Mit Amor auf der Walze oder „Meine Handwerksburschenzeit“ 1805–1810

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Am Dözel fließt die Ohre vorbei, ein Fluß wie unsere Unstrut, geht auf Neuhaldensleben, treibt mehrere Mühlen und zieht sich nach der Elbe. Zwei Stunden weit hatte mein Vetter die Fischerei; diese Strecken fuhren wir mit einem Kahne, den sechs bis acht Tagelöhner zogen, dem Wasser entgegen. Drei- bis viermal wurden Garne quergestellt und bei der Rückfahrt ein Streichgarn nachgezogen vom Kahne bis ans andere Ufer reichend, wo ein Tagelöhner im Wasser gehen mußte. Bei jedem Quergarn wurde Halt gemacht und die Fische herausgeholt. Es gab sehr viel Fische von allerhand Sorten. Bei dem Zufahren mußte immer an den Ufern ins Wasser gestoßen werden mit Stangen, woran hohle Klötzer waren, damit die Fische hervorkamen und mit dem Streichgarn vorwärts nach dem Quergarn zugetrieben wurden. Am Kahn war ein großer Fischkasten festgemacht, der wurde auf die Letzte ganz voll.
Am Abend war Fischschmaus. An die dreißig Leute, Tagelöhner, Knechte und Mägde, der Hofmaier an der Spitze, bekamen vollauf Fische und Weißbier. Am Herrentische aber gab’s ein gut Glas Wein und die Fische waren delikat zubereitet, worin die Frau Muhme Meisterin war.
An demselben Abend noch sah ich vom Fenster herab, daß die Frau Muhme ein gesattelt Pferd herausführte und zu ihrem Manne sagte: „Da, Vaterken, riete, riete! Dau kannst et glefen, et is wieder nix, als dau hetst en betten tofehl fräten.“ Und so war es auch; denn er war ein sehr starker Esser; am anderen Tage schien er wieder ganz munter und gesund.
So schwanden wohl vierzehn Tage hin wie ein schöner Traum. War ich allein, so dachte ich an Langensalza, Mutter und Geschwister und an meine große Reise durch das Harzgebirge und Lenchen strahlte darin wie ein glänzender Diamant. Eines Nachmittags mußte ich der Frau Muhme was vorlesen, indes sie Hosen flickte. Da kam es mir an, ihr zu erklären, ich sei nun lange genug da und wolle weiterreisen. Aber sie verbot mir geradezu das Maul, als ob meine Rede albernes Geschwätz wäre. Übern Hof kam jetzt ein Mann auf uns zu gegangen. „Vetterken, da kömmt auch ein Bäckergeselle. Der führt das Werk einer Witfrau in Neuhaldensleben und war schon oft hier, um mit Weizen zu handeln.“
Sie stellte mich ihm vor. „Du bist aus Langensalza?“ fragte er. „Ei, da habe ich vor vier Jahren auch gearbeitet, bei einer Frau Reichhardt am Erfurter Tor. Bei deiner Mutter war damals ein ganz junger Bursche. Sie hat wohl wieder geheiratet?“
„Nein, guter Freund, aber derselbe junge Bursche ist noch bei uns,“ und nun mußte ich erzählen und fragte ihn auch, ob es hier für mich keine Arbeit gäbe. Er wußte einen Gesellen, der nur darauf wartete, daß sein Meister Ersatz für ihn fände und als der Mann meiner Frau Muhme auf ihr Befragen erklärte, die Arbeit sei nicht zu schwer für mich, durfte ich mit zu dem Meister gehen und die Sache wurde richtig gemacht.
Den folgenden Tag trat ich ein. Der Meister war ein magerer schwärzlicher Mann von etwa vierzig Jahren, sehr rüstig und arbeitete alles mit. Die Arbeit wurde mir leicht bis auf das schnelle Kringelspinnen (l-Pfennig-Brezel machen und schließen), doch nach acht bis zehn Tagen kam ich dem Meister darin ziemlich gleich. – Es lag eine Eskadron Kürassiere in der Stadt und wir hatten das Kommißbrot zu backen. Ich war so ungeheuer stark und kräftig, daß ich mich vor nichts fürchtete und bin manchmal bewundert worden, wenn ich den großen Teig so bald fertig hatte oder die schweren Bretter so leicht auf- und herunternehmen konnte. Nach vierzehn Tagen wurde Lohn gemacht; ich bekam sechzehn Gutegroschen pro Woche.
Außer der Frau und einem Kinde von zwei Jahren war der vierund-achtzigjährige Vater des Meisters im Hause, der noch Kommißbrot wirkte wie ein Junger, ferner waren ein Knecht und zwei Dienstmädchen da. Es wurde auch Ökonomie getrieben; zwei Pferde und Kühe standen im Stall. Die fünf oder sechs Bäckergesellen in der Stadt lernte ich bald kennen. Der jüngste von ihnen, Heinrich, der eine gute Schulbildung besaß, arbeitete bei einem Pfefferkuchenbäcker Wiegemann. Wir besuchten einander und so wurde auch ich mit seinem Meister bekannt, der ein ungemein geschickter Honigküchler war; ich werde später darauf zurückkommen.
Im allgemeinen gefiel es mir wohl in meiner Stelle, nur einmal bekam ich das Heimweh. Ich mußte nämlich auf einem Dorfe mahlen. Die Mühle hatte nur einen Gang, ich also nicht viel Arbeit und die Leute dort sprachen so erschrecklich Platt, daß ich sie nicht verstehen konnte. In dieser Einsamkeit wurde mein Herz furchtbar beklemmt. Ich bekam eine Angst und beinahe Zittern, daß ich nicht wußte, wohin und wo bleiben. Wenn ich mich auf einen Sack legte und die Augen schloß, so sahe ich meine Mutter und Schwestern, wie sie mir winkten. „Komm Christel, komm!“ Ich sprang wieder auf, setzte mich hierhin und dorthin, fand aber nirgends Ruhe, kurz, der Zustand dauerte zwei Stunden lang, bis mein Essen kam, das mir die Frau Meisterin selbst brachte, weil, wie sie sagte, sie hier beim Dorfe Land hätten, was sie besehen wolle.
Sie sprach mir freundlich zu und tröstete mich, das Dorfmahlen würde nicht lange mehr dauern, da das Mühlwehr bei der Stadt bald fertig sei. Dabei gab sie sich viel Mühe, gut Deutsch zu sprechen, obgleich das Platte immer dazwischen kam. Während sie zu den Müllersleuten in die Stube ging, machte ich mich stark über mein Essen her, worauf mir wirklich besser wurde. Dann beschüttete ich meine Mühle frisch und setzte mich draußen auf die Bank.
Die Frau Meisterin wollte gleich wieder fort, saß aber doch bald neben mir auf der Bank und fragte mich unter anderem, wie ich mit dem Herrn Amtmann Bär verwandt wäre. Ich erzählte und da sie alles ungeheuer hübsch und interessant fand, ging das wohl eine halbe Stunde so fort. Dann sprang sie auf. „Ne, det is to tolle, Muske Willem, da könnt mer wohl zwei Stunne setten bei Sie und kriets nett satt, adieu!“
Sie drückte meine Hand. „Immer darf mer a nit gar freundlich sei“, sagte sie, sah mich bedeutsam an und ging fort. Trotz meiner Unerfahrenheit merkte ich, daß sie meinte, es schicke sich zu Hause bei der Arbeit und vor dem Meister nicht, daß sie so freundlich mit mir täte und fand das ganz natürlich und in der Ordnung.
Kurz darauf traf es sich, daß ich morgens beim Semmeleinschieben in der kleinen Pause mich auf die Treppe setzte und sofort einschlief. Auf einmal hörte ich den Meister poltern: „Kreuzdonnerhagelwetter, ist denn der ‚Bengel‘ närrisch? Willem! Himmeldonnerwetter, schämste dir nicht, bei der Arbeit einzuschlafen?“ Ich fuhr auf, griff zu, wo es nötig war und er mußte nun so schnell einschieben, daß er sich nicht umsehen konnte. Aber der Bengel wollte mir nicht aus dem Kopf und ich muß wohl ein böses Gesicht geschnitzt haben. Als es beim Ausbacken eine Pause gab und der Meister sagte: „Was war das denn mit dir, du schliefst ja wie tot“, konnte ich nicht antworten und trug meine Semmeln fort.
Nicht lange darauf fing er wieder an: „Du mußt doch wissen, daß das bei unserer Arbeit nicht geht und darfst mir nicht übelnehmen, daß ich dich angedonnert habe.“ – „Nein, Meister, das ist in der Ordnung, aber schimpfen lasse ich mich nicht.“ – „Was, ich hätte dich geschimpft? Im Gegenteil! ich habe dich auf dem Schützenhause vor den andern Meistern gelobt, da kannst du den Heinrich fragen.“
Nun machte ich wieder eine freundliche Miene und alles war gut. Nach dem Mittagessen legte sich der Meister gewöhnlich ein paar Stunden zur Ruhe; ich brachte erst die Backstube in Ordnung und ging dann hinauf in meine Kammer, um auch eine Stunde zu schlafen. Als ich mich besann, ob ich nicht unten noch etwas zu tun vergessen habe, ging die Kammertüre auf und die Meisterin kam herein. Sie nahm meinen Kopf zwischen ihre Hände. „Ach, Willem, was habe ich diesen Morgen für eine Angst gehabt! Der Meister war so garstig und ich dachte, Sie wollten nun fortgehen.“ – „Na“, antwortete ich, „er hat’s ja wieder gutgemacht.“
„Ach, wenn er es nit gutgemacht hat, dann mache ich es gut, lieber Willem“ und nun fühlte ich ihren Mund auf meinem und Frau Rosette küßte so herzhaft drauflos, daß mir himmelangst wurde, dann lief sie schnell davon.
Alle Teufel, was war das? dachte ich, das ist eine gefährliche Geschichte. Das Küssen hat mir zwar ganz gut geschmeckt, denn sie war eine gar hübsche junge Frau, aber der Meister war ein sehr braver Mann und ich bei ihm gut angeschrieben.
Nein, das geht nicht, das mußt du streng abweisen, war meine Meinung – leider war der gute Vorsatz über meinem jugendlichen Leichtsinn bald vergessen! Es entwickelte sich nun ein Verhältnis, bei dem mir öfter wehe als wohl war und ich sann darauf, loszukommen.
Schließlich entschloß ich mich zu einer Lüge, schöpfte mir ein Herz und sagte dem Meister, daß ich einen Brief von meiner Mutter bekommen hätte. Unser Geselle wolle in vier Wochen fort und ich müßte nach Hause, möchte aber vorher noch Berlin und Dresden sehn. „Aber deine Frau Muhme war doch noch kürzlich hier bei meiner Frau und wußte nichts davon, daß du fort willst?“ staunte der Meister. „Im Gegenteil, sie meinte, du solltest noch recht lange bei uns bleiben.“ – „Ich bin seit vierzehn Tagen nicht draußen gewesen und will eben heute hin und es dort sagen“, erwiderte ich.
„Na, morgen komme ich auch auf den Dözel zum Weizenhandel. Da will ich mit deinem Vetter sprechen, vielleicht ändert sich’s noch.“
Nun war ich gespannt, was die Frau Meisterin beim Mittagstisch für ein Gesichtchen machen würde auf die Neuigkeit. Aber der Meister mußte ihr noch nichts gesagt haben; bei jeder Möglichkeit, hauptsächlich, wenn die Jette linksum stand, kriegte ich meinen schönen Blick.
Als ich auf den Dözel kam, stand die Frau Muhme gerade in die Betrachtung eines neuen Butterfasses versunken. Ich schlich mich auf den Zehen heran und legte ihr von hinten her die Hände übers Gesicht. „Ha!“ – fuhr sie zusammen. „Raten, wer es ist!“ – „Vetterken, das war ein dummer Streich“, schalt sie derb. „Ik bin auf den Tod erschrocken und muß mich en besken hinsetten.“
Aber ich war heute gut aufgelegt und in meiner Seele mit mir selbst zufrieden, das gab Lust und Mut. Ich kniete vor ihrem Stuhle nieder, hob meine Hände auf und bat um gnädige Strafe und da ihre Hände auf ihrem Schoße lagen, so legte ich meinen Schnabel darauf und küßte zu.
„Ja, Vetterken, was ist denn das? Ha, ha, ha! Sie sind ja ein ganz anderer Mensch geworden. Und wie er sich geputzt hat! Na, kommen Sie rinn, das muß mein Mann hören“ und sie zog mich bei der Hand durch den Gang bis vor in die Stube.
„Vaterken, ein armer Sünder“ – und dann berichtete sie ihm. Der aber schüttelte den Kopf. „Wat macks de denn enmal vor Dummheiten, Mutterken, der Vetter ist ja kein Kind mehr.“ – „Und du bist heute ein alter Brummbär“, sie lief an seinen Stuhl, nahm ihm die Pfeife aus dem Munde und gab ihm einen Kuß.
Als wir wieder ernsthaft geworden waren, rückte ich heraus mit der Sprache; sie horchte hoch auf. Ich bat, sie möchte meine Ausrede mit dem Brief bestätigen, wenn morgen der Meister käme, weil ich doch weiter wolle. „Ach, warum nicht gar noch lügen!“ fuhr sie heraus. Da der Amtmann fortgegangen war, erzählte sie mir von ihrem Besuch bei der Frau Meisterin; ich sei damals gerade in der Mühle gewesen.
„Sie ist ein junges, schönes und artiges Frauenzimmer und schien sehr glücklich, daß ihr Mann einen so braven Gehilfen habe, auf den er sich verlassen kann. Solch eine liebe Frau Meisterin kriegen Sie im Leben nicht wieder, Vetterken und nun wollen Sie plötzlich fort? Da steckt was Besonderes dahinter. Allons, heraus mit der Sprache!“
Ich schob alles auf meine Wanderlust. Auch könnte das mit dem Briefe alle Tage wahr werden und sei eigentlich darum keine Lüge. Ich müsse des Abrufs immer gewärtig sein und wolle noch so viel sehn, wie sie wohl wisse.
Sie sah mich mit großen Augen an. „Ei, ei, junger Herr Bechstedt aus Langensalza, wie sind Sie auf einmal gelehrt geworden! Also wenn man etwas behauptet, was nicht wahr ist, so ist das keine Lüge, weil es ja noch geschehen kann? Sehn Sie mal an, das habe ich noch nicht gewußt! Vetterken, haben Sie diese Sprachgewandtheit, die ich heute zuerst an Ihnen bemerkte, von Ihrer Frau Meistern gelernt? Sagen Sie mal, wie oft kommen Sie des Tages zusammen mit der Frau? Hilft sie mit in der Backstube?“
Ich mußte mich wohl während dieser Rede verfärbt haben, denn sie sprang auf und faßte mich bei beiden Schultern. „Vetterken, Sie wollen ausreißen vor der schönen Frau Rosette, was?“ – Ich war außer mir, fühlte das Wasser über meine Backen laufen und wandte mich ab.
„Nix da, herumgedreht und mir in die Augen geguckt. Ha, ha! Es freut mich königlich, daß ich’s getroffen habe. Nein, Vetterken, ich hab mir’s gleich gedacht, als ich die Frau zuerst sah; die ist zu jung und schön, als daß Sie den ganzen Tag um sie herum bleiben dürfen. In solchem Fall ist weit davon das Beste.“ – „Ach, liebe Frau Muhme, was schwatzen Sie denn nur? Ich kenne ja so was noch gar nicht.“
„So, so, warten Sie einmal, Vetterken“ und damit kramte sie einen Brief heraus, den meine Mutter mir für sie mitgegeben, den aber meine Schwester geschrieben hatte; die hatte darin auch von meinen Langensalzer Geschichten erzählt und daß ich eines Mädchens wegen von Hause fortgegangen sei.
Die Frau Muhme wollte sich halbtot lachen über mein verstörtes Gesicht und schließlich freute auch ich mich über die muntere Frau.
Als wir bald darauf beim Kaffee zusammensaßen, legte sie den Arm um meine Schulter, sah mich ganz ernsthaft an und sagte: „Liebes Vetterken, sind Sie etwa schon zu sehr bekannt geworden mit Ihrer Frau Meisterin?“ – „Nun hab ich’s aber satt, Frau Muhme“, fuhr ich empört heraus, „wenn Sie nicht gleich aufhören, lauf ich heute noch da fort.“
Sie sprang auf. „Bravissimo, bravissimo! Das ist ein richtiger Bechstedt. Vetterken, Sie werden einmal ein mordslieber Kerl!“ Damit packte sie mich beim Kopf und küßte mich tüchtig ab.
Sie ging hinaus und ein Bäckerssohn, Schöneberg, trat herein, um Weizen zu kaufen. Wir kamen ins Gespräch und er nannte mir einen Gesellen, Fritz Thale, der bei meinem Meister an meiner Statt eintreten könne – nach drei Tagen war der neue Geselle im Hause und den nächsten Sonntag packte ich der Magd vom Dözel meine Sachen in den Korb.
Tags vorher war die Frau Meisterin mehrmals in die Backstube gekommen, hatte mich aber gar nicht angesehn; später, als ich oben in meiner Kammer war, hörte ich ihre Stimme: „Mosje Willem, sind Sie oben?“ Sie kam herauf und wir nahmen mit etlichen Tränen Abschied, dann drückte sie mir etwas in die Hand und lief davon.
Ich machte das Päckchen auf, es war ein goldenes Kreuzchen darin und dabei lag ein Zettel, darauf stand geschrieben: „Es ist von meiner Mutter. Wenn wir in zehn Jahren noch leben, dann bring es mir wieder. Jetzt verbrenne dies Papier, lieber Wilhelm.“
Ich barg das Kreuz in meiner Brieftasche, ging hinunter an den Ofen und guckte immer vorn nach der Stubentür. Endlich kam Frau Rosette. Ich nahm schnell das Papier, hielt es über das Leuchtfeuer und sagte: „Jetzt verbrenne ich mein süßes Heiligtum.“ Sie flüsterte: „Nur die Erinnerung nicht.“
Den Sonntagmittag mußte ich noch einmal mitessen. Ich verabschiedete mich vom Meister und dankte ihm für alles, was er mir Gutes erzeigt und was ich bei ihm gelernt hatte. Auch der Frau Meisterin sagte ich Lebewohl und Dank und drückte ihr dabei die Hand wohl etwas heftiger, als Mode ist. Mit schwerem Herzen ging ich fort. – – –
Die Frau Muhme wollte mich noch acht Tage auf dem Dözel festhalten, aber ich machte Ernst und schnürte mein Bündel. Der Hofmaier mußte Holz fahren und kam bis in die Nähe von Magdeburg. Mein Felleisen lag schon auf dem Wagen; bald saß auch ich drauf. Noch ein Adieu für den Vetter und die Frau Muhme; ich versprach, bald zu schreiben, schwenkte noch einmal den Hut und die Pferde zogen an.
Meinen Freund Heinrich hatte ich lange nicht gesprochen; sein Meister wohnte noch am Magdeburger Tor. Ich ließ da halten, mußte einen Schnaps mittrinken und Meister und Meisterin Wiegemann gaben mir die Hand und forderten mich auf, sie zu besuchen, wenn ich wieder nach Neuhaldensleben käme. Keins von uns hatte wohl eine Ahnung davon, daß ich anderthalb Jahre später in diesem Hause in Arbeit treten würde.
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