt habe. Die beiden hatten bereits über ein halbes Jahr eine heimliche Affäre, doch nun begann die Geliebte, Alfons zu erpressen, dass sie ihn verlassen würde, wenn er sich nicht von Sonja trennte.
Alfons knickte tatsächlich ein, so sehr war er dieser Frau verfallen. Für Sonja stürzte eine Welt ein. Nach der ersten Trotzphase, den dazugehörigen Wutausbrüchen und vielen Streitereien schien Alfons wieder unentschlossener, auch weil die Emotionsausbrüche dazu führten, dass Sonja und Alfons ab und zu zusammen im Bett landeten, um verzweifelt und leidenschaftlich Sex zu haben.
Dieses Hin und Her ließ Sonja hoffen, ihre Ehe vielleicht doch retten zu können, doch langfristig hatte sie im Grunde keine Chance gegen die andere, die noch dazu 15 Jahre jünger war. Sonja fühlte sich wie ein Häufchen Elend; sie sah erbärmlich aus – was die Situation nicht besser machte. Demgegenüber war das neue Leben, das sich Alfons mit seiner Geliebten ausmalte, mächtig; er war nach wie vor im Oxytocin-Rausch (Oxytocin ist das Bindungshormon, das uns in der Verliebtheitsphase alle ein bisschen verrückt macht). Er verhielt sich wie ein verliebter Siebzehnjähriger, verließ das gemeinsame Haus und zog zu seiner Neuen.
In dieser Phase lernte ich Sonja kennen. Eine Freundin hatte ihr empfohlen, mal meine Webseite zu besuchen, doch es sollte noch eine Weile dauern, bis sich Sonja bei mir meldete. Sie hatte schon einige Onlinekurse bei anderen Coachs gebucht, eine Menge Geld in alles Mögliche gesteckt, das schnelle Heilung und Erfolg versprach, aber nichts half nachhaltig. Der Dschungel der Heilsversprechen war groß. Doch irgendwann musste sich Sonja eingestehen, dass sie alleine nicht einen Schritt weiter kam, obwohl sie bereits einiges unternommen hatte, um ihr Herz zu heilen und wieder positiv zu denken.
Sonja bekam es mit der Angst zu tun, dass sie keinen passenden Mann mehr kennenlernen würde; sie wusste auch nicht, wo sie fündig werden könnte, und geflirtet hatte sie schon lange Zeit nicht mehr. Ohnehin war sie wegen ihrer schlechten Erfahrungen im Augenblick dermaßen desillusioniert, dass sie sich nicht vorstellen konnte, sich überhaupt neu zu verlieben.
Eines Abends saß Sonja mit ihrer Freundin Doris bei einem Glas Wein zusammen, und Sonja schüttete (wieder einmal) ihr Herz aus: dass sie Alfons so sehr vermisse, dass sie sich unansehnlich und wie weggeworfener Müll fühle und einfach nicht wisse, was sie tun solle.
Doris rollte innerlich mit den Augen, denn in den letzten zwei Monaten hatte sie dieselben Sätze von Sonja immer und immer wieder gehört, aber als gute Freundin ließ sich Doris nichts anmerken. Wenigstens hatte Sonja auf ihren Rat gehört und gerade diesen Onlinekurs absolviert, wo es darum ging, den Seelenpartner anzuziehen; allerdings jammerte Sonja nun, dass sie sich inmitten all der jungen Frauen, die sie ja in der Facebook-Gruppe sehen konnte, völlig fehl am Platz fühlte. Außerdem war die Angst vor neuen Verletzungen immer noch groß. Schließlich brach Sonja in Tränen aus und schaute ihre Freundin mit leicht glasigen Panda-Augen an: »Ich werde einsam und alleine sterben!«, heulte sie vor sich hin, dann lief sie wie hysterisch zu einem großen Spiegel und zeterte weiter: »Schau mich doch an, ich bin so hässlich und dick und so entsetzlich alt. Männer wollen doch nur viel jüngere Frauen als mich.«
Doris hielt kurz inne, holte tief Luft und sagte dann ruhig, aber resolut: »Schatz, jetzt ist Schluss mit der Jammerei! Du bist nicht hässlich, und alt bist du auch nicht! Neunzig ist alt, aber nicht fünfundfünfzig. Weißt du, was ich mir für dich wünsche? Dass du Alfons eines Tages auf einer schicken Sommerparty begegnest, strahlend schön, begleitet von zwei unglaublich netten Männern, die um deine Gunst buhlen. Und du gehst auf Alfons und seine Tussi zu, lachst ihn einfach an und sagst: ›Danke, Alfons, wenn du mich nicht verlassen hättest, hätte ich niemals all die wundervollen Abenteuer erlebt. Was glaubst du, welch liebenswürdige Männer ich mittlerweile kennengelernt habe und wie sehr ich mich begehrt fühlen darf! Mein Leben ist jetzt grandios! So schlimm unsere Trennung zunächst für mich war – inzwischen bin ich dir unendlich dankbar.‹ Du lässt ihn einfach stehen und ziehst mit deinen Verehrern weiter, flirtend, lachend und ein bisschen übermütig, denn du hast den Spaß deines Lebens und bist dir auch sicher, dass du dich wieder ernsthaft verlieben wirst.«
Sonja sah Doris mit großen Augen an. Wie zur Salzsäule erstarrt hatte sie Doris’ Worten gelauscht. Und plötzlich lachte und hüpfte sie vor Freude. Sie umarmte Doris und jubelte: »Ja, ja, ja, genau das will ich!«
Abrupt hielt sie inne, blickte Doris unsicher an und meinte: »Aber wie soll ich das erreichen?« Und Doris antwortete: »Lass dich coachen! Tu was für dich, es wird Zeit, dass du wieder nach vorne schaust.«
Wenig später erinnerte sich Sonja an mich und mein Coaching-Angebot. Über meine Webseite meldete sie sich zu einem kostenfreien Herzensgespräch an, und ein paar Tage später telefonierten wir zum ersten Mal miteinander. Ich erklärte Sonja, dass dieses kurze Gespräch zunächst klären solle, ob wir wirklich ein Stück ihres Weges gemeinsam gehen möchten. Ich fragte sie, was sie sich denn wünsche und – vor allem – inwiefern sie bereit sei, etwas für eine Veränderung ihres Liebeslebens zu tun. Ich möchte bei meinen Klientinnen jeweils sichergehen, dass wir beide unsere Zeit und Energie sinnvoll in ihr Liebesglück investieren.
Sonja verstand mein Anliegen. Und so bot ich ihr an, ein paar Tage später unverbindlich und für sie kostenlos einen individuell auf sie zugeschnittenen Plan für unser Coaching zu präsentieren.
Du wirst Sonja in diesem Buch ein Stück ihres Weges begleiten. Du wirst miterleben, wie sie sich verwandelt: von einem gefühlten Häufchen Elend hin zu einer strahlenden Frau in ihren besten Jahren, der die Männer zu Füßen liege – übrigens irgendwann auch ihr abtrünniger Ehemann Alfons ... Ob sie ihn wohl wiederhaben will? Lass dich überraschen.
Die Namen der Protagonisten habe ich natürlich geändert, Diskretion versteht sich bei mir von selbst. Sonja hat mich sogar ausdrücklich gebeten, ihre Geschichte zu erzählen. Einige Details habe ich leicht verändert, um die Intimsphäre meiner Klientin hundertprozentig zu schützen.
Wir werden nun gemeinsam die verschiedenen Phasen des Coachings durchlaufen, wir werden gemeinsam erforschen, wo genau du hinwillst und was dich aktuell noch daran hindert, dein Ziel zu erreichen. Bist du bereit für dein großes Abenteuer? Dann schnall dich bitte an.
***
Phase 1
Dein Zukunftstraum
Angenommen, ich hätte einen Zaubertrank und könnte dich in den Zustand befördern, in dem du gerne wärst:
Wie würde dein Leben dann aussehen?
Wo würdest du leben? Auf dem Land oder doch lieber in der Stadt? Im Wald, am Meer, an einem See, in welchem Land, in einem Haus oder in einer Wohnung ...?
Wie würdest du leben?
Und mit wem?
Um fürs Tagträumen in Stimmung zu kommen, kannst du die Meditationen nutzen, die ich für meine Ladys produziert habe. Den Link dazu findest du auf meiner Webseite www.tanja-mazurek.de. Die Meditationen sind so produziert, dass du schnell in einen entspannten Alpha- und später Theta-Zustand gleitest, wo dein Verstand mit all seinen Einwänden Pause hat und deine Seele und dein Herz zu dir sprechen.
Magic Secret
Schreiben als magischer Akt
Erstelle beim Beantworten der obigen Fragen ruhig die berühmte Liste, und falls du nicht weißt, was genau du willst, weißt du mit Sicherheit, was du nicht mehr willst. Schreib es auf! In dem Prozess wird dir irgendwann bewusst, was genau du willst.
Wichtig ist, dass du die Liste in der Gegenwartsform schreibst. Warum das bedeutsam ist, erfährst du in Phase 3, Kapitel Fehler beim Manifestieren. Solche Fehler können dafür sorgen, dass genau das Gegenteil dessen geschieht, was du dir wünschst.
Nimm gleich dein schönes Notizheft oder -buch und schreibe minutiös auf, was genau du vor deinem inneren Auge siehst und sinnlich empfindest. Mach das Schreiben zu deinem täglichen Ritual. Du wirst staunen, wie deine Träume im Lauf der Zeit wahr werden, wenn du dranbleibst.
Schreiben ist ein magischer Akt. Du solltest unbedingt alles handschriftlich notieren; so nutzt du sowohl die kognitive als auch die kreative Seite deines Gehirns – du verbindest quasi das gebende Männliche mit dem empfangenden Weiblichen. Ein kraftvoller Akt der Manifestation!
Also hör jetzt zu lesen auf, schließe die Augen und male dir dein traumhaft schönes Leben in den herrlichsten Farben aus. Erinnere dich, du hast von mir diesen Zaubertrank bekommen, der alle Limitierungen aufhebt. Gib dich deinen wildesten, verwegensten, allerschönsten Träumen hin. Dream big! Augen zu und los!
Noch ein kleiner Hinweis: Wenn du Probleme hast, Bilder vor deinem inneren Auge zu sehen, dann kann es vielleicht daran liegen, dass du mehr auditiv oder kinästhetisch veranlagt bist, dass du die Welt also mehr über dein Gehör oder dein Gefühl wahrnimmst. Beziehe beim Visualisieren also all deine Sinne mit ein – fühle, rieche, schmecke deine Zukunft. Was hörst du, was siehst du, was fühlst du?
Falls du glaubst, du kannst vor deinem inneren Auge nichts sehen, dann mache einfach einen kleinen Versuch: Sieh aus dem Fenster und präge dir ein, was du siehst. Nun schließe die Augen und erinnere dich daran, was du gerade gesehen hast, als du aus dem Fenster gesehen hast. Kannst du es sehen? Wenn ja, gratuliere ich dir – du kannst sehr wohl mit inneren Bildern arbeiten und visualisieren.
Ich möchte dir noch eine weitere kleine Übung zeigen, die ich bei der Arbeit mit Hypnose gerne anwende. Sie dient dazu, festzustellen, welche Methode am besten dazu dient, diesen bestimmten Menschen in eine Trance zu führen, um eine gesunde Veränderung in Zusammenarbeit mit dem Unterbewusstsein herbeizuführen. Stelle dir also folgendes vor, wenn du gleich die Augen schließt:
Sieh vor dir eine große, geschälte, saftige Zitrone. Sie ist sonnengelb und du wirst nun gleich in diese Zitrone hineinbeißen. Also, jetzt ist es soweit! Beiße in die Zitrone und schmecke ihren Saft. Na, verziehst du dein Gesicht? Läuft dir das Wasser im Mund zusammen?
Du siehst, wie mächtig deine Vorstellungskraft ist. Nutze sie, um dir dein Traumleben zu erschaffen und mache nun die Übung.
Notiere handschriftlich, in der Gegenwartsform und möglichst ausführlich, wie dein traumhaft schönes Leben sein soll. Zum Beispiel könnte das sein:
»Ich wohne mit meinem Traummann in einer schicken Vierzimmerwohnung ... Während ich morgens Kaffee zubereite und den Frühstückstisch hübsch decke, kauft er beim Bäcker frische Brötchen ...«
Dream big! Denk an meinen Zaubertrank: Alles ist möglich, es gibt kein Limit! Stretch your wings – Breite deine Flügel aus!
Wann immer du in dieser Phase deines Lebens etwas liest, das dir sehr wichtig erscheint, halte es schriftlich fest. Schreibe deine Ziele und deine Erkenntnisse auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Vision wahr wird, erhöht sich etwa ums Zehnfache, wenn du sie aufschreibst!
Damit du von diesem Buch den optimalen Nutzen hast, tue dir selbst einen Gefallen und lies erst weiter, wenn du diese erste Übung zur Gänze durchgeführt hast. Wahre Veränderung geschieht von innen nach außen, und ich kann dir nur helfen, wenn du tatsächlich umsetzt, was ich dir als deine magischen weiblichen Instrumente an die Hand gebe.
Und mach dir bewusst: Du kreierst sowieso die ganze Zeit. Das, was in deinem Leben ist, hast du mehr oder weniger miterschaffen. Daher wähle bewusst ein Ziel, auf das du dich fokussierst, und manifestiere nicht weiterhin unbewusst, was infolge deiner Blockaden wirksam wird.
Bitte lies erst weiter, nachdem du die Übung mindestens ein Mal gemacht hast, denn erst dann bist du bereit für den nächsten Schritt. Als Unterstützung kannst du auch meine geführte Meditation Dein Traummann nutzen, die du im Anhang findest.
Ex zurück?
Sonja und ich sehen uns einmal die Woche online via Zoom, denn sie wohnt 600 Kilometer von mir entfernt. Step by step erkundet sie ihr Herz, schreibt ihre Wünsche auf, wie ihr Traumpartner genau sein soll. Anfangs tendierte Sonja dazu, ihren Ex Alfons zu beschreiben; sie liebt ihn immer noch und kann sich noch nicht vorstellen, dass es jemanden geben könnte, der besser zu ihr passt als er.
Natürlich fragt mich Sonja auch, ob es denn eine Chance gebe, dass Alfons zu ihr zurückkommt. Klar, grundsätzlich besteht diese Möglichkeit, aber lautet die Frage nicht vielmehr, ob sie sich überhaupt noch einmal so auf ihn einlassen und ihm jemals wieder voll vertrauen könnte und ob nicht irgendwie immer ›die andere‹ dabei wäre, selbst im Bett?
»Stell dir vor, ihr habt gerade leidenschaftlichen Sex. Alfons hat die Augen geschlossen, und du fragst dich insgeheim, ob er jetzt wirklich bei dir ist oder ob er noch an die andere Frau denkt. Oder fast schlimmer: Wie ginge es dir, wenn er in seiner Erregung versehentlich ihren Namen nennt ..., selbst wenn er eigentlich dich meint? Würdest du dich nicht immer fragen, was die andere hat, das du nicht hast? Hat sie das Kamasutra auswendig gelernt, beherrscht sie die Krabbenstellung, ist sie wesentlich schlanker als du, sind ihre Brüste noch straff (zumal sie doch jünger ist)? Du weißt, worauf ich hinauswill. Kannst du den Schmerz, den er dir zugefügt hat, wirklich vergessen und ihm ehrlich eine neue Chance geben? Vergiss nicht, dadurch, dass er diese Frau zwischen euch gelassen hat, ist etwas sehr Wichtiges kaputtgegangen. Dieses ›Ihr‹, diese Einheit, die ihr mal wart, wäre nie wieder dasselbe.«
Ich sehe, wie Sonja grübelt, sie nagt an ihrer Unterlippe herum, ich kann ihre Gedankenblasen sehen wie in einem Comic. Und dabei waren das nur ein paar Argumente von vielen, die ich hätte vorbringen können. Sonja muss sich eingestehen, dass der Vertrauensbruch tatsächlich sehr schwerwiegend ist und dass der Gedanke, je wieder Sex mit ihm zu haben, sie doch eher beunruhigt.
Am Ende der Sitzung sage ich zu ihr: »Du wirst sehen, schon in kürzester Zeit wirst du dein neues Leben so aufregend finden und so viel Spaß haben, dass du dich fragst: Wer zum Kuckuck ist Alfons?«
Sonja lacht schallend, dankt mir und verspricht, fleißig das Bild ihres neuen Mannes und ihres neuen Lebens weiterzugestalten.




