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21. der Priester also soll das Weib den Fluch schwören lassen, indem er zu ihr sagt: Der Herr mache deinen Namen zum Fluch# und Schwurwort unter deinem Volke, indem er deine Hüfte schwinden und deinen Leib anschwellen lässt,
22. und dieses fluchwirkende Wasser dringe in deine Eingeweide, dass der Leib anschwelle und die Hüfte schwinde! Und das Weib soll sprechen: So geschehe es! So geschehe es!
23. Dann soll der Priester diese Flüche aufschreiben und die Schrift in das Wasser des bittern Wehs hinein abwaschen.
24. Hernach gebe er dem Weibe das fluchwirkende Wasser des bittern Wehs zu trinken, damit das fluchwirkende Wasser in sie eindringe zu bitterm Weh.
25. Dann nehme der Priester das Eifersuchtsopfer aus der Hand des Weibes, schwinge das Speisopfer vor dem Herrn und bringe es auf den Altar.
26. Er soll eine Handvoll von dem Speisopfer nehmen, den als Duftopfer bestimmten Teil, und dies auf dem Altar verbrennen und darnach dem Weibe das Wasser zu trinken geben.
27. Und wenn er ihr das Wasser zu trinken gegeben hat, so wird, falls sie sich verunreinigt hat und ihrem Manne untreu gewesen ist, das fluchwirkende Wasser zu bitterm Weh in sie eindringen, sodass ihr der Leib anschwillt und die Hüfte schwindet, und der Name des Weibes wird unter ihrem Volk ein Fluchwort werden.
28. Wenn aber das Weib sich nicht verunreinigt hat, sondern rein ist, so bleibt sie unbeschädigt und kann schwanger werden.
29. Das ist das Eifersuchtsgesetz: wenn ein Eheweib auf Abwege gerät und sich verunreinigt,
30. oder wenn ein Geist der Eifersucht über einen Mann kommt, sodass er auf sein Weib eifersüchtig wird, so soll er das Weib vor den Herrn treten lassen, und der Priester verfahre mit ihr genau nach diesem Gesetze.
31. Der Mann bleibt frei von Schuld, ein solches Weib aber lädt Schuld auf sich.
4. Mose 6
1. UND der Herr redete mit Mose und sprach:
2. Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder ein Weib das besondere Gelübde eines Gottgeweihten auf sich nimmt, um dem Herrn zu Ehren Enthaltung zu üben,
3. soll er sich des Weins und andern berauschenden Getränks enthalten; auch Essig von Wein oder anderm berauschendem Getränk darf er nicht trinken, überhaupt nichts, was aus Traubensaft gemacht ist; auch darf er weder frische noch getrocknete Trauben essen.
4. Solange seine Enthaltung währt, soll er auch nichts essen, was, vom Weinstock herrührend, bereitet wird, weder unreife Trauben noch Rankenspitzen.
5. Solange das Gelübde seiner Enthaltung währt, soll kein Schermesser auf sein Haupt kommen. Bis die Zeit um ist, während der er dem Herrn zu Ehren Enthaltung übt, soll er ein Geweihter sein; er soll das Haar auf seinem Haupte frei wachsen lassen.
6. Die ganze Zeit, während der er dem Herrn zu Ehren Enthaltung übt, soll er zu keinem Toten hineingehen.
7. Auch an seinem Vater, seiner Mutter, seinem Bruder oder seiner Schwester darf er sich nicht verunreinigen, wenn sie sterben; denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupte.
8. Während der ganzen Zeit seiner Enthaltung ist er dem Herrn geweiht.
9. Und wenn jemand neben ihm plötzlich und unversehens stirbt und er so sein geweihtes Haupt verunreinigt, so soll er sein Haupt scheren an dem Tage, da er wieder rein wird; am siebenten Tage soll er es scheren.
10. Und am achten Tage bringe er zwei Turteltauben oder zwei junge gewöhnliche Tauben zum Priester an den Eingang des heiligen Zeltes,
11. und der Priester soll die eine als Sündopfer und die andre als Brandopfer darbringen und ihm so Sühne erwirken dafür, dass er sich an dem Toten (verunreinigt und sich dadurch) versündigt hat. Dann soll er an demselben Tage sein Haupt wieder für geweiht erklären
12. und dem Herrn für dieselbe Zeit wie vorher Enthaltung geloben; auch soll er ein einjähriges Lamm zum Schuldopfer darbringen. Die frühere Zeit aber soll ungültig sein, weil er sein geweihtes Haupt verunreinigt hat.
13. Und dies ist das Gesetz über den Gottgeweihten: wenn die Zeit seiner Enthaltung um ist, soll man ihn an den Eingang des heiligen Zeltes führen,
14. und er soll dem Herrn seine Opfergabe darbringen: ein fehlloses, einjähriges männliches Lamm als Brandopfer, ein fehlloses, einjähriges weibliches Lamm als Sündopfer und einen fehllosen Widder als Heilsopfer,
15. ferner einen Korb mit ungesäuerten Broten von Semmelmehl, Kuchen, mit Öl eingerührt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern.
16. Und der Priester bringe es vor den Herrn und verrichte das Sündopfer und das Brandopfer für ihn;
17. den Widder aber bringe er dem Herrn als Heilsopfer dar samt dem Korbe mit den ungesäuerten Broten. Auch das Speisopfer und das Trankopfer für ihn soll der Priester darbringen.
18. Der Gottgeweihte aber schere sein geweihtes Haupt am Eingang des heiligen Zeltes; dann nehme er sein geweihtes Haupthaar und werfe es auf das Feuer, das unter dem Heilsopfer brennt.
19. Darnach nehme der Priester die gekochte Vorderkeule des Widders, ferner einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korbe und einen ungesäuerten Fladen und lege es dem Gottgeweihten auf die Hände, nachdem dieser sein geweihtes Haar geschoren hat.
20. Dies alles soll der Priester als Webeopfer vor dem Herrn schwingen; es fällt als geweihte Gabe dem Priester zu, samt der Webebrust und der Hebekeule. Darnach darf der Gottgeweihte wieder Wein trinken.
21. Das ist das Gesetz über den Gottgeweihten, der ein Gelübde auf sich nimmt - seine Opfergabe für den Herrn auf Grund seiner Weihung, ausser dem, was er (sonst noch) vermag; entsprechend dem Gelübde, das er auf sich nimmt, soll er tun, nach dem Gesetz über seine Weihung.
22. UND der Herr redete mit Mose und sprach:
23. Rede mit Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr zu den Israeliten sprechen, wenn ihr sie segnet:
24. Der Herr segne dich und behüte dich!
25. Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig!
26. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!
27. Wenn sie so meinen Namen auf die Israeliten legen, will ich selbst sie segnen.
4. Mose 7
1. AN dem Tage nun, da Mose die Wohnung fertig aufgerichtet und sie samt allen ihren Geräten gesalbt und geweiht hatte, da er auch den Altar samt allen seinen Geräten gesalbt und geweiht hatte,
2. brachten die Fürsten Israels, die Häupter ihrer Familien - das sind die Stammesfürsten, die Vorsteher der Gemusterten - Opfer dar,
3. und zwar brachten sie als ihre Opfergabe vor den Herrn sechs bedeckte Wagen und zwölf Rinder, je einen Wagen von zwei Fürsten und je ein Rind von jedem; das brachten sie vor die Wohnung.
4. Und der Herr redete mit Mose und sprach:
5. Nimm sie von ihnen entgegen, um sie für den Dienst am heiligen Zelte zu verwenden, und übergib sie den Leviten, entsprechend dem Dienste eines jeden.
6. Da nahm Mose die Wagen und Rinder entgegen und übergab sie den Leviten.
7. Die erforderlichen zwei Wagen und vier Rinder gab er den Gersonitern, entsprechend ihrem Dienste,
8. und den Meraritern gab er die erforderlichen vier Wagen und acht Rinder, entsprechend ihrem Dienste unter der Leitung Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.
9. Den Kahathitern aber gab er nichts, weil ihnen der Dienst an den heiligen Geräten oblag; sie hatten dieselben auf den Schultern zu tragen.
10. Dann brachten die Fürsten die (Gaben zur) Einweihung des Altars an dem Tage, da er gesalbt wurde; sie brachten ihre Opfergaben vor den Altar.
11. Und der Herr sprach zu Mose: Jeden Tag soll nur je ein Fürst seine Opfergabe zur Einweihung des Altars bringen.
12. Derjenige nun, der am ersten Tage seine Opfergabe brachte, war Nahason, der Sohn Amminadabs, vom Stamme Juda.
13. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
14. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
15. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
16. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
17. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Nahasons, des Sohnes Amminadabs.
18. Am zweiten Tage opferte Nethaneel, der Sohn Zuars, der Fürst von Issaschar.
19. Er brachte als Opfergabe eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
20. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
21. einen jungen Stier, einen Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
22. einen Ziegenbock zum Sündopfer,
23. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Nethaneels, des Sohnes Zuars.
24. Am dritten Tage opferte der Fürst der Söhne Sebulons, Eliab, der Sohn Helons.
25. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
26. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
27. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
28. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
29. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Eliabs, des Sohnes Helons.
30. Am vierten Tage opferte der Fürst der Söhne Rubens, Elizur, der Sohn Sedeurs.
31. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
32. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
33. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
34. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
35. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Elizurs, des Sohnes Sedeurs.
36. Am fünften Tage opferte der Fürst der Söhne Simeons, Selumiel, der Sohn Zurisaddais.
37. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
38. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
39. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
40. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
41. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Selumiels, des Sohnes Zurisaddais.
42. Am sechsten Tage opferte der Fürst der Söhne Gads, Eljasaph, der Sohn Reguels.
43. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
44. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
45. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
46. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
47. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Eljasaphs, des Sohnes Reguels.
48. Am siebenten Tage opferte der Fürst der Söhne Ephraims, Elisama, der Sohn Ammihuds.
49. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
50. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
51. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
52. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
53. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Elisamas, des Sohnes Ammihuds.
54. Am achten Tage opferte der Fürst der Söhne Manasses, Gamliel, der Sohn Pedazurs.
55. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
56. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
57. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
58. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
59. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Gamliels, des Sohnes Pedazurs.
60. Am neunten Tage opferte der Fürst der Söhne Benjamins, Abidan, der Sohn Gideonis.
61. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
62. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
63. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
64. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
65. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Abidans, des Sohnes Gideonis.
66. Am zehnten Tage opferte der Fürst der Söhne Dans, Ahieser, der Sohn Ammisaddais.
67. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
68. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
69. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
70. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
71. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Ahiesers, des Sohnes Ammisaddais.
72. Am elften Tage opferte der Fürst der Söhne Assers, Pagiel, der Sohn Ochrans.
73. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
74. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
75. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
76. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
77. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Pagiels, des Sohnes Ochrans.
78. Am zwölften Tage opferte der Fürst der Söhne Naphthalis, Ahira, der Sohn Enans.
79. Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,
80. eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
81. ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,
82. ein Ziegenbock zum Sündopfer,
83. und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Ahiras, des Sohnes Enans.
84. Das war die (Opfergabe zur) Einweihung des Altars von seiten der Fürsten Israels an dem Tage, da er gesalbt wurde: zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Sprengschalen, zwölf goldene Schalen;
85. jede Schüssel 130 Lot Silber und jede Sprengschale siebzig Lot, sodass alles Silber der Geräte 2 400 Lot nach heiligem Gewicht wog;
86. zwölf goldene Schalen voll Räucherwerk, jede zehn Lot schwer nach heiligem Gewicht, sodass alles Gold der Schalen 120 Lot wog.
87. Die Tiere für das Brandopfer waren insgesamt: zwölf Stiere, zwölf Widder und zwölf einjährige männliche Lämmer nebst dem zugehörigen Speisopfer, dazu zwölf Ziegenböcke zum Sündopfer.
88. Und die Tiere für das Heilsopfer waren insgesamt: 24 Stiere, sechzig Widder, sechzig Böcke und sechzig einjährige männliche Lämmer. Das war die (Opfergabe zur) Einweihung des Altars, nachdem er gesalbt worden war.
89. Und als Mose in das heilige Zelt hineinging, um mit dem Herrn zu reden, hörte er die Stimme mit sich reden von der Deckplatte her, die auf der Lade des Gesetzes lag, von der Stelle zwischen den beiden Cheruben aus; und er redete mit ihm.
4. Mose 8
1. UND der Herr redete mit Mose und sprach:
2. Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzest, so sollen die sieben Lampen den Raum vor dem Leuchter erhellen.
3. Und Aaron tat so: er setzte die Lampen nach vorn gewendet auf den Leuchter, wie der Herr dem Mose geboten hatte.
4. Der Leuchter aber war in getriebener Arbeit aus Gold gemacht, der Fuss sowohl als die Blumen, alles war getriebene Arbeit; nach dem Bilde, das der Herr dem Mose gezeigt hatte, so hatte er den Leuchter gemacht.
5. Und der Herr redete mit Mose und sprach:
6. Sondere die Leviten aus den Israeliten aus und reinige sie.
7. Folgendermassen aber sollst du mit ihnen verfahren, um sie zu reinigen: Besprenge sie mit Entsündigungswasser, und sie sollen mit einem Schermesser über ihren ganzen Leib fahren und ihre Kleider waschen und sich so reinigen.
8. Alsdann sollen sie einen jungen Stier nehmen und das zugehörige Speisopfer, mit Öl eingerührtes Semmelmehl; und einen zweiten jungen Stier sollst du für ein Sündopfer nehmen.
9. Dann sollst du die Leviten vor das heilige Zelt treten lassen und die ganze Gemeinde der Israeliten versammeln.
10. Und du sollst die Leviten vor den Herrn treten lassen, und die Israeliten sollen ihre Hände auf die Leviten stützen.
11. Und Aaron soll die Leviten vor dem Herrn weben als Webeopfer von seiten der Israeliten, und so werden sie zum Dienst des Herrn bestellt.
12. Die Leviten aber sollen ihre Hände auf den Kopf der Stiere stützen, und dann bringe dem Herrn den einen als Sündopfer, den andern als Brandopfer dar, um den Leviten Sühne zu erwirken.
13. Und du sollst die Leviten vor Aaron und seine Söhne treten lassen und sie als Webeopfer für den Herrn weben.
14. So sollst du die Leviten aus den Israeliten aussondern, dass sie mein seien.
15. Darnach sollen die Leviten hineingehen, um den Dienst am heiligen Zelte zu versehen, und du sollst sie reinigen und als Webeopfer weben.
16. Denn geschenkt sind sie mir aus den Israeliten; zum Ersatz für alle Erstgebornen unter den Israeliten, für das, was zuerst den Mutterschoss durchbrochen hat, habe ich sie mir ausgesondert.
17. Denn mein ist alle Erstgeburt unter den Israeliten, von den Menschen sowohl als vom Vieh; an dem Tage, da ich alle Erstgeburt im Lande Ägypten schlug, habe ich sie mir geweiht.
18. Und ich nahm die Leviten zum Ersatz für alle Erstgebornen unter den Israeliten
19. und gab sie Aaron und seinen Söhnen aus den Israeliten zu eigen, den Dienst am heiligen Zelte für die Israeliten zu versehen und den Israeliten Sühne zu erwirken, damit nicht eine Plage über die Israeliten komme, falls sie sich dem Heiligtum nahen wollten.
20. Da taten Mose und Aaron und die ganze Gemeinde Israels mit den Leviten genau, wie der Herr dem Mose bezüglich der Leviten geboten hatte; so taten die Israeliten mit ihnen.
21. Und die Leviten liessen sich entsündigen und wuschen ihre Kleider; und Aaron webte sie als Webeopfer vor dem Herrn und erwirkte ihnen Sühne, um sie zu reinigen.
22. Darnach gingen die Leviten hinein, um ihren Dienst am heiligen Zelte unter Aaron und seinen Söhnen zu versehen; wie der Herr dem Mose bezüglich der Leviten geboten hatte, so taten sie mit ihnen.
23. Und der Herr redete mit Mose und sprach:
24. Dies ist das Gesetz, das für die Leviten gilt: Im Alter von 25 Jahren und darüber sind sie dienstpflichtig für den Dienst am heiligen Zelte.
25. Mit fünfzig Jahren aber sollen sie vom Dienst zurücktreten und haben sie nicht mehr zu dienen,
26. sondern sie mögen ihre Brüder im heiligen Zelte bei der Besorgung von Obliegenheiten bedienen; eigentlichen Dienst aber sollen sie nicht mehr tun. So sollst du es mit den Leviten halten hinsichtlich ihrer Obliegenheiten.
4. Mose 9
1. UND der Herr redete mit Mose in der Wüste am Sinai im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus dem Lande Ägypten, im ersten Monat, und sprach:
2. Die Israeliten sollen das Passa zur bestimmten Zeit halten.
3. Am vierzehnten Tage dieses Monats, um die Abendzeit, sollt ihr es halten zur bestimmten Zeit; nach allen dafür geltenden Satzungen und Vorschriften sollt ihr es halten.
4. Und Mose sagte den Israeliten, dass sie das Passa halten sollten.
5. Und sie hielten das Passa im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats, um die Abendzeit, in der Wüste am Sinai; ganz, wie der Herr dem Mose geboten hatte, so taten die Israeliten.
6. Nun waren da etliche Männer, die sich an einem Toten verunreinigt hatten, sodass sie das Passa an jenem Tage nicht halten konnten; die traten an jenem Tage vor Mose und Aaron.
7. Und diese Männer sprachen zu ihm: Wir sind unrein infolge (Berührung) eines Toten. Warum sollen wir verkürzt werden, dass wir die Opfergabe für den Herrn nicht mit den Israeliten zur bestimmten Zeit darbringen sollten?
8. Mose sprach zu ihnen: Wartet, ich will hören, was euch der Herr gebietet.
9. Und der Herr redete mit Mose und sprach:
10. Rede mit den Israeliten und sprich: Wenn irgend jemand an einem Toten sich verunreinigt oder wenn er auf einer weiten Reise ist, es sei einer von euch oder von euren Nachkommen, so soll er gleichwohl dem Herrn Passa feiern.
11. Im zweiten Monat, am vierzehnten Tage, um die Abendzeit, sollen sie es halten; mit ungesäuertem Brot und bittern Kräutern sollen sie es essen.
12. Und sie sollen davon nichts übriglassen bis zum Morgen, auch keinen Knochen daran zerbrechen; genau nach der Satzung für das Passa sollen sie es halten.
13. Wer aber rein und nicht auf Reisen ist und es doch unterlässt, das Passa zu halten, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden, weil er die Opfergabe für den Herrn nicht zur bestimmten Zeit dargebracht hat; ein solcher lädt Sünde auf sich.
14. Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und dem Herrn Passa feiern will, so soll er es ebenfalls nach der Satzung und der Vorschrift für das Passa halten. Ein und dieselbe Satzung soll für euch gelten, für den Fremden wie für den Einheimischen im Lande.
15. AN dem Tage aber, da die Wohnung aufgerichtet wurde, bedeckte die Wolke die Wohnung, das Zelt des Gesetzes, und am Abend wurde sie über der Wohnung wie ein Feuerschein bis zum Morgen.
16. So blieb es die ganze Zeit: die Wolke bedeckte sie bei Tage, und bei Nacht ein Feuerschein.
17. Und jedesmal, wenn sich die Wolke von dem Zelte weghob, dann brachen die Israeliten auf, und an der Stelle, wo die Wolke sich niederliess, da lagerten sich die Israeliten.
18. Nach dem Gebot des Herrn brachen die Israeliten auf, und nach dem Gebot des Herrn lagerten sie sich; solange die Wolke auf der Wohnung blieb, so lange lagerten sie.
19. Und wenn die Wolke lange Zeit auf der Wohnung verweilte, so kamen die Israeliten der Anordnung des Herrn nach und brachen nicht auf;



