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»Oder genau umgekehrt«, sagt der, »leichter manipulierbar? Beides?«
»Jedenfalls verausgabt sich der Westen beim Schattenboxen.« Zulu stößt ein paar Fäuste in Ryders Lichtkegel.
»Ich glaube, der General will es noch einmal wissen, bevor er pensioniert wird«, sagt Haviland. »Er will den Leuten im Pentagon et was beweisen. Drishti ist sein letzter Versuch, Geschichte zu schreiben.«
»Wenn die uns mit Ziegen oder sonstigem Tierzeugs kommen, bin ich raus.« Morales zieht sich das Laken über den Kopf. »Und jetzt haltet endlich das Maul.«
Das Kommunenleben auf der Ranch, Sakchins sonderbares Trai-ningsprogramm und sein Hippie-Vokabular sind gewöhnungsbe-dürftig, aber im Prinzip harmlos.
Sakchin spricht viel von Bescheidenheit und Selbstlosigkeit. Das Ego sei der größte Feind einer erfolgreichen Organisation, Einsicht in die eigenen Schwächen fundamental. Menschen hätten bei Drishti einen viel höheren Stellenwert als Maschinen, geistige Stärke sei wichtiger als körperliche, unreflektiertes Gruppendenken bedeute den Tod. Er wird ihnen das Denken neu beibringen, sie von Konventionen und Vorurteilen befreien.
Atmen ist Sakchins Lieblingsthema. Schöner, besser, lauter, gleichmäßiger atmen! Atmen wie die Brandung des Ozeans. Atmen und meditieren, an nichts denken oder, besser noch, überhaupt nicht denken. Ryder machen das Nichtstun und Nichtsdenken nervös. Außerdem nörgelt Sakchin ständig an seinem Körper herum. Er behauptet, die Muskelmasse würde ihn schwerfällig machen. Es hat Ryder Jahre gekostet, seinen Panzer aufzubauen. Laut Sakchins blumiger Doktrin bräuchten Drishtis die Ausdauer eines Kamels, die Geschwindigkeit einer Gazelle und die Flexibilität einer Schlange.
Zum Abnehmen scheucht der General ihn im Morgengrauen raus, für ein paar Meilen sogenannter bewegter Meditation, während die anderen noch gemütlich in der Scheune träumen. Bei einem dieser Läufe beobachtet Ryder, wie Anwar und Kellogg gemeinsam ihre Gebetsteppiche aufrollen, lachend. Sie sehen ihn nicht.
Nach wenigen Wochen ist Sakchin einigermaßen zufrieden. Sie würden sich endlich bewegen wie exotische Katzen, die den großen Diamanten aus dem Palast stehlen wollten. Als Krönung will er jedem ein geheimes Mantra geben. Eine Art Gebet, das sie immer dann einsetzen sollen, wenn sie unter Druck stehen, wenn das Adrenalin steigt und die Fluchtreflexe überhandnehmen. Das Mantra würde für Klarheit, Ruhe und innere Stärke sorgen. Sakchin hat es auf die persona eines jeden zugeschnitten. Warum kann der Typ nicht einfach Person sagen?
Sakchin geht vom einen zum anderen, hält Hände, schaut in Augen und atmet mit jedem eine Runde, bevor er jedem dieses Mantra zuflüstert. Morales’ scheint kurz zu sein. Warum stellt Brook bei seinem so viele Fragen? Jamie ist zuerst skeptisch, scheint dann aber amüsiert. Zulu ist so ergriffen, dass er sich Tränen unter der Brille wegwischt. Kellogg lehnt seinen rasierten Kopf zu Sakchin und jault dann mit kindischer Begeisterung. Er gibt Sakchin und Anwar ein High-Five und streift Ryder mit einem komischen Seitenblick.
Ryder wird das nicht an sich heranlassen, das Mantra nicht und keines dieser ungebetenen Gefühle. Er wird sich nicht von einem Irren aus einem Sex-Kult sein Motto vorbeten lassen. Er wird sich einfach ein neues ausdenken.
»Für dich habe ich was ganz Spezielles, Ryder«, sagt Sakchin. »Du strahlst so einen intensiven Lebenswillen aus.« Sakchin hält den Atem an, lange, lässt ihn wieder ausströmen und reinigt dabei seinen Körper von allem Übel der Welt, wie er zu sagen pflegt. Ryder macht es ihm halbherzig nach.
»Dein Mantra ist relativ komplex. Du musst es an deine Atmung koppeln. Du wirst es lieben.«
Ryder spürt die Aufmerksamkeit der anderen.
»Bereit?« Ein harziger Geruch geht von Sakchin aus, intensiv, aber nicht unangenehm. Er flüstert Ryder ins Ohr, und es ist, als würde er ihm direkt in die Seele hauchen. »Einatmen: Wieso? Luft anhalten: Weshalb? Ausatmen: Warum? Was soll’s? Versuch dir die Worte vorzustellen.«
Wieso, weshalb, warum? Was soll’s?
Wieso, weshalb, warum? Was soll’s?
Wieso, weshalb, warum? Was soll’s?
Ryder atmet mit den Worten, er atmet im Rhythmus der Silben tief ins Zwerchfell. Gelassenheit breitet sich in ihm aus. Ruhe.
Sein Mantra ist genial!
Wieso, weshalb, warum? Was soll’s?
Als Ryder später wie gewohnt das Lagerfeuer vorbereitet, kündigt der General eine spirituelle Zeremonie an. Ein peruanischer Schamane fährt in einem klapprigen Ford Mustang vor. Mit seinen ausgetretenen Flip-Flops, der chullo-Mütze und dem T-Shirt mit der Aufschrift pura vida sieht er eher wie die verwahrlosten Gangster aus Ryders alter Nachbarschaft San Ysidro aus. In einem Kessel über dem Feuer kocht der Schamane Kräuter und murmelt dabei einen Sprechgesang.
»Der Tee hier öffnet den präfrontalen Kortex«, sagt der General. »Dort sitzt einer der primitiveren Bereiche unseres Gehirns, die Psyche, das Unterbewusstsein. Es werden starke Gefühle hervorbrechen. Wir schicken Vergangenheit und Zukunft auf Kollisionskurs, und da kommen oft Erinnerungen hoch, die Sie vielleicht lieber vergessen wollen. Aber ich verspreche Ihnen, Sie werden ein tieferes Verständnis für sich und andere erlangen.« Der General bleibt mit seinem Blick an Ryder hängen. Vielleicht bildet er sich es auch nur ein. »Dieses Erlebnis wird Sie von den negativen Erfahrungen befreien, die Sie in Ihrer Entwicklung hemmen. Gute Reise!«
Nacheinander trinken die Männer von der verbeulten Blechtasse des Schamanen.
Plötzlich lässt sich Kellogg neben Ryder auf den Boden fallen, ist schon eine Weile her, dass sie sich unterhalten haben. Er nimmt einen großen Schluck und zieht eine Grimasse. Ryder benetzt nur die Lippen, der beißende Geruch steigt ihm in die Nase, der Geschmack ist widerlich. Für ihn ist die Vergangenheit recht gut aufgehoben, dort, wo sie ist. In der Vergangenheit.
»Stell dich nicht so an«, lacht Kellogg. »Zu Hause gibt’s wieder Margaritas.«
Die Drishtis schauen erwartungsvoll in die Runde.
Grillen zirpen. Der Schamane singt. Moskitos stechen. Feuer knistert.
Sonst nichts.
Tyrone greift nach einem brennenden Ast, schwingt ihn über dem Kopf. Dann steht der General auf und hüpft schwer atmend auf der Stelle. Das Lagerfeuer wärmt. Der Vollmond scheint herab. Kellogg nuschelt vor sich hin, die Lider auf einmal schwer, als hätte er gekifft. »Sarahs kleine Katze, überfahren. Kopf war noch intakt. Wusste gar nicht, dass es ihre Katze war. Seidiges Fell. So weich.« Er streicht sich über den kahlen Kopf. »Weiche Katze. Ich mochte Sarah. Dann ist sie weggezogen. Weg.« Eine Träne rollt Kelloggs Wange hinunter, glitzernd wie ein Diamant. Er wischt sie weg, strampelt sich aus seinen Kleidern und wirft sie ins Feuer. Ein goldenes Amulett blitzt auf seiner Brust.
Zulu faselt von seinem Papa, überglücklich, und knöpft sich den Overall auf.
Ryder will nicht an seinen Alten denken. Als die Tasse wieder an ihm vorbeikommt, nimmt er doch einen richtigen Schluck. Diesmal schleicht der Tee angenehm durch seinen Körper. Zuerst kitzelt es an Hals und Ohren, dann explodiert es scheinbar in ihm, als hätte jemand Wunderkerzen in seinem Kopf angezündet.
Ryder dreht sich vom Feuer weg, sieht hinaus in die Weite. Eine Schlange schlängelt auf ihn zu, richtet sich auf und spreizt ihren Hals. »Bist du bereit?«, zischt sie.
Ryder meint zu nicken, und schon verschwindet sie in der Wüste.
Das Gesicht des Generals, die Pupillen seiner drei Augen zu Stecknadeln verkleinert, schwebt nun vor ihm und saugt die Worte auf, die aus Ryders Mund lodern.
Erinnerungen. Ryders Alter im Badezimmer. Der Rauch seiner Zigarette im Neonlicht. Der Duschvorhang kreischt über die Stange.
Zzzwwwiiirrrschhhhh!
Wasser spritzt. Giftiger Atem. Schwielige Hände auf Kinderbeinen. Vaseline.
Ryder spürt nichts. Er sieht nur zu. Kaum anwesend.
Wut fährt in die zitternde Kinderhand, sie reckt sich nach dem Vorhang, zieht ihn vor dem Alten zu. Die Ringe kreischen.
Zzzwwwiiirrrschhhhh!
Schon ist die Fratze weg. Verschwunden. Licht.
Zurück am Lagerfeuer, richtet Ryder sich auf, wächst zu Kellogg empor. Sie wirbeln wie Funken ums Feuer. Draußen in der Wüste locken wabernde Regenbogenfarben, und die beiden werfen sich der bunten Ferne entgegen, dorthin, wo der Himmel auf die Erde trifft, bis die Ranch am Horizont abgleitet. Kelloggs Grinsen taucht in Ryders Lippen. Endlich!
Der Wind weht ein wundersames Lied herbei. Ein Chor nähert sich, in blaue Seide gehüllt.
Wieso, weshalb, warum? Was soll’s?
Whiskey India Echo Sierra Oscar?
Whiskey Echo Sierra Hotel Alpha Lima Beta?
Whiskey Alpha Romeo Uniform Mike?
Violinen schwellen, die Seide wogt wie die Tränen in einem gigantischen Auge. Ein kolossales Drishti, das dritte und allsehende Auge. Blau.
DRISHTI!
HASIR ZAMAN
PARIS
IN JENER ERSTEN NACHT hatte Inès sich noch vor Sonnenauf-gang aus der Wohnung geschlichen. Als du aufwachtest, war sie bereits verschwunden, und mit ihr der Ring deines Vaters. Du zähltest dein Geld, aber es fehlte nichts, und du schämtest dich, es gezählt zu haben.
Am selben Abend gingst du wieder ins Chez Farida. Sie trug eines deiner weißen Hemden, mit den Perlmuttknöpfen, aus ägyptischem Baumwoll-Twill, die Ärmel aufgeschlagen. Was für einen Unterschied dieses Hemd machte. Sie war distanziert, professionell.
»Ich musste etwas anziehen. Ich gebe es dir zurück«, flüsterte sie, sobald Ziad außer Hörweite war. »Kannst du auf mich warten, draußen?«
An diesem Abend regnete es nicht. An der Ampel zog sie wieder den roten Gummi aus der Mähne. Ihr schwiegt. Im Aufzug überlegtest du dir, ihn anzuhalten, du konntest dich kaum zurückhalten, aber behieltst schließlich deine Phantasien für dich, bis ihr in der Wohnung wart. Dort ließt du dich von ihren Bewegungen, ihrem Atem, ihrem Blick und ihrer warmen Haut überwältigen.
Am Morgen ist sie immer verschwunden, wie ein Spuk. Den Ring hast du nie wiedergesehen, nur ihren Geruch, den lässt sie da; er schwebt über dem aufgeschlagenen Fotoalbum. Sie ist besessen von diesen Bildern. Du bist besessen von ihr. Monate vergehen, und du weißt noch immer nichts über sie. Nur ihren Namen, Inès.
Bis sie ein paar Tage nicht im Restaurant erscheint. Ziad ist amüsiert. »Beruhige dich, sie hat sich freigenommen. Ganze zwei Wochen wollte sie wegbleiben«, sagt er. »Wenn sie am Wochenende nicht wiederkommt, ist sie den Job los. Kannst du ihr gerne ausrichten.«
Am Samstag fängst du sie an der Metro ab. Wo sie gewesen sei?
»Zu Hause.«
Mit wem?
»Mit niemandem. Jemandem. Was soll das? Ich muss zur Arbeit.«
Du bettelst darum, dass sie mit dir nach Hause kommt.
»Jetzt sofort?«
Jetzt. Bitte.
Kaum in der Wohnung, führt sie deine Hand unter ihren Rock.
Die Tür fällt ins Schloss. Es geht schnell, zu schnell.
»Ich muss los.« Sie schließt den Rock mit einer Sicherheitsnadel.
Nein! Du greifst zu hart nach ihrer Hand.
Langsam dreht sie ihr Handgelenk aus deinem Griff, ihr Blick ist kalt.
»Ich bin nicht einmal gekommen.«
Du entschuldigst dich.
Sie blinzelt gelangweilt, als du ihr Bein entlangstreichst. Deine Hand wandert um ihren Schenkel nach innen. Sie sieht auf deine Armbanduhr.
»Drei Minuten.«
Du gehst auf die Knie und tust, was dir eine Prostituierte in Beirut beigebracht hat. Dein Vater hatte sie dafür bezahlt, dir zu zeigen, wie man eine Frau zum Höhepunkt bringt. Du warst noch jung, ein Teenager, aufgeregt. Es war ein kleiner Triumph, aber hauptsächlich hast du dich geschämt.
Inès kommt in kurzen, heiseren Wellen.
»Hasir mit dem Hhhhsssschhhh. Jetzt muss ich wirklich gehen.«
Sie solle bleiben, sich krankmelden.
»Ich brauche die Arbeit.«
Dieses alberne Trinkgeld, Almosen von gönnerhaften Gästen. Du ziehst ein Bündel Scheine aus der Tasche.
»Für wen hältst du mich?« Mit spitzen Fingern zählt sie die Scheine, lässt sie in ihrem Lederbeutel verschwinden und wirft die Geldklammer auf die Anrichte. Du hasst dich. Zum Abschied küsst sie dich auf den Mund.
»Du schmeckst komisch.« Ein belustigter Zug huscht über ihre Lippen.
Du legst dich in die Badewanne und weinst.
Spätabends wartest du vor dem Restaurant in einer dunklen Ecke und bittest sie um Verzeihung.
»Du bist mir immer noch so fremd.« Ihre perfekt gerauchten Ringe hängen in der Nacht. »Irgendetwas muss sich ändern.«
Du würdest alles tun.
Morgens weckt dich Geklapper aus der Küche. Ihre Kleider liegen noch auf dem Boden verstreut. Nackt hält sie dir eine Tasse Kaffee hin. »Ich habe keine Milch gefunden.«
Du würdest Milch hassen.
»Milch ist widerlich.« Ein schattiges Lächeln.
Ekelhaft.
»Ich habe Hunger.«
Du würdest etwas besorgen. Ob sie noch da sei, wenn du wiederkommst?
»Wo denn sonst?«
Du ziehst die Sachen vom Vorabend an. Du kannst dich nicht erinnern, wann du das zuletzt getan hast, vielleicht noch nie. Du musst dich beeilen, sie darf dir nicht wieder entwischen.
Als du zurückkehrst, blättert Inès in dem Album.
»Wer sind die Kinder im Waisenhaus?« Sie beißt in ein Croissant.
Während der sowjetischen Besatzung hätten viele von ihnen die Eltern verloren. Der junge Rothaarige, das sei dein Neffe.
»Dein Bruder ist gestorben? Wie schrecklich, das tut mir leid.«
Nein, der Junge sei der Sohn deiner Schwester. Sie lebe im Ausland.
»Onkel Hasir.« Sie strahlt dich an. »Was macht der Kleine dann im Waisenhaus?«
Eine berechtigte Frage, die du dir selbst nie wirklich gestellt hast.
Du erzählst Inès, dass deine Schwester von einem sowjetischen Soldaten vergewaltigt worden sei. Dass sie den Jungen weggegeben habe. Dass sie nach LA geflohen sei. Geflohen vor der schmerzlichen Erinnerung.
»Hat sie das so formuliert? Geflohen vor der schmerzlichen Erinnerung?«
Zugegebenermaßen deine Worte.
»Besucht sie ihn manchmal?«
Nein, sie wolle nichts von ihm wissen.
»Merkwürdig, sie hat ihn doch zur Welt gebracht.«
Sie habe sein Schicksal deinen Eltern überlassen.
»Wieder so leere Worte. Sie hat ihn sicher nicht leichtfertig zurückgelassen, das kann ich dir versprechen. Wie heißt er?«
Sameer.
»Er sieht so unschuldig aus, ganz zerbrechlich. Du musst die beiden zusammenbringen.«
Uzma hätte mit Afghanistan abgeschlossen.
»Das heißt nicht, dass sie mit ihm abgeschlossen hat.«
Sie sei eine schwierige Person, nicht gerade mütterlich.
»Du kannst sie also nicht ausstehen?«
Im Gegenteil, du würdest sie sehr vermissen und jedes Jahr nach LA reisen.
»Nimm den Jungen mit.«
Das würde nur Salz in offene Wunden streuen.
»Faule Ausreden. Lass sie das selbst entscheiden.«
Ob du ihr weniger fremd wärest, wenn du Sameer mit nach LA nähmst?
»Soll das ein Witz sein? Ich verstehe die Frage nicht.«
Inès solle mitkommen.
»Nach LA? Ich kann nicht. Ich muss mich um meine eigenen Angelegenheiten kümmern.«
Du würdest alles bezahlen.
»Du hast nichts verstanden, Hasir mit dem Hhhhhsssschhhhhh.«
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