Hochschulrecht im Freistaat Bayern

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[96]
So i.E. auch die Rechtsprechung; vgl. etwa: BayVerfGHE 24, 199 (218); BayVGHE 33, 47 (49 f.).
[97]
So auch Gallwas, WissR 2 (1969), 121.
[98]
Oppermann, in: Flämig u.a. (Hrsg.), Handbuch des Wissenschaftsrechts, 2. Aufl. 1996, Bd. 1, 1009 (1022); wohl auch Lindner, in: ders./Möstl/Wolff, BV, Art. 138 Rn. 19; a.A. Geis, Hochschulrecht, § 58 Rn. 39.
[99]
So auch BayVerfGHE 61, 103 (119).
[100]
Statt vieler Reich, BayHSchG, Art. 11 Rn. 2; vgl. auch BVerfGE 35, 79 (122).
[101]
Der BayVerfGH hat betont, das Promotions- und Habilitationswesen habe „von jeher zur Autonomie der Universitäten gehört.“ (BayVerfGHE 8, 38 (42)); vgl. auch BayVerfGHE 50, 129 (143).
[102]
A.A. (zur Erteilung der Lehrbefugnis) Reich, Bayerisches Hochschulgesetz, 5. Aufl. 2007, Art. 11 Rn. 2; wie hier BayVerfGHE 61, 103 (118).
[103]
Näher hierzu Wendelin in diesem Band.
[104]
Zur Unterscheidung zwischen Körperschafts- und Landesvermögen vgl. Art. 73 BayHSchG.
[105]
Die Festlegung, welche Grade die Universität verleihen darf (z.B. Diplom, Bachelor, Master), ist hingegen Sache des Staates.
[106]
Weitergehend Reich, BayHSchG, Art. 11 Rn. 2.
[107]
Vgl. Oppermann, in: Flämig, HdbWissR, Bd. 1, S. 1023; Geis, Hochschulrecht,§ 58 Rn. 54 f.; vgl. auch: BayVerfGHE 24, 199 (218), wo von „Bereichen, in denen sich die Befugnisse des Staates und der Hochschule verschränken“ die Rede ist; ähnlich BayVerfGHE 61, 103 (118). Kritisch zur Annahme eines Kooperationsbereichs: Kracht, Das neue Steuerungsmodell im Hochschulbereich, 2006, S. 211 ff.; Knemeyer, in: Flämig, HdBWissR, Bd. 1, 248.
[108]
Ausführlich zum Berufungswesen BayVerfGHE 61, 103 (121 ff.).
[109]
Anders in Berlin (§ 2 Abs. 4 S. 1 BerlHG) und Nordrhein-Westfalen (§ 2 Abs. 3 HG NRW). In Niedersachsen sind Hochschulen in Trägerschaft rechtsfähiger Stiftungen des öffentlichen Rechts dienstherrnfähig (§ 58 Abs. 1 S. 1 NHG).
[110]
Hierzu etwa Lindner, WissR 40 (2007), 274 ff.
[111]
Näher zum Berufungswesen Grzeszick in diesem Band.
[112]
Vgl. BayVerfGHE 50, 129 (143 ff.).
[113]
Insoweit trifft die Kritik von Kracht (Steuerungsmodell, S. 214 f.) zu. Seine Lösung, die Kategorie Kooperationsbereich aufzugeben, überzeugt dennoch nicht, weil der „Hochschulanteil“ in Kooperationsangelegenheiten wegen der Rücksichtnahmepflichten der Hochschule in diesem Bereich den Körperschaftsangelegenheiten nicht gleichgestellt werden kann. A.A. wohl Lindner (in: ders./Möstl/Wolff, BV, Art. 138 Rn. 25), der die Entscheidungen im Benehmen mit der Hochschule den „unechten res mixtae“ zuordnet.
[114]
Davon zu unterscheiden sind staatliche Aufgaben, die der Staat selbst erfüllt (BayVGHE 33, 47 (49 f.)).
[115]
Vgl. für die Gliederung in Fakultäten BayVerfGHE 61, 103 (116 f.).
[116]
So i.E. auch BayVerfGHE 24, 199 (218).
[117]
So auch zum Bibliothekswesen generell BayVGHE 33, 47 (50 ff.).
[118]
So auch Reich, BayHSchG, Art. 12 Rn. 2.
[119]
Vgl. hierzu BayVGH, BayVBl. 1983, 113 (117); Reich, BayHSchG, Art. 11 Rn. 2, Art. 12 Rn. 4.
[120]
Bei der Einteilung des Studienjahres ist daher z.B. zu beachten, dass diese Auswirkungen darauf haben kann, ob Professoren an wissenschaftlichen Tagungen teilnehmen können.
[121]
Hierzu bereits BayVerfGHE 24, 1 ff.
[122]
Anders § 60 Nr. 2 HRG a.F., der diese Aufgabe dem Kooperationsbereich zugeordnet hatte.
[123]
Vgl. die Begründung zum Entwurf des BayHSchG: LT-Drs. 15/4396, S. 3 ff.
[124]
Müller-Böhling, Die entfesselte Hochschule, 2000, S. 45 f.
[125]
Ob den Hochschulen auch ein anstaltliches Element zukommt, lässt das BayHSchG (ähnlich wie § 58 Abs. 1 S. 1 HRG) hingegen offen. Vgl. zu diesem Streit: von Coelln, BeckOK BayHSchG, Art. 11 Rn. 13 ff.; Geis, Hochschulrecht, § 58 Rn. 16 ff.
[126]
Zur Staatsfreiheit des Rundfunks vgl. nur: BVerfGE 73, 118 (152); Degenhart, in: BK-GG, Art. 5 Abs. 1 und 2 Rn. 773 ff., 832 ff.
[127]
Reich (BayHSchG, Art. 11 Rn. 1) betont demgegenüber die „Staatsferne“ der Hochschulen.
[128]
Hierzu Geis, in: Friauf/Höfling (Hrsg.), Berliner Kommentar zum Grundgesetz, Stand: August 2016, Art. 7 Rn. 18 ff.
[129]
Dafür Wolff, Die Rechtsgestalt der Universität, 1956, S. 19; Kracht, Steuerungsmodell, S. 97 ff.
[130]
So statt vieler auch Reich, BayHSchG, Art. 11 Rn. 2.
[131]
Diese sieht insb. das Niedersächsische Hochschulgesetz vor (§§ 55 ff. NHG). Reich (BayHSchG, Art. 11 Rn. 4) hält die Umwandlung einer Hochschule in eine Stiftung für ausgeschlossen, weil es sich bei der Stiftung um eine Rechtsform handle, in der die Wissenschaftler eine Objektstellung erhielten. Dies ist nicht zwingend (vgl. Koch, in: Behrends (Hrsg.), Göttingen Stiftungsuniversität?, 2003, S. 81 ff.; Epping, ZBR 2008, 181 ff.).
[132]
Ausführlich dazu Krausnick, Staat und Hochschule, S. 360 ff.
[133]
So i. E. auch Reich, BayHSchG, Art. 11 Rn. 4.
[134]
Ausführlich Karpen/Freund, Hochschulgesetzgebung und Hochschulautonomie, 1992. Als Rechtsnormen können Hochschulsatzungen mit der Popularklage angegriffen werden (BayVerfGHE 8, 38 (43)).
[135]
BayVerfGHE 24, 1 (18). Zu den einzelnen im BayHSchG genannten Fällen vgl. die Übersicht bei Reich, BayHSchG, Art. 13 Rn. 2. Speziell zu einer Promotionsordnung BayVerfGHE 8, 38 ff.
[136]
Vgl. etwa Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 18. Aufl. (2011), § 23 Rn. 44.
[137]
Zum Rückwirkungsverbot am Beispiel einer Promotionsordnung BayVerfGHE 8, 38 (47 ff.).
[138]
BVerfGE 33, 125 (157 f.); Reich, BayHSchG, Art. 13 Rn. 1; a.A. BayVerfGH, BayVBl. 2008, 266 (267).
[139]
BVerfGE 33, 125 (158).
[140]
GVBl. 1993, 848, zuletzt geändert durch Verordnung vom 16.6.2006 (GVBl. 2006, 347); vgl. hierzu auch BayVerfGH, BayVBl. 2008, 266 (268).
[141]
Weiter Reich, BayHSchG, Art. 13 Rn. 1 m.w.N.; enger Karpen/Freund, Hochschulgesetzgebung, S. 75 f.
[142]
Vgl. die Übersicht bei Reich, BayHSchG, S. 236 f.
[143]
Hervorhebung d. Verf. Für Prüfungsordnungen ist in Art. 61 Abs. 2 S. 3 BayHSchG näher geregelt, aus welchen rechtlichen Gründen die Genehmigung versagt werden kann.
[144]
So auch A. Gallas, Die Staatsaufsicht über die wissenschaftlichen Hochschulen, 1976, S. 149 ff.; a.A. (stets Rechtsaufsicht) wohl Reich, BayHSchG, Art. 13 Rn. 4 m.w.N.
[145]
Zur Verwaltungsaktsqualität der Genehmigung OVG Münster, WissR 26 (1993), 73 ff.
[146]
Noch weitergehend (generell kein Ermessen) Reich, BayHSchG, Art. 13 Rn. 2.
[147]
BVerwGE 75, 142; BayVGHE 6, 11; OVG Münster, WissR 26 (1993), 73 (75); Reich, BayHSchG, Art. 13 Rn. 4; differenzierend Geis, Hochschulrecht, § 58 Rn. 80.
[148]
Nach weitergehend für die Möglichkeit einer rechtsaufsichtlichen Beanstandung Reich a.a.O.
[149]
Im Einzelnen hierzu etwa Kerkmann/Lambrecht, in: Gärditz (Hrsg.), VwGO, § 47 Rn. 99 ff.
[150]
Die Formulierung „rechtsaufsichtliche Genehmigung“ in Art. 13 Abs. 2 S. 2 BayHSchG mutet systemwidrig an, denn ein Körperschaftsorgan kann nicht die Körperschaft beaufsichtigen. Man kann Art. 13 Abs. 2 S. 2 BayHSchG jedoch als eine Art Beanstandungsrecht ähnlich Art. 59 Abs. 2 GO interpretieren.
[151]
Hierzu Wendelin, Der Hochschulverfassungsstreit, 2010; Fink, WissR 27 (1994), 126.
[152]
So auch Reich, BayHSchG, Art. 13 Rn. 5.
[153]
Vgl. Jestaedt, in: Isensee/Kirchhof, Bd. 2, § 29 Rn. 73 ff.
[154]
Lorenz, WissR 11 (1978), 1 (19 ff.); so auch: Erichsen/Scherzberg, NVwZ 1990, 16 f.; Geis, Hochschulrecht, Art. 58 Rn. 45 f.; Fehling, in: BK-GG, Art. 5 Abs. 3 (Wissenschaftsfreiheit) Rn. 218.
[155]
Vgl. BVerfGE 81, 310 (338).
[156]
Für das Bund-Länder-Verhältnis etwa Jestaedt, in: Isensee/Kirchhof, Bd. 2, § 29 Rn. 65.
[157]
So BVerfG, NVwZ 2015, 1370 ff.
[158]
Näher hierzu Krausnick, Staat und Hochschule, S. 124 ff.; i.E. auch schon Lorenz, WissR 11 (1978), 21.
[159]
So i.E. auch Fehling, Die Verwaltung 35 (2002), 406.
[160]
Lindner, in: ders./Möstl/Wolff, BV, Art. 108 Rn. 57, Art. 138 Rn. 4.
[161]
BVerfGE 15, 256 (262); 51, 369 (381); 85, 360 (370 f.).
[162]
BVerfGE 127, 87 (111 ff.); 111, 333 (350 ff.); 51, 369 (376 ff.); 47, 327 (364).
[163]
BayVerfGHE 33, 47 (50); 50, 129 (146).
[164]
Hervorhebung d. Verf.
[165]
Lindner, in: ders./Möstl/Wolff, BV, Art. 138 Rn. 5.
[166]
BVerfGE 111, 333 (353 ff.).
[167]
BVerfGE 127, 87 (114 ff.); BVerfG, NVwZ 2014, 1370 (1371 ff.); BVerfG, NVwZ 2015, 1370 (1373 ff.).
[168]
Wörtlich BVerfG NVwZ 2014, 1370 (1372).
[169]
BVerfG, NVwZ 2014, 1370 (1371); NVwZ 2011, 224 (228 ff.).
[170]
So auch Lindner, in: ders./Möstl/Wolff, BV, Art. 108 Rn. 43.
[171]
BGBl. I 1998, 2190 ff.
[172]
Bilanzen haben u.a. Sandberger (WissR 35 (2002), S. 125 ff.), Frank (Die öffentlichen Hochschulen zwischen Hochschulautonomie und staatlicher Verantwortung, 2006), Krausnick, Staat und Hochschule, S. 398 ff. und Bogumil u.a. (Modernisierung der Universitäten 2013) gezogen.
[173]
Zusammenfassend hierzu: Mehde, Steuerungsmodell, S. 40 ff.; Kracht, Steuerungsmodell, S. 66 ff.
[174]
Müller-Böhling, Entfesselte Hochschule, S. 31 f.
[175]
Vgl. nur Müller-Böhling, Entfesselte Hochschule, S. 40 ff.
[176]
So i. E. auch Geis, Hochschulrecht, § 58 Rn. 7; vgl. auch Fehling, Die Verwaltung 35 (2002), 417.
[177]
Müller-Böhling, Entfesselte Hochschule, S. 42 ff.
[178]
Zusammenfassend Krausnick, Staat und Hochschule, S. 308 ff.; Krücken, in: Zimmermann u.a. (Hrsg.), Perspektiven der Hochschulforschung, 2008, 165 ff.; Blanke, in: ders. (Hrsg.), Bildung und Wissenschaft als Standortfaktoren, 2007, 1 ff.
[179]
Hierzu Krücken, Perspektiven, 165 ff.; Geis, Hochschulrecht, § 58 Rn. 8 m.w.N.
[180]
Näher Krausnick, Das deutsche Rundfunksystem unter dem Einfluss des Europarechts, 2005, S. 52 ff.
[181]
Der baden-württembergische Hochschulgesetzgeber war hier terminologisch mit der Bezeichnung der Hochschulleitung als „Vorstand“ und des Hochschulrats als „Aufsichtsrat“ (§§ 15 ff. LHG B-W a.F.) in Anlehnung an die Terminologie des AktG vorgeprescht. Diese Terminologie wurde jedoch wieder aufgegeben.
[182]
So statt vieler auch Lindner, WissR 40 (2007), 268 Fn. 69.
[183]
Krücken, Perspektiven, 171 f.
[184]
Das BayHSchG sieht in Art. 20 ähnlich wie die meisten aktuellen Hochschulgesetze (vgl. § 16 LHG B-W, § 52 Abs. 1 BerlHG, § 65 BbgHG, § 79 HmbHG, § 42 HessHG, §§ 36, 37 NHG, § 15 HG NRW, § 15 SaarlUG, § 22 HSG S-H, § 27 ThürHG) ein Präsidialsystem vor.
[185]
So auch Geis, Hochschulrecht, § 58 Rn. 10 ff.; Sterzel/Perels, Freiheit der Wissenschaft und Hochschulmodernisierung, 2003, S. 33.
[186]
BayVerfGHE 61, 103 (121 ff.).
[187]
Vgl. etwa BVerfG, NVwZ 2014, 1370 (1372).
[188]
Zur verfassungsrechtlichen Problematik dieser Rechtslage vgl. BVerfG, NVwZ 2014, 1370 (1373).
[189]
Gegen eine solche Konstellation hatte das BVerfG mehrfach Bedenken geäußert; vgl.: BVerfG, NVwZ 2014, 1370 (1376 f.); BVerfGE 127, 87 (130 f.).
[190]
A.A. dazu aber VerfGH BW, Urt. v. 14.11.2016 – 1 VB 16/15, S. 26 m.w.N.: „Mitglieder kraft Amtes sind dagegen grundsätzlich keine Vertreter der Hochschullehrer.“.
[191]
Allgemein zu dieser Funktion von Hochschulräten Müller-Böling, Entfesselte Hochschule, S. 48 ff.
[192]
Vgl. Hufeld, DÖV 1997, 1034; Kempen, BayVBl. 1999, 454 ff.; Groß, DÖV 1999, 895 ff.; Bull/Mehde, JZ 2000, 650 (654); Kahl, AöR 130 (2005), 225 ff.; Wendel, Der Hochschulrat, 2016; Laqua, Der Hochschulrat zwischen Selbstverwaltung und staatlicher Verwaltung, 2004; Schmidt, Deutsche Hochschulräte, 2004; sehr kritisch Fittschen, WissR 30 (1997), 325 ff.; reformfreundlicher Görisch, DÖV 2003, 583 ff.
[193]
BayVerfGHE 61, 103 (112 ff.).
[194]
BayVerfGHE 61, 103 (113).
[195]
BayVerfGHE 61, 103 (113 ff.).
[196]
BVerfGE 127, 87 (125 ff.); BVerfG, NVwZ 2014, 1370 (1375 ff.); so auch Geis, in: Brechmann/Meder, BV, Art. 138 Rn. 15; vgl. hierzu auch VerfGH BW, Urt. v. 14.11.2016 – 1 VB 16/15, S. 29 ff.
[197]
Wörtlich BayVerfGHE 61, 103 (114); kritisch dazu auch Geis, in: Brechmann/Meder, BV, Art. 108 Rn. 25.
[198]
BayVerfGHE 61, 103 (121).
[199]
Statt vieler Müller-Böling, Entfesselte Hochschule, S. 58 ff.
[200]
Häufig handelt es sich um öffentlich-rechtliche Verträge (näher Kracht, Steuerungsmodell, S. 215 ff.).
[201]
So auch Trute, WissR 33 (2000), 134 (138 ff.).
[202]
Klar ist nur, dass es sich um einen kooperativen Prozess handeln muss (Hill, NVwZ 2002, 1059 (1063)).
[203]
So auch W. Hoffacker, DÖV 2001, 681 (683).
[204]
Dazu ausführlich Kracht, Steuerungsmodell, S. 170 ff.; Krausnick, Staat und Hochschule, S. 471 ff.
[205]
Hierzu bereits Gallwas, WissR 2 (1969), 118; zu aktuelleren Ansätzen vgl. etwa Behrens, Globalisierung der Hochschulhaushalte, 1996; Karpen, in: Geis, Hochschulrecht, § 5 Rn. 27 ff.
[206]
So die Definition bei Karpen, in: Geis, Hochschulrecht, § 5 Rn. 40.
[207]
So auch Kirchhof, JZ 1998, 275 (282).
[208]
Vgl. Hufeld, DÖV 2002, 309 (310 f.); Gärditz, NVwZ 2005, 409.
[209]
Ähnlich i. E. bereits Gallwas, WissR 2 (1969), 127.
[210]
So auch Geis, in: Brechmann/Meder, BV, Art. 138 Rn. 15.
[211]
Gröpl, Haushaltsrecht und Reform, 2001, S. 264 ff.; Karpen, in: Geis, Hochschulrecht, § 5 Rn. 44.
[212]
Näher Kracht, Steuerungsmodell, S. 125 ff.
2. Kapitel Hochschulaufgaben
I.Lehre und Studium1 – 134
1.Lehre1 – 33
a)Begriff und Inhalte der Lehrfreiheit1 – 10
b)Träger der Lehrfreiheit11 – 13
c)Grenzen der Lehrfreiheit14 – 31
aa)Lehrdeputat15 – 17
bb)Erfordernisse des Lehrbetriebs18 – 25
cc)Erfordernisse des Prüfungsbetriebs26, 27
dd)Verfassungstreue28 – 31
d)Lehrfreiheit und Lehrevaluation32, 33
2.Studium34 – 134
a)Rechtliche Grundlagen des Studiums34 – 40
aa)Die Studierfreiheit34, 35
bb)Umfang der Freiheit des Studiums36 – 39
cc)Adressaten der Studierfreiheit40
b)Hochschulzugang41 – 56
aa)Qualifikationsgrundsatz42 – 45
bb)Allgemeine Qualifikationsvoraussetzungen46 – 48
cc)Besondere Qualifikationsvoraussetzungen49 – 56
(1)Eignungsprüfung49
(2)Eignungsfeststellungsverfahren50 – 53
(3)Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige54 – 56
c)Hochschulzulassung57 – 74
aa)Kapazitätsgrenzen58, 59
bb)Zulassung bei absoluten NCs durch die Stiftung für Hochschulzulassung60, 61
cc)Hochschulzulassung durch hochschuleigene Auswahlverfahren62 – 65
(1)Örtliches Auswahlverfahren63, 64
(2)Ergänzendes Hochschulauswahlverfahren65
dd)Regelungen für ausländische Studienbewerber66 – 68
(1)Hochschulzugang66
(2)Hochschulzulassung67, 68
ee)Zulassung zu höheren Fachsemestern69
ff)Die gerichtliche Überprüfbarkeit der Zulassungsentscheidung70
gg)Das studentische Rechtsverhältnis71 – 74
d)Studienziele, Studieninhalte und Studienorganisation75 – 126
aa)Studienziele75 – 78
bb)Inhalte des Universitäts- und Fachhochschulstudiums79 – 81
cc)Organisation des Studiums82 – 126
(1)Studienorganisation als Hochschulaufgabe82
(2)Studienjahr83 – 85
(3)Studiengänge86 – 98
(4)Regelstudienzeit, Studiengangsstruktur99 – 104
(5)Studienleitende Maßnahmen, begrenzte Fächerwahl105 – 107
(6)Studienordnungen108 – 115
(7)Studienberatung116 – 119
(8)Internationalisierung120 – 123
(9)Sonderformen des Studiums124 – 126
e)Studienbeiträge und sonstige Entgelte127 – 134
aa)Entwicklung127
bb)Regelung der Studienbeiträge in Bayern128, 129
cc)Sonstige Abgaben130 – 134
II.Prüfungen und Akademische Grade135 – 179
1.Prüfungen135 – 172
a)Die Bedeutung des Prüfungsrechts135
b)Die verfassungsrechtlichen Grundlagen des Prüfungsrechts136 – 139
aa)Berufsfreiheit137
bb)Chancengleichheit138
cc)Effektiver Rechtsschutz139
c)Die Rechtsgrundlagen des Prüfungsrechts140 – 146
aa)Bundesrecht141
bb)Landesgesetze142
cc)Untergesetzliches Recht143, 144
dd)Staatliche Prüfungen145
ee)Vertrauensschutz146
d)Arten von Prüfungen147 – 150
aa)Unterscheidung nach dem Prüfungsträger148
bb)Prüfungen im Verlaufe des Studiums149
cc)Ziel der Prüfung150
e)Zur praktischen Handhabung des Prüfungsrechts151 – 153
aa)Systematik152
bb)Strukturen153
f)Das Prüfungsverfahren154 – 160
aa)Planung und Organisation der Prüfung155
bb)Zulassung zur Prüfung, Prüfungsrechtsverhältnis156
cc)Prüfling157
dd)Prüfer158
ee)Form und Ablauf der Prüfung159
ff)Fehler im Prüfungsverfahren160
g)Der Prüfungsinhalt161, 162
aa)Prüfungszweck161
bb)Fehlerhafter Prüfungsinhalt162
h)Die Bewertung der Prüfungsleistung und die Prüfungsentscheidung163 – 168
aa)Bewertungsverfahren164
bb)Inhaltliche Anforderungen an Korrektur und Bewertung165
cc)Fehlerfolgen166
dd)Prüfungsentscheidung167
ee)Einwendungen gegen die Prüfungsentscheidung168
i)Die Wiederholung der Prüfung169
j)Überprüfungs- und Rechtsschutzfragen170 – 172
aa)Überdenken der Prüfungsentscheidung171
bb)Verwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz172
2.Akademische Grade173 – 179
a)Wesen und Bedeutung173
b)Die Rechtsgrundlagen174
c)Arten akademischer Grade175 – 177
d)Verleihung und Entziehung178
e)Rechtsschutz179
III.Forschung180 – 264
1.Allgemeine rechtliche Grundlagen180 – 193
a)Forschung als Pflichtaufgabe der Hochschulen180
b)Freiheit der Forschung als konstitutives Merkmal181 – 190
aa)Schutz der Eigengesetzlichkeit des Forschungsprozesses181, 182
bb)Forschungsfreiheit als Abwehrrecht183, 184
cc)Forschungsfreiheit als objektive Wertentscheidung185 – 190
c)Vorrang und Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers191
d)Träger der Forschungsfreiheit192, 193
2.Erscheinungsformen der Forschungstätigkeit und Gegenstände der Forschung194 – 203
a)Erscheinungsformen der Forschungstätigkeit194, 195
b)Forschungsgegenstände196 – 200
aa)Grundlagenforschung vs. anwendungsorientierte Forschung197
bb)Individualforschung vs. Gemeinschaftsforschung198
cc)Geistes- vs. ingenieur-, medizin- und naturwissenschaftliche Forschung199, 200
c)Forschung als geordneter, zunehmend internationaler Wettbewerb201 – 203
3.Zentrale rechtliche Konfliktfelder bei Forschungsaktivitäten204 – 248
a)Freiheit der Themenwahl und Kontextualisierung205 – 214
aa)Kontextualisierung der Forschung206, 207
bb)„Goldene Zügel“ der Finanzierung208 – 211
cc)Europäische Forschungssteuerung212 – 214
b)Allgemeine und besondere rechtliche Rahmenbedingungen215 – 218
aa)Allgemeine rechtliche Bindungen der Forschung215, 216
bb)Besondere rechtliche Forschungsbeschränkungen217, 218
c)Organisationsfragen der Selbstverwaltung219 – 233
aa)Forschungsfreiheit durch Organisation und Verfahren219 – 221
bb)Hochschulselbstverwaltung222 – 225
cc)Demokratische Legitimation der Hochschulverwaltung226, 227
dd)Forschungssteuerung durch Hochschulorganisation228 – 233
d)Planung, Koordination, Organisation und Lehre der Forschung234 – 239
aa)Forschungsplanung, Forschungskoordination, Forschungsorganisation235, 236
bb)Forschungsorientierte Lehre und Ausbildung237 – 239
e)Wissens- und Technologietransfer240 – 242
f)Öffentlichkeit von Forschung243 – 245
g)Fehlverhalten in der Forschung246 – 248
aa)Strafrechtlich relevantes Fehlverhalten246
bb)Verstöße gegen gute wissenschaftliche Praxis247, 248
4.Institutionalisierte Forschungskontrollen249 – 263
a)Evaluation der Forschung250 – 253
b)Folgenverantwortung und Ethikkommissionen254, 255
c)Ombudsleute und Kommissionen zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens256, 257
d)Rechtsaufsicht und Kondominium zwischen Hochschule und Staat258 – 261



