Maritime E-Bibliothek: Sammelband Abenteuer und Segeln

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Die Backstagen wurden bei normalen Winden an die Wanten gebändselt; erst bei Starkwinden wurden sie gesetzt. –
Nur zwei Winsdten hatte die LIBERIA IV. Die Ankerwinde ging mir in einem westafrikanischen Tornado in die Brüche. Eine Ankerwinde ist manchmal unerläßlich, vor allem dann, wenn man bei starken Winden irgendwo auf Reede liegt und wenn keine hohe Dünung einem helfen kann, im Wellental schnell ein paar Armlängen Ankerkette einzuhieven.
An Bord befanden sich nur zwei Danforth-Anker. Ich hatte Glück, daß mir keiner verloren gegangen ist, denn die Ankergründe waren stellenweise – vor allem in Westafrika – sehr unrein. Zweimal mußte ich fremde Hilfe beanspruchen, um meinen 28 Pfund schweren Anker von Wrackteilen wieder klar zu bekommen.
Die Ankerkette war 10 mm dick, 30 m lang und alle 5 m markiert; an sie angeschäkelt war eine 130 m lange dreischäftige Perlon-Trosse von 24 mm Durchmesser,. die aus der Bremer Tauwerk-Fabrik stammte. Diese Perlon-Ankertrosse bewährte sich hervorragend in den vielen westafrikanischen Tornados, die zwar kurz, dafür aber um so heftiger sind. Der furchtbare Tornado im Bissagosarchipel von Portugiesisch-Guinea erreichte nach meinen Meßgeräten Orkanstärke. Wenn ich irgendein schwaches Glied im Ankergeschirr oder auch nur zu wenig Ankertrosse gehabt hätte, wäre meine Fahrt dort frühzeitig zu Ende gewesen.
Das Tauwerk bestand aus Trevira-Leinen, die besonders für Einhandsegler zu empfehlen sind, da man sich an ihnen niemals die Hände wundarbeitet. überdies sind sie genau wie die Perlon-Trossen so stark, daß sie selbst unter ungünstigsten Bedingungen nicht reißen. Allerdings muß man besonders darauf achten, daß sie nicht schamfilen.
Das Drahttauwerk bestand aus galvanisiertem Eisen, das besonderer Pflege bedurfte; ich benutzte Aluminiumfarbe, Drahttaulack, gewöhnliche harte Farbe, Leinöl, Fette und Vaseline, um das Rosten zu verhindern. Jedes dieser Mittel hat sein bestimmtes Anwendungsgebiet, das eine kann durch das andere nicht ersetzt werden.
Nach einjährigem Aufenthalt in den Tropen zeigten sich an den einen Zentimeter dicken Wanten noch keine Rostflecke, wohl aber an den Drähten der Reling. Das Kabel des Wasserstags hatte ich schon nach fünf Monaten durch eine Kette ersetzt, die den Vorteil hat, daß eine Ankertrosse an ihr weniger schamfilt.
Am meisten Zeit hat mich das Lackieren der Naturhölzer gekostet, zumal für Schanzkleid und Deck mehr Eichenholz verarbeitet worden war als mir – nachträglich – lieb war.
Gegen tropische Salzluft kann man Eichenholz nur schützen, wenn man es mindestens sechsmal hintereinander lackiert. Deshalb nimmt man in den Tropen meist der Einfachheit halber Ölfarbe, die weniger Pflege bedarf.
Das Unterwasserschiff habe ich alle drei Monate mit Patentfarbe gestrichen. Das Totholz (zwischen Ballastkiel und Ruder), das von unten keine Patentfarbe bekommen konnte, da das Boot beim Streichen während Niedrigwasser aufstand, wurde von Teredos befallen, zum Glück nur in harmloser „Dosierung“. Denn in Las Palmas und in Sierra Leone habe ich das Boot nur bei Niedrigwasser reinigen können – mit dem Erfolg, daß ich die Kielsohle nicht erreichte. Hätte ich schon vor dem Stapellauf einen Kielschuh anbringen lassen, wäre mir diese Sorge erspart geblieben. –
Wir hatten ein neues Schlauchboot eines weniger bekannten Fabrikanten an Bord, das wir am Ende der Fahrt praktisch nur noch wegwerfen konnten. Es bestand aus schlechtem Material und war überdies noch schlecht verarbeitet. Anfangs führte ich das Schlauchboot zusammengelegt auf dem Kajütdach und mit einer Persenning bedeckt mit, später verstaute ich es in der vorderen Koje. Nach dem Unfall, den ich mit dem Faltboot vor der Sah ara hatte, benutzte ich das Schlauchboot als Beiboot. –
An Rettungsgeräten besaßen wir unter anderem zwei „Kieler Jacken“, die uns in nördlichen Gewässern gute Dienste leisteten, besonders nachts an der Pinne, wenn es kalt wurde. In den Tropen habe ich später die luftige und ärmellose Sea-Fit-Rettungsweste bevorzugt, die mich bei den Segelmanövern nicht behinderte. –
Das Boot wurde von einem Güldner-Diesel-Motor angetrieben. Man konnte ihn von der Kajüte oder auch von einer kleinen Lucke im Cockpit aus erreichen. Leider mußte ich den ausgezeichneten Motor – pecuniae causa – mit einer billigen und schlechten Umsteueranlage verbinden, die überdies noch falsch eingebaut wurde. So hat mir der Motor nicht viel genützt. Zu allem Unglück kaufte ich noch in Westafrika ein Faß Öl, das neben dem Dieseltreibstoff Wasser und Schmutz enthielt – und so eine Mischung bringt selbst den besten Motor aus dem Gleichgewicht.
Als der Motor und die Umsteueranlage in Miami wieder repariert waren, machte das Boot sechs Knoten. In Deutschland hatten wir es bestenfalls auf 4,5 Knoten bringen können.
Der Güldner-Motor ist ein Viertakt-Diesel mit zwei Zylindern, der bei 20 PS 1800 Umdrehungen in der Minute leistet. Wir haben aber die Drehzahl herabgesetzt.
Sehr gefehlt hat mir eine Ölwanne, die das Lecköl aufgefangen hätte. –
Der Motor konnte elektrisch und mit der Hand angelassen werden. In den Wasserkreislauf des Kühlsystems war ein Aqua-Clear-Feeder eingebaut, der Rost und Salzablagerungen verhinderte, was deutlich am Kühlwasserauslauf zu erkennen war.
Die Lichtmaschine des Motors speiste zwei 12-Volt-Batterien, die mehrere Lampen im Vorschiff und Kajüte versorgten. –
Ganz besonders sorgfältig mußten die Auspuffrohre isoliert werden. Wir hatten eigens Stöpsel für die Auslaßöffnungen angefertigt, die dann Verwendung fanden, wenn wir ohne Motor fuhren. Aber später merkte ich, daß diese Vorsichtsmaßnahme nicht nötig gewesen wäre. –
Die Positionslampen brannten mit Petroleum, waren aber auch für Elektrizität vorgesehen. Nie wieder möchte ich freiwillig eine Petroleumlampe an Bord reinigen, ohne anschließend in eine Badewanne steigen zu können! –
Ich will in ein paar Worten noch auf die Fotoausrüstung eingehen, die ich an Bord hatte.
Drei Fotoapparate führte ich mit: eine Hasselblad, eine Rolleiflex und eine Leica. Obwohl ich die Hasselblad sehr sorgfältig gegen Witterungs einflüsse geschützt hatte und sie auf dem Meer nie benutzte, fiel sie als einzige Kamera schon nach kurzer Zeit vollkommen aus. Der Verschluß streikte, sie rostete an allen Ecken und Fugen, und ihre Objektive belegten sich mit feinsten Pilzgeflechten. überdies ist sie eine ausgesprochen umständliche und laute Kamera, die selbst einen schlafenden Wal in die Flucht schlagen würde.
Rolleiflex und Leica waren stets den Witterungs einflüssen ausgesetzt. Mehr als einmal kamen sie mit Gischt in Berührung, aber sie blieben während der ganzen Fahrt einsatzbereit und brauchten selbst nach Beendigung dieser einjährigen Tortur nicht zur Reparatur ins Werk zurückgesandt zu werden. Mit der Rolleiflex schoß ich die Schwarzweißaufnahmen, mit der Leica Farbfotos.
Auch ein Filmapparat, eine Bolex, befand sich an Bord. Mit ihm machte ich hin und wieder 16-mm-Filmaufnahmen. Auf allen Fahrten hatte mich die Bolex begleitet, aber auf allen Fahrten fiel sie auch aus. Wahrscheinlich wären ihr einfachere und robustere Filmkameras bei einem Unternehmen wie dem meinigen vorzuziehen gewesen.
Die Aufbewahrung des Foto- und Filmmaterials in den feuchtheißen Tropen erfordert peinlichste Beachtung der Merkblätter, die die Firmen mitgeben. Selbst wenn man diese Ratschläge genau befolgt, muß man mit Totalausfällen rechnen. Daher ist es immer gutj wenn man von vornherein schwarzweiß und farbig aufnimmt.
Die Schiffslaternenfabrik H. Thomsen in Lübeck hatte mir einen wasserdichten Kasten angefertigt, in den entwickelte Filme, Ersatzobjektive und Zubehörteile hineinkamen. Zusätzlich sorgten getrocknete Reiskörner und etwas Silikagel dafür, daß die Luftfeuchtigkeit nie mehr als 50 % anstieg.
Aber gegen die hohen Temperaturen – sie betrugen im Boot zuweilen über 35 Grad Celsius – konnte ich mir nicht helfen. Daher sind die tropen fest verpackten Filme trotzdem schadhaft geworden. Eine Ausnahme machten die Adox-Filme. Solch ein Schaden kann bei Farbfilmen durch Anwendung eines Sixticolor-Farbmessers einigermaßen korrigiert werden.
Ganz unmöglich ist es, irgendwo in Westafrika – in diesem Fall beginnt Westafrika schon in Spanien – oder Westindien einen Film zum Entwickeln abzugeben. Wenn der Film nicht vorher bereits durch die Hitze beschädigt war, wird er es bestimmt bei den dortigen Fotohändlern.
Filme sollen so kurze Zeit wie möglich in den Kameras bleiben, weil sie dort dem Treibhausklima besonders ausgesetzt sind. Nach Gebrauch sollen sie umgehend per Luftpost zur Entwicklung abgeschickt werden.
Auch bei gerahmten Dias wird in Tropengegenden besondere Vorsicht anempfohlen. Mir sind bei einjährigem Tropenaufenthalt alle Dias durch Pilzbefall beschädigt worden. Nach meiner Rückkehr habe ich diese Dias einzeln in einem Bakterizidbad waschen müssen – eine mühselige und zeitraubende Arbeit!
Die folgende Aufstellung dient lediglich zur ungefähren Orientierung über das Inventar der LIBERIA IV.
I. Navigation: 1 Sextant 1 Steuerkompaß, der noch vom Einbaum herstammte 1 Peilkompaß, beide mit Deviationstabelle vom Hydrographischen Institut 2 Fluidersatzkompasse, einer war in der Kajüte angebracht 1 Peilscheibe 1 Zenith Radio, Transistor, mit dem ich in allen Häfen die Zeitzeichen Washingtons hören konnte. Erst nach zweijährigem Gebrauch mußten die Batterien ausgewechselt werden 1 Funkpeiler, Homer, 1 Heronhandpeilsonde Sea Fit 1 Echolot, Ferrograph 1 Barograph 1 Barometer 1 Hygrometer 2 Windmesser 1 Schleuderthermometer für die Lufttemperatur 1 Wasserthermometer 1 Maximum-Minimum-Thermometer 1 Schiffsuhr 1 Chronometer 3 Kursdreiecke 2 Zirkel Schreibzeug (Bleistifte, Radiergummi, Tinte für Barographen, Messer etc.) 1 Yachtlog 1 Logbuch, 1 Bordbuch 4 Ersatzmagnete 1 Fernglas 8 × 50 1 Nebelhorn 1 nicht vollständiger Satz Signalflaggen Deutscher und englischer Nautischer Almanach des laufenden Jahres See- und Hafenkarten 1 Satz der HO 214 Gezeitentafeln Funktafel Leuchtfeuerverzeichnisse Pilot Charts, Atlantik Küstenhandbücher Segelhandbuch des Atlantischen Ozeans Geographie des Atlantischen Ozeans II. Bootsmanninventar, Rettungsgeräte, Angel- und Tauchgeräte, Werkzeug etc.: 1 Klepperboot AERIUS ZWEIER mit Besegelung 1 Schlauchboot mit Blasebalg 1 Steuerriemen an Deck, unerläßlich für jede Langfahrt 2 Paddel, die auch zum Pullen benutzt wurden 1 Ölfaß, 1 kopfgroßer Naturschwamm, 1 Schlagpütz 2 Kieler Jacken, 2 moderne Schwimmwesten, 1 Rettungsring mit Leine 2 Feuerlöscher, einer griffbereit an der Kochnische 1 Scheinwerfer, 2 wasserdichte Taschenlampen mit Ersatzbirnen und Batterien 2 Sturmlaternen mit Ersatzdochten und -zylindern 3 Positionslaternen 1 Signalpistole mit verschiedener Munition 2 Rotlichter (Handraketen) 1 Kescher 1 Harpune 1 kräftiger Dreizack, beide auf einer Eukalyptusholzspiere Barakuda-Tauchsportgeräte: Harpune „Brigant III“, Tauchmasken, Schwimmflossen, Tauchergürtel, Tauchermesser, Unterwasserkamerabehälter Angelgerät, darunter kleine Haken für Hornfische und große für Haie 4 Ellerbrock-Elastic-Fender von einem Durchmesser von 15 cm mit durchgehender Stroppbohrung, sehr zu empfehlen 1 Autoreifen blieb dennoch unerläßlich Perlonfestmacheleinen von 2 cm Durchmesser und Trevira-Leinen von 1,5 cm Durchmesser der Firma Gleistein & Sohn, Bremen. Bei etwas Vorsicht halten sie genauso lange wie das Boot Persenningstoff für Sonnensegel 1 großer Werkzeugschrank der Firma Belzer 1 Werkzeugbank 1 größerer Schraubstock, 1 großer Fuchsschwanz 1 starke Drahtschere, um gegebenenfalls die Wanten zu durchschneiden 1 Axt Kupferstifte und -nägel Nägel, galvanisiertes Eisen, verschiedener Größen Messingblech und -draht, Holzschrauben verschiedener Größe 3 Engländer verschiedener Größe 4 Bullentaljen 10 Blöcke, 6 Spanner, mehrere Schäkel verschiedener Größe 12 Stagreiter 1 Bootsmannstuhl 1 Kalfateisen, -hammer, Werg, Putzwolle Dichtungsmaterial für Pumpen und Planken Spachtelmasse Holzapfelfarben für Leinendeck (Kajütsdach), Außenhaut und Unterwasserschiff 5 kg reines Leinöl, 5 kg Kaltzinnpaste 5 kg Terpentin, 5 kg Sikkativ, 5 kg Lagomatt weiß 5 kg Zinkweiß, 10 kg Interlux-Yacht-Lack, .etwa 10 Pinsel 3 Rollen Segelgarn, verschiedene Segelnadeln, Wachs 1 Hüsing geteert 1 Danforth Anker, 27 Pfund 1 Danforth Anker, 17 Pfund 1 Ankerkette, 10 mm, 30 m 1 Ankertrosse, 130 m, 2,5 em oder 2,4 III. Unter Deck befanden sich ferner u. a.: 1 Par-Bilge-Pumpe, 1 Ersatz-Par-Pumpe für Treibstoff 5 kg „Automatie Bilge Cleaner“ 2 Kautex-Ballons aus Polyaethylen für Treibstoff und Wasser, Inhalt je 25 l 2 Kautex-Ballons für Petroleum und Wasser, Inhalt je 10 l 2 Plastik-Behälter zu 20 l Plastiktrichter für Diesel, Petroleum und Wasser Kücheninventar: 1 Petroleum-Gaskocher Marke Turm in kardanischer Aufhängung Ersatzdochte 1 Plastikmeßbecher, 2 Plastikeimer Plastik-Vorrats dosen, u. a. Plastikartikel der Firma Schumm, die sich gut bewährt haben 1 Waschschüssel 4 Töpfe 1 Silba-Dampfkochtopf 1 Bratpfanne 1 Pfeifkessel Melanineßgeschirr, von dem auf der Fahrt kein Stück zerbrach 1 Fliegenklatsche (-klappe), in den Tropen unerläßlich Bürsten, Schwämme, Seife, Waschpulver Kajüteninventar: Schwammgummipolster für Kojen und Bank, überzogen vom Plastik-Haus in Hamburg 2 Steppdecken mit je 2 Bezügen 1 Luftmatratze Moskitonetze zum Verhüllen von Niedergang und Bullaugen 2 Garnituren ölzeug 2 Trainingsanzüge, Toplinhemden, Plastikschutzbeutel Etwa 400 Bücher, die täglich gebrauchten in Plastik eingeschlagen 1 Olympia-Schreibmaschine in einem wasserdichten Gehäuse 1 Pantherklappfahrrad, das sich in vielen Häfen bewährte und mehr Blicke auf sich zog als die LIBERIA IV 1 Haarschneidemaschine IV. Lange haltbare Verpflegung Achimer Vollkornbrot Kernige Köllnflocken, Schmelzflocken, die WIr mit Milch oder Saft roh verzehrten Sonnenblumenkerne, von denen eine Handvoll schon sättigt „Bienenfleiß-Honig“ vom Niendorfer Honighaus Astra-Bier in Flaschen mit Patentverschluß Libby-Konserven: Milch, Bohnen, Tomaten, Ananas- und Pampelmusensaft Ohly-Produkte, die mir mein Freund Kurt Vogel zur Verfügung stellte Dextroenergen Schokakola Seit Las Palmas führte ich auch Rotwein an Bord mit An frischen Lebensmitteln befanden sich stets Knoblauch und Zwiebeln in kleinen Plastiknetzen im Boot. Beide halten sich viel länger als Kartoffeln, die in den heißen Gegenden besonders gute Ventilation verlangen. V. Für unentbehrlich im Sanitätskasten halte ich: 1 rostfreie Schere und Pinzette 1 rostfreies Skalpell 2 elastische Binden 5 Mullbinden Sicherheitsnadeln und Dreieckstuch Verbandmull und -watte Leukoplast, Hansaplast, 250 eem Benzin Alkohol 70%, etwa 100 ccm Rizinusöl Kohle-Tabletten Heilerde Zinksalbe bei Ekzemen oder „Wolf“ Pellidolsalbe bei Wunden Penieillinsalbe bei Hautinfektionen Aspirin, Pyramidon, A vafortan gegen Schmerzen Cantan Tabletten (Vit. C) 24 Oratren-Tabletten u. a. gegen Lungenentzündung und Karbunkel Mittel gegen Seekrankheit, das meist bei jedem verschieden ist Resochin gegen Malaria in Tropen Sonnenöl und Sonnenbrille.1 Die innerhalb von 24 Stunden (12 Uhr mittags bis 12 Uhr mittags) von einem Schiff gelaufene Distanz.

Fahrtroute

Die LIBERIA (rechts) neben der weißen Yacht LES QUARTE VENTS des französischen Seglers Marcel Bardiaux, der von seiner achtjährigen Weltumseglung zurückkehrte und den ich im Hafen von La Coruña traf. Hinter der SEEFALKE, ein deutscher Hochseeschlepper.

Mitten im Kanal rettete sich eine Taube auf den Rettungsring der LIBERIA. Sie hatte sich im dicken Nebel verirrt. Unmöglich, vom Heck zum Bug zu sehen!

La Coruña: drei junge Schweizer und die NAUSIKAA, mit der sie nach Amerika segeln wollten. Leider bekamen sich die Besitzer in die Haare, und ihr Abenteuer verlief im Sande Afrikas.

Miesmuschelbäuerinnen sichten im Ria von Vigo ihre Ernte. Die Muscheln „wachsen“ an den Tauen, die am Floß befestigt sind.

In Cascais, Portugal, hatte die LIBERIA IV die königliche Yacht des spanischen Kronprätendanten Don Juan zum Nachbarn.

Gran Canaria: diese kanarische Familie lebt in einer der vielen Höhlenwohnungen, die noch aus der Zeit der Guanchen stammen.

Ein Fischerdampfer entlädt in Puerto de la Luz, dem Hafen von Las Palmas, seinen Fang, der aus afrikanischen Küstengewässern kommt. Viele kanarische Fischer gehen an der Saharaküste auf Fang aus, denn sie gehört zu den fischreichsten Gegenden der Welt.

Bob Elliot, bisher der jüngste Einhandsegler, der einen Ozean überquert hat, auf seiner BONAVENTURA. Wir trafen Bob vor dem Start in Las Palmas und nach seiner geglückten Überquerung in St. Lucia.

Die LIBERIA IV in Flaute auf dem Atlantik zwischen Portugal und den Kanarischen Inseln, aufgenommen vom Schlauchboot. An der Pinne sitzt die Niña.

Die Niña genießt ihre Flitterwochen im romantischen Bayona, einem Fischernest, das als erster Ort der Alten Welt Kunde von der Entdeckung der Neuen Welt erhielt.

Auf Gran Canaria, im Tal Bananenplantagen.

Die MORWAK, hier noch mit heiler Haut im Hafen von Las Palmas liegend. Ein paar Wochen danach erlitt sie vor der Saharaküste Schiffbruch.

Eine blaue Künstlermarquise trug die MORWAK, mit der der Kunstmaler Fred Bretonnère, genannt der „Admiral von Montmartre“, und seine Frau um die Welt seglen wollten. – Monsieur und Madame steigen gerade in ein Beiboot, um an Land zu gehen.

Zum dritten Mal verlasse ich auf eigenem Kiel Las Palmas.

Das Faltboot, mit dem ich 1956 über den Atlantik segelte. Abfahrt aus Las Palmas.

Unterwegs auf hoher See. (Foto: Verwaayn)

Fahrtroute in Westafrika.

Port Etienne: ein Spanier pullt den französischen Polizeikommissar und seinen Helfer, einen Mauren, an Bord der LIBERIA IV.

Die NIKE, Detlef Peisers Boot.

Die LIBERIA IV verläßt Bathurst. (Foto: Schmechel)

Schwarze Schöne in Dakar.

Pockenimpfung unter einem Mangobaum. Wegen Seuchengefahr werden auf der Straße alle Autofahrer und Fußgänger angehalten und vakziniert. Auch ich hätte beinahe dran glauben müssen.

Masken in Westafrika.

Piroge in Bathurst mit unverkennbar arabischem Einschlag.

Stolze Beute in Westafrika: ein Stachelschwein. Es wurde in einer Falle gefangen und wiegt etwa 60 Pfund. Stachelschweine gelten bei den Eingeborenen als Leckerbissen.

Seine Exzellens, der Präsident von Liberia, William Tubman, trägt sich in mein Fahrtenbuch ein. Er kaufte den Einbaum für das Nationalmuseum in Monrovia, weil Liberia der Ausgangspunkt des einmaligen Unternehmens war und der Einbaum aus dem liberianischen Urwald stammt.



