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Deine Zukunftsgefühle – und wie soll dein Traummann sein?
Wie würdest du dich fühlen, wenn du dein Traumleben mit deinem Traumpartner leben würdest? Was genau wäre in deinem Leben dann so viel schöner und leichter?
Du trainierst gerade die Umsetzung der Geheimnisse erfolgreicher Manifestation. Indem du nämlich das visuelle Bild, das du kreiert hast, mit deinen gewünschten Gefühlen auflädst, gewinnt deine Vision eine unglaubliche Kraft.
Die Meister der Manifestation können ihr visionäres Bild sogar energetisch betreten und sich darin bewegen. Male dir diesen Vorgang wie einen Film aus. Wenn du dich an deine Träume erinnern kannst, weißt du, wie es sich anfühlt, sich in seinen eigenen Traumbildern zu bewegen.
Magic Secrets
Es gibt ein paar gute Hilfsmittel, die du anwenden kannst, wenn das Visualisieren noch nicht so gut klappt.
Das Vision-Board
Nutze z.B. das bewährte Vision-Board: Schneide Bilder aus Zeitschriften aus – Motive, die deine Wunschträume illustrieren. Klebe diese Bilder und auch Begriffe, die dich besonders angenehm berühren und die etwas repräsentieren, das du dir für deine Zukunft ersehnst, auf eine mindestens DIN A3 große Pappe (gerne größer!). Hänge dein Vision-Board gut sichtbar in deiner Wohnung auf. Sooft dein Blick darauf fällt, wirst du mit der Kraft deiner Wünsche verbunden, und so laden sie sich nach und nach immer mehr mit Energie auf. Bevor du jetzt im Feuereifer mit Magazinen, Schere und Klebstoff loslegst, lies bitte noch den nächsten Abschnitt über das Mind-Movie, weil dort Hinweise folgen, die auch für das Vision-Board gelten.
Das Mind-Movie
Eine moderne Variante des Vision-Boards ist das Mind-Movie. Du kreierst deinen eigenen kleinen Film, indem du deine Lieblingsmusik mit deinen Wunschbildern kombinierst.
Betrachte dein Mind-Movie so oft wie möglich aus einem sehr entspannten Zustand heraus. Nach und nach wird sich das Gewünschte manifestieren. Es ist so, wie wenn du dich in einen Film hineinziehen lässt, den du dir im Kino ansiehst: Du bist dir deiner eigenen scheinbaren Realität nicht mehr bewusst und tauschst sie nachhaltig gegen die schöne ›Fiktion‹ aus. Einen Link zu einer hilfreichen Mind-Movie-Software findest du auf meiner Webseite.
Bei einem meiner Herzensgespräche fragte mich eine Single-Lady, ob sie für ihr Mind-Movie ein Foto von Kevin Kostner nehmen könne. Ich riet ihr davon ab, weil es sich eben um Kevin Kostner handelt, den sie sich wohl kaum an Land ziehen wird. Außerdem sind all die großen Filmstars ohnehin mehr als genug mit energetischen Schnüren von verliebten Fans verbunden, die sie im Grunde gar nicht wollen.
Wenn du ein Bild für dein Mind-Movie oder dein Vision-Board nehmen willst, das deine glückliche Partnerschaft symbolisiert, wähle lieber ein neutrales Foto. Gib in die Suchmaschine (Google o.Ä.) z.B. ›Liebespaar‹ oder ›glückliche Beziehung‹ ein und schau, was dir angezeigt wird. Ich persönlich finde Fotos sehr schön, die eine romantische Szene zeigen, z.B. ein Liebespaar vor dem nächtlichen Sternenhimmel, auf denen keine Gesichter zu erkennen sind.
Auf meinem Vision-Board von einst war eine Frau mit langen blonden Haaren in einem roten Badeanzug zu sehen, die mit wilden Delfinen schwimmt. Nur ein halbes Jahr, nachdem ich das Foto zu meinem Vision-Board hinzugefügt hatte, erlebte ich genau diese Szene! Ich schnorchelte vor der Küste Biminis/Bahamas im klaren Wasser mit den Fleckendelfinen und wurde an jedem einzelnen Tag mit Delfin-Kontakt beschenkt.
Dein magisches Notizbuch
In deinem Schreibheft oder Notizbuch sollte ja schon eine lange, detailliert ausgeführte Beschreibung stehen (siehe Schreiben als magischer Akt am Beginn von Phase 1). Dein Traumleben mit deinem idealen Partner minutiös und handschriftlich zu skizzieren, ist ein magischer Akt. Das Schreiben bringt die Blaupause sozusagen auf die Erde, in die Materie. Schreibe bevorzugt jeden Morgen und gerne zusätzlich am Abend, dann erzielst du die besten Ergebnisse. Wenn du nicht weißt, was ich mit Blaupause meine, weil du bereits mit Computern aufgewachsen bist – früher benutzte man eine Blaupause, um Kopien herzustellen. Es handelte sich dabei um ganz dünnes Papier, das mit Kohlestaub beschichtet war. Man legte es zwischen zwei Blätter Papier, beschrieb das obere – entweder mit der Hand oder mit der guten alten Schreibmaschine –, und so entstand gleichzeitig eine Kopie.
Wenn wir heute von einer Blaupause sprechen, so ist sie ein Symbol für eine Vision. Stelle dir vor, dein Leben ist wie eine weiße Leinwand. Das, was du auf dieser Leinwand siehst, wird bestimmt durch den Film, das Dia oder eben die Blaupause, die du selbst einlegst. Das Licht, das der Projektor ausstrahlt, symbolisiert die Quelle. Du selbst bestimmst letztendlich, welcher Film auf der Leinwand zu sehen ist. Dieser Prozess läuft bei den meisten Menschen allerdings unbewusst ab, und so wird das, was sie erleben, bestimmt durch Prägungen und Programmierungen, die sie eben auch oft von den Vorfahren geerbt haben.
Deshalb ist es so wichtig, dass du erkennst, dass im Grunde du das Zepter in der Hand hast, dass du die Schöpferin deines Lebens bist. Du erschaffst deine Blaupause, also manifestiere am besten bewusst und voller Achtsamkeit.
Briefe an deinen Liebsten
Das klingt total verrückt, ich weiß, aber Tatsache ist, es funktioniert. So wie du deinen Traummann zumindest schemenhaft vor deinem inneren Auge wahrnehmen kannst, so kannst du auch mit ihm geistig in Verbindung treten, indem du ihm Liebesbriefe schreibst. Wenn du diesen Tipp umsetzen willst, tue es am besten mit spielerischer Leichtigkeit. Also nicht im Sinne von »Wo steckst du denn? Ich warte schon so lange auf dich. Komm endlich in mein Leben! Ich bin dann und dann an jenem Ort, komm bitte dorthin.« Ich bin mir sicher, dass es so nicht funktioniert. Stell dir vor, du würdest von einem lästigen Verehrer ständig mit WhatsApp-Nachrichten bombardiert, die genauso klingen: »Gib mir endlich eine Chance, ich werde dir beweisen, dass ich der Richtige für dich bin«, und jede einzelne seiner Nachrichten schreckt dich noch mehr ab, weil er dir die Luft zum Atmen nimmt. Dabei fandest du ihn anfangs sogar direkt süß.
Nun übertrage das Ganze auf die energetische Ebene: Dein Liebster, der eigentlich schon auf dem Weg zu dir ist, weil ihn das Leben dahin führen wird, wo auch du ›zufällig‹ sein wirst, wird von dir mit bedürftigen, flehenden Nachrichten überschüttet. Könnte gut sein, dass er auf unbewusster Ebene plötzlich anfängt, sich zu sträuben.
Gehst du stattdessen ganz behutsam mit deinen Messages für deinen Liebsten um und teilst ihm einfach mit, dass er dir von Herzen willkommen ist und dass ihr euch ganz gewiss begegnen werdet, wird er das unbewusst wahrnehmen können, und er wird sich freuen, obwohl er wahrscheinlich noch nicht weiß, worauf er sich eigentlich freut.
Falls dein Traummann selbst sehr bewusst lebt, macht er vielleicht das Gleiche wie du: Er spricht mit dir und freut sich auf dich.
Warum ich weiß, dass das funktioniert? Ganz einfach, ich habe es praktiziert. M. war das Ergebnis meiner Manifestation vor vielen Jahren. Dass sich die Dinge viel später anders entwickelten als erwartet, habe ich wohl dem Weckruf meiner Seele zu verdanken. Wozu auch immer mein Drama gut ist – eines Tages werde ich es in Gänze wissen.
Meditation
Wenn du es gewohnt bist, zu meditieren, kannst du diesen Raum der Stille für die Umsetzung deiner Vision nutzen. Du kannst es dir auch erleichtern, indem du dich von mir über eine geführte Meditation in deinen Traumraum begleiten lässt. Den Link findest du auf meiner Webseite. Zunächst führe ich dich mithilfe meiner Stimme und bestimmter Frequenzen in den Alpha- und später in den Theta-Zustand, einen hypnotischen Zustand, aus dem heraus du so viel leichter in dein Traumbild eintauchen kannst. So funktioniert es:
Du bist nicht nur umgeben von deinem eigenen, einzigartigen Energiefeld, du bist auch davon durchdrungen. Dieses Feld schwingt in deiner Energie, auf die du großen Einfluss hast. Du kannst dich dafür entscheiden, deine Energie zu erhöhen, um das Glück magisch in dein Leben zu ziehen und dir all deine Wünsche zu erfüllen.
Diese geführten Meditationen sollen dir dabei helfen, Störfelder und Programmierungen aufzulösen; sie sind es nämlich, die durch die Ereignisse in deinem Leben getriggert werden, sie zeigen sich womöglich in Problemen und in Themen, die sich immer und immer wiederholen.
Verändern wir die Energie und lösen diese Blockaden auf, müssen sie sich auch nicht mehr als wiederkehrende Ereignisse in deiner Realität zeigen. Du wirst so immer freier, gewinnst an innerer Stärke und kannst allmählich die Stimme deines Herzens wieder hören, das dir den Weg zu deinem Glück zeigt.
Die Veränderung kann in einem Augenblick geschehen. Konzentriere dich auf deine Körperempfindungen, das heißt, nimm wahr, ob du irgendwo eine Spannung oder einen Druck, eine Enge oder ein Vibrieren wahrnimmst oder wie auch immer es sich anfühlen mag. Konzentriere dich auf diese Körperempfindung. Damit du die Veränderung deiner Energie wahrnehmen kannst, werde ich dich bitten, zu bestimmen, wie stark die Empfindung auf einer Skala von 0 (keine Empfindung) bis 10 (sehr starke Empfindung) ist. Dieser Wert dient als Referenzwert, denn er wird sich am Ende der Meditation verändert haben. Im besten Fall fühlst du dich sehr befreit.
Es gibt einen Part in dieser Meditation, in dem ich still arbeiten werde; ich wende mich dabei an die höhere Intelligenz, die dein Herz so fleißig schlagen lässt und dich an jedem einzelnen Tag wieder erwachen lässt. Meine Worte und ihre Lösungsfrequenzen sind bei dieser Tonaufnahme so leise zu hören, dass sie für das Ohr nicht mehr wahrnehmbar sind, sehr wohl aber für das Unterbewusstsein und vor allem auf energetischer Ebene. Sie wirken mittels des Klangs, der sich unweigerlich an der Zensur deines Verstandes vorbeischleicht.
Da es im Quantenfeld weder Zeit noch Raum gibt, kannst du dich immer wieder in diese Energie einklinken, indem du die Meditation hörst. Sobald du mich also sagen hörst, dass ich nun still arbeiten werde, bleibe weiterhin mit deiner Aufmerksamkeit bei deinen Körperempfindungen und bei deinem langsamen Atem. Atme so langsam wie möglich, idealerweise eine halbe Minute ein und eine halbe Minute aus, dann geschieht die Magie. Vertraue einfach dem Prozess, dann ändert sich deine Energie hin zu Freiheit, Liebe und Fülle.
Prayers
Ich nenne Gebete ›Prayers‹, weil es erstens für meine Ohren schöner klingt und zweitens der Begriff Gebet bei vielen von uns durch diverse Religionen geprägt ist. Auch ich war 13 Jahre lang in katholischen Klosterschulen und verbinde mit diesem Begriff keine gute Erinnerung. Abgesehen davon wird uns eine nicht sehr wirksame Form des Betens beigebracht. Es heißt in der Bibel: »Bittet, so wird euch gegeben«. Also bitten und flehen wir und oft geschieht wenig bis nichts und wir hören frustriert damit auf.
Gregg Braden, Bestseller Autor, Wissenschaftler und spiritueller Lehrer beschäftigt sich in seinen Büchern und Vorträgen immer wieder mit der Macht des Wortes, des Gebets, mit den teilweise nur bruchstückhaft überlieferten Mysterien der Bibel und weiteren Weisheitsbüchern. In einem seiner Videos erzählt er davon, wie man wirkungsvoll betet und was Übersetzungsfehler mit Erfolglosigkeit zu tun haben. Seine Quintessenz ist: Beim Manifestieren – und das Gebet ist nichts anders als Manifestation – ist es enorm wichtig, nicht aus dem Mangel heraus zu flehen und zu bitten, sondern sich mit allen Sinnen so zu fühlen, als wäre das Ergebnis bereits da.
Ich möchte dir hier gerne eine Schnellanleitung für die richtige Kommunikation mit der universellen Intelligenz geben, die im Übrigen genau mit den Erkenntnissen der Quantenphysik übereinstimmt:
Teil 1 – Opening:
Im ersten Teil des Prayers geht es darum, der Quelle mitzuteilen, was genau du möchtest. Beispiel: »Dies ist ein Gebet, um meinen Traumpartner in mein Leben zu ziehen.«
Teil 2 – Der Code:
Verkörpere dein Gebet – oder auch den Unterbewusstseins-Code – so, als ob ein gewünschtes Ergebnis bereits in deinem Leben wäre. Im Fall der Partnersuche stellst du dir vor, wie ein Leben mit deinem Traummann sich anfühlt.
Was siehst du? Sieht er dich verliebt an?
Was hörst du? Vielleicht sagt er dir gerade, dass er dich liebt und den Rest seines Lebens mit dir verbringen möchte.
Was riechst du? Kannst du seine Haut oder sein Aftershave riechen? Vielleicht auch den Duft der Rosen, die er dir mitgebracht hat, den Cappuccino, den ihr trinkt, das Meer, an dem ihr sitzt.
Was fühlst du? Vielleicht kannst du absolute Dankbarkeit für dieses Himmelsgeschenk fühlen oder die Berührung seiner starken, männlichen Hand. Oder auch die Wärme der Sonne auf deiner Haut.
Male dir das, was du willst in den buntesten Farben aus und beziehe alle Sinne mit ein!
Teil 3 – Der Schluss:
Das Neue Testament wurde auf Aramäisch geschrieben. Der originale Wortlaut ist: »L´alam al-mein, amen.«
Davon findest du im Netz natürlich unzählige Übersetzungen. Ich fand die Übersetzung von Gregg Braden sehr schön und habe mich daher dafür entschieden, diese englische Version »I Seal this Prager in trust and faith and truth« ins Deutsche zu übersetzen und zu nutzen. Schließe nun das Gebet mit den Worten ab: »Ich besiegle dieses Gebet im Vertrauen, im Glauben und im Namen der Wahrheit.«
Schreibe deine Traummann-Liste (selbstverständlich ebenfalls in der Gegenwartsform). Erstelle dir einen sogenannten ›Avatar‹, eine Person, die du im echten Leben in dieser Charakteristik noch gar nicht kennst, die jedoch alles verkörpert, was du dir ersehnst.
Ein Avatar ist so etwas wie ein energetischer ›Stellvertreter‹ für deinen Traummann – eine Vision, eine Art ›Blaupause‹ des Mannes, den du in dein Leben ziehen wirst. Du kannst mit ihm kommunizieren, ohne ihm ein bestimmtes Gesicht zu geben – das ist sehr wichtig.
Du stellst dich durch die gedankliche Beschäftigung auf ›ihn‹ ein, und deine liebevollen Gefühle für deinen Traummann erzeugen eine Frequenz, die dafür sorgt, dass sich Männer mit diesen Qualitäten von dir angezogen fühlen. Bsp.: »Mein Partner ist ein optimistischer, warmherziger, fröhlicher Mensch, der mich in meiner Entfaltung unterstützt« – usw.
Denke an die Stolpersteine: Wenn du schreibst: »Er ist treu«, könnte es sein, dass dein Mann keine Seitensprünge macht, weil er impotent ist. Also füge hinzu: »Er ist mir treu und sexuell potent.«
Erinnere dich: Dream big! Alles ist möglich! Es gibt keine Begrenzungen – außer jene in deinem Kopf. Sei schlau und denke auch an die Details. Wenn du beim Kennenlernen keine Spielchen erleben möchtest, schreibe so etwas wie: »Wir erkennen uns sofort beim ersten Date und wissen, dass wir zusammengehören.«
Was sagt die Quantenphysik?
Energie folgt der Aufmerksamkeit. Am schnellsten stellen sich Ergebnisse ein, wenn man die Geschehnisse im Quantenfeld bewusst selbst manifestiert. Und wo ist das Quantenfeld?
Nun, wir alle sind durchdrungen von ihm. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung ist das Quantenfeld gleichbedeutend mit der Leere, dem Raum aller Möglichkeiten, von dem in alten spirituellen Lehren die Rede ist; es ist gleichbedeutend mit dieser höheren Intelligenz, die unser Herz schlagen lässt, es ist die Quelle, der Schöpfer, Gott, wie auch immer du es nennen möchtest.
Ich habe mich viel mit Quantenphysik beschäftigt – oder besser gesagt: mit den Auswirkungen dieses Modells. Und eine höhere Instanz in mir weiß einfach, dass es genauso ist, wie die Wissenschaftler es beschreiben. Die Ergebnisse dieses Forschungszweigs stimmen mit den Lehren überein, die seit Jahrtausenden von spirituellen Lehrern und Lehrerinnen verbreitet werden.
Laienhaft ausgedrückt (bei detailliertem Interesse kannst du dich ja gern im Internet mit Expertenwissen befassen): Laut dem sogenannten Doppelspaltexperiment beeinflusst die Anwesenheit eines Beobachters das Ergebnis. Bei wissenschaftlichen Versuchen werden Doppelblindstudien durchgeführt, auch weil erwiesen ist, dass das Resultat nicht von der Erwartung der Forscher unabhängig ist.
Und nun spinne den Gedanken weiter: Auch DU bist eine Beobachterin deines eigenen Lebens. Durch Achtsamkeit und Fokus kannst du die Richtung deiner Ergebnisse lenken.
Der Placebo-Effekt
Bei Experimenten, z.B. bei der Erprobung neuer Pharmazeutika, gibt es mindestens zwei Testgruppen: Die eine bekommt das ›richtige‹ Präparat verabreicht, während die andere ›nur‹ ein Placebo ohne Wirkstoff erhält, z.B. eine Tablette mit Füllstoffen wie Milchzucker und Stärke. Es kommt nicht selten vor, dass das Placebo den gleichen Effekt hervorruft wie das zu testende Medikament, weil der Patient glaubt, das ›echte‹ Mittel bekommen zu haben.
Leider gibt es auch den Nocebo-Effekt, mit dem wir tagtäglich konfrontiert sind. Wenn wir davon ausgehen, dass etwas nicht gut für uns ausgeht, könnte es sein, dass es – auch im Sinne der selbsterfüllenden Prophezeiung – genau so geschieht.
Zum Glück gibt es bei der Manifestation eine gewisse Trägheit, das heißt, wenn ich mich heute traurig fühle und glaube, keinen Grund zur Hoffnung zu haben, dass mein Traumpartner in mein Leben kommt, dann hat das noch keine tiefgreifende Auswirkung. Allerdings dirigiere ich durch mein Heute auch mein Morgen, das heißt, da ich Tag für Tag meinen negativen Glauben stärke – was oft unbewusst passiert, weil unsere Programmierungen und Blockaden stark sind –, hat das sehr wohl eine Konsequenz für mein weiteres Leben.
Magic Secret
Und wie kommt man ins Quantenfeld?
Eigentlich bist du schon da. Allerdings schneidet dich dein ständig plappernder Verstand, der in einer Tour Probleme produziert, davon ab, das vollkommene Potenzial des Quantenfelds zu deinen Gunsten und zum Wohl des Ganzen zu nutzen.
Also geh in die Stille, lass den Verstand eine Zeit lang Pause machen, z.B. mithilfe von Meditation, über die tiefe, langsame Atmung. Siehe dazu auch den Abschnitt Meditation am Ende von Phase 1. Um offen für Inspirationen zu sein und deine erwünschte Zukunft kreieren zu können, musst du in einen sehr entspannten Zustand gleiten und dort möglichst täglich für eine gewisse Zeit verweilen.
Wie willst du als Traumfrau sein?
Kaum eine Frau stellt sich diese Frage, doch aus meiner Sicht ist die Antwort enorm wichtig. Du solltest nicht nur wissen, was genau du willst, du solltest dir auch klarmachen, wer du für deinen Traummann sein möchtest und was du bereit bist zu geben.
Hier ein paar Ideen: Du könntest seine Muse und Inspiration sein. Du möchtest deinen Mann sicher auch bei seinen Vorhaben unterstützen. Du kannst dir vorstellen, wie du ihn immer wieder aufs Neue bezauberst und seine Lust und Leidenschaft weckst. Du bist seine zärtliche, sinnliche und leidenschaftliche Geliebte, seine beste Freundin, mit der er viel lachen und tiefgründige Gespräche führen kann. Er weiß einfach, bei dir hat er es gut und du bist ein großes Geschenk für ihn.
Überlege dir, was genau du bereit bist, für ihn und für euch zu tun. Ich war z.B. bereit, für M. meine geliebte Heimatstadt Salzburg zu verlassen, um mit ihm zusammenzuleben. Je mehr du dafür offen bist, deine Komfortzone ein Stück weit zu verlassen, desto größer ist die Chance, dass du Männer kennenlernst, die zu dir passen. Oder was meinst du, wie viele mögliche Partner für dich gleich bei dir um die Ecke wohnen? In einem weiteren Umkreis hast du einfach eine größere Auswahl.
Du hast dir bereits dein traumhaft schönes Leben und deinen Traummann ausgemalt und weißt, wo du hinwillst. Bleib an deinen Aufzeichnungen in deinem Notizbuch dran, füge Ideen hinzu, die dir nachträglich kommen, korrigiere Details, die dir verbesserungswürdig erscheinen. Also, wie soll deine Partnerschaft sein? Wie nah wollt ihr euch sein? Habt ihr beide Vorstellungen vom Leben, die sich decken? Welche Werte sind dir wichtig und soll er sie teilen? Soll er eher ein tiefgründiger Philosoph sein oder ist dir ein leichtlebiger Charmeur lieber?
In meiner Zeit als Radiomoderatorin habe ich viele Single-Frauen interviewt. Verblüffend oder nicht – auf die Frage, wie ›er‹ sein solle, kamen fast immer die gleichen Antworten: »Er soll mich so nehmen, wie ich bin; er muss groß sein und erfolgreich, gebildet, gepflegt und humorvoll, er soll höchstens zwanzig Kilometer von mir entfernt wohnen, und er muss mich einfach glücklich machen.« Merkst du was? »Er muss ..., er soll ..., er darf nicht ...« Mal ehrlich, mehr Einheitsbrei geht wohl nicht. Wirklich, fast jede Frau hat genau das gesagt.
Ich hatte natürlich auch Männer in der Sendung. Dreimal darfst du raten ... Yes, da war es ganz ähnlich: »Sie sollte ..., sie sollte nicht ...«
An einen Fan meiner Sendung kann ich mich besonders gut erinnern. Er rief regelmäßig an, um sich in der Sendung vorzustellen, und er hatte ein scheinbar ganz wichtiges Ausschlusskriterium: Auf gar keinen Fall sollte ›sie‹ rote Haare haben! Er hatte schlechte Erfahrungen mit einer Rothaarigen gemacht. Ich habe quasi jedes Mal nachgehakt: »Was, wenn die Frau, die in allen Bereichen wirklich perfekt zu dir passen würde, rote Haare hat?« Schade, das Argument kam nicht wirklich bei ihm an.
Kreiere deine Zielvorstellung so detailliert wie möglich und sei dennoch offen für die Überraschungen des Lebens. Vielleicht kommt ein Mann in dein Leben, der so ganz anders ist, der Qualitäten besitzt, an die du nie und nimmer gedacht hättest. Vielleicht hat er einen Bart wie Rübezahl – obwohl du viel lieber ein glatt rasiertes Männergesicht magst –, ist jedoch einer der liebenswürdigsten und besten Liebhaber weltweit, wer weiß das schon? Sei offen für die Geschenke, die das Leben für dich bereitstellt.
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Sonja ist nun mit ihren Listen um einiges weiter gekommen. Aus ihren ›Das will ich auf keinen Fall‹-Notizen sind ›Das sollte unbedingt sein‹-Listen geworden. Am schwierigsten fand sie die Beantwortung der Frage, was sie denn für die große Liebe zu tun bereit ist und was sie selbst für ihren zukünftigen Traummann sein möchte. Doch sie ist entschlossen und fleißig, sie macht regelmäßig die empfohlenen Meditationen. Ich freue mich über ihre Veränderung, die ihr auch schon äußerlich anzusehen ist.
Sonja war bereits eine schöne Frau, als sie zu mir kam, aber der Betrug ihres Ehemannes hat ihr Selbstwertgefühl beschädigt. Sie konnte ihre Schönheit überhaupt nicht mehr wahrnehmen, im Gegenteil, sie fühlte sich einfach schäbig und unattraktiv, und dieses Selbstbild strahlte sie natürlich auch aus. Doch nun wird ihr Strahlen allmählich auch für ihre Umgebung sichtbar. Dieses innere Leuchten, das ich bereits bei unserer ersten Begegnung wahrnahm, obwohl es erloschen schien, kommt jetzt immer mehr zum Vorschein und sorgt auch dafür, dass sich Sonja mit ihrem Körper versöhnt. Sie konzentriert sich auf ihre Vorzüge, auf ihre ausdrucksvollen Augen, ihr tolles Dekolleté, ihre wohlgeformten Beine, und ich freue mich sehr für sie.
Mittlerweile haben wir Sonjas Kleiderschrank entrümpelt und waren gemeinsam auf Shopping-Tour. Auf dem Weg zu einem anderen Termin habe ich nämlich Sonja besucht, sodass wir uns endlich persönlich gegenüberstanden. Wir verbrachten einen ganzen Tag zusammen, kleideten Sonja neu ein und arbeiteten im Coaching intensiv miteinander.



