Von Frau Professor zur Sissy gemacht

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1. Auflage November 2020, ungekürzte Ausgabe
eISBN: 978-3-945537-80-0
© 2020 by Augenscheinverlag – All rights reserved, www.augenscheinverlag.de
Cover-Design: Marion Terasa, http://terasa-design.de
Cover-Foto: Shutterstock
Lektorat E-Book-Version: Margaux Navara
Die Vorlesung
Renate Holzapfel liebte ihren Beruf als Dozentin für Architektur an der Universität. Das Thema hatte sie schon in jungen Jahren fasziniert und so war ihr Werdegang zur Professorin vorgezeichnet gewesen. Sie bekam stets die besten Bewertungen von ihren Studenten und war auch im Kollegenkreis sehr beliebt. Zumindest, was die männlichen Studenten und Kollegen anging. Bei den Kolleginnen rief sie aufgrund ihrer Attraktivität und erotischen Ausstrahlung mitunter Neid hervor. Da sie nicht mit ihren weiblichen Reizen geizte und ihre Kleidung manchmal die Grenze zum Schicklichen überschritt, galt das auch für einige Studentinnen.
Sie war keine Femme Fatale, aber es bereitete ihr oft eine diebische Freude, wenn sie Kollegen im Gespräch aus der Fassung brachte, weil diese ihren Blick kaum von ihrem Ausschnitt lösen konnten. Genauso genoss sie die begehrlichen Blicke der männlichen Studenten, wenn sie im engen, nadelgestreiften Businesskostüm verführerisch auf High Heels balancierte. Sie wusste, dass ihr wohlgeformter Po sich deutlich unter dem dünnen Stoff abzeichnete und ihre Beine den Vergleich mit deutlich jüngeren Frauen nicht zu scheuen brauchten. Sie trieb viel Sport und pflegte ihren Körper intensiv. Sauna, Massagen und regelmäßige Aufenthalte im Wellnesscenter gehörten zu ihrem Alltag. Dass sie die 40 bereits überschritten hatte, sah man ihr nicht an.
Allerdings beschränkte sich ihr Sexualleben seit der Trennung von ihrem Mann auf intensive Selbstbefriedigung. Der war im Bett auch eher egoistisch gewesen und sie trauerte ihrer Ehe nicht besonders hinterher. Selten war sie beim ehelichen Sex zum Orgasmus gekommen, da ihr Mann dabei agiert hatte, als stände er unter Zeitdruck. Wenn sie ihn darauf angesprochen hatte, dass sie sich mehr Ausdauer und variantenreicheren Sex wünschte, reagierte er pikiert und mit Unverständnis. Den gemeinsamen Alltag dominierte sie, im Bett jedoch verließ er sich ganz auf seinen Phallus und betrachtete es als sein gutes Recht, sie wie eine Sexpuppe zu benutzen.
Als sie ihn dann noch dabei ertappte, wie er sie mit einer intellektuell eher unbedarften Bäckereifachverkäuferin betrog, war die Grenze des Zumutbaren für Renate überschritten. Die wichtigsten Eigenschaften einer Frau waren für ihren Mann also Jugend und Willigkeit. Da wollte Renate nicht mithalten.
Die Trennung verlief kurz und schmerzlos. Ihr Bedarf an Sex mit ‚richtigen Kerlen‘ war zumindest zur Zeit recht gering. Aber träumen durfte man ja. Ihr reichhaltiges Arsenal an Sexspielzeugen beinhaltete Dildos und Vibratoren in diversen Variationen. Wenn sie lustvoll und hemmungslos masturbierte, spielte oft einer ihrer Studenten in ihren schmutzigen Fantasien eine maßgebliche Rolle. Sie entwickelte immer verruchtere Fantasien und dominierte ihre jungen, nur in ihrer Einbildung anwesenden Partner zunehmend.
Sie hatte nicht vor, sich noch einmal für die schnelle Triebabfuhr eines unsensiblen Machos benutzen zu lassen. In ihren fantasievollen Choreografien beim Masturbieren bestimmte sie das Geschehen und zeigte den unerfahrenen, aber potenten Studenten, was sie wollte. Schon vor ihrer Ehe hatten sie Männer, die mit den Geschlechterrollen spielten, stets fasziniert. Gerne hatte sie mit Freundinnen Travestievorstellungen besucht und Bilder von Männern in Reizwäsche im Internet fanden stets ihre Aufmerksamkeit. Während ihrer Ehe, mit dem fantasielosen rein-raus-Gerammel, war ihr die Lust auf sexuelle Abenteuer jedoch vergangen. Heute, nach ihrer Scheidung, lebten diese Fantasien jedoch mit Macht wieder auf.
Die anstehende Vorlesung würde sich speziell mit dem Bauhausstil beschäftigen.
Sie wusste, dass darin eines ihrer bevorzugten Lustobjekte, die sie zum Masturbieren benutzte, sitzen würde. Der Knabe verpasste keine einzige ihrer Vorlesungen, was sicher nicht nur seinem fachlichen Interesse geschuldet war. Denn er besuchte auch Vorlesungen, die für ihn in seinem zweiten Semester überhaupt nicht relevant waren.
Seine schmachtenden Blicke sagten genug aus. Offensichtlich hatte dieser schmächtige Junge sich in sie, seine deutlich ältere Professorin, verguckt. Zunächst irritierte, dann schmeichelte ihr sein offensichtliches erotisches Begehren.
Simon, so hieß der Knabe, war ein schüchterner, eher schmächtiger Junge. Aufgrund seiner langen Haare sowie seines nur spärlichen Bartwuchses nannten ihn seine Kommilitonen nur den Indianer. Renate hatte ihn bisher nie in Begleitung eines Mädchens gesehen. Er war ein eher unsicherer Typ und konnte mit den aufschneiderischen Gleichaltrigen nicht mithalten. Unter all den selbstsicheren Nachwuchsmachos ging er unter und die Mädchen übersahen ihn einfach. Während die meisten Studenten bei schönem Wetter in Grüppchen die Grünanlage bevölkerten und herumalberten, saß er meist alleine und vertiefte sich in seine Bücher.
Zunächst hegte Renate eher Mitleid das für ihn. Doch bald hatte sie angefangen, ihn in ihre Masturbationsfantasien einzubeziehen. Sie stellte sich dann den zierlichen Jungen in knapper Reizwäsche und Stöckelschuhen vor. Sie ließ ihn üben, sich darin erotisch und lasziv zu bewegen. Wenn er sich dabei zu dumm anstellte, gab es Schläge auf den süßen Knackpo. Dessen Form kannte sie genau, da er oft mit sehr engen Stretchhosen herumlief.
Sie trug heute ein edles Kostüm mit schwarz-weißem Fischgrätmuster. Der Rock endete weit oberhalb ihrer Knie und war sehr eng. Damit sie sich bequem darin bewegen konnte, war er seitlich geschlitzt. Wenn der Schlitz sich beim Gehen öffnete, sah man für den Bruchteil einer Sekunde die Borte ihrer halterlosen Nylons. Die figurbetont Kostümjacke war weit genug geöffnet, um ihre üppige Oberweite in Szene zu setzen. Auch die weiße Bluse war um mindestens einen Knopf zu weit offen und so konnte man ihre Brustansätze sehen. Als sie in ihren roten High Heels den Hörsaal betrat, saßen die Studenten bereits auf ihren Plätzen, denn sie war bekannt dafür, dass sie Studenten, die sich verspäteten, gnadenlos des Raumes verwies.
Simon saß wie immer in der zweiten Reihe, von wo aus er Renate aus der Nähe beobachten, aber sich auch hinter dem Rücken der vor ihm Sitzenden verbergen konnte, wenn sie ihren strengen Blick über die Anwesenden streifen ließ. Er war viel zu schüchtern, als dass er es gewagt hätte, Renate sein Interesse an ihr als Frau zu zeigen. Für ihn wirkte sie wie ein unerreichbarer Traum und er musste sich damit begnügen, ihren Anblick während der Vorlesungen zu genießen. Wenn schon die jungen Studentinnen kein Interesse an ihm hatten, warum sollte dann so eine erfahrene und selbstsichere Frau ihn als Mann wahrnehmen?
Dabei dachte er jede Nacht an sie. In seinen feuchten Träumen befriedigte Renate ihn zärtlich mit der Hand, oder erlaubte ihm, zwischen ihren großen Brüsten zu ejakulieren. Oft bekam er in den Vorlesungen einen Ständer und war froh, sich hinter der ersten Reihe verstecken zu können. Natürlich konnte er sich dann nicht auf den Inhalt der Vorlesung konzentrieren, sondern schwelgte in seiner Lust und schweinischen Fantasien. Manchmal hatte er den Eindruck, dass Renate ihn genau in diesen Momenten direkt ansah, was ihn regelmäßig erröten ließ. Auch ihr heutiges Outfit weckte die Begierde in ihm und das Blut strömte in die Schwellkörper seines Penis. Plötzlich realisierte er, dass sie vor ihm stand und ihm offensichtlich eine Frage gestellt hatte.
„Äh, also nun, ich denke, das kann man nicht so genau sagen“, stotterte er hilflos, ohne die geringste Ahnung zu haben, wovon die Rede war.
„Ich weiß nicht, wo Sie mit ihren Gedanken sind, Simon, aber ich will hoffen, dass es jugendfreie Gedanken sind“, sagte Renate spöttisch und erntete damit lautes Gelächter im Hörsaal.
Sie genoss die für ihn peinliche Situation ganz augenscheinlich. Beschämt senkte er seine Augen und machte sich so klein wie möglich.
Das Gespräch
Nach dieser Begebenheit wünschte Renate sich, ihn tatsächlich in ihre Fänge zu bekommen. Beim Surfen auf Pornoseiten war sie kürzlich über ein Video gestolpert, in dem eine reifere Frau einen jüngeren Mann mit einem Umschnalldildo anal beglückte. Dieser Film ging ihr einfach nicht mehr aus dem Sinn. Der leicht ungläubige, schmerzerfüllte Ausdruck im Gesicht des jüngeren Mannes aus dem Video verschwamm vor ihrem inneren Auge mit dem Simons. Den fand sie mit seiner Schüchternheit so niedlich und er wirkte so zerbrechlich.
In ihr erwachte die dominante Tigerin, die ein saftiges Beutetier stellte. Bisher hatte sie Skrupel gehabt, ihre lüsternen Fantasien in die Tat umzusetzen, aber jetzt wollte sie den Knaben. Sie wollte Simon dominieren und gefügig machen. Doch wie sollte sie das anstellen? Er war viel zu schüchtern, um seine Sehnsucht nach ihr zu offenbaren. Also bestellte sie ihn zu einer Sprechstunde ein, vorgeblich, um das anstehende Referat über die Geschichte der Bauhausarchitektur mit ihm zu besprechen.
Pünktlich klopfte Simon mit pochendem Herzen an die Tür ihres Büros. Sie bat ihn mit herrischer Stimme herein. Ihr Anblick verschlug ihm die Sprache. So offenherzig hatte er seine Traumfrau noch nie gesehen. Wie immer trug sie ein Kostüm. Schwarz und sehr elegant. Doch heute hatte sie die Jacke geöffnet und unter ihrer durchsichtigen Bluse konnte er ihre kräftigen, braunen Nippel deutlich sehen. Auf einen BH hatte sie verzichtet. Sie trug auch keine Nylonstrümpfe, sondern zeigte nackte Haut. Er stellte sich vor, dass sie auch kein Höschen trug. Sein Mund öffnete sich und er starrte sie an wie das Kaninchen die Schlange.
„Würdest du bitte deinen Mund und die Tür schließen, Simon?“
Er nahm es widerspruchslos hin, dass sie ihn duzte. „Ja Frau Professor Holzapfel. Entschuldigen sie bitte.“
Sie bedeutete ihm mit einer Handbewegung, auf dem Stuhl vor ihrem Schreibtisch Platz zu nehmen, was er artig tat. Der Stuhl war ziemlich niedrig, was Simon noch kleiner wirken ließ. Als sie aufstand und die Tür hinter ihm verriegelte, fühlte er sich wie ein Tier in einer Falle.
„Wir wollen ja nicht gestört werden, nicht wahr?“
Er schwieg, sah sie nur staunend an, als sie sich vor ihm an die Schreibtischkante lehnte und ihn über den Rand ihrer Brille fixierte.
„Hör zu Simon, ich finde es ziemlich ungehörig, wie du mich in den Vorlesungen ständig lüstern anstarrst. Mich sozusagen mit den Augen ausziehst. Das gehört sich einfach nicht.“
Mehr als ein krächzendes „äh“, brachte er nicht als Erwiderung heraus.
„Es macht überhaupt keinen Sinn, zu leugnen, Simon. Ich erkenne es, wenn ein Junge geil ist. Glaube mir.“
Der Kloß in seinem Hals schwoll an und machte eine Antwort unmöglich. Er legte seine Hände über dem Schoß zusammen, um die sich weitende Schwellung abzudecken. Hoffentlich hatte sie das nicht gesehen. Seine Wangen röteten sich.
Renate streifte ihre Schuhe ab und stellte ihren rechten Fuß auf die Stuhlkante. Sie legte ihre Hände in die Hüften und fragte: „Auch jetzt gerade hast du doch eine Erektion, nicht wahr?“
Er schwieg, sah sie aber schuldbewusst an. Hitze durchlief seinen Körper. Doch je peinlicher die Situation wurde, um so mehr erregte sie ihn auch. Ihre erotische Präsenz raubte ihm den Atem.
Seine Professorin beugte sich vor, legte ihren Zeigefinger unter sein Kinn und zwang ihn so, sie anzusehen. „Gib es zu!“
„Ja Frau Holzapfel, das stimmt“, gestand er weinerlich.
„Das muss aufhören, sonst werde ich dich bei der Universitätsleitung wegen sexueller Belästigung melden. Dann wirst du deinen Studienplatz verlieren“, drohte sie dem armen Jungen.
Simon wurde sehr blass. Er war der Erste in der Familie, der es zum Abitur und bis auf die Uni gebracht hatte. Seine alleinerziehende Mutter ging neben ihrem Job an der Supermarktkasse abends noch putzen, um ihn finanziell zu unterstützen. Zwar bekam er aufgrund seines Einserabiturs ein kleines Stipendium, aber das Geld reichte vorne und hinten nicht. Er könnte ihr nicht mehr unter die Augen treten, wenn er sie so enttäuschte.
„Bitte Frau Holzapfel, es tut mir wirklich leid. Ich werde sie ab sofort nicht mehr behelligen, aber melden Sie mich bitte, bitte nicht bei der Leitung“, bettelte er und Tränen traten ihm in die Augen.
Renate genoss seine Verzweiflung, bekam aber zugleich Mitleid mit ihm. Sie drückte ihre Fußsohle in seinen Schritt und spürte seinen harten Pimmel. Simon schnappte bei der unerwarteten Berührung nach Luft und sah sie mit großen Augen an.
„Du wirst mir handschriftlich einen Brief schreiben, in dem du deine Verfehlungen beichtest. Ich will eine detaillierte Beschreibung deiner schmutzigen Fantasien. Du wirst dich entschuldigen und Besserung geloben.“
Während sie sprach, rieb sie mit ihrem Fußballen über die längliche Beule in seiner Hose. Simon wurde sichtlich nervös.
„Natürlich Frau Professor Holzapfel, ich tue alles, was sie wollen.“
Das klang in ihren Ohren sehr verführerisch. Sie stellte sich vor, wie Simon unter dem Schreibtisch kauerte und sie mit seiner Zunge verwöhnte. Aber sie hielt sich zurück. Die Beute war ihr sicher und würde nicht mehr entkommen. Ihre Fußsohle drückte nun rhythmisch gegen seinen kleinen Ständer. Er umklammerte die Stuhllehne so fest, dass sich seine Knöchel weiß färbten. Renate war klar, dass er gleich die Selbstkontrolle verlieren würde.
„Du hattest noch nie richtigen Sex mit einem Mädchen, nicht wahr?“
„Nein, Frau Professor“, gestand er mit gepresster Stimme.
Sie drückte noch etwas fester in seinen Schritt und mit einem unterdrückten Stöhnen ejakulierte er in seine Hosen. Renate unterdrückte ein triumphierendes Grinsen und rief vorwurfsvoll: „Simon du Ferkel. Hast du denn überhaupt keine Triebkontrolle?“
„Es tut mir leid, Frau Professor“, wimmerte er weinerlich.
„Du darfst jetzt gehen. Aber wage es nicht, mich noch einmal als Wichsvorlage zu missbrauchen!“
„Bestimmt nicht Frau Holzapfel. Es tut mir leid. Vielen Dank für Ihre Nachsicht.“
„Ich erwarte den Brief morgen früh in meinem Fach im Sekretariat.“
Fast fluchtartig verließ er ihr Büro. Renate schmunzelte. Das war besser gelaufen, als sie erwartet hatte. Es war schließlich nicht ihre Schuld, dass er nun mit einem verräterischen Fleck auf dem Schoß durch den Campus laufen musste. Oder doch?
Der Unfall
Tatsächlich fand sie den eingeforderten Brief am nächsten Tag in ihrem Fach. Sie las ihn voller Neugierde in ihrem Büro.
Sehr geehrte Frau Professor Holzapfel,
wie Sie ja bemerkt haben, empfinde ich eine große Sehnsucht nach Ihnen. Dass ich sie mit meinem Begehren belästigt habe, tut mir sehr leid. Natürlich war es ungehörig von mir, Sie so lüstern anzustarren. Ich werde das in Zukunft unterlassen.
Ich schäme mich auch dafür, dass ich Sie in meinen schmutzigen Fantasien missbraucht habe, um mich zu befriedigen. In diesen Fantasien haben sie mich mit ihrer wunderschönen Hand abgewichst oder mir erlaubt, meinen Penis zwischen ihre prächtigen Brüste zu schieben. Ich durfte ihn dann bewegen, bis ich einen Erguss bekam. Einmal haben sie mich sogar dazu gezwungen, ihre besudelten Brüste anschließend sauber zu lecken.
Natürlich ist mir klar, dass es sich dabei um abartige Perversionen handelt, für die ich mich sehr schäme. Ich werde versuchen, in Zukunft ohne solche perversen Fantasien auszukommen.
Gleichzeitig bitte ich Sie, sehr geehrte Frau Professor Holzapfel, inständig um Nachsicht und Diskretion.
Ihr zerknirschter Simon Schyler
Renate schmunzelte über den Text. Sie konnte sich vorstellen, wie schwer ihm diese Beichte gefallen sein musste. Sie brannte darauf, den Brief ihrer Freundin Eva zu zeigen. Sicher würde die sich köstlich amüsieren.
In den nächsten Vorlesungen fehlte Simon. Hatte sie ihn zu sehr verschreckt? Was nun? Sie wollte die Daumenschrauben fester anziehen und ihn als lebendes Exemplar ihrer Kollektion an Sexspielzeugen hinzufügen. Doch dazu musste er anwesend sein.
Gedankenverloren ging Renate zu ihrem Wagen auf dem Parkplatz für Lehrkräfte. Sie liebte ihren feuerroten Sportflitzer aus Zuffenhausen. Den hatte sie sich nach der Scheidung gegönnt. Mit dem Funkdecoder öffnete sie die Schranke und rollte auf die Straße. Dabei überquerte sie zwangsläufig den Radweg.
Wie aus dem Nichts tauchte ein Fahrradfahrer auf, der zwar noch abbremsen, aber die Kollision nicht mehr verhindern konnte. Es gab ein hässliches Geräusch, als das Fahrrad am Lack des Wagens entlangschrammte. Der Radfahrer purzelte über die Motorhaube und rutschte auf den Boden. Verdammt, sie war einfach zu sehr in Gedanken versunken gewesen.
Renate sprang aus dem Wagen und half dem Radler auf. Unter dem Fahrradhelm erkannte sie Simons Gesicht. „Simon warum zum Teufel rast du hier wie ein Irrer entlang?“ Natürlich war ihr klar, dass sie den Unfall verursacht hatte, aber sie fand, Angriff sei die beste Verteidigung.
„Entschuldigung Frau Holzapfel. Das wollte ich wirklich nicht.“
„Bist du verletzt? Sollen wir einen Krankenwagen rufen?“
„Nein, nicht nötig. Mir geht es gut. Aber ihr Wagen hat ziemliche Kratzer.“
„Ich hoffe, du hast das nicht aus Absicht gemacht. Aus Verärgerung darüber, dass ich dich zur Rede gestellt habe“, meinte sie streng. Schnell hatte sie ihr schlechtes Gewissen verdrängt und war wieder ganz die taffe Professorin.
„Bestimmt nicht Frau Professor Holzapfel. Wirklich nicht. Es tut mir leid.“
Renate fuhr mit der Hand über die Kratzer im Lack. „Die sind recht tief. Ich weiß nicht, ob man das ausbessern kann. Aber du bist ja bestimmt versichert, nicht wahr?“
Betrübt schüttelte Simon den Kopf.
„Oh Simon, wie willst du denn dann den Schaden wieder gutmachen?“
Er zuckte hilflos mit den Schultern. Er war kurz davor in Tränen auszubrechen.
Plötzlich erkannte Renate ihre Chance, um aus ihrem Missgeschick Kapital zu schlagen. „Du kommst morgen Nachmittag zu mir und wir besprechen das. Um fünf Uhr. Sei pünktlich. Hier ist die Adresse.“
„Ja ich werde pünktlich sein“, versprach er.
Sie gab ihm ihre private Visitenkarte und stieg in den Wagen. Simon hob sein ruiniertes Rad auf und schob es humpelnd davon.
Renate fragte sich, ob sie nicht zu weit gegangen war. Ihr kamen Skrupel, ob es richtig war, Simons Unsicherheit und seine Angst um den Studienplatz dermaßen auszunutzen. Er war nun einmal ein schüchterner, unerfahrener Junge aus der Provinz.
Aber dann gewann ihre Lüsternheit die Oberhand. Sie war begierig darauf, Simon zu ihrem willigen Spielzeug zu machen. Zu Hause sah sie sich zum wiederholten Mal den Film an, in dem ein junger Mann in Simons Alter anal von einer Frau penetriert wurde. Sie masturbierte vor dem PC und stellte sich vor, wie sie Simon auf diese Weise entjungfern würde.
Anschließend stöberte sie in den Angeboten diverser Sexshops und staunte über das große Angebot von SM-Spielzeugen. Allein die Auswahl an Umschnalldildos war enorm. In Anbetracht dessen, dass Simon recht schmächtig gebaut war, entschied sie sich für ein mittelgroßes Modell. Sie zögerte kurz, bevor sie auf den ‚Jetzt kaufen‘ Button klickte. Doch dann hatte sie sich entschieden. Zusätzlich orderte sie noch einige pädagogische Hilfsmittel. Sie wollte und würde ihre perversen Fantasien ausleben. Etwas erstaunt über sich selbst gönnte sie sich ein Glas Wein.
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